Anna Woltz Hundert Stunden Nacht

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Inhaltsangabe zu „Hundert Stunden Nacht“ von Anna Woltz

Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.

An einigen Stellen war das Buch ein wenig vorhersehbar, allerdings trotzdem nicht oberflächlich.

— LieLu

Wundervolle Geschichte über das Erwachsen werden mit einer Prise Katastrophe und einem großen Teil Sarkasmus.

— chochi_rain

ein wirklich gelungenes Jugendbuch; sehr zu empfehlen.

— Naturchind

Tolles Lesevergnügen über das Erwachsenwerden mit vielschichtigen Figuren

— Skyline-Of-Books

Ein Buch zum Nachdenken für Teenager

— SelectionBooks

So ein gutes Buch!

— germanbookishblog

Sehr tolles Buch

— froschprinzessin

Ein wunderschönes und tiefgründiges Buch zum Träumen! Ich wollte nicht, dass es endet - niemals.

— buecherschlucker

Vielschichtiges Jugendbuch über Familienkonflikte, Freundschaft und die digitale Welt!

— Leselamm

Es war schön zwischendurch das Buch zu lesen, dafür dass es ziemlich dünn war, konnte ich es ganz schnell durch lesen.

— Alina_tmk

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  • Hundert Stunden Nacht (Anna Woltz)

    Hundert Stunden Nacht

    LieLu

    05. September 2017 um 10:43

    Erschienen:3. März 2017Seitenzahl: 256Verlag: Carlsen VerlagHardcover: 15,99 €ISBN: 9783551583482 Die Autorin Anna Woltz wurde 1981 in London geboren und wuchs in Den Haag auf. Sie studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Nach den erfolgreichen Kinderbüchern ›Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess‹ und ›Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte‹ legt sie mit ›Hundert Stunden Nacht‹ ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor. Hundert Stunden Nacht Emilia hält es zuhause nicht mehr aus. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Da macht ihr Vater schon so etwas und dann macht sich auch noch das gesamte Netz darüber lustig. Das erträgt das junge Mädchen einfach nicht mehr. Kurzerhand schnappt sie sich die Kreditkarte ihres Vaters und bucht einen Flug nach New York. „One Way“, versteht sich. Sie will einfach nur weg. Leider entpuppt sich das Apartment, welches sie über das Internet gemietet hat, als Flop, welches gar nicht existiert. Zu allem Überfluss kündigt sich dann auch noch der Wirbelsturm Sandy an, der Amerika in Angst und Schrecken versetzt. Als sie dann jedoch Setz, den verrückten Jim und Abby kennenlernt, scheint sich ihr Schicksal wieder zu wenden. Doch der Sturm hat die Stadt schnell im Griff und Emilia kann keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern herstellen… Fazit Ein wirklich ansprechendes Cover und einen toll formulierten Klappentext, was will das Leserherz mehr? Meines braucht zunächst nicht viel, weshalb mir das Buch schnell in die Hände fiel. Ich wurde nicht enttäuscht, denn schon auf den ersten Seiten passierte unheimlich viel. Schnell lernt man Emilia näher kennen und auch ein bisschen lieben. Sie scheint ein einsames Mädchen zu sein, welches von den Mitteilungen der Sozialen Netzwerke ziemlich frustriert ist. Auch ihre Eltern scheinen nicht wirklich mit ihr zu sprechen. Daher tat sie mir ziemlich leid. Ich fand ihre Idee nach New York zu reisen, richtig toll. Allerdings nicht allein, so wie die 14-jährige Emilia es letztlich tut. Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker und leicht. Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein und konnte der Handlung sehr gut folgen. Schon nach den ersten Seiten war ich mittendrin und litt förmlich mit Emilia mit. Allein in New York angekommen, stellt sich das Appartment auch noch als Fehler heraus, damit steht sie auf der Straße und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Doch dann hilft ihr das Schicksal. Auch, wenn der Sturm Sandra immer näher zu kommen scheint. Die Seiten schienen nur so dahin zu fliegen und mich zu fesseln. Auch die unterschiedlichen Charaktere fand ich sehr gut, auch wenn ich den ein oder anderen erst ein wenig kennenlernen musste, um ihn lieben zu lernen. Der Erzählstil war ein wenig kindlich, allerdings dem Alter der Protagonistin angemessen, würde ich sagen. Alles in allem ein interessantes Buch, welches mir von der Geschichte her sehr gut gefallen hat und mich überzeugen konnte. An einigen Stellen war das Buch ein wenig vorhersehbar, allerdings trotzdem nicht oberflächlich. https://immer-mit-buch.blogspot.de/2017/09/rezension-hundert-stunden-nacht-ein.html

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  • Einer meiner Carlsen-Lieblinge!

