Anna Seidl

 4.2 Sterne bei 434 Bewertungen
Anna Seidl

Lebenslauf von Anna Seidl

Ich wurde 1995 in Freising geboren, wuchs u.a. in Budapest auf und zog schließlich mit meiner Familie nach Bayern. Schon in der Grundschule erzählte ich gern Geschichten und fing auch bald an, sie aufzuschreiben. "Es wird keine Helden geben", erschienen im Verlag Friedrich Oetinger, ist mein Debüt. Ich lebe mit meinen Eltern und meinen Geschwistern in der Nähe von Aschaffenburg.

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Es wird keine Helden geben

Es wird keine Helden geben

 (434)
Erschienen am 01.01.2016

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Rezension zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

Aufrüttelnd
Nessicaxoxovor einem Monat

Kennt ihr dieses Gefühl wenn es ganz eng im Hals wird, der Bauch sich anspannt und die Luft nur ganz langsam aus der Nase kommt?

So ging es mir auf den ersten Seiten. Und ich habe von Anfang an leidenschaftlich gehasst. Nicht den Täter. Versteht mich nicht falsch aber in diesem Fall war der Täter ebenfalls ein Opfer auch wenn das die Tat nicht beschönigt oder rechtfertigt oder weniger schlimm macht. 
Ich habe es gehasst, dass es real ist. Ich habe es unendlich gehasst, dass so etwas passiert, nicht nur in Amerika so wie es auch Miriam gedacht hat. Nein es passiert in Deutschland. Es kann in jeder Stadt passieren egal wie groß oder wie klein.

Wisst ihr ich habe mir viele Gedanken gemacht, ob ich dieses Buch wirklich lesen möchte.
Vor einiger Zeit hat es hier bei uns einen Morgen gegeben an dem  angeblich ein Amoklauf angekündigt worden ist. Das ganze war nicht wahr und es ist auch nicht passiert. Ich habe es auch nur am Rande mitbekommen aber es hat mich in Angst und Schrecken versetzt. Die Fragen die man sich stellt auch wenn man gar nicht davon betroffen ist sind immer die gleichen. Es sind viele. Aber sie alles führen zu dem Punkt: WARUM?
Warum hat die Person eine Waffe mit zur Schule gebracht?
Warum hat die Person mehrere Schüler erschossen?
Warum hat niemand etwas unternommen?
Warum konnte es so weit kommen?
Warum...
Warum...?
Die Antwort ist folgende: Ich weiß es nicht.
Oft weiß es niemand. Es wird nicht immer ein Abschiedsbrief hinterlassen um den Hinterbliebenden zu erklären warum man getan hat was man getan hat. Natürlich nicht. Würden es Erklärungen für irgendjemanden besser machen?
Deshalb fand ich dieses Buch grandios. Es zeigt den schmerzhaften Weg, den Weg der wirklich weh tut, der einen nicht atmen lässt und der keine Fragen beantwortet. Der Weg der auch Miriam dazu gebracht hat sich selbst zu fragen, was passiert ist, dass es soweit kommen konnte? Traf sie eine Mitschuld? Warum hat sie den Amokläufer gemobbt?
Hätte sie ihren Freund retten können?
Das sind nur ein paar der Fragen, die sie sich im Laufe des Buches versucht zu beantworten. Ich fand es authentisch, denn Miriam hat keine heile Welt bekommen, man konnte nicht spüren wie alles in ein Happy End mündet wie bei vielen Romanen. Im Gegenteil. Es war hoffnungslos, schonungslos, traurig. Es war echt.

Was mich besonders fertig gemacht hat ist, dass alles irgendwie wieder auf das Thema mobbing hinaus läuft - ich hasse es, weil ich es nicht verstehe. Natürlich ärgern sich Kinder, sie streiten und beleidigen sich und sagen sich gemeine Dinge. Das gehört dazu, zum groß werden zum sich entwickeln. Aber wie kann es möglich sein, dass viele Kinder/Jugendliche keine Grenzen kennen und gesteckt bekommen in ihrem Handeln? Wieso kann es sein, dass jemand jemand anderen jeden Tag bis aufs schlimmste mobbt über Jahre.?

