Anna Schneider Blut ist im Schuh

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Inhaltsangabe zu „Blut ist im Schuh“ von Anna Schneider

Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof - Amelies heimlichem Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum? "Ein Jugendthriller vom Feinsten: Hochspannend, berührend und toll geschrieben von der ersten bis zur letzten Zeile". (Nele Neuhaus)

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  • super schöne Geschichte

    Blut ist im Schuh
    Shira-Yuri

    Shira-Yuri

    Klappentext:Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof - Amelies heimlichem Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum? Meine Meinung:Blut ist im Schuh basiert auf die Geschichte von Aschenputtel nur in der modernen Zeit und als Thriller. Das Cover finde ich wirklich sehr schön und sehr passend für diese Geschichte. Man kann auf dem Cover auch schon gut erkenne, um was es geht, man sieht nämlich zwei Mädchen, die sich von einander abwenden. Außerdem finde ich die Aufmachung des Buches total schön, mit den Zeichnungen am Buchschnitt, an der Seitenkante und um die Seitenzahl. Den Schreibsil finde ich auch sehr gut.In diesen Buch geht es um Amelie, die ihre Mutter verloren hat und froh ist, dass ihr Vater sich wieder verliebt hat, denn nach dem Tod seiner Frau ging es im sehr schlecht. Jedoch kommen für Amelie nun schwierige Zeiten, denn die neue Frau bringt Sarah mit, ihre Stiefschwester, die nicht viel von Amelie hält, weil diese perfekt aussieht und klug ist, sie dagegen ist eher düster, rundlich und eben nicht so schlau. Da ist schlimmes schon vorprogrammiert und genau das passiert auch, denn Sarah ist sehr eifersüchtig auf sie, sodass sie  ihre schlechte Laune an ihr auslässt und versucht sie so zu vergraulen. Dazu kommt das es jemand auf  Amelie und Sarah abgesehen haben und der Stalker sie bald zu sich holen wird. Dann passieren Amelie auch noch die seltsame Dinge.Fazit:Mir hat dieses Buch sehr gefallen und diesen Perspektivenwechseln finde ich auch sehr gut. So konnte man auch nachvollziehen warum sie jetzt so gehandelt haben. Jedenfalls kann ich dieses Buch jedem empfehlen die Thriller und Romantik Bücher mögen.

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    • 2
  • Blut ist im schuh!!!

    Blut ist im Schuh
    LeseeuleNatascha

    LeseeuleNatascha

    Huhu ihr :D Heute bekommt ihr mal wieder eine neue Rezension von mir :) Schreibt mir doch mal in die Kommentare ob ihr es besser findet wenn ich mehr auf den Inhalt eingehe so wie ich es in dieser Rezension tun werde :)) ==Klappentext== Die Frau hatte zwei Töchter ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof, Amelies einzigem Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum?   ==Autorin <3== Anna Schneider wurde 1966 in Bergneustadt im Oberbergischen Kreis geboren. Die promovierte Betriebswirtschaftlerin arbeitete viele Jahre als Personalberaterin bei einer Großbank in Frankfurt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Organisationsberaterin, dozierte an der Frankfurt School of Management und arbeitete als Coach. Bereits als Jugendliche veröffentlichte Anna Schneider eigene Gedichte in verschiedenen Anthologien. Erst vor wenigen Jahren wechselte sie erfolgreich ins erzählerische Fach: 2008 gewann sie den Women’s Edition Kurzkrimi-Preis. Eine weitere ihrer Kurzgeschichten wurde für einen österreichischen Krimipreis nominiert. Motiviert durch diese Erfolge arbeitet die Autorin derzeit an weiteren Kurzgeschichten sowie an Romanprojekten für Jugendliche und Erwachsene. Anfang 2013 erscheint ihr erster Roman "Blut ist im Schuh".   ==Leseeindrücke und ein bisschen Inhalt :)==   In dem Buch geht es hauptsächlich um Amelie die mit ihrem Vater zu ihrer Stiefmutter und deren Tochter Sarah zieht. Ihr Vater ist viel unterwegs und merkt eigentlich gar nicht was zuhause bei Amelie los ist... Sarah, Amelies Stiefschwester ist leider nicht die Schwester die Amelie sich gewünscht hätte. Sie ist gradezu Boshaft genau wie ihre Mutter. Amelie verliebt sich in einen Jungen und will mit ihm zum Abschlussball auf dem aber alles schief geht und sie und ihre Schwester Sarah in eine boshafte und gut geplante Falle reinraten... Ob das alles ein gutes Ende nimmt und ob Amellie und ihre Schwester sich versöhnen müsst ihr natürlich selber lesen :))     Das Cover finde ich einfach sooo wunderschön *-* genauso wie den Inhalt. Ich hatte gar keine Probleme damit in das Buch rein zu kommen und es sehr schnell auszulesen ;) :P   Der Schreibstill ist wirklich gut und hat mich natürlich noch schneller lesen lassen als ich es eigentlich schon tue :) Außerdem ist Anna Schneider eine einfach so nette und liebe Person das es sich einfach lohnt mal in das Buch reinzulesen oder in die anderen Bücher von ihr ;) Wenn ihr also eins noch daheim hat dann solltet ihr es vielleicht mal anlesen und wenn nicht vielleicht mal anschaffen ;)))   Written by LeseeuleNatascha  