    Hundert Stunden Nacht

    germanbookishblog

    02. August 2017 um 22:00

    Emilia hat kein Bock mehr. Sie wird in ihrer alten Schule bis aufs letzte gemobbt, nur weil ihr Vater, der Schuldirektor ihrer Schule, mit einer Schülerin geschrieben und sich mit ihr getroffen hat. Als das rauskam, war ganz Holland schockiert. Im Internet wurden Hassparolen gegen ihn und seine Familie publiziert. Und somit auch gegen Emilua. Damit muss Schluss sein. Sie haut nach New York ab, um dem ganzen Trubel zu entkommen. Sie ist zwar erst vierzehn, kann aber gut auf sich allein aufpassen. Blöd nur, dass die gemietete Wohnung gar nicht existiert. Noch blöder ist, dass Orkan Sandy auf dem Weg und somit ganz New York in Aufruhr ist. Ob der gutaussehende Jim oder der schüchterne Seth und seine aufgedrehte Schwester Abby ihr helfen können?Mir hat das Buch extrem gut gefallen. Anna Woltz hat hier ein wahres Meisterwerk erschaffen. Die Kulisse kann nicht besser gewählt sein. New York wird hier so wunderbar schön beschrieben, gleichzeitig wird hier aber auch die fatale Veränderung nach Sandy super zur Schau gestellt - ich dachte, ich wäre mittendrin. Die Handlung ist durchweg spannend, humorvoll, an manchen Stellen dramatisch und geheimnisvoll. Man möchte glatt das Buch nicht aus den Händens legen.Der Geschichtsverlauf ist auch mega. Unglück über Unglück kommen in Emilias Leben auf, trotzdem hält sie ihnen Stand. Eine wahrhaft starke Protagonistin. So sind auch die anderen Charaktere gewählt. Seth und Jim buhlen um Emilias Herz - der eine auffällig, der andere eher versteckt. Die kleine Schwester Abby ist für mich dennoch der wahre Held im Buch. Ich finde Abby ist ein so großartige vielschichtiger Charakter, obwohl sie erst neun ist, verhält sie sich in manchen Situationen erwachsener als die anderen. Sie ist an manchen Stellen zwar ein wenig aufdränglich und hyperaktiv, doch dies schmeichelt ihtem Charakter einfach nur positiv. Alles in allem ein mega gutes Buch, was ich jedem nur empfehlen kann. Das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Anna Woltz sein...

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  • Wunderbar-charmant und sogar etwas skurril. Lesen!

    Hundert Stunden Nacht

    Damaris

    08. June 2017 um 17:34

    "Honderd uur nacht" lautet der sympathisch-niederländische Originaltitel von "Hundert Stunden Nacht", dem aktuellen Buch von Anna Woltz. Darin geht es um Emilia, ein Mädchen aus Holland, ein Familiendrama und New York. Und wäre New York alleine nicht schon genug Leseanreiz für mich (Ich liebe NY!), machte die Beschreibung das Buch zu einem Lesemuss. Es hat sich gelohnt, die Geschichte ist toll! Schon mit den ersten Seiten war das Buch bei mir auf Highlight-Kurs.Die Geschichte startet mit Emilias Aufbruch nach New York. Schnell musste es gehen, denn sie möchte Holland so schnell wie möglich verlassen. Trotz des übereilten Aufbruchs ist Emilia gut vorbereitet, sie hat alles, wirklich alles, was sie benötigt ausgedruckt und die Kreditkarte von ihrem Vater eingesteckt. Dazu hat sie sich eine Geschichte für die Einreise am Zoll überlegt und, das Wichtigste, noch auf die Schnelle ein bezahlbares Appartement gefunden - im Voraus bezahlt natürlich.Emilia ist ein ganz einzigartiges Mädchen (ebenso ihre Familie), ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Sie ist organisiert und offen, hat aber mit einer Angststörung zu kämpfen. Doch sie ist auch tief verletzt und verstört, kombiniert mit sehr viel Wut. Etwas ist zu Hause passiert, etwas, das für sie so ungeheuerlich ist, dass sie aus dem Land flieht. Emilia gibt kleine Hinweise, dass es dabei konkret um ihrer Familie, ihren Vater, geht. Was genau vorgefallen ist, erfährt man erst später.In New York gibt es zwar das gebuchte Appartement nicht, dafür lernt Emilia Seth und Abby kennen, Geschwister, die ein paar Tage alleine zu Hause sind. Ebenso Jim, der ziemlich verrückt und abgerissen ist. Mehr oder weniger unfreiwillig müssen die vier sich zusammenraufen, denn New York steht ein schlimmer Orkan bevor.Die komplette Handlung, die Erlebnisse der Gruppe, sind so originell, humorvoll und einmalig, dass ich vom Buch völlig hingerissen war. Die Geschichte ist charmant, aber deutlich, und Emilias Hintergrundgeschichte ist nicht einfach zu bewerten. Einzig gegen Ende nützt Emilia die Differenzen mit ihren Eltern, um ihren Kopf durchzusetzen, was ich etwas überzogen fand. Geschmälert hat das das Leseerlebnis zum Glück nicht. Der Schluss ist nämlich einfach goldrichtig.Das FazitAnna Woltz hat mit "Hundert Stunden Nacht" ein Jugendbuch geschrieben, das für immer in meinem Regal bleiben wird. Es ist ein Buch mit einzigartigen Charakteren, die alle etwas aus ihren Erlebnissen mitnehmen und die es wert sind, im Gedächtnis zu bleiben. Die Geschichte hat etwas ganz Zauberhaftes und Charmantes, ist lustig und nachdenklich zugleich (und manchmal fast ein bisschen skurril). Dazu kommt ein fantastisches New-York-Flair mit der außergewöhnlichen Situation eines dramatischen Sturms. Es passt einfach. Lesen!

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  • Hundert Stunden Nacht: Hurricane Sandy trift auf Fänger im Roggen

    Hundert Stunden Nacht

    chochi_rain

    21. May 2017 um 14:27

    Hundert Stunden Nacht ist allem voran eine Geschichte über das Erwachsen werden. Woltz fragt was passiert, wenn man Eltern plötzlich nicht mehr nur als „Eltern“ wahrnimmt, sondern auch als Menschen. Sie thematisiert die Auswirkungen von Twitter und Co auf unsere Kommunikation und wie schnell aus Gerüchten „Tatsachen“ werden können, wenn sie nur oft genug wiederholt werden.Aber es geht auch um Emila, Abby, Seth und Jim, vier Jugendliche, die in der Not zu Freunden werden, und die durch das plötzliche Wegbrechen des medialen Dauerrauschens, dazu gezwungen werden sich mit sich selbst und ihrer jeweiligen Zukunft auseinanderzusetzen. Beginnend bei der Einsicht, dass die Kindheit bald vorbei ist und der „Ernst des Lebens“ auf jeden Wartet.Ergänzt wird die Erzählung zusätzlich mit einem fast schon schwarzen Humor und einer großen Menge spitzer Bemerkungen, die dafür sorgen, dass man immer wieder während des Lesens laut loslachen muss.Komplette Rezension auf Chochi in Wonderland lesen

