Anna Romer Das Rosenholzzimmer

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Lovelybooks Bewertung

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  • 75 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Das Rosenholzzimmer“ von Anna Romer

Als Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen. In einem entlegenen Zimmer des alten Herrenhauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer, und Audreys Interesse ist geweckt. Sie erfährt, dass Samuel beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Audrey jedoch glaubt an seine Unschuld. Als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, ahnt sie, dass der wirkliche Mörder noch lebt. Und ihr Verdacht droht sich auf gefährliche Weise zu bestätigen ...

Tolle atmosphärische Familiengeschichte

— Treat2402
Treat2402

Hm... für den Plot war mir das Buch zu dick. Es schlichen sich einige Längen ein. Wirkliche Spannung kam erst gegen Ende auf!

— Freundchen
Freundchen

Schwierig...

— Der-Mops-liest
Der-Mops-liest

Zeitweise sehr spannend. Das Ende war aber irgendwie vorhersehbar...

— Eisfuchs
Eisfuchs

Ein Buch, das nichts für schwache Nerven geeignet ist. Spannung pur!

— LaMensch
LaMensch

Wer gern Familiengeheimnisse lüftet sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen!

— VanCa
VanCa

Eine der besten Familiengeheimnis-Geschichten, die ich seit langem gelesen habe. 4,5 Sterne

— TraumTante
TraumTante

Ein Roman mit viel Potenzial, das stellenweise leider verschenkt wurde. Das tolle Ende konnte viel retten!

— sinaslesewelt
sinaslesewelt

Die Landschaft ist wunderschön atmosphärisch beschrieben. Ein geheimnisvoller Roman für intensive Lesestunden.

— Wolkenkatze
Wolkenkatze

Wunderbar geschriebener Roman, den ich, von der ersten Seite an , nicht mehr aus der Hand legen wollte.

— Danastal
Danastal

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  • Leider der Flop des Monats ☹️

    Das Rosenholzzimmer
    Der-Mops-liest

    Der-Mops-liest

    22. August 2017 um 19:58

    Hey ihr Leseratten 🌻. Oh mein Gott, ich habe endlich dieses verflixte Buch ausgelesen! (Anna Romer - Das Rosenholzzimmer| GOLDMANN| S.575)Das war seit LANGEM mal wieder ein Buch das mir so gar nicht gefallen hätte. Und Cover + Klappentext versprachen eine tolle Geschichte in die man sich so richtig schön fallen lassen kann.. Folgende Punkte konnte ich nach ca 300 Seiten nicht mehr ignorieren (das Buch hat ca 550!) : • Ständige Wiederholung von Gefühlen und Wahrnehmungen 🙊. Beim 6x wusste ich dann schon auswendig das Audreys Ex, ihr Dreh und Angelpunkt war- auch nach der Trennung. Und ich kann mir gar nicht vorstellen wie laut es in Thornewood sein muss- in jeder Szene schreit (oder singt jeh nach dem) mindesten ein Glockenvogel und duftet es nach Nelken, Flieder, Rosen und und und... • Ich konnte zu Audrey (Hauptperson) nach einiger Zeit keine Bindung mehr aufbauen. Ich fand sie unheimlich naiv und auch sehr oberflächlich. Sie reimt sich alles zusammen, nur das offensichtlichste (und auch richtige!) übergeht sie einfach. Auch ihr Selbstmitleid löste irgendwann nicht mehr das "ohhh du arme, ja ich versteh dich" - Gefühl aus sondern nur noch "bla bla bla - ist schon klar" - Gefühl 😑. • Das Buch war viel zu lang! 300 Seiten weniger hätten dem ganzen so unheimlich gut getan!!!!! Oh man ich bin an dem Buch fast ne Woche gesessen, ich musste mich jedes Mal zwingen damit weiter zulesen und habe die letzten 100s. nur noch quer gelesen. • ich wusste nach ca 250s. wohin die Reise geht. Ich habe lange gehofft das ich nur ne wage Ahnung hatte- aber wirklich alles was ich mir so gedacht habe ist so eingetroffen. Deswegen störte mich das quer lesen dann auch nicht so. Ich glaube ich geb dem Buch auf Lovelybooks 2 Sterne. Einfach weil das Cover ganz schick ist und weil ich zumindest ne tolle Vorfreude hatte- bevor ich das Buch schlussendlich in die Hand genommen habe. Anna Romer's "das Rosenholzzimmer" steht schon länger in meinem Regal und nach dem ich mich mit Lucinda Riley's "der Engelsbaum" so richtig schön in fahrt gelesen hatte, freute ich mich riesig auf diesen Roman. Tja das war wohl für mich selber nix😏. Aber das ist ja nur mein Geschmack! Vielleicht hat das Buch hier schon jemand gelesen und sieht das anders? Würde mich mal interessieren.

