Lady Liberty

von Annabelle Tilly 
4,7 Sterne bei44 Bewertungen
Lady Liberty
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Mrs. Dalloways avatar

Wunderbar und leicht zu lesen

buecherwurm1310s avatar

Ein wundervolles Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

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Inhaltsangabe zu "Lady Liberty"

Ein fesselnder historischer Roman über eine starke Frau vor der Kulisse der Freiheitsstatue.

Die junge Journalistin Camille St. Laurent schreibt entgegen aller Vorbehalte.

Paris, 1885: Ihre Schwestern mögen in ihren Ehen aufgehen – Camille St. Laurent hat einen anderen Traum. Sie will sich als Journalistin beweisen. Ihre Chance bekommt sie, als der Figaro sie ins ferne New York entsendet. Sie soll über den Aufbau der Freiheitsstatue berichten, dem Geschenk der Franzosen an die Amerikaner. Allerdings unter einem männlichen Pseudonym.
Dass der amerikanische Zeitungsverleger Joseph Pulitzer ihr einen Kollegen zur Seite stellt, irritiert Camille zunächst. Aber allmählich erobert Patrick O’Sullivan mit seinem irischen Charme ihr Herz. Als zwei Morde die Stadt erschüttern und die Spur des Mörders zum Bau der Freiheitsstatue führt, berichten Camille und Patrick als Verbündete gemeinsam darüber. Doch dabei gerät die schöne Französin selbst in Lebensgefahr …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919800391
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:396 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:08.05.2018

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    Lese_gernevor 2 Monaten
    Lady Liberty - ein ganz tolles und informatives Buch über die Freiheitsstatue

    Paris 1885: Die junge französische adelige Camille St. Lauren möchte unbedingt Journalistin werden. Leider ist das Frauen zu dieser Zeit verwehrt. Sie kann ihre Schwestern nicht verstehen, die alleine durch eine Ehe die Erfüllung ihres Lebens haben. Doch dann bietet sich für Camille eine Chance. Der Verleger des Figaro macht ihr das Angebot über den Aufbau der Freiheitsstatue in New York zu berichten. Sie muss dies allerdings unter einem männlichen Pseudonym machen. Vor Ort in New York trifft sie auf den jungen irischen Journalisten Patrick O`Sullivan der bei Josef Pulitzer arbeitet. Doch in New York ist es nicht so ruhig wie sich Camille zuerst dachte. Zwei Morde geschehen und die haben wohl mit der Freiheitsstatue zu tun.

    *****************************

     Das Buch „Lady Liberty“ hat mir sehr gut gefallen. In diesem Buch erfährt man sehr viele Informationen über die Freiheitsstatue, die nur die wenigsten wissen dürften. Da im Buch auch zwei Morde vorkommen ist das Buch gleichzeitig ein historischer Krimi. Ich fand jetzt nur die Reaktion mancher Personen, insbesondere Camilles Tante in New York, nicht zeitgemäß und für diese Zeit zu tolerant. Ich weiß, dass die Autorin gerade wo das Buch über Freiheit handelt diese hervorheben möchte. Aber dadurch wirken manche Reaktionen der Personen nicht authentisch. Am Ende des Buches gibt es noch ein Personenverzeichnis über die im Buch erwähnten berühmten Persönlichkeiten. Das fand ich sehr gut. Ansonsten liest sich das Buch sehr gut. Ich hatte es innerhalb ein paar Tagen gelesen und gebe dem Buch vier Sterne.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Monaten
    Lady Liberty

    Die Freiheitsstatue reist nach New York und soll dort errichtet werden. Begleitet wird sie von Camille St. Laurent, die sich als Journalistin in dieser noch Männerdomäne durchsetzen will. Camille  ist eine selbstbewusste Frau, der das natürlich auch gelingen wird. Sie lernt den Iren Patrick O`Sullivan kennen und im Laufe der Geschichte lieben. Zusammen lösen sie zwei Mordfälle an jungen Frauen, die in der Stadt geschehen sind, begeben sich aber dabei in große Gefahr.

    Eine wundervolle Geschichte mit einem super Schreibstil, lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Krimi und Liebesgeschichte sehr gut vereint. Die damalige Zeit und die Geschichte der Stadt drum herum sehr gut beschrieben.


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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbar und leicht zu lesen
    Freedom!

