Annabeth Albert

 4,4 Sterne bei 115 Bewertungen

Lebenslauf

Wenn sie nicht gerade ihr Bücherregal aufstockt, ist Annabeth Albert eine mehrfach veröffentlichte Liebesromanautorin aus dem pazifischen Nordwesten. Zu ihren beliebten LGBTQ+-Romanen gehören mehrere von Fans geliebte und von der Kritik hochgelobte Serien. Sie lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Oregon.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Annabeth Albert

Adam und Quinn

Zum Buch: 

Zusammen mit seinen Freunden Mason und Logan führt Adam eine Kneipe in Rainbow Cove. Er ist der heiße Barkeeper, der schon viel gesehen hat. Dann kommt Quinn ins Lokal und hat einen richtig schlechten Tag. Quinn ist Arzt in Rainbow Cove und lässt sich auf eine Sommeraffäre mit Adam ein, aus der schnell mehr wird.


Meine Meinung: 

Drunk on your Love ist das vierte Buch der Reihe, man kann jedes einzeln lesen, jedesmal gibt es ein neues gleichgeschlechtliches Paar. 

Adam hat schon sein ganzes Leben in Rainbow Cove verbracht, fühlt sich dort auch wohl, hat seine Familie, die ihn liebt. Aber auch er möchte gerne mehr eigenes und das findet er in Quinn. 

Soweit so gut, zwischenmenschlich ansich eine schöne Story, aber seit dem zweiten Buch geht es meiner Meinung nach mehr um Kinks als um eine richtige Story. Kurzum, Adam und Quinn hätten so viel Potenzial und so viel zu erzählen, da hätte es die Daddy Nummer nicht so ausführlich gebraucht. Natürlich zählt es zur Story, da es für Quinns Geschichte wichtig war, aber teilweise war es mir dann doch zuviel, zu unpassend. Aber abgesehen davon konnte mich die Geschichte rund um Adam und Quinn schon unterhalten.

Wunderschöne warmherzige Romance mit viel Gefühl

Serving Love von Annabeth Albert ist eine warmherzige, emotionale und gleichzeitig wunderbar prickelnde Romance, die mich vom ersten Kapitel an in die Welt von Rainbow Cove gezogen hat. Die Autorin versteht es einfach, Kleinstadtatmosphäre, queere Vibes und zwei hinreißend komplizierte Protagonisten so miteinander zu verweben, dass man sich sofort zu Hause fühlt.


Im Mittelpunkt stehen zwei Männer, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten – und gerade deshalb perfekt füreinander sind. Zwischen Missverständnissen, alten Verletzungen und beruflichen Herausforderungen knistert es gewaltig. Die Chemie zwischen ihnen ist spürbar, bevor sie es überhaupt selbst merken, und genau diese langsame Annäherung macht einen großen Teil des Charmes aus. Annabeth Albert lässt den Figuren Raum für Zweifel, Stolz, Mut, Verletzlichkeit – und dieses echte, manchmal unbequeme Wachsen, das eine Liebesgeschichte unvergleichlich macht.


Besonders gelungen finde ich, wie feinfühlig die Autorin Themen wie Selbstakzeptanz, Loyalität und familiäre Erwartungen einfließen lässt, ohne die Geschichte zu überfrachten. Die Konflikte wirken nie konstruiert, sondern entwickeln sich natürlich aus der Vergangenheit der Figuren. Dadurch bleibt die Handlung durchgehend spannend, ohne dramatisch überzogen zu sein.


Rainbow Cove selbst ist fast wie ein eigener Charakter – warm, bunt, offen, mit liebevollen Nebenfiguren, die der Geschichte Tiefe und Leichtigkeit geben. Freundschaften, gefundene Familie und gegenseitige Unterstützung sind zentrale Elemente, die das Buch zu einem echten Wohlfühl-Erlebnis machen.


Auch die romantischen und spicy Szenen sind hervorragend dosiert: sinnlich, intensiv, aber nie plump. Sie fügen sich perfekt in den emotionalen Bogen ein und zeigen, wie sehr sich die Beziehung der beiden entwickelt und vertieft.


Der Schreibstil von Annabeth Albert ist flüssig, herzlich und mitten ins Herz treffend. Man liest ein Kapitel und möchte sofort das nächste anschließen, einfach weil die Figurendynamik so authentisch ist und man unbedingt wissen will, wie sich alles weiterentwickelt.


Serving Love ist ein wunderschöner Auftakt der Rainbow-Cove-Reihe und absolut empfehlenswert für alle, die LGBTQ+-Romance lieben, Kleinstadtgeschichten mögen und Lust auf eine Mischung aus Gefühl, Funkenflug und wohltuender Wärme haben. Ein echter Wohlfühlroman mit Tiefgang und viel Liebe.

Kurzroman

Zum Buch: 

Cam zieht zu seiner Tante nach Rainbowcove. Erstens, weil seine Tante nicht mehr alleine leben kann und zweitens, weil sein Freund sich von ihm getrennt hat. Gerade als er einem Freund sein Leid geklagt hatte, steht Johnny vor der Tür. Holzfäller und Bondagekünstler. Er bietet Cam an, heiße Fotos zu machen, um seinen Ex eigensüchtig zu machen. 


Meine Meinung: 

Tied up in your Love ist ein Zwischenband einer Reihe rund um drei Freunde, die diesmal tatsächlich nur am Rande erwähnt werden. Johnny kam im vorhergehenden Buch schonmal kurz vor. Prinzipiell sind die Bücher alles einzeln lesbar, haben aber denselben Personenkreis, daher spoilert man sich, wenn man die Reihenfolge nicht einhält.

In diesem Buch kamen zwei Dinge zusammen,die ich bei meinen Büchern, die ich lese, nicht so mag. Erstens ist es eine Kurzgeschichte und zweitens behandelt es BDSM, allerdings in einer durchaus lesbaren, harmlosen Form, ansonsten hätte ich es nicht beendet. 

Johnny und Cam waren aber im großen und ganzen ganz süß miteinander. Große Liebe auf den ersten Blick, aber durch die Kürze des Buches halt auch ohne jeglichen Tiefgang. Alles schnell und kurz. Einfach nicht mein Fall. 

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