Ich will nicht sagen, dass ich verstehe, wenn das Fass überläuft man sich eine Waffe besorgt und jeden beseitigt, der einem jemals weh getan hat, denn nein das verstehe ich nicht. Aber was ich verstehe ist, dass es keiner verdient Jahrelang seelisch misshandelt zu werden, ausgegrenzt zu werden und die gesamte Schulzeit allein verbringen zu müssen. Das ist nicht fair. Man muss nicht jeden mögen, aber man sollte vor jedem menschlichen Wesen das sich auch wie ein Mensch verhält Respekt haben und dieses Buch zeigt auf, was sein kann wenn dies nicht der Fall ist.
Dieser Junge hat Jahre lang seelische Folter erfahren, denn nichts anderes ist Mobbing und als er nicht mehr konnte fasste er diesen Entschluss. Einen Entschluss den ich nicht verstehe, den ich niemals gut heißen kann. Jemand, der vielleicht etwas stärker gewesen wäre hätte vielleicht mit jemandem geredet, das versucht zu klären oder woanders neu angefangen aber das darf nicht die Voraussetzung sein. Grundlegend ist, dass niemand so behandelt werden darf. Niemand verdient das. Nicht wenn er dick, dünn, groß oder klein ist. Auch nicht wenn seine oder ihre Haare fettig sind oder er/sie nicht gut riecht. Niemand hat das Recht mit einem anderen so umzugehen! Das sind meine Gedanken, die mich während des Lesens gequält haben. Wirklich gequält.
Und auch der Gedanke, der zwischen jeder Zeile trieft: ''Ihr hattet Schuld'' - der Gedanke ist nicht fair, denn niemand konnte sich das Ausmaß dessen was durch dieses Mobbing passieren wird vorstellen aber jeder hat sich die Frage gestellt und in meinem Kopf haben sie alle eine Mitschuld, das ist es was ich denke. Ich sage zwar nicht, dass sie es verdient haben ihre Freunde sterben zu sehen oder solcher Angst ausgesetzt zu sein, denn das hat niemand. Doch sie alle haben sich für das Mobbing entschieden und somit trifft ein kleines Stück der Schuld sie, egal wie man es dreht und wendet.  Es lässt sich nicht schön reden, aber ich denke auch, dass wenn all das einigermaßen verarbeitet ist, dass diese jungen Menschen dann im weiteren Verlauf ihres Lebens anders, besser mit Menschen umgehen. Auch wenn dafür etwas furchtbares passieren muss, das man nicht rechtfertigen darf.

Am Ende habe ich keine Lösung für mein inneres Chaos bekommen. Ich habe nur Realität, nichts als bittere Realität bekommen. Aber ich habe die Geschichte einer Autorin gelesen, die es geschafft hat ein Mädchen auf den richtigen Weg zu bringen, eine Person zu erschaffen, die sich selbst dazu bringt sich die richtigen Fragen zu stellen, zu bereuen und zu verstehen, dass manche Dinge nicht mehr zurück zu nehmen sind, dass man die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss und wenn es zu spät ist, ist es zu spät. Miriam hat in meinen Augen eine zweite Chance bekommen und hat einen Weg gefunden sich selbst ein Stückchen besser zu machen.

Dieses Buch ist kein Buch, was man mal nett nebenbei lesen kann. Es regt zum nachdenken an, es löst Chaos und enorme Wut aus und es lässt einen verstehen. Jedes Handeln hat Konsequenzen, alles berührt alles. Un genau DU bist dafür verantwortlich was DU tust, du kannst entscheiden was du für ein Mensch sein willst und DU bist in der Lage auf andere Respektvoll zu zugehen, sie als Menschen zu achten.

Danke Anna Seidl, dass du es geschafft hast mich verstehen zu lassen.
Danke das du meine Sicht auf die Dinge mit diesem Buch noch weiter verändert hast. Ich lasse dieses Buch mit dem Gefühl etwas gewonnen zu haben zurück.

Es sollte übrigens wie ich finde Pflichtprogramm in Schulen sein.

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Nika488s avatar

Rezension zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

Unfassbar gut
Nika488vor 3 Monaten

Anna Seidl - Es wird keine Helden geben 

Klappentext 

Wenn nichts mehr ist, wie es war ... 