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  • Wenn die Geister der Vergangenheit lebendig werden

    Das Rosenholzzimmer
    LaMensch

    LaMensch

    05. August 2017 um 17:06

    Audrey lebt mit ihrer Tochter in einem Haus, das auch mal der Vater von Bronwyn mit ihnen geteilt hat. Bis er sie für eine andere Frau verließ. Mit seiner Tochter hatte er trotzdem eine Zeit lang regelmäßig Kontakt. Doch irgendwann zog er sich zurück, aus dem Leben seiner Tochter. Diese trifft das plötzliche abwenden ihres Vaters schwer. Irgendwann, ein halbes Jahr später erhalten Sie die Nachricht, von Tonys Freitod. Seine derzeitige Freundin teilt Ihnen mit, dass sie aus dem Haus, das offiziell Toni gehörte ausziehen müssen. Toni hat Ihnen ein altes Anwesen in einem abgelegenen Dorf vererbt. Seit langer Zeit steht es leer und Audrey nutzt die Gelegenheit um sich ein neues Leben aufzubauen. Doch schon nach kurzer Zeit wird die Vergangenheit lebendig.Der Schreibstil ist in diesem Buch nicht der einfachste. Man hat die ich Perspektive von Audrey und immer mal wieder mit einer anderen Schrift gekennzeichnete Briefe und Dokumente. Die ganze Verstrickung macht dieses Buch unglaublich lebendig. Zwischendurch musste ich das Buch zur Seite legen, denn je näher man dem Ende kommt, desto erschütternder und heftiger werden die Ereignisse.Ich weiß nicht, ob folgendes ein Kritikpunkt ist, doch ich fand es komisch, dass man die Charaktere in diesem Buch sich anscheinend jahrelang von der Außenwelt abgeschottet haben und dann doch ganz plötzlich einen innigen sozialen Kontakt zu einer unbekannten Person aufbauen können. Ich glaube nicht, dass dieses Verhalten realistisch ist.Wie ihr merkt, ich bin sehr fasziniert von diesem Buch. Ich muss aber auch warnen, denn für schwache Nerven ist dieses Buch nicht geeignet. Da ich wie erwähnt mit manchen Charakteren nicht ganz empathisch werden konnte vergebe ich trotzdem wunderbare 4,5 von 5 Sternen.

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  • Ungeheuer spannend bis zum Schluß

    Das Rosenholzzimmer
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    23. July 2017 um 14:30

    Inhaltsangabe: Von ihrem Exfreund Tony erbt Audrey ein verlassenes Herrenhaus in Queensland. In einem Zimmer entdeckt sie die Fotografie eines Mannes, der sofort eine ungeheuere Anziehungskraft auf sie ausübt. Es handelt sich um Samuel Riordan, dem Großvater von Tony, der beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch Audrey kann das nicht glauben und möchte seine Unschuld beweisen. Bei ihren Nachforschungen findet sie heraus, dass der wahre Täter noch leben muß und bringt sich somit selber in Lebensgefahr..... Meine Meinung: Wow, was für eine Geschichte! Gut, dass ich dieses Wochenende soviel Zeit zum Lesen hatte, denn die Geschichte hat eine absolute Sogwirkung, man kann das Buch nicht mehr weglegen, bis man am Ende angelangt ist. Bereits der Prolog beginnt sehr spannend, was sich aber im Laufe der Geschichte stetig steigert und einem bis zum Schluß die Luft anhalten läßt. Audrey ist eine sympathische junge Frau, die sich natürlich wundert, warum sie von ihrem ehemaligen Freund Thornwood House geerbt hat, was ja ursprünglich seinem Großvater gehörte. Während ihrer gemeinsamen Zeit hat Tony nie etwas über seine Familie erzählt. Aber so wie es aussieht, sollte wohl Audrey eine Verbindung mit dem Haus bekommen, denn es gelingt ihr wirklich meisterhaft, die Geheimnisse Stück für Stück aufzulösen. Hilfreich sind hier viele Briefe und Tagebucheinträge. Die gemeinsame Tochter Bronwyn ist ebenfalls ein sehr netter Teenager und auch die weiteren Protagonisten, die im Laufe der Geschichte hinzukommen sind alle sehr authentisch. Ich lese ja viele Familiengeheimnisse, weil mich das einfach begeistert, aber diese Geschichte hat mich besonders erreicht, denn durch Audreys Träume und Visionen habe ich zuerst in eine ganz andere Richtung gedacht. Die Autorin versteht es auch, den Leser in die Irre zu führen, was die Geschichte natürlich nur umso spannender für mich machte. Zuviel mag ich über den Inhalt aber gar nicht verraten, dass würde dem Leser nur die Spannung nehmen und es gibt hier wirklich ungeheueres und zum Teil auch mystisches zu entdecken. In Rückblicken erzählt uns Anna Romer die Geschichte von Aylish und Samuel, die mich ebenfalls sehr berührt hat. Der Schreibstil von Anna Romer ist wunderbar flüssig und bildhaft, ich konnte mir Thornwood House, die Zimmer, die ganze Umgebung und die australische Landschaft wunderbar vorstellen und so richtig in der Geschichte versinken. Für mich mit eines der besten Familiengeheimnisse, die ich gelesen habe und ich freue mich sehr, dass es von der Autorin bereits ein neues Buch gibt. Wenn mir dieses auch so gut gefällt, habe ich eine weitere neue Lieblingsautorin.

