Anna Sam Die Leiden einer jungen Kassiererin

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Inhaltsangabe zu „Die Leiden einer jungen Kassiererin“ von Anna Sam

Niemand sieht Tag für Tag so viele unterschiedliche Menschen an sich vorbeiziehen wie die Kassiererin im Supermarkt. Und niemand ist besser geeignet, eine Kunden-Typologie zu erstellen wie sie entlarvender kaum sein kann. Vom notorischen Stänkerer über den lästigen Fragesteller mit der langen Leitung bis hin zum Möchtegern-Charmeur. Anna Sam beschreibt Skurriles und Banales auf der anderen Seite des Warenlaufbands und würzt ihre Beobachtungen mit trockenem Humor. Der Wiedererkennungseffekt ist verblüffend.

Humorvoll, spritzig, schnell durchgelesen

— LostHope2000
LostHope2000

Lustig, man findet viel Bekanntes darin wieder.

— QueenDebby
QueenDebby

Ich muss zugeben, gelacht habe ich schon ab und zu - allerdings ist es in meinen Augen zu oberflächlich, zu unpersönlich. Schade eigentlich!

— Anishe
Anishe

prima geschrieben, realistisch, mit viel Humor. verdient kritisch. dienstleister verstehen es, der Rest (echte Kunden!) wohl eher nicht ;-)

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

also, ich habe in meinen Jobs im Verkauf tatsächlich witzige Sachen erlebt...

— micluvsds
micluvsds

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    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Anishe

    Anishe

    09. February 2015 um 21:06

    "Drei Minuten Pause pro Stunde - so lernt man, sich die Zeit einzuteilen und seine Obliegenheiten zu optimieren! Die Kassiererin - das Organisationstalent!" (S. 110) Dieses Buch ist nur bedingt ein Gute-Laune-Buch und auch kein Ratgeber fürs Leben. Nur mal vorab gesagt. Es schildert aber wie der Alltag einer Kassiererin, pardon, Servicemitarbeiterin Kasse so aussieht und wie sie die täglichen Hürden meistert. Mal mehr mal weniger. Wie erfolgreich, das beeinflusst manchmal der Vorgesetzt oder die Kundschaft - oder einfach nur ein kleines, naives Kind, das einen anlacht und man zurücklachen muss. Da ich selbst im Einzelhandel tätig bin, kann ich vieles im Buch abnicken. Allerdings fehlte mir einbisschen mehr Herz in den Geschichten über die Begegnung mit dem Phänomen "Kunde". Es gibt so viele verschiedene Kundentypen (aus der Sicht eines Servicemitarbeiters) und im Buch sind diese nur punktuell beschrieben. Das hat mich enttäuscht. Schließlich sind es immer noch die Menschen, die einem in die Verzweiflung bringen und die dir gleichzeitig im nächsten Moment die Hand geben, um dir einen Gute-Laune-Kaffee zu geben. Ja, es gibt noch Menschen. Nicht nur Kunden und nicht nur Kassierer. Oder Servicemitarbeiter und Computer. Tief durchatmen. Der nächste Einkauf kommt bestimmt! Merci fürs Vorbeischauen & hoffentlich bis bald, Anishe

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  • Herrlich ehrlich! - Das MUSSTE einfach alles mal gesagt werden