Alles beginnt wie ein normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausengong hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Sie überlebt – fragt sich aber, ob das Leben ohne Tobi und mit den schlimmen Albträumen noch einen Sinn hat. Waren Miriam und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.
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Mein Fazit 

Ein Buch auf welches ich durch Social Media aufmerksam wurde.
Ein Thema was uns alle beschäftigen sollte, was nichts utopisches ist, sondern auch hier in Deutschland passiert ist und traurig aber wahr passieren wird, immer wieder ...
Diese Thematik und Miriam haben mich zum weinen gebracht.
Zum weinen darüber was Menschen aus Menschen machen können. Zum weinen, zu was Menschen fähig sind, wenn sie nicht mehr können.  Zum weinen, über unsere Gesellschaft.
Es gab einige Textstellen, welche ich mehrmals gelesen habe, weil sie so unfassbar wahr und gut sind.
Miriam ist eine wahnsinnig starke 15 jährige und so verdammt erwachsen. Was muss dieser junge Mensch in diesem Buch alles erleben .  Ich habe Gänsehaut.  
Alles was sie erlebt hat isst horror, Angst, Verlust, Trauer und auch liebe.
Eine Buch welches mich echt umgehauen hat. 

5 von 5 Sterne . 

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

Warum. Ein einfaches Wort.
MikkaGvor 10 Monaten


Über dieses Buch wurde auf vielen Blogs bereits viel geschrieben. Daher gibt es von mir heute nur wenige Worte:
Originalität:
Bücher über Amokläufe an Schulen gibt es inzwischen viele – aus traurigem Anlass, kommen solche Amokläufe in der realen Welt doch viel zu häufig vor. Was an "Es wird keine Helden geben" direkt aufhorchen lässt, ist das jugendliche Alter der Autorin: Anna Seidl war selber erst 16 Jahre alt, als sie diese Geschichte schrieb, und damit ganz nahe dran an der Lebenswirklichkeit ihrer Charaktere. Diese Nähe spürt man auch, und alleine dadurch liest sich das Buch authentischer und letztendlich origineller.
Spannung:
Es ist weniger ein Buch über die möglichen Ursachen eines Amoklaufs oder die politischen Überlegungen zu Computerspielen oder Horrofilmen, sondern hauptsächlich ein Buch über das Weiterleben und die Verarbeitung nach einem traumatischen Erlebniss. Der Amoklauf selber nimmt erstaunlich wenig Platz im Buch ein, in wenigen rasanten Szenen, dafür wird viel über die Welt davor und die Welt danach geschrieben.
Daher besticht die Geschichte nicht durch handlungsorientierte, sondern durch psychologische Spannung.
Emotionale Wirkung & Charaktere:
Und das fand ich sehr berührend, denn man durchläuft mit der 15-jährigen Miriam wirklich alle Phasen der Trauer, von aggressiver Verweigerung über depressive Annahme bis hin zu zunehmend bewusster Annahme. Da sich die Handlung wirklich sehr stark auf sie alleine konzentriert, bekommt man von den Emotionen der anderen Charaktere zunächst nur am Rande etwas mit.
Aber je mehr Miriam sich mit ihrer Trauer beschäftigt – sich wirklich auf die Trauerarbeit einlässt – desto mehr nimmt sie wahr, wie es den anderen Überlebenden ergeht und dass diese zum Teil ganz anders damit umgehen... Und das nicht unbedingt auf gesündere Weise.
Bei Miriam kommt noch dazu, dass ihre lange verschollene Mutter wieder auf der Bildfläche auftaucht, was sie im ersten Moment weder annehmen will noch kann. Manchmal war mir dieses zusätzliche Problematik fast ein bisschen zuviel für ein Buch, das schon so eine starke zentrale Problematik aufweist.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist schnörkellos, jugendlich und nimmt den Leser gerade dadurch mühelos mit ins Geschehen.
Fazit:
Die 15-jährige Miriam überlebt einen Amoklauf an ihrer Schule – ihr Freund jedoch starb vor ihren Augen, und auch den Tod eines anderen Jugendlichen bekam sie unmittelbar mit. Es geht hier nicht um Killerspiele und politische Überlegungen, sondern ausschließlich darum, wie Miriam mit einer Welt umgeht, die für sie von einer Minute auf die nächste eine andere geworden ist.
Die Autorin war selber erst 16, als sie das Buch schrieb, und diese Nähe zum Alter ihrer Protagonistin spürt man auf jeder Seite. Die Geschichte hat etwas Bestechendes, dem ich mich kaum entziehen konnte; sie bringt die Emotionen von Miriam sehr unmittelbar rüber und liest sich unglaublich lebensecht und glaubhaft.

