Anna Sheehan Während ich schlief

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Inhaltsangabe zu „Während ich schlief“ von Anna Sheehan

62 Jahre lag sie in einem künstlichen Schlaf – dann erwacht Sie in einer tödlichen Welt Rose Fitzroys Welt scheint perfekt: Als einzige Tochter steinreicher Eltern genießt sie alle Privilegien und ist zudem noch frisch verliebt. Doch dann versetzen ihre Eltern sie in einen künstlichen Schlaf – und niemand weckt sie auf. Bis ein fremder Junge sie 62 Jahre später zurück ins Leben holt. Rose muss feststellen, dass nichts in ihrer Welt mehr so ist, wie es war: Ihre Eltern sind verschwunden, ihr Liebster unauffindbar, und an ihre Fersen heftet sich ein seltsames Wesen, das ihr offensichtlich Böses will.

Ein wunderbares SciFi-Märchen das definitiv sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

— AmiLee
AmiLee

Anders und wunderschön, doch hat mir manchmal etwas gefehlt...

— nscho-tschi
nscho-tschi

Trotz tollem Worldbuilding, wurde das Potential der Geschichte nicht komplett ausgeschöpft und leider meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

— LineLine
LineLine

Eine etwas andere Dystopie..!

— Frewa
Frewa

Eine wundervolle, ausgebildete Geschichte in einem einzigen Roman! Absolut lesenswert ;)

— Die_Tanke
Die_Tanke

ein gelungener Debütroman, voller Liebe, Dramatik, Spannung und einem überraschenden Plot.

— harakiri
harakiri

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen..absolut lesenswert!!

— Lieblingskind
Lieblingskind

Super Debüt! Macht Lust auf eine Fortsetzung!

— nike_tdt
nike_tdt

teilweise sehr in die länge gezogen. hat mich aber wunderbar zum nachdenken angeregt und die idee hinter dem buch ist einfach toll

— miracle
miracle

Nette Geschichte, aber leider sehr vorhersehbar und teilweise wenig flüssiger Stil.

— Revontulet
Revontulet

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    Während ich schlief
    Nadl17835

    Nadl17835

    28. August 2016 um 20:57

    Die junge Rose erwacht eines Tages, nach einem 62-jährigen Schlaf, geweckt durch den jungen Mann Bren. Die Stase-Röhre, eine Erfindung der Zukunft, hat ihr das Leben gerettet und verhindert das sie altert. Sodass ihr Körper immer noch 16 Jahre alt ist, obwohl sie vor gut 100 Jahren geboren wurde. Mit Schrecken muss sie feststellen das nichts mehr so ist wie es einmal war. Ihre Eltern sind sieben Jahre vorher umgekommen und ihre große Liebe Xavier ist verschwunden. Mithilfe von dem gutaussehenden Brendon, Otto - einem Halbalien - versucht sie herauszufinden was sie verpasst hat und warum niemand sie geweckt hat, als sie 62 Jahre der schrecklichen Weltgeschichte, ihres Lebens verpasst hat. Zu allem Übel hat es auch noch ein menschenähnlicher Roboter auf ihr Leben abgesehen,der sie gnadenlos jagen wird, bis seine Befehle ausgeführt sind, sie zu eliminieren.Obwohl das Buch als Fantasy angegeben wird, finde ich das es mehr eine Mischung aus Science-Fiction und Dystopie ist, mit einem Hauch von Thriller. Der Leser erwacht mit Rose und ist einem genauso unbekannt und rätselhaft wie Rose. Man kann ihre Gefühle gut nachvollziehen. Zwischendurch sind immer mal wieder Szenen aus ihren Erinnerungen beschrieben, in denen man einen guten Einblick in ihr vorheriges Lebens bekommt und ihre Eltern, sowie Xavier kennenlernt. Wiederholt tauchen Szenen von ihrer Stasis-Zeit auf, die mit jedem Mal erschreckender werden und das Verhalten ihrer Eltern schonungslos offenlegen, die erklären warum Rose so ist ,wie sie ist. Das komplizierte Verhältnis bzw. Roses Schwierigkeiten sich mit ihren Mitmenschen zu arrangieren, werden ziemlich deutlich. Der Einzige, der sie annähernd zu verstehe scheint, ist Otto, der mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer wird. Zwar glänzt die Geschichte nicht so sehr mit Spannung, aber auf die zwischenmenschlichen Beziehungen wird dafür mehr Wert gelegt. Vor allem das Ende mit ihrer ganze unverholenen Wahrheit ist schockierend und abscheulich zu gleich und Rose kann sich glücklich schätzen, auch weil sie ihren einst verloren geglaubten Freund wiederfindet. Definitiv ein Buch der anderen Art, mit einer tieferen Botschaft, die ihm einen besonderen Wert verleiht.

