Anna Stephens

 3.9 Sterne bei 44 Bewertungen

Lebenslauf von Anna Stephens

Fantasy zum Wegträumen: Die britische Autorin Anna Stephens debütierte 2017 mit dem Roman „Godblind“, dem Auftakt zu einer gleichnamigen Trilogie. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und erscheinen seit 2018 auch auf Deutsch. Anna Stephens ist der Mädchenname der Autorin, den sie als Pseudonym für ihr Schreiben verwendet – die Autorin scherzt, dass der Name das ist, was „Black Widow“ für Natasha Romanova ist. Schon als Kind war ihr Wochenhighlight der regelmäßige Besuch der Bibliothek, wo sie sich durch sämtliche interessante Abteilungen las. Die Bibliothek hat noch immer einen besonderen Platz in ihrem Herzen, da sie für Stephens einen Zufluchtsort bot, wo sie sich in andere Welten träumen konnte. Heute ist Anna Stephens nicht nur selbst Schriftstellerin, sondern zusätzlich stolze Trägerin eines Diploms in Kreativem Schreiben, eines Universitätsabschlusses in Literatur und eines zweifachen Schwarzen Gürtels in Shotokan Karate.

Alle Bücher von Anna Stephens

Cover des Buches Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens9783734161308

Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

 (34)
Erschienen am 15.01.2018
Cover des Buches Godblind9780008215910

Godblind

 (0)
Erschienen am 15.06.2017

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Rezension zu "Wächter und Wölfe - Die Auferstehung der Dunklen Dame" von Anna Stephens

Die Reise neigt sich dem Ende zu.
Lilys_world_of_literaturevor 6 Tagen

Meine Meinung: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Eine grandiose Buchreihe geht nun zu Ende. Das Buch knüpft mehr oder weniger nahtlos an den Vorgänger an. So das man auch hier wieder direkt im Geschehen ist, auch wenn der zweiten Band schon ein wenig her ist, wie in meinem Fall.

Der Schreibstil ist wieder wahnsinnig umfangreich und detailgetreu. Die Autorin versteht es unglaublich Abschnitte bildlich darzustellen. Teilweise hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein und an der Seite meiner Lieblings Protas zu stehen und mit ihnen zu kämpfen, zu lieben, zu lachen, zu weinen und zu bangen. 

Ich finde alle Charaktere haben eine enorme Wandlung gemacht und sind reifer geworden. Allen voran Dom, Tara, Rillirin und Crys. Das gefällt mir an Wächter und Wölfe so gut. Von Band zu Band spürt man eine Weiterentwicklung. Es wird nie holprig und bleibt konstant spannend. Dennoch finde ich es teilweise sehr mühsam zu lesen und komme teilweise nur von Kapitel zu Kapitel weiter, da es doch schon nicht so leichte Kost ist. 

Auch in diesem Band passiert unglaublich viel und an diesem Punkt möchte ich mich bedeckt halten, weil ich sonst zu viel spoilern würde. Teilweise hatte ich das Gefühl, das ich für jede Figur ein eigenes Buch lese. Super finde ich auch hier wieder das es aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde und man so einen super rundumblick über die Situationen, Strategien und Entwicklungen bekommt.

Fazit: Das sich das Buch so entwickelt und es so ein Ende gibt, hätte ich nicht erwartet. Gerade in Bezug auf Lanta die Gesegnete. (Obwohl das hier auch wirklich schwer war, da die Autorin einen mit immer neuen Wendungen und ungeahnten Entwicklungen überrascht), bin ich dennoch froh das das Buch so endet und für mich einen zufrieden stellenden Abschluss bildet. 

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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Rezension zu "Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens" von Anna Stephens

Eine komplexe Geschichte, ausführliches Kampfgemetzel und grausame Rituale
Bernadette_Offenbergervor 2 Monaten

Beim Lesen dieses Buches war ich hin und her gerissen. Sehr gut gefallen haben mir die komplexe, fintenreiche Handlung und die detailliert ausgearbeitete Welt. Eine Karte erleichtert es, den Überblick über all die Orte zu behalten. Außerdem gefiel mir zunächst der Schreibstil ausnehmend gut: mitreißend und actiongeladen. Die Szenen wurden sehr plastisch in mein Kopfkino projiziert. Und es gibt viele interessante Figuren.

Damit bin ich bei meinem ersten Kritikpunkt: Ja, mehrere Perspektivfiguren können die unterschiedlichen Facetten einer Geschichte mitunter besser widerspiegeln als eine einzige. Aber so viele? Nicht nur, dass es zu Beginn verwirrend war, den Überblick zu behalten, wer denn nun eigentlich wer ist und auf wessen Seite er steht. Nein, die Autorin führt immer wieder neue Perspektivfiguren ein. Das machte es für mich unmöglich, mich überhaupt mit einem der Charaktere zu identifizieren. Immerhin wusste ich nie, ob die Figur nochmal in dem Buch auftaucht, oder ihre Perspektive nicht mehr relevant ist. Tatsächlich verläuft dann so mancher Handlungsstrang, so manche Perspektive einfach im Sand. Außerdem lässt die Autorin den Leser wenig ins Innere ihrer Figuren blicken. Richtig mitfühlen konnte ich mit keiner von ihnen.