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  • Das Rosenholzzimmer von Anna Romer

    Das Rosenholzzimmer
    Sarlis

    Sarlis

    10. June 2017 um 20:37

    Inhalt/Klappentext: Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen ... Meine Meinung/Fazit: Gefallen hat mir auch der faszinierende und exotische Handlungsort. In vielen Abschnitten spürt man die tiefe Liebe der Autorin zur australischen Landschaft und zur Flora und Fauna des 5. Kontinents. Man riecht förmlich den Duft der Eukalyptusbäume oder des wilden Jasmins, sieht die Glockenvögel und Loris vor dem inneren Auge vorbeifliegen. Die kleinen Zeichnungen der Autorin am Anfang des Buches von Thornwood House und Umgebung fand ich ebenfalls sehr nett gemacht und hilfreich. Der Klappentext hat mit eine packende Geschichte über alte Erinnerungen, Obsessionen, Verdächtigungen und eine große Liebe absolut ins Schwarze getroffen.Das Rosenholzzimmer ist eine großartige, verzweigte und düstere Familiengeschichte, die ihre Finger über ein halbes Jahrhundert bis in die heutige Zeit ausstreckt. Nur leider konnte sie mich nicht von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil & immer wieder war ich aus der Geschichte raus, was sich dann aber innerhalb der Seiten gab. Es war lange ein 5 Sterne-Buch. Aber der Schluss hat dann doch den 5 Stern gekostet. Ich mochte das Ende so gar nicht. Es war so 0815 für mich. Ich hätte da definitiv mehr erwartet.

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  • Das Rosenholzzimmer

    Das Rosenholzzimmer
    HarleyQuinnQueenofGotham

    HarleyQuinnQueenofGotham

    22. May 2017 um 21:39

    "Das Rosenholzzimmer" ist ein Roman von Anna Romer und ist 2014 im Goldmann Verlag erschienen. Die Handlung spielt in Australien, im ländlichen Queensland. Der verstorbene Tony vererbt seiner ehemaligen Lebensgefährtin Audrey Kepler ein riesiges Anwesen, Thornwood. Die Fotografin ist verwundert, da Tony sie vor einigen Jahren verlassen hatte um eine gewisse Carol zu heiraten. Trotzdem zieht sie zusammen mit ihrer 11-jährigen Tochter Bronwyn in die Villa ein, die allerdings etwas renovierungsbedürftig ist. Doch bald entdeckt Audrey, dass es in diesem Haus viele Geheimnisse zu lüften gilt. Die Fotografin versucht nun den Selbstmord, den Tony begangen hat, aufzuklären, sowie einige andere rätselhafte Dinge, die sich vor allem auf Aylish, die Großmutter von Tony und Glenda, seine Schwester beziehen. Sie sieht sich gefangen in der vergangenen Familiengeschichte ihres Ex-Lebensgefährten und spürt, wie sehr ihr eigenes Schicksal mit Tony´s Vergangenheit verwoben ist. Auf diese Weise wird sie schließlich selbst Spielball der Vergangenheit. Anna Romer hat einen höchst spannenden Roman geschrieben, der den Leser sofort fesselt. Die Spannung wird ständig durch unerwartete Wendungen aufrecht erhalten, sodass Tony´s Vergangenheit erst am Ende einen Sinn macht.  Besonders gut sind Anna Romer die Beschreibungen der aktionsreichen Szenen gelungen, sodass man sich gut mit der Hauptperson identifizieren kann.  Die Idee des Romans wurde sehr gut umgesetzt, auch wenn ein Familienstammbaum geholfen hätte, die Geschichte besser zu verstehen. Alles in allem ist "Das Rosenholzzimmer" ein sehr empfehlenswertes Buch, das spannende Lesestunden garantiert und den Leser lange beschäftigt.

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  • Viel Potenzial, mangelhafte Umsetzung, tolles Ende

