Anne Østby Zartbitter ist das Glück

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Inhaltsangabe zu „Zartbitter ist das Glück“ von Anne Østby

Vor Kurzem hat Kat bei einem Bootsunfall ihren Mann Niklas verloren. Nach vielen Jahren des Reisens hatten die beiden Weltenbummler aus Norwegen eine Kakaoplantage auf den Fidschiinseln auserkoren, um dort Wurzeln zu schlagen. Nun steht Kat allein da, doch so schnell ist sie nicht bereit, den Traum vom Leben im Paradies aufzugeben. Voller Tatendrang schreibt sie an vier Schulfreundinnen und lädt sie ein, dem kalten Norwegen den Rücken zu kehren und mit ihr auf Fidschi einen Neuanfang zu wagen. Gemeinsam starten sie ein abenteuerliches Vorhaben: Sie wollen nicht nur Kakao anbauen, sondern auch Schokolade herstellen. Wird es den fünf Freundinnen jenseits der fünfzig gelingen, in der Südsee zu einem harmonischen Miteinander und einem glücklicheren Leben zu finden? Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.
Ihnen gefällt die Ausstattung unserer WUNDERRAUM-Titel? Wollen Sie mehr Geschichten lesen, die vom Kopf direkt ins Herz gehen? Dann laden Sie sich das kostenlose WUNDERRAUM-Leseproben-E-Book „Willkommen im WUNDERRAUM. Unsere neuen Bücher ab August 2017“ (978-3-641-22290-1) auf Ihren E-Book-Reader.

Bittersüss - wie dunkle Schokolade!

— Angie*

Wunderschöne Geschichte über eine Alters-WG auf den Fidschi-Inseln und die Sorgen des Alltags

— jutscha

Eine Seniorinnen-WG teilt Freud und Leid auf Fidschi – leichte, frische Lektüre.

— typomanin

Eine tiefgründige und zartbittere Geschichte um fünf Frauen, die den Mut aufbringen nochmals neu anzufangen

— tinstamp

Tiefgründig, exotisch und emotionsgeladene Geschichte von fünf Freundinnen die ihren lebensabend gemeinsam auf den Fidschis erleben möchten

— isabellepf

Eine ruhige, warmherzige Geschichte von Frauen, die ihren Lebensabend zusammen verbringen.

— Buecherwurm1973

Eine schöne Geschichte in einem optisch wunderschönen Buch

— leserattebremen

Spannend exotisch, tiefgründig

— hannelore_bayer

Absolut lesenswert

— Amber144

Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Selbsterkenntnis und Verzeihen

— bine174

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  • Für mich war es eines der besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe.

    Zartbitter ist das Glück

    Ritja

    01. December 2017 um 19:03

    Für mich war es ein Lesevergnügen den fünf Frauen zu folgen. Es ist keine Sex in the City-Freundinnen Geschichte, sondern eine Geschichte über Frauen, wie sie uns im Alltag immer wieder begegnen. Man erkennt sich in der einen oder anderen Handlung, in manchen Erfahrungen und Situationen, die diese Frauen erlebt haben, wieder. Es sind interessante und starke Charaktere, die hier nach Jahren wieder aufeinander treffen. Sie sind im Rentenalter und haben bereits einiges erlebt, was sie entweder als Ballast und/oder als Freude mit sich tragen. Sie haben zusammen die Schulbank gedrückt und sich dann teilweise aus den Augen verloren. Jetzt treffen sie sich auf Fidschi wieder und müssen sich den Gedanken, den Gefühlen und der Vergangenheit stellen. Die Autorin schreibt die Geschichte in vielen kleinen Kapiteln, die immer aus einer anderen Perspektive erzählt werden. Dadurch wiederholen sich zwar einige Punkte, aber die unterschiedlichen Wahrnehmungen sind interessant und machen die Geschichte spannend. Es gibt viel zu lachen, der Humor ist wunderbar und leicht ironisch bis sarkastisch. Es wird aber auch viel be - und geweint, verpasste Chancen, große Lieben und traurige Erfahrungen. Von der Eifersucht, der Freude über das Wiedersehen, der Trauer, den Krankheiten über den Ansporn, etwas Neues zu schaffen und es sich noch einmal zu beweisen, ist alles dabei, was eine gute Geschichte ausmacht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und lässt sich leicht lesen. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und man kann kaum das Buch weglegen, da man wissen möchte, wie es mit den Frauen weitergeht. Für mich war es eines der besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe.