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    • 11
  • Leserpreis-Autoren über die Fragen, die sie gern mal gestellt bekommen würden

    DieSchwarzeKathatze

    DieSchwarzeKathatze

    Es ist wieder soweit! Der Countdown für den Leserpreis 2014 läuft! Nachdem ihr in 16 Kategorien eure Lieblingsbücher und -autoren nominiert habt, stehen nun die 35 meistnominierten Bücher und Autoren jeder Kategorie fest. In der nun anlaufenden letzten Phase des Leserpreises habt ihr die Möglichkeit darüber abzustimmen, welche der Kandidaten auf diesen Shortlists Bronze, Silber oder Gold verdient haben. Das ist die ideale Gelegenheit, mehr über die nominierten Autoren zu erfahren und deshalb bitten wir diese an dieser Stelle darum, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Da sich jeder Autor früher oder später den Fragen seiner Leser stellt, möchten wir dieses Jahr von ihnen wissen: Bestimmt bekommst du ständig die gleichen Fragen gestellt. Was ist dein Lieblingsbuch? Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale? Deshalb fragen wir einfach mal nach der Frage, die dir nie gestellt wird, die du aber gern mal gestellt bekommen würdest. Gibt es eine solche Frage und möchtest du uns vielleicht die Antwort darauf verraten? Oder gab es schon mal eine interessante Leserfrage, auf die du spontan nicht direkt eine Antwort wusstest? Wir sind jetzt schon ganz neugierig! -- Today is the day! The countdown for the LovelyBooks 'Leserpreis 2014' has started! After you have voted for your favourite books and authors in 16 categories the results are now fixed: we have our 35 finalists in every category. As of now, you can vote for those books and authors who, in your opinion, should be awarded with the 'Leserpreis' in Gold, Silver and Bronze. Of course, this final phase is also the perfect opportunity for our appointed authors to betray secrects. As all of them have to face their reader's questions sooner or later, we are curious to know: Certainly, you are often asked the same questions: Which is your favourite book? Do you have the perfect spot or a favourite place for writing? Do you have some kind of writing ritual? For this reason, we would like to know which question has not been addressed to you yet but which you would love to be asked sometime. Is there such a question and would you even like to answer it for us? Or has there already been an interesting question prompted by a reader to which you didn’t know immediately how to reply? We are looking forward to the answers of our shortlist candidates!

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    • 92
  • Ein toller Jugendthriller

    Blut ist im Schuh
    lenar

    lenar

    08. July 2014 um 17:01

    Cover: Das Cover finde ich wirklich schön und sehr passend. Man weiß ja das "Blut ist im Schuh" aus dem Märchen von Aschenputtel stammt und das es dort um zwei Stiefschwestern geht. Das kann man an dem Cover auch schon gut erkenne, zwei Mädchen, die sich von einander abwenden. Außerdem finde ich die Aufmachung des Buches total toll, mit den Zeichnungen am Buchschnitt, an der Seitenkante und um die Seitenzahl herum. Das Buch ist wirklich ein Blickfang im Bücherregal. Meine Meinung: Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste, da ich die Idee toll fand, ein Thriller und eine Märchenadaption zu mischen. Als ich das Buch dann bekommen habe, habe mich sehr gefreut und musste natürlich gleich anfangen es zu lesen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Sarah, Amelie und einem Unbekannten erzählt. Das fand ich wirklich gut, denn so bekam man einen guten Einblick in alle drei Charaktere.  Amelie fand ich von Anfang an sympatisch und auch wenn sie Anfangs perfekt schien, lernte man während der Geschichte auch ihre Macken kennen. Sie ist mir wirklich schnell ans Herz gewachsen. Von Sarah wusste ich erst nicht, was ich von ihr halten soll. Irgendwie mochte ich sie, aber halt auch nicht. Sarah hat viele schlimme Sachen gemacht. Doch dadurch das die Geschichte auch aus ihrer Sicht geschrieben wurde, konnte ich sie schon irgendwo verstehen und nachvollziehen was sie gemacht hat.  Beide Charaktere gefielen mir wirklich gut, genauso wie die Nebencharaktere, von denen man auch das eine oder andere erfährt. Neben den Charakteren hat mir auch die Mischung von einer Märchenadaption und einem Thriller unheimlich gut gefallen. Das ganze passte einfach und wirkte nicht aufgesetzt. Es klang nach einer normalen Geschichte, die halt Ähnlichkeit mit dem Märchen "Aschenputtel" hatte. Am Anfang von einigen Kapiteln gab es ein Zitat aus dem Märchen und der Inhalt dieses Zitats passte auch immer zu dem Kapitel, bzw. zu dem was als nächstes passiert. Das fand ich wirklich eine tolle Idee. Des Weiteren hat Anna Schneider wirklich einen tollen Schreibstil, der einen sehr fesselt. Der Schreibstil und der hohe Spannungsgrad sorgte dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und man es schnell durch hatte.  Denn die Thrillerelemente in diesem Buch sind wirklich spannend und auch bisschen gruselig.  Das macht das ganze zu einem tollen Jugendthriller, den ich wirklich jedem empfehlen kann der Jugendthriller und Märchenadpationen mag! 5/5 Sternen

