Anne-Laure Bondoux

 4.3 Sterne bei 169 Bewertungen
Autorin von Die Zeit der Wunder, Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben und weiteren Büchern.
Anne-Laure Bondoux

Lebenslauf von Anne-Laure Bondoux

Sorgfältig komponierte und ergreifende Herzensgeschichten: Anne-Laure Bondoux ist 1971 im Nordosten von Paris, in Bois-Colombes geboren. Sie verbringt eine fröhliche Kindheit mit sehr viel Phantasie und träumt davon, Forschungsreisende zu werden. Stattdessen studiert sie in Paris Moderne Literaturwissenschaft und arbeitet anschließend als Lektorin und Journalistin. Seit dem Jahr 2000 ist sie ausschließlich als Schriftstellerin von Jugend- und Erwachsenenromanen tätig. Nebenbei setzt sie sich für die Förderung der Lese- und Schreibfähigkeiten von Kindern ein. Ihre Bücher werden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und gewinnen regelmäßig Preise. Ihr Roman „Die Zeit der Wunder“ gilt als einer ihrer erfolgreichsten und gewinnt diverse Auszeichnungen, darunter der Gustav-Heinemann-Friedenspreis. Auch für den Deutschen Jugendliteraturpreis ist das Werk nominiert. Bondoux lebt mit ihrem Mann, einem französischen Komponisten, und ihren zwei Kindern in der Nähe von Paris.

Alle Bücher von Anne-Laure Bondoux

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Die Zeit der Wunder

Die Zeit der Wunder

 (71)
Erschienen am 20.12.2013
Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben

Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben

 (29)
Erschienen am 25.07.2016
Der Mörder weinte

Der Mörder weinte

 (19)
Erschienen am 24.01.2014
Von Schatten und Licht

Von Schatten und Licht

 (15)
Erschienen am 29.01.2016
Das Glück ist nicht immer gerecht

Das Glück ist nicht immer gerecht

 (9)
Erschienen am 22.07.2016
Bella Rossas anderes Glück

Bella Rossas anderes Glück

 (4)
Erschienen am 20.10.2016
Hilft auch bei Liebeskummer

Hilft auch bei Liebeskummer

 (3)
Erschienen am 18.06.2018
Linus in der Stufenwelt

Linus in der Stufenwelt

 (2)
Erschienen am 01.06.2006

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Neue Rezensionen zu Anne-Laure Bondoux

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Judikos avatar

Rezension zu "Hilft auch bei Liebeskummer" von Anne-Laure Bondoux

Romantisch, witzig, klug, aber keine Konkurrenz für "Gut gegen Nordwind"
Judikovor 3 Monaten

>> Nennen Sie mir zehn gute Gründe, warum das Leben schön ist. Nein, nennen sie mir neun. Einen habe ich ja schon gefunden:

Mein Leben ist schön,…

…weil Sie mir schreiben. << (Zitat aus dem Buch)

 

Kennt ihr das Buch „Gut gegen Nordwind“? Für mich ein Buch, was Jeder gelesen haben sollte und genau das war der Grund, warum ich auf dieses Buch gestoßen bin. Es ist auch ein Email Roman und wirbt mit dem Aufkleber „Der schönste Liebesroman seit „Gut gegen Nordwind“.

Es geht um den 60jährigen, sehr erfolgreichen,  Schriftsteller Pierre-Marie, der unter einer Schreibflaute leidet.

Eines Tages landet bei ihm ein Manuskript von einem Fan, so denkt er. Es handelt sich dabei um die 34 jährige Adeline.

Pierre-Marie möchte das Manuskript nicht lesen und antwortet auf die Emailadresse, die hinten auf dem Umschlag steht.

So kommen die zwei ins Gespräch. Schreiben über Gott und die Welt, über sich und ihr Leben. Schnell sind die beiden sich sympathisch und als Leser ist man ab da in die Worte, die sie benutzen, verliebt.

Und da sind wir auch schon beim Aufbau und dem Schreibstil. Das Buch besteht tatsächlich nur aus Emails zwischen Pierre-Marie und Adeline. Etwas später auch zwischen anderen Personen. Mir hat vor allem, auch hier wieder der Schreibstil gefallen. Vielleicht wegen der französischen Atmosphäre, vielleicht aber auch, weil die Worte, die gewählt worden, einen gewissen Witz, aber auch Charme versprühten.

Zurück zur Geschichte…

Dass es sich bei dem Umschlag gar nicht um ein Manuskript handelt, sondern um etwas sehr viel Wichtigeres, erfährt der Leser erst viel später. Ich war so neugierig zu erfahren, was nun drinnen ist, aber viel neugieriger war ich, zu erfahren, wer Adeline tatsächlich ist.

Eine großartig inszenierte Liebesgeschichte, mit einer tollen Sprache und für alle Fans von „Gut gegen Nordwind“, auch wenn ich zugeben muss, dass es doch auch anders ist und nicht ganz an die Story rankommt.