    Ein Buch ganz nach meinem Geschmack: eine eigensinnige und emanzipierte Protagonistin, die sich ihrer Familie widersetzt und mit der man sich daher wunderbar identifizieren kann (ich für meinen Teil zumindest kann das). Es gibt eine nette Lovestory und einen spannenden Kriminalfall, den es zu lösen gilt. Auch etwas historisches Hintergrundwissen ist vorhanden. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.


    Das Buch lässt sich wirklich sehr leicht lesen. Es ist, als würde man nur so durch die Seiten fliegen. Das liegt sowohl an dem sehr angenehmen Schreibstil, als auch an der spannenden Thematik. Wer Bücher mag, die zum Ende des 19. Jahrhunderts spielen, der wird diese Geschichte lieben. Ich finde die Thematik rund um die Freiheitsstatue sowieso sehr aufregend und es ist irgendwie mal etwas Anderes... Also das Buch hat einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.
    Lady Liberty

    Camille St. Laurent möchte als Journalistin arbeiten, aber das ist einer Frau in nicht möglich. Doch der Chefredakteur des Figaros gibt ihr eine Chance und bietet ihr an, aus New York zu berichten. Seine Bedingung ist, es darf nicht herauskommen, dass der Journalist in New York eine Frau ist. Da der Vorname Camille eher von Männern getragen wird, ist das schon mal kein Problem. So begleitet Camille die Freiheitsstatue, die ein Geschenk Frankreichs an Amerika ist. Camille kommt bei einer Tante unter und bekommt von dem amerikanischen Zeitungsverleger Joseph Pulitzer einen Kollegen an die Seite gestellt. Dann geschehen zwei Morde und die Polizei schließt sie Sache recht schnell ab. Natürlich ist das eine Geschichte, in der Camille und Patrick recherchieren und so gerät Camille selbst in Gefahr.

    Der Schreibstil von Annabelle Tilly ist sehr angenehm zu lesen. Sie vermittelt den Eindruck, dass man sich zu jener Zeit mit Camille durch New York bewegt, denn alles ist sehr gut beschrieben.

    Camille ist eine selbstbewusste junge Frau, die weiß, was sie will. Während ihre Schwestern ganz selbstverständlich geheiratet haben und nun voll und ganz für die Familie da zu sein, macht Camille ihre Ausbildung und will in ihrem Beruf arbeiten. Wenn es schon in Frankreich nicht möglich ist, dann eben in Amerika. Ihre Mutter sorgt dafür, dass sie bei einer Tante unterkommt, da eine junge Frau ja nicht alleine in der Fremde leben kann. Tante Catherine ist eine eigenwillige Person, die mir gut gefallen hat. Der Ire Patrick O´Sullivan kommt aus ganz anderen Kreisen als Camille und doch sind die beiden ein gutes Team. Kein Wunder, dass sie sich näherkommen. Aber auch die weiteren Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet.

    Interessant ist auch die Geschichte der Freiheitsstatue, die hier eine Rolle spielt. Auch der Kriminalfall ist gut in die Geschichte eingearbeitet.

    Ein wundervolles Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

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    Hopeandlives avatar
    Hopeandlivevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer historischer Roman, spannend und romantisch, der das historische New York und ihr Wahrzeichen aufleben lässt.
    Eine Geschichte der Freiheit!

    Camille St. Laurent lebt als jüngste Schwester einer wohlhabenden Familie in Paris. Anders als ihre Schwestern, die in ihrem Leben als Ehefrau und Mutter aufgehen, hat Camille einen Traum. Sie möchte Journalistin werden, was zu dieser Zeit für Frauen unmöglich ist.
    Auf Grund einer Wette bekommt sie die Chance für den Figaro zu arbeiten. Allerdings nicht in Paris, sie darf über den Aufbau der Freiheitsstatue in New York berichten, welche ein Geschenk der Franzosen an die Amerikaner ist. Da ihr Name sowie weiblich als auch männlich zu gebrauchen ist, schreibt sie unter einem männlichen Pseudonym.
    Nach einer schlechten Erfahrung mit einem Mann macht sich Camille mit Spannung auf den Weg nach Amerika, schafft es nur nicht ihre feministischen Ideen für sich zu behalten und das Geheimnis als Journalistin zu arbeiten. Auch wenn sie verlacht und manchmal auch verspottet wird , hält sie an dieser einmaligen Chance fest.
    Von daher ist sie überhaupt nicht begeistert, dass der amerikanische Zeitungsverleger Joseph Pulitzer ihr einen neuen Kollegen zur Seite stellt und auch Patrick O`Sullivan findet es am Anfang mehr als irritierend "Babysitter" für einen französischen Kollegen zu sein.
    Doch nach einer ersten stürmischen Begegnung finden die beiden sehr großen Gefallen aneinander und verlieben sich in Windeseile, und zwar so schnell , dass man als Leser etwas überrascht davon ist.
    Die Liebesgeschichte wird überschattet von zwei Morden an zwei jungen Frauen , die in der Stadt passieren  und natürlich lassen sich Camille und Patrick nicht davon abbringen , die Spur des Mörders zu
    verfolgen, tauchen tief in die verschiedenen Gesellschaftsschichten von New York ein und kommen immer mehr zu dem Schluss, dass die Morde unmittelbar mit dem Bau der Freiheitsstatue zusammenhängen. Bei ihren Ermittlungen gerät besonders Camille in höchste Lebensgefahr. Wird Patrick sie rechtzeitig finden......