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  • Ein modernes Aschenputtel

    Blut ist im Schuh
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Die Frau hatte zwei Töchter ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof Amelies einzigem Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum? Meine Meinung: Es handelt sich hier um einen Jugendthriller. Da ich als begeisterte (Psycho)Thriller- Horror-Leserin auch mal etwas sanftere Töne mag, lese ich von daher auch mal gerne einen gut geschriebenen, unterhaltsamen Jugendthriller. Adaptionen zu Märchen mag ich auch sehr, deshalb fiel mir die Wahl auf dieses Buch natürlich nicht schwer und es interessierte mich. Zuerst ist mir aufgefallen, das die Optik des Buches einfach wunderschön ist. Die Seiten sind alle mit Schnörkel verziert, ebenso wie jedes neue Kapitel und die Tauben im Buchschnitt sind wirklich sehr schön verarbeitet. Nun aber mal weg vom äußeren: Der Inhalt gefiel mir auch. Die moderne Umsetzung von Aschenputtel ist hier sehr gut gelungen. Amelie (Aschenputtel) hat ihre Mutter verloren. Ihr Vater verliebt sich neu in Heike (Stiefmutter). Die hat auch eine Tochter, Sarah (böse Stiefschwester), die kann aber Amelie absolut nicht leiden. In ihren Augen ist sie zu perfekt, zu schön und wickelt jeden um den Finger - nur halt sie nicht. Amelie schwärmt für Ben (der Prinz) und fällt aus allen Wolken, als er sie zum Ball einlädt. Tauben kommen natürlich auch vor, der verlorene Schuh, Streitigkeiten, Ungerechtigkeiten.... Also mir hat dieses moderne Aschenputtel sehr gut gefallen. Die Figuren gefielen mir auch sehr gut. Z.b. : Amelie, die sich eigentlich gar nicht so perfekt findet und in ihrem neuen zu Hause alles andere als glücklich ist. Zu alledem ist ihr Vater auch noch ständig beruflich unterwegs und sie muss sich alleine mit den Launen von Heike und Sarah herumschlagen. Außerdem geschehen plötzlich seltsame Dinge und ständig fühlt sich sich beobachtet. Oder bildet sie sich alles nur ein? Sarah liebt den Gruftie-Style. Rote lange Haare, düstere dunkle Kleidung, das ist ihre Welt. Sie lässt sich viele Gemeinheiten gegenüber Amelie einfallen. Wir lernen aber auch noch ganz andere Seiten von ihr kennen. Dann gibt es natürlich auch noch den großen "Unbekannten", der die beiden Mädchen heimlich beobachtet. Er möchte sie retten. Kann sich aber noch nicht entscheiden, ob er sich für "Sonnenschein" oder "Abendrot" entscheiden soll. Am Abend des Balls, wird er seine Entscheidung treffen... Natürlich kann ich bei einem Jugendthriller nicht die gleichen Maßstäbe setzen wie bei meinen Thrillern, die ich sonst gewöhnlich lese. Aber die Geschichte war schön zu lesen, es war nicht langweilig und ich wurde gut unterhalten. Für jugendliche Einsteiger ins Thriller-Genre auf jeden Fall zu empfehlen, oder eben für diejenigen, die auch mal etwas "sanfteres" lesen möchten.

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    • 2
    silviaanni

    silviaanni

    08. March 2014 um 22:16
  • Aschenputtel 2013

    Blut ist im Schuh
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    27. January 2014 um 13:07