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  • Bittere Schokolade,,,

    Zartbitter ist das Glück

    Angie*

    16. November 2017 um 14:18

    INHALT:  Fünf  Schulfreundinnen , die zusammen die Abitur-Prüfung abgelegt haben, treffen sich auf den exotisch schönen Fidschi-Inseln im stillen Ozean, eingeladen von der welterfahrenen Reisenden Kat auf deren Kakao-Plantage. Kat verlor gerade ihren Mann und lebenslangen Reisepartner und hat ihre Jugendfreundinnen brieflich darum gebeten sie zu besuchen. Alle Frauen haben ein bewegtes Leben hinter sich mit spärlichen Kontakten zueinander und  befinden sich altersmässig in der Mitte der 60er Jahre. Wird es für sie nur ein traumhaftes Reiseerlebnis oder gar der Anfang eines neuen Lebensabschnittes? MEINE MEINUNG: Als erstes möchte ich das wunderschön und liebevoll gestaltete Cover mit exotischen Blumen, einem Vogel und dem Leinenrücken vom Wunderraum-Verlag loben. Das Lesebändchen ist eine angenehme Selbstverständlichkeit und jedes Kapitel wird zu Beginn auch mit einem netten Vogelbild geschmückt. Äusserlich gesehen ist es ein ansprechendes  Wohlfühl-Buch zum Verschenken.  Der innere, wichtigere Teil des Buches zeigt allerdings für mich zum Anfang  eine kleine Schwäche auf, zartbitter wie dunkle Schokolade. Die sehr unterschiedlichen Frauen Sina, Lisbeth, Ingrid, Maya  und Kat werden charaktermässig sehr detailliert beschrieben und ihre Gedankenwelt in Bezug auf ihre Beziehungen hat mich am Beginn durch Gehässigkeiten und negative Wertungen übereinander etwas verschreckt, aber die Charaktere werden dadurch von der Autorin sehr treffend und eben lebensnah geschildert. Melancholisch und mit einigen Längen ausgestattet, erscheinen die Rückblicke in die unterschiedlichen Lebensgeschichten der Freundinnen…..   Besonders gut haben mir  allerdings die einfachen, ehrlichen und sehr emotionsgeladenen Gedanken und Wünsche der Inselbewohnerin und Haushälterin Ateca zum Verhalten der Freundinnen im Buch gefallen. Man merkt sofort beim Lesen , dass Anne Ostby selbst diese wunderschönen Inseln besucht hat und eine leidenschaftliche Bewunderin dieser Landschaft und Menschen ist . Der poetisch angehauchte, ruhige, mit exotischen Bildern angereicherte Schreibstil  der Autorin Anne Ostby lässt sich bildhaft und bunt geniessen.  Zitat Seite 14 :“ Der Wind ist warm auf ihrer schweißnassen Haut, ein Hauch von etwas Süssem und Satten, ein Tropfen Honig auf der Zunge.“ Traditionen, Sprachausdrücke  und Bräuche der einheimischen Inselbewohner  werden einfühlsam geschildert und hinten in einem Glossar aufgeführt. Wir bekommen aber auch die Kehrseite dieser angeblichen Idylle von der Autorin mit auf den Weg. Perspektivlosigkeit und Arbeitslosigkeit der jungen Menschen, Umweltprobleme, offen zu erkennen , wie zum Beispiel Plastikmüll  an den Stränden und auf den Inseln! Kakao und Schokoladenherstellung - eine für jeden Menschen fast automatische Verbindung im Kopf,  bringen auch Kat und ihre Freundinnen auf die Idee beides zu verbinden.  Schaffen die fünf Frauen all diese Einfälle und Gegebenheiten harmonisch miteinander zu verknüpfen? Freundschaften halten und pflegen, Lebensvorstellungen und Selbstverwirklichungen verändern und/oder leben, Krankheitsbewältigungen im Alter und die harte Realität der Wirtschaftlichkeit einer Kakaoplantage zu ertragen?  Lasst Euch von dem ansprechenden Buch überraschen….. 

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  • Zartbitter ist das Glück

    Zartbitter ist das Glück

    Blaustern

    15. November 2017 um 12:03

    Kat kehrte vor einigen Jahren ihrer Heimat Norwegen den Rücken und ging mit ihrem Mann Niklas auf Reisen rund um die Welt. Auf den Fidschi-Inseln ließen sie sich nieder und wollten dort eine Kakao-Plantage betreiben. Doch dann kam Niklas bei einem Bootsunfall ums Leben, und Kat sitzt plötzlich allein dort. Aber sie hat eine Idee. Wie wäre es, wenn sie ihre alten Schulfreundinnen einlädt, um ihren Lebensabend so wie sie auf der Insel zu verbringen und Schokolade zu kreieren? Gesagt, getan, und die Freundinnen Lisbeth, Maya, Ingrid und Sina finden sich ein. Doch vierzig Jahre sind vergangen, jede führte ein anderes Leben und hat sich unterschiedlich entwickelt. Wird das Zusammenleben harmonieren, und welche Geheimnisse treten ans Tageslicht?Die Geschichte ist eher eine der leisen Töne. Es passiert nicht so viel Handlung, vielmehr geht es um das Innere der Figuren und deren Selbstfindung und ist auch widererwarten oft sehr traurig. Ganz wie im Leben gibt es nicht nur gute Tage. Die Frauen kommen jede abwechselnd in den Kapiteln zu Wort. So lernt man sie gut kennen, wobei alle ziemlich verschieden sind und jede so ihre eigenen Probleme hat. Dadurch, dass hier auch eine Einheimische in den Kapiteln zu Wort kommt, lernen wir sehr viel vom Leben, Denken und den Traditionen der Fidschis kennen, was mich sehr begeistert hat. Der Schreibstil liest sich flüssig, jedoch dauert es anfangs eine Weile bis die Geschichte richtig in Gang kommt. Es ist des Wunderraum-Verlags erstes Buch und eine Augenweide. Mit der Gestaltung wurden sich so viele Gedanken gemacht, einfach sehr schick der Stoffrücken, das extravagante Leseband und die vielen Illustrationen.

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  • Wunderschöne Geschichte über eine Alters-WG auf den Fidschi-Inseln und die Sorgen des Alltags