    Annabelle Tilly hat ein hervorragend gut recherchiertes historisches Debut geliefert. Ich habe mich auf der einen Seite sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn mich Camille und die sehr schnelle Liebesgeschichte nicht vollständig überzeugt haben, und auf der anderen Seite unglaublich viel über die Geschichte der Erbauer der Freiheitsstatue und New York gelernt.
    Ebenso über die Stellung der Frau und dass es doch sehr schön im Heute zu leben und entspannt literarische Ausflüge in diese Zeit zu unternehmen.
    Empfehlung: LESEN!

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    xine48s avatar
    xine48vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Super interessant
    Der Weg der Freiheitsstatue begleitet von einer unerschrockenen Französin

    Camille ist anders, als die Frauen in ihrer Zeit, sie möchte keinen Mann und Kinder, sondern sich selbst in ihrem Traumberuf verwirklichen! Sehr zum Entsetzen ihrer Familie, erhält sie die bemerkenswerte Chance von der Zeitschrift Le Figaro, mit der Freiheitsstatue nach New York zu reisen und alles zu dokumentieren.

    Vor Ort trifft sie auf ihren New Yorker Kollegen Patrick und bald recherchieren sie nicht nur für die Zeitung, sondern auch die brutalen Morde, die sich gleichzeitig in New York abspielen.

    Meine Meinung:

    Zuallererst muss ich sagen, dass das Autorenduo Annabelle Tilly, sich ein super spannendes und interessantes Thema für ihr Buch ausgesucht hat. Die Lady Liberty aka die Freiheitsstatue ist ein Monument, das wohl jedem bekannt ist, aber wohl nur sehr wenige viel darüber wissen. Im Verlaufe des Buches erfährt man allerhand wissenswertes über die Lady Liberty, doch immer betten die Autorinnen die Details so geschickt in den Verlauf der Geschichte ein, dass einem als Leser nie langweilig wird. 
    Während des gesamten Lesens bleibt die Geschichte spannend und ich konnte nie abwarten weiterzulesen. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und unterhaltsam! Der Gebrauch von einigen englischen Vokabeln im Verlaufe des Buches war meiner Meinung nach nicht nötig, aber hat der Geschichte auch nicht geschadet.
    Die Protagonisten Camille und Patrick sind bezaubernd und sehr fortschrittlich für ihre Zeit, manchmal sind sie für mich sogar ein wenig zu fortschrittlich, dennoch kann man nicht anders als sie ins Herz zu schließen! Besonders Camille ist eine starke weibliche Protagonistin, die man sich ohne Zweifel zum Vorbild nehmen sollte!
    Auch die Nebenfiguren waren obwohl teilweise sehr klischeehaft, interessant und liebenswert. Hier möchte ich insbesondere Tante Catherine erwähnen, eine wirklich bemerkenswerte Persönlichkeit. Einige ihrer Aussagen, werde ich in Zukunft als Zitate verwenden.
    Die romantischen Szenen im Buch waren mir leider zum Teil viel zu kitschig und passten nicht wirklich zum Rest des Buches. Auch gab es Stellen und Ereignisse, die sich manchmal viel zu schnell entwickelt haben. Bis zum Schluss bleiben leider einige lose Enden zurück, was ich persönlich sehr schade finde, das soweit ich weiß kein zweiter Teil geplant ist!

    Fazit:

    Trotz einiger kleiner Schwächen ist Lady Liberty ein sehr unterhaltsamer Roman über ein sehr faszinierendes Thema, daher gebe ich 4 Sterne! Für jeden Fan von historischen Büchern mit einem kleinen Krimitwist!

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    Tinka2s avatar
    Tinka2vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Ausflug in eine "fremde" und dennoch realistische Welt.
    Eine Kriminalgeschichte ohne viel Blut

    New York Ende des 19ten Jahrhunderts: Als Geschenk an die nun doch seit einigen Jahren unabhängige neue Nation der Vereinigten Staaten schickt Frankreich die Statue eine gigangtischen Frau, die für die Freiheit in den Staaten stehen soll – Lady Liberty. Mit ihr reist eine junge Französin aus gutem Haus, die mit allen Koventionen bricht und das ambitionierte Ziel hat, als Journalistin zu arbeiten und in Begleitung der Freiheitsstatue die Chance erhält, ihr Talent zu beweisen.


    Während ihre Familie ihren Aufbruch in die neue Welt durchaus kritisch betrachtet, freut sich Camille auf all das, was sie erwartet – bis es zu einer Reihe rätselhafter Morde kommt, in die sie unweigerlich verstrickt wird. Gemeinsam mit Patrick, einem ihrer New Yorker Kollegen, nimmt sie die Ermittlungen in die eigene Hand, nachdem die Polizei ihn schon lange ad acta gelegt hat.


    Das Cover vermittelt gleich auf den ersten Blick, worum es in dem Buch geht – eine junge, mutige Frau in New York, die sich nicht so einfach von Anderen sagen lässt, was sie tun oder lassen sollte. Es sticht sofort ins Auge und auch der Titel macht Lust auf mehr.


    Annabelle Tilly schreibt sehr flüssig und unterhaltsam, allerdings ist sie bei ihren Versuchen, die Charaktere zeitgemäß klingen zu lassen, manchmal etwas übereifrig so dass die Sprache an einigen Stellen etwas „papierig“ wirkt. Jedoch sind das eher Außnahmefälle. Durch ihre Beschreibungsgabe wird das New York der damaligen Zeit vor dem eigenen Auge lebendig und man fühlt sich fast so, als ob man da wäre.


    Erzählt wird aus der Perspektive der dritten Person, dabei wird zwischen Camille und Patrick gewechselt.


    Obwohl gerade Themen wie das New York um die Jahrhundertwende in meinen Augen etwas „ausgetreten“ sind hatte dieses Buch eine, für mich, sehr neue Herangehensweise und wirkt überhaupt nicht so wie das, was man gewohnt ist. Camille ist ein starker Hauptcharakter, der überzeugt und trotzdem (weitestgehend) in das Frauenbild der damaligen Zeit passt. (Sprich: Es gibt immer wieder Momente in denen man merkt dass es nicht eine „heutige“ Frau in der Zeit von damals ist, was unrealistisch wirken würde.)


    Mich hat das Buch voll überzeugt, die Geschichte ist packend und ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wie es ausgehen würde. Obwohl ich Amerikanistik studiere konnte ich sogar noch einiges dazu lernen. (Spoilern werde ich hier aber nicht!) Annabelle Tilly trifft meist genau den richtigen Ton und hat ein Händchen dafür, was sie explizit schreibt und was sie nur erwähnt.


    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern einmal in „fremde“ und dennoch realistische Welten hineinschnuppert und der sich für eine gute Kriminalgeschichte (ohne viel Blut) begeistern kann.

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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor 3 Monaten
    Lady Liberty

    Lady Liberty Autor: Annabelle Tilly Paris 1885: Ihre vier Schwestern mögen in ihre Ehen aufgehen – Camille St. Laurent hat einen anderen Traum. Sie will sich unbedingt als Journalistin beweisen, ein Berufszweig fast nur für Männer zugänglich. Doch sie erhält ihre Chance, ihr Vorgesetzter schickt sie auf eine lange Reise über den großen Teich direkt nach Amerika ins ferne New York. Sie soll über den Aufbau der Freiheitsstatue berichten, dem Geschenk der Franzosen an die Amerikaner. Was noch keiner weiß, Camille schreibt unter einem männlichen Pseudonym. In New York angekommen, beginnt sie und ihr neue Kollege Patrick O’Sullivan über den Aufbau der Freiheitsstatue zu recherchieren und zu berichten. Als zwei Morde die Stadt erschüttern und die Spur des Mörders direkt zum Bau der Freiheitsstatue führt, gerät Camille selbst in Lebensgefahr. Lady Liberty ist ein fesselnder historischer Roman vor der Kulisse der Freiheitsstatue. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Hintergrundgeschichte der Freiheitsstatue. Der Schreibstil ist super flüssig, spannend und bildhaft. Durch das geschickte Einbringen der zwei Mordfälle in den Handlungsverlauf wird hier Historie mit Krimielementen kombiniert. Dies ist Annabelle Tilly sehr gut gelungen. Die Charaktere Camille und Patrick wirkten für mich sehr authentisch. Beide stammen völlig verschiedenen Gesellschaftsschichten und sind mir gleichermaßen ans Herz gewachsen. Auch die Nebencharaktere, Camille’s Tante, Luke, Jimmy oder Susan empfand ich absolut gelungen und machten die Geschichte sehr lebendig. Lady Liberty ist ein gut recherchierter historischer Roman um den Aufbau der Freiheitsstatue in Amerika, gespickt mit einer spannenden Story. Ich empfehle ihn gern weiter und vergebe vier Sterne.