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  • Hundert Stunden Nacht

    Hundert Stunden Nacht

    laraundluca

    15. May 2017 um 10:09

    Inhalt: Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr ruhig, angenehm, leicht und fließend, schnell und einfach zu lesen. Obwohl sowohl Handlung als auch Erzählstil sehr ruhig und gediegen sind, konnte mich die Geschichte einnehmen. Eine Geschichte über Freundschaft, das Erwachsenwerden, Freiheit. Aber auch Themen wie Mobbing, die geringe Hemmschwelle im Internet und die Folgen für die Betroffenen, wenn ein Shitstorm losgetreten wird. Außerdem kommen die Ängste, die Panik und die Zwänge der Protagonistin hinzu. Alles eingerahmt von einem Wirbelsturm, der zusätzliche Probleme mit sich bringt. Eine tiefgreifende Geschichte über Jugendliche, die sich zusammenraufen, plötzlich über das Leben und die Zukunft nachdenken, die Änderungen anstreben und die wieder Perspektiven haben. Das Ende war mir allerdings zu abrupt. Ich hatte das Gefühl, dass noch etwas Wichtiges fehlt, die Handlung noch nicht abgeschlossen ist, da sie einfach aufhört. Gerne hätte ich noch einen Blick in die Zukunft geworfen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe New York! Diese ansonsten so pulsierende Stadt konnte ich mir sehr gut während und nach dem Sturm vorstellen, tot und ruhig. Die Atmosphäre wurde wunderbar wiedergegeben. Als Mutter einer 12-jährigen Tochter und eines 10-jährigen Sohnes musste ich allerdings zwischendrin den Kopf schütteln. 2 minderjährige Kinder (9 und 15) alleine während eines Sturms in NY, ein 17-jähriger, schwer verletzter, alleine und eine 14-jährige, die alleine von Holland in die Metropole flüchtet. Erschreckend wie einfach das alles erscheint. Die Charaktere sind sehr facettenreich gezeichnet. Besonders Abby ist mir unheimlich ans Herz gewachsen. Ein aufgewecktes Mädchen, das mich mit ihren Fragen und Erklärungen des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. Emilia ist eine sehr besondere Protagonistin. Sie flüchtet nach NY um den Anschuldigen, Drohungen im Internet und ihren Eltern zu entfliehen. Dabei leidet sie unter Ängsten, Zwängen und Neurosen, hautsächlich war die Hygiene betrifft. Während eines Sturms ohne Strom und Wasser ist das natürlich sehr schwierig. Sie war teilweise mit ihrem Verhalten etwas nervig, aber durchaus authentisch. Eine interessante Geschichte mit vielseitigen Charakteren, die mich gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat. Fazit: Eine ruhige, tiefgründige Geschichte mit vielseitigen Charakteren. Leseempfehlung!

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  • Zum Träumen..

    Hundert Stunden Nacht

    buecherschlucker

    02. May 2017 um 16:59

    Inhalt:Emilia ist 14 Jahre und einfach nur wütend - auf ihre Eltern, auf ihre Mitschüler, auf ihr Leben. Zuhause erträgt sie es nicht mehr und haut ab - nach New York, mit der Kreditkarte ihres Vaters, mit der sie auch den Flug gebucht hat und schafft es sogar über den amerikanischen Zoll. Eigentlich hat sie in New York ein super gemütliches Apartment für die nächsten zwei Wochen gebucht, tja, nur leider existiert dieses gar nicht. Als sie klingelt, machen ihr nur die Geschwister Seth (15 Jahre) und Abby (9 Jahre) auf, kein symphytischer Vermieter, wie es auf Webseite stand. Als sich jedoch der Wirbelsturm "Sandy" ankündigt, bleiben Seth und Abby nichts anderes übrig, als Emilia aufzunehmen. Aus Mitleid nehmen sie dann noch den verrückten Jim (17 Jahre) zu sich, der überhaupt nicht auf sich alleine aufpassen kann.Dann: Sturm. Stromausfall. Kälte.Sie müssen immer näher zusammenrücken - Das passt Emilia, mit ihrer Zwangsneurose so überhaupt nicht, aber sie muss, ob sie will oder nicht...Meine Meinung:m Grunde genommen ist die eigentliche Story total unrealistisch. Ich meine: ein 14 Jähriges Mädchen klaut die Kreditkarte seines Vaters und bucht damit auch noch ein Flug nach New York - schafft es in Amerika dann sogar über den Zoll - ich glaube nicht, dass das in der Realität klappen würde. Dann überlebt sie auch noch ohne Probleme mit anderen Jugendlichen ein lebensgefährlichen Wirbelsturm..Das ist aber auch der einzige Aspekt, der mich an der Geschichte gestört hat, also, dass die Personen so jung sind. Während ich gelesen habe, habe ich mir automatisch Personen vorgestellt, die Älter wie 14 Jahre aussehen - aber ich denke, diese Vorstellung ist jedem selbst überlassen und wie schon gesagt - das ist das einzige, was mich an dem Buch gestört hat. Man muss das einfach mal ausblenden und sich wagen, zu Träumen!Schon nach dem ersten Absatz war ich total verliebt in das Buch. Man ist super in den Schreibstil reingekommen und konnte jedem Wort super folgen. Das Buch hat einen regelrecht dazu aufgefordert, sich einfach fallen und in die Geschichte gleiten zu lassen - wie, als wär man auf einer Luftmatratze in einem See: Man genießt und lässt sich einfach durch das Wasser gleiten, ohne schwere Last oder Gedanken. Und so ging es mir bei dem Buch auch. Es war wie ein kleiner Zufluchtsort vor dem Alltag und dem Stress. Mit jeder Seite hat man sich immer mehr wie ein Teil der Geschichte gefühlt - man hat einfach dazugehört. Es ist zwar nicht viel Spannendes passiert, aber das war auch nicht meine Erwartung, denn es ist kein Actionroman oder Thriller - es ist ein Buch zum Loslassen und Träumen, wie es der Klappentext auch schon verraten hat. Es musste gar nichts Spannendes passieren, das Buch wollte ich trotzdem nicht mehr aus der Hand legen. Es war von der ersten Seite an total interessant und dieser Zustand von Neugier hat auch niemals aufgehört. Die Geschichte hat dich einfach gefesselt und nicht wieder losgelassen. Und daran merkt man, dass die Story eigentlich perfekt ist. 