    Das Rosenholzzimmer
    sinaslesewelt

    sinaslesewelt

    22. May 2017 um 20:44

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen hätten wir Audrey, die 2006 das Thornwood House erbt und kurzfristig entschließt, dieses doch nicht zu verkaufen und fortan dort gemeinsam mit ihrer Tochter zu Leben. Sie stößt auf die Geschichte von Samuel Riordan – dem Urgroßvater ihrer Tochter – der angeblich seine Geliebte Aylish ermordet haben soll. Die zweite Perspektive wäre dann genau diese Aylish in den 40er Jahren. Generell bekommt Audrey hier jedoch wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Aylish hat nur selten ein Kapitel aus ihrer Sicht, meistens wird ihre Sicht der Dinge durch Briefe deutlich. Die Kapitel sind recht lang, was aber nicht unbedingt störend ist, da der Schreibstil angenehm lesbar ist. Man kommt recht schnell voran. Gut gefallen hat mir das Setting und die Atmosphäre. Vorweg ist im Buch eine ausführliche Zeichnung über die Gegebenheiten enthalten, sodass man sich das alte Thornwood House und die Umgebung sehr gut vorstellen konnte. Zudem versteht die Autorin es, der Umgebung mit ihren Beschreibungen Leben einzuhauchen. Die Geschichte rund um Samuel und Aylish ist nicht die einzige, der Audrey nachgeht. Auch der mysteriöse Tod von Glenda spielt eine Rolle und auch der Selbstmord von Tony – dem Vater von Audreys Tochter – wird thematisiert. (Keine Sorge, das ist kein Spoiler. All das wird in den ersten Seiten bereits erzählt) Grundsätzlich ist also viel Potenzial vorhanden, doch für mich hat es leider etwas an der Umsetzung gemangelt. Gerade beim Mittelteil hatte ich ein kleines Tief, da ich kaum das Gefühl hatte, wirklich voran zu kommen. Vor allem, wenn Audrey ihre Gefühle beschreibt (was recht häufig der Fall war), kam es mir so vor, als würde ich ständig das gleiche lesen. Stellenweise war ich sogar genervt von Audrey. Auch Aylish konnte mich nicht komplett überzeugen, da es einfach zu wenig Kapitel aus ihrer Sicht gab. So konnte ich ihren Charakter leider nicht richtig greifen. Grundsätzlich gab es für mich zu viele Baustellen. Die Autorin bemüht sich, alle Themen in einer Geschichte unterzubringen, muss dafür aber stellenweise die anderen Handlungsstränge vernachlässigen, ehe diese wieder aufgegriffen werden. Für mich wäre das Ganze runder gewesen, hätte sie sich auf ein Thema oder meinetwegen auch zwei spezialisiert. So war es mir dann doch etwas zu viel. Auch die Liebesgeschichte rund um Audrey war nicht so mein Ding. Diese erfüllt mal wieder das Liebe-auf-den-ersten-Blick-Klischee und wirkt an einigen Stellen doch sehr unrealistisch. Vor allem, wenn sie grundlos anfängt sich zu zieren, konnte ich mir das Augenrollen nicht verkneifen. Nach dem Tief in der Mitte ging es gegen Ende aber wieder deutlich bergauf! Was die Auflösung des Ganzen betrifft, so war ich wirklich positiv überrascht. Die Autorin hat es geschafft mich damit wirklich zu begeistern. Alle Handlungsstränge finden ein gut durchdachtes, schlüssiges Ende und sind noch dazu richtig spannend. Fazit Bei der Bewertung dieses Buches tue ich mich ein wenig schwer. Die Geschichte beginnt gut, zieht sich im Mittelteil jedoch gewaltig. Zwischendurch hatte ich wirklich das Gefühl, mich durch die Geschichte zu quälen. Sowohl mit Audrey als auch mit Aylish hatte ich so meine Problemchen, doch das Ende war wiederum super! Ohne das Ende würde meine Bewertung wahrscheinlich nicht so gnädig ausfallen, doch die gut durchdachte Auflösung konnte es doch noch etwas retten. Bewertung: 3,5 Sterne

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  • Eine generationenübergreifende tragische Familiengeschichte

    Das Rosenholzzimmer
    Roma84

    Roma84

    12. April 2017 um 11:29

    Die junge, alleinerziehende Audrey erbt nach dem plötzlichen und vermeintlichen Selbstmord ihres Ex-Freundes Tony von ihm ein großes Anwesen im ländlichen Queensland in Australien. Sie und ihre 11-jährige Tochter Bronwyn verlieben sich sofort in das geheimnisvolle Haus mit dem großen idyllischen Garten. Auch wenn der Umzug für Audrey zuerst nicht in Frage kam, erliegt sie bald dem Charme des Hauses, bricht ihre Zelte in Melbourne ab und zieht mit ihrer Tochter ein. Es dauert nicht lange, bis Audrey in die verzwickte Geschichte des Hauses und der Familie ihres Ex-Freundes eintaucht. Audrey kann die Finger nicht von der Recherche der Jahre zurückliegenden Ereignisse lassen. Durch Zufall fallen ihr alte Briefe und ein Tagebuch in die Hände, welche immer mehr Fragen aufwerfen und immer größere Abgründe in der Familiengeschichte auftun. Dadurch reißen bei vielen Menschen alte Wunden auf, die Audrey und ihre Tochter bald in Lebensgefahr bringen... Die Handlung des Buches entwickelt sich über verschiedene Erzählstränge. In der Gegenwart wird sie aus der Sicht von Audrey erzählt und in der Vergangenheit aus der Sicht der jungen Aylish, welche als junge Frau ermordet wurde. Ein altes Tagebuch und alte Briefe werden zu einem weiteren Erzählungsstrang. Aus diesen verschiedenen Sichten entwickelt sich diese anfangs so idyllische Geschichte, die zu Beginn noch den Anschein erweckt eine der üblichen Frauenromane nach alt bekannten Schema zu sein, dann über 574 hinweg zu einem packenden Thriller. Aber auch die Romantik und Liebe kommen in diesem Buch natürlich nicht zu kurz. Die zarte Annäherung von Audrey und Danny ist liebevoll, zärtlich und romantisch beschrieben Etwar irreführend fand ich den deutschen Buchtitel. Denn dieses "Rosenholzzimmer" spielt in dieser Geschichte eine sehr untergeordnete Rolle. Den eigentlich etwas einfallslosen Originaltitel "Thornwood House" finde ich dann doch treffender. Die Liebe der Autorin zu Australien und der dortigen Landschaft war im ganzen Buch spürbar. Die Umgebung, sowie die Tier-und Pflanzenwelt waren sehr anschaulich und liebevoll beschrieben. Die handgefertigten Grundrisse und Zeichnungen der Autorin von Thornwood House und dessen Umgebung waren an einigen Stellen im Buch eine hilfreiche Unterstützung, um sich alles noch bildhafter vorstellen zu können. Alle Protagonisten waren liebevoll ausgearbeitet und beschrieben, sodass man während der gesamten tragischen Geschichte mit jedem einzelnen mit fieberte und mitlitt. Mich hatte das Buch und die dramatische generationenübergreifende Geschichte völlig in seinen Bann gezogen. Für Familiensaga-Fans die eine Portion Thriller vertragen können, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Ich vergebe deshalb hier sehr gern 5 volle Punkte.