    Zartbitter ist das Glück

    jutscha

    21. October 2017 um 22:40

    Kat, die vor Jahren auf Weltreise ging und auf den Fidschis hängen blieb, erinnert sich nach dem Tod ihres Mannes an ihre alten Schulfreundinnen Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth und beschließt, Ihnen eine Alters-WG auf den Fidschis vorzuschlagen. Trotz anfänglicher Bedenken lassen sich alle auf das Abenteuer ein mit der Erwartung, auf der Kakaofarm der Freundin ihre eigene Schokolade zu kreieren. Obwohl sich alle seit der Schulzeit kennen und alle außer Kat in der Heimat geblieben sind, ist jedes Leben anders verlaufen und jeder hat so seine Geheimnisse. Dennoch fühlen sich alle wohl im Paradies, auch wenn es hin und wieder kleinere Reibereien gibt.Doch dann tritt ein Ereignis ein, das vorab in ihren Vorstellungen keinen Platz gefunden hatte und die Gemeinschaft wird auf eine Probe gestellt. Wird die WG nach nur wenigen Monaten auseinander brechen oder ist ihre Freundschaft so stabil, dass sie allen Widrigkeiten des Lebens trotzen kann? Der Roman ist keiner, in dem in jedem Kapitel etwas Weltbewegendes passiert. Dennoch fand ich ihn sehr fesselnd und konnte kaum noch aufhören zu lesen. Es sind die kleinen Dinge im Alltag, die die Geschichte so authentisch machen. Ich selbst hätte mir auch vorstellen können, in die WG einzuziehen. Die Protagonisten werden mit allen Ecken und Kanten dargestellt, sind aber gleichzeitig so liebenswert, dass es viel Spaß macht, von den großen und kleinen Ereignissen des Alltags zu lesen.Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt und auch die Haushälterin kommt immer wieder zu Wort, und zwar in Form von Gebeten. Was anfangs seltsam anmutete, passt einfach super in das Buch. Ich hatte zu Beginn auch etwas Mühe, die vielen Charaktere auseinander zu halten, aber das legte sich relativ schnell. Danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch ist das erste, das im Verlag Wunderraum verlegt wurde und besticht durch eine sehr hochwertige Ausgabe mit Leinenrücken und liebevoll bedrucktem Lesebändchen. Das ist für mich ein weiterer Pluspunkt.Die Geschichte ist wunderschön geschrieben und das Grundthema regt zum Nachdenken kann. Ich kann das Buch wirklich empfehlen und vergebe gute 5 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Zartbitter ist das Glück" von Anne Østby

    Zartbitter ist das Glück

    Goldmann_Verlag

    Begeistert es euch auch, ein frisch erschienenes Buch aufzuschlagen? Hüpft euer Herz, wenn ihr als einer der ersten Leser die Seiten umschlagt? Dann haben wir heute ein besonderes Highlight für euch. Denn wir verlosen die ersten Leseexemplare aus unserem neu gegründeten WUNDERRAUM Verlag.In dem Roman Zartbitter ist das Glück von Anne Østby wagen fünf Freundinnen jenseits der fünfzig einen abenteuerlichen Neuanfang. Sie kehren ihrem Alltag in Norwegen den Rücken und wollen auf Fidschi nicht nur Kakao anbauen, sondern auch Schokolade herstellen. Die große Frage ist: Finden die fünf Frauen zu einem harmonischen Miteinander und einem glücklichen Leben?Wollt ihr das erste Leseexemplar aus unserem neuen Verlag als erstes in den Händen halten? Dann bewerbt euch im Rahmen unserer Leserunde für eines von 20 Exemplaren. Ihr könnt bis zum 23. August 2017 in den Lostopf hüpfen. Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt uns im Kommentarbereich, was für euch ein Buch unvergesslich macht. Der WUNDERRAUM ist das Ergebnis eines intensiven Brainstormings, bei dem wir uns gefragt haben, warum wir gerne lesen. Was uns so am Duft von Papier begeistert. Und welche Bücher wir uns nach dem Lesen gerne ins Regal stellen. Wir möchten Geschichten, die unsere Phantasie beflügeln, die uns in einer hektischen Welt zur Ruhe kommen lassen und die unseren Geist beleben. Wir möchten beim Lesen ankommen.Diese außergewöhnlichen Geschichten brauchen eine außergewöhnliche Verpackung. Deshalb erscheinen im WUNDERRAUM ausschließlich Belletristik-Hardcover, die wir mit einer liebevollen Ausstattung versehen, wie Halbleinen-Einband, veredeltem Cover und farbigem Lesebändchen.Wir freuen uns auf eure Eindrücke von „Zartbitter ist das Glück“ und heißen euch herzlich Willkommen im WUNDERRAUM!

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  • Zartbitter ist das Glück

    Zartbitter ist das Glück

    typomanin

    07. October 2017 um 19:56

    Verlag: WunderraumSeitenzahl: 384 SeitenCover: Das Cover hat mich so angesprochen, dass ich mich für die Leserunde bewerben musste. Nicht nur die zarte Farben und das relativ schlichte Design, vor allem die liebevolle Ausstattung mit Leinenrücken und Lesebändchen haben mir gleich gut gefallen. Da haben sich die Macher von »Wunderraum« viel Schönes einfallen lassen.Rezension: Kat hat ihren Mann Niklas verloren und möchte auf ihre alten Tagen nicht alleine auf den Fidschiinseln leben. Sie lädt ihre alten Freundinnen aus Norwegen ein, mit ihr in einer sozusagen Senioren-WG zu leben und Freud und Leid miteinander zu teilen. Doch nicht nur dies, Kat hat den großen Wunsch mit den Freundinnen gemeinsam nicht nur Kakao anzubauen, sondern Schokolade herzustellen. Gut gefallen hat mir von Anfang an, dass es aus allen Perspektiven geschrieben ist. Jede der Frauen trägt ihre Probleme mit sich herum, teilweise wird geteilt, teilweise erfährt aber nur der Leser/die Leserin davon. Nach und nach wird das ein oder andere Geheimnis gelüftet. Besonders gut gefallen haben mir auch die Einschübe von Ateca, Haushälterin von Kat. Durch sie bekommt man viel von der Kultur und der Denkweise der Inselbewohner mit. Anfangs hat mir etwas die Spannung. Aber es ist auch vor allem eine Geschichte, die leicht vor sich hinplätschert. Das gemeinsame Projekt »Schokoladenherstellung« brachte noch etwas Schwung hinein. Fazit: Für mich insgesamt ein netter Roman, der sich seine 3 Sterne, auch 3 1/2, verdient hat – mehr jedoch auch nicht.