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  • Ein bisschen enttäuscht

    Während ich schlief
    LineLine

    LineLine

    18. June 2015 um 21:31

    Ich hatte ziemlich hohe Ansprüche an das Buch, da es aufgrund vieler guter Rezensionen auf meiner Wunschliste gelandet ist. Leider ist es der Autorin nicht ganz gelungen, mich mit ihrem Werk zu überzeugen. Aufgrund des detailreichen Schreibstils war die Geschichte zu Anfangs etwas schwerfällig und ich hatte meine Schwierigkeiten reinzukommen. Rose als Hauptcharakter hat mir das nicht unbedingt erleichtert. Sie ist sehr pessimistisch, da sie ihre gesamte Familie und ihren Freund durch ihren lagen Schlaf verloren hat. Zudem interagiert sie wenig mit ihren Mitmenschen und kann sich nicht aus ihrer Beobachterposition lösen. Obwohl es in dem Buch viele Emotionen gab, konnten diese mich jedoch nicht wirklich bewegen. Die einzige Ausnahme waren Rose's Eltern. Je mehr ich über sie erfahren habe, desto mehr habe ich mich über sie aufgeregt. Wie kann man sein Kind nur dermaßen misshandeln ohne ein schlechtes Gewissen zu haben? Die Geschichte wird unter anderem auch aus der Sicht von Rose's Verfolger erzählt. Seine kurzen Parts haben anfangs wenig Sinn ergeben und hätten nicht unbedingt sein müssen. Sie sollten wohl Spannung aufbauen. Dies haben sie allerdings kaum geschafft. Genauso war der Großteil der Geschichte nicht sehr fesselnd, jedoch auch nicht langweilig, da es immer wieder kleine Wendungen gab. Das Worldbuilding ist der Autorin jedoch gut gelungen. Die fortschrittlichen Fortbewegungsmethoden, die Eigenarten in der Sprache und Otto, ein mit der DNA eines Außerirdischen genmanipulierter Mensch, komplettieren das Scifi-Feeling. Allerdings wurde das Thema Stasis, der Vorgang mit dem Rose in den langen Schlaf versetzt wurde, zu wenig erklärt und ich hätte mir mehr Informationen darüber gewünscht. Zum Ende hin bleiben noch viele Fragen offen. Ich bin mal gespannt, ob diese im Spin-off noch geklärt werden. Da dieser allerdings noch nicht auf Deutsch erschienen ist und ich nicht denke, das dies noch passieren wird, werde ich nicht weiterlesen.

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  • Anders..

    Während ich schlief
    Frewa

    Frewa

    Das Cover ist ein Traum, es gefällt mir persönlich extrem gut! Obwohl ich keine Gesichter auf Buchcovern mag, finde ich dieses hier unglaublich schön! Der Schreibstil war sehr locker und ich kam sofort in das Buch rein. Es gab einige neue, selbst-ausgedachte Begriffe [z.B. Strock, versengt!, geklickt (In einem anderen Zusammenhang)] die ich mir aber sehr schnell merken konnte. Rose ist eine sehr starke Protagonistin, sie hat so viel durchmachen müssen (Vieles wird ihr erst im Nachhinein klar) und mir war sie sehr sympathisch. Rose's Eltern waren mir sehr unsympathisch, ob es ihre Echten oder ihre Falschen waren, ich mochte beide Elternpaare nicht. Warum? Das müsst ihr lesen. Ich kann euch nur sagen, dass sie sehr selbstgefällig sind. Bren finde ich ganz nett aber ich bin nicht wirklich warm mit ihm geworden. Er ist zwar sehr fürsorglich aber ich weiß nicht viel von ihm. Es geht zwar hauptsächlich um Rose aber Bren spielt schon auch eine wichtige Rolle. Otto mag ich total gerne, er ist so ein nettes "Wesen"! Auch er ist sehr stark vom Charakter her! Die Geschichte ist sehr anders. Der Klappentext trifft zwar zu, dennoch hatte ich mir das Alles ganz anders vorgestellt. (Was nicht bedeutet, dass die Geschichte schlecht ist!) Irgendwas hat mir jedoch gefehlt, vielleicht die Suche nach den Anderen, vielleicht war es das "Wesen".. Ich kann es euch leider nicht genau sagen.. Fazit: Es ist eine etwas andere Geschichte, mit starken Protagonisten, die mir ganz gut gefallen hat. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch!