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  • Das Rosenholzzimmer

    Das Rosenholzzimmer
    SophieNdm

    SophieNdm

    04. October 2016 um 10:05

    Inhalt:Als Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen. In einem entlegenen Zimmer des alten Herrenhauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gut aussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer, und Audreys Interesse ist geweckt. Sie erfährt, dass Samuel beschuldigt wurde, eine junge Frau ermordet zu haben. Audrey jedoch glaubt an seine Unschuld. Als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, ahnt sie, dass der wirkliche Mörder noch lebt. Und ihr Verdacht droht sich auf gefährliche Weise zu bestätigen ... Meine Meinung:Audrey und alle anderen Charaktere in der Geschichte fand ich sehr sympathisch und authentisch gezeichnet. Auch der wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen und die Geschichte interessant gestaltet. Die Landschaft und auch "Thornewood" wurden sehr lebendig geschildert und ich hatte ein genaues Bild davon im Kopf. Das Ende war für mich leider ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr vorhersehbar und daher etwas langatmig.Auch Audreys Naivität hat mich am Ende ziemlich genervt. Zum Hörbuch:Die Sprecherin von Audrey (Jessica Schwarz), welche auch die anderen Personen in der Gegenwart übernommen hat, hatte eine sehr angenehme Stimme, nur leider konnte sie mit ihrer leisen, teilweise auch gelangweilten Art zu sprechen, sehr wenig bis gar keine Spannung erzeugen. Das war für die Geschichte leider nicht so optimal. Gerade gegen Ende hätte Jessica Schwarz ruhig etwas mehr Gas geben können. Auch wenn andere Personen als Audrey z.B. Hope Miller von Ihr gesprochen wurden, hat sie ihre Stimme überhaupt nicht verändert und es war teilweise etwas verwirrend rauszuhören, wer was gesagt hat. Die Stimme der Sprecherin die die Sicht aus der Vergangenheit geschildert hat (Eva Gosciejewicz) fand ich extrem ähnlich zu der anderen Sprecherin. Man hätte ruhig zwei Sprecherinnen nehmen können, die sich nicht fast gleich anhören.Das wäre wesentlich angenehmer und einfacher zu folgen gewesen. Fazit:Das Buch war okay, aber hat mich nicht vom Hocker gerissen.Ich habe schon einige Familiengeschichten gelesen und es gibt eindeutig spannendere Bücher in diesem Genre. Dennoch war "Das Rosenholzzimmer" ein netter Roman (in meinem Fall Hörbuch) für zwischendurch.Vielleicht hätte mir die Geschichte besser gefallen, wenn ich sie selbst gelesen und nicht gehört hätte.