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  • Seniorinnen-WG auf Fidschi

    Zartbitter ist das Glück

    Starbucks

    06. October 2017 um 00:38

    „Zartbitter ist das Glück“, der Roman für reifere Frauen von Anne Ostby, ist im neuen Wunderraum-Verlag erschienen. Mit schöner Optik und kleinen Details macht der Verlag die Bücher, die sich vor allem an ein weibliches Publikum richten, zu Schmuckstücken, die sich prima als Geschenkbücher eignen. „Zartbitter ist das Glück“ und wohl auch alle anderen Wunderraum-Bücher haben einen edlen Einband, die Einschlagseiten tragen ein Muster wie bei Scrapbookpapier, und am besten gefällt mir das süße Lesebändchen, auf dem 'Lesepause' steht. Wunderraum sieht sich als ein Verlag für die (Haus)Frau ab 30, aber dazu sage ich später noch etwas aus der Sicht dieses Buches. Zum Inhalt. Fünf ehemalige Schulfreundinnen, die bereits auf die siebzig zugehen, treffen sich wieder auf Fidschi, wo eine von ihnen, Kat, eine Kakaoplantage hat. Kat hat die anderen eingeladen, bei ihr zu wohnen, denn seit ihr Mann Niklas gestorben ist, fühlt sie sich recht einsam. Die sehr unterschiedlichen Damen reisen an, und der Gedanke, selbst Schokolade herzustellen und zu vermarkten, entsteht. „Ein Stück vom Glück“ braucht aber in diesem Buch doch recht lang, bis es realisiert wird. Dieser Roman richtet sich ganz klar an Frauen, die das Berufsleben schon hinter sich gelassen und vielleicht an einem Wendpunkt ihres Lebens stehen, oder zumindest davon träumen. Ich bin zwar auch nicht mehr ganz jung, doch so richtig angesprochen haben mich die rüstigen Omas doch nicht. Das Buch möchte davon leben, dass es fünf sehr unterschiedliche Charaktere zusammenführt. Doch der Plan mit der Schokoladenmanufaktur wird erst nach ca. 2/3 des Romans von den Damen wirklich umgesetzt. Die Handlung schreitet so langsam voran wie die Damen selbst. Es gibt ein paar gute Ansätze und Ideen, die aber größenteils unausgereift bleiben. So darf sich die Leserin hier an mancher Stelle eher langweilen. Manches bleibt zudem verwunderlich, z.B., als eine der Frauen ausgeraubt wird und währenddessen nur von der Männlichkeit des Täters träumt (und was sie mit ihm machen möchte). Ein bisschen Fidschi-Wind darf sich die Leserin zwar um die Ohren wehen lassen, denn die Autorin kennt die Inseln recht gut, das reicht m.E. noch nicht als Stoff für einen guten Roman. Fazit: Ich habe lange gebraucht, um „Zartbitter ist das Glück“ zu beenden, denn der Roman plätschert so vor sich hin. Die letzten fünfzig Seiten haben mir dann besser gefallen, aber sonst ist das Buch einfach zu gewöhnlich und ohne Höhen und Tiefen. Möglicherweise können Ältere aber etwas in den Frauen finden, was mir verborgen blieb. Leider kann ich für „Zartbitter ist das Glück“ nur 3 bis 3,5 Sterne vergeben. 

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  • Eine ganz besondere Geschichte von fünf Freundinnen, die ihr neues Glück auf Fidschi suchen

    Zartbitter ist das Glück

    Ruf_der_Buecher

    03. October 2017 um 19:19

    Vor Kurzem hat Kat bei einem Bootsunfall ihren Mann Niklas verloren. Nach vielen Jahren des Reisens hatten die beiden Weltenbummler aus Norwegen eine Kakaoplantage auf den Fidschiinseln auserkoren, um dort Wurzeln zu schlagen. Nun steht Kat allein da, doch so schnell ist sie nicht bereit, den Traum vom Leben im Paradies aufzugeben. Voller Tatendrang schreibt sie an vier Schulfreundinnen und lädt sie ein, dem kalten Norwegen den Rücken zu kehren und mit ihr auf Fidschi einen Neuanfang zu wagen. Gemeinsam starten sie ein abenteuerliches Vorhaben: Sie wollen nicht nur Kakao anbauen, sondern auch Schokolade herstellen. Wird es den fünf Freundinnen jenseits der fünfzig gelingen, in der Südsee zu einem harmonischen Miteinander und einem glücklicheren Leben zu finden?In diesem Roman begleiten wir die 5 Freundinnen auf einer Reise  nach Fidschi und auf der Suche nach sich selbst. Jede der fünf Frauen lernen wir sehr gut kennen, auch wenn ich sehr sehr gerne noch mehr über Kats Vergangenheit erfahren hätte. Besonders spannend fand ich die Entwicklung von Ingrid und ihre Kapitel habe ich immer verschlungen. Ein besonderes Highlight waren für mich die Kapitel von Ateca, die immer mal wieder ihren Gedanken als Einheimische freien Lauf gelassen hat. Durch sie bekommt man als Leser viele Werte und Traditionen der Fidschis vermittelt. Besonders diese komplett andere Denkweise dort hat mich fasziniert und ich habe viel über die Menschen dort und deren Leben erfahren.Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und jede Freundin erzählt die Geschichte und ihre Gefühle mal aus der Ich-Perspektive. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Dies ist das erste Buch, was ich aus diesem neuen Verlag, dem Wunderraum-Verlag, gelesen habe und es wird definitiv nicht das Letzte sein. Selten habe ich ein so liebevoll gestaltetes Buch gesehen. Der Buchrücken ist mit Stoff (Halbleinen) überzogen und selbst das beschriftete Stoffleseband sieht wunderschön aus. Die Farben und kleinen Illustrationen sehen toll aus und im hinteren Teil des Buches befindet sich noch eine kleine Karte von den Fidschi-Inseln sowie Worterläuterungen zu fidschianischen Wörtern.Etwas, das die Autorin Anne Ostby wunderbar kann, ist die Atmosphäre auf den Fidschi-Inseln niederzuschreiben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte zwischenzeitlich das Gefühl direkt vor Ort zu sein.Ganz besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Freundinnen und, dass wir sie auf ihrer Suche nach sich selbst begleiten durften. Das Buch hat mich oft zum Nachdenken angeregt und konnte mir viel mitgeben. Man denkt mehr über sein Leben nach und ist mit dem, was man hat, zufriedener, nachdem man dieses Buch gelesen hat. Zudem hat mich Kats und Mayas Schicksal sehr bewegt,Kritik: Leider hatte dieses Buch für mich zu viele Längen: Anfangs war ich gespannt darauf mehr über die Charaktere und das Leben in Fidschi zu erfahren, aber für mich ging die Geschichte einfach nicht voran. Erst als ich mich durch die ersten150 Seiten (schätzungsweise) gekämpft hatte, zog mich das Buch in seinen Bann und fesselte mich bis zum Ende. Sicher, in dem Buch passiert nicht extrem viel an Handlung, aber ab einem bestimmten Punkt passiert sehr viel im Inneren der Charaktere und das fand ich spannend. Daher kann ich dem Buch nur knappe 4 Sterne geben.Ich habe die fünf Freundinnen sehr gerne auf ihrer Reise begleitet und habe mich gefreut so viele neue Dinge über eine andere Kultur und andere Traditionen zu lernen. Auch emotional konnte mich dieses Buch erreichen. Da es leider ein paar Längen zu Anfang hatte und ich mit Startschwierigkeiten kämpfen musste, gebe ich dem Buch "nur" knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Zartbitter ist das Glück