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    pelznase

    pelznase

    Dieses Buch ist ganz sicher keine Lektüre für Jedermann, auch wenn er noch so gerne mal etwas Amüsantes liest.  Es richtet sich vielmehr an die Leser, die das Geld für ihre Bücher eben in diesen oder einem ähnlichen Job im Service verdienen. Ich empfehle daher dieses Buch auch ausschließlich solchen Lesern, denn alle anderen werden mindestens nicht glauben, was Anna Sam hier schreibt. Die meisten werden es unter “Die sollen sich nicht so anstellen, die dürfen die ganze Zeit bequem sitzen, haben ein Dach über dem Kopf und müssen nicht groß denken.” verbuchen. So eine Aussage kann nur jemand von sich geben, der noch nie einen solchen Job hatte. Bei uns kreiste dieses Buch im Kollegenkreis und war dort der Renner. Nicht weiter verwunderlich in einem Supermarkt Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert bei dieser Lektüre, was besonders deshalb erstaunlich ist, weil Anna Sam sich wirklich Szenen aus dem Arbeitsleben herauspickt, mit denen ich ebenfalls alle naselang konfrontitiert werde…und was ich DANN wirklich alles andere als lustig finde! Gleichzeitig tröstet das Buch aber auf diese Weise auch sehr, denn man stellt fest, dass man nicht alleine ist in diesem Haifischbecken namens Service. Anderen geht es also auch so, wie schön, solche Kunden gibt es also nicht nur jenseits des eigenen Förderbands, wenn das nichts ist. Und vielleicht…ganz, ganz vielleicht gerät das Buch auch mal dem einen oder anderen Kunden in die Hand, dem dann noch eventueller auffällt, dass er sich auch schon mal so oder so verhalten hat und der hier dann mal erfährt, wie das bei der Kassiererin ankommt. Ich glaube nicht, dass Anna Sam ihren Ex-Kunden mit “Die Leiden einer jungen Kassiererin” etwas Böses will. Genauso wenig wie ich das gerade mit dieser Besprechung möchte. Aber ein Aufzeigen gewisser Situationen und Querelen ist es auf jeden Fall und soll es auch sein. Auf witzige Art und Weise eben, quasi mt einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn auch das kann ich ruhigen Gewissens von meinem Job sagen: trotz allem macht er irgendwie doch Spass. Es gibt halt nur so Momente da…na ja, lest halt selber! Und nicht gleich in die Luft gehen, wenn ihr selber auch schon mal “so ein Kunde” wart und nun mit der Nase drauf gestupst werdet. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, jedes beschreibt quasi ein Szenario. Das lässt sich leicht weglesen, weil es ja außerdem auch noch sehr witzig und pfiffig geschrieben ist. Geübte Leser werden kaum einen Nachmittag für “Die Leiden einer jungen Kassiererin” brauchen. Seinen Anfang nahm das Buch übrigens in einem Internet-Blog, in dem Anna Sam schrieb. Daher erklärt sich der Stil sicher auch mit der Kürze der Kapitel und den treffenden Feststellungen und Anmerkungen. Bitte nicht davon in die Irre führen lassen, dass der Rückentext behauptet, Anna Sam habe Literatur studiert. Das stimmt natürlich, klar, und Wortwahl und manche Formulierung geben einen Hinweis darauf, aber hohe Literatur ist dieses Buch ganz klar nicht.Aber es macht Spass und das zählt -für mich jedenfalls- am meisten. Ein eher schlichtes Cover, bei dem ich meine, dass es zu wenig Aufmerksamkeit erregen wird, wenn es so im Buchladenregal steht. Aber klare Hinweise auf den Inhalt sind mit der Kundenschlange und dem Einkaufswagen gegeben. Leute, die in diesen Jobs arbeiten, sind auf solche Elemente koditioniert…DIE entdecken das Buch sicher trotzdem! Fazit:   Für Leser, die in diesem oder einem ähnlichem Job arbeiten sehr empfehlenswert! Für Leser, die sonst selber “nur” Kunde sind, sicher erschreckend. Denkt aber bitte doch mal kurz über das Gelesene nach, ehe ihr es zerreißt. Am besten nimmt es keine der beiden Seiten so bierernst, dann kann es auch beiden gefallen.

