Anne-Ev Ustorf Wir Kinder der Kriegskinder

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Inhaltsangabe zu „Wir Kinder der Kriegskinder“ von Anne-Ev Ustorf

Ihre Eltern waren Kinder im Zweiten Weltkrieg. Bombenhagel, Zerstörung und Flucht haben viele erlebt. Das wirkt nach – auch auf die eigenen Kinder, die heute zwischen 30- und 50-Jährigen. Und es prägt das Lebensgefühl einer ganzen Generation, die im langen Schatten des Krieges aufwuchs. »Dieses Buch hat das Potenzial, Familienbeziehungen zum Positiven zu verändern. Denn Verständnis ist die Voraus- setzung für Versöhnung.« Ursula Nuber, Psychologie Heute

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    Wir Kinder der Kriegskinder

    Armillee

    18. November 2015 um 09:56

    Mich hat das Buch sehr berührt. Oft fühlte ich mich persönlich angesprochen. Vieles kam mir so bekannt vor....!!
    Wer sich für dieses sensible Thema interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

  • Rezension zu "Wir Kinder der Kriegskinder"

    Wir Kinder der Kriegskinder

    ElkeK

    Inhaltsangabe: von amazon.de: Ihre Eltern waren Kinder im Zweiten Weltkrieg. Bombenhagel, Zerstörung und Flucht haben viele erlebt. Fast alle hatten sie Hunger und vor allem Angst, große Angst. Das wirkt nach – auch auf ihre eigenen Kinder, die heute zwischen 30 und 50-jährigen. Anne-Ev Ustorf, geboren 1974, ist selbst das Kind von Kriegskindern. Sie hat Gespräche geführt, Parallelen gefunden und festgestellt: Vieles, was ihre Generation umtreibt, hat sie von ihren Eltern »geerbt« – der Bericht über das Lebensgefühl einer ganzen Generation, die im langen Schatten des Krieges aufwuchs. Mein Fazit: Ich selbst bin ein Kind von Kriegskindern. Mein Vater ist 1942 geboren, meine Mutter 1945. Allerdings haben meine Eltern keine Fluchterfahrung oder das Trauma der Heimatlosigkeit erlitten, aber das es nicht einfach war, haben sie an der einen oder anderen Stelle schon mal erzählt. Hunger oder andere schlimme Dinge waren sicher damals auch Thema. Beim Lesen der Geschichten habe ich mich zwar nicht unbedingt wiedergefunden, aber es in ähnlicher Form erlebt. Ob ich es jetzt auf die Kriegserfahrung zurück führen kann, weiß ich nicht. Einiges vielleicht schon. In jedem Falle wirft dieses Buch die Geschehnisse in ein anderes Licht. Es ist damals viel schlimmes passiert, auch mit den Flüchtlingen. Sie haben viel verloren und mussten sich eine neue Existenz aufbauen, in die sie oftmals nie in ihrem Leben ankamen – trotz aller Bemühungen. Ich musste häufig Pause machen, weil mir Vorstellung der Erzählungen schon ziemlich nahe gingen. Und es ist wirklich passiert. Gar keine Frage, so etwas muss verarbeitet werden, nicht nur im Familienkreis, auch in unserer Gesellschaft. Und so etwas darf auch nicht vergessen werden (obwohl viele das sehr gerne würden). Ganz am Ende gibt es noch ein Kapitel, was sich auch mit heutigen Flüchtlingskindern und deren fatalen Situation auseinander setzt. Dabei kamen ebenso erschreckende Details zu Tage. Wer sich viel mit diesem Thema auseinander setzt, sollte das Buch lesen. Es gibt Einblicke in bedrückende Familiengeschichten, aber auch Ansätze, wie man in der zweiten oder dritten Generation besser damit umgehen kann. Von mir bekommt es vier Sterne. Ein Stern Abzug, weil mindestens zweimal Passagen doppelt abgedruckt waren. Ich finde, da hat das Lektorat ein wenig geschludert. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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  • Wir Kinder der Kriegskinder