    Zartbitter ist das Glück

    tinstamp

    24. September 2017 um 13:16

    "Zartbitter ist das Glück" - schon der deutsche Titel lässt etwas auf den Inhalt schließen, der keinesfalls süß wie Milchschokolade ist, sondern eher in die zartbittere Richtung geht. Vermischt mit einem wunderbar exotischen Schauplatz, lädt die Geschichte trotzdem zum Träumen ein.Der Roman erzählt von fünf Freundinnen in den Sechzigern, die noch nicht an das Ende ihres Lebens denken. Warum auch? Jede der vier Frauen erhält einen Brief von ihrer ehemaligen Schulfreundin Kat, die nie sesshaft geworden ist. Nach ihrem Schulabschluss ist die damals junge Frau in der Weltgeschichte herumgereist und hat an verschiedenen Projeketen gearbeitet. Die letzten Jahre hat sie auf den Fischi-Inseln im Südpazifik verbracht. Doch nun ist ihr Mann Niklas verstorben und Kat ist einsam. Sie lädt ihre ehemaligen Schulfreundinnen ein, das kalte Norwegen zu verlassen und zu ihr zu ziehen. Kat möchte auf ihrer Kakao-Plantage Schokolade herstellen. Ein Neuanfang für die Frauen? Oder ein paar Monate Auszeit? Diese Frage stellen sich auch Lisbeth, Sina, Ingrid und Maya. Schlussendlich entscheiden sich alle vier Frauen Kat zu besuchen und eventuell auf der anderen Seite des Meeres ein neues Leben zu beginnen....Am Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten die vier Freundinnen auseinanderzuhalten, obwohl ihre Charaktere sehr individuell sind. Außerdem steht über jedem Kapitel der Name der Protagonistin, die aus ihrer Sichtweise erzählt. Trotzdem dauert es einige Zeit bis man alle Eigenschaften und Begebenheiten der jeweiligen Figur richtig zuordnen kann. Das liegt daran, dass man nach und nach Teile der einzelnen Lebensgeschichten erfährt. Dazu gehören auch Ehemänner, Kinder, Enkel und im Falle von Kat auch Hausangestellte und Farmarbeiter. Das verwirrt anfangs ganz schön. Zwischen den einzelnen Kapiteln sind die Gedanken und Gebete von Aceta, Kats einheimischer Hausangestellten, in kursiver Schrift wiedergegeben, die oftmals mit der Denkweise der Weißen nicht ganz klar kommt.Jede der fünf Frauen blickt auf ein Leben zurück, das sie geformt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist. So lernt man im Verlauf der Geschichte alle Figuren und ihre Charaktere näher kennen. Jede von ihnen kämpft mit dem Problemen des Älter werdens und natürlich müssen sich auch alle nach all den Jahren wieder "zusammenraufen". Die Geschichte ist kein "Friede-Freude-Eierkuchen"- Roman, sondern es werden Probleme angesprochen, die sich im Laufe der Jahre fast jede Frau stellen muss. Diese werden im Laufe des Romans gemeinsam aufgearbeitet. Hierbei geht es um verlorene Träume, Krankheit, Geheimnisse, Akzeptanz und natürlich um Freundschaft. Und so ganz nebenbei versucht man sich auch an der Schokoladenproduktion. Diese kam mir inhaltlich leider etwas zur kurz.Anne Østby hat selbst auf den Fischi Inseln gelebt, was man bei der Lektüre eindeutig merkt. Die farbenfrohen und bildhaften Landschaftsbeschreibungen lassen den Wunsch aufkommen dieses Paradies mit eigenen Augen zu sehen. Die Autorin versteht es die Traditionen und Bräuche der Fidschianer in die Geschichte miteinzubeziehen, ebenso wie ihre Sprache und die Sichtweisen der Einheimischen. Das fand ich sehr interessant!Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, wo die meisten einheimischen Begriffe erklärt werden.Schreibstil:Der Schreibstil der mir noch unbekannten Autorin ist flüssig, harmonisch, und leicht melancholisch. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildgewaltig, die Traditionen werden verständlich erklärt. Die Charaktere sind alle sehr individuell und äußert real dargestellt. Sie sind mitten aus dem Leben gegriffen.Ein Wort zum Cover: Die deutsche Ausgabe trotzdem ein wahres SCHMUCKSTÜCK. Der neu gegründete Wunderraum Verlag, der zu Random House gehört, ist spezialisiert auf liebevoll ausgestattete Romane mit einem schönen Innenleben, einem Buchrücken aus Halbleinen und einem bedruckten Lesebändchen. Und das merkt man, wenn man das Buch in den Händen hält! Traumhaft schön!Fazit:Hier ist nicht nur das Äußere wunderschön, sondern auch der Inhalt ist gelungen. Eine tiefgründige Geschichte um fünf Frauen, die den Mut aufbringen nochmals neu anzufangen. Die exotische Kulisse und die lebendigen Beschreibungen der Insel, seiner Bewohner und Traditionen lässt einem bei diesem trüben Herbstwetter von Sonne und Palmen träumen. Ein zartbitterer Roman um Freundschaft, verlorene Träume und neuem Glück.