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  • Tolles Lesevergnügen über das Erwachsenwerden mit vielschichtigen Figuren

    Hundert Stunden Nacht

    Skyline-Of-Books

    23. April 2017 um 19:31

    Klappentext „Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.“   Gestaltung Mit seiner Kombination aus hellgelb, hell- und dunkelblau finde ich das Cover sehr cool. Mir gefällt vor allem das Motiv, denn die Brücke und die Gebäude sehen sehr nach New York aus und wirken vor dem mit Spiralen versehenen Himmel richtig toll. Die kleinen, hellen Kreise sehen dabei aus wie Sterne am Nachthimmel, wodurch eine angenehm beruhigende Atmosphäre beim Betrachten des Covers entsteht. Auch dass der Titel eine Kombination aus gelb und hellblau ist gefällt mir richtig gut. Ich finde, das Cover sticht sehr aus der Masse hervor und zieht den Blick nahezu magisch an!   Meine Meinung Was für ein schönes Buch! Das habe ich gedacht, als ich „Hundert Stunden Nacht“ beendet hatte. Es ist das erste deutsche Jugendbuch der Autorin Anna Woltz, die bereits mehrere Kinderbücher veröffentlicht hat. In dem Buch geht es um die 14jährige Emilia, die mit der Kreditkarte ihres Vaters Reißaus nimmt und direkt in der Stadt, die nie schläft, – New York – flieht. Dort versucht sie vor ihrer chaotischen Situation zu Hause zu fliehen, jedoch stürzt sie im Big Apple auch nur von einer Katastrophe in die nächste. Wie gut, dass sie Seth, Abby und Jim kennen lernt, denn zusätzlich zu alldem Chaos naht auch noch Orkan Sandy…   „Hundert Stunden Nacht“ ist meiner Meinung nach wundervoll erzählt. Autorin Anna Woltz erzählt aus der Ich-Perspektive von Protagonistin Emilia. Dabei verwendet sie kurze, prägnante Sätze, durch die sich das Buch rasend schnell lesen lässt und die beim Lesen wie Pfeile sind, die stets ihr Ziel treffen. Jede Beschreibung ist präzise gewählt und so werden Emilias Situation und ihre Gefühle für den Leser griffig dargestellt. Auch das Setting in New York war super und dass die Autorin den Orkan Sandy aufgegriffen hat fand ich auch klasse, denn dies ist mir bisher auch noch nicht in einem Buch begegnet.   Emilia hat mir als Figur sehr gut gefallen, denn ich konnte mit ihr mitfühlen und mich gut in sie hineinversetzen. Sie ist einsam und enttäuscht und möchte diesen Emotionen entfliehen, was für den Leser absolut nachvollziehbar ist und was sie einfach sympathisch macht. Sie sucht die Freiheit und berührte mich mit ihren Sehnsüchten und Wünschen sehr. Zudem hat sie zusätzlich ein Päckchen bzw. eine für manche Menschen seltsame Eigenart zu tragen (über die ich aus Spoilergründen nichts genaueres verraten möchte), durch die sie für mich eine sehr vielschichtige Figur wurde.   Allerdings hat sie mich diesbezüglich auch dazu gebracht, meine Augenbrauen erstaunt in die Höhe zu ziehen, denn Emilia hat bei ihrer Flucht ihre „Eigenart“ nicht bedacht und nicht eingeplant. Ohne zu viel zu verraten, ist es schwer, dies genauer zu erklären, aber ihr „Päckchen“ ist etwas, das jeder Mensch, der auch unter so etwas leidet, garantiert berücksichtigt hätte bei der Planung der Flucht nach New York. Emilia hat dies jedoch nicht getan, was ich nicht so glaubwürdig und unrealistisch fand und was mich deshalb auch etwas gestört hat.   Aber auch die anderen Charaktere sind von Vielfalt gekennzeichnet. Auch Seth, Abby und Jim haben ihre Päckchen zu tragen und im Verlauf der Handlung setzen sich alle Figuren damit auseinander. So fand ich es einerseits super, dass die Figuren trotz ihrer Unterschiede eine Verbindung und Freundschaft zueinander aufgebaut haben. Andererseits hat es mir auch richtig gut gefallen, dass die Protagonisten sich mit ihren Problemen befassen und sie nicht einfach wie dunkle Wolken über ihnen hängen bleiben.   So ist „Hundert Stunden Nacht“ eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Freiheit und auch über Freundschaft. Diese Themen werden in dem Buch, das mit Eintreffen des Orkans Sandy immer mehr Tiefe gewinnt, toll miteinander verbunden. Durch den Orkan sind die vier jungen Menschen ohne Erwachsene komplett auf sich allein gestellt und dabei wachsen sie an ihren Aufgaben. Sie befassen sich mit ihren alltäglichen Problemen, die ich durchaus realistisch fand und wachsen fest zusammen.   Fazit „Hundert Stunden Nacht“ ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, Freiheit und Freundschaft, welche sich aufgrund des fesselnden Schreibstils und der kurzen, prägnanten Sätze innerhalb weniger Stunden lesen lässt. Die Figuren sind sehr vielfältig und interessant und vor allem Protagonistin Emilia war mir sympathisch, auch wenn es eine Kleinigkeit gab, die mich gestört hat. Gerade das Auftreten des Orkans Sandy hat für mich das Buch sehr spannend werden lassen, denn dadurch gewinnt die Geschichte noch einiges an Tiefgang hinzu. Gute 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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  • Ein Buch zum Nachdenken für Teenager

