Anna Stothard

 3,7 Sterne bei 144 Bewertungen
Autorin von Pink Hotel, Museum der Erinnerung und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anna Stothard

Anna Stothard wurde 1983 in London geboren und wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach ihrem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, an dem sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Mit „Pink Hotel“ veröffentlichte sie 2013 ihren Debütroman in deutscher Sprache. Anna Stothard lebt heute in London und Berlin.

Alle Bücher von Anna Stothard

Cover des Buches Pink Hotel (ISBN: 9783257300079)

Pink Hotel

 (78)
Erschienen am 01.09.2012
Cover des Buches Museum der Erinnerung (ISBN: 9783257300482)

Museum der Erinnerung

 (38)
Erschienen am 26.04.2017
Cover des Buches Die Kunst, Schluss zu machen (ISBN: 9783257243079)

Die Kunst, Schluss zu machen

 (21)
Erschienen am 28.01.2015
Cover des Buches Isabel & Rocco (ISBN: 9783257300277)

Isabel & Rocco

 (6)
Erschienen am 24.09.2014
Cover des Buches The Pink Hotel (ISBN: 9781846881756)

The Pink Hotel

 (1)
Erschienen am 08.02.2012
Cover des Buches The Art of Leaving (ISBN: 9781846882371)

The Art of Leaving

 (0)
Erschienen am 01.03.2013

Neue Rezensionen zu Anna Stothard

Cover des Buches Pink Hotel (ISBN: 9783257300079)J

Rezension zu "Pink Hotel" von Anna Stothard

Anna Stothard - Pink Hotel
Julia92vor 22 Tagen

Cover: Der türkisfarbene Himmel mit dem pinken Sonnenschirm im Vordergrund hat mir sofort gefallen. Das Cover ist schlicht und doch ein Hingucker, der genau meinen Geschmack trifft.

 

Klappentext: Sie ist siebzehn und gerade von der Schule geflogen, als zu Hause in London das Telefon klingelt. Eine Frauenstimme teilt ihr über den Ozean hinweg den Tod ihrer Mutter mit – Lily, von der sie seit ihrer Kindheit nichts mehr gehört hat. Zwanzig Stunden und eine geklaute Kreditkarte später steht das Mädchen aus London in Lilys Schlafzimmer, im oberen Stock eines Hotels in Venice Beach, Kalifornien. Mit einer Handvoll Briefe und Fotos begibt sie sich auf Spurensuche ins aufregende Leben ihrer Mutter und zu den Männern, die sie geliebt haben. Ein Sommer in L.A. macht aus der Reise in die Vergangenheit den Beginn eines neuen Lebens und einer großen Liebe.

 

Meinung: Ich bin mit großen Erwartungen an diesen Roman herangegangen, was vielleicht nicht die beste Idee war, denn umso enttäuschter war ich während des Lesens. Anna Stothards Schreibstil ist angenehm und man wird direkt in eine Szene in Lilys Schlafzimmer katapultiert. Der besagte Anruf in London wird erst danach erwähnt. Die namenlose Protagonistin blieb mir leider während der gesamten Geschichte sowas von unsympathisch, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Als Siebzehnjährige reist sie nach Los Angeles, um dort unter anderem mit fremden Männern zu schlafen, zu denen ihre Mutter Beziehungen (berufliche sowie intime) hatte. Sie belügt diese auf unterschiedliche Weise und gibt sich distanziert. Intimität lässt sie nur körperlich zu. Es kommt wie es kommen musste und sie verliebt sich in David, den Fotografen. Im letzten Viertel wird es dramatisch, das war jedoch die einzige Stelle im Buch, die mich berührt hat.

Die Protagonistin erscheint mir überaus verantwortungslos und kalt. Sie schwelgt oft in Kindheitserinnerungen und driftet komplett mit ihren Gedanken ab. Interessant fand ich ihre Reise durch L.A., sowie die Treffen mit den Leuten, die Lily kannten. Zum Beispiel der Besuch bei den Damen, die sie vor Jahren gepflegt hat.

Was mir am besten gefallen hat, war die Atmosphäre, die die Autorin geschaffen hat. Ich war selbst auf Urlaub in Los Angeles und finde die Beschreibungen von Stothard sehr gelungen. Angefangen von der Hitze auf der Haut bis zu den Gerüchen, die sich in kleinen Märkten befinden … Dieses „Drumherum“ hat der Story etwas Authentisches verliehen, das direkt Fernweh vermittelt hat. Das hat mich beeindruckt.

