Anna Shevchenko

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Autor von Ein fatales Erbe.

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Anna ShevchenkoEin fatales Erbe
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Ein fatales Erbe
Ein fatales Erbe
 (4)
Erschienen am 09.03.2011

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Rezension zu "Ein fatales Erbe" von Anna Shevchenko

Rezension zu "Ein fatales Erbe" von A. K. Shevchenko
Karrvor 7 Jahren

"Ein fatales Erbe" ist ein aufregender History-Thriller um die Geschichte der Ukraine, erzählt anhand der Suche und der Jagd nach dem Zarengold Peters des Großen, das angeblich von den Kosaken gestohlen wurde.

Taras Petrenko, Geheimdienstler beim FSB, dem KGB-Nachfolger. ist als Ukrainer dort kaltgestellt und ins Archiv abgeschoben.
Da sortiert er Akten und findet dabei: die Akte N1247, die einen 200 Jahre alten Fall behandelt, aber trotzdem von aktueller Brisanz ist. Es fehlen allerdings drei entscheidende Dokumente - um sie zu besorgen reist er nach England.

In England hat es unterdessen die Anwälin Kate mit dem Archivar Andrij zu tun. Der hat sich Kate Ausgesucht, weil sie ukrainishcer Abstammung ist und in einer Kanzlei arbeitet, die sich mit komplizierten Erbrechtsföllen auskennt.
Denn um nichts anderes geht es Andrij bei seinem Auftrag, für den er Kate gewinnt: den "Erben" eines sagenhaften Vermögens aus der Urkraine ausfindig zu machen, damit das Testemant, das ihm vorliegt, durchgeführt werden kann: Das ist inzwischen von "acht Fässern Gold", die einmal in London deponiert wurden, zu einem unermesslichen Vermögen angewachsen und soll dem neuen, unabhängigen Staat Ukraine zugute kommen (Unabhängigkeit ist eine des Bedingungen des Testaments).
Dass sich dich Wege des FSB-Agenten Petrenkeo und Anwältin Kate irgendwann kreuzen werden, ist klar.

Doch das ist nicht die enizige Geschichte, die dieses Buch erzählt. Ganz intensiv und ausführlich wird auch erzählt, wie jenes Testament - und das zugrunde liegende Erbe - durch die Jahrhunderte das Schicksel der Menschen bestimmt hat, die mit ihm zu tun hatten.

"Ein fatales Erbe" ist ein aufregender History-Thriller um die Geschichte der Ukraine, erzählt anhand der Suche und der Jagd nach dem Zarengold Peters des Großen, das angeblich von den Kosaken gestohlen wurde.

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Rezension zu "Ein fatales Erbe" von Anna Shevchenko

Rezension zu "Ein fatales Erbe" von A. K. Shevchenko
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Interessant, mehr nicht!

Andrij ist tot. Die junge Anwältin Kate schwört angesichts der Ermordung ihres Freundes, die Hintergründe zu untersuchen. Sein Tod muss mit ihrer gemeinsamen Suche verknüpft sein – der Suche nach dem verschwundenen Goldschatz des Zaren. Nun ist Kate auf sich allein gestellt und ahnt nicht, dass sie keineswegs die Einzige ist, die das brisante Rätsel um Europas Vergangenheit und Zukunft aufdecken will.

Als der russische Geheimdienstmitarbeiter Taras Petrenko bei Recherchen auf die Akte N1247 stößt, ist ihm die Reichweite seines Fundes zunächst nicht bewusst. Obwohl drei entscheidende Dokumente fehlen, erkennt er aber schnell, dass der über 200 Jahre alte Fall das Potenzial birgt, Europas Machtgefüge in seinen Grundfesten zu erschüttern und die bisher gekannte Ordnung zu zerstören. Die Akten scheinen den Raub des legendären Goldschatzes von Zar Peter dem Großen durch den Kosaken Polubotko zu belegen. Auf der Suche nach Beweisen trifft Petrenko auf die Londoner Anwältin Kate, die ebenfalls in diesem Fall ermittelt.

Der Wettlauf beginnt: Wer von ihnen kann zuerst das Geheimnis um das Zarengold lösen?

Das Buch ist, gemeinsam mit seinen Hintergründen, interessant geschrieben und bietet viel Stoff für eigene Gedanken, frei nach dem Motto „Was wäre wenn?“, aber dabei bleibt es auch. Leider Gottes hemmen die vielen Zeitsprünge den Lesefluss aufs extremste. Ich bin im Allgemeinen sowieso kein großer Fan von Zeitsprüngen, aber hin und wieder ist es ganz angebracht, aber hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen!

Während des gesamten Buches tauchen immer mal wieder politische Komponente auf, doch das verliert sich zwischendurch immer mal wieder, was sehr schade ist. Die Mischung aus mittelalterliche Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts ist interessant und mir völlig unbekannt, aber dennoch hätte Shevchenko dies weiter ausarbeiten müssen und nicht das eine vernachlässigen, obwohl es am Anfang auftaucht.

Die Figuren sind auch interessant gestaltet, hätten aber auch weiter ausgearbeitet werden müssen. Sie bleiben generell etwas „kühl“ und wirken, im Vergleich zu den Figuren anderer Thriller, eindimensional und eher „unmenschlich“.

Insgesamt ist „Ein fatales Erbe“ ein mittelmäßiges Buch, das stellenweise atemberaubend spannend ist, aber über große Teile der Handlung eher schleppend vorangeht. Shevchenko beginnt bei ihrem Buch mit einer interessanten Verknüpfung von mittelalterliche Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts, doch das verliert sich leider im Laufe der Handlung – schade. Es hätte besser sein können!

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