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar

Hallo Bücherfreunde, Leseratten

und Büchereulen!


Mit dieser Leserunde möchten wir schon mal das neue Jahr 2014 einleuten.
Wir wollen euch überraschen mit neuem Lesestoff, ob brisant, traurig, aktiongeladen oder einfach nur witzig. Das Lesejahr 2014 wird fantastisch werden!


Deswegen starten wir direkt mit einer Neuerscheinung, die es in sich hat.

"Es wird keine Helden geben" ist geschrieben worden von der sehr jungen deutschen Autorin "Anna Seidl"
Sie begeisterte mich schon in den ersten Zeilen.

 Definitiv ein Roman mit Sogwirkung!


Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.

Zur Autorin

Anna Seidl, 1995 in Freising/Bayern geboren, dachte sich schon als Schulkind eigene Geschichten aus. Heute ist sie freie Autorin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von
Frankfurt.

Wir suchen nun 20 Leser, die Lust haben, dieses Buch gemeinsam in der Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren.

Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover und was ihr vielleicht erwartet vom Buch!

Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite von Oetinger und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-)

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/

Zur Leserunde
OoKathleenoOs avatar

Blogger schenken Lesefreude 2014 ♥


 Es ist soweit:

 


Einen schönen Welttag des Buches wünsche ich Euch. ♥ In diesem Jahr nehme ich das erste Mal bei ,,Blogger schenken Lesefreude'' mit. :) Bei mit gibt es ein Buch zu gewinnen, dass mich dieses Jahr sehr überrascht, bewegt und fasziniert hat.  Ich rede von dem Buch

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl
Meine Rezension zu dem Buch findet Ihr HIER.

Ihr wollt das Buch gewinnen?
Dann habt Ihr HIER die Chance dazu. :)
Sommerregens avatar
Letzter Beitrag von  Sommerregenvor 5 Jahren
Schade, Glückwunsch an die Gewinnerin!
Zur Buchverlosung
books-in-my-worlds avatar
Hallo ihr Lieben,
der Frühling steht vor der Tür und das allein ist doch schon Grund sich zu freuen! Deshalb verlose ich auf meinem Blog 2 topaktuellen, brandneue und selbstverständlich ungelesene Bücher, die noch dazu bisher super Kritiken bekommen haben, plus original "books-in-my-world"-Postkarten

Bei den Büchern handelt es sich zum einen um den humorvollen Krimi "Tote Hunde beißen nicht" von Dietrich Faber, zum anderen um das Jugendbuch "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl.

Und hier gehts zum Gewinnspiel: http://books-in-my-world.blogspot.de/2014/03/es-wird-fruhling-zeit-fur-ein-neues.html

Kurzbeschreibung "Es wird keine Helden geben": Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war.
Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt. 

Kurzbeschreibung: "Tote Hunde beißen nicht"
Der Tod ist ein Hesse.
Kommissar Henning Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll: von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen von Bröhmann senior. Doch in der Hauptstadt geschieht etwas Unerwartetes, Schreckliches. Ein gewaltsamer Tod. Nein, zwei. Und kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer unschönen Geschichte auf die Spur.
Vor Jahrzehnten, als der Alte noch das Heft in der Hand hielt, verschwand ein Mann hinter Gittern und schwor Rache. Nun sterben in der Gegenwart Menschen. Und Hunde!
VIEL GLÜCK!
ZauberFeders avatar
Letzter Beitrag von  ZauberFedervor 5 Jahren
Wurde jetz schon ausgelost? Hab auf der Blogseite nichts gefunden. Lg
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