Anna Seghers Aufstand der Fischer von St. Barbara

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Inhaltsangabe zu „Aufstand der Fischer von St. Barbara“ von Anna Seghers

Als die Soldaten sich zurückzogen, Andreas auf der Flucht erschossen wurde und Hull, der Fremde von der anderen Insel, gefangengenommen war, sah St. Barbara aus wie in jedem Sommer. Die Ruhe war wieder hergestellt. Anna Seghers gestaltete ihre berühmte Erzählung als große Parabel einer Niederlage, aus der die Hoffnung wächst. Für "Aufstand der Fischer von St. Barbara", 1928 als erste Buchveröffentlichung von Anna Seghers erschienen, und für die Erzählung "Grubetsch" erhielt die Autorin den hochangesehenen Kleistpreis. Hans Henny Jahnn zur Begründung: "Bei großer Klarheit und Einfachheit der Satz- und Wortprägung findet sich in den beiden Novellen ein mitschwingender Unterton sinnlicher Vieldeutigkeit, der den Ablauf des Geschehens zu einer spannenden Handlung macht."

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  • Rezension zu "Werkausgabe / Aufstand der Fischer von St. Barbara" von Helen Fehervary

    Aufstand der Fischer von St. Barbara
    Elise

    Elise

    19. April 2012 um 23:19

    Die Novelle erzählt eindrücklich von bitterer Armut, Gewalt, Verzweiflung und dem Ausgeliefertsein. Furchtbar ...

  • Rezension zu "Werkausgabe / Aufstand der Fischer von St. Barbara" von Helen Fehervary

    Aufstand der Fischer von St. Barbara
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    07. December 2011 um 18:38

    "Sachlich, realistisch, aber es fehlt überall an Spannung!" ** Inhalt: In “Aufstand der Fischer von St. Barbara” geht es um die Fischer von St. Barbara, die unter sehr armen Verhältnissen ums Überleben kämpfen müssen, da die Reederei nur währen der Fangzeit einen gewissen Lohn an die Fischer auszahlt. Daraufhin rumort in der kleinen Gemeinde immer mehr der Ruf von einem Aufstand, aber niemand traut sich, bis der Seemann Hull auftaucht, der schon in Port Sebastian den Aufstand für die Gerechtigkeit geführt hat. Aber manchmal hilft selbst der letzte Funken Hoffnung nicht mehr … ** Meinung: “Der Aufstand der Fischer von St. Barbara” war die erste Erzählung der Autorin Anna Seghers, Der Roman erschien 1928 in der Zeit der Neuen Sachlichkeit. Demnach ist der Schreibstil in der Erzählung sehr sachlich und objektiv gehalten. Es geht darum, die Realität jener Zeit ohne Ausschmückung und so klar wie möglich dem Leser näher zubringen. ** Deshalb ist der Schreibstil wahrscheinlich auch alles andere als angenehm zu lesen. Mal abgesehen von dem recht langweiligen Inhalt, der zur damaligen Zeit wahrscheinlich höchstspannend war, ist der Schreibstil wirklich Gewöhnungssache. Die Autorin verwendet vor allem viele Hauptsätze, Tonnen an negativen Adjektiven und jede Menge umgangssprachlicher Dialoge. Alles soll die ärmlichen Verhältnisse der Bewohner von St. Barbara verdeutlichen, aber dennoch es ist so mühsam diese 109 seitenlange Erzählung zu lesen. ** Dazu kommt, dass die Autorin absichtlich die Spannung abflacht. Man liest in den ersten Zeilen schon den Ausgang des Aufstandes, wodurch man nicht mal mehr auf ein besseres Ende hoffen kann. Das macht die ganze Angelegenheit etwas monoton und wirklich nur zu einem Hingucker für Leser, die sich für die damaligen Verhältnisse interessieren. ** Die Geschichte ist außerdem sehr grobmaschig. Die Fischer kümmern sich eigentlich nur um ihre Grundbedürfnisse. Dies bedeutet bei ihnen Geld, Gewalt, Sex und bei manchen auch mal die Familie. Alle Charaktere ähneln sich in gewisser Weise, wobei natürlich die Hauptprotagonisten in der Erzählung alle andere Entwicklungen durchmachen. ** Am besten ist dann nicht nur die gesamte negative und sehr schwerfällige Stimmung in dem Roman, sondern auch das verlorene Ende. Die Hoffnungslosigkeit siegt, der Aufstand ist gescheitert und das Ende ist zwar nicht wieder der Anfang, aber dennoch nicht wirklich zufrieden stellend. Natürlich ging es der Autorin vor allem darum die damalige Realität zu schildern, aber dann ist diese Erzählung einfach nicht nach meinem Geschmack, da kann der Hintergedanke noch so genial sein. ** Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Taschenbuchversion vom Aufbau Verlag, die auch nur 7,99€ kostet. Das Buch ist relativ dünn. Groß gedruckte 109 Seiten Erzählung plus einem kurzen Nachwort. Weitere Werke von Anna Seghers sind ebenfalls beim Aufbau Verlag neu verlegt worden, da es sich bei den Taschenbüchern um noch recht aktuelle Ausgaben handelt. ** Fazit: “Der Aufstand der Fischer von St. Barbara” ist ein gutes Beispiel für die Neue Sachlichkeit, aber wohl doch eher etwas für Kenner und Liebhaber jener Zeit. Man kann die Erzählung zwar sehr einfach lesen, dennoch ist die Stimmung drückend, der Inhalt zäh und ohne Spannung. Wenn man sich nicht für den Hintergedanken der Autorin oder den Verhältnissen in der Weimarer Republik interessiert, sollte man lieber zu anderer Lektüre greifen.

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  • Rezension zu "Aufstand der Fischer von St. Barbara" von Anna Seghers

    Aufstand der Fischer von St. Barbara
    Ferrante

    Ferrante

    07. April 2008 um 10:17

    Ich muss zugeben, dass ich meine Probleme mit der Erzählung rund um den Aufstand ärmlicher Fischer, die als frühes Meisterwerk Seghers' gehandelt wird, hatte. Die Erzählung war durch ihre zeitweilige Verschwommenheit für mich an manchen Stellen verwirrend, und die primitiven, fast absolut geistlosen Fischer, die nur trinken, Frauen missbrauchen und randalieren, erschienen mir einen Aufstand oder überhaupt das Erzählen dieser Geschichte nicht wert. So endete auch die Geschichte, wie sie begann, und wie sie auch nie anders wurde: im einfachen Elend.

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