Anna Woltz

 4.4 Sterne bei 84 Bewertungen
Autor von Hundert Stunden Nacht, Für immer Alaska und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte

 (14)
Erscheint am 28.02.2019 als Taschenbuch bei Carlsen.

Alle Bücher von Anna Woltz

Hundert Stunden Nacht

Hundert Stunden Nacht

 (36)
Erschienen am 24.03.2017
Für immer Alaska

Für immer Alaska

 (19)
Erschienen am 28.02.2018
Kükensommer

Kükensommer

 (7)
Erschienen am 18.03.2016
Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

 (7)
Erschienen am 25.07.2018
Hundert Stunden Nacht

Hundert Stunden Nacht

 (0)
Erschienen am 22.03.2019
Kükensommer

Kükensommer

 (0)
Erschienen am 16.03.2015
Evi, Nick en ik / druk 1

Evi, Nick en ik / druk 1

 (1)
Erschienen am 01.03.2012

Neue Rezensionen zu Anna Woltz

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Skyline-Of-Bookss avatar

Rezension zu "Für immer Alaska" von Anna Woltz

Eine fast perfekte, berührende Geschichte mit einem liebenswürdigen Hund!
Skyline-Of-Booksvor einem Monat

Klappentext

„Seit Alaska nicht mehr bei ihnen ist, gibt es in Parkers Leben ein riesiges, hundeförmiges Loch. Und das alles nur, weil Parkers kleiner Bruder allergisch gegen Hundehaare ist. Aber es kommt noch schlimmer. Unvermutet sieht Parker Alaska wieder: als Hilfshund für Sven, den gemeinsten Jungen in ihrer neuen Klasse. Bei ihm kann sie Alaska unmöglich lassen. Also schmiedet Parker einen Plan, wie sie den wunderbarsten Hund der Welt zurückholen kann.“

 

Gestaltung

Das Loch in Form eines Hundes passt super zur Geschichte, da es ein metaphorisches Bild dafür ist, dass die Protagonistin ihren Hund vermisst. Die Farbgebung ist sehr auffällig mit dem hellen Gelb und Orange, welche einen schönen Kontrast zum türkis-blauen Buchrücken bilden. Die Linien, die darauf ein Muster bilden, erinnern mich an das Straßennetz einer Stadt, was ich interessant finde.

 

Meine Meinung

Ich musste „Für immer Alaska“ unbedingt lesen, denn ich mag die Geschichten sowie den Schreibstil von Anna Woltz. Hinzukommt, dass sich ihr neustes Buch um einen Hund dreht, was für mich sofort nach Must-Read schrie, denn ich lese unglaublich gerne berührende Geschichten mit Tieren. Genau solch eine erhielt ich mit „Für immer Alaska“, denn in diesem Buch geht es um Parker, die ihren Hund Alaska abgeben musste, da ihr kleiner Bruder allergisch reagiert hat. Alaska lebt seitdem als Assistenzhund bei Sven. Sven, der in Parkers neuer Klasse ist und der sie mobbt. Doch sowohl hinter Svens als auch hinter Parkers Geschichte steckt mehr, als man zunächst denkt…

 

Mir gefiel besonders, dass Anna Woltz mit Sven und Parker das Thema Angst in ihrem Buch aufgreift, denn Sven leidet unter Epilepsie und hat Angst vor dem Versagen seines Körpers. Auch Parker hält die Angst im Griff, denn seit einem schrecklichen Ereignis hat sie Angst vor Gefahren, vor denen man sich nicht schützen kann. Diese Tiefe der Charaktere und vor allem auch dieses Thema der Angst hat mich sehr überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass Sven und Parker mit solchen schweren Bürden kämpfen würden.

 

Diese Überraschung beim Lesen hat mir richtig gut gefallen und auch die Umsetzung von Anna Woltz war einfach klasse, denn Parker und Sven hatten eine interessante Beziehung. Zwischen Abneigung und tiefem Verständnis füreinander war die Bindung der beiden spannend mitzuverfolgen und sehr bemerkenswert. Dabei war vor allem Hund Alaska das große Highlight der Geschichte, denn durch Alaska entstand zwischen Parker und Sven eine Bindung, die beiden Kindern beim Verarbeiten ihrer Ängste hilft.

 

So wird auch die sensible Ader der Tiere deutlich, die ja oftmals spüren, wenn mit uns Menschen etwas nicht stimmt. Alaska habe ich wirklich geliebt! So ein toller, einfach liebenswerter Hund! Ihr Wesen und ihre Art gingen mir total unter die Haut. Ich fand  ihre Geschichte sehr berührend und habe bis zum Schluss mit ihr gehofft und gefühlt.

 

„Für immer Alaska“ ist eine Geschichte mit wichtigen Themen wie Angst und Mobbing, Mut und Freundschaft und einem Hund, der das Herz erwärmt. Mir hat es gefallen, dass die Handlung auf den grob 175 Seiten gespickt ist mit kleinen überraschenden Wendungen und wichtigen Themen. Diese werden auf sehr einfühlsame Weise angesprochen und verdeutlicht. Für mich hätte das Buch aber ruhig ein paar Seiten mehr haben können, um manchen Geschehnissen mehr Bedeutung oder Raum zu geben.

