Ich wurde 1995 in Freising geboren, wuchs u.a. in Budapest auf und zog schließlich mit meiner Familie nach Bayern. Schon in der Grundschule erzählte ich gern Geschichten und fing auch bald an, sie aufzuschreiben. "Es wird keine Helden geben", erschienen im Verlag Friedrich Oetinger, ist mein Debüt. Ich lebe mit meinen Eltern und meinen Geschwistern in der Nähe von Aschaffenburg.
Es wird keine Helden geben
Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?
Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.