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  • Ein exotischer Frauenroman mit Tiefgang!

    Zartbitter ist das Glück

    Cellissima

    23. September 2017 um 13:15

    Kat verließ vor ein paar Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Niklas ihre Heimat Norwegen, um auf Weltreise zu gehen. Nun ist Niklas tot und Kat alleine auf ihrer Kakao-Plantage auf den Fidschi-Inseln. Sie denkt jedoch nicht daran, ihren Traum zu begraben, sondern schreibt kurzerhand Briefe an ihre Schulfreundinnen Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth, in denen sie sie einlädt, ihren Lebensabend gemeinsam mit ihr in der Südsee zu verbringen und Schokolade herzustellen.Sie alle folgen der Einladung, obwohl sie einander seit über vier Jahrzehnten nicht gesehen haben, und das Abenteuer beginnt ...******"Zartbitter ist das Glück" ist ein gefühlvoller Frauenroman mit Tiefgang vor exotischer Kulisse.Die Autorin schreibt gut, bildhaft und atmosphärisch, und so lässt sich die Geschichte angenehm flüssig lesen und wird der Leser schnell auf diese Insel versetzt.Die Freundinnen sind ziemlich verschieden, haben alle ihr Leben und ihre Erfahrungen hinter sich, wagen nach vierzig Jahren einen gemeinsamen Neubeginn.Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen und authentisch; in ihrem Mittelpunkt steht alles, was Frauen in diesem Alter beschäftigt und bewegt. Man kann sich mit den Protagonistinnen identifizieren, an dem Prozess, wieder zueinander zu finden, teilhaben.Stellenweise ist die Handlung etwas langatmig und plätschert ein wenig vor sich hin, doch zu großen Teilen hat sie überzeugt und habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen.Manche Ereignisse sind sehr traurig und gehen einem sehr nahe; das hätte ich nach dem Cover und Klappentext nicht unbedingt erwartet.Andererseits ist dies nur konsequent und stimmig, da die Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen ist, jede der Frauen schon Einiges hinter sich hat und es bspw. eine Tatsache ist, dass gewisse Krankheiten längst nicht mehr nur alte Menschen treffen ...Hätte die Autorin auf das Aufgreifen solcher Themen und Problematiken verzichtet, wäre dieses Werk wohl auch allzu rosarot und unglaubwürdig dahergekommen.******Fazit: Ein feinsinniger, tiefgehender Frauenroman vor malerischer Kulisse, in dessen Mittelpunkt Frauenthemen, Freundschaft und die Höhen und Tiefen des Lebens stehen.

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  • Tiefgründig, exotisch und emotionsgeladene Geschichte

    Zartbitter ist das Glück

    isabellepf

    22. September 2017 um 11:26

    "Zartbitter ist das Glück", ist ein tiefgründiger und emotionsgeladener Roman über fünf Freundinnen, die mit Schokolade und guten Gesprächen, auf einer Kakaofarm auf Fidschi, ihr altes Leben hinter sich lassen, geschrieben von Anne Østby.Nach vielen Jahren des Reisen, haben sie sich Kat und ihr Mann Niklas, eine Kakaoplantage auf den Fidschi Inseln gekauft um dort endlich Wurzeln zu schlagen. Doch das Glück hält nicht lange an, und Kats Mann Niklas, kommt bei einem Bootsunfall ums leben. Nun steht Kat allein da, doch so schnell möchte sie den Traum vom Leben im Paradies nicht aufgeben und schreibt voller Tatendrang an ihre vier Freundinnen Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth einen Brief. Die Freundinnen, jenseits der Fünfzig, erhalten eine aufregende Einladung ihre Freundin Kat, die sie bewegt, den nächsten Flieger zu nehmen und bei Schokolade und guten Gesprächen gemeinsam unter Freunden den Sonnenuntergang zu geniessen. Werden die Freundinnen dem kalten Norwegen den Rücken kehren um auf einer Kakaofarm, im Paradis der Fidschi Inseln, nicht nur Kakao anbauen und Schokolade herstellen, sondern auch einen Neuanfang wagen?Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht verträumt, der mich als Leser das exotische und paradiesische der Fidschiinseln regelrecht hat spüren lassen. Manchmal habe ich mich wie im Traum gefühlt, da die Beschreibungen um die Fidschis so bezaubernd und toll beschrieben waren, sodass ich selbst gerne den nächsten Flieger Richtung Paradies genommen hätte.Zu Beginn der Geschichte, steht jedoch der Brief von Kat an ihre Freundinnen im Mittelpunkt. Dabei lernt man im weiteren Verlauf der Geschichte, jede der Freundinnen und ihren Charakter näher kenne. Denn die Kapitel bestehen aus der Sichtweise der jeweiligen Frauen die als Überschrift mit dem entsprechenden Namen des Charakters beschrieben wird. Da man fünf Charaktere, deren Familienangehörige, Hausangestellte und immer wieder Gebete von Ateca kennen lernt, war für die Zusammenstellung der Charaktere etwas verwirrend. Doch mit der Zeit habe ich gelernt damit umzugehen und konnte mich immer besser in die Figuren deren Probleme und Emotionen hineinversetzten. Gut gefallen haben mir die kursivgeschriebenen Gebete von Ateca, die manche Situationen aus ihrer Sichtweise in ihr Gebet mitaufgenommen hat und für mich den Zusammenhang hat besser verstehen lassen. Jede der Freundinnen, durchlebt währen der Geschichte höhen und tiefen, es gibt streit untereinander, aber auch einfühlsame und emotionsgeladene Momente die mich als Leser manchmal auch sehr mitgenommen haben. Toll waren auch die Entwicklungen der Charaktere, denn jede der Frauen bringt den Mut auf, einen Neuanfang zu wagen, und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, sodass sie tatsächlich jede für sich, den Sonnenuntergang auf den Fidschiinseln geniessen konnten. Unvorhersehbare Wendungen haben mich am Schluss aufatmen lassen, jedoch auf fassungslos gemacht, die mit einem wunderschönen Ende, das Sanhnehäufchen der Geschichte waren. Da die Autorin selbst, eine Reisende und Weltenbummlerin ist, die auch mehrere Jahre das Leben auf den Fidschis hat geniessen dürfen, waren ihre Schilderungen und Beschreibungen sehr real die ich ihr voll und ganz abgenommen habe. Man merkt das sie in der Zeit, eine grosse Liebe für die Fidschis entwickelt hat, die sie beim Schreiben in die Geschichte hat einfliessen lassen. Die Geschichte hat mich beim lesen gefangen genommen, und in eine zauberhafte Welt fernab auf eine kleine Insel mitgenommen. Beim lesen gelangt man sehr zügig und flüssig durch die Geschichte die jedoch durch die vielen Charaktere zu Beginn für mich etwas verwirrend war. Hier wäre eine Auflistung  und Kurzbeschreibung am Anfang des Buches eine tolle Hilfestellung gewesen. Denn mit einer Worterklärung am Endes des Buches, beschreibt die Autorin die wichtigsten und immer wieder kehrenden fidschianischen Wörter und ihre Bedeutung.Zartbitter ist das Glück, ist ein toller Roman der sehr sanft das Gefühl eines gelebten Lebens vermittelt. Über interessante Weisheiten der Fidschianischen Bewohner und über einen Neuanfang  von fünf Freundinnen, die sich auf den Fidschis wieder treffen und ihre westliche Denkweise über Bord werfen.