Ungereimtheiten in der Handlung: Immer wieder treten Logikbrüche auf. Nichts, was den Plot an sich entscheidend beeinflusst, aber ärgerlich. Offenbar wurden die einzelnen Abschnitte getrennt voneinander überarbeitet.

Die plastischen Schilderungen werden im Laufe des Buches zunehmend ungenau. Auch erscheint mir die Gewichtung in den Details mitunter fragwürdig: Eine äußerst brutale Szene wird in allen Einzelheiten beschrieben. Hingegen hatte ich immer wieder Mühe, mir andere Szenen überhaupt vorzustellen: Sind sie jetzt noch im Thronsaal oder doch schon in den Gärten, über die sie die ganze Zeit reden? 

Wer sagt eigentlich was? Viel zu oft wurde mir erst im nächsten Absatz klar, welche Figur denn gerade gesprochen hatte. Mitunter wurde ich nie ganz schlau daraus. Eine Eigenheit, die sich leider durch das ganze Buch zieht.

Vor allem gegen Ende hin wurden mir die Grausamkeiten und die nicht enden wollenden Kampfszenen zu viel. Hier wäre weniger definitv mehr gewesen.

Dennoch vergebe ich vier Sterne, da die Geschichte an sich viel Potenzial hat und ich trotz allem gespannt bin, wie es weitergeht.

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Rezension zu "Wächter und Wölfe - Die Auferstehung der Dunklen Dame" von Anna Stephens

Trauriger Abschied einer tollen Buchreihe
Seitenzauberinvor 3 Monaten

Ach hätte ich es doch nicht gelesen. Nicht das es so schlecht gewesen wäre, nein das nicht im Gegenteil. Aber ausgerechnet mein Lieblingscharakter musste sterben. Das hinterlässt mich noch immer ein wenig traurig. Kommen wir aber lieber zu den anderen Dingen die mir beim Lesen gefallen haben.
Zunächst mag ich es wenn die Figuren aus den Bänden zuvor immer wieder mit von der Partie sind. So auch hier. Nach dem Rilporin gefallen ist müssen sich unsere Freunde wieder neu sammeln und mit den Verlusten umgehen die sie hinnehmen mussten. Es gibt zahlreiche Verletzte und auch einige Gefangene. Darunter Vaunt, der steng bewacht zur Tatenlosigkeit verdammt ist. währenddessen reisen Dom, Ash und Crys durchs Land um neue Verbündete im Kampf gegen die Mirak zu gewinnen. Dabei ist das Verhältnis zwischen den drei Reisenden noch immer leicht getrübt.
Zugleich erstarkt Lanta zusehends immer mehr und versucht die Dunkle Dame wieder ins Leben zurückzuholen. Rillirin sieht sich mit Dallis Meinung zu ihrem Kind konfrontiert. Viel mehr möchte ich nicht verraten. Die Handlung ist zu Buchbeginn noch leicht ruhig, nimmt dann aber an Fahrt auf.
Zu den Charakteren:
Crys und Ash stehen nun endlich zueinander und genießen ihre Zeit. Was mir an beiden so gefallen hat ist unter anderem ihr Humor.-und liebevoller Umgang miteinander. Auch das sie Dom gegenüber noch loyal waren, was angesichts seiner Taten mehr als großzügig ist. Dom selbst kann wohl auch am wenigsten was dafür, denn er steht unter dem Einfluss einer Macht der er sich kaum entziehen kann. Lanta ist wieder in ihrem Element, sie will Macht und dafür ist sie bereit alles zu tun und alles zu opfern. Corvus wirkt neben ihr eher wie ein braves Lamm das ihr gehorcht. Tara hat mich angenehm überrascht, hat sie doch eine vollkommen andere Seite von sich gezeigt. Rillirin ist mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen, sie ist eine Kämpferin und hat nichts davon verloren.
Was den Schreibstil angeht so kann ich mich auch nur wiederholen. Anna Stepens kann gut mit Worten umgehen.Sie entfacht mit einfachen Beschreibungen seine Welt und seine Charaktere vor den Augen des Lesers und lässt sie in der Handlung aufgehen. Man möchte am liebsten gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Einziger Kritikpunkt an diesem Teil des Buches ist nur mein persönlicher Verlust meines Lieblingscharakters. Das zu Lesen tat weh und hat mir das Ende der tollen Geschichte ein wenig verleidet.
Ein würdiger Abschluss der Buchreihe, wenngleich auch für mich ein wehmütiger. Trotzdem wurde auch in diesem Buch wieder alles richtig gemacht. Ich bin zwar traurig das ausgerechnet diese eine Figur sterben musste, aber das hat trotzdem perfekt zur Handlung gepasst. Auch in diesem Band war es wieder spannend, es gab die Antwort auf die gestellten Fragen und es war ein stimmiges Ende. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht diese Buchreihe zu lesen. Es gab Magie, böse Gegner und eine Menge an interessanter Charaktere sowie eine tolle Handlung. Ich persönlich freue mich schon auf neuen Lesestoff der Autorin.

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