    Kommentare: 1
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    Maria135vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne spannende Geschichte über eine starke, selbstbewusste Frau.
    Camilles Reise in Begleitung der Lady Liberty

    Camille, der jüngste Spross der Familie, ist zum Leidwesen ihrer Schwestern eine sehr selbstbewusste Frau und setzt sich für mehr Rechte der Frauen ein.

    Sie hat sich schon dabei durchgesetzt, dass sie ein Studium absolviert hat, was 1885 für eine Frau sehr ungewöhnlich war. Und mit ihrem Berufswunsch, Journalistin zu werden, wird sie nicht wirklich ernst genommen, bzw. akzeptiert. Sie bekommt dann trotzdem die Chance und wird als Begleitung der Lady Liberty über den großen Teich entsandt, um über den Aufbau der Freiheitsstatue in New York zu berichten.
    Hier bekommt sie vom Verleger Pulitzer einen jungen Mann an die Seite gestellt, der sie bei der Einarbeitung unterstützen soll. Dieser ist aber bereits mit der heimlichen Recherche in einem Mordfall beschäftigt - findet aber in Camille eine starke Unterstützung. 

    Dieses Buch hat mit in seiner Art und durch den Schreibstil sehr gut gefallen. Die Autorin hat mich als Leser von der ersten Seite auf eine wunderbare, spannende sowie emotionale Reise mitgenommen. Es war eine sehr ungewöhnliche Mischung verschiedener Genres - Historischer Roman, Krimi und Liebesgeschichte, hat aber dadurch erst recht an Spannung aufgebaut. Man erfährt auch sehr viel über die Entstehung und den Aufbau der Freiheitsstatue auf sehr angenehme Art, ohne von geschichtlichen Fakten erschlagen zu werden.

    Die Hauptprotagonisten, aber auch die Nebenprotagonisten waren jeder auf seine Art sehr sympathisch und man konnte ihr Handeln und Tun sehr gut nachvollziehen.
    Vielen Dank für die schönen Lesestunden.

    Ich kann und muss für dieses Buch eindeutig eine Leseempfehlung aussprechen.

    Kommentare: 1
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    Durga108s avatar
    Durga108vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Camilles Weg in die Freiheit
    Lady Liberty und andere starke Frauen

    "Paris, 1885: Ihre Schwestern mögen in ihren Ehen aufgehen - Camille St. Laurent hat einen anderen Traum. Sie will sich als Journalistin beweisen. Ihre Chance bekommt sie, als der Figaro sie ins ferne New York entsendet. Sie soll über den Aufbau der Freiheitsstatue berichten, dem Geschenk der Franzosen an die Amerikaner. Dass der amerikanische Zeitungsverleger Joseph Pulitzer ihr einen Kollegen zur Seite stellt, irritiert Camille zunächst. Aber allmählich erobert Patrick O'Sullivan mit seinem irischen Charme ihr Herz. Als zwei Morde die Stadt erschüttern und die Spur des Mörders zum Bau der Freiheitsstatue führt, berichten Camille und Patrick als Verbündete gemeinsam darüber. Doch dabei gerät die schöne Französin selbst in Lebensgefahr..."

    Annabelle Tilly vereint in diesem Buch div. Genres. Ihr ist nicht nur ein historischer Roman, sondern auch ein Krimi und eine Liebesgeschichte gelungen. Das macht den Roman rund und dem Leser Freude. Die Fakten über die Freiheitsstatue sind sauber recherchiert und intelligent in den Roman eingebettet. Sie sind besonders spannend und wissenswert. Wieder was gelernt! 

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