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  • Zartbitter ist das Glück

    Zartbitter ist das Glück

    Buecherwurm1973

    21. September 2017 um 14:08

    Lisbeth, Sina, Ingrid, Maya und Kat sind Freundinnen seit ihren Kindertagen. Nach dem Schulabschluss ist jede der Frauen ihren eigenen Weg gegangen. Nun sind 40 Jahre vergangen. Kat lebt auf Fidschi. Nachdem Tod ihres Lebensgefährte hat sie Sehnsucht nach ihren Gefährtinnen von damals. Sie schreibt jeder Freundin einen Brief und lädt sie zu sich auf die Insel ein. Alle Frauen kommen dieser Einladung nach. Jede Frau hat einen gut ausgearbeiteten Lebenslauf bekommen. So wird jeder Frauentyp verkörpert. Frauenprobleme und das Alter sind das zentrale Thema. Die einzelnen Kapitel sind jeweils einer Frau gewidmet. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es herrscht eine ruhige, harmonische Atmosphäre, obwohl auch Missstimmungen vorhanden sind und auch der Sarkasmus kommt nicht kurz. Die Bräuche auf der Insel werden dem Leser näher gebracht.Nach etwa zwei Drittel hatte ich plötzlich genug von der Frauencombo. Die Geschichte blieb stehen, alles drehte sich im Kreis. Der Schluss konnte mich wieder versöhnen und ich habe das Buch zufrieden zugeklappt. Das Buch ist mit viel Liebe gestaltet worden – ein wunderschönes Cover, einen Buchrücken aus Halbleinen, ein bedrucktes Lesebändchen und eine schöne Innengestaltung. Das Buch soll auch dekorativ ein Hingucker sein. Das ist dem neuen Verlag der Verlagsgruppe Random House hat perfekt umgesetzt. Ach ja, der neue Verlag heisst WUNDERRAUM. 

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  • Nachdenklich und dennoch leicht geschrieben

    Zartbitter ist das Glück

    leserattebremen

    11. September 2017 um 11:24

    Vier Frauen in Norwegen bekommen Briefe von einer alten Freundin. Kat lebt auf Fidschi und hat dort eine Kakaoplantage. Nach dem Tod ihres Mannes lädt sie jetzt ihre Schulfreundinnen ein. Nicht auf einen Urlaub, sondern dazu, gemeinsam ihren Lebensabend auf der wunderschönen Insel zu verbringen, auf der sie lebt. Doch das Zusammenleben bringt auch Probleme mit sich, die Frauen haben sich verändert, haben unterschiedliche Lebensentwürfe gelebt und müssen sich nun neu zusammenfinden. Hat Kat die richtige Entscheidung getroffen, als sie Sina, Maya, Ingrid und Lisbeth zu sich eingeladen hat?Anne Østby hat mit „Zartbitter ist das Glück“ eine wunderbare Geschichte über fünf Frauen geschaffen, die trotz unterschiedlicher Leben im Alter wieder zusammenfinden. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Probleme, die sich daraus ergeben, offen angesprochen werden und die Autorin nicht versucht, eine klischeehafte fröhliche Frauen-WG zu schaffen, die auch gar nicht glaubwürdig wäre. Es ist harte Arbeit für die Frauen, wieder da anzuknüpfen, wo sie vor fünfzig Jahren aufgehört haben, der Kontakt hatte sich nur sehr lose gehalten, man hat das Leben der anderen eher aus der Ferne verfolgt. Zudem zeichnet sich die Geschichte durch sehr detaillierte Beschreibungen der Traditionen und Gepflogenheiten der Bevölkerung auf Fidschi aus, die immer wieder für Missverständnisse sorgen. Für den Leser wird dies sehr schön ersichtlich, da in kurzen Abschnitten Kats Haushälterin Ateca immer wieder zu Wort kommt, die ihrer Verwunderung über das Verhalten der Fremden und ihren Sorgen dort Ausdruck verleiht. Meiner Meinung nach hat Anne Østby eine in sich schlüssige und sehr gelungene Geschichte geschrieben, die einen als Leser bewegt und mitnimmt. Durch die sehr unterschiedlichen Charaktere entsteht eine Spannung, die die Geschichte vorantreibt und „Zartbitter ist das Glück“ zu einem leichten und dennoch nachdenklichen Leseerlebnis macht. 

