Anna Stothard Die Kunst, Schluss zu machen

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, Schluss zu machen“ von Anna Stothard

Jemanden verlassen zu können ist eine Kunst, welche die Lektorin Eva Elliot bisher perfekt beherrschte. Doch als im regnerischen Londoner Sommer die mysteriöse Grace auftaucht, ist das, was sie am besten kann, auf einmal unmöglich.

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  • Leserunde zu "Museum der Erinnerung" von Anna Stothard

    Museum der Erinnerung
    aba

    aba

    Manchmal können Erinnerungen gefährlich werden... Die Britin Cathy arbeitet in einem Museum, in dem sie ihre eigene Vergangenheit in einem Kabinett sorgfältig verwahrt hält. Eines Tages findet sie auf ihrem Schreibtisch ein mysteriöses Päckchen, dessen Inhalt ihre Existenz zu zerstören droht.Mit "Museum der Erinnerung" hat Anna Stothard einen feinen und hochspannenden Roman geschrieben, der an einem außergewöhnlichen Ort spielt: dem Museum für Naturkunde in Berlin. Bewerbt euch für diese besondere Leserunde, lasst euch von Cathy das Museum zeigen und vielleicht kommt ihr auch hinter ihr gut gehütetes Geheimnis...Zum InhaltCathy ist neun, als sie Jack kennenlernt. Sie verbringen einen unbeschwerten Sommer an der englischen Küste miteinander. Cathy ist einundzwanzig, als sie aus ihrem Zuhause und vor einem Mann flieht, der Rache mit Liebe verwechselt. Cathy ist fast dreißig, als dieser Mann sie findet und ihre sorgsam aufbewahrten Erinnerungen für immer zu zerstören droht.Zur AutorinAnna Stothard, geboren 1983 in London, wuchs in Washington, Peking und New York auf. Nach dem Abschluss in Englischer Literatur in Oxford bekam sie ein Stipendium des American Film Institute in Los Angeles, wo sie zwei Jahre Drehbuch studierte. Anna Stothard lebt zurzeit in London.Möchtet ihr mehr über den Inhalt des Päckchens erfahren? Was versteckt Cathy in diesem Kabinett im Museum?Wenn ihr neugierig geworden seid, solltet ihr euch für eins der 25 Exemplare von "Museum der Erinnerung", die wir zusammen mit Diogenes verlosen.Möchtet ihr euch über diesen besonderen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann antwortet auf die Bewerbungsfrage über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bis zum 23.04., um Testleser zu werden:Cathy findet ein mysteriöses Päckchen auf ihrem Schreibtisch.Und das passiert euch auch! Mit welchem Inhalt kann euch das Päckchen einen richtigen Schrecken einjagen?Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1014
    aba

    aba

    10. May 2017 um 14:59
    Talitha schreibt Es ist ein wirklich faszinierendes Buch und ich hoffe, dass man noch mehr von der Autorin zu lesen bekommt in Zukunft. :-) Vielen Dank auch an aba für die wiederum tolle Betreuung der Leserunde.

    Ich habe zu danken! Von anna Stothard sind auch bei Diogenes folgende Bücher erschienen (siehe Anhang). Alle Bestseller in England geworden.

  • Review: Die Kunst, Schluss zu machen

    Die Kunst, Schluss zu machen
    Medienjournal

    Medienjournal

    11. September 2013 um 20:37

    Anna Stothards Die Kunst, Schluss zu machen reicht nicht ganz an die Qualitäten des überragenden Vorgängers heran, doch dankenswerterweise hat sie sich ihre verträumte, poetische und bildhafte Art der Schilderung bewahrt und liefert erneut einen ungemein überzeugenden, von Metaphern und Magie durchwobenen Roman ab, der noch lange nachhallt. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/09/review-die-kunst-schluss-zu-machen-buch/

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  • Die Kunst, Schluss zu machen.

    Die Kunst, Schluss zu machen
    mademoisellezoe

    mademoisellezoe

    10. September 2013 um 12:57

    Eva lebt in ihrer eigenen Welt. Sie ist auf den Flughäfen dieser Welt groß geworden und lebt nun, mit Ende zwanzig, in der Wohnung ihrer verstorbenen Großmutter in London. Als Lektorin arbeitet sie in einem kleinen Londoner Verlag, der erotische Liebesromane herausgibt. Die meiste Zeit verbringt Eva in ihrer Fantasie. Und dann gibt es da noch Luke. Beziehungen waren für Eva nie von Dauer, länger als ein Jahr hat es bisher nicht gehalten. „In einem Abschied lag so ein großes Potential. Er war viel aufrichtiger, und während man sich voneinander entfernte, verschwanden einfach alle Fehler, die man gemacht, und alles, was man mit dieser Person zusammen geworden war, so dass man neu anfangen und das sein konnte, was man sein wollte.“ Davon ist Eva überzeugt. Wenn sie eine Beziehung eingeht, stellt sie sich zuerst vor, wie das Ende aussehen könnte. Sie malt sich richtige Szenarien aus. Für Eva ist klar: 'Es wird einem nie gelingen, einen Menschen voll und ganz zu verstehen, bis zu dem Moment in dem man ihn verlässt.' Doch bei Luke ist das etwas ganz anderes. Sie sind drei Jahre zusammen, zweimal hat sie versucht ihn zu verlassen. Und zweimal ist sie gescheitert. Denn das erste Mal in ihrem Leben spürt sie Sehnsucht, wenn Luke nicht bei ihr ist. Luke ist für Eva ein Mensch aus sehr vielen Facetten. Es gibt hellere und dunklere, aber eine glatte Oberfläche der Persönlichkeit Luke ist einfach nicht zu erkennen. Monat für Monat entdeckt sie neue Seiten an ihm. Sie sind grundverschieden. Luke ist ein Ordnungsfreak, er legt sogar Evas Höschen zusammen, die sie einfach überall herumliegen lässt. In ihrer ersten Nacht hat Eva sich ihm ganz und gar geöffnet, Lukes Kindheit ist ihr hingegen ein riesiger Flickenteppich. Dann taucht Grace auf. Ein Schatten aus Lukes Vergangenheit, den er eigentlich vergessen wollte. Grace mischt sich in Evas Beziehung ein, wo es geht. Egal, ob mit heimlichen Treffen mit Luke oder merkwürdigen Gesprächen mit Eva, sie reibt Evas Misstrauen soweit auf, dass sie Nächte im Büro verbringt und Luke nicht mehr sehen will. In Lukes Jugend gibt es eine Geschichte, die Eva zutiefst verstört, auf die Grace unaufhaltsam aufmerksam machen will und die Luke einfach nur abschließen wollte... Ich bin mit einer sehr großen Erwatungshaltung an die Lektüre dieses Buches gegangen,da ich von Pink Hotel sehr begeistert war. Sprachlich und inhaltlich hat mich Anna Stothard wieder überzeugt! Evas Geschichte ist eigensinnig und ein bisschen poetisch. Der Charakter von Eva ist bis ins Detail ausgereift und Luke ist für den Leser genauso undurchsichtig wie für Eva. Die Orte, an denen die Geschichte handelt sind ganz real und man kann alles nachgehen, falls man einmal in London ist. Anna Stothard regt natürlich mit ihrer Thematik zum Nachdenken an, aber es ist auf gar keinen Fall ein Appell an die Menschen, allein zu leben, wenn Beziehung scheitern. Im Gegenteil, wenn man die letzte Seite umschlägt ist man erst enttäuscht, dass es nicht weitergeht, aber dann überkommt einen ein Gefühl von Wärme und Verständnis.

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