Anna Sewell

 4,2 Sterne bei 142 Bewertungen

Lebenslauf von Anna Sewell

Anna Sewell hat Black Beautys Geschichte vor über 100 Jahren erzählt und damit die erste moderne Pferdegeschichte verfasst. Ihr leidenschaftlicher Appell für eine tiergerechte, sanfte Pferdehaltung hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Anna Sewell

Cover des Buches Black Beauty (ISBN: 9781783441709)
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Rezension zu "Black Beauty" von Anna Sewell

Black Beauty
michellebetweenbooksvor 6 Monaten

Black Beauty ist ein Pferd, das auf einer Farm in England im viktorianischen Zeitalter geboren wurde. Dort wurde der wunderschöne Hengst behütet aufgezogen. Als dieser dann jedoch verkauft wird, macht es den Anschein, als sei sein schönes Leben jetzt nun vorbei. Nun wird er von Halter zu Halter weiter gereicht und wird von jedem immer anders behandelt und erzählt uns genau von diesen Dingen…

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung. Dieses Buch kam in einem Schuber bei mir an, mit andern Bänden der Kinderbuchklassiker. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich kein großer Fan von Pferden bin und ich noch nie eine Verbindung zu diesen Tieren hatte. Als ich dann aber dieses Buch gelesen habe, konnte ich mich total gut in ,,Black Beauty‘‘ hineinversetzen und ihn verstehen. Auch das Cover finde ich total ansprechend. Ich finde, das die Cover aus dem Anaconda Verlag einfach perfekt zu ,,Märchen‘‘ passen und genau deshalb liebe ich die Cover so sehr. Sie geben schon einen tollen Einblick in den Inhalt des Buches.

Dementsprechend wir dieses Buch aus der Sicht eines Pferdes geschrieben, was ich total spannend finde, da ich bis dahin noch nie so ein Buch gelesen hatte. Das fand ich wahnsinnig spannend und es war richtig cool, dass man einmal eine ganz andere Sicht auf die Dinge bekommen hat. Deshalb kann man das Geschrieben natürlich auch einfach verstehen, da man hierbei keinen großen Schnick Schnack geschrieben hat. Wie gesagt, ich bin kein Fan von Pferden, aber trotzdem kann ich das Buch auch anderen empfehlen, die ebenfalls kein Fan von Pferden sind.

In diesem Buch geht es kurz und knapp gesagt darum, dass wir das Leben eines Pferdes begleiten. ,,Black Beauty‘‘ beschreibt in diesem Buch sein Leben als Fohlen bis in seine älteren Jahre hinein. Besonders interessant fand ich die verschiedenen Verhaltensweisen der Menschen gegenüber den Tieren. Black Beauty macht nämlich einige schlechte Erfahrungen durch, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Kurz gesagt, zeigt uns die Autorin, dass Tiere genauso Gefühle haben wie wir Menschen. Eine wichtige Botschaft, die man sich immer vor Augen führen sollte.

Der Schreibstil von Anna Sewell war für mich neu, da ich noch gar kein Buch von ihr gelesen hatte und ,,Black Beauty‘‘ somit das erste Buch von ihr für mich war. Aber sie konnte mich mit diesem Buch komplett überzeugen, auch wenn ich erst ein wenig skeptisch war, was das Buch anging. Dennoch finde ich, dass sie einen tollen Schreibstil hat, der mir sehr gut gefallen hat. Natürlich merkt man, dass dieses Buch schon ein paar Jahre älter ist, aber das stört einen beim Lesen überhaupt nicht.

,,Black Beauty‘‘ ist eine Geschichte, die ich jedem einmal empfehlen würde. Egal ob man ein Fan von Pferden ist oder nicht, denn hinter diesem Buch steck eine Botschaft, die jeder verinnerlichen sollte. Ich habe mit diesem Buch einige schöne Stunden verbracht, aber auch einige Stunden, die mich schlucken lassen haben. Manchmal verstehe ich gar nicht, dass Menschen so grausam sein können. Ich finde, dass man dieses Buch einmal gelesen haben sollte, denn dieses Buch vermittelt wichtige Inhalte, über die man auch heutzutage leider immer noch reden muss.

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Cover des Buches Black Beauty (ISBN: 9781783441709)
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Rezension zu "Black Beauty" von Anna Sewell

Andere Sichtweise
buchbanditinvor 7 Monaten

Das Pferd Black Beauty wurde auf einer Farm in England im viktorianischen Zeitalter geboren und behütet aufgezogen. Als es jedoch als wunderschöner, starker Hengst verkauft wird, scheint sein schönes Leben vorbei zu sein. Black Beauty wird von Halter zu Halter weitergereicht und wird dabei unterschiedlichst behandelt.