    Hundert Stunden Nacht

    SelectionBooks

    23. April 2017 um 18:09

    Anna Woltz erzählt in „Hundert Stunden Nacht“ die Geschichte der vierzehnjährigen Emilia, die aus ihrer Heimat, den Niederlanden, in die USA flieht. Sie versucht so den bösen Stimmen aus dem Internet zu entfliehen, die drohen, sie aufgrund eines unverzeihlichen Vergehen von ihrem Vater umzubringen. Ganz allein kommt das Mädchen in der riesigen Metropole New York an und muss sich dort zurechtfinden, allein mit der entwendeten Kreditkarte ihres Vaters. Schnell wird Emilia klar, dass es nicht so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt hatte. Ihr Apartment, welches sie im Internet gefunden hatte, gibt es nicht und sie steht vor der Tür eines wildfremden Jungen namens Seth. Ohne Unterkunft sieht sie ihrer ersten Nacht in der Stadt entgegen. Auf den Straßen New Yorks lernt sie den verletzten Jim kennen. Ebenfalls ein Teenager, der von Zuhause ausgerissen ist. Aufgrund seiner Verletzung fühlt sich Emilia für ihn verantwortlich und folgt ihm in sein Apartment. Am nächsten Morgen zieht sie auf der Suche nach Essen los und begegnet Seth wieder, der sich plötzlich um sie sorgt. Seth und seine Schwester Abby entscheiden, Emilia bei sich aufzunehmen. Nicht ohne Grund, denn schon in wenigen Stunden zieht ein schweres Unwetter über New York auf. Auch Jim, welcher dringend Medikamente und eine ärztliche Behandlung braucht, findet bei ihnen Unterschlupf. Durch den Sturm und den damit einhergegangenen Stromausfall, der weite Teile von New York umfasst, stehen die vier Teenager einer großen Herausforderung gegenüber. Sie müssen ohne Strom und ohne Handyempfang auskommen. Ein riesiger Schock. Im Laufe der Zeit wachsen die Vier stärker zusammen und stellen sich ihren Ängsten. Sie lernen Zusammenhalt und stützen sich gegenseitig. Dieses Jugendbuch zeigt dem Leser, wie abhängig wir heutzutage von Strom und Social Media sind. Anna Woltz wählt als Protagonisten ausschließlich Jugendliche aus. Jedoch, entgegen meiner Erwartungen, trägt die Autorin so die Problematiken der modernen Welt dennoch gut an den Leser heran. Die Protagonisten haben jeder für sich eine Hintergrundgeschichte, die im Laufe der Handlung ihren Charakter erklärt und ihr Verhalten begründet. Anna Woltz thematisiert auch das Cybermobbing-Problem. Durch die im Internet herrschende Anonymität gehen viele Menschen über ihre Grenzen hinaus und stoßen Drohungen und Beleidigungen aus, die im wirklichen Leben nicht fallen würden. Die Autorin beschäftigt sich auch mit vielen weiteren Problemen, die das Leben in der heutigen Zeit mit sich bringt. Allgegenwärtig sind Geldprobleme und psychische Krankheiten.Insgesamt ist Anna Woltzs Schreibstil authentisch und passt gut zu der Hauptprotagonistin Emilia. Der Fokus des Buches liegt auf Freundschaft, Vetrauen und dem Umgang mit typischen Problemen der heutigen Gesellschaft. Aufgrund der Wahl der Protagonisten und des sehr jugendlichen Schreibstils würde ich das Buch eher Teenagern ans Herz legen. [Gastrezension von Alina auf Selection Books]

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  • Hundert Stunden Nacht

    Hundert Stunden Nacht

    froschprinzessin

    08. April 2017 um 12:31

    Hallo ihr Lieben, hier ist meine Rezension zu Hundert Stunden Nacht von Anna Wollte aus dem Carlsen Verlag.Inhalt:Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht, und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen warten sie in der Wohnung von Seth und Abby auf den Sturm, der die Stadt bald fest im Griff hat: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht. (Klappentext)Autor:Anna Wollte wurde 1981 in London geboren und wuchs in Den Haag auf. Sie studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Nach den erfolgreichen Kinderbüchern "Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess" und " Gips oder wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte" legte sie mit "Hundert Stunden Nacht" ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor. (Quelle: carlsen.de)Meine Meinung:Cover:Mir gefällt das Cover des Buchs total gut, deines ist eher schlicht gehalten und trotzdem erkennt man einzelne Details, die auch in der Geschichte vorkommen, wie den Sturm und New York. Auch die Farben passen gut, denn nach dem Sturm ist es in New York ohne Strom dunkel und es gibt nur vereinzelt Licht.Inhalt:Der Inhalt des Romans gefiel mir auch sehr gut und ich habe fand alle vier Kinder sehr sympathisch. Emilia ist ein starker und sehr mutiger Charakter, denn sie fliegt nach New York um weg von ihrem Vater und den ganzen Bemerkungen im Internet zu kommen. Auch Seth und seine Schwester Abby sind tolle Charaktere, denn Abby lockert meistens die Stimmung auf und lässt die anderen über einiges nachdenken. Seth ist eher ruhiger, aber auch sehr liebenswert. Jim ist auf den ersten Blick der typische Cool-Typ, aber er ist mehr als das. Ich finde die Kombination der vier Charaktere sehr gut gewählt, denn sie ergänzen sich alle. Die Geschichte ist mehr als nur das Fliehen vor dem Sturm. Es geht um Freundschaft und auch um das Erwachsenwerden. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, so dass man es sehr gut lesen.Fazit:Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch die Stärke und den Mut den die Protagonisten ausgestrahlt haben hat mich sehr beeindruckt. Darum gebe ich dem Roman Hundert Stunden Nacht 5 Sterne :)Ich danke dem Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Buches :)