 

Die Handlung wird dabei abwechselnd aus Parkers und Svens Perspektiven erzählt, wodurch ich stets in beide, sehr unterschiedliche Sichtweisen eintauchen und die verschiedenen Meinungen sowie Gedanken kennen lernen konnte. Zu Beginn konnte ich mich mit Sven beispielsweise erst so gar nicht anfreunden und ich mochte ihn überhaupt nicht, aber dann habe ich immer tiefer hinter seine Fassade geblickt und den Grund erkannt, warum er so ist, wie er sich zeigt.

 

Fazit

Mir hat „Für immer Alaska“ insgesamt gut gefallen, denn die Geschichte hat mich beim Lesen überrascht. Ich habe erwartet, dass sie mich berührt und das hat sie auch, aber vor allem hat sie mir Wendungen dargelegt, mit denen ich in keinster Weise gerechnet habe. Hund Alaska war für mich dabei das Highlight, da sie so süß und liebevoll war. Gleichzeitig fand ich den Wechsel der Erzählperspektiven total super, da so nochmals Spannung aufkam. Mit etwas mehr Seiten, um manchen Geschehnissen etwas mehr Raum zu geben, wäre „Für immer Alaska“ für mich perfekt gewesen!

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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laraundlucas avatar

Rezension zu "Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte" von Anna Woltz

Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte
laraundlucavor 2 Monaten

Inhalt:

Fitz und ihre kleine Schwester Bente sind unterwegs zur Wohnung ihres Vaters, als es passiert. Ein Sturz mit dem Fahrrad. Bente muss ins Krankenhaus und Fitz gleich mit. Statt zu sehen, wie ihr Vater seit der Scheidung der Eltern lebt, hat Fitz jetzt Zeit nachzudenken: Müsste die Ehe der Eltern nicht auch mal sechs Wochen in Gips? Vielleicht brächte das Mama und Papa wieder zusammen. Aber dann ist da plötzlich Adam, und Fitz verliebt sich - ein bisschen. So hat der Katastrophentag am Ende doch noch etwas Gutes.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist altersgerecht, leicht verständlich, locker und leicht zu lesen. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte wird aus der Sicht der 12-jährigen Fitz erzählt.

Die Handlung hat mir ganz gut gefallen. Sie beschreibt einen Tag im Leben der jungen Fitz in einem Krankenhaus. Ihre Schwester bekommt die Fingerkuppe angenäht, der Vater hat einen Milzriss und wird operiert, nebenbei lernt sie ein 10-jähriges Mädchen kennen, das am Herzen operiert wurde und einen Jungen, der seinen frühgeborenen Bruder besucht. Verschiedene Schicksale werden hier angesprochen. Trotz der Leichtigkeit und des Humors, mit der die turbulente Geschichte erzählt wird, enthält sie viel Tiefgang und ernste Themen.

Die Trennung der Eltern, die erste Liebe, Freundschaft und Familie spielen eine große und wichtige Rolle. Fitz muss lernen, dass Liebe nicht ewig währen muss, aber man sich trotz der hohen Scheidungsrate nicht vor den Gefühlen verschließen kann und muss. Es gibt keine Garantien, Familien verändern sich, auch wenn das nicht jeder Beteiligte gerne sieht.

Vor allem die Beziehung zwischen Fitz und ihrer Mutter ist belastet. Im Laufe der Geschichte erfahren wir was dazu führte, dass Fitz mit diesem fiesen Spruch im Gesicht herumlief, sich zurückgewiesen fühlte. Ich konnte beide Parteien verstehen.

Die Geschichte ist recht chaotisch und turbulent, intensiv, ein bisschen unrealistisch und weit hergeholt, dennoch vermittelt sie wichtige Werte und Themen und ist unterhaltsam.

Fazit:

Eine einfühlsame und intensive Familiengeschichte. Leseempfehlung.


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Sibylle_Luigs avatar

Rezension zu "Kükensommer" von Anna Woltz

Ein wunderbares Buch!
Sibylle_Luigvor 3 Monaten

Meine Töchter und ich lieben Anna Woltz "Kükensommer". Es ist eine sehr schöne Geschichte um ganz normale Kinder mit ihren Problemen und Sorgen, wie sie jedes Kind manchmal hat. Geschwister nerven, die Erwachsenen kümmern sich zu wenig, wie lernt man eigentlich neue Freunde kennen? "Verpackt" ist das in eine lustige und spannende Geschichte um kleine Küken, die Flora (10) findet und die sie einen Sommer lang mit Hilfe von Evi und Nick, die sie zuerst nicht leiden kann und die dann doch Freunde werden, aufzieht.

Ein warmherziges, offenes, ehrliches Buch, das man auch als Erwachsener gerne liest und vorliest. 

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