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    • 3
    Frewa

    Frewa

    01. May 2015 um 15:50
  • Während ich schlief

    Während ich schlief
    Haihappen_Uhaha

    Haihappen_Uhaha

    Rezi zu "Während ich schlief"  von Anna Sheehan, aus dem Goldmann Verlag. Cover: Ein schönes Cover, wirkt geheimnisvoll, das kühle blau wirkt mysteriös. Ein schönes Mädchen zu erkennen. Handlung: 62 Jahre lag sie in einem künstlichen Schlaf - dann erwacht Sie in einer tödlichen Welt Rose Fitzroys Welt scheint perfekt: Als einzige Tochter steinreicher Eltern genießt sie alle Privilegien und ist zudem noch frisch verliebt. Doch dann versetzen ihre Eltern sie in einen künstlichen Schlaf - und niemand weckt sie auf. Bis ein fremder Junge sie 62 Jahre später zurück ins Leben holt. Rose muss feststellen, dass nichts in ihrer Welt mehr so ist, wie es war: Ihre Eltern sind verschwunden, ihr Liebster unauffindbar, und an ihre Fersen heftet sich ein seltsames Wesen, das ihr offensichtlich Böses will .. Meinung: 3 von 5 Sternen. Ich hatte irgendwie so eine Sci-Fi Geschichte im Kopf, nachdem ich den Klappentext gelesen hab, doch dann ging es eigentlich nur darum wie Rose sich in der neuen Welt zurecht findet, sich verliebt und andauernd an ihre Vergangenheit zurück denkt. Leider war es mir etwas zu langweilig..ich hätte mir gern mehr Action gewünscht. Rose hat eigentlich andauernt nur rumgejammert. Außerdem fand ich es merkwürdig und fragwürdig, was für Eltern sie eigentlich hat, wie grausam diese nur sein konnten.

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    • 2
    Floh

    Floh

    23. August 2014 um 04:42
  • Während ich Schlief - ein schöner Jugendroman mit einer ordentlichen Portion Scifi.

    Während ich schlief
    Simona1277

    Simona1277

    12. February 2014 um 18:12

    Ich hatte dieses Buch unheimlich lange auf meinem SUB liegen, schade eigentlich. Das Buch entsprach voll meinem Geschmack und die interessante Buchbeschreibung wurde dem Buch durchaus gerecht. Die Idee zum Buch ist nicht neu. Menschen die in Stasis versetzt wurden und aus irgendeinen Grund zig Jahre später in einer fremden Zeit Epoche aufwachen. Allerdings hat Anna Sheehan Fassetten mit hineingebracht, die zum Nachdenken anregen. Ich glaube, dieses Buch ist auch ein Statement über Erziehung und Verantwortung. Und ich befürchte, dass diese Zukunftsvision ein Kind in Stase zu versetzen, um es ruhig zu stellen oder um mehr Freizeit für sich zu haben, nicht weit hergeholt ist. Wäre dies möglich, es wäre mit Sicherheit auch passiert. Das Buch wird von der Protagonistin Rose in der ich Person erzählt. Der Leser lernt zusammen mit Rose ihre neue/alte Welt kennen. Man fühlt mit Rose und fiebert mit ihr. Ein unheimlicher Cyborg, der nach ihrem Leben trachtet, bringt die nötige Spannung mit. Durch ständige rückblenden lernt der Leser Rose und ihr Leben gut kennen. Mir hat besonders die Entwicklung vom unsicheren, ja und amen sagenden Mädchen, zur einigermaßen selbstbewussten jungen Frau gefallen die sich langsam aus ihrer opferrolle befreite. Anna Sheehan hat die Charaktere übersichtlich gehalten. Es wurden nur Figuren in den Fokus geschoben, die auch wichtig für die Story waren. Diese Charaktere waren dafür umso besser ausgebaut und man mochte sie oder man hasste sie. Alles in allen, ein schöner Jugendroman mit einer ordentlichen Portion Scifi.

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  • Anfang zäh, Mitte spannend, Wendung granate

    Während ich schlief
    Lianesbuchgefluester

    Lianesbuchgefluester

    27. January 2014 um 13:47

    Meine Meinung Ich hätte bis zur Hälfte des Buches nur drei Sterne von fünfen vergeben: Die Geschichte wird vom Schreibstil her wirklich gut erzählt, kommt aber nicht so recht in die Puschen. Nachdem ich mich aber mal mit dem Charakter der Rose – die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt – angefreundet hatte, rutschte ich mitten ins Geschehen. Vielleicht lagen meine Anfangsschwierigkeiten auch daran, dass Roses Probleme in der Schule, die doch etwas langatmigen Gespräche mit ihrem Alien-Freund und ihre Schüchternheit etwas zu detailliert beschrieben wurden. Ab der Hälfte etwa stellte ich dann jedoch fest: Ohne diese Seiten wäre Rose Charakter nicht wirklich herausgekommen. Mir wurde dann auch erst klar, warum ihre Beziehung zu den Eltern oft sehr genau beschrieben wurde, denn das Geschehen dort ist essentiell für den weiteren Handlungsverlauf. Hier kann ich nur den Hut ziehen, denn das hat die Autorin sehr dezent und gefühlvoll gemacht. Die Eltern wurden plötzlich zu ganz neuen Menschen. Da ich nicht spoilern will, sei hier nur gesagt: Die Handlung hat einige überraschende Wendungen, die mir wirklich außerordentlich gut gefallen haben.  Fazit Ein tolles Buch mit zwischenzeitlichen Längen, die am Ende aber durchaus verständlich sind. Ich fand auch den Ansatz sehr schön, dass eben nicht jede Liebesgeschichte in einem Buch zum Happy-End führt – und trotzdem sehr berührend sein kann. Und dass es viele Arten gibt, jemanden zu lieben.

