Annabel Abbs

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Die Tänzerin von Paris

Die Tänzerin von Paris

 (54)
Erschienen am 14.07.2017

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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Die Tänzerin von Paris" von Annabel Abbs

Lucia Joyces Leben - ein Schicksal
HEIDIZvor 9 Monaten

Wer kennt nicht James Joyce, aber wer kennt schon sein Leben und seine Familie und vor allem seine Tochter Lucia, die 1928 ein junges Mädchen ist? Der Leser begleitet die junge Frau bis zum Erwachsensein - lernt die Familie kennen, die augenkranken Vater, die Mutter, die sie nicht liebt und erfährt erst zum Schluss, warum die Familie so dargestellt wird, wie sie Autorin Annabel Abbs beschreibt.

Lucia will endlich eigenständig sein, sie möchte heiraten, hat einige Männer auserkoren, die aber allesamt das Weite suchen, warum nur ???
Sie ist auf ihren Vater fokussiert  - scheint seine Muse zu sein .... aber ist das normal?
Sie möchte eigentlich Tänzerin werden, oder auch eine Tanzschule eröffnen, aber immer wieder steckt sie wegen des Vaters zurück. Die Eltern brauchen sie - ja, aber sollten sie ihrer Tochter nicht ein eigenes Leben ein eigenes ICH gönnen. Der Bruder nabelt sich ab, geht mit einer viel älteren Frau weg. Lucias Männer allerdings bleiben nicht, so auch Samuel Beckett, der zwar immer in ihrem Leben sein wird, aber nicht als ihr Mann, sondern unerreichbar. Kann ein Mensch so ein Leben aushalten, kann sie gesund bleiben? Schicksalhaft ist ihr Leben und die Romanbiografie ist wahrhaft spannend und wundervoll geschrieben.

Auf der wahren Geschichte der Lucia Joyce beruhend erzählt die Autorin eine Geschichte einer jungen einst aufstrebenden Frau, die hätte zu einer großen Tänzerin werden können, aber .... Das verrate ich euch nicht - lest selbst.

Etwas nach der Hälfte des Buches springen wir vom Paris des Jahres 1928 - der eigentlichen Handlung in das Zürich des Jahres 1934, als Lucia seelisch zusammengebrochen war.

Die Charaktere der Familie und der Wegbegleiter werden sehr gut beschrieben, man wird bis zum Schluss an die Handlung gefesselt und kann sich einfühlen, man fühlt sich in die Familie und ihre Probleme involviert.

Hervorragende Biografie einer Künstlerfamilie !!!!

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Angelika123s avatar

Rezension zu "Die Tänzerin von Paris" von Annabel Abbs

Bewegende Geschichte
Angelika123vor einem Jahr

Lucia Joyce ist die Tochter und Muse des großen James Joyce. Sie liebt das Tanzen und träumt davon als Tänzerin Karriere zu machen. Ihr Traum ist kurz davor wahr zu werden, doch Lucias dominante Eltern haben andere Erwartungen an sie und durchkreuzen ihre Lebensplanung. Als sie sich schließlich Hals über Kopf in Samuel Beckett, einen Zögling ihres Vaters, verliebt, wird sie auch von diesem bitter enttäuscht. Die Enttäuschung treibt Lucia in den Wahnsinn und endet auf dem Behandlungsstuhl des berühmten Schweizer Psychoanalytikers Dr. Jung. Während Lucias Therapiesitzungen wird schließlich ein schreckliches Geheimnis zutage gefördert.


Die Geschichte, die zwischen 1928 und 1934 spielt, wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. So spielt ein Teil bei Familie Joyce daheim in Paris Ende der Zwanziger-Jahre und einer im Zürich der Dreißiger-Jahre während der Therapiesitzungen bei Dr. Jung.

Trotz seines Umfangs von über 500 Seiten schafft es das Buch, niemals zäh und langatmig zu wirken. Im Gegenteil: Es entwickelt vielmehr einen gewaltigen Sog, dem zumindest ich mich bald nicht mehr entziehen konnte und einfach nur noch mitgerissen wurde. Intensiv, bewegend und spannend – Die Tänzerin von Paris ist eine Lektüre wie man sie sich als Leser/in nur wünschen kann. 

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TeleTabi1s avatar

Rezension zu "Die Tänzerin von Paris" von Annabel Abbs

Tragische Biografie in Romanform
TeleTabi1vor einem Jahr

Annabel Abbs erzählt in „Die Tänzerin von Paris“ die tragische Lebensgeschichte von Lucia Joyce, Tochter des berühmten irischen Schriftstellers James Joyce, im Paris der 20er Jahre. Die talentierte junge Tänzerin steht kurz vor ihrem Durchbruch, doch ihre Familie sieht Lucias Karriere sowie ihr Streben nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung kritisch. Auch Lucias Liebe zu dem Schriftsteller Samuel Beckett macht ihr kompliziertes Leben nicht gerade einfacher. Ihre Hoffnungen drohen zu platzen und stellen Lucia auf eine harte Probe, als auch noch ein lang verborgenes Familiengeheimnis ans Licht kommt...

Die Autorin Abbs hat in ihrem Debütroman, der im Juli dieses Jahres erschien, Lucia Joyces wahres Schicksal in einen historischen Roman verpackt, der sich mehr wie ein packender Thriller als eine trockene Biografie liest. Von Anfang an wird der Leser dadurch in die hochinteressante Welt von Familie Joyce, Samuel Beckett, Dr. Carl Jung und anderen berühmten Persönlichkeiten dieser Zeit katapultiert, die durch ihre gut recherchierte und detailreich beschriebene Art sehr authentisch wirkt. Der mitreißende Schreibstil der Autorin und die ausdrucksstark geschilderten Charaktere machen das Lesevergnügen perfekt.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar

Tanz war meine Antwort – auf alles, was das Leben mir abverlangte


Paris, 1928: Lucia ist jung, begabt und wird in der Bohème als Tänzerin gefeiert. Aber ihr Vater ist der große James Joyce, und so modern seine Werke auch sein mögen, so argwöhnisch beobachtet er das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben. Dann begegnet Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett, der ihre große Liebe wird. Doch ihre Hoffnungen, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien und ihren eigenen Weg gehen zu können, drohen schon bald zu scheitern.

Das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.

»Das starke Portrait einer jungen Frau, die sich danach sehnt, als Künstlerin zu leben, und deren Lust am Leben einem entgegenleuchtet.« The Guardian

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Über Annabel Abbs

Annabel Abbs studierte Englische Literatur und leitete eine große Marketing Consulting Agency, bevor sie zu schreiben begann. Ihre Kurzgeschichten wurden hochgelobt, und ihr Debütroman „Die Tänzerin von Paris“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt Annabel Abbs in London und Sussex.

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