    Wir Kinder der Kriegskinder

    Daphne1962

    08. February 2014 um 16:32

    Wir Kinder der Kriegskinder  Auch ich bin ein Kind der Kriegskinder. Nie hatte ich mir darüber Gedanken gemacht, warum meine Eltern so sind, wie sie sind und warum man mir Dinge vorwarf, für die ich nun mal überhaupt nichts konnte. Auch nicht, warum ich mich verantwortlich fühlte für meine Mutter und mir da eine Rolle habe übertragen lassen bzw. da hinein gerutscht bin und erst befreit war, als sie verstorben sind. Anne Ev-Ustorf erzählt in diesem Buch von vielen schweren Schicksalen, die sich alle in irgendeiner Weise ähnelten. Weltkrieg und Flüchtlinge hatte ja jeder von uns in seiner Familie. Flüchtlinge aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern. Unsere Eltern hatten fast alle einen Vater, der in den Krieg zog, gefallen war oder in Gefangenschaft geriet und erst Jahre später wieder zur Familie stieß. Die Mütter alle geflohen, entweder zu Fuß, mit Kutschen und Gruppen, traumatisiert, Familienmitglieder und Kinder unterwegs verstorben, die Frauen vergewaltigt, in Lager gesperrt jahrelang oder auf Bauernhöfen untergebracht. Sich versucht neue Existenzen aufzubauen. Die zukünftigen Eltern lernten sich dann meistens nach dem Krieg kennen und gründeten neue Familien. Diese Kinder sind dann in den Jahren zwischen 1955 und 1975 geboren. Diese Kinder haben entweder ständig irgendwelche schlimmen Geschichten, manchmal auch nur bruchstückweise aus dem Krieg erzählt bekommen. Oder ein Elternteil war so verschlossen, das er überhaupt nicht über seine Erlebnisse reden konnte. Hier wäre jetzt wichtig gewesen, eine Therapie zu machen und das Erlebte zu verarbeiten. Aber viele scheuten auch davor, das Verdrängte wieder an die Oberfläche zu holen und aufzuarbeiten. Zu schlimm waren die Erfahrungen. Nun passierte aber das Folgenschwere, wofür die spätere Generation nun gar nichts konnte. Die Verhaltensmuster wurden oftmals, nicht immer, auf die Kinder übertragen oder die Erziehung war so streng und von Ängsten behaftet noch. Was auch wieder bei diesen Kindern zu psychischen Störungen führte, die sie sich teilweise auch nicht erklären konnten. Die meisten Kindern konnten sich vom Elternhaus nicht lösen. Zu große Angst, die Eltern kämen mit der Entfernung nicht zu Recht. Mir hat dieses Buch in vieler Hinsicht die Augen geöffnet und da ich von der Flucht meines Vater so überhaupt keine Ahnung habe, was da alles passiert war, werde ich seine Cousinen fragen, ob sie Hintergründe kennen oder vielleicht zusammen geflohen sind. Noch gibt es einige wenige Überlebende. 

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  • Rezension zu "Wir Kinder der Kriegskinder" von Anne-Ev Ustorf

    Wir Kinder der Kriegskinder

    hexhex

    23. May 2011 um 11:12

    Ihre Eltern waren im Zweiten Weltkrieg. Bombenhagel; Zerstörung und Flucht haben viele erlebt. Bombenhagel; Zerstörung und Flucht. Das wirkt nach. (Klappentext) Das Buch wendet sich an die Kinder, die zwischen 1955 und 1975 geboren sind, und (was leider nicht im Klappentext auftaucht) an diejenigen, deren Eltern im Krieg aus den Ostgebieten geflüchtet sind. Die Autorin schildert an Beispielfällen, wie sehr sich die Erfahrungen der Eltern auf die Kinder niederschlagen. Immer wieder bezieht sie auch Forschungsergebnisse mit ein. Ich habe mich schon immer gefragt, wie die Kriegsgeneration ihre schlimmen Erlebnisse verkraften konnte, ohne psychologische Unterstützung, Selbsthilfegruppen etc., wie es heute üblich ist. Daher habe ich mich sehr gefreut als ich jetzt auf dieses Buch gestoßen bin. Wir Kinder der Kriegskinder ist sehr verständlich geschrieben, auch diverse Forschungsergebnisse werden anschaulich wiedergegeben Für alle, die Eltern haben, die flüchten mussten, ist dieses Buch ein absolutes MUSS. Ich selbst war immer wieder überrascht, wie viele Verhaltensweisen mir bekannt vorkamen, bei denen ich mich häufig gefragt habe, woher sie kommen.

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