Annabelle Costa

 4,5 Sterne bei 69 Bewertungen

Alle Bücher von Annabelle Costa

Cover des Buches Liebe, Eis und Schnee (ISBN: 9783966983839)

Liebe, Eis und Schnee

 (45)
Erschienen am 15.10.2020
Cover des Buches Der Trauzeuge - Liebe und andere Handicaps (ISBN: 9783966983808)

Der Trauzeuge - Liebe und andere Handicaps

 (24)
Erschienen am 25.06.2020
Cover des Buches Harvard Hottie (English Edition) (ISBN: B00DUHRQ2K)

Harvard Hottie (English Edition)

 (0)
Erschienen am 30.11.2013

Neue Rezensionen zu Annabelle Costa

Cover des Buches Liebe, Eis und Schnee (ISBN: 9783966983839)
eherzs avatar

Rezension zu "Liebe, Eis und Schnee" von Annabelle Costa

Eis, Eis, Schwarzwald, Prinzessin...
eherzvor 9 Monaten

In diesem etwas ungewöhnlichen Liebesroman geht es um eine Eiscafébesitzerin, die kalte Füße vor ihrer Hochzeit bekommt. Daher reist Sunny kurz vor der Hochzeit noch Frankfurt auf eine Eismesse. Allerdings wird diese Reise ganz anderes als sie sich das gedacht hat, es fängt damit an, dass Sunny nicht in ihrem eigentlich gebuchten Hotel landet und dann auch noch mit einer Prinzin verwechselt wird. Sie spielt diese Rolle eine Weile mit, aber natürlich wird das Netz aus Lügen immer größer. Als Sunny so richtig in der Patsche sitzt wird ihr immer deutlich, dass ihr Verlobter einfach der Richtige ist.

Dieser Roman verführt einen zum ständigen Eis naschen, da jedes Kapitel mit einer neuen verrück-kreativen Eiskomposition beginnt. Die Charaktere sind lustig herrausgearbeitet und natürlich überspitzt dagestellt, was sie aber sympatisch erscheinen lässt. Die vielen Wendungen lassen das Ende immer offen, auch wenn zu jedem Zeitpunkt klar ist, dass es ein Happ-End geben wird. Absoluter Feel-Good-Roman.

Das ebook wurde mir kostenfrei vom dp-Verlag zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

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Cover des Buches Liebe, Eis und Schnee (ISBN: 9783966983839)
Blubb0butterflys avatar

Rezension zu "Liebe, Eis und Schnee" von Annabelle Costa

„Liebe, Eis und Schnee“ von Annabelle Costa
Blubb0butterflyvor einem Jahr

Wir sind seit etwa zwei Stunden unterwegs, und ich würde Chase am liebsten sagen, dass dieser Ausflug ein furchtbarer Fehler ist und wir nach Hause fahren sollten.

Fast hätte ich es sogar gesagt.

Die Worte liegen mir auf der Zunge. Sie vermischen sich mit den Liedtexten von Billy Joels Album „Greatest Hits Volume III“, das Chase angemacht hatte, als der Empfang von Radio Pandora vor einer halben Stunde immer schlechter wurde. We didn’t start the fire. Das Feuer, also dieser Ausflug, war nicht meine Idee, und ich will das Wochenende nicht in einer Hütte in Vermont verbringen.

Aber ich bekomme meinen eigenen Text nicht über die Lippen. Und mit jeder weiteren Sekunde, die verstreicht, schwinden meine Chancen mehr und mehr, aus dieser Nummer rauszukommen.


Meinung

Es fängt doch sehr typisch an. Zwei reiche, verwöhnte Menschen fahren in einem Porsche durch eine verschneite Landschaft und bleiben – oh Wunder! – stecken und Hilfe scheint nicht in Sicht zu sein. Denn sie befinden sich mitten in einer Einöde und ringsherum ist nur Schnee. Natürlich haben sie keinen Handyempfang, etwas Essbares oder genug zu trinken im Auto. Wie dumm kann man sein? Zu Natalies Verteidigung sollte gesagt werden, dass heutzutage sicherlich viele so unvorbereitet wären wie sie. Da spielt das Geld eher eine untergeordnete Rolle.

Natalie entspricht auf dem ersten Blick dem Klischee einer Tochter aus reichem Hause und wirkt doch sehr oberflächlich. Na gut, ihr „Freund“ Chase schießt den Vogel ab. Denn der ist wirklich sehr oberflächlich und für ihn zählt nur das liebe Geld. Lernt man Natalie aber näher kennen, kann man sie nur bewundern. Sie hat aus eigener Kraft ein erfolgreiches Catering-Unternehmen aus dem Boden gestampft und sich somit gegen das Leben entschieden, das ihre Eltern für sie vorgesehen hatten. Doch man musste erst einmal zu ihrem Kern hervordringen und das hat eine Weile gebraucht, weshalb ich auch erst nach und nach warm mit ihr wurde. Jedenfalls wurde sie ungewollt mit auf einen Ausflug genommen, der damit endete, dass sie fast erfroren wäre, käme nicht Jake daher, um sie zu retten.