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  • Das Rosenholzzimmer

    Das Rosenholzzimmer
    Elena9985

    Elena9985

    26. July 2016 um 14:23

    Kennen Sie dieses Gefühl? Sie schauen einen Film im Fernseh, die Musik nimmt bedrohliche Züge an, sie wissen, dass gleich etwas passieren wird,dennoch schalten Sie nicht weg und das Unvermeidliche nimmt seinen Lauf? Genau so wird es Ihnen mit dem Buch „ Das Rosenholzzimmer“ von Anna Romer gehen.   Ich war direkt von der ersten bis zur letzten Seite gepackt und musste immer weiter lesen.   Audrey Kepler, eine fast 30-jährige Mutter einer elfjährigen Tochter, Bronwyn, erbt das im ländlich gelegenen Queensland stehende und seit Jahren verlassene Thornwood House von Ihrem erst kürzlich unter mysteriösen Umständen verstorbenen Ex-Lebensabschnittsgefährten Tony.   Audrey und Bronwyn machen sich aus Ihrem hektischen Leben aus Melbourne auf in das idyllische Queensland, um sich Ihr Erbe anzusehen, es auf zu hübschen und zu einem guten Preis verkaufen zu können. Doch schnell wird den Beiden klar, dass Sie dort Ihr Leben verbringen möchten und entschließen sich dazu zu bleiben. Während Bronwyn sich immer besser in Ihre neue Umgebung einfindet und Kontakte zu anderen Mitschülern knüpft, verstrickt sich Audrey immer tiefer in die Familiengeschichte ihres Ex-Mannes. Ein in einem entlegenen Zimmer an der Wand hängendes verblasstes Foto eines jungen, gut aussehenden Mannes erweckt Audreys Interesse. Es ist Samuel Riordan, Großvater Ihres Ex-Mannes und ehemaliger Besitzer von Thornwood House, dem nachgesagt wurde nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben. Audrey kann dies nicht glauben und recherchiert weiter. Dabei bringt Sie in Erfahrung, dass nebst dieser jungen Frau, auch Tonys Schwester Glenda und Tony selbst eines unnatürlichen Todes gestorben sind. Zunehmend beschleicht Audrey ein beklemmendes Gefühl der Bedrohung. Soll Sie mit Bronwyn zurück nach Melbourne oder doch bleiben, um das Rätsel der Todesfälle zu lösen? Bevor Sie sich der Antwort sicher wird, wird Ihr bewusst, dass Sie schon längst  ins Visier des Täters geraten ist.     Das Buch „ Das Rosenholzzimmmer“ kann ich allen Lesern und Leserinnen empfehlen, die gerne eine Mischung aus Dramatik, aber auch Liebe und Familiensinn in einem Buch vereint lesen wollen. „Das Rosenholzzimmer“ ist ein unglaublich spannendes Buch, dass aber nicht ausschließlich von dieser Spannung lebt, sondern auch von dem leichten identifizieren mit den handelnden Personen und dem unglaublich gut beschriebenen Umfeld der Flora und Fauna rund um Thornwood House. Die wilde Schönheit Australiens kommt keineswegs zu kurz. Wenn ich das Buch bewerten müsste, bekäme es das Prädikat „absolut lesenswert!“.

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  • Anna Romer - Das Rosenholzzimmer

    Das Rosenholzzimmer
    Perle

    Perle

    03. May 2016 um 20:39

    Klappentext:Ein verlassenes Herrenhaus. Ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit. Und eine Fotografin, die in eine gefährliche Falle tappt.Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischewn Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen ..."Eine packende Geschichte über alte Erinnerungen, Obsessionen, Verdächtigungen und eine große Liebe. Eine wahrlich fesselnde und tief bewegende Lektüre." (Write Note Reviees)Eigene Meinung:Habe dieses Buch vor einigen Tagen im Internet bei ebay bestellt für ein paar Euro. Da ich zur Zeit auf Rosen-Bücher steh, hatte mich dieses angesprochen und musste es unbedingt haben. Es lag noch keine drei Tage hier rum, da begann ich laut darin zu lesen. Ich war von Anfang an in der Geschichte drin, hab mich wohl gefühlt und wurde schnell mit fast juedem Protagonisten warm. Besonders mit Audrey der Fotografin und Mutter von Brownwyn, aber auch mit der tochter. Jede hatte was von meinemn Eigenschaften und beide lasen auch gerne Bücher. Auch die Briefe und Liebe zwischen Aylish und Samuel im Krieg in den 40er Jahren waren nett geschrieben, aber die aus 1986 von Glenda hat mich sehr bewegt und ging sehr unter die Haut und an den Neven, besonders natürlich das spannende Ende. Ich habe 8 Tage dafür gebraucht, habe mir also mit dem Lesen Zeit gelassen, pro Tag 50-70 Seiten, nur am letzten Tag um die 140 Seiten von ganzen 570 Seiten. Es hat mich einige Tage begleitet und habe einiges gefühlt und mitgemacht, ein paar Tränchen liefen auch dabei, manchmal kam es mir etwas langatmig vor und ich dachte, es hätten ruhig dicke 100 Seiten weniger sein können, aber bloß nicht mehr. Doch habe mich wacker durchgeschlagen und es hat sich gelohnt. Ein tolle Buch, klasse Geschichte und ein super Unterhaltung. Ich werde es bestimmt behalten und mir vielleicht mal das ein oder andere Buch von ihr zulegen.Dieses war ihr erster Roman Originalausgabe von 2013 und der Schreibstil hat mir phantastisch gefallen. Einfach perfekt geschrieben, besser könnte ich es auch nicht. Das Buch kommt mit in meine Top 10 für dieses Jahr, mit Sicherheit, es wird schwer sein, dies zu toppen. Und Bücher von und über Australien liebe ich eh seit einigen Jahren.Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!

