Anna Rottensteiner Lithops. Lebende Steine

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Inhaltsangabe zu „Lithops. Lebende Steine“ von Anna Rottensteiner

1939 kreuzen sich die Wege von Dora und Franz, zwei Heranwachsenden aus unterschiedlichen Kulturen: sie ein junges Mädchen aus Rom, quirlig, voller Tatendrang und Abenteuerlust, die den Duce anhimmelt, er ein Südtiroler Bauernjunge, zurückhaltend, aber neugierig. Franz bleibt von Dora beeindruckt, ihre Wege trennen sich. 1944 wird Franz von den Nationalsozialisten eingezogen und in die Repubblica di Salò geschickt. Hier trifft er unerwartet wieder auf Dora, und ihrer beider Geschichte nimmt ihren Lauf. Historische Figuren wie Benito Mussolini und seine Geliebte Clara Petacci, aber auch deren Vertrauter Franz Spögler werden dabei zu Nebenfiguren am Schauplatz der Weltgeschichte. Im Rückblick erzählt Franz seine, vor allem aber Doras Geschichte. Über Jahrzehnte hinweg kann sie nicht ausdrücken, was sie zutiefst bewegt. Finnland und Rom sind die beiden Pole, von denen aus der Blick auf zwei Menschen gerichtet wird, deren Geschichte eine über betrogene Kindheiten ist, über die Macht und Gewalt von Bildern und Ideologien. Aber auch eine Geschichte über das Zusammensein und das Zusammenbleiben.

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    Lithops. Lebende Steine
    leserin

    leserin

    28. September 2013 um 19:47

    Die "Geschichte" im Roman  finde ich interessant und aufschlußreich. Langsam erarbeitet sich der Leser an die Wahrheit heran, erfährt die Hintergründe für das Verhalten der beiden Protagonisten des Buches. Die Sprache ist trotz des heiklen Themas poetisch und zart. Durch die nicht allzu hohe Seitenzahl liest sich das Büchlein schnell und hält den Leser bis zum Schluß für das besondere Schicksal von Dora und Franz gefangen. Ich kann den Roman sehr empfehlen.

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