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  • Nicht ohne den ein oder anderen Einschlag

    Zartbitter ist das Glück

    TochterAlice

    11. September 2017 um 08:19

    haben die fünf Freundinnen aus Schultagen Kat, Ingrid, Maya, Lisbeth und Sina ihr Leben verbracht, als sie sich im Alter - naja, mit Ü60 hat man die Lebensmitte zumindest schon überschritten - auf Fidschi wiedersehen und zwar nicht nur für wenige Tage. Auf Initiative von Kat, die mit ihrem kürzlich verstorbenen Mann Niklas ein Leben als Globetrotterin verbrachte und zuletzt mit ihm auf Fidschi mehr oder weniger sesshaft wurde, wollen sie ausprobieren, ob ein gemeinsames Leben im Alter unter tropischer Sonne für sie in Frage kommt. Es muss gesagt werden, dass nicht alle Frauen untereinander so freundschaftlich verbunden sind wie Kat es gerne sehen würde - es gibt Animositäten, von denen einige nichts ahnen, aber auch unterschwellige Vorbehalte und Missstimmungen. Dennoch - es zeigt sich, dass die Frauen in wichtigen Situationen gut zusammenhalten können. Dem Leser wird auch ein Einblick in die Mentalität der Ureinwohner Fidschis gewährt - nicht zuletzt durch die immer wieder eingestreuten Einwürfe der Haushälterin Ateca, die das Zusammenleben der fünf Damen aus einem ganz eigenen Blickwinkel betrachtet. Ein seichter Unterhaltungsroman ist es also sicher nicht, den wir mit "Zartbitter ist das Glück" in den Händen halten. Wobei die Unterhaltung ganz sicher nicht zu kurz kommt, es aber aus meiner Sicht ziemlich tiefgründig zugeht. Stimmungen auffangen, Charaktere zeichnen, aber auch verschiedene Mentalitäten darstellen: das alles sind Stärken der norwegischen Autorin Anne Østby, die zu einem besonderen Lesegenuss führen - wenn man sich nur darauf einlässt. Und das fällt dem Leser aus meiner Sicht leicht, da der neu gegründete Wunderraum Verlag mit seinem ersten Buch ein ganz besonderes Kleinod geschaffen hat, dass nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich - also in Bezug auf die Gestaltung - eine absolute Besonderheit darstellt. Von mir gibt es hier eine Empfehlung auf der ganzen Linie!

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  • Spannend exotisch tiefgründig

    Zartbitter ist das Glück

    hannelore_bayer

    10. September 2017 um 19:12

    Meine Meinung: Ich habe mein persönliches Highlight 2017 gelesen. Ein wunderschön aufgemachtes, schon von außen beeindruckendes Buch. Es hat einen Leinenrücken. Die Buchdeckel sind in zartem Grün gehalten und man sieht gleich einen Bezug zur Geschichte. Frangipanis, Kakaofrüchte,Palmwedel, Meer und exotische Vögel sind abgebildet. Ein Lesebändchen mit dem netten Aufdruck Lesepause gibt es auch. Im Anschluß an die Geschichte folgt eine Karte der Fidschiinseln und Erklärungen für die Fidschianischen Wörter und Bräuche die in der Geschichte vorkommen. Alles in allem ein Paket, Buch, bei dem schon starke Vorfreude aufkommt. Der Schreibstil ist dasTüpfelchen auf dem "i", er versetzt einen fast in Sekundenschnelle auf die Fidschis. " Fidschi ist jetzt mein Zuhause. Hier bleibe ich bis zum letzten Sonnenuntergang. Warum kommst du nicht auch?" Ich bin der Einladung gefolgt und war dort, habe mit Lisbeth, Sina, Ingrid, Maya und Kat dort gelebt. Habe mit gestritten, mit gelitten, war bei der Schokoladenproduktion dabei und habe mit Spannung die Entwicklung der 5 Frauen verfolgt.Ich habe das Meer gehört und die Natur, hatte Kontakt mit den Einheimischen und habe viel über Bräuche und Sitten dazugelernt. Leider ist mein Urlaub auf Seite 370 zu Ende gegangen.Ich werde alle in meiner Erinnerung behalten und ja, so wie Maya Abschied genommen hat, daß wünsche ich mir auch. Geschichte: Es gab einmal fünf Freundinnen, vier, Lisbeth,Ingrid,Sina und Maya sind in Norwegen geblieben und Kat reiste mit ihremFreund Niklas in der Welt herum. Nach über 40 Jahren erreicht die Drei nun ein Brief. Kat lädt sie ein den letzten Abschnitt des Lebens mit ihr auf Fidschi zu verbringen. Als erstes entscheidet sich Ingrid, die anderen ziehen nach. Maya kommt als Letzte mit einem Geheimnis.Sie raufen sich schnell zusammen und versuchen die Schokoladenproduktion in Gang zu bringen. Es ist sehr interessant, die Vier zu beobachten. Noch eine macht sich ihre Gedanken, Ateca, Kats Haushälterin. Jede hat mindestens ein Problem mitgeschleppt, daß es zu lösen gilt. Ateca betet viel und versucht zu helfen, wo sie nur kann.Es stellt sich im Verlauf heraus, daß auch Kat ein großes Problem hat, daß aber zum Ende sich auch gut entwickelt. Es gibt unerwartete Kinder, Ingrid wird verehrt, viele Geheimnisse, die sich so nach und nach lösen. Auch das Schokoladenmachen gelingt ihnen. Der Epilog zeigt nochmal was nach der eigentlichen Geschichte noch passiert ist. Es gibt viele Fragen! Was ist Mayas undKats Geheimnis, wer sind die unerwartetenKinder,von wemwird Ingrid verehrt,wie entscheidet sie sich, wer oder was ist Maraia? Noch einige mehr! Wenn sie das Buch lesen, wissen sie alles! Eine 100%ige Empfehlung!

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