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    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    09. August 2014 um 19:30
  • ANNA SAM - Die Leiden einer jungen Kassiererin

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Perle

    Perle

    Klappentext: Auf der anderen Seite des Einkaufswagens Sie ist uns vertraut, und wir kennen flüchtig ihr Gesicht, weil wir mehrmals pro Woche an ihr vorbeigehen - die Supermarkt-Kassierein. Für die meisten von uns reduziert sich ihre Identität auf das von Piepstönen untermalte Scannen der Waren sowie auf stereotype Floskeln wie "Ist das alles?" oder "Macht 9,99." Anna Sam hat Literatur studiert und musste 8 Jahre lang ihren Lebensunterhalt als Kassiererin verdienen. Mit ironischer Lässigkeit und scharfer Beobachtungsgabe beschreibt sie hier Szene aus der Welt der Supermärkte, die Kleinen das widerspiegelt, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt. "Wer dieses Buch gelesen hat, ändert sein Leben." (Ursula März im Deutschlandfunk) Eigene Meinung: Es war sehr interessant und informativ die Leiden einer jungen Kassiererin zu lesen bzw. zu erfahren, mal von einer anderen Seite. Ich bin ich auch viel in Supermärkte, kleine und ab und zu in große Läden und hab das ein oder andere schon erlebt. Manchmal denke ich mir auch, was mag die Verkäuferin wohl denken, wenn ich mehrmals in der Woche erscheine, aber ich kaufe vieles frisch und an dem Tag, an dem ich das Gericht auch koche. Meine Freundin geht von Montag-Freitag jeden Tag in das gleiche Geschäft. Da kennt man wirklich seine Kassierein bzw. die Kunden. Da gibt es wirklich einige Erlebnisse, manche schönen Sachen, ob mit Kindern oder Liebenden, oder auch unangenehme Kunden, die nur Ärger machen. Meine Mutter hatte vor paar Wochen Streit und Ärger in einem Laden und beschwerte sich bei der Hauptzentrale in Bayern und bekam einen 10-Euzro-Gutschein, den wir dann kurz darauf einlösten. Sie waren muchsmäuschen still, denn sie wussten ja von wo er kam. Daran musste ich beim Lesen denken. Ich fand das Buch schon gut geschrieben, die Idee ist klasse, aberman hätte es besser ordnen müssen, fand es etwas zu durcheinander, mal vergas sie Seiten später was zum vorherigen Thema und es wurde 100 Seiten später nochmal erwähnt. Das hätte man sich etwas bessert sortieren können, vom Eintreten des Geschäftes bis zum verlassen des Tores bzw. vom der Bewerbung der Kassiererin bis zum letzten Arbeitstag. Der Schluss war echt klasse. Ich musste öfters schmunzeln oder lachen, da mir einiges bekannt vorkam. Sehr zu empfehlen, für alle die gerne einkaufen gehn, um die Seite der Kassiererin besser kennenzulernen und zu verstehn oder auch wenn sie vorhaben sich als Kassiererin zu bewerben. Vielleicht wird sich ihr Leben dann auch ändern. Ich hatte das Buch in 3 1/2 Stunden ausgelesen. 4 Ganze Sterne hierfür.

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  • Strichcode

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Arun

    Arun

    Bin jede Woche des öfteren im Supermarkt oder Discounter, und das nicht nur in Deutschland sondern auch im benachbartem Frankreich oder Luxemburg. Da kam das Buch „Die Leiden einer jungen Kassiererin“ geschrieben von einer jungen Französin gerade recht um meine Erfahrungswerte mal zu vergleichen beziehungsweise meinen Horizont zu erweitern. Hat mir nicht besonders gefallen, vor allem der avisierte Wiedererkennungseffekt hat sich bei mir nicht eingestellt und der Humor war auch nur in Spurenelementen vorhanden. Es wurden Kunden in "Schubladen" sortiert und mit Beispielen versehen welche mir selbst noch nie so aufgefallen sind. War wohl eher als Satire angelegt-hätte mir eher einen Report gewünscht.