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  • Hundert Stunden Nacht

    Hundert Stunden Nacht

    catching_words

    04. April 2017 um 18:32

    Die Charaktere waren allesamt relativ jung und somit perfekt an die Zielgruppe für dieses Buch angelehnt. Emilia Dezember de Wit war die Hauptprotagonistin. Ein junges Mädchen, dass vermutlich noch nicht so gelernt hat, wie sie am besten mit Konfliktsituationen umgehen soll. Also ab nach New York. Allein. Es ist zwar ziemlich ungewöhnlich, dass eine 14-Jährige allein in so eine Stadt fliegt, aber warum nicht. Ihre Familiensituation hat mir wirklich leid getan, aber ich mochte sie wirklich als Person. Seth war immer so ruhig, aber auch ein liebevoller Bruder und immer bemüht, dass es allen gut geht. Abby war einfach eine quirrlige 9-Jährige, über die man einfach nur lachen konnte und sie lieb haben musste. Jim ist der älteste und wohl auch coolste Gruppe. Auch wenn er so hart und taff wirkt, merkt man doch, dass auch in ihm ein weicher Kern steckt und man mit ihm über Gott und die Welt reden kann. Meine Meinung (Spoilerwarnung)    Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen dieses Buches. Ich konnte lachen, mich mit den 4 Menschen freuen und gleichzeitig mitfiebern. Viel kann ich dazu gar nicht sagen, denn es ist rundum einfach ein richtig schönes Buch. Gelungene Charaktere. Gelungener, einfacher Schreibstil.  Es war so schön zu spüren, wie die 4 zusammenhielten, obwohl sie sich doch gar nicht kennen. Aber da keiner allein war, mussten sie auch keine Angst bei einem so gefährlichen Sturm haben. Gemeinsam haben sie sich unterstützt und alle konnten sogar auf Emilias kleinen Sauberkeitstick Rücksicht nehmen. Alle machen eine kleine Entwicklung in den paar Tagen durch, in denen sie ganz auf sich allein gestellt sind. Emilia wirkt reifer und weiß langsam, wie sie mit ihrer Familie leben möchte und wie es für sie weiter gehen soll. Jim plant seine schulische und berufliche Laufbahn und die Geschwister Seth und Abby können auch wieder nach vorne in eine schönere Zukunft blicken. Es ist erstaunlich, was so ein paar Menschen, die spontan in dein Leben treten doch verändern können. Sie hätten das vermutlich nie erwartet. Alles in einem ein gelungenes Buch und auf jeden Fall geeignet für das empfohlene Alter von 14 Jahren.

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  • Alleine in einer großen fremden Stadt

    Hundert Stunden Nacht

    Wonni1986

    21. March 2017 um 09:07

    Titel: "Hunder Stunden Nacht"Autor: Anna WoltzVerlag: CarlsenSeitenzahl: 253Cover: Es ist ein Hardcover mit abnehmbaren Schutzumschlag. Die Gestaltung ist dem Titel angepasst, eine dunkle Stadt und viel blau. Schreibstil:Frau Woltz schreibt aus der Ich-Perspektive, die Dialoge sind mit kurzen Sätzen oder einzelnen Wörter im Englischen geschrieben. Alles ist sehr gut und bildhaft geschildert...so dass man eigentlich immer mit an Ort und Stelle ist. Es liest sich sehr flüssig und verständlich. Inhalt:Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.Meinung:Aus Sicht eines Erwachsenen, dass bin ich nun mal würde ich allen 4 in New York eine Standpauke halten. Emilia kann doch nicht einfach so abhauen und sich die Kreditkarte von ihren Vater nehmen, oder? Dieses Impulsive Verhalten kann ich persönlich nicht verstehen, ich hätte mich so etwas auch nicht getraut. Ganz egal was ihr Vater gemacht hat, sicherlich war es nicht in Ordnung von ihm sich mit einer Schülerin einzulassen..dennoch muss doch nicht so drastisch reagieren und nach New York gehen. Jim hingegen ein ausreißen dem alles egal ist obwohl jeder weiß wie wichtig ein Schulabschluss ist...wo sind da seine Eltern? Auch hier wieder...mein Vater trink und meine Mutter betet nur zu Gott...puh...das da die Jugendfürsorge noch nicht eingeschritten ist also ich weiß nicht. Ich finde das auch nicht Cool oder würde ihn dafür anhimmeln, das vermittelt ein völlig falsches Bild. Seth und Abby die beiden Geschwister die alleine sind, weil ihr Mutter gott wo weiß steckt...und keiner interessiert sich dafür? Also ich weiß ja nicht, ich könnte meine 15 und 9 Jahre alten Kinder nicht alleine in einer mega Metropole lassen. Deutschland wird ja immer gewalttätiger, aber New York? Super Vertrauen hat sie...Aus Sicht eines Erwachsenen würde ich nur Kopfschütteln und hoffen das ein Teenager liest, der weiß das es nur Fiktion ist und es sich nicht als Vorbild nimmt!Als junger Mensch würde ich sagen, woar was für geile Aktionen...Emilia haut einfach ab, bucht sich ein Ticket nach New York und zeigt es ihnen allen...und haut richtig auf die Kacke....Seth und Abby haben ja ein mega Glück, die Wohnung für sich ganz alleine und keine Erwachsenen, Jakpot! Und Jim, ach ist er cool, er geht nicht mehr zur Schule haust wie ein Penner, fantastisch...und das er sich beider arbeit fast den Finger abgehackt hätte, ach macht doch nichts.So oder so ähnlich... Sehr positiv finde ich das zum Schluss alle ihren Weg gegangen sind und der ein oder andere zum Nachdenken angeregt wurde. Sie haben sich gegenseitig zum "besseren" Menschen gemacht.Was ich an dieser kleinen Lektüre toll finde das bestimmte Themen zum (nachdenken vielleicht) angesprochen und auch beschrieben werden... Wie zum Beispiel Internet-Mobbing, ein ganz aktuelles Thema wo man die Kinder / Jugendlichen echt sensibilisieren muss...Neurosen Emilia hat panische Angst vor Bakterien und ständig das Bedürfnis sich waschen zu müssen, aber kein Wunder bei den Eltern und die Situation Leher/Schüler Verhältnis...diese Schülerin hat quasi ihren Körper benutzt um eine bessere Note zu erhalten...wer ist da nun der Schuldige? Der Vater/Leher oder die Schülerin... Ihr könnt es ja gerne Ausdiskutieren :-)Vielen Dank An den Carlsen Verlag :-) 