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  • (zu) anders als erwartet

    Während ich schlief
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    25. November 2013 um 06:43

    Meinung: In Erwartung einer großen Romanze, vielleicht sogar in Verbindung mit meinem geliebten Zeitreisefeeling, griff ich zu „Während ich schlief“. Sofort befand ich mich mitten im Leben der Protagonistin Rose Fitzroy, die die Geschichte in Ich-Perspektive/Vergangenheit erzählt. Und zwar in genau dem Moment, in dem sie ein fremder Mann (Brendan) aus dem künstlichen Stasis-Schlaf aufweckt. Die Welt hat sich während des 62 Jahre andauernden Schlafes von Rose verändert. Sie als Erbin des interplanetaren Mega-Konsortiums kommt in dieser Welt noch weniger klar als damals. Sie trauert den zwischenzeitlich Verstorbenen nach. Allen voran ihrem „Liebsten“ Xavier. Die Eingewöhnung in diese Science-Fiction-Welt mit interplanetaren Reisen und Technik, die heute noch so unglaublich klingt, gelang mir nicht so leicht. Durch den Perspektivenwechsel zu einem bösartigen Geschöpf, das auf der Jagd nach Rose ist, gelang es der Autorin aber, durchaus Neugierde zu wecken. Die Charaktere waren abseits der Norm, insbesondere die Protagonistin Rose, die sich selbst für nicht sehr intelligent hält und durch den langen Stasis-Schlaf auch körperlich sehr eingeschränkt ist. Nebencharaktere wie der mit außerirdischer DNA künstlich erschaffene „Mensch“ Otto machen das Sci-Fi-Feeling komplett. Aber eigentlich ist dies alles nur Fassade für eine tragische Geschichte, die hinter den Kulissen spielt. Es gab viele Geheimnisse zu lüften: Warum wird Rose verfolgt und soll eliminiert werden? Warum war sie stets in Stasis-Schlaf? So oft, dass Xavier, dem sie zeitweise schon die Windeln gewickelt hat, mit 15 plötzlich gleichaltrig ist… Viele Fragen, die einen durch die Geschichte begleiten und die erst Zug um Zug, durch den ein oder anderen Rückblick auf Rose’ vergangenes Leben beantwortet werden und am Ende für Überraschungen sorgt. Fazit: Die durchaus interessante Sci-Fi-Welt und die besonderen Charaktere abseits der Norm konnten leider nicht ganz über die wenigen spannenden Momente und den flachen Spannungsverlauf hinwegtrösten. Daher sehr gute 3 Bücher für „Während ich schlief“ von Anna Sheehan. ©his-and-her-books.blogspot.de

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  • Empfehlenswert!