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    NiWa

    NiWa

    30. March 2014 um 17:21
  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    AyuRavenwing

    AyuRavenwing

    04. September 2012 um 15:36

    Wunderbar beschrieben, mit sehr viel Humor sind hier die täglichen Erlebnisse einer "Servicesmitarbeiterin Kasse" mit ihren Kunden und der Arbeit. Die verschiedensten Kunden werden in ihrer Form beschrieben, die verschiedensten Erlebnisse humorvoll wieder gegeben, so dass man bei Lesen immer wieder schmunzeln muss. Rabattaktionen, Ausverkäufe, Kunden mit dem Handy am Ohr, bei denen die Kassiererin sich wie unsichtbar vorkommt. All dass fehlt nicht. Sicher wird sich der ein oder andere in der Rolle des Kunden hier wieder erkennen. Nicht jedem dürfte dieses Buch gefallen, ich selber musste immer wieder schmunzeln und habe vieles wieder erkannt, da ich mich selbst auch zu den "Servicesmitarbeiterinnen Kasse" zählen darf. In 42 Kapiteln, die immer nur zwei bis sechs Seiten gehen, erfährt man als Leser alls über die Abgründe des menschlichen Verhaltens und sonstige Geschehnisse und Ärgernisse im Supermarkt: angefangen von drängelnden Einkaufswagenschiebern, schreienden Kinder bis hin zu niesenden, hustenden, unhöflichen Kunden, aber auch technischen Tücken, wie Kundenkarten, Barcodescanner. selbst das Miteinander von Kassiererinnen und Verkaufsleitern wird nicht außer acht gelassen. Das Buch gibt einen Einblick in den Alltag von Kassierern und Kassiererinnen. Es ist witzig und kurzweilig, mit Wiedererkennungswert.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Dubhe

    Dubhe

    In diesem Buch geht es um die Autorin, die trotz ihrer guten Ausbildung keinen anderen Job als Kassiererin bekommen hat. Angefangen hat alles damit, dass sie neben ihrem Studium gejobbt hat um ihr Studium und ihr Leben finanzieren zu können, doch später hat sie eben keinen anderen Job gefunden. Und so hat sie acht lange Jahre ihres Lebens an der Supermarktkasse gefristet, wobei ihr einige Dinge aufgefallen sind, angefangen von den unnötigsten Ansagen bis hin zu den unhöflichsten Taten der Kunden- dies alles hat sie in diesem Buch festgehalten. . Die Idee an sich ist ja gut und es handelt sich hierbei um eine kleine Autobiographie, aber wenn man sich das Buch näher anschaut, ist es eigentlich nur ein unnötiges und lustiges Sachbuch, das keinem ernsthafte Fakten liefert und man nur zum Spaß lesen kann. Es wäre tausend Mal besser, wenn es einen zusammenhängenden Inhalt gäbe, den es leider aber nicht gibt. Und das meiste, das in diesem Buch steht ist eigentlich langweilig. An dem Stil der Autorin gibt es nicht viel auszusetzen, nur dass er teilweise etwas unpersönlich und auch langweilig ist. Ich kann nur jedem raten, die Finger von diesem Buch zu lassen.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Phantasai

    Phantasai

    29. June 2012 um 13:36

    Eigentlich wollte sie sich mit diesem Job nur ihr Studium finanzieren, doch dann wurden ganze 8 Jahre daraus. Geschickt und locker leicht schreibt Anna über den Tagesablauf einer jeder Kassiererin auf der Welt in einem Supermarkt. Welche Pannen man mit und an der Kasse haben kann und wie man sie mit Charme überspielt. Welche große bunte Vielfalt an Kunden Tag täglich den heimischen Laden betreten und was man dabei alles so erleben kann. Man fühlt sich beim lesen direkt hinter die Kasse in einem Supermarkt versetzt, denn sie erzählt so detailiert, dass man es sich Bildlich vorstellen kann. Zwar ist Anna Sam eine französiche Kassierein in einem scheinbar riesigen Supermarkt, jedoch kann man es auf jeden anderen Markt übernehmen. Und ich weiß wovon ich spreche. Ich habe selbst in den unterschiedlichsten Läden an der Kasse gearbeitet. Wer einmal im Supermarkt arbeitet und ganz besonders an der Kasse, geht meist mit dem Gedanken daher "es ist ja nur von kurzer Dauer" und dann wird man verschlungen. Dieses Buch ist witzig und leicht zu lesen. Und garantiert nicht für Kassiererinnen und Supermarktangestellte. Wenn ihr einfach nur Kunden seit und dieses Buch gelesen habt, seht ihr vielleicht die Kassiererin mit etwas anderen Augen ;) Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Cadiz

