Anna Valenti Sternentochter

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Inhaltsangabe zu „Sternentochter“ von Anna Valenti

„Das war anders als alles, was sie kannte, anders als alles, was ihr über die Beziehung zu einem Mann je gesagt worden war. Und es war stärker als Worte es auszudrücken vermocht hätten. Sie lag ganz still da und spürte sich. Sie lebte. Jeder Atemzug war Leben, war Kraft, war – Glück!“ Deutschland, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Caroline, Tochter des Straßenmeisters Caspari, ist einem angesehenen Mann versprochen. Aber sie findet ihn abstoßend und weiß, dass sie niemals Gefühle für ihn haben wird. Ihr Herz gehört einem anderen: dem neuen Postillion der Stadt. Gegen alle Widerstände entscheidet sie sich dafür, ihrem Herzen zu folgen. Doch von Seiten ihrer Familie kann sie nicht mit Verständnis rechnen. Der Auftakt einer großen Saga um eine starke Frau und ihr Schicksal: Die Geschichte der Caroline Caspari beruht auf einer wahren Begebenheit. Anna Valenti hat dieses Buch den vielen unbekannten Frauen gewidmet, die es schon im 19. Jahrhundert wagten, sich zu emanzipieren.

Ein wirklich gelungener historischer Roman. Besonders gut gefällt mir die Beschreibung der Frauenrolle zu der Zeit. Sehr gut wiedergegeben.

— Wolly
Wolly

Habe das Buch in zwei Tagen gelesen und dann gleich mit dem nächsten Teil angefangen ...

— DieBerta
DieBerta

Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen!

— Perle
Perle

kenne ich zwar noch nicht den 1. Teil ,ist sicher aber genauso spannend

— wolfsliebe
wolfsliebe

Lesenswerte Reise in eine "wohlgesittete" Gesellschaft zu Kaisers Zeiten

— anne_lay
anne_lay

Eine Reise zurück, zu Sitten und Normen und dem Wunsch "nach oben" zu heiraten!

— dieFlo
dieFlo

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  • Ein wunderschöner Auftakt der Sternentochtersaga

    Sternentochter
    Wolly

    Wolly

    12. September 2015 um 14:36

    Inhalt: „Das war anders als alles, was sie kannte, anders als alles, was ihr über die Beziehung zu einem Mann je gesagt worden war. Und es war stärker als Worte es auszudrücken vermocht hätten. Sie lag ganz still da und spürte sich. Sie lebte. Jeder Atemzug war Leben, war Kraft, war – Glück!“ Deutschland, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Caroline, Tochter des Straßenmeisters Caspari, ist einem angesehenen Mann versprochen. Aber sie findet ihn abstoßend und weiß, dass sie niemals Gefühle für ihn haben wird. Ihr Herz gehört einem anderen: dem neuen Postillion der Stadt. Gegen alle Widerstände entscheidet sie sich dafür, ihrem Herzen zu folgen. Doch von Seiten ihrer Familie kann sie nicht mit Verständnis rechnen. Der Auftakt einer großen Saga um eine starke Frau und ihr Schicksal: Die Geschichte der Caroline Caspari beruht auf einer wahren Begebenheit. Anna Valenti hat dieses Buch den vielen unbekannten Frauen gewidmet, die es schon im 19. Jahrhundert wagten, sich zu emanzipieren. Meinung: Dieser, auf einer wahren Begenheit beruhende Roman, macht wirklich Spaß zu lesen. Der Leser begleitet in diesem Buch Caroline auf ihrem Weg, der einige Hürden für sie bereit hält. Caroline selbst ist ein junges, verträumtes und artiges Mädchen. Nie war sie vorher negativ aufgefallen und stets von untadeligem Benehmen. Die Autorin zeichnet ein Bild einer sympathischen, fleissigen jungen Frau der man nur das Beste wünscht. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Trotz ihrer Naivität und zuweilen auftretenden Oberflächlichkeit. Der Charakter stellt ein typisches Mädchen des Mittelstandes zur Zeit der Jahrhundertwende da. Auch ihre Familie, die anderen Bewohner des Dorfes und die hohe Gesellschaft in Cassel sind typisch für diese Zeit und liebevoll mit Worten gezeichnet. Der Leser bekommt also einen sehr guten Einblick in die Zustände, den Wert des Standes und das erwartete Bild einer "guten Frau". Aber nicht nur die Charaktere sind gut umschrieben. Auch die Landschaft, Kleidung, Häuser etc. werden so dargestellt, das ein Bild vor dem geistigen Auge erscheint. So soll es sein. Zuweilen ein wenig kitschig, was ich hier aber durchaus als passend empfinde. Ansonsten führ einem diese Buch vor Augen, wie einfach man es in der heutigen Zeit bei der Partnerwahl hat. Gerade durch den realen Hintergrund ist man über den Fortschritt seit dieser Zeit immer wieder erleichtert. Das Ende ist ein großer Cliffhanger, bei dem es sich nicht vermeiden lässt weiterlesen zu wollen und Caroline auf ihrem Weg zu begleiten. Fazit: Toller Auftakt zu einer Reihe historischer Romane. Nach dem ersten Band bin ich positiv gestimmt und hoffe das die Folgebände ebenso lesenswert sind. Für mich auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Das Glück der Sternentochter: Roman" von Anna Valenti

    Das Glück der Sternentochter
    AnnaValenti

    AnnaValenti

    Liebe LeserInnen, Caroline, die Sternentochter, hat am Ende des 19. Jahrhunderts nach schweren Schicksalsschlägen und harten Kämpfen in der Neuen Welt ein Zuhause gefunden. So endete der 3. Band der Sternentochter-Saga „Das Schicksal der Sternentochter“. Aber sie muss sich der Intrige der einflussreichen Victoria Hillyard stellen, die sie als skrupellose Ehebrecherin brandmarkt. Und sie kämpft um ihre neue große Liebe Chris O’Connell, den bärenstarken Naturburschen, der auf magische Weise mit Pferden zu sprechen versteht. Es scheint, als könne sie die undurchdringliche Mauer, mit der er sich umgibt, durchbrechen. Doch mit einem Mal reagiert Chris abweisend und distanziert. Wird es Caroline und Chris gelingen, die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen? Werden die beiden trotz aller Widerstände zueinander finden? Wenn Ihr wissen möchtet, wie es weitergeht, dann bewerbt Euch jetzt für den 4. Band „Das Glück der Sternentochter“ und beantwortet die Frage: Was bedeutet Glück für dich ganz persönlich? dotbooks verlost 5 Bücher bis zum Bewerbungsschluss am 07. Juni 2015. Ich freue mich auf meine treuen LeserInnen, die die Sternentochter seit dem 1. Band begleiten und auf neue TeilnehmerInnen, die vielleicht die ersten drei Bände auch schon kennen! Eure Anna Valenti

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  • Anna Balenti - Sternentochter

    Sternentochter
    Perle

    Perle

    03. June 2015 um 19:31

    Klappentext: Deutschland, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Caroline, tochter des Straßenmeisters Caspari, ist einem angesehenen Mann versprochen. Aber sie findet ihn abstoßend und weiß, dass sie niemals Gefühle für ihn haben wird. Ihr Herz gehört einem anderen: dem neuen Postillion der Stadt. Gegen alle Seiten ihrer FGamilie kann sie nicht mit Verständnis rechnen. Eigene Meinung: Dieses Buch entdeckte ich Anfang des Jahres bei Tedi oder Netto für 1 Euro auf dem Wühltisch. Das Cover gefiel mir so gut und der Titel des Romans, da nahm ich es kurzentschlossen mit. Schon nach wenigen Seiten wusste ich, dass es ein ganz besonderer Roman ist, er hatte mich gefangen. Und am zweiten Tag konnte ich es dann nicht mehr aus den Händen legen, da ich so neugierig war und unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht, ob sie den Postillion Georg Lindström nun bekommt und heiratet oder nicht, doch dazu später mehr.  Nach nur drei Tagen beendete ich es mit Freude. Der Schreibstil von Anna Valenti hat mir sehr gefallen. So schreibe ich meine Gedichte und Romane auch. Ich wurde schnell mit sämtlichen Protagonisten warm, ob sie positiv oder negativ waren, und konnte mich gut in die Hauptprotagonistin Caroline rein versetzen. Ich wünschjte, ich wäre sie gewesen. Ich glaube ich bin in die falsche Welt geboren, denn früher war alles ganz anderes mit den Männern und der Liebe. Die Männer warben um eine Frau, da war ein Geben und Nehmen beiderseits vorhanden und nicht nur bei den weiblichen Verehreinnnen. Heute tut man als Frau alles für den Mann und der Mann will nur das EINE. Das Buch gefällt mir wirklich sehr gut, nur es ist ein Haken an dem ganzem Roman, er besteht aus vier Teilen sprich vier Büchern, dies war der 1. Teil. Auf der letzten Seite des 1. Buches steht: Wie es weitergeht, erfahren Sie in dem Folgeband "Die liebe der Sternentochter" von Anna Valenti. Der 3. Teil lautet dann: "Das Schicksal der Sternentochter" und der 4. Teil wie folgt "Das Glück der Sternentochter". Da bin ich froh, dass ich den ersten Teil erwischt und gelesen habe. Wer daran interessiert ist, kann sich gerne bei mir melden, vielleicht als Tausch für den zweiten Teil. Der 3. und 4. Teil fehlt mir auch noch. Ich bin sehr daran interessiert die nachfolgenden Teile noch zu lesen. Hierfür vergebe  ich gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne.

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  • *+* Blut ist nicht immer dicker als Wasser *+*

    Sternentochter
    Irve

    Irve

    09. May 2014 um 22:03

    * Blut ist nicht immer dicker als Wasser * Inhaltsangabe: „Das war anders als alles, was sie kannte, anders als alles, was ihr über die Beziehung zu einem Mann je gesagt worden war. Und es war stärker als Worte es auszudrücken vermocht hätten. Sie lag ganz still da und spürte sich. Sie lebte. Jeder Atemzug war Leben, war Kraft, war – Glück!“ Deutschland, Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Caroline, Tochter des Straßenmeisters Caspari, ist einem angesehenen Mann versprochen. Aber sie findet ihn abstoßend und weiß, dass sie niemals Gefühle für ihn haben wird. Ihr Herz gehört einem anderen: dem neuen Postillion der Stadt. Gegen alle Widerstände entscheidet sie sich dafür, ihrem Herzen zu folgen. Doch von Seiten ihrer Familie kann sie nicht mit Verständnis rechnen. Der Auftakt einer großen Saga um eine starke Frau und ihr Schicksal: Die Geschichte der Caroline Caspari beruht auf einer wahren Begebenheit. Anna Valenti hat dieses Buch den vielen unbekannten Frauen gewidmet, die es schon im 19. Jahrhundert wagten, sich zu emanzipieren. (Quelle: dotbooks.) . Das Cover: Es ist sehr romantisch gestaltet. Man sieht eine junge Frau, vermutlich Caroline, die verträumt eine Landschaft betrachtet. . Meine Meinung: „Sternentochter“ habe ich genauso wie das Cover als sehr romantisch empfunden. Ich habe zunächst Caroline und ihre Familie kennengelernt und sogleich meine Sympathien verteilt. Auf der einen Seite steht die Mutter des jungen Mädchens, die leider offenbar nicht weiß, was Liebe ist. Für sie ist eine Heirat ein Geschäft und es geht einzig und allein darum, eine möglichst gute Partie zu machen. Die Liebe oder Zufriedenheit stellt sich dann schon ein…. Für mich eine ganz schreckliche Ansicht, denn ich hätte mir nicht vorstellen können, mein seelisches Wohlbefinden solchen Oberflächlichkeiten zu unterwerfen. . Zum Glück erlebt Caroline die „Liebe auf den ersten Blick“ bevor sie sich dem Wunsch ihrer Mutter – einen reichen, aber irgendwie toten Langweiler, zu heiraten. Carolines Vater steht zunächst zwischen den Stühlen. Einerseits möchte er, dass seine Tochter glücklich ist, andererseits möchte er aber nicht, dass sie ihm auf der Nase herumtanzt. Und das tat sie leider….. Nachdem sie Georg, die Liebe ihres Lebens kennengelernt hat, lehnt sie den Heiratsantrag ihres emotionslosen Werbers ab, und das, obwohl die beiden Familien diese Verbindung schon in trockenen Tüchern glaubten. Nun auch noch den Vater gegen sich aufgebracht, wird Caroline zur Strafe zu ihrer reichen Tante geschickt, die ihren Willen in die rechten Bahnen lenken soll. . Zunächst war ich mir sicher, dass Caroline diese Pflichtzeit ohne zu wanken hinter sich bringen würde, aber je länger sie dort weilte, umso mehr kam ich ins Zweifeln. Ihre Tante zog aber auch alle Register, um Carolin in die gewünschte Spur zu bekommen. Wie litt ich mit, als die junge Frau ihren Liebsten vermisste, wie freute ich mich, dass sie in der alten Köchin einen Menschen gefunden hatte, der sie aus tiefstem Herzen verstand. Und wie bangte ich als die nächste Erziehungs-Stufe gezündet wurde und Caroline plötzlich Gefallen an diesem Tun zu bekommen schien…. Mehr verrate ich aber jetzt auf keinen Fall, sonst mache ich ja niemanden mehr neugierig auf das Buch. . Der Schreibstil ist sehr flüssig. Das Buch liest sich „wie geschnitten Brot“. Es sind keine Holperer drin, die Geschichte ist rund. Man stockt an keiner Stelle…..aber so sehr ich die Ausführlichkeiten von Carolines Zeiten genossen habe, bevor sie zur Tante geschickt wurde, so sehr quälten sie mich währenddessen, denn ich wollte doch unbedingt wissen, wie sich Caroline unter Tantes Fuchtel entwickeln würde und vor allem ob und wie es mit ihr und Georg weitergeht. Da ließ mich Anna Valenti so sehr zappeln….und ganz ehrlich: Nachdem Teil 1 der „Sternentochter“ mit einem gekonnten Cliffhanger endet, bin ich noch nicht auf dem gewünschten Wissensstand. . Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der verschiedenen Frauenbilder der damaligen Zeit. Der Typus von Carolines Mutter und Tante auf der einen Seite und zum Glück der der unbedarften und eher gefühlvoll gestrickten Caroline. Ebenso die damals herrschenden Familienverhältnisse sowie die gesellschaftlichen Zwänge und Erwartungen. Ich bin sehr gespannt, ob Caroline wirklich ihren Weg wird gehen können, oder ob sie auf so viele Hindernisse stoßen wird, sodass sie klein beigeben muss. . Mein Fazit: Interessante Einblicke in das Frauenbild von einst. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. . Infos zum Buch: „Sternentochter“ von Anna Valenti ist der Auftaktroman eines Vierteilers. Teil 1 ist im September 2013 unter der ISBN-Nr 9783955201135 im dotbooks Verlag erschienen. Das Buch umfasst 291 Seiten und ist ausschließlich als eBook erhältlich.

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  • Buchverlosung zu "Sternentochter: Roman" von Anna Valenti

    Sternentochter
    Irve

    Irve

    09. May 2014 um 21:53

    Liebe Lesefreunde, passend zu meinem Interview mit Anna Valenti kann ich euch heute eine passende Verlosung präsentieren, worüber ich mich sehr freue! . Der dotbooks-Verlag war so nett, meinem Blog je ein Exemplar der ersten beiden Teile der Saga rund um Caroline Caspari zur Verfügung zu stellen. . Es handelt sich um die beiden Bände “Sternentochter” und “Die Liebe der Sternentochter“. Bitte beachtet, dass es sich um eine E-BOOKS-VERLOSUNG handelt ;-) und nur die Kommentare brücksichtigt werden, die auf meinem Blog gepostet werden. Über diesen Link kommt ihr dorthin: http://irveliest.wordpress.com/2014/05/08/irve-verlost-sternentochter-und-die-liebe-der-sternentochter-anna-valenti/ . . . Wenn ihr noch nicht sicher seid, ob diese beiden eBooks etwas für euch sind, dann schaut doch noch mal in meine Rezis ;-) . “Sternentochter“ . “Die Liebe der Sternentochter” . Irve fragt Anna Valenti . Und bevor ich euch noch mit meinen Bedingungen zur Verlosung unterhalte, wünsche ich euch viel Spaß und Glück dabei!! . Und hier das Kleingedruckte ;-) 1.) Die Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötige ich eine Einverständniserklärung der Eltern. 2.) Der Gewinner/die Gewinnerin muss sich nach meiner Adress-Nachfrage innerhalb einer Woche bei mir per eMail melden, sonst verfällt der Gewinn. (eMail an: irve7177@gmail.com) 3.) Für Teilnehmer aus dem Ausland: Ich versende nur innerhalb Deutschlands, es sei denn, ihr erstattet mir das Porto. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden. 4.) Ich übernehme keine Haftung, sollte der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen. 5.) Die Adressen der Gewinner werden nach Versand des Gewinns gelöscht und nicht weiter gegeben. 6.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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  • Schicksalshafte Tage

    Sternentochter
    claude20

    claude20

    01. December 2013 um 22:38

    Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts: Caroline, die Tochter des Strassenmeisters Caspari, ist 18 Jahre alt und ihre Mutter meint es ist Zeit, dass sie sich verloben sollte. Sie überzeugt den Vater, dass August der Sohn des Oberförsters, der richtige Mann für Caroline sein wird. Auch der Oberförster ist von dieser Verbindung begeistert und so wird alles forciert, damit Caroline und August die Gelegenheit haben sich besser kennenzulernen. Doch Caroline hat ihr Herz an einen anderen Mann verloren und August findet sie zunehmend abstoßend. Sie schmiedet Pläne von denen ihre Eltern nichts wissen und als August um ihre Hand anhält gibt sie ihm einem Korb. Die Eltern sind ausser sich und schicken Caroline nach Cassel, damit sie dort lernt sich angemessen zu verhalten. Dies ist der Auftakt einer Familiensaga und der Geschichte einer starken Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmen will. Diese Geschichte, welche vom Leben der Caroline Caspari berichtet, hat mir sehr gut gefallen. Ihr Schicksal hat mich sehr gerührt. Ein junges Mädchen, welches einen Mann heiraten soll den sie nicht ausstehen kann, ja den sie geradezu verabscheut. Ein Schicksal, welches viele junge Frauen zu erleiden hatten. Aber Caroline hat sich gegen ihre Eltern gestellt und versucht ihre Liebe zu leben, auch wenn es bedeutet auf die Annehmlichkeiten ihres bisherigen Lebensstandards zu verzichten. Anna Valenti schafft es mit ihren Erzählstil den Leser in die damalige Welt von Caroline zu entführen und sich ganz in ihre Gefühlswelt einzufühlen. Dies ist der 1. Teil der Familiensaga und wer sich für das weitere Schicksal von Caroline interessiert, der kommt nicht darum herum auch noch den 2. Teil Die Liebe der Sternentochter zu lesen, denn die Sternentochter endet mit einem ordentlichen Cliffhänger. Ein wirklich sehr schönes Buch, das ich mit 9 von 10 Punkte bewerte. Ein Lesegenuss für jeden Fan von historischen Liebesromanen. © claude

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  • Kitsch oder authentisch?

    Sternentochter
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    17. November 2013 um 11:16

    Wenn man anfängt , dieses Buch zu lesen, hat man das Gefühl, man wäre in einem Heimatfilm gelandet. Gar so herzensgut ist die süße Caroline. Brav und folgsam tut sie, was die Mutter verlangt. Auch die Sprache ist etwas altmodisch. Man fragt sich, ist das Kitsch oder authentisch? Dann gibt es Ärger im Paradies. Caroline soll den reichen August heiraten und ihrer Familie den gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen. Allerdings hat sie sich mittlerweile in Georg, den Postillion verliebt. Die Atmosphäre schwankt in Richtung"Effi Briest". Ihre Familie setzt sie unter Druck. "Die Frau ist, was der Mann ist", und deshalb sollte man lukrativ heiraten, genau wie die Mutter damals, oder Tante Thea, oder ihre Freundin Emma...Caroline denkt darüber nach und blickt dabei auch hinter die Fassade. Die hehren Vorbilder, die ihr vor Augen gehalten werden, haben ihre gesellschaftlichen Ziele wohl nicht durch Herzensgüte erreicht. Bisweilen scheint auch das abgestrebte Glück nur bei oberflächlicher Betrachtung wirklich glücklich zu machen... Caroline wird zu Tante Thea geschickt, die es zur Kommerzienrätin geschafft hat, und macht einen kurzen Ausflug in die Welt der Oberschicht. An dieser Stelle bekommt die Geschichte einen Hauch von Cinderella auch wenn dieser Ausflug kein märchenhaftes Ende nimmt. Ein unglaublicher Cliffhanger verweist uns auf Band 2 des Buches. "Die Sternentochter" basiert auf einer wahren Geschichte. Gab es Caroline Caspari wirklich? Auf jeden Fall könnte es sich so abgespielt haben. Auch wenn das Buch zunächst etwas kitschig anmutet, beißt man nach ein paar Kapiteln an, taucht ein in die Atmosphäre Deutschlands vor der Jahrhundertwende, erlebt spätbiedermeierlichen Standesdünkel und leidet mit. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und mache mich jetzt an Band 2!

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  • Leserunde zu "Sternentochter: Roman" von Anna Valenti

    Sternentochter
    AnnaValenti

    AnnaValenti

    Liebe Lovelybooks-Freunde, liebe LeserInnen,   schon seit der ersten Recherche hat mich die STERNENTOCHTER in ihren Bann gezogen! Und sie hat mich nicht mehr losgelassen - bis die Geschichte zu Ende erzählt war. Es wurden so viele Seiten, dass wir aus meinem Debütroman einen Romanzyklus in vier Teilen machen mussten! Die STERNENTOCHTER-Saga erzählt die wahre Geschichte einer jungen Frau, die sich gegen alle Widerstände dafür entscheidet, allein ihrem Herzen zu folgen.     Wir befinden uns im Deutschland des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Die junge Caroline, Tochter des Straßenmeisters Caspari, ist einem angesehenen Mann versprochen, mit dem sie keine Gefühle verbinden. Als sie dem neuen Postillion begegnet, verliebt sie sich auf der Stelle und lernt durch ihn zum ersten Mal Leidenschaft und Zärtlichkeit kennen. Doch von Seiten ihrer Familie kann sie nicht mit Verständnis für diese unstandesgemäße Beziehung rechnen. Die gnadenlose gesellschaftliche Ächtung nach einem grausamen Schicksalsschlag trifft Caroline unvorbereitet und hart. Sie erlebt eine wahre Odyssee des Herzens, die sie in den folgenden Teilen der Saga noch weit in die Welt hinaus, aber auch zu sich selbst führen wird.      Hier ist nun für euch der erste Teil, der Auftakt einer großen Saga um diese außergewöhnliche Frau. Ich möchte euch heute herzlich zur Leserunde einladen! Lernt Caroline kennen, lacht und weint mit ihr, fühlt, was sie fühlt! Mehr Infos auf: http://www.dotbooks.de/e-book/230503/sternentochter Macht mit und bewerbt euch! dotbooks stellt 20 Freiexemplare zur Verfügung und verlost sie unter denjenigen, die die folgende Frage beantworten: Gibt es heute noch »die große Liebe«, die ein Leben lang hält?   Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich auf die Diskussion mit euch! Bewerbungsschluss ist der 20. September.   Eure Anna Valenti

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    • 239
    AnnaValenti

    AnnaValenti

    05. November 2013 um 19:24
    bloni schreibt Liebe Anna, es hat etwas gedauert, aber hier ist nun auch meine Rezesion. Ich kann es nur noch einmal wiederholen: schönes gelungenes Buch! ...

    Liebe bloni, ich freue mich sehr über die positive Resonanz von dir! Vor allem weil du eine von den emphatischen Leserinnen bist, die ganz in die Geschichte und in die Zeit, in der sie spielt, ...

  • Sternentochter

    Sternentochter
    bloni

    bloni

    05. November 2013 um 08:20

    Die Geschichte spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Caroline ist 18 Jahre alt und träumerisch und verspielt veranlagt. Ihre Mutter sieht dies mit Argwohn und spricht mit ihrem Mann und macht den Vorschlag, Line doch zu verheiraten. Sie hat auch schon einen passenden und ihrem Stand angemessennen Mann im Auge. August ein junger Assessor. Line ist am Anfang etwas überrascht, fügt sich aber in ihr Schicksal. Allerdings merkt sie schnell, das August ein recht trockener und langweiliger Mann ist und bekommt erste Zweifel.   Eines Tages lernt sie den jungen Postillion Georg kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Beide verleiben sich heftig ineinander. Allerdings findet Line nicht den Mut, ihren Eltern von ihrer nicht standesgemäßen Liebe zu erzählen und stößt August am Tage seines Antrages zurück. Die Eltern sind empört und fürchten das Schlimmste. Line wird zu ihrer Tante nach Cassel geschickt. Was wird dort passieren? Wird die Liebe zwischen Line und Georg dadurch größer?   Ein wunderbares Buch zum nicht mehr aus der Hand legen. Manchmal fragt man sich zwar, warum Line und Georg nicht endlich reinen Tisch machen, aber man muss die Zeit sehen, in dem das Buch spielt.   Der Schreibstil ist sehr flüssig und es macht spaß dem Buch zu folgen. Ich hatte mich sofort in die Rolle der Line hineinversetzt und warte nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung des Romans. Ein großes Lob an die Autorin die mir ein paar schöne, humorvolle, romantische und hoffnungsvolle Stunden bereitet hat, die mich in einer andere Zeit führten!

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  • Sternentochter - Teil 1

    Sternentochter
    lesemaus

    lesemaus

    31. October 2013 um 11:21

    In einem kleinen deutschen Dorf lernen wir Caroline, Tochter des Straßenmeisters Caspari, kennen. Vor kurzem hat sie ihren 18. Geburtstag gefeiert und ihre Mutter ist bestrebt, sie jetzt zu verheiraten.  Der Heiratskandidat ist August, ein angehender Anwalt. Caroline ist ein träumerisches Mädchen mit keiner Vorstellung, wie es bei in der Zukunft aussehen soll. Sie genießt jeden Tag als wäre es ihr erster Tag. Mit der Mitteilung, dass sie August heiraten soll, kommt bei ihr kein Widerwille auf. Sie sieht es als „Schicksal“, und um die Eltern glücklich zu machen. Erst bei dem Besuch ihrer Freundin, Emma, muss sie die Erfahrung machen, dass das Eheleben kein Zuckerschlecken ist. Denn Emma ist gerade mal drei Jahre verheiratet und das dritte Kind ist auf dem Weg. Sie verabscheut ihren Mann, denn er lässt sie keine Nacht in Ruhe sie leidet extrem unter den Geburten, da sie nie zur Ruhe kommt. Als Caroline das hört, ist sie geschockt, denn Emma hat eine gute Partie gemacht. Ist die Ehe, doch nicht, was sie sein soll? Die Ehe ist doch was Angenehmes, was Schönes. Die Ehefrau liebt immer ihren Ehemann und der Ehemann die Ehefrau. Mit diesen Gedanken und dem Gedanken August bald zu heiraten, sträubt es in ihr. Denn August ist fad und langweilig, wie Caroline sagte: „Er ist Tod.“ In den nächsten Tag begegnet sie dem neuen Postmeister Georg. Ab da vergeht kein Tag ohne das sie zum Postamt geht, nur um ihn zu sehen. Auf dem jährlichen Dorffest wird sie von ihm zum Tanz aufgefordert. Da spürt sie, dass er auch, sie abgöttisch liebt. Danach treffen sie sich immer heimlich im Wald. Georg weiß von der sich nahenden Verlobung und weiß, wie Caroline dieser entgehen kann. So kommt der Tag und Caroline befolgt Georgs Rat. August ist entrüstet und verlässt wutschnaubend die Wohnung. Vater und Mutter fallen in Ohnmacht, denn damit ist ihr Ansehen bei den Eltern von August hin. Man lehnt nicht einfach so solch eine Partie ab. Wird es Caroline schaffen, ihre große Liebe zu heiraten? Was mir zugesprochen hat, ist die Wahl der Sprache. Diese erinnert mich an die Bücher, die aus dieser Zeit sind. So stell ich mir vor, hat Jane Austen geschrieben. Auch die Wortwahl passt perfekt in diese Zeit. Ist mal wieder schön gewesen, diese ungebräuchlichen, alten Wörter zu lesen. Auch dieser ständige Ortswechsel, mal im Schlafzimmer von Caroline, dann wieder in der Stube, wo Thea mit ihrem Baron redet. War manchmal kurz verwirrend, da man nicht wusste, von wem gerade gesprochen wurde. Der Anfang der Geschichte hat mich ein bisschen an Rotkäppchen erinnert. Da Caroline mit abgedeckten Korb auf dem Weg entlang hüpft, hat nur noch das rote Käppchen gefehlt. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist diese doch recht oft wiederholte Liebesbekennung. Ich habe es beim Lesen schon mitbekommen, dass sich beide lieben. Es war mir dann zu ausgetreten. Das Buch beschreibt auch sehr gut, wie die Frauen und Männer früher dachten. Die Frau muss nur gut heiraten, schon ist sie für das ganze Leben gut ausgesorgt. Aber ob sie ihren Mann liebt, das egal. Hauptsache Geld, Ansehen und Ruhm. Für mich wäre dies nichts. Wie kann man mit einem Zusammenleben, nur wegen des Geldes? Nicht jeder reicher Mann war hübsch und ansehnlich. Was früher die Frauen auf sich genommen haben, nur nach Oben zu kommen. Schrecklich! Caroline liebt Georg, ist aber für mich im ganzen Buch passiv. Sie selber kommt nicht auf die Idee, Nein zu sagen zu August. Sie schmiedet keine Pläne, um Georg zu heiraten. Auch spart sie kein Geld, was sinnvoll wäre. Erst am Ende tut sich was. Für mich ist Caroline weinerlich, weltfremd und überhaupt nicht emanzipiert. Da gibt es in dem Buch mehr Frauen, wie die Köchin aus Theas Haushalt, die mehr emanzipiert waren. Es gibt ein zweites Band. Denn das Buch endet mit einem Cliffhanger. Kommt es da, dann zu einer 180 Grad Drehung von Caroline?

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  • Märchen am Beginn-Tatsachen am Ende

    Sternentochter
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    16. October 2013 um 21:16

    Schon das Cover zeigt, daß dieser Buch nicht im 21.Jahrhundert handelt und der Titel hat mich gleich gelockt. Das Buch fängt ganz unglaublich an,zuerst denkt man, es wird ein modernes Rotkäppchen  erzählt, dann könnte es aber auch ein Heimatroman mit sehrviel Romantik sein, wenn nur nicht derSchluss wäre. Das Thema war nicht nur im 19.Jahrhundert aktuell, es galt auf jeden Fall auchnoch in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts.DerErzählstil gefiel mir sehr gut, man konnte sich richtig ins 19.Jahrhundert versetzen. Besonders gut hat mir die Darstellung der Gefühle Carolines im Zusammenhang mit den sexuellen Treffen mit Georg  Es wurde nichts verschwiegen, aber alles sehr zart dargestellt, selbst Carolines förmlich explodierende Gefühle. Zur Geschichte: Caroline, ein junges, sehr natürliches Mädchen von 18 Jahren lebt Ende des 19. Jahrhunderts noch recht  frei, sie hat die Männerwelt noch nicht entdeckt. Anders denken ihre Eltern, die schonoft in Gedanken auf Suche nach einem passenden Bräutigam waren. Der passende Mann ist schnell gefunden, der strohtrockene August, des Oberförsters Sohn. Der gefällt Caroline garnicht,vor allem deswegen, weil sie den neuen Postillon faszinierend findet. Zur Strafe, weil sie August ablehnt, wird sie zu ihrer Tante geschickt. Die soll sie zur Räson bringen und ihr die Vorteile einerEhe mit August vorführen. Die Tante wohnt in Cassel, in Cassel wohnt auch Georg. So kommt es wie es kommen muß, Caroline ist schwanger und Georg meldet  sich nicht. Nun wagt sie doch die Heimreise. Was wird nun passieren? Weiter gehts leider erst im 2.Band. Fazit: Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und möchte unbedingt die weitere Entwicklung Carolines beobachten und ich möchte auch wissen warum sich Georg nicht meldet.

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  • Wunderbar zum Abschalten!!

    Sternentochter
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    16. October 2013 um 13:03

    Es soll sich ja hier um eine wahre Geschichte handeln. Die junge Caroline ist ein Mädchen, das immer bemüht ist, es den Eltern recht zu machen. Natürlich ist sie sofort bereit, als eine Verlobung arrangiert werden soll. Denn Lebensglück heißt laut Aussage ihrer Mutter Friederike: Respekt, Anerkennung und Dienstboten. Von Liebe wird nicht gesprochen. Aber wenn es die Mutter so sagt, muss es ja der Wahrheit entsprechen. August soll der Auserwählte sein, ein angehender Jurist aus guter Familie. Das würde für Caroline, deren Vater nur Strassenschmied ist, einen Aufstieg in die höhere Gesellschaft bedeuten. Und für die Mutter ist das das Wichtigste! August entpuppt sich allerdings als ziemlich langweilig, aber darüber sollte man hinwegsehen, wenn er einem ein angenehmes Leben bieten kann. Caroline glaubt ihrer Mutter natürlich, denn bisher hatte sie noch nie Grund, an deren Worten zu zweifeln. Schließlich hat Friederike auch schon mit 18 Jahren Carolines Vater geheiratet, der um einiges älter war als sie. Dadurch ist sie von einer einfachen Schmiedtochter aufgestiegen in die besseren Kreise. Kurz bevor der Auserwählte Caroline einen Antrag machen kann, verliebt sie sich Hals über Kopf in den jungen Postillon Georg. Natürlich ist er den Eltern nicht gut genug, denn sie haben Größeres mit der Tochter vor. Als sie auf gar keinen Fall bereit ist, von Georg zu lassen, schicken sie sie für ein paar Monate zu einer Tante nach Cassel. Dort soll Caroline wieder zur Vernunft gebracht werden.... Das Buch läßt sich sehr flüssig lesen, allerdings ist der Schreibstil schon sehr einfach. Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, dafür ist es perfekt geeignet. Man kann dabei herrlich abschalten und fühlt sich direkt in Carolines Welt hineinversetzt. Die Charaktere sind sehr lebensecht beschrieben; die brave Caroline, die dann über sich hinauswächst, die strengen Eltern, für die an erster Stelle das Ansehen in der Gesellschaft steht, der trockene August und der fröhliche Georg. Das Ende ist allerdings gewöhnungsbedürftig, denn eigentlich hört die Geschichte mittendrin auf und es wird auf den nächsten Band verwiesen, der aber noch nicht erschienen ist. Das finde ich etwas schade, denn so bleibt alles offen und läßt den Leser unbefriedigt zurück. Gegen einige ungeklärte Fragen am Ende eines Buches habe ich nichts einzuwenden, aber hier hört die Geschichte völlig abrupt auf. Wer einmal keine hochgeistige Literatur lesen möchte, sondern einfach mal verschnaufen und eine Auszeit nehmen möchte, der ist mit "Sternentochter" gut bedient. Ein einfach gestrickter Roman, wunderbar geeignet zum Relaxen. Einen Stern ziehe ich allerdings ab, denn dieses überraschende Ende hat mich schon etwas geärgert.

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  • Sternentochter

    Sternentochter
    CarmenM

    CarmenM

    15. October 2013 um 14:02

    Die 18-jährige Caroline lebt Ende des 19. Jahrhunderts in geordneten Verhältnissen als Tochter des Straßenmeisters Caspari. Um gesellschaftlich aufzusteigen, soll sie den Nachbarssohn, einen angehenden Juristen heiraten. Zuerst einverstanden, verliebt sich Caroline jedoch unsterblich in den neuen Postillion Georg. Da die Eltern damit nicht einverstanden sind, muss sie für ihre Liebe kämpfen und einige Hindernisse überstehen. Der Debütroman von Anna Valenti erzählt eine wahre Geschichte. Darum kann man sich auch wunderbar in die Zeit des 19.Jahrhunderts hineinversetzen. Man legte großen Wert auf das Ansehen und die Moral. Doch Sitte und Anstand gab es auch damals nur nach außen hin. In einem angenehmen, flüssigen Schreibstil erfahren wir von Carolines Leben, ihrer Liebe und allen damit verbundenen Problemen. Mir hat der Roman gut gefallen. Er ist der erste Teil der vierteiligen Sternentochter-Saga. Und auch wenn mich das doch recht offene Ende etwas unzufrieden zurückgelassen hat, freue ich mich sehr auf die Fortsetzung „Die Liebe der Sternentochter“, welche demnächst erscheint.

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  • Wie geht es weiter?

    Sternentochter
    flati

    flati

    12. October 2013 um 18:12

    Ich komme einfach nicht zum Lesen - aber ich freue mich auf jede Gelegenheit, Caroline wiederzubgegnen! Ich versinke förmlich in Carolines Zeit und das Geschehen, um dann brutal in die Realität zurückgeholt zu werden. Man kann so schön in den Roman eintauchen, der Erzählstil gefällt mir unheimlich gut, er lässt einen in den Roman versinken, man lässt sich Karolines Geschichte erzählen. Fast wie ein Märchen für Erwachsene, wenn man nicht wüsste, das die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Der Erzählstil und die Formulierung hebt sich wohltuend vom weit verbreiteten und manchmal schon an ein Baukastenprinzip erinnernden Stil der aktuellen Romane verschiedener Genre ab. Damit freue ich mich auf die Abwechslung in meinem Lesestoff und den Fortgang der Geschichte um Caroline - wie geht es weiter? Hätte ich nur mehr Zeit und Gelegenheit...!

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  • Interessanter Beginn

    Sternentochter
    starone

    starone

    10. October 2013 um 11:55

    Zum Inhalt:  Der Roman spielt im 19.Jahrhundert. Wo der Standesdünkel an der Tagesordnung war und jeder versucht hat sich vom anderen ab zu grenzen. Caroline kommt aus einer Postmeisterfamilie und soll nach dem Willen ihrer Mutter höher verheiratet werden , damit man seinerseits im Stand aufsteigen kann. Nur leider gibt es da keine liebenden Gefühle zwischen August und Caroline, zumindest aus der Sicht von Caroline. Das ändert sich schlagartig als Georg, der neue Postbote und Postkutscher im Dorf seine Stelle antritt. Durch Georg lernt sie die wahre Liebe kennen. Leider hat das alles keinen Einfluss auf ihre Eltern und auch die zukünftigen Schwiegereltern,  nebst August , dem Bräutigam können diesen plötzlichen Sinneswandel nicht verstehen und drängen auf die Hochzeit. Noch die Liebenden können nicht voneinander lassen und so entschließen sich die Eltern  zur möglichen Besinnung der Tochter, dass Caroline eine zeit lang bei der  Tante Thea in Cassel zu verbringen.  Caroline lernt bei der Tante , dass Leben der reichen und begüterten Menschen kennen und bekommt so einen Vorgeschmack auf das zukünftige Leben mit August. Kurz lässt sie sich blenden von all dem Reichtum, aber kommt dann zur Besinnung. Denn sie weiß , sie liebt nur Georg und trägt auch ein Kind von ihm unter dem Herzen. Doch es wird dauert bis Georg wieder kommt, denn der befindet sich auf einer Militärübung. Caroline flieht aus dem Umfeld der Tante, denn sie will zurück zu Georg und mit ihm leben. Sie schreibt einen Brief an ihre Eltern und wartet derweil in Georgs Wohnung auf ihn...nur er kommt nicht zur aus seine Übung zum versprochenen Zeitpunkt zurück. Was ist geschehen?  So endet dieses Buch. Meine Meinung: Stimmungsvoll bringt uns die Autorin diese Zeit vor Augen. In der Standeldünkel an der Tagesordnung ist und die Männer über Frauen bestimmen dürfen. Schön wie die am Anfang sehr naive Caroline langsam einen Einblick in ihr zukünftiges Leben erhält und in der Folge versucht aus diesem Kreis aus zu brechen. Es gibt Verbündete und Gegner ihrer Beziehung zu Georg.Gefühlvoll fängt die Autorin uns Leser ein und nimmt uns mit auf die Reise in diese Zeit. Es gibt lustig, traurige, zum schmunzel gedachte und sehr schöne Momente. Wirklich ein schönes Beginn für eine große Familiensaga, wie ich finde.

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