    Die moderne Patchwork Familie. Eine Frau und ihre Tochter und ein Mann mit seiner Tochter – fertig ist die neue Familie. Leider ergibt 2+2 nicht immer vier. Das muss auch die 15jährige Amelie feststellen, als ihr Vater mit ihr in eine neue Stadt zu dessen Freundin Heike Conrads und deren gleichaltrigen Tochter Sarah zieht. Der Vater, viel auf Reisen überlässt Amelie in Heikes Obhut. Doch der Neustart gelingt weder in der Schule noch innerhalb der Familie problemlos. Sowohl Heike, als auch Sarah machen Amelie das Leben zur Hölle. Die Mädchen könnten unterschiedlicher nicht sein und so sind Konfrontationen geradezu vorprogrammiert. Doch nicht nur Neid und Eifersucht bestimmen fortan beider Leben, sondern auch Amelies Gefühl ständig beobachtet zu werden. Und dann ist da noch Ben. Kann sie ihm vertrauen? Ganz klar, die Reihe Planet girl vom Thienemann Verlag weiß wie es funktioniert. Der Roman kommt trotz der Beschreibung Thriller nicht mit einem blutigen, sondern eher mit einem blumigen, verspielten Cover daher. Die Schattenrisse von zwei abgewendeten Frauen, umrankt von Blüten, Blättern und Vögeln – alles ist Pastellfarben von rosa über zu verschiedenen Blautönen. Ebenfalls bedruckt – die Schnittkanten des Buches. Klare Botschaft: Ein Buch von uns ist immer ein Schmuckstück. Mädchenherzen dürfen höher schlagen. Wie im Märchen heiratet ein Witwer mit Tochter erneut. Und wie im Märchen stellen sich seine neue Frau und deren Tochter als böse Stiefmutter und -schwester heraus. Doch handelt es sich bei  Blut ist im Schuh ja nicht um die Neuerzählung eines Märchens, sondern um einen Thriller. Wie viel Thrill der Roman beinhaltet, dazu später. Die Geschichte von Anna Schneider hangelt sich schon im Großen und Ganzen an der des Aschenputtels entlang. Jedoch weicht sie in einer Hinsicht völlig davon ab. Zwar kommt die Figur des Prinzen hier auch vor, aber auch noch eine weitere. Ein Unbekannter scheint sich für die ungleichen Schwestern zu interessieren und es braucht nicht viel Fantasie um zu erkennen, dass diese Person nichts Gutes im Schilde führt. „Gespannt wartete er im Schutz des dunklen Hauseingangs direkt gegenüber, wen er gleich sehen würde. Seinen Sonnenschein oder sein Abendrot? Sie waren wie Tag und Nacht, die beiden Schwestern, so verschieden und so einzigartig, jede auf ihre Art. Lange hatte er nach ihnen gesucht …“ Amelie und Sarah führen sich auf wie Hund und Katz, was nicht nur innerhalb der Familie, sondern  auch in der Schule zu großen Spannungen führt. Und so ist es für Amelie ganz klar, dass die seltsamen Vorkommnisse ihrer Stiefschwester zuzuschreiben sind. Und da sie von keiner Seite Hilfe erwarten kann, igelt sie sich immer mehr ein. Lediglich ihre alte Schulfreundin Biene unterstützt sie. Anna Schneider legt viel Wert auf die Beschreibungen ihrer Figuren. Sie unterstreicht mit dem Aussehen der Personen ihre Stellung und erklärt es auch noch mal an verschiedenen Stellen zu Kapitelbeginn. „Die Frau hatte zwei Töchter ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen.“ Somit ergeben sie zwei perfekte Gegenspielerinnen. „Amelie war hübsch, hatte eine tolle Figur, war gut in der Schule, beim Sport und einfach nett - die Perfektion in Person.“ Und ihr Gegenüber Sarah:  „… ganz in schwarz gehüllte …“ mit „… griesgrämigem Gesichtsausdruck …“. „Sarah war wie ein trüber Tümpel: Man sah die Oberfläche, aber nicht, was sich darunter verbarg.“ Die Autorin unterstreicht dieses ebenso mit ihren verschiedenen Erzählperspektiven. Durch diesen Wechsel entsteht für den Leser ein immer klareres Bild von den einzelnen Figuren, die ansonsten schnell eindimensional wirken könnten. Der Thrill. Es gibt ihn, wenn auch nicht so, wie ich ihn gewohnt bin. Aber ich bin auch Mitte vierzig und kein Teenager mehr. Zu Beginn des Buches habe ich tatsächlich damit gehadert, bis ich mich zurückversetzt habe, in die Zeit des Heranwachsens, der Zeit der ersten Verliebtheit, der Zeit des völligen Missverstandensein. Und hier kann ich sagen, das hat Anna Schneider in ihrem Roman perfekt gelöst. Sie unterfüttert das alte Märchen mit den Problemen der Pubertät und fügt noch einen beängstigenden Faktor hinzu. Denn natürlich sind Mädchen in diesem Alter leicht zu verunsichern. Ich denke, dass viele junge Leserinnen sich schnell mit Amelie identifizieren und den Horror den sie durchlebt nachvollziehen können. Somit bemerken auch sie eher die Gefahr am Rande, die dann im Laufe der Geschichte allerdings immer deutlicher wird und von den typischen Jung-Mädchen Problemen mehr und mehr ablenkt und in einem interessanten Ende mündet. Leseempfehlung? Ja – aber für die entsprechende Altersstufe. Für wen? Hier wird ganz klar die junge Generation angesprochen. Sicher wird es auch junggebliebene geben, die an dieser Geschichte gefallen finden werden.

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  • Modernes Aschenputtel

    Blut ist im Schuh
    Tinkers

    Tinkers

    14. January 2014 um 10:43

    „Blut ist im Schuh“ ist das 2013 bei Planet Girl erschienene Debüt von Anna Schneider. In diesem Thriller für junge Mädchen verbinden sich klassische Märchenelemente mit topaktuellen Teenagerproblemen und bilden somit den perfekten Übergang von Kinder- zu Jugendliteratur. Nach dem Tod von Amelies Mutter heiratet ihr Vater Heike, die ihre Tochter Sarah mit in die Ehe bringt. Amelie und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. Amelie muss den Tod ihrer Mutter verarbeiten, sich mit Sarahs Anfeindungen auseinandersetzen, den Konflikt mit ihrer Stiefmutter bewältigen und wird dazu noch von einem geheimnisvollen Fremden verfolgt. Das Buch hat mir gut gefallen. Da ich sonst nie Thriller lese, ist ein Jugendthriller genau richtig für mich, denn es gibt zwar jede Menge Spannung und aufregende Wendungen, aber doch keine blutigen Morde, wie man es bei Erwachsenenliteratur erwartet. Sehr schön fand ich die Entwicklungen der Teenager, sie meisterten typische Probleme des Erwachsenwerdens mit denen sich jugendliche Leser sehr gut identifizieren können.  