    Während ich schlief
    victoria1986

    victoria1986

    06. August 2013 um 18:28

    Inhalt Die 16-jährige Rosalinda, genannt Rose, erwacht nach 62 Jahren aus einem künstlichen Schlaf. Versehentlich wurde sie von dem Jungen Brendan erweckt und muss nun feststellen, dass alle ihr bekannten Menschen und ihr Freund tot sind und die Welt eine ganz andere ist. Sie ist die reiche Erbin des größten interplanetarischen Firmenkonsortiums der Welt - UniCorp, welches ihre Eltern zu Lebzeiten gründeten. Ihre neugewonnen Freunde Otto, ein Halbalien, und Brendan helfen ihr, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden. Doch ein unbekanntes Wesen versucht Rose im Auftrag eines anderen zu töten... Rezension Die Geschichte startet gleich mit dem Erwachen Rosalindas. Die Autorin schickt den Leser somit quasi gleich rein ins Geschehen, ohne Vorwort. Erzählt wird aus der Sicht von Rose, in der Ich-Perspektive und manchmal auch aus der Sicht des Wesens, welches Rose töten will. Roses Eltern versetzten ihre Tochter immer in künstlichen Schlaf, wenn sie auf Geschäftsreise mussten, was sehr oft vorkam. Sie wollten nicht, dass ihre Tochter während dieser Zeit auf sich allein gestellt war. In dieser so genannten Stasis altert der Körper nicht. Somit ist Rose nach diesen 62 Jahren in Stasis noch immer 16. Entsetzt muss sie akzeptieren, dass sie nun ohne Freunde und Familie dasteht. Sie ist traurig, verzweifelt und fühlt sich einsam. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, diese Emotionen glaubhaft darzustellen. Ich hatte oft ein beklemmendes Gefühl beim Lesen und habe mit Rose gelitten. Manchmal war mir diese düstere Stimmung aber auch zu viel. Auch dass sie nun die Erbin des riesigen Imperiums UniCorp ist und somit unendlich reich, tröstet sie kein bisschen. Einzig Bren, der sie sehr an ihren Geliebten Xavier erinnert und für den sie nach einiger Zeit immer mehr empfindet, gibt ihr in dieser Situation Halt. Er versucht ihr beizustehen und hilft ihr bei der Eingewöhnung, erwidert ihre Gefühle aber nicht. Auch Otto, halb Mensch, halb Alien, wird Rose ein guter Freund. Von Bren erfährt Rose auch, dass es mittlerweile ein Verbrechen ist, jemanden ohne guten Grund in Stasis zu versetzen. Sie muss erkennen, dass diese für sie selbstverständliche Rückzugsmethode kein normaler Vorgang ist. Ihren Eltern war sie immer aufs absolute Gehorsam, nie widersprach sie ihnen, und diese duldeten auch niemals Widerstand! Der Leser bekommt so nach und nach zu verstehen, dass es sich in dieser Familie wohl um keine normale Eltern-Kind-Beziehung handelt. Die Eltern, die man nur ein bisschen in Rückblenden kennenlernt, die auch Rose erzählt, waren mir durch ihr Verhalten ihrer Tochter gegenüber auch sehr unsympatisch. Die Geschichte hält immer wieder einige unerwartete, schreckliche Überraschungen parat, welche die Spannung erhöhten. Was ich allerdings vermisst habe war, dass ich mir mehr Erklärungen über UniCorp und die Welt im Allgemeinen gewünscht hätte. Man erfährt nur das allernötigste und das war mir einfach zu oberflächlich. Am Ende bleiben auch noch einige Fragen offen, genug für einen Folgeband, den es aber wohl nicht geben wird. Das ist wirklich schade, denn so viele ungeklärte Themen bei einem Einzelband empfinde ich als unbefriedigend. Mein Fazit Von den paar Kritikpunkten einmal abgesehen, war "Während ich schlief" ein gutes Buch mit einem Mix aus Romantik, Sci-Fi und Dystopie. Schade, dass die Geschichte offenbar nicht weitergeht. Ich vergebe 4 von 5 Sternchen.

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  • Kurzreview

    Während ich schlief
    xoxoJade

    xoxoJade

    19. July 2013 um 00:24

    Die Autorin ließ sich von Dornröschen inspirieren, und ich als Märchen-Fan musste das Buch einfach lesen. Ich bin nicht direkt enttäuscht, aber iwie hatte ich mir mehr erwartet. Mehr Hintergrundinformationen und eigenständigeres Denken&Handeln von Rose, der Hauptprotagonistin wären mir lieber gewesen. Angenehm ist, dass es keine verkitschte Liebesgeschichte gibt obwohl in Ansätzen eine Dreiecksgeschichte erkennbar ist. Der dystopische Faktor ist nur am Rande zu erkennen, ich empfand das jetzt als weniger störend. Obwohl das sich jetzt nicht gerade übermäßig positiv anhört muss ich euch natürlich einen Grund nennen, warum man diese Dystopie unbedingt lesen sollte: Otto *.* Obwohl er nur ein, wenn auch besonderer, Nebencharakter ist, wäre das Buch ohne ihn nur halb so gut. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe, Trilogie, whatever, an sich könnte man den Roman allerdings als abgeschlossen betrachten. Sollte jedoch Otto seine eigene Geschichte bekommen, wisst ihr wo ich dann mein Geld lassen würde :9  Insgesamt eine schöne, ruhige Geschichte mit dystopischem Setting. => 12/15

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  • After a long, long sleep...

    Während ich schlief
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    19. July 2013 um 00:22