Das Buch wird aus der Sicht des Pferdes erzählt und ist dementsprechend einfach zu verstehen. Die Geschichte ist nicht sonderlich spannend oder tiefgründig und ich bin keine Reiterin, deswegen konnte mich dieses Buch nicht wirklich mitnehmen.

Black Beauty berichtet von seinem Leben als Fohlen bis in seine älteren Jahre und das Verhalten der Menschen gegenüber den Tieren. Das Pferd macht einige schlechte Erfahrungen mit seinen Eigentümern und zeigt unter anderem deren Ignoranz und Brutalität auf. Die Autorin führt klar vor Augen, dass Tiere fühlen und ebenso Leid und Schmerz, Glück und Freude empfinden können wie Menschen.

Natürlich ist die Botschaft wichtig, allerdings finde ich nicht, dass dieser Klassiker ein Must-Read ist.

- Mo

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Cover des Buches Black Beauty (ISBN: 9781783441709)
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Rezension zu "Black Beauty" von Anna Sewell

Wichtiges Plädoyer gegen Tierquälerei, doch leider kein mitreißender Roman
bingereadingvor 10 Monaten

Ich habe vor Kurzem mal wieder ein "Enola Holmes"-Buch gelesen und Enola schien von "Black Beauty" sehr begeistert, weshalb ich es auch mal lesen wollte, um mit einen Eindruck zu verschaffen. Doch leider hat es mich nicht so fesseln können wie Sherlock Holmes fiktive kleine Schwester. 

In "Black Beauty" wird die Lebensgeschichte des Rappen Black Beauty aus der Sicht des Pferdes selbst erzählt. Zunächst fand ich das etwas merkwürdig, konnte mich aber relativ schnell daran gewöhnen. Ich habe verstanden, dass Anna Sewell sich für diese Erzählweise entschieden hat, damit die Leser*innen sich besser in die Pferde hineinfühlen können und besser nachvollziehen, was Schläge und unangenehmes Zaumzeug für sie bedeuten. 

In nahezu jedem Kapitel äußert sie, mal subtil, mal weniger subtil, Kritik am Umgang ihrer Mitmenschen mit ihren Tieren. Man merkt, wie wichtig Anna Sewell das Thema artgerechte Tierhaltung, insbesondere Pferdehaltung gewesen sein muss. An der wichtigen Botschaft des Buches habe ich auch rein gar nichts auszusetzen.

Jedoch muss ich leider sagen, dass der Schreibstil an einigen Stellen sehr hölzern ist und auch Spannung in der Geschichte nur an einigen Stellen vorhanden ist. Zudem dauern spannende Momente meist kaum länger an als wenige Seiten. Auch die Charaktere bleiben recht eindimensional, wenn man von einigen AUsnahmen, wie dem gutmütigen Kutscher Jerry, absieht. Man merkt, dass der Wunsch danach, ein Appell gegen Tierquälerei zu verfassen wesentlich größer war als einen spannenden, gut geschriebenen Roman zu schreiben. 

Doch trotz der mangelnden Spannung hat mich "Black Beauty" nicht völlig kalt gelassen. Insbesondere das Schicksal von Beautys langjähriger Freundin, der Fuchsstute Ginger, hat mich sehr betroffen gemacht und ich war bestürzt, dass einige Kutscher ihre Pferde damals so sehr überarbeitet haben, bis sie nicht mehr konnten und ganz ausgemergelt waren. Auch die Aufsatzzügel, mit denen man im Namen der Mode die Pferde gequält hat, haben mich wütend gemacht, auch wenn diese (soweit ich das als Pferdelaie weiß) heute kaum mehr benutzt werden. 

Auf jeden Fall habe ich als British-History-Nerd durch das Buch einen guten Einblick in den Umgang der Viktorianer mit ihren Tieren bekommen, der teilweise schockierend war, mich aber an einigen Stellen auch gerührt hat: Es gab nämlich durchaus Menschen, die mit ihren Tieren liebevoll umgegangen sind, so wie wir das heute erwarten. 

Abschließend würde mich euch die Lektüre von "Black Beauty" aber nur empfehlen, wenn ihr euch für Pferde und/oder das viktorianische England interessiert. Für alle anderen wird dieses Buch wenig interessant sein, da es auch nicht gerade mit einem großartigen Schreibstil oder komplexen Charakteren aufwartet.

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