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  • Leserunde zu "Lilith Parker, Band 3: Lilith Parker, und das Blutstein-Amulett" von Janine Wilk

    Lilith Parker und das Blutstein-Amulett
    katja78

    katja78

                     Lilith Parker im Reich der Vampire Auf gehts in dendritten Teil der Lilith Parker Reihe von Janine Wilk Gesucht sind Kids ab 10/11 Jahren die bestenfalls beide Vorgängerbände schon kennen, da sie zum Verständnis bekannt sein müssen. In Chavaleen, dem Reich der Vampire, herrscht große Unruhe! Der Vampir-Anführer Vadim Alexandrescu leidet unter einer mysteriösen Krankheit. Lilith Parker muss sofort nach Rumänien reisen, um ihm mit ihren Banshee-Kräften beizustehen. Doch als sie in der unterirdischen Stadt ankommt, kann Lilith nicht glauben, was sie erfährt: Ein Verräter droht, die Vampire den grausamen Vanator auszuliefern, und auch in Bonesdale taucht eine ungeahnte Bedrohung auf. Lilith muss unbedingt die Pläne des Verräters vereiteln und bringt sich dabei selbst in allerhöchste Gefahr. Leseprobe Zur Autorin Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als Kind eines Musikers und einer Malerin in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Mit Anfang zwanzig begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Buch und schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa. Janine Wilk lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von Heilbronn. Näheres findet ihr auch hier: www.janine-wilk.de Wir suchen nun 10 Leser, die gerne gemeinsam dieses Abenteuer mit Lilith erleben möchten. Du solltest Zeit haben dich in einer Leserunde zu beteiligen und anschließend eine Rezension schreiben, bestenfalls auch bei Amazon und anderen Seiten. Für deine Bewerbung verrate uns Einfach, über was du gerne einmal etwas lesen möchtest, gibts ein bestimmtes Thema? Schaut euch doch auch mal das Programm von Planet Girl an, da gibts viele neue und bereits erscheinene Bücher, die vielleicht für euch interessant sein könnten. Wir freuen uns auf deine Bewerbung und sind schon ganz gespannt auf eure Eindrücke zum Buch! Eure Janine & Katja

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    • 193
  • Ein tolles Debüt

    Blut ist im Schuh
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    08. October 2013 um 19:27

    Bei diesem Buch handelt es sich um den Debütroman der Autorin Anna Schneider. Amelies Mutter ist verstorben und ihr Vater hat eine neue Frau kennengelernt. Heike bringt ihre Tochter Sarah mit. Amelie ist die liebe, brave, eine Musterschülerin, die es allen recht machen möchte. Sarah ist der düstere Part. Sarah mag Amelie nicht und sie lässt sich immer wieder neue Bosheiten einfallen für Amelie. Hinzu kommt, dass den Mädchen ein Misteröser Verfolger auf den Fersen ist, der sie beobachtet. Zentral in der Handlung ist der Konflikt zwischen Amelie und Sarah. Aber auch der innere Konflikt von Amelie kommt zur Sprache. Sie will zum einen ihren Vater nicht enttäuschen. zum anderen würde sie ihm aber gern erzählen was Sarah ihr antut und wie Heike sich ihr gegenüber verhält. Man lernt aber auch viel über Sarah und kann beobachten wie die Figur sich weiterentwickelt. Schließlich findet der Ball statt zu dem Ben Amelie eingeladen hat. Und bei diesem Ball findet die Handlung ihren Höhepunkt. Denn hier sieht man nicht nur wie es mit den Mädchen und ihrer Patchworkfamilie weitergeht, sondern man lernt auch den Verfolger der Mädchen kennen. Die Sprache die hier verwendet wird ist an ein Jugendbuch angepasst. Die Umgebung in der sich der Leser gerade befindet ist immer schön beschrieben und man kann als Leser ungehindert in das Buch eintauchen. Dieser Jugendthriller hat sich schnell und unterhaltsam gelesen. Die Autorin hat es wunderbar verstanden die Märchenelemente neu aufzugreifen und sie in ein düsteres, sowie spannendes Muster zu weben.  Es muss dem Leser allerdings klar sein, dass es sich hier um einen Jugendthiller handelt. Wer also blutige Szenen erwartet, der wird sie in diesem Buch nicht finden. Vielmehr findet sich hier eine spannende Jugendgeschichte, die alles beinhaltet was ein Jugendthriller haben sollte. Mir persönlich hat es gut gefallen. Ein schönes Debüt einer neuen Autorin.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. 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Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Blut ist im Schuh