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  • Das Rosenholzzimmer - Anna Romer

    Das Rosenholzzimmer
    HoneyIndahouse

    HoneyIndahouse

    11. January 2016 um 15:06

    Das Buch "Das Rosenholzzimmer" von Anna Romer hat mich zunächst ziemlich verwundert. Es begann vorhersehbar und von der erwarteten Liebesgeschichte war nichts zu spüren. Es gab immer wieder merkwürdige mystische Träume der Protagonistin Audrey, welche ich als eher unpassend empfinde.  Die restliche Story jedoch hat mir echt gut gefallen und auch die Wendungen haben gepasst.  Die Flashbacks bzw. Kapitel aus Sicht der verstorbenen Aylish fand ich sehr gut. Es war eine gute Idee das Buch nicht ausschließlich aus Audreys Sicht zu schreiben.  Der Schreibstil von Anna Romer ist angenehm zu lesen. Ein Merkmal ihres Schreibstils ist eindeutig die Liebe zum Detail und die ausführliche Beschreibung der Umgebung.  Insgesamt war es eine sehr unerwartete Handlung und der Klappentext hat mich gedanklich in eine völlig andere Richtung gebracht. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, welches zeitweise Thriller-Charakter hat. Die Liebesgeschichte kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz. Also für alle, die gerne spannende Thriller und Romane, welche mit der Vergangenheit verknüpft sind lesen, sind hier eindeutig richtig.  Alles Liebe, Honey

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  • Exotik, Mystery und düstere Familiengeheimnisse

    Das Rosenholzzimmer
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    Thornwood House - ein geheimnisvolles Haus im ländlichen Queensland in Australien. Als die 29jährige Fotografin Audrey dieses Haus von Tony, dem Vater ihrer 11jährigen Tochter Bronwyn, erbt und bald darauf einzieht, verstrickt sie sich immer mehr in die mysteriöse Familiengeschichte von Tony. Denn das Haus gehörte einst seinem Großvater, der vor 60 Jahren ein Mädchen namens Aylish umgebracht haben soll. 20 Jahre zuvor kam zudem Tonys Schwester Glenda unter ungeklärten Umständen ums Leben. Audrey beginnt zu recherchieren, eine Suche, die sie und ihre Tochter bald in tödliche Gefahr bringt. "Das Rosenholzzimmer" ist das Debüt der australischen Autorin Anna Romer. Ein Roman, der ruhig beginnt und zunächst auf eine recht vorhersehbare Liebes- und Frauengeschichte nach altbekanntem Muster hinauszulaufen scheint. Das Buch entwickelt sich aber dann im Laufe der Handlung unerwartet zu einem packenden Thriller mit einem Schuss Mystery, die Spannung steigt immer mehr an bis zum nervenzerreißenden Showdown am Ende. Etwas Romantik ist zwar auch vorhanden, doch diese steht nicht im Vordergrund. Nur der deutsche Titel ist etwas irreführend gewählt, da das besagte Rosenholzzimmer eigentlich nur am Anfang eine kleine Rolle spielt. Gefallen hat mir auch der faszinierende und exotische Handlungsort. In vielen Abschnitten spürt man die tiefe Liebe der Autorin zur australischen Landschaft und zur Flora und Fauna des 5. Kontinents. Man riecht förmlich den Duft der Eukalyptusbäume oder des wilden Jasmins, sieht die Glockenvögel und Loris vor dem inneren Auge vorbeifliegen. Die kleinen Zeichnungen der Autorin am Anfang des Buches von Thornwood House und Umgebung fand ich ebenfalls sehr nett gemacht und hilfreich. Auch die Protagonisten habe ich ausnahmslos ins Herz geschlossen. Da ist zum einen Audrey, die immer mutiger wird und langsam ihren emotionalen Schutzpanzer ablegt sowie ihre neugierige und naturbegeisterte Tochter Bronwyn. Oder Audreys resolute Freundin Corey, dann ihr tauber Bruder Danny und Bronwyns liebevolle neue Großmutter Luella. Mehrere Kapitel blenden darüber hinaus in die Jahre 1946 und 1986 zurück und erzählen die aufschlussreiche Geschichte von Aylish und Glenda vor ihrem gewaltsamen Tod. Für alle, die auf mysteriöse Geschichten mit düsteren Familiengeheimnissen an exotischen Schauplätzen stehen, ist "Das Rosenholzzimmer" genau das Richtige. Empfehlenswert!

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    • 2
  • Bewegende Familiengeschichte