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  • Hundert Stunden Nacht - in New York

    Hundert Stunden Nacht

    FoxisBuecherschrank

    20. March 2017 um 22:34

    Fakten: Autorin: Anna Woltz Titel: Hundert Stunden Nacht Erschienen bei: Carlsen Grösse: 15,00 cm x 22,00 cm Seiten: 256 Alter: ab 14 ISBN: 979-3-551-58348-2 Klappentext: Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht. (Quelle: Carlsen) Autorin: Anna Woltz, 1981 in London geboren und in Den Haag aufgewachsen, studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Nach zwei erfolgreichen Kinderbüchern legt sie mit ›Hundert Stunden Nacht‹ ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor. (Quelle: Amazon) Meine Meinung: Das Cover fällt, wie schon gesagt, sehr ins Auge. Es zeigt New York bei Nacht, während des Wirbelsturms und wenn man genauer hinsieht, sieht man die Wirbel die hinter dem Gebäude tanzen. Vom Cover her ist das Buch schon mal ein Eye-Catcher. Einfach nur schön. Die Geschichte beginnt damit, dass Emilia aus den Niederlanden, enttäuscht von ihrem Vater, der Lehrer und Direktor an ihrer Schule ist, durch sein negatives Verhalten, die Familie ins wanken bringt. Als die Geschichte an die Öffentlichkeit kommt und in virtuellen Plattformen Drohungen und Häme, Emilia schwer treffen, fasst sie den Entschluss nach New York abzuhauen. Kurzerhand schnappt sie sich die Kreditkarte ihres Vaters und setzt sich in den Flieger. Wohlgemerkt ein 14jähriges Mädchen haut mal eben über den großen Teich ab, mit wenig Gepäck und der Tatsache das auch der perfektes Plan, seine Tücken haben kann. Aber wie so oft im Leben, sind die erst schlechten Offenbarungen, die Gutes hervorrufen können. So lernt Emilia, durch einen Internetbetrüger neue Freunde kennen. Seth, Abby und Jim. Abby ist mit ihren 9 Jahren die Jüngste, aber sehr clever und nicht auf den Mund gefallen. Die Jungs Seth und Jim können sich nicht leiden und müssen sich erst zusammenraufen. Emilias Plan, New York zu erkunden und die Kreditkarte zum glühen zu bringen scheitert schon mal daran, das ein Wirbelsturm angekündigt wird. Die Jugendlichen und das Mädchen müssen nun zusammenrücken und alle Maßnahmen ergreifen, um den Sturm zu überleben. Die Geschichte zeigt, wozu man fähig ist. Dinge die man sich nie hätte Träumen lassen, passieren und man ist gezwungen schnell und überlegt zu handeln. Jeder der Jugendlichen und auch Abby tragen dazu bei, dass der Sturm, der schlimme Auswirkungen auf das Leben in New York hat, Emilia zum nachdenken bewegen.  Denn was wirklich zählt in ihrem Leben sind Freunde und Familie.  Und das jedem Fehler passieren können. Wichtig ist nur, was man daraus macht. Mir hat der Schreibstil bei „Hundert Stunden Nacht“ so gut gefallen. Ich bin sehr schnell in diese Geschichte eingetaucht, habe New York regelrecht vor mir gesehen und auch die Stärke, die diese Stadt in einer Notsituation ausstrahlt, ist sehr beeindruckend. Die Protagonisten haben alle das Herz auf dem rechten Fleck und ich habe sie alle sehr schnell lieb gewonnen. ***** Sterne bekommt „Hundert Stunden Nacht“ für Sprache, Story und Stil und das super schöne Cover.  

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  • Hundert Stunden Nacht

    Hundert Stunden Nacht

    wannabewriterin

    19. March 2017 um 10:58

    Zu Beginn des Buches lernt man erstmal die Protagonistin Emilia Dezember de Wit besser kennen und erfährt schon etwas über ihre Person, trotzdem bleiben einige Dinge offen, die man im Laufe des Buches erfährt. Anna Woltz hat einen sehr schönen Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt und ich so auch schnell das Buch beenden konnte. Der Klappentext hat mir schon gut gefallen, aber das Buch hat das definitiv noch einmal getoppt. Bevor ich das vergesse zu erwähnen, schreibe ich es lieber gleich nieder. Die Aufmachung des Buches hat mir unglaublich gut gefallen, vorallem die Farben blau und gelb haben wahrhaftig den Inhalt des Buches wiedergegeben und das mit nur 2 Farben.Anfangs konnte ich mich noch nicht gut in Emilia hineinversetzen, dass wurde aber immer besser und am Ende hat sie mir sehr gefallen. Seth war mir auf Anhieb sympathisch und seine stille Art hat mich neugierig gemacht.Die Hauptgeschichte wurde schon aufgebaut und dadurch wurde eine tolle Spannung erzeugt. Das Ende fande ich etwas abrupt, ein Epilog wäre toll gewesen, so weiß man nicht, was mit Emilia und ihren Eltern passiert oder für welchen Jungen sie sich entscheidet, dass war etwas schade. Ansonsten war es ein tolles Buch, dass New York und das Leben nicht von der besten Seite zeigt. 