    Blut ist im Schuh
    schlumeline

    schlumeline

    22. September 2013 um 14:13

    Amelie ist einige Zeit nach dem Tod ihrer Mutter gemeinsam mit dem Vater zu dessen neuer Lebensgefährtin Heike und deren Tochter Sarah gezogen. Die beiden Mädchen sind zwar ungefähr gleich alt, aber sehr unterschiedlich. Während Amelie sehr offen und gut in der Schule ist und auch meist freundlich durchs Leben geht, ist Sarah verbittert, schlecht in der Schule und mit einer Clique von Goths befreundet, die auch gerne einmal einen über den Durst trinken. Aus dem Wunsch von Amelies Vater seine Tochter möge bei Heike und Sarah ein neues, glückliches zu Hause finden wird nichts. Sarah mobbt ihre Stiefschwester Amelie mit konsequenter Boshaftigkeit und die Stiefmutter schaut weg und hält stets nur zu ihrer eigenen Tochter. Der Vater bekommt davon nichts mit, denn er ist dienstlich viel unterwegs und Amelie möchte ihm keine Sorgen bereiten. Neben den Problemen innerhalb der Familie ist Amelie auch ansonsten sehr unruhig. Sie hat mehr und mehr das Gefühl beobachtet zu werden und weiß nicht was sie davon halten soll. Dem Leser dieser „Aschenputteladaption“ ist schnell klar, was Amelie so verunsichert. Sie wird nämlich tatsächlich beobachtet. Jemand hat es auf sie oder ihre Stiefschwester abgesehen. Auch wenn der Grund dafür anfangs nicht klar wird, so sind die kurzen Einschübe aus der Sicht des Täters, der sich selbst als Wolf bezeichnet, ganz schön gruselig, zumindest für die angesprochene Altersgruppe. „Blut ist im Schuh“ ist das Debüt der Autorin Anna Schneider und es ist viel mehr als nur ein Thriller. Diese Geschichte thematisiert die Probleme junger Menschen in der Pubertät im Allgemeinen und darüber hinaus auch in besonders schwierigen Lebenslagen. Gerade in dieser Lebensphase sind Ansprechpartner für die jungen Menschen so wichtig wie sonst nie mehr. Der Autorin ist diese Mischung hier gekonnt gelungen.

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  • Toll umgesetzter moderner Aschenputtelthriller

    Blut ist im Schuh
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2013 um 18:47

    Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amelie damit klarkommen, dass ihr Vater sich für eine neue Frau an seiner Seite entschieden hat – und die Stiefmutter bringt direkt auch noch eine Stiefschwester für Amelie mit. Sarah. Sarah ist das komplette Gegenteil von Amelie und versucht ihr das Leben so schwer wie nur möglich zu machen. Erst viel zu spät merken die beiden, dass sie besser zusammenhalten sollten, da sie den gleichen Feind haben.... Anna Schneiders Debütroman „Blut ist im Schuh“ ist wirklich wundervoll. Der Plot ist wie der Titel sehr märchenhaft mit einer ordentlichen Portion Spannung und Thrill – eine wirklich gelungene Mischung, die mich hoffen lässt, dass wir bald weitere Bücher von Frau Schneider zu lesen bekommen. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und ist der Zielgruppe angepasst. Schon nach ein paar Seiten verliert man sich in der Geschichte um Amelie und ihr Leben mit der neuen Familie und in der neuen Umgebung. Man kann einfach nicht aufhören zu lesen und fliegt praktisch durch das Buch hindurch, in dem es immer rätselhafter und gefährlicher wird.  Zu der spannenden Geschichte kommen die kurzen Kapitel noch dazu, und beides zusammen sorgt natürlich für einen wirklich guten Lesefluss. Auch die Aufteilung der Kapitel, die aus den verschiedenen Sichtweisen erzählt werden, passen sehr gut. Zum einen wird die Geschichte natürlich aus der Sicht von Amelie erzählt, ebenfalls erleben wir einige Situationen aus dem Blick der ungeliebten Stiefschwester Sarah und einige wenige aus der Sicht ihres unbekannten Verfolgers. Grade diese sehr kurzen Kapitel treiben die Spannung wirklich ihrem Höhepunkt entgegen, denn man merkt einfach, dass dieser Mensch krank und äußerst gefährlich ist. Ich war mir immer wieder unsicher, wer der Unbekannte ist, obwohl ich es schlussendlich doch heraus gefunden habe – aber das tut der Spannung keinen Abbruch, denn gruselig genug wird es immer noch. Zu der absolut tollen Geschichte bekommt man hier aber auch noch ein optisches Highlight dazu. Nicht nur das Cover ist ein wahrer Hingucker, auch der Seitenschnitt ist mit den schönen Blumenranken bedruckt, die wir dazu auch noch im Buch vorfinden! Wirklich wunderschön! Wer moderne Märchenadaptionen a la Gabriella Engelmann mag, wird auch die Märchenthriller aus dem Planet Girl Verlag lieben! Unbedingt lesen!