    Das Rosenholzzimmer
    Marakkaram

    Marakkaram

    20. August 2015 um 18:04

    Ich erinnerte mich an den überraschend kalten und süßen Geschmack des Regenwassers, das aus dem Küchenhahn kam. An die riesige Badewanne, die Jasminzweige, die durch das kaputte Badezimmerfenster drangen. An die sonnendurchfluteten Zimmer mit ihren eleganten, handgeschnitzten Möbeln, an die Stille, die über dem Ort lag wie ein sanft angehaltener Atem. Und - so intensiv als stamme es aus einem Traum - das Bild eines dunkelhaarigen Mannes, der von einem alten Schwarz-Weiß-Foto lächelte. Obwohl sie schon lange getrennt sind, ist es ein Schock für Audrey, Tony, Ihre große Liebe und Vater ihrer Tochter Bronwyn hat sich erschossen. Der Schmerz sitzt tief und deshalb hat sie auch eigentlich gar nicht vor in das von ihm hinterlassene "Thornwood House" zu ziehen. Aber dort angekommen zieht es sie sofort in seinen Bann und Audrey entscheidet sich spontan um. Besonders das noch komplett eingerichtete Rosenholzzimmer in dem eine alte Fotografie von Samuel, Tony`s Großvater, hängt, hat es ihr angetan. Sie ist fasziniert von diesem Mann und kann die alten Geschichten kaum glauben, denn Samuel wurde beschuldigt, seine große Liebe umgebracht zu haben. Audrey beginnt zu recherchieren und taucht immer tiefer in die Geheimniss und Abgründe dieser Familie ein. ~ ~ ~ Der Klappentext hat mit "Eine packende Geschichte über alte Erinnerungen, Obsessionen, Verdächtigungen und eine große Liebe" absolut ins Schwarze getroffen. Das Rosenholzzimmer ist eine großartige, verzweigte und düstere Familiengeschichte, die ihre Finger über ein halbes Jahrhundert bis in die heutige Zeit ausstreckt. Anne Romer fängt in ihrem Roman die Atmosphäre der abgelegenen australischen Landschaft und den alten Häusern auf ihren großen Grundstücken so gekonnt ein, dass es mir vorkam, als wäre ich persönlich dort. Das hat mich oftmals so tief in die Geschichte versinken lassen, dass ich alles um mich herum vergessen habe und stundenlang in Australien war (und von dort auch gar nicht wieder wegwollte). Der Schreibstil ist so lebendig und bildhaft und dabei sehr flüssig. Sie beschreibt die Landschaft und die Natur genauso wie ihre Figuren. Denn nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Charaktere haben mich restlos überzeugt. Mit ihren Ecken und Kanten und Verletzungen, haben sie Tiefe, sind lebendig und wenn auch nicht immer einfach, sehr interessant und vielschichtig. Man erfährt nach und nach ihre Geschichte, was sie erlebt haben und was sie hat werden lassen, wie sie sind. Für mich ist das alles schlüssig und nachvollziehbar. Großartig. Mich hat jeder einzelne von ihnen berührt und ihre Liebes- und Lebensgeschichten gingen mir sehr nahe. Und obwohl der Roman auch sehr spannend war und man unbedingt mehr über die damaligen Geschehnisse erfahren wollte, rückte es doch bei mir oftmals in den Hintergrund, weil ich die Figuren alleine schon toll fand. Fazit: 574 Seiten auf denen es nie langweilig wird, denn von Mord über Liebe, bis hin zu großartigen Landschaften und interessanten Pflanzen, Familie, Freundschaft und Schuldgefühlen wird hier alles geboten. Ein großartiger Roman, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

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    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Das Rosenholzzimmer

    Das Rosenholzzimmer
    Rena1986

    Rena1986

    14. July 2015 um 18:40

    Ich bin schwer begeistert von diesen 575 wundervollen Seiten auf denen Anna Romer eine Generationen übergreifende düstere Geschichte erzählt. Der Anfang ist etwas traurig als Audrey mit ihrer kleinen Tochter Bronwyn in das abgelegene Haus Thornwood zieht, dass sie von Brons Vater geerbt hat. Dieser hat sich, nachdem er die beiden verlassen und geheiratet hat selbst umgebracht. Nach Tonys Tod tauchen viele Fragen auf und nicht nur Audrey möchte wissen, warum er nie von seinem Leben auf Thornwood erzählt hat. Die kleine Bronwyn ist für ihr Alter sehr reif und teilweise auch sehr Altklug, sie blüht sie im Australischen Queensland förmlich auf. Sie findet schnell eine neue Freundin, hat Spaß in der Schule und liebt das riesige alte Haus das ihr Vater ihnen vermacht hat. Audrey findet derweil beim aufräumen in einer Kommode alte Briefe und Fotos und ohne zu Wissen, in was sie sich rein ziehen lässt, ist sie von diesen Briefen wahnsinnig fasziniert. In vielen Rückblenden, Tagebucheinträgen und Zeitungsartikeln tauchen wir als Leser in eine weit verpflochtene, Generationen übergreifenden Familiengeschichte ein. Die Atmosphäre ist sehr düster und mystisch. Man spürt die Australische Hitze und die Leidenschaft der Protagonisten. Trotz der vielen verschiedenen Personen ist die Geschichte sehr flüssig und griffig geschrieben. Ein ganz besonderes Extra dieser Hardcover Ausgabe sind ganz klar die Zeichnungen der Autorin am Anfang des Buches. Sie hat einen Brief an die Leser in Deutschland geschrieben und dem Buch Zeichnungen der im Buch vorkommenden Handlungsorte hinzugefügt. (Thornwood House und die Umgebung) Auch nach dem Lesen lässt einen dieses Buch nicht los, mit der passenden Mischung aus Spannung, Unterhaltung und düsterem "McLeods Töchter"Charme hat dieses Buch genau meinen Geschmack getroffen. Obwohl ich "offene Enden" eigentlich gar nicht so mag, gefällt mir dieses sehr gut. Ich möchte natürlich nicht verraten wie es ausgeht, aber ich kann sagen, dass dieses Ende noch genug Platz für eigene Interpretationen lässt, ohne das noch Fragen offen bleiben. Das finde ich sehr gelungen.   Fazit: Eine tolle mystische Familiengeschichte die auf jeden Fall 5 Sterne von mir bekommt. 

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