Jake ist ein Einsiedler, der offenbar schon viele Schlachten hinter sich gebracht hat. Nicht nur ist er voller Narben und alten Verletzungen, sondern ihn umgibt auch eine rätselhafte Aura. Er lebt völlig abgeschieden und minimalistisch, was er gerne beibehalten möchte. Eine verwöhnte Prinzessin und deren Freund zu beherbergen gehört definitiv nicht dazu. Aber je mehr Zeit sie ungewollt miteinander verbringen, desto schneller lösen sich die anfänglichen Vorurteile und Bedenken in Luft auf. Aber haben sie überhaupt eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft?

Und wäre das nicht schon genug, erwartet sie noch eine Überraschung der üblen Art. Denn genau die Menschen, die ihr nahestehen und die sie liebt, offenbaren endlich ihr wahres Gesicht…

Eine gute Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi, für die ich eine Weile gebraucht habe, ehe ich so richtig warm mit ihr wurde. Was vor allem an der Protagonistin lag, die ich erst besser kennenlernen musste, ehe sie mir sympathisch wurde. 😉 Da zeigt sich wieder, dass man Menschen nicht vorschnell verurteilen sollte. Ich habe auch einige Überraschungen erlebt, habe aber das Gefühl, dass das komplette Potential der Geschichte noch nicht ausgeschöpft wurde. Dennoch für zwischendurch ein angenehmer Zeitvertreib. 😊

 

♥♥♥,5 von ♥♥♥♥♥

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Cover des Buches Liebe, Eis und Schnee (ISBN: 9783966983839)
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Rezension zu "Liebe, Eis und Schnee" von Annabelle Costa

Tolles Buch, gegen Ende leicht abgedreht
Andersleservor einem Jahr

Wow, also das Buch macht mich jetzt nun doch irgendwie fertig. Aber ich fange von vorn an:
Allein vom Cover und Titel hat man eigentlich schon eine ziemlich genaue Vorstellung von dem Buch, jedenfalls ging es mir so. Der Klappentext passend zum Genre unterstützt das eigentlich auch noch so ziemlich. Ich will gar nicht behaupten, dass der Klappentext nicht passen würde, denn das tut er, ich habe zum ziemlich großen Teil bekommen, was ich erwartet habe, andererseits war es aber auch völlig anders.

Erstmal ist der Schreibstil toll, das Buch liest sich sehr flüssig, schnell und wirklich angenehm. Außerdem macht es einfach Spaß. Zwischendurch gab es Dinge über die ich sehr lachen musste und größtenteils ist die Protagonistin eigentlich auch sympathisch, auch wenn ich mir manches Mal gewünscht hätte, dass sie ihrem Ex-Freund mehr Kontra gibt, der übrigens ein echter Kotzbrocken ist. Es gab zwar auch einige Szenen, wo ich über Natalie echt nur den Kopf schütteln konnte, aber auch das ist für solche Bücher nicht ungewöhnlich. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und mich so gut unterhalten, dass ich sie in einem Tag direkt bis zum Ende durchgezogen habe. So weit, so gängig.

Und dann kam das Ende. Das Geheimnis wurde gelüftet, man hatte eh schon wilde Fantasien, was es sein könnte und meine Gedanken gingen auch in eine ähnliche Richtung, trotzdem hat es mich doch Überrascht. Nur ab da wurde das Buch dann irgendwie total abgedreht. Was nebenbei bemerkt nicht schlecht ist, es gibt da nur so eine kleine Grenze ab der es zu viel wird.
Als es anfing verrückt zu werden, war es auch noch völlig akzeptabel, es war noch nachvollziehbar. Aber selbst das steigerte die Autorin noch, dass es mir dann doch irgendwann etwas absurd vorkam. Es war für mich persönlich am Ende einfach ein klein wenig zu viel. Zu übertrieben. Zu abgedreht. Es war nicht schlecht, und es war definitiv spannend und hat auch irgendwo funktioniert. Aber gerade diese aller letzte überrumpelnde Sache, die war für mich so das kleine Bisschen, das es über die Grenze zum Übertriebenen geschossen hat.

Wie gesagt, das Buch hat mir so ansonsten sehr gut gefallen und ich hatte viel Spaß beim Lesen - außerdem war es mal eine angenehme Überraschung, dass die Protagonisten nicht dauernd im Bett landen, das passiert hier exakt ein einziges Mal. Und das funktioniert, denn der Zeitpunkt dafür ist gut gewählt. Trotzdem hat es diesen Hauch des abgedrehten, der es aber gleichzeitig aus dem Klischee des Genres komplett rausholt. Außerdem mag ich Jake als Charakter, vor allem weil er mal nicht vollständig dem Schönheitsideal dieser Bücher entspricht und gleichzeitig gezeigt wird, dass Behinderungen oder äußerliche "Makel" eine Beziehung nicht ausschließen, dass man dadurch eben nicht weniger schön ist als andere. Vor allem auch weil Jake nicht damit hadert. In anderen Büchern wird das ganze dann gern auf die dramatisch-tragische Spur gezogen, wo die Charaktere mit sich selbst nicht zurecht kommen und unbedingt der Partner kommen muss, der sie da rausholt und "rettet". Hier ist das nicht so - das finde ich gut. 

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