Zusätzlicher Wermutstropfen…Wenn die anderen Personen mit Pierre-Marie korrespondiert haben. Das fand ich  nicht mehr so schön und spannend, wie mit Adeline. Ich wusste aber, das auch das wichtig war, für den Aufbau der Geschichte.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an das Ende von „Gut gegen Nordwind“. Ich werde aber nicht verraten, ob es sich hierbei um ein Happy End handelt. – Schaut selbst ins Postfach, ob die nächste Email schon da ist!

 


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Kristin84s avatar

Rezension zu "Hilft auch bei Liebeskummer" von Anne-Laure Bondoux

Gute Ansätze, aber nicht 100%ig überzeugend
Kristin84vor 3 Monaten

Zum Inhalt:

 
Ein großer, dicker Umschlag ist der Grund, warum der Autor Pierre-Marie Sotto Kontakt mit Adeline aufnimmt. Was eigentlich nur als kurzer E-Mail-Wechsel angedacht war, entwickelt sich zu etwas ganz anderem: Die beiden erzählen sich ihre dunkelsten Geheimnisse, lassen den anderen an ihrem Leben teilhaben und tauschen sich über ihre Gedanken aus. Doch ist Adeline wirklich die Person, die sie vorgibt zu sein? Und was ist wirklich in dem Umschlag?
 
 
Meine Meinung:
 
Dieser Roman wird ziemlich oft mit "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer verglichen. Für mich als Leser beider Bücher, haben die Geschichten nur eine Gemeinsamkeit: sie bestehen aus einem E-Mail-Verkehr zwischen einer Frau und einem Mann. Selbst auf dem Buch steht "Der schönste Liebesroman seit 'Gut gegen Nordwind'", was ich leider nicht so ganz nachvollziehen kann. Für mich sind die Geschichten einfach zu unterschiedlich, z.B. der Schreibstil. Das Autoren-Duo Anne-Laure Bondoux und Jean-Claude Mourlevat schreibt meiner Meinung nach eine anspruchsvoller Literatur als Daniel Glattauer. Hier haben die E-Mails viel mehr Tiefgang und laden dazu ein, ein wenig länger bei den Sätzen zu verweilen, um sie sich noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Somit keine leichte Lektüre zum Einfach-weg-Lesen. Vielleicht ist gerade das ein Punkt, der den einen oder anderen Leser enttäuschen kann bei dem Vergleich mit "Gut gegen Nordwind".
 
Auch der Hinweis auf dem Buch, dass es sich wohl um einen Liebesroman handelt, hat mich persönlich auf die falsche Fährte gelockt, denn in meinen Augen fällt dieses Buch definitiv nicht in dieses Genre. Vielleicht mag das der eine oder andere Leser anders sehen, doch für mich gehört zu einem Liebesroman einfach mehr dazu. Das, was sich zwischen Adeline und Pierre-Marie im Laufe des Buches und während des Schreibens der E-Mails entwickelt, ist für mich einfach eine innige Freundschaft, aus der vielleicht noch etwas mehr werden kann, was aber der Leser selbst entscheiden muss.
Im Laufe des Buches erfahren wir viel über die beiden Charaktere, besonders über die dunkelsten Stunden in ihrem Leben. Beide Charaktere hatten kein leichtes Leben. Wir als Leser fühlen mit ihnen und manchmal trauen wir uns auch nicht, das Buch aus der Hand zu legen, weil man ja wissen will, wie es weiter geht. Nur leider waren diese Momente bei mir nur selten zu verzeichnen. Bereits zu Beginn des Buches habe ich gemerkt, dass mich die Geschichte und ihre Charaktere nicht richtig packen wollte. Ich konnte zunächst keine wirklich Beziehung zu Adeline und Pierre-Marie aufbauen. Es gab zwar immer wieder Abschnitte und E-Mails, die mich berührt haben und bei denen ich wissen wollte, wie es weiter geht. Nur leider waren diese Augenblicke zu selten, als das ich sagen könnte, das Buch konnte mich restlos begeistern.
Beim Lesen habe ich mich auch manchmal gefragt, ob die Autorin manche Dinge nicht gleich verrät, um den Leser bei der Stange zu halten oder um das Buch ein wenig in die Länge zu ziehen. Ich weiß es nicht wirklich.
 
Bei manchen Rezensionen habe ich gelesen, dass dieses Buch wohl eher etwas für ein "reiferes" Publikum wäre. Das würde ich so aber nicht unterschreiben. Hier kommt es einfach darauf an, ob einem der Schreibstil zusagt und das Thema. Ich glaube, wenn beides passt, kann jeder dieses Buch lesen, egal wie alt er ist.
 
 
Mein Fazit:
 
Die Geschichte hat gute Ansätze und konnte mich auch an der einen oder anderen Stelle wirklich packen. Nur leider war dies nicht dauerhaft, so dass mich das Buch im Großen und Ganzen nicht überzeugen konnte.

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vormis avatar

Rezension zu "Die Zeit der Wunder" von Anne-Laure Bondoux

Die Zeit der Wunder
vormivor einem Jahr

Der siebenjährige Koumaïl ist ständig auf der Flucht vor den Schrecken des Kaukasus-Krieges. Sein einziger Lichtblick ist das Versprechen seiner Ziehmutter Gloria, ihn in seine eigