Anna Wiedemann , Daniel Wiedemann Fuck you, Kita!

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Inhaltsangabe zu „Fuck you, Kita!“ von Anna Wiedemann

Klar, es läuft nicht so optimal mit der Betreuung von Kleinkindern in Deutschland. Davon hatten Daniel und Anna Wiedemann schon mal gehört. Doch das wahre Leben ist krasser als jede Horrorgeschichte. Als sie endlich einen der heißbegehrten Plätze ergattern, beginnt der Kita-Spaß erst richtig: Eltern fordern vegane Ernährung und Tai Chi. Ausgebrannte Erzieher pflegen preußische Erziehungsmethoden. Scharlach und Läuse legen Familien über Wochen lahm. Und wer kann schon bei endlosen Diskussionen auf Kinderstühlen Haltung wahren? Der alltägliche Kita-Wahnsinn – authentisch und ganz schön lustig.

Gut geschrieben und auch die aktuell kritischen Kita Probleme auf den Punkt gebracht.

— Dada-Kiara
Dada-Kiara

Ich hab mir mehr versprochen, Seh es immer von 2 Seiten, denn ich arbeite in einer KITA und meine Tochter geht in eine andere KITA...

— darkstar9
darkstar9

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  • Nicht das, was ich erwartet hatte

    Fuck you, Kita!
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 17:32

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich etwas enttäuscht (oder eher erleichtert?) bin. Wenn man sich den Buchrücken und die im Inneren abgedruckte Inhaltsangabe durchliest, erwartet man tatsächlich Horrorgeschichten über deutsche Kindergärten, gerade weil das Buch den Titel "Fuck you, Kita!" trägt. Man geht also mit einer negativen Erwartungshaltung an die Lektüre und erwartet 'bahnbrechende' Erzählungen über Missstände an Kindergärten.Nun war zwar die Suche tatsächlich sehr aufreibend, vor allem, wenn ich mir überlege, auf wie vielen Wartelisten die beiden standen und welche Anstrengungen sie unternehmen mussten. Das muss wirklich nicht sein, ist ganz klar ein Missstand und sollte behoben werden. Ob der gesetzlich garantierte Platz helfen wird, darf dabei ruhig angezweifelt werden. Anna und Daniel ergattern den Platz für ihren Sohn Gustav tatsächlich nur durch reines Glück und einen mehr oder weniger großen Zufall.Als sie den Platz jedoch haben, geht es keineswegs weiter, wie die Inhaltsangabe vermuten lässt. Von "preußischen Erziehungsmethoden" ist die Rede und von Eltern, die im Öko- und Sportwahn zu sein scheinen und dies mit aller Macht ihren Kindern aufzwingen wollen. Ich als Leser habe also erwartet, Berichte darüber vorzufinden, was heute an Kindergärten alles schief läuft, nicht nur von Seiten der Erzieher, sondern auch dank Eltern, die den Gesundheitswahn zu eng sehen.Bekommen habe ich etwas anderes. Tatsächlich fordern die Eltern bei einer Gelegenheit Tai Chi und eine vegane Ernährung, dass diese Eltern aber eher die Ausnahme darstellen, betonen die beiden Autoren durchaus. Und preußische Erziehungsmethoden? Zumindest im Kindergarten, den die Autoren erwischt haben, spürt man davon nichts. Die beiden schildern zwar, dass die beiden Kindergärtnerinnen auf sie nicht den herzlichsten Eindruck machen, aber ihr Sohn Gustav liebt sie und sie scheinen gut mit den Kindern klar zu kommen. Ich verstehe, wenn bemängelt wird, dass man kaum Informationen erhält außer "Es war alles in Ordnung", dennoch hat dies aber nichts mit einer außerordentlich strengen Erziehung zu tun. Kindergärtner mit Kommandoton werden zwar erwähnt, die Autoren haben aber keine direkte Berührung mit ihnen - zumindest wird keine geschildert.Enttäuscht war ich also deshalb, weil der Klappentext mit seiner (irgendwie etwas reißerisch wirkenden) Inhaltsangabe falsche Erwartungen in mir geweckt hat, erleichtert, weil die Zustände in den Kindergärten - sobald man einen Platz hat - wohl nicht ganz so schlimm zu sein scheinen. Wer zudem glaubt, dass das Buch sich nur um Erlebnisse dreht, die mit dem Kindergarten zu tun haben, irrt sich. Wie bereits erwähnt, schildern Anna und Daniel Wiedemann auch Szenen aus dem normalen Alltag ihrer Familie. Sie erzählen von Krankheit, Frust, sogar der gelegentlichen Sehnsucht auszubrechen - aber auch von der unendlichen Liebe, die sie füreinander und für ihren Sohn empfinden, von den Freuden des Elternseins. Dies ist keineswegs negativ, da man so ein runderes Bild bekommt und die Familie "näher kennen lernt", außerdem erfährt man so mehr von dem Leben mit einem Kleinkind als wenn es nur um den Kindergarten gegangen wären, in dem die Eltern meistens gar nicht dabei sind. Dennoch fehlte mir, gerade im letzten Teil des Buches, ein wenig der Bezug zum Titel und dem Kindergarten.Das Buch selbst lässt sich sehr schnell lesen, was auch dem einfachen, gut verständlichn Schreibstil geschuldet ist. Die Autoren wirken beide sehr sympathisch und wie Menschen "wie du und ich". Sie gehen etwas naiv an die Kindergartenplatz-Suche, überwinden aber alle Hürden, die sich auftun. Dadurch, dass nicht nur die Sonnenseiten geschildert werden und dass sie auch von ihrem Frust und den Nöten, den Zweifeln, die sie haben, erzählen, wirkt die Geschichte echt und die beiden authentisch. Man kann ihre Probleme nachvollziehen, aber auch die Freuden - selbst wenn man keine eigenen Kinder hat.Da die Geschichte abwechselnd von den beiden aus der Ich-Perspektive erzählt wird, kann man zudem mit beiden mitfühlen, sieht zwei Seiten der Medaille und erkennt daran auch, dass man selbst (oder gerade) als Ehepaar mit Kind nicht immer einer Meinung sein muss und es trotzdem schaffen kann. Positiv finde ich auch, dass ein wenig die Seite der Erzieher beleuchtet wurde. Es wird auf die sehr geringe Bezahlung eingegangen und auf die Probleme, die dieser Job mit sich bringt. Meiner Meinung nach hätte man diese Sichtweise ein wenig vertiefen können, da das Buch aber die Geschichte von Anna, Daniel und Gustav ist und keine Studie über die Arbeit der Erzieher, kann man darüber hinwegsehen. Insgesamt ist "Fuck you, Kita!" ein kurzweiliges, aber recht gutes Buch. Es ist kein nüchterner Bericht, sondern eine Erzählung eines Ehepaares über eine wichtige Zeit ihres Lebens. Wenn man den Klappentext ein wenig ausblendet und keine Schilderungen, die "krasser als jede Horrorgeschichte" sind, dann wird man vermutlich auch nicht zu überrascht damit sein, dass es im Buch - bis auf Trotzanfälle des Kindes - recht unaufgeregt zugeht.Es ist kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, aber es bietet eine sehr persönliche und deshalb interessante Sicht auf den Alltag mit einem Kleinkind, den Versuch, Arbeit und Kind zu vereinen und das Problem der Kindergartensuche.Ich habe mich recht gut unterhalten gefühlt, hatte aber irgendwie mehr erwartet, auch wenn ich nicht wirklich beschreiben kann, was.Von mir gibt es drei (eventuell auch dreieinhalb) Sterne. __________________Herzlichen Dank an den Verlag und Vorablesen für den Gewinn.

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  • Kurzweilig und interessant...

    Fuck you, Kita!
    Dada-Kiara

    Dada-Kiara

    11. April 2016 um 12:19

    Mir hat es wirklich Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist eine leichte Lektüre für zwischendurch und wie gemacht für frischgebackene Eltern oder eben auch für welche, die es noch werden wollen. ;-)Wir hatten zum Glück keine Probleme eine Kiga Platz zu finden, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Suche in der Stadt der Horror ist. Klasse, dass es mal jemand auf's Papier gebracht hat :)

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  • Abenteuer Kindergarten

    Fuck you, Kita!
    cachingguys

    cachingguys

    26. June 2014 um 06:22

    Anna hat die Möglichkeit früher als geplant in ihren Beruf zurückzukehren. Gemeinsam mit ihrem Mann begibt sie sich auf die Suche nach einer geeigneten Betreuungsmöglichkeit für ihren Sohn Gustav. Und dieses Vorhaben erweist sich als nicht ganz so leicht wie gedacht. Die beiden Autoren berichten jeder aus seiner Sicht über die Suche, die ersten Schritte und den Alltag in der Kita. Launig nett geschrieben mit einer guten Portion Selbstkritik und Ironie, gewürzt mit Anekdoten erhält er Leser einen realistischen Einblick in das Leben der Familie Wiedemann, die durchaus repräsentativ für viele junge Familien ist. Ein nett unterhaltendes Buch, das nicht nur für junge Familien interessant sein dürfte.

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  • Fuck you, Kita!

    Fuck you, Kita!
    Themistokeles

    Themistokeles

    08. May 2014 um 14:30

    Bei diesem doch eher provokanten Titel habe ich doch durchaus ein wenig mehr Provokantes in Hinblick auf Kitas erwartet, als am Ende durch das Buch auf mich zugekommen ist. Ich kann nicht behaupten, dass ich das Buch schlecht fand oder ähnliches, denn die gesamte Geschichte um Gustav und seine Eltern, wie sie anfangen nach einem Kitaplatz für ihren Sohn zu suchen und was ihnen allein dabei schon alles wiederfährt, ist durchaus sehr amüsant. Es gibt also eindeutig die ein oder andere Stelle an der man Schmunzeln muss und das auch noch, als dann endlich ein Platz für Gustav gefunden ist und es darum geht, was man alles mitmachen muss, wenn man es denn endlich bis dahin geschafft hat. Allgemein ist es natürlich so, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt und hier alles aus der Sicht der Eltern geschildert ist und würde mancher Erzieher aus einer Kita ein Buch schreiben, wäre das sicher ebenso amüsant, es würden nur die Eltern deutlich schlechter wegkommen und nicht zwingend die Erzieher. In diesem Buch sind es zwar grob irgendwie alle möglichen Parteien, zu denen auch mal eine amüsante Stelle kommt, sowohl Eltern, als auch Kinder, als auch Erzieher, aber man merkt schon, aus welcher Sicht das Buch geschrieben wurde. Es ist eindeutig zwar nicht so, dass man wirklich etwas Neues lernt, denn die meisten Dinge sollten jedem, der auch nur mal im Ansatz über dieses Thema nachgedacht hat, in einem ähnlichen Umfang und einer ähnlichen Art bekannt sein, jedoch liest sich das Buch einfach gut und ist für Zwischendurch, wenn man etwas leicht amüsantes Lesen möchte einfach sehr gut geeignet. Eigentlich ist es wieder eins dieser Bücher, die ich gerne als Toilettenlektüre bezeichne. Angenehm kurze Kapitel für die man nicht lange braucht, es ist nicht so, dass es schadet, wenn zwischen den einzelnen Abschnitten mal eine längere Lesepause eingelegt wird und extrem konzentrieren muss man sich bei diesem Buch auch nicht. Allgemein einfach etwas für Zwischendurch! 

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  • Kitalltag??

    Fuck you, Kita!
    abetterway

    abetterway

    14. April 2014 um 16:08

    Eigentlich habe ich mir von dem Buch mehr erwartet. Ich habe mir vorgestellt anhand der Leseprobe, dass es sich um schlimme Geschichten über die Suche der Kita und vielleicht des Kitalebens handelt. Aber es ist eine Erzählung von Anfang an. Gustav wir geboren, Die Eltern Anna und Daniel wollen nach einem Jahr wieder in die Berufswelt einsteigen. Sie Suche beginnt, eigentlich recht harmlos ausser das keine Platz gefunden wurde. Aber jetzt nicht übermäßig schreckliche Geschichten, außer das man "Geld spenden" sollte um einen Platz zu bekommen. und so geht es weiter es werden die ersten Tage in der Kita von gustav beschrieben, Dann die ganzen Veranstaltungen, inzwischen kommt mal eine Geschichte vor das ein Kind draußen im Garten vergessen wurde. Und zum Schluss entscheiden sin Anna und Daniel für ein zweites Kind, dass sie in der gleichen Kita wie Gustav anmelden, damit es gleiche einen Platz bekommt. Es ist sehr einfach geschrieben und eine Lektüre die man locker irgendwo nebenbei lesen kann, da sie nicht sehr anspruchsvoll geschrieben ist. Alles in allem war es teilweise amüsant und dennoch wird glaube ich nicht mehr beschrieben als die Eltern vom Leben schon wissen wenn sie ein Kind haben (schlaflose Nächte, Krankheit, etc...)...nur was eigentlich fehlt sind die Geschichten wie man zu einem Kitaplatz kommt.... oder ist nur Zufall?

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  • Auf erfrischende Weise informativ

    Fuck you, Kita!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Im Vorwort , gehen beide Autoren (Eltern) auf die Situation in ihrem Ost- Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ein . Zum einen , dass das erste Jahr mit Kind einfach das schönste sei . Dennoch sei es in Berlin so üblich , dass beide Elternteile schnell wieder mit der Arbeit beginnen . So auch Anna und Daniel , denn sie wollen 1 Jahr nach der Geburt von Söhnchen Gustav wieder arbeiten ! Völlig naiv beginnen sie mit der Kitasuche , sie wollen einen ganz normalen Kitaplatz , wo es  ihrem Sohn gut geht , er allerdings nicht überfordert wird ! Auf ihrem ersten Infoabend , schnappten sie das Wort Fuck you, Kita! auf , der Titel ihres Buches . Viel früher als geplant , soll Anna wieder in den Lehrerberuf einsteigen , aus finanziellen Gründen entschließt sie sich dafür . Die Großeltern stehen zwar voll hinter ihnen , allerdings wohnen diese in Bayern und sind viel zu weit weg , um sich um den kleinen Gustav zu kümmern . Nach vielen Telefonaten, wird Anna bewusst , dass sie sich hätte schon vor Jahren um einen Kitaplatz bemühen müssen . Um jetzt eine reale Chance zu haben ! Um überhaupt noch eine Chance zu haben , schlüpfen sie in neue Rollen . Anna wird zur besten Kuchenbäckerin des Viertels und Daniel wird kurzer Hand zum Handwerker . In diesem Buch wird klar , wie schwer es in Deutschland ist Job und Kind unter einen Hut zu bekommen . Und auch wenn dieses Jahr , jeder einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz hat , brigt dies einfach nichts wenn es zu wenige davon gibt . Ein Buch , das klar macht , dass ein Leben mit Job und Kind alles andere als leicht ist ! Und auch , dass es in Deutschland in Sachen der Einstellung zum Kind , durchaus Nachholbedarf gibt , gerade was Arbeitsaufteilung innerhalb der Familie betrifft ( also zwischen Mann und Frau ) Und was geschieht , wenn man dann einen Kitaplatz gefunden hat ? Fangen dann nicht erst recht , die Probleme und Herrausforderungen an ?! Zwischen dem Einleben in der Kita und etwas seltsamen Erziehern , erlebt der Leser sowohl eine humorvolle , witzige als auch eine interessante Zeit ... "In der Kita" !! Ein Buch , das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann , denn es bereitet auch kinderlosen Menschen , einfach mal ein paar echt witziger Stunden ! Doch auch für Eltern oder welche die es noch werden wollen , ist es auf unterhaltsame Weise wirklich informativ und Zeigt sowohl die schweren , als auch liebenswerten Seiten des Elternseins ! Ein tolles witziges Sachbuch !!!

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    • 2
    buchjunkie

    buchjunkie

    18. March 2014 um 21:39
  • Provokativer Titel – amüsanter Inhalt

    Fuck you, Kita!
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    22. October 2013 um 11:59

    Der Titel sollte keinen erschrecken, diese Geschichte ist unbedenklich: Die Wiedemanns schufen mit Fuck you, Kita! ein gemeinsames Kleinkind-Tagebuch und schildern die Realität des Arbeitsalltags mit Kleinkind. Lobenswert teilt sich das Elternpaar die Kinderbetreuung in guten und in schlechten Zeiten und genauso meistern sie das Schreiben der verschiedenen Kapitel des Buches abwechselnd und stellen uns ihre verschiedenen Ansichten dar. Das Buch bietet wesentlich mehr, als eine Darstellung der aktuellen KITA-Situation: Die Umstellung auf das Familienleben mit Kind, Erziehungsvorsätze (was aus diesen Vorsätzen mit der Zeit wird...) und die persönliche Entwicklung durch die Änderungen, die diese Aspekte mitbringen und glücklich zu sein, Nachwuchs zu haben – ja, das Kind sogar nach langer Suche endlich in einer Kita untergebracht zu haben – und den Rest drumherum bestenfalls mit einem Lachen im Gesicht wegzustecken. Wiedemanns Geschichte ist eine ehrliche, amüsante und klug geschriebene Lektüre mit lustigen Kleinkinderstorys aus dem Alltag.

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  • Kitastress

    Fuck you, Kita!
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    14. October 2013 um 08:16

    Das Sachbuch "Fuck you, Kita!" erzählt vom Stress den junge Eltern haben, die einen Kitaplatz für ihren Sprössling suchen. Das Buch erzählt zunächst von der Suche der beiden Autoren nach einem geeigneten Kitaplatz. Sie wollen einfach nur einen "normalen" Kitaplatz, wie sie ihn aus ihrer Kindheit kennen, jedoch scheint es so etwas in der heutigen Zeit nicht mehr zu geben. Heute gibt es Bewegungskindergärten, musikalisch-künstlerische Kindergärten oder vegane Kindergärten. Als sie dann endlich einen Kindergarten gefunden haben, ist der Stress jedoch nicht beendet, denn dann gibt es immer noch Probleme, wenn es in die Eingewöhnungsphase geht, die Kita geschlossen hat oder das Kind krank ist. Alle diese Situationen werden sehr ansprechend geschildert. Das Buch ist in drei Teile geteilt, die wiederum in mehrere Kapitel gegliedert sind. Die einzelnen Kapitel sind jeweils von einem der beiden Autoren geschrieben. Sie schildern in zum Teil sehr humorvoller Weise ihr tägliches "Leiden" und ihre ersten gemeinsamen Jahre mit der neuen Kita ihres Sohnes. Ich finde das Buch sehr gelungen. Bereits das Cover wirkt auf mich sehr ansprechend. Der Titel des Buches ist zwar sehr provokant, jedoch finde ich, dass er das geschilderte Problem sehr gut auf den Punkt bringt. Der Schreibstil der beiden Autoren gefällt mir sehr gut. Sie beschreiben die eigentlich nicht erfreuliche Situation mit einem gesunden Humor. Jedoch weisen sie auch ernst auf bestehende Probleme hin. Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen. Auch wenn es sich um ein Sachbuch handelt, ist es doch sehr angenehm als Unterhaltungslektüre zu lesen. Ich persönlich finde auch, dass das Buch nicht nur für junge Eltern mit einem angehenden Kitakind interessant ist, sondern auch für alle anderen.

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  • Die Odyssee einen passenden Kita-Platz zu finden

    Fuck you, Kita!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2013 um 18:27

    Anna und Daniel Wiedemann leben in Berlin und haben sich dazu entschlossen ein Kind zu bekommen und dann hat Anna sich auch noch dazu entschlossen wieder früher als geplant arbeiten zu gehen. Nun kommt aber das große Problem: Wo sollen Anna und ihr Mann nun einen Kita-Platz für ihren Sohn herbekommen? Anna und Daniel Wiedemann zeigen in „Fuck you, Kita“den Wahnsinn auf einer Suche nach einem Kita-Platz auf (nicht einmal nach einem geeigneten oder bevorzugten!). Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen und auch die wechselnden Perspektiven sind toll geschrieben und es macht Spaß die Erfahrungen und Gedankengänge des enttäuschten und gestressten Paares zu verfolgen. Aber mehr als Spaß, mal ein Lachen, dann ein Schmunzeln gibt es aber nicht. Es ist eine kurzweilige und seichte Lektüre, die mich jedoch nicht tiefer beeindruckt hat. Vielleicht mag es dran liegen, dass ich bisher noch nicht in der Situation war – aber nach neuer Gesetzgebung sollte man (hoffentlich) auch nicht mehr in diese Situation kommen. Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, sollte sich einfach mal an „Fuck you, Kita“ versuchen – und cih überlege, ob ich es meiner Freundin geben soll, die vor zwei Wochen Mama geworden ist. Schließlich hat ihre Mutter direkt in den Kalender eingetragen Kita anmelden!

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  • Wie erziehen wir unsere Kinder?

    Fuck you, Kita!
    kassandra1010

    kassandra1010

    10. September 2013 um 22:10

    Eine Odyssee durch die deutsche Kinderwelt. Vom Ganztagsplatz in der Luxusvilla bis hin zum staatlichen Kindergarten mit Asbest auf dem Dach. Es lebe das deutsche Bildungs- und Betreuungssystem. Auch für Erwachsene ohne Kinder geeignet! Wiedemann macht einem klar und deutlich, dass wir hier von der Erziehung unserer Kinder sprechen und somit ja quasi über unsere Rentenzahler. Ein Land in Erziehungsnot und der wahnsinnige Dschungel der Eltern und Erzieher.  

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  • Die unendliche Suche nach einem Kitaplatz...

    Fuck you, Kita!
    olifant

    olifant

    06. September 2013 um 21:56

    Anna und Daniel geht es wie vielen modernen Familien, die in einer Großstadt leben. Sie wollen ein Kind aufziehen, sie müssen aber auch arbeiten um ihren Lebensstandard halten zu können. Der ganz normale Wahnsinn beginnt, als Lehrerin Anna wieder früher als geplant ins Berufsleben einsteigen will und sich auf die Suche nach einem Kitaplatz für ihren 15 Monate alten Sohn Gustav macht...- Was sie dabei erlebt ist der "ganz normale Wahnsinn" und nach zermürbenden Versuchen einen Platz zu finden, kann man den Titel des Buches emotional gut nachempfinden. Da uns das Thema derzeit auch betrifft, musste ich beim Lesen der Leseprobe teilweise schon laut lachen, denn die derzeitige Situation ist wirklich fast überall gleich verfahren. Amüsant und gleichzeitig real beschreiben die Autoren die unendliche Suche. Sie lästern über Elterabende in Kitas, frustrierende Telefongespräche und wohlgemeinte Tipps anderer Betroffener. Zur Auflockerung trägt bei, dass Anna und Daniel sich kapitelweise abwechseln und die Situation aus ihrer Sicht beschreiben, das ist für Männer und Frauen gleichermaßen spannend, denn manchmal sieht das andere Geschlecht es vielleicht doch nochmal lockerer, nüchterner oder einfach nur anders. Gut gefallen hat mir, dass die Autoren am Ende auch nicht wertend ein Fazit ziehen, welche die beste Kinderbetreuungslösung sei, sondern darauf hinweisen, dass dies von Kind, Familiensituation, Wohnort u.v.m. abhängt. Es ist beruhigend zu wissen, dass viele Eltern gleich ticken, wenn es um dieses Thema geht, aber auch, dass man mit Humor manches besser ertragen kann. Ein amüsanter, realer Erfahrungsbericht, an dessen Ende auch Interviews mit betroffenen Familien stehen.

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  • Der ganz normale Kita-Alltag im elterlichen Wahn