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  • Sehr tolles Buch für Märchenliebhaber

    Blut ist im Schuh
    xlady

    xlady

    15. August 2013 um 15:47

    Meine Meinung: Das Cover und die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Mir gefallen vor allem die Blumenranken auf dem Buchschnitt. Das Cover ist ein absolutes MUST HAVE im Regal.   Die Geschichte wird abwechselnd in Sarahs und Amelies Sicht geschrieben. Zwischendurch kommen auch kurze Frequenzen die aus der Sicht einer unbekannten Person geschildert wird. UUUH Wie gruselig. Aber es ist nicht verwirrend, also lasst euch davon nicht abschrecken. Die Autorin schafft es, dass die Spannung das ganze Buch über gehalten wird und sich nach und nach auch noch steigert. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel, so war ich ruck zuck durch mit dem Buch. Ein besonderes Extra an dem Buch ist, dass vor jedem Kapitel ein kleiner Auszug des Märchens Aschenputtel zitiert ist. Durch diese kleinen Zitate fühlte ich mich immer wieder so als wäre ich ein kleines Mädchen. Die Charaktere sind so toll beschrieben und dargestellt, das man sich sofort mit einem der Charakter identifizieren kann und man richtig mit diesem Charakter mit fiebert. Ich fühlte mich beim lesen. Als ob ich ein Teil des Buches bin und es selber alles erlebe. Ich habe gelacht, geweint und auch teilweise geschockt weitergelesen. Mein Fazit: Dieses Buch ist ein Muss für alle die Thriller und Märchen lieben. Ich habe es verschlungen und werde die anderen Bücher dieser Thriller reihe bestimmt auch noch lesen.

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  • Märchenhafter Thriller

    Blut ist im Schuh
    Ignatia

    Ignatia

    02. August 2013 um 06:56

    ____________________________________ Klappentext Die Frau hatte zwei Töchter ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Gespenstische Stille liegt über dem Friedhof – Amelies einzigem Zufluchtsort vor den Bosheiten ihrer Stiefschwester. Sarah hatte sie bestohlen, gedemütigt, verletzt ... Wie weit würde sie noch gehen? Schon spürt Amelie wieder das Stechen im Nacken, wie von eiskalten Augen, die ihr überallhin folgen. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist der Abschlussball mit Ben: Wird er sie wach küssen aus diesem Albtraum? ____________________________________ Über den Autor Anna Schneider wurde 1966 in Bergneustadt im oberbergischen Kreis geboren und lebt heute in der Nähe von München. 2008 begann sie Kurzkrimis zu schreiben und gewann im selben Jahr den 1. Preis des Women´s Edition Kurzgeschichten-Wettbewerbes. Im folgenden Jahr gehörte sie zu den Nominierten für den ersten deutschsprachigen Krimi-Hörbuchpreis. Verschiedene Kurzgeschichten wurden seither in Anthologien veröffentlicht. Außerdem arbeitet die Autorin an verschiedenen Kriminalromanen und Jugendthrillern. Mehr über Anna Schneider finden Sie unter www.schneideranna.com ____________________________________ Cover Das Cover hat schon etwas märchenhaftes, mystisches an sich. Die angedeuteten Personen stehen im Rücken zueinander, das sagt auch schon mal etwas über die Geschichte aus. Jeder der das Märchen kennt, erkennt hier drin schon mal ein wenig die Handlung. Die Farben sind in zarten Pastelltönen gehalten, der Buchschnitt mit einem schönen Druck versehen. Die Seitenzahlen innen sind mit einer kleinen Zeichnung von Täubchen versehen, mal was anderes :) Man wird direkt neugierig wenn man dieses Buch in den Händen hält. ___________________________________ Schreibstil & Spannung Dieses Buch ist in einem angenehmen, flüssigen, jugendlichen Schreibstil gehalten, man findet man von der ersten Seite in dieses Buch hinein, kann sich gut zurecht finden. Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Aus der Sicht von Amelie, dann Ihrer Schwester Sarah und von einem unbekannten Dritten. Somit bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten und man überlegt, wer der unbekannte Dritte sein könnte. Zu Beginn von einigen Kapiteln werden Auszüge aus dem Originalmärchen erzählt. Dies verbindet ganz toll die Parallelen vom Märchen zu diesem Buch! ____________________________________ Die Charaktere Im Vordergrund dieses Buches steht Amelie. Sie bekam nach dem Tod Ihrer Mutter eine Stiefmutter samt Schwester von Ihrem Vater präsentiert. Es ist wie im Märchen: Amelie, die gute, ruhige Person. Dann die böse Stiefschwester, sie spinnt Intrigen, ist bosshaft und gehässig. Hilfe bei Ihrer Schwiegermutter wird sie kaum finden. Sie ist, wie nicht anders zu erwarten, ganz auf der Seite Ihrer Tochter Sarah. Amelie hat es somit nicht leicht, beisst die Zähne zusammen und kämpft sich alleine durch. Sarah scheint aber tiefe, psychische Probleme zu haben da sie sich selber verletzt. Was steckt dahinter? ____________________________________ Meine Meinung Dieses Buch nahm ich voller Spannung in die Hände. Hatte vor geraumer Zeit schon mal einen Jugenthriller gelesen der auf ein Märchen beruhte. Somit waren die Erwartungen an dieses Buch enorm und ich wurde nicht enttäuscht. Durch den leichten, flüssigen Schreibstil der Autorin fand ich von der ersten Seite super in dieses Buch hinein, die Protagonisten waren ganz toll beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vorstellen konnte. Man empfand Mitleid mit Ihnen, aber auch Freude und Trauer. Die Geschichte war ein bisschen wie es auch zu erwarten gewesen ist. Jeder der das Märchen kennt weiss, was so passieren wird. Aber es ist toll zu lesen, wie dieses in einem Jugenthriller umgesetzt wurde. Das Thema Tod eines Elternteils ist leider keine leichte Kost, es wurde aber schön beschrieben, wie unterschiedlich Jugendliche damit umgehen, wie sie Ihre Trauer verarbeiten. Das einzige was mich bisschen störte war, das manches, wie z.B. das ritzen der Schwester Sarah, ein bisschen oberflächlich abgehandelt wurde. Dieses Thema ist ein ganz wichtiges!!! ____________________________________ Fazit Ein super Buch was alle meine Erwartungen erfüllt hat. Auch wenn ich nicht mehr in die typische Alterklasse gehöre machte es mir viel Spass es zu lesen und war traurig, dass ich es so schnell durch hatte. ____________________________________ Sterne 5/5

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  • Märchenhaft spannend!

