Anna Seidl

 4.2 Sterne bei 457 Bewertungen
Autorenbild von Anna Seidl (©privat)

Lebenslauf von Anna Seidl

Ich wurde 1995 in Freising geboren, wuchs u.a. in Budapest auf und zog schließlich mit meiner Familie nach Bayern. Schon in der Grundschule erzählte ich gern Geschichten und fing auch bald an, sie aufzuschreiben. "Es wird keine Helden geben", erschienen im Verlag Friedrich Oetinger, ist mein Debüt. Ich lebe mit meinen Eltern und meinen Geschwistern in der Nähe von Aschaffenburg.

Alle Bücher von Anna Seidl

Cover des Buches Es wird keine Helden geben (ISBN: 9783841504029)

Es wird keine Helden geben

 (457)
Erschienen am 01.01.2016

Neue Rezensionen zu Anna Seidl

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Rezension zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

Wie macht man nach einem Amoklauf weiter
Warriorlovevor einem Monat

Es ist schwierig, Wörter dafür zu finden, doch Anna Seidl hat es geschafft und sie hat damit dieser Geschichte viel Tiefgang gegeben. Ein einschüchterndes Thema, dass die Zeit von Miriam in früher und heute unterteilt.

Lesenswert, auch wenn es ab und an einige Längen hat.
Ich würde lügen, dass ich mich gut in Miriam hinein versetzen konnte. Manchmal war ihr handeln merkwürdig, aber wer bin ich, zu sagen, ob das realistisch ist.

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Rezension zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

wow, ein beeindruckendes Debüt
Literaturcocktailvor 4 Monaten

Das Debüt ,,Es wird keine Helden geben“ von Anna Seidl handelt aus der Sicht von Miriam, die bei einem Amoklauf dabei war.

Wie geht es danach weiter, was fühlt man...

Faszinierend und ergreifend hat die Autorin die Geschichte und Tat beschrieben. Ich konnte mich gut in die Situation einfühlen und den Schmerz des Verlustes spüren.

Die Gedanken von Miriam zu folgen, weshalb der Täter zur Tat geschritten sein könnte, waren nachvollziehbar und regen zum Nachdenken kann.


Mir hat das Buch gefallen und ich empfehle es unbedingt weiter.


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Rezension zu "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl

Nur weil es ein sensibles Thema verarbeitet, muss das Buch noch lange nicht gut sein
Kagalivor 7 Monaten

Also erst mal möchte ich der Autorin meinen größten Respekt aussprechen, sich nicht nur mit 16 (in dem Alter hat sie das Buch geschrieben) daran zu wagen ein Buch zu schreiben, sondern sich auch mit solch einem schwierigen Thema auseinander zu setzten. Zwar muss ich ehrlich bleiben mit meiner Bewertung, aber es ist dennoch bewundernswert.

Eine fragwürdige Protagonistin
In den Buch geht es um die Schülerin Miriam und wie sie den Amoklauf an ihrer Schule zu verarbeiten versucht. Der Amoklauf selbst wird bereits auf den ersten 10 Seiten sehr anschaulich geschildert. Die Angst, Panik und Hilflosigkeit bringt die Autorin sehr gut rüber. Hier dachte ich noch, das wird ein richtig gutes Buch werden. Leider konnte mich der Rest dann nicht mehr so überzeugen.
Das Buch behandelt vorrangig Miriams Verarbeitung des Amoklaufs. Verständlicherweise ist sie vom Geschehen traumatisiert und findet sich nur schwer in der Zeit danach zurecht. Die Art und Weise wie sie mit der Situation umgeht, ging mir jedoch gehörig auf die Nerven. Sicher, ich habe glücklicherweise keinen Erfahrung mit Amokläufen (das wird wohl auch kaum ein Leser bez. die Autorin haben) und jeder Mensch reagiert anders auf traumatische Erlebnisse, aber Miriams Egoismus und ihre pure Sturheit kratzen arg an meinen Nerven.
Die ganze Zeit schlägt sie um sich und jammert rum, dass ihre Familie sie nicht in Ruhe lässt. Prinzipiell ist es ja völlig in Ordnung allein sein zu wollen, Manche können so besser mit ihrem Schmerz umgehen, Miriam hat jedoch niemandem auch nur mit einem Wörtchen gesagt, dass sie lieber allein sein möchte. Ich meine, niemand ist Gedankenleser. Woher soll ihre Familie denn wissen, dass Miriam nicht reden will, wenn sie es ihnen nicht sagt? Es gibt ja schließlich auch Menschen die erst recht reden wollen, wenn sie Probleme haben. Miriam wirft rücksichtslos mit Anschuldigungen und Vorwürfen um sich und stößt die von sich, die nur helfen wollen.