    Fuck you, Kita!
    chaosbaerchen

    chaosbaerchen

    29. August 2013 um 09:12

    Anna, Daniel und Gustav Wiedemann sind eine recht typische Berliner Kleinfamilie. Anna will wieder in ihren Beruf als Lehrerin einsteigen, wenn Gustav zwei Jahre alt ist, und ihn bis dahin alleine zu Hause betreuen. Nun ergibt es sich aber,  dass Anna ein paar Monate früher als geplant eine Teilzeitstelle an ihrer Schule antreten kann, nämlich bereits in sechs Wochen. Ein Kitaplatz für den einjährigen Gustav muss her, aber schnell. Die Suche nach einem Betreuungsplatz gestaltet sich deutlich problematischer als gedacht und die Zeit drängt. Wie durch ein Wunder bekommen die Wiedemanns am Ende aber doch einen Platz. Mit dem ersten Tag in der Kita treten allerdings ganz andere Probleme in den Vordergrund, die die Wiedemanns offenbar vorher nicht bedacht haben: der ganz normale Kita-Alltag beginnt – oder eben der Kita-Wahnsinn, je nachdem, wie hoch die Erwartungshaltung an die Betreuung eines U3-Kindes in einer öffentlichen Einrichtung sind. Das Buch ist aus wechselnder Perspektive geschrieben und besteht aus aneinandergereihten Alltagsgeschichten, die entweder witzig und unterhaltsam (Daniel) oder aber gesellschaftskritisch, langatmig und großlehrerhaft (Anna) gestaltet sind. Besonders Annas Beschreibungen sind mir mit ihrem betont negativen Touch zunehmend auf die Nerven gegangen. Ich habe mich wiederholt gefragt, womit sie ihre übersteigerte Anspruchshaltung (nicht zuletzt auch vor sich selbst) rechtfertigt. Was erwartet sie eigentlich von der Gesellschaft und ihrer direkten Umwelt? Dass diese es ihr ermöglicht, ihr Kind an- und auszustellen, wie es ihr passt, damit sie sich selbst verwirklichen kann – ohne Wenn und Aber. Das ist unrealistisch und wenig mütterlich. Sie sollte sich entscheiden, wo ihre Prioritäten liegen im Leben, alles haben kann man nun mal nicht. Zudem hat das, was sie zu sagen hat, wenig mit der Betreuung an sich, sondern vielmehr mit der Kindererziehung als solcher zu tun. Kinder müssen nun mal vieles erst lernen und das idealerweise von ihren Eltern. Etwas gehässig konnte man auch sagen: Thema verfehlt. Denn neben diesen allgemeinen Überlegungen werden am Ende in einem Resümee im Hinblick auf die Anmeldung des zweiten Kindes die Vor- und Nachteile der Kita aufgezählt. Es stellt sich heraus, dass man im Großen und Ganzen sehr zufrieden ist – wie das mit dem Buchtitel in Einklang zu bringen ist, erschließt sich dem Leser nicht auf Anhieb. Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Buch. Als Mutter eines 6-jährigen Sohnes habe ich 3 Jahre „Kita-Wahnsinn“ selbst erlebt und das, was in dem Buch beschrieben wird, ist bei weitem weniger bemerkenswert, unbefriedigend und „wahnsinnig“ als der Buchtitel einem glauben machen will. Ganz im Gegenteil läuft mit Gustavs Betreuung im Grunde alles mehr als glatt, überraschend glatt in Anbetracht seines Alters, wie ich finde.

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  • Kitaleben

    Fuck you, Kita!
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    27. August 2013 um 20:39

    Das Leben und Leiden in einer Kita. Anna Wiedermann möchte nach der Geburt ihres Sohnes wieder arbeiten gehen. Was sich so schon schwierig erweist, wird durch den unerwartet frühzeitigen Arbeitsbeginn zur fast aussichtslosen Suche. Das Autorenpaar berichtet in diesem Buch über die schwierige Kitaplatzsuche, den Eingewöhnungsbeginn und den Alltag. Das Buch ist flüssig zu lesen und wird abwechselnd aus der Sicht der Mutter und des Vaters berichtet. Einzelne Stellen in den Kapitel sind unterhaltsam, weite Teile jedoch weniger lustig. Das soll jetzt nicht direkt heißen, dass sie zäh zu lesen sind, stellen jedoch keinen Höhepunkt da und bleiben auch nicht lange im Gedächtnis. Einige Anekdoten waren zum Schmunzeln und kann ich nur bestätigen. Jedoch habe ich viel mehr von diesen feinen Situationen, die das Kitaleben so turbulent aber auch spannend machen, erhofft. Ich musste mich einige male wundern, wie naiv die Eltern sind. Besonders da Anna Lehrerin ist. Fazit: Eine nette Unterhaltung, die ich aber sicherlich so schnell nicht noch einmal lesen werde.  

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  • Wer suchet, der findet?