    Rose gähnt, und wacht auf. (Ja, in vielen Dystopien scheinen Leute zu erwachen - ein allseits beliebtes Setting.) Dann stellt sie fest, dass sie viele Jahrzehnte zu viel geschlafen hat. Und, man mag es vermuten, viel verpasst. Nicht nur sind ihre Eltern tot auch sie ist nun auf einmal Alleinerbin (wäre sie nur nicht minderjährig) einer riesigen Organisation. Die Autorin zögert nicht lange und lässt die Handlung sofort beginnen, was sehr erfreulich ist. Zwar ist dies etwas verwirrend, alle Fäden lösen sich jedoch mit dem fortlaufen der Geschichte auf. Rose, die starke Probleme hat sich durch den langen künstlichen Schlaf in ihrer neuen Welt zurechtzufinden und dies auch authentisch verkörpert, hat eigentlich in ihrer jetzigen Umgebung nur einen richtigen (gleichaltigen) Bekannten: Bren. Sohn eines Mitarbeites ihrer Firma. Rose mag ihn, merkt jedoch, dass Bren mit ihrer Altertümlichkeit und ihrem Benehmen leichte Probleme hat. Langsam merkt Rose, dass die Welt, in der sie aufgewachsen ist, gar nicht so rosig (achtung Wortspiel!) gewesen war. Und vor allen Dingen nicht die Welt, die da in der Zeit ihres Schlafs kam! Ohne etwas weiter zu verraten, hat mich "Während ich schlief" sehr überrascht. Kein Puzzelteilchen blieb vergessen und die Lektüre entpuppte sich als sehr gut durchdachte und ziemlich clevere Geschichte. Ja, man könnte schon fast sagen, ein Thriller. Die Handlung ist nicht durchwegs spannend aber wie schon erwähnt, durchwegs logisch und überraschend. Die Charaktere sind originell und sehr sympathisch - besonders reizend fand ich hierbei die Liebesbeziehung zwischen Rose und Xavier, die wirklich liebevoll und einfühlsam erzählt wird. Nach und nach werden sowohl Rose als auch dem Leser die Ausmaße der Erzählung klar - und das ist das, was sie so einmalig macht. Fast so, als würde man zu Anfand nur einen kleinen Teil des Bildes sehen, und erst am Ende die Größe und die Darstellung auf der Leinwand begreifen. "Während ich schlief" ist ein Buch, das wirklich viele Emotionen wecken kann. Trauer, Angst, Mitgefühl, Abscheu, Fassungslosigkeit. Das schaffen wirklich nur die wenigsten Bücher. Eine absolute Empfehlung an alle Dystopienliebhaber.

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  • Tolle Ideen, klägliche Umsetzung

    Während ich schlief
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2013 um 18:18

    Cover: Oh, ein Gesicht! Mal was ganz Neues!  Meinung: Der Klappentext von diesem Buch klang wirklich interessant. Ein Mädchen, was 62 Jahre lang in einen künstlichen Schlaf versetzt wird, erwacht und findet sich in einer ihr komplett fremden Welt wieder. All die bekannten Gesichter sind fort und alles hat sich verändert. Wo soll ich anfangen? Es gab so viele Dinge, die mich in diesem Buch gestört haben. Auf der ersten Seite war es noch halbwegs erträglich, aber gegen Ende musste ich mich immer mehr dazu zwingen, überhaupt weiterlesen zu wollen. Zum einen ist da Rose. Rose hat es nicht einfach gehabt in ihrem Leben. Ihre Eltern, machtgeile Kontrollfreaks, versetzen sie bei jedem geringsten Widerstand in den Stasis-Schlaf, sodass sie ja keine Gelegenheit hat, das Leben draußen richtig kennenzulernen, geschweige denn zu genießen. Sie verpasst etliche Geburtstage ihres besten Freundes und während die Welt um sie herum altert, steckt sie im Körper eines Kindes. Sobald sie Widerspruch erheben wollte, wurde sie sofort mundtot gemacht. Dass das Spuren hinterlässt, ist logisch. Aber muss die Protagonisten deswegen trotzdem an dem Bella-Swan-Syndrom leiden? „Ich bin nichts wert, ich sage nicht, wenn mich etwas stört, ich bin so hässlich, wer sollte mich schon mögen?“ Ahrgs! In Gedanken hatte ich ständig nur einen Satz: Halt bitte endlich deinen Mund, Mädel! Ich kann dieses sinnlose Rumgeweine einfach nicht mehr ertragen! Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sich nicht entscheiden konnte, welche Themen sie für ihr Setting aussuchen wollte. Es gab so viele verschiedene Problemfelder, dass ich völlig verwirrt war, weil für mich keine klare Richtung erkennbar war: Seuchenausbrüche, Eltern- Kind-Beziehungsprobleme, Genmanipulation, Versuche am Menschen, Umweltzerstörung, Leistungsdruck… und dazu eine Welt, die ich sehr konstruiert fand. Es war von allem zu viel. Weniger wäre mehr gewesen. Die Welt fand ich undurchsichtig und seltsam. Es gab für alles neue Namen, letztendlich waren die Gegenstände aber nicht sehr viel futuristischer als unsere jetzigen. Sowas finde ich unnötig und verwirrt zusätzlich. Auch diese schreckliche Jugendsprache „versengt nochmal!“, „Koit, wieso bist du hier?“, grausam. Ich habe schon oft das Gefühl gehabt, dass Autoren sich bemüht versuchen in jüngere Leser hineinzuversetzen und alles, was rauskommt ist einfach nur krampfig.  Der Plot war langweilig, weil eigentlich nur beschrieben wird, wie Rose versucht ins Leben zurück zu finden und ab und an von einem Plastobot gekillt werden soll, bei dem nie richtig deutlich wurde, was genau er wirklich ist. Spannung geht anders. Die Liebesgeschichte fand ich ebenfalls sehr seltsam und anstrengend. Durch das ganze Buch ziehen sich Roses Wehklagen und Jammereien, am Ende löst sich das Ganze in vollständig abstruser Weise auf, weswegen ich das dann auch nicht mehr ernst nehmen konnte. Leider. Fazit: Im Grunde genommen war die Idee wirklich gut und man hätte echt was Tolles daraus machen können. Auch die Situation von Rose und ihr Kampf in ein eigenständiges Leben sind im Kern nicht abgedroschen. Nur leider werden diese positiven Dinge durch eine wahllos zusammengewürfelte und krampfhaft konstruierte Welt kaputt gemacht. Der Schreibstil rettet es ein wenig, aber leider nicht vollständig. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