    Cadiz

    03. April 2012 um 17:13

    *„Eine Supermarktkasse. Nicht gerade viel Abwechslung, vom „Biep! Biep!“ beim Einscannen der verschiedenen Artikel ganz zu schweigen. Während dieser sanfte Ton sich immer weiter in mein Gehirn fraß, kam ich mir am Ende selbst wie ein Roboter vor.“* (Seite 11) *Inhalt:* Acht Jahre lang war Anna Sam Kassiererin an einer Kasse in einem Großmarkt. Dort hat sie so ziemlich alles erlebt, was eine Kassiererin im Laufe ihres Kassiererinnendaseins so erleben muss: nette Kunden, unfreundliche Kunden, Kunden mit seltsamen Fragen, den lieben und den bösen Chef, kurz-vor-Ladenschluss-Kommer und noch mehr… in ihren Buch berichtet die Autorin humorvoll und authentisch von ihren Erlebnissen hinter der Kasse und sensibilisiert ihre Leser ein wenig für den Job der Kassiererin, der wirklich nicht immer leicht ist… *Zum Buch:* „Die Leiden einer jungen Kassiererin“ erzählt in kurzen, knackigen Kapiteln die… nun ja- „Leiden“ derer, die tagtäglich hinter der Kasse sitzen. Dabei gelingt es der Autorin ihre Erfahrungen mit direkten Worten aufzugreifen, aber stets ein kleines Augenzwinkern anzuhängen. Alles was den Kassiereralltag so „leidvoll“ macht, ist im Grunde noch zu ertragen- wenn man es mit Humor nimmt. Das Buch wird in sehr lockerem Ton erzählt und nimmt sich selber gar nicht mal so ernst, was mir gut gefallen hat. Es unterhält auf erster Linie, dennoch schwingen in den Zeilen auch kleine Botschaften mit, wie etwa der Bitte, den Menschen hinter der Kasse nicht als Roboter zu betrachten. Es sind wirklich auch Menschen, Menschen, die sich über ein kleines Lächeln, eine kleine Aufmerksamkeit („Guten Tag.“) freuen. Man erwischt sich als Leser unweigerlich selber dabei, wie man über sein eigenes Verhalten an der Kasse nachdenkt und lernt die Arbeit der Kassierer etwas mehr schätzen. Als Laie, der nun keinen Schimmer von dem Tun hinter einer Kasse hat ist es mir gar nicht so bewusst, wie viel die Menschen im Kassenbereich eigentlich leisten, ertragen müssen und dann immer noch freundlich grüßen (zumindest einige). Ich habe das Buch gern gelesen. Es bringt zum Schmunzeln und Nachdenken. Eine netter lockerer Erfahrungsbericht, wirklich lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Duffy

    Duffy

    War wohl in Frankreich ein Bestseller. Der beklagenswerte Versuch, das nicht gerade optimale Berufsbild einer Supermarktkassiererin satirisch aufzuarbeiten. Kann man, wegen fast durchgängiger Verwendung von Klischees und Plattitüden als grandios gescheitert betrachten. Achtung: Der Riemann-Verlag verzichtete in meiner Ausgabe auf die Seiten 96-112, fügt dafür die Seiten 65-81 doppelt ein. Macht aber nichts, fällt gar nicht auf.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    LEXI