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  • Hundert Stunden Orkanasyl

    Hundert Stunden Nacht

    traumweltlesen

    13. March 2017 um 14:22

    Emilia will nur noch eins und zwar ganz schnell, ganz weit weg von ihren Eltern. Und so beginnt die Geschichte der 14-Jährigen Ausreißerin. Emilia hat alles gut durch Dacht und geplant. Sie klaut die Kreditkarte ihres Vaters, fälscht die Benötigten Dokumente und im nächsten Moment steht sie schon in der Stadt ihrer Träume. In New York. Aber das Zimmer das sie Gebucht hat gibt es nicht. Hier wohnt nur Seth und Abby . Also steht Emilia nun mitten in New York ohne Dach über dem Kopf und mit gescheiterten Plan. Damit ist das Chaos aber noch nicht Perfekt sie trifft den gutaussehenden Jim ,dem sie helfen muss und ein Orkan hat sich angekündigt. Ich würde sagen das Chaos ist perfekt. Aber zum Glück freunden die vier sich schnell an und alles wird doch ganz anders. Schon auf den ersten Seiten hat das Buch mich irgendwie in seinen Bann gezogen. Was glaube ich an der Schreibweise lag, denn die Seiten sind nur so dahingeflogen und man war plötzlich mitten in der Story und wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Schon auf den ersten Seiten des Buches merkt man wie Verzweifelt, verletzt und Wütend Emilia ist. Was ich auch verstehen kann. Ihr Vater hat echt scheiße gebaut. Und alles wird irgendwie auf ihren Schultern ausgetragen und dass sie es dann nicht mehr aushält. Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Emilia ist ein sehr spezieller Charakter, sie hat Angst vor Bakterien und hat dadurch so ein kleiner Waschzwang und bekommt zwischen durch Panik Attacken. Aber ich finde grade diese kleinen Macken machen sie nur noch sympathischer und so Real. Sie ist einfach keine dieser Perfekten Mädchen, die man aus anderen Büchern so kennt. Die kleine Holländerin leidet echt unter dem was ihr Vater gemacht hat und das merkt man ihr auch an. Aber von Seite zu Seite erzählt sie mehr über ihr Leben in Holland und man merkt das es sie befreit. Wer es mir in diesem Buch besonders angetan hat ist Abby. Abby ist 9 Jahre alt und echt aufgewecktes und quirliges Mädchen, das die ganze Welt erklärt haben möchte und wenn es ihr keiner Erklärt, dann legt sie sich ihre eigenen Erklärungen zusammen die echt amüsant sind. Abby hat mich im Laufe dieses Buches so oft zum Lachen gebracht. Sie möchte einfach die Welt verstehen und ist sehr schlau. Aber man lernt sie auch anders kennen und zwar wenn es um ihren Vater geht. Seth ist Abbys Großer Bruder, der Emilia irgendwie mag aber es nicht wahrhaben will. So hatte ich zumindest das Gefühl. Er ist ein fleißiger, bodenständiger Typ der weiß was er will und für seine Träume hart arbeitet. Ich hatte so das Gefühl im Laufe des Buches er hat die Vaterrolle für seine Schwester übernommen und erzieht sie , er muss Abby das ein oder andere mal echt von einer dumme Idee retten oder sie stoppen. Seth ist einfach zu nett für diese Welt. Dann gibt es noch Jim, Jim ist 17 Jahre und sieht wie ein Model aus oder ein Filmstar so wie Emilia so oft betont hat. Jim kann ich von dem Protagonisten her am wenigsten einschätzen. Er gibt sich immer cool aber eigentlich ist er ein ganz lieber und sensibler Kerl, der zu oft Fuck sagt. Und er hat der Kleinen Abby gehörig den Kopf verdreht. Der Schreibstil ist echt lustig und locker und leicht zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Kapitel sind Kurz und man liest alles aus Emilias Sicht. Es ist ein Buch voller, Wut, Liebe, Verzweiflung, Trauer und Freundschaft. Es ist ein Buch was auch irgendwie ums Thema Mobbing dreht. Denn Emilia so wie Seth haben es net ganz so leicht. Emilia wird im Internet klein gemacht wegen der Geschichte mit ihrem Vater und Seth er wurde schon ein paar Mal verdroschen so wie Abby erzählt hat. Und die vier hatten da ein tolles Gespräch, was ich euch mal eben zeigen möchte. „Warum sind die Leute im Internet immer so fies? Warum sind sie so viel gemeiner und aggressiver als sonst?“ „Ganz einfach“ sagt Jim „Wenn ich jemanden an pöbel , der vor mir steht ,schlägt er mich danach zusammen aber Online kann ich sagen was ich will“  (Zitat S186) Und da ist so viel Wahres dran , die Leute haben im Internet immer eine große Klappe und im echten Leben sind sie winzig klein mit Hut und kriegen den Mund nicht mal auf um die Tageszeit zu sagen. Allerdings hat mir am Ende etwas gefehlt so, das ich keine 5 Sterne geben kann. Ich möchte mich kurz beim Carlsen Verlag für dieses Wundervolle Rezensionsexemplar bedanken. Empfehlung Wenn man etwas lockeres und Leichtes für zwischen durchlesen möchte, dann kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Cover Das Cover hat mich erst so richtig auf das Buch aufmerksam gemacht. Super schönes Cover, das zum Lesen einlädt und zum Kaufen anregt.

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  • Tolles Buch!

    Hundert Stunden Nacht

    Medusay

    06. March 2017 um 19:27

    Das Buch ging schon gleich spannend los und man wollte wissen was Emelia noch alles erlebt. Ihre neuen Freunde sind auch total sympatisch und lockern die Geschichte auf.
    Ein wirklich tolles Buch!

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