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  • . . . .schnell gelesen

    Während ich schlief
    carlinda

    carlinda

    02. July 2013 um 21:15

    Ein Mädchenbuch , ich habe es relativ flott  durchgelesen , mal etwas anderes als Vampire und Fee´n . Ein Buch ,das gut unterhaltet. Es ist kein Fantasy oder  Science fiction -Roman .  In der Büchereule habe ich gelesen , das es eher unter Dystopie einzuordnen ist .  Die Technik der Zukunft ist  nicht immer einen Verbesserung . Man wird ziemlich schnell in die Handlung mit reingezogen . Rosie ist alles fremd, aber  langsam in Ruckblenden erfährt man , warum sie immer die Außenseiterin war Und nachdem Epilog zu urteilen , wird es  eine Fortsetzung geben.

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  • Rezension zu "Während ich schlief" von Anna Sheehan

    Während ich schlief
    Viva_la_vida

    Viva_la_vida

    14. February 2013 um 11:36

    Stell dir vor, du schläfst 62 Jahre und wachst in einer dir völlig unbekannten Welt auf.... Rose, Tochter der reichen Gründerfamilie der Stadt UniCom, wird von ihren Eltern immer wieder in die sogenannte Stasis versetzt. Das ist eine Art "Dornröschenschlaf" in einer Kapsel. Sie tun das immer wenn sie auf Reisen gehen müssen, da Rose sich nicht um sich selbst kümmern kann, sagen sie. Zu diesem Zeitpunkt ist Rose 16 Jahre alt. Durch die Stasis altert sie nicht und verliebt sich so in ihren Wachphasen in ihren besten Freund Xavier. Dieser ist jedesmal ein wenig älter, wenn sie erwacht, da die Welt sich trotz ihres Schlafes weiterdreht. Doch plötzlich wecken ihre Eltern sie einfach nicht mehr auf....62 Jahre lang!!! Durch Zufall (?, oder auch nicht, verrate ich nicht : )) findet der attraktive Bren die Stasisröhre und befreit sie aus ihrem Schlaf. Rose ist verwirrt als sie sich in der neuen Welt zurecht finden muss. Ihre Eltern und all ihre Lieben sind gestorben, die Welt ist noch moderner und es scheint eine Dunkle Epoche gegeben haben, in der der größte Teil der Menschheit vernichtet wurde. Und als wäre das alles noch nicht genug, soll Rose einmal die mächtige Firma ihrer Eltern erben, was ihr viele Feinde beschert. Vorallem ein grausiges Wesen, welches sie offenbar töten will. Tapfer kämpft Rose sich zurück in ihr neues Leben aber sie kann ihre große Liebe Xavier einfach nicht vergessen. Wird sie ihr Glück finden? Dieses Buch ist ein Buch über Freundschaft, bedingunslose Liebe, Treue, Verrat, Macht und Kontrolle. Manchmal sind die Stellen, in denen Rose ihre Gefühle beschreibt, recht langatmig aber das wird duch viele spannenden Passagen wieder gutgemacht. Besonders interessant fand ich die Erinnerungen an ihr Leben vor der Stasis. Die von Anna Sheehan erschaffene Welt ist nicht an den Haaren herbeigezogen und man kann sie sich gut vorstellen. Ich gebe jedoch nur 4**, da Rose zuweilen mit ihrem Selbsthass und ihrem etwas eigenwilligen Charakter nervt. Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • *VOLL* Wanderbuch "Während ich schlief" von Anna Sheehan