    LEXI

    10. December 2011 um 19:50

    Meines Erachtens kein Buch, sondern vielmehr eine Zusammenfassung vieler Erfahrungen, geschrieben in Kolumnenform. Die Autorin erzählt nichts, das dem Leser nicht bekannt wäre ... teilweise ist man versucht, das Buch einfach aus der Hand zu legen. Die besten Passagen entlocken einige Male ein winziges Schmunzeln ... weiter empfehlen würde ich dieses Buch jedoch keinesfalls.

  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2011 um 17:30

    "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam erzählt, wie es der Titel schon verrät, von (weniger) Freund und (viel mehr) Leid einer Kassiererin im Supermarkt. Im 42 Kapiteln, die jeweils über zwei bis sechs Seiten gehen, erfährt der Leser alles über die Abgründe menschlichen Verhaltens und sonstige Ärgernisse im Supermarkt: schreiende Kinder, drängelnde Einkaufswagenschieber, Warteschlangen an der Tür von der Öffungszeit, niesende, hustende, unhöfliche Kunden und solche, die die Kassiererin ignorieren, technische Tücken wie die Registrierkasse, Barcodescanner und Kundenkarten sowie das Miteinander von Kassiererinnen und Verkaufsleitern. Anna Sam, die Autorin, arbeitete während ihres Literaturstudiums acht Jahre als Kassiererin und beschreibt in diesem Buch humorvoll ihre Erlebnisse als Ich-Erzählung. Für mich etwas zu schwarz-weiß-malerisch! Zu Beginn ist der Job der Kassiererin für die Ich-Erzählerin der Traumjob schlechthin. In der Praxis stellt sich schnell heraus, dass die Realität nicht mit ihren Erwartungen übereinstimmt, und die Autorin überspitzt bewusst sämtliche negativen Erlebnisse, die einem im Supermarkt widerfahren können. Ich persönlich habe noch nie in einem Supermarkt gearbeitet, kann mir also kein echtes Urteil erlauben, wie sehr überzogen die Beobachtungen sind. Der wirkliche Witz des Buchs erreicht jedoch vermutlich hauptsächlich selber Kassiererinnen. Mich hat das Buch eher gelangweilt und genervt, wirklich weiterempfehlen mag ich es nicht. Es gibt jedoch einen Einblick in den Alltag einer Kassiererin, und seitdem ich das Buch gelesen habe, achte ich noch bewusster darauf, die Kassierer(innen) im Supermarkt immer anzuschauen, zu begrüßen und mich zu verabschieden. Trotzdem nur drei Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    leserin

    leserin

    30. July 2011 um 19:41

    einfaches, aber sehr realistische Beschreibungen, wie eine Kassiererin den Alltag an der Kasse erlebt.
    Es ist flott und humorvoll geschrieben.