    Blut ist im Schuh
    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    24. July 2013 um 21:46

    Inhalt Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amelie sich damit abfinden, dass ihr Vater jemand Neues hat. Da das Glück ihres Vaters ihr sehr am Herzen liegt, tut sie das auch, obwohl sie in eine andere Stadt ziehen muss und dort dann unter den Schikanen der Stiefschwester zu leiden hat. Ihrer Stiefmutter ist sie völlig egal, im Zweifelsfall steht sie ohne zu zögern hinter ihrer Tochter, selbst als die Scherze nicht mehr spaßig, sondern wirklich grenzwertig werden. Als Amelie Ben kennenlernt, scheint es endlich bergauf zu gehen bis Dinge passieren, für die ihre Schwester bestimmt nicht verantwortlich ist. Außerdem fühlt sie sich immer öfter beobachtet. Wird Amelie paranoid oder ist noch jemand anderes hinter ihr her? Eigene Meinung „Blut ist im Schuh“ von Anna Schneider hat mich buchstäblich auf den ersten Blick verzaubert. Als ich das erste Mal diese märchenhafte Thrillerreihe im Internet entdeckt habe, habe ich diese schnell mit einem Achselzucken abgetan. Märchenadaptionen gibt es immerhin ziemlich viele, die Story ist dementsprechend nie neu, Thriller sind nicht so meins und ich hatte einfach genug anderes zum lesen. Nachdem ich allerdings die Bücher in einer Buchhandlung in den Händen hielt, war es um mich geschehen. Selten habe ich so etwas Hübsches in der Literatur entdeckt. Vor allem der bedruckte Buchschnitt hat es mir angetan! Glücklicherweise zog das Buch schon recht kurze Zeit später bei mir ein und ich konnte mich selbst davon überzeugen, ob die Geschichte das hält, was das Cover verspricht. Und wie sie das tut! Schneiders Schreibstil lädt sogleich zum Lesen ein. Dieser ist locker, jugendlich frisch und flüssig. Die Dialoge wirken weder aufgesetzt, noch überzogen. Die Geschichte selbst erlebt man aus drei Perspektiven. Zum Einen von Amelie und ihrer Stiefschwester Sarah, zum Anderen vom Täter selbst. Gerade seine Kapitel machen den Thrill aus, der aus einem Märchen einen Thriller macht. In diesem Fall habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden, die Figuren einzeln zu charakterisieren. Die Meisten werden das Ursprungsmärchen kennen und können sich das Grundkonstrukt der verschiedenen Persönlichkeiten vorstellen. Die Feinheiten der Autorin sind ziemlich relevant für die Geschichte und so würde ich einfach zu viel verraten. Die Geschichte selbst ist einzigartig. In meinem Leben habe ich schon viele Aschenputtel-Versionen gelesen und vor allem gesehen, doch keine ist vergleichbar mit „Blut ist im Schuh“. Das liegt vor allem an Schneiders künstlerischer Freiheit, durch die auch andere Märchen ihren Weg in diesen Roman gefunden haben. Die beiden Schwestern erinnerten mich zeitweise an Schneeweißchen und Rosenrot, der Täter als das personifizierte Böse schlüpfte sowohl in die Rollen von Rumpelstilzchen, als auch in die des bösen Wolfs. Trotz der märchenhaften Atmosphäre kommt die Spannung nicht zu kurz. Gerade wegen dieser für einen Thriller ungewöhnlichen Grundstimmung wirken meiner Meinung nach die „dunklen“ Szenen umso mehr. Schneider schreckt auch nicht davor zurück, ernstere Themen zu behandeln. So wird der Leser mit einer autoaggressiven Störung konfrontiert, außerdem wird das Teenagerleben nicht verschönert, sodass die Protagonisten durchaus mal zur Zigarette und zum Alkohol greifen. Mag sein, dass man das Thema Selbstverletzung vielleicht etwas anders handhaben könnte, weniger in Nebensätzen abhandeln, dafür ist der "Drogenkonsum" immerhin authentisch. Fazit Anna Schneiders "Blut ist im Schuh" ist ein wahrhaft märchenhafter Jugendthriller, der Aschenputtel in einem ganz anderen Licht präsentiert. Ein Buch, das nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch noch Spaß macht. Ein aufmerksamer Leser macht recht schnell erkenne, wer der Täter ist, dennoch schmälert das die Spannung kaum. Für mich war es der erste Ausflug in dieses Genre, aber es wird nicht der Letzte sein. 5/5 Bücher!

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