Ein weiterer Punkt, mit dem ich meine Probleme hatte, war die Darstellung von Miriams Alter. Sie ist 15 und verhält sie größtenteils auch eben wie ein 15 jähriges pubertierendes Mädchen. Soweit, so gut. Doch dann schildert die Autrin plötzlich Sachen, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Miriam betrachtet in einer Szene Fotos aus den vergangen Jahren, u.a das von einer Party und sagt, dass das die Party war wo sich sie das erste mal abgeschossen hat, yeah. Auch mit ihrer Mutter trinkt sie fröhlich Wein (fragt aber erst nach Wodka) und niemand findet was dabei. Nebenbei war es auch toootaal problematisch mit 14 noch Jungfrau zu sein. Ich finde es äußerst bedenklich, fast schon schockierend, was hier für ein Selbstbild einer Heranwachsenden transportiert wird.

Es gibt keine Moral von der Geschichte
Ihr seht also schon, Miriam ist ein schwierig zu ertragener Charakter. Aber hey, immerhin müsst ihr eure Nerven nur mit ihr allein belasten, denn sämtliche Nebencharaktere sind im Grunde nur Pappfiguren, damit Miriam nicht nur mit sich selbst redet.
Als Leser hofft man, wenigstens über eine Pappfigur, nämlich den Täter Matias etwas mehr zu erfahren, aber Pustekuchen. Es gibt zwar immer wieder Rückblenden, in denen noch beschrieben wird wie Matias gemobbt wird, aber so wirklich erfährt man über den Hintergrund der Tat nichts. Keine Aufarbeitung, nur sehr dezente Hinweise wie man so eine Tat durch einen ordentlichen Umgang miteinander verhinder kann, keine Moral von der Geschichte, nichts. Man erfährt auch nichts darüber wie andere mit dem Amoklauf umgehen. Das Buch dreht sich nur um Miriam, Miriam und nochmals Miriam.

Dabei wirft die Gute einen auch noch etliche Lebensweisheiten an den Kopf, die sich teils selbst widersprechen. Kennt ihr diese Kalender, die jeden Tag so eine "Lebensweisheit" präsentieren, die alle suuper tiefgründig und suuper philosophisch sind? Ich kam mir beim Lesen vor, als hielte ich genau so ein Ding in der Hand. Auf fast jeder Seite gibt Miriam irgendeinen pseudophilosophischen Satz von sich. Mal davon abgesehen, dass sich keine 15 jährige anhört wie ein Automat für alberne Binsenwahrheiten, ging mir als Leser schon allein die schiere Masse solcher oft leeren Phrasen auf die Nerven. Ich kam nicht umhin das Gefühl zu haben, dass dies einfach nur die Seiten füllen sollte, da ja handlungstechnisch kaum etwas passiert.

Fazit

Das Buch beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema, konnte dies aber überhaupt nicht gut umsetzen. Neben einem äußerst bedenklichen Bild einer Jugendlichen hat dieses Buch einfach keinen Mehrwehrt, keine Moral von der Geschichte. Anstatt für das Thema zu sensilibisieren wird es überdramatisiert und die Aufklärung an wichtigen Stellen unterlassen. Leider habe ich das Gefühl, dass dieses Buch allein weil es einen Amoklauf thematisiert, von Vielen automatisch gut bewertet wird.


Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner


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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Es wird keine Helden geben

Hallo Bücherfreunde, Leseratten

und Büchereulen!


Mit dieser Leserunde möchten wir schon mal das neue Jahr 2014 einleuten.
Wir wollen euch überraschen mit neuem Lesestoff, ob brisant, traurig, aktiongeladen oder einfach nur witzig. Das Lesejahr 2014 wird fantastisch werden!


Deswegen starten wir direkt mit einer Neuerscheinung, die es in sich hat.

"Es wird keine Helden geben" ist geschrieben worden von der sehr jungen deutschen Autorin "Anna Seidl"
Sie begeisterte mich schon in den ersten Zeilen.

 Definitiv ein Roman mit Sogwirkung!


Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.

Zur Autorin

Anna Seidl, 1995 in Freising/Bayern geboren, dachte sich schon als Schulkind eigene Geschichten aus. Heute ist sie freie Autorin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von
Frankfurt.

Wir suchen nun 20 Leser, die Lust haben, dieses Buch gemeinsam in der Leserunde zu lesen und anschließend zu rezensieren.

Schreibt uns als Bewerbung, euren Eindruck zum Buchcover und was ihr vielleicht erwartet vom Buch!

Und wer neugierig ist, kann hier stöbern auf der Verlagsseite von Oetinger und sich von den zukünftigen Neuerscheinungen in den Bann ziehen lassen :-)

*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
Nehmt doch einfach eurer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/

532 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Es wird keine Helden geben

Blogger schenken Lesefreude 2014 ♥


 Es ist soweit:

 


Einen schönen Welttag des Buches wünsche ich Euch. ♥ In diesem Jahr nehme ich das erste Mal bei ,,Blogger schenken Lesefreude'' mit. :) Bei mit gibt es ein Buch zu gewinnen, dass mich dieses Jahr sehr überrascht, bewegt und fasziniert hat.  Ich rede von dem Buch

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl
Meine Rezension zu dem Buch findet Ihr HIER.

Ihr wollt das Buch gewinnen?
Dann habt Ihr HIER die Chance dazu. :)
4 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Sommerregenvor 6 Jahren
Schade, Glückwunsch an die Gewinnerin!
Cover des Buches Es wird keine Helden geben
Hallo ihr Lieben,
der Frühling steht vor der Tür und das allein ist doch schon Grund sich zu freuen! Deshalb verlose ich auf meinem Blog 2 topaktuellen, brandneue und selbstverständlich ungelesene Bücher, die noch dazu bisher super Kritiken bekommen haben, plus original "books-in-my-world"-Postkarten

Bei den Büchern handelt es sich zum einen um den humorvollen Krimi "Tote Hunde beißen nicht" von Dietrich Faber, zum anderen um das Jugendbuch "Es wird keine Helden geben" von Anna Seidl.

Und hier gehts zum Gewinnspiel: http://books-in-my-world.blogspot.de/2014/03/es-wird-fruhling-zeit-fur-ein-neues.html

Kurzbeschreibung "Es wird keine Helden geben": Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war.
Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt. 

Kurzbeschreibung: "Tote Hunde beißen nicht"
Der Tod ist ein Hesse.
Kommissar Henning Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll: von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen von Bröhmann senior. Doch in der Hauptstadt geschieht etwas Unerwartetes, Schreckliches. Ein gewaltsamer Tod. Nein, zwei. Und kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer unschönen Geschichte auf die Spur.
Vor Jahrzehnten, als der Alte noch das Heft in der Hand hielt, verschwand ein Mann hinter Gittern und schwor Rache. Nun sterben in der Gegenwart Menschen. Und Hunde!
VIEL GLÜCK!
1 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  ZauberFedervor 6 Jahren
Wurde jetz schon ausgelost? Hab auf der Blogseite nichts gefunden. Lg

Zusätzliche Informationen

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in 746 Bibliotheken

auf 138 Wunschzettel

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