    Fuck you, Kita!
    claudia_seidel

    claudia_seidel

    26. August 2013 um 16:06

    Anna und Daniel Wiedemann leben in Berlin Prenzlauer Berg, also dem Stadtteil der Hauptstadt, der für seine besonders hohe Kinderwagendichte bekannt ist. Dennoch gehen sie alles während der Schwangerschaft und der ersten Lebensmonate von Söhnchen Gustav verhältnismäßig entspannt an und tragen sich nicht, wie andere Eltern, bereits zu Beginn der Schwangerschaft in Wartelisten für Kita-Plätze ein. Doch nachdem Gustav gut ein Jahr alt ist, erhält Anna das Angebot bereits sechs Wochen später eine Stelle als Lehrerin an einer Schule anzutreten, da eine Kollegin erkrankt ist. Daniel arbeitet Vollzeit in einem Filmunternehmen, die Großeltern leben in Nordrhein-Westfalen und Bayern, somit muss unbedingt ein Kita-Platz oder eine Tagesmutter für Gustav gefunden werden und das in denkbar kurzer Zeit. Im Buch finden sich dann zunächst alle möglichen, teils recht amüsante, manchmal aber auch desillusionierende Begebenheiten während der schon fast verzweifelten Suche. Sicher ist auch manche Anregung dabei, wie man selbst vorgehen könnte oder was man besser lassen sollte. Nachdem endlich ein Platz gefunden ist, geht es dann darum, welche Probleme das Leben als berufstätige Eltern mit einem Kita-Kind so bereithält. Auch hier finden sich neben unangenehmen Dingen wie Krankheiten oder dem schlechten Gewissen gegenüber dem Kind oder dem Arbeitgeber immer wieder witzige Anekdoten. *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Beim Titel des Buches „Fuck you, Kita“ handelt es sich angeblich um den Ausruf eines Fünfjährigen, während einer der vielen Kita-Besichtigungen. Sicher erregt dieser Buchtitel gemeinsam mit der recht auffälligen Covergestaltung erst einmal Aufsehen, ich finde ihn aber nicht ganz passend, da für mich so mehr der Eindruck entsteht, dass es sich um ein nicht ganz ernst zu nehmendes Buch handelt, in dem vieles ins Lächerliche gezogen wird. Das ist hier aber eigentlich nicht der Fall, sondern die beiden Autoren erzählen jeweils aus ihrer Perspektive, wie sie alles erlebt haben. Dabei wirken sie auf mich sehr sympathisch, da sie das Elternsein relativ entspannt anzugehen scheinen und der Umgang mit ihrem Sohn trotzdem immer sehr liebevoll wirkt. Besonders mit Anna kann ich mich identifizieren, da sie, wie ich, als Lehrerin arbeitet und mir irgendwann wohl ein ähnlicher Spagat zwischen dieser Arbeit und einer eigenen Familie bevorsteht. Das Thema des Buches ist momentan ja sehr aktuell, nachdem seit August jedem Einjährigen ein Betreuungsplatz zustehen soll. Dass es in städtischen Gegenden aber weiterhin sehr schwierig bleiben wird, einen passenden Platz zu finden und die Erlebnisse der beiden Autoren sicher kein Einzelfall sind, halte ich leider auch für realistisch und daher fand ich es interessant, auf eine gleichzeitig informative wie amüsante Weise, Einblicke in dieses Thema zu bekommen, auch wenn manche Passagen für mich als Noch-Nicht-Mama etwas kürzer ausfallen hätten können.

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  • Nöte von jungen Eltern

    Fuck you, Kita!
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    20. August 2013 um 14:25

    Der Titel des Buches passt nicht richtig. Ich hatte anhand der Buchbeschreibung und der Leseprobe erwartet, dass die Autoren besonders schlimme Erfahrungen mit der Suche nach einer Kita und in der Kita gemacht hatten. Nichts davon wurde berichtet, sondern es wurde nur über die alltäglichen kleinen Problemchen geschrieben, die alle jungen Eltern so haben: Zweifel an der eigenen Entscheidung, mangelnder Schlaf, Organisationsprobleme usw. Mal berichtet Anna, mal Daniel. Manches wiederholt sich mehrfach. Laut Buchbeschreibung soll der Kita-Wahnsinn „ganz schön lustig“ beschrieben sein, das sehe ich nicht so; es ist einfach normal und realistisch beschrieben. In Deutschland ist es halt immer noch schwierig, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

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