  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    JED

    JED

    06. February 2011 um 14:12

    Kurzinhalt: Wir begegnen ihnen ständig, wenn wir einkaufen: Kassiererinnen an der Kasse. Doch machen wir uns wirklich Gedanken um sie? Wohl nur, wenn sie besonders unhöflich sind. Oder Geld falsch herausgeben. Aber fragen wir uns, was diese Frauen (und Männer) jeden Tag mit uns (den Kunden) erleben? Spätestens, wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man es (hoffentlich) tun. Anna Sam finanzierte 8 Jahre lang ihr Literatur-Studium in Frankreich mit einem Job an der Kasse. Was sie dort erlebt hat, hat sie in diesem Buch niedergeschrieben. Meine Meinung: Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Angestellte wie Angestellte behandeln. Ich bilde mir ein, mir bis zu einem bestimmten Punkt über den Menschen bewusst zu sein, der mir da gegenüber sitzt. Immerhin arbeite ich selbst im öffentlichen Dienst. Dennoch kann man sich wohl nur schwer in jemanden hineinversetzen, der wirklich 8 Stunden lang an der Kasse sitzt und auch auf andere Menschen trifft. Menschen, denen es egal ist, ob die Öffnungszeiten des Ladens bereits zu Ende sind (wenn ich drin bin, bin ich drin); Menschen, die den Supermarkt mit einer Selbtbedienungstheke verwechseln und mal eben den Saft autrinken, bevor er abkassiert wurde (dafür soll ich auch noch bezahlen?); Menschen, die am Handy hängen und für den Menschen keinen Blick haben, der sich um seine Waren kümmert (oft genug selbst erlebt). Man möchte sich für seine Mitmenschen schämen, wenn man das so gehäuft liest. Und wer das alles für extreme Beispiele hält, auch ohne menschliches Gegenüber ist diser Job extrem anstrengend: Ich für meinen Teil habe mir z.B. nie klar gemacht, was es bedeuten muss, einen ganzen Tag das Piepen der Scanner-Kassen zu ertragen. Wir verlassen den Laden irgendwann. Das können die Kassiererinnen nicht. In kurzen Annekdoten erzählt Anna Sam von ihrer Zeit als Kassiererin. Und kann wohl von Glück sagen: Es war nur ein Job für sie, der irgendwann endete. Vielleicht kann sie deswegen aus einem gewissen Abstand, mit einem zwinkernden Auge auf diese Zeit schauen. Doch was ist mit den Frauen und Männern, die das tatsächlich hauptberuflich machen? Was dem Buch fehlt, ist das große Ganze. So bleibt es nur auf eine Aneinanderreihung von Erlebnissen beschränkt. Was bleibt, ist ein seltsamer Nachgeschmack. Und hoffentlich noch mehr Aufmerksamkeit den Menschen gegenüber, die meine Waren abkassieren. Fazit: Für jeden, der sich für sein Gegenüber interessiert. Müsste es eigentlich für jede Berufsgruppe geben.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    buecherelfe

    buecherelfe

    15. January 2011 um 23:11

    Meine Meinung: Ich habe dieses Buch mit einer gewissen Einschränkung gelesen, denn ich arbeite selbst neben der Schule als “Servicemitarbeiterin Kasse” von daher bin ich mir bewusst wie es so zu geht mit den Kunden. Schon auf den ersten Seiten dachte ich, die Autorin hätte mich ausspioniert, denn einiges ist mir genauso passiert. Da wären das Anlernen mit dem alten Hasen oder die Top 3 der Kundenfragen. Alles schon mitgemacht. Anna Sam schafft es dies in ihrem Buch auch noch sehr humoristisch darzustellen. Teilweise ist es etwas ins Lächerliche gezogen, aber darüber kann man hinwegsehen. Vor allem die Gedanken der Autorin sind oft die gleichen wie auch meine. Ich habe es geschafft das Buch an einem Stück zu lesen. Die 175 Seiten lasen sich für mich wie im Flug. Darüber hinaus habe ich einige Tipps mitgenommen, mit denen ich meinen Arbeitstag noch amüsanter erleben kann, wenn ich nun arbeite, werde ich alles etwas anders sehen. Fazit Amüsanter Spaß für alle, die wissen wollen, wie eine Kassiererin ihren Tag übersteht.

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  • Rezension zu "Die Leiden einer jungen Kassiererin" von Anna Sam

    Die Leiden einer jungen Kassiererin
    elRinas

    elRinas

    12. January 2011 um 23:37

    Herzlich witziger Erfahrungsbericht, quasi als Überlebensanleitung,
    mutig von der Frau darüber zu schreiben statt Frust zu schaufeln...
    Stell dir vor, du kannst aus wirtschaftlichen Sachzwängen
    dort tatsächlich nicht weg... Möge jeder Mensch ihre Ventile finden...

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