Anne-Kathrin Kilg-Meyer Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte

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Inhaltsangabe zu „Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte“ von Anne-Kathrin Kilg-Meyer

Wie gelingt es einer Frau, sich ein Preisgeld zu sichern, noch bevor der Preis verliehen wird? Mileva Einstein (1875-1948), Albert Einsteins Studienfreundin, Jugendliebe und erste Frau, gelingt dieses Meisterstück, aber nicht nur das. Taktisch klug behält sie während eines langwierigen Scheidungsverfahrens mit ihrem Mann die Fäden in der Hand. Sie tut dies nicht aus Eigennutz, sondern um ihre beiden Kinder, darunter ein psychisch schwer erkrankter jüngerer Sohn, finanziell abzusichern. Eigentlich möchte sie sich ohnehin nicht scheiden lassen. Aber Albert hat sich in seine Cousine Elsa verliebt und will mit allen Mitteln die Trennung. Die Scheidungsvereinbarung wird 1919 rechtskräftig und zwei Jahre später erhält Albert Einstein den Nobelpreis zuerkannt. Der Kampfeswille dieser begabten Physikerin ist eindrucksvoll und für die damalige Zeit mehr als ungewöhnlich. Dass sie ihr Ziel überhaupt erreicht, verweist möglicherweise auch auf Einsteins schlechtes Gewissen gegenüber seiner einstigen Kommilitonin, die wohl maßgeblich an seinen Forschungen mitwirkte. Die lebendig erzählte und wenig bekannte Geschichte bietet einen ungewöhnlichen Blick auf das Leben der Wissenschaftlerin, Frau und Mutter und das Familienleben der Einsteins.

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  • Ein unterhaltsames Porträt einer ungewöhnlichen Frau

    Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13. May 2016 um 13:10

    Die Autorin dieses kleinen Buches, das in der Reihe „Momente des Lebens“ erscheint, Anne-Kathrin Kilg-Meyer, kennt sich aus im Thema. Sie arbeitet als selbständige Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Familien- und Scheidungsrecht  in Augsburg und hat sich einen berühmten Scheidungsfall ausgesucht.Es geht um den Fall von Mileva Einstein. Sie war Albert Einsteins Studienfreundin, Jugendliebe und erste Ehefrau. Sie hat schon früh an Einsteins Forschungen mitgewirkt und sie ahnt, dass er irgendwann dafür den Nobelpreis erhalten wird. Als Albert sich von ihr trennt, um mit seiner Cousine Elsa zu leben, strengt Mileva ein Scheidungsverfahren an, in dem sie sich das Preisgeld eines möglichen Nobelpreises für Albert sichert. Sie unternimmt diesen Einsatz nicht für sich selbst, sondern für ihre Söhne. Die Autorin beschreibt eine Frau, die schon durch ihre Ausbildung als Physikerin für die damalige Zeit ungewöhnlich war. Erst recht ihr Einsatz für die Versorgung ihrer Söhne. Natürlich spielt auch Einsteins schlechtes Gewissen dabei eine Rolle, aber das Verfahren, wie die Autorin es schildert, ist für die damalige Zeit schon recht ungewöhnlich.Ein unterhaltsames Porträt einer ungewöhnlichen Frau, Wissenschaftlerin und Mutter das viele Einblicke  auch in das Familienleben der Einsteins bietet.

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