    Während ich schlief
    Dupsi

    Dupsi

    Da Interesse an "Während ich schlief" besteht und ich es gerade ausgelesen habe, dachte ich mir, ich biete es als Wanderbuch an. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ging teilweise richtig unter die Haut, war ziemlich heftig, nicht blutig, aber psychologisch gesehen. Ihr dürft also gesapannt sein. Kurz zum Inhalt: 62 Jahre lag sie in einem künstlichen Schlaf – dann erwacht Sie in einer tödlichen Welt Rose Fitzroys Welt scheint perfekt: Als einzige Tochter steinreicher Eltern genießt sie alle Privilegien und ist zudem noch frisch verliebt. Doch dann versetzen ihre Eltern sie in einen künstlichen Schlaf – und niemand weckt sie auf. Bis ein fremder Junge sie 62 Jahre später zurück ins Leben holt. Rose muss feststellen, dass nichts in ihrer Welt mehr so ist, wie es war: Ihre Eltern sind verschwunden, ihr Liebster unauffindbar, und an ihre Fersen heftet sich ein seltsames Wesen, das ihr offensichtlich Böses will ... *** Wie das Wanderbuch funktioniert *** Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Na dann mal los und viel Spaß :) Hier die Liste, soweit sie schon steht: Annelchen ist und bleibt die letzte, aber davor ist noch viel Platz ;-) Dupsi (verschickt) 1) Buchfan276 (gelesen) 2) Mikako (gelesen) 3) Queenelyza (gelesen) 4) melanie_reichert (gelesen) 5) books_and_senses (gelesen) 6) anika_henke (gelesen) 7) Lantasch (gelesen) 8) Melie (gelesen) 9) Anett_Kraeuter (gelesen)  10) Deli (gelesen) 11) Sonnenshine (gelesen) 12) SweetyBooki (gelesen) 13) MelE (gelesen) . 14) Lillie-Sophie (gelesen) . 15) Silent_Pain (gelesen) 16) gusaca (liest gerade) 17) chatty68 (gelesen) <---------- Buch ist hier 18) Nefertari35 -----> zurück an Dupsi :-)

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    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    12. February 2013 um 17:55
  • Rezension zu "Während ich schlief" von Anna Sheehan

    Während ich schlief
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2013 um 16:23

    Inhalt: Rose wacht aus der Stasis auf und erfährt, dass sie über 62 Jahre in diesem schlafähnlichen Zustand war. Während dieser Zeit fand die „dunkle Epoche“ statt, in der unter anderem durch Pest fast die ganze Menschheit ausgestorben wäre. Rose ist in all den Jahren keinen Tag gealtert und muss feststellen, dass sich alles verändert hat. Nicht nur die Umgebung sieht anders aus, auch ihre Familie und alle anderen die sie gekannt hat, sind mittlerweile tot. Zu allem Überfluss stellt sie auch noch fest, dass jemand versucht, sie umzubringen… Meinung: Vor dem Lesen wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Irgendwie hatte ich mir unter der Geschichte etwas ganz anderes vorgestellt, als es schließlich war. Trotzdem hat es mir super gefallen. Die Geschichte wird größtenteils von Rose erzählt. Deshalb kann man sich gut in sie hineinversetzen und mitfühlen, wie es ihr geht, auch wenn ihre Situation für den Leser trotzdem unvorstellbar ist. Könnt ihr euch vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man einschläft – und er nach 62 Jahren wieder aufwacht? Also ich mir nicht. Was noch zusätzlich Spannung aufkommen ließ war, dass zwischendurch immer ein paar Seiten von Rose‘ Auftragskiller erzählt wurden. Dabei erfährt man aber bis ganz zum Schluss nicht, wer dahinter steckt. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber sicher nicht, dass es so extrem traurig wird. Immer, wenn Rose Freund erwähnt wurde, traten mir schon die Tränen in die Augen – und ich bin eigentlich niemand, der bei jeder Kleinigkeit anfängt zu heulen. *g* Rose wird von einem Jungen „geweckt“, der sich fortan um sie kümmert. Neben den offensichtlichen Fragen (Wer steckt hinter dem Auftrag, sie zu töten? Wird sie vielleicht doch noch jemanden treffen, den sie früher kannte? Wie wird sie sich in dieser Zukunft zurechtfinden können?), stellt sich auch die Frage, ob zwischen den beiden etwas passieren wird und sie ihren Ex-Freund vergessen kann. Außerdem gibt es da noch Otto, der bei einem Genexperiment „zustande kam“. Er kann nicht sprechen, dafür aber durch Berührungen Gedanken lesen und seine eigenen vermitteln. Ihn fand ich am ganzen Buch am interessantesten. Nachdem er Rose einmal berührt hatte, hält er sich von ihr fern, da er verstörende Dinge gesehen hat und nicht noch einmal damit klarkommen würde. Nachdem Rose aber eine andere Möglichkeit gefunden hat, mit ihm zu kommunizieren, lernt man ihn kennen und ich habe ihn schließlich richtig liebt gewonnen. Mehr könnte ich nicht erzählen, ohne zu viel zu verraten. Fazit: Ein spannendes, aber vor allem sehr bewegendes Buch.

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