Leider war das auch schon so ziemlich das Einzige, was mich überzeugen konnte. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass der Schluss einen überraschenden Twist bereithält, weshalb ich das Buch auch zu Ende gelesen habe. Für mich war dieser leider jedoch auch vorhersehbar.

Mir hat „Pink Hotel“ nur mäßig gefallen, was ich wirklich schade finde. Ich habe mir mehr erwartet und vergebe 2 von 5 Sternen.

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Cover des Buches Die Kunst, Schluss zu machen (ISBN: 9783257243079)W

Rezension zu "Die Kunst, Schluss zu machen" von Anna Stothard

Die Lektorin
walli007vor 2 Jahren

Eva Elliot arbeitet in einem kleinen Verlag, der Liebesromane veröffentlicht. Ihr Freund Luke ist vor kurzem bei ihr eingezogen. Sie harmonieren ganz gut, wenigstens beim Scrabble. Doch wenn es bei Eva und ihrem Freund läuft, drängt sich bei der jungen Frau der Gedanke an Trennung auf. Schon mehrere Beziehungen hat Eva beendet. Sollte nun auch die zu Luke dran sein? Luke, der manchmal in unmögliche Situationen gerät, ist er erst kürzlich mit mit einer blutenden Lippe angekommen. Dabei ist er als Jurist ein sehr fleißiger und gewissenhafter Arbeiter. Wer allerdings ist Grace, die in letzter Zeit immer wieder in der Nähe des jungen Paares auftaucht?


Jeder wird wissen, dass eine Beziehung auch mal auseinandergehen kann. Und wenn es soweit ist, dann fühlt sich der eine halt wohler, wenn er sich trennt und dem nächsten bekommt es besser, wenn der Partner Schluss macht. Sicher gibt es auch Liebespaare, die den Entschluss gemeinsam treffen. Eva ist lieber diejenige, die aktiv wird. Und so hat sie ihre Liebschaften meist beendet, wenn ihr Partner am wenigsten damit gerechnet hat. Auch bei Luke hat sie schon mit dem Gedanken gespielt, die Sache zu beenden. Doch mit Grace betritt plötzlich eine Konkurrentin die Bühne.


Man fragt sich, wieso Eva sich nicht so auf ihre Beziehungen einlassen kann. Oder ist ihre Definition von Einlassen einfach anders? Wenn sie sich trennt, wirken ihre Partner verletzt und überrascht. Grace scheint ganz eigene Probleme zu haben, die sich in ihrem exzentrischen Verhalten äußern. Und Luke hat weniger Probleme, sich einzulassen. Dafür hat er ein Geschick darin entwickelt, Informationen für sich zu behalten. Auch wenn einem keiner der Protagonisten besonders sympathisch wird, erfährt man doch mit Interesse von den Lebenswegen der drei Hauptpersonen. Die Geschichte ist ausgeklügelt und wartet mit Überraschungen auf, die die Lektüre spannend machen. Nachdem der Aufbau etwas langatmig erscheint, spitzen sich die Ereignisse dann so zu, dass man am Ball bleibt.


3,5 Sterne

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Cover des Buches Pink Hotel (ISBN: 9783257300079)B

Rezension zu "Pink Hotel" von Anna Stothard

Lieblingsbuch 2018
blaues-herzblattvor 4 Jahren

Sie ist 17 Jahre alt, als sie den Anruf bekommt. Ihre Mutter Lily hatte auf einem Highway einen tödlichen Motoradunfall. Sie hat sie mit 3 Jahren verlassen. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Amerika, folgt Lilys Spuren und ihrer Totenwache. Daraus entwickelt sich eine vielschichtige Story, die mich beim Lesen immer wieder überrascht hat.

Das Buch lebt durch die Protagonistin, durch ihre Macken, ihre Erinnerungen und Einordnungen in die Welt. Man trifft auf einen Menschen von dem man mehr wissen will, den es zu ergründen gilt, während man gleichzeitig beobachtet wie dieser Mensch selbst etwas oder jemanden zu finden hofft.

Bereits der erste Satz weckte in mir Erwartungen an den Sprachgebrauch im Buch. Enttäuschung blieb glücklicherweise aus. Die Autorin verwebt auf jeder einzelnen Seite Worte, Bilder und neue Ideen so geschickt miteinander, dass es ein reines Lustspiel für den Sprachverliebten ist.

Mit der Geschichte rund um eine Gleichaltrige konnte ich mich gut identifizieren. Ihre Rolle schreckt ab, macht neugierig, lässt mit Tempo umblättern. Sie ist nicht alltäglich und das hat mir beim Miterleben großen Spaß bereitet.

Die Geschichte an sich hätte vermutlich nicht einmal spektakulär sein müssen, da ich noch völlig abgelenkt vom schönen Sprachstil war. Doch sie war es.                      

Zu Beginn springt der Leser in ein Wirrwarr von Informationen, in der Mitte plätschert es so vor sich hin, um gegen Ende was die Handlung anging nochmal so richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich bin selten überrascht vom Plot einer Geschichte, aber hier war ich es. Am Ende hinterließ dieser einen feuchtfröhlichen Gemütszustand bei mir.

Beiweilen erinnerten mich einige Abschweifungen und die Art und Weise des ausartenden Erzählens an John Green, nur besser! Aber pscht, das muss ja kein John Green-Fan hören…

Obwohl das Buch nie den Schritt hin zu aggressivem Tiefgang macht, kommen Gedanken und Fragenfetzen auf, die zum ein oder anderen Nachsinnen oder Reflektieren anregen. Besonders die Lebendigkeit eines Lebens stand für mich im erkennbaren Vordergrund.

Zusammengerafft wird wohl klar, wie mich dieses Buch abgeholt und mitgenommen hat. Ich kann es nur jedem der jung und verwirrt ist empfehlen, aber natürlich auch jedem „young at heart“-gebliebenem.

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Gespräche aus der Community

Manchmal können Erinnerungen gefährlich werden...

Die Britin Cathy arbeitet in einem Museum, in dem sie ihre eigene Vergangenheit in einem Kabinett sorgfältig verwahrt hält. Eines Tages findet sie auf ihrem Schreibtisch ein mysteriöses Päckchen, dessen Inhalt ihre Existenz zu zerstören droht.
Mit "Museum der Erinnerung" hat Anna Stothard einen feinen und hochspannenden Roman geschrieben, der an einem außergewöhnlichen Ort spielt: dem Museum für Naturkunde in Berlin.
Bewerbt euch für diese besondere Leserunde, lasst euch von Cathy das Museum zeigen und vielleicht kommt ihr auch hinter ihr gut gehütetes Geheimnis...

Zum Inhalt
Cathy ist neun, als sie Jack kennenlernt. Sie verbringen einen unbeschwerten Sommer an der englischen Küste miteinander. Cathy ist einundzwanzig, als sie aus ihrem Zuhause und vor einem Mann flieht, der Rache mit Liebe verwechselt. Cathy ist fast dreißig, als dieser Mann sie findet und ihre sorgsam aufbewahrten Erinnerungen für immer zu zerstören droht.

Zur Autorin
Anna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt zurzeit in London.

Möchtet ihr mehr über den Inhalt des Päckchens erfahren? Was versteckt Cathy in diesem Kabinett im Museum?
Wenn ihr neugierig geworden seid, solltet ihr euch für eins der 25 Exemplare von "Museum der Erinnerung", die wir zusammen mit Diogenes verlosen.
Möchtet ihr euch über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann antwortet auf die Bewerbungsfrage über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bis zum 23.04., um Testleser zu werden:

Cathy findet ein mysteriöses Päckchen auf ihrem Schreibtisch.
Und das passiert euch auch! Mit welchem Inhalt kann euch das Päckchen einen richtigen Schrecken einjagen?


Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
1013 BeiträgeVerlosung beendet
C
Letzter Beitrag von  coffee2govor 5 Jahren
Danke für das interessante Buch, anbei auch meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Anna-Stothard/Museum-der-Erinnerung-1360300952-w/rezension/1465689255/ P.S.: Ich hätte Lust bekommen auf einen Besuch im Museum.

Zusätzliche Informationen

Anna Stothard im Netz:

Community-Statistik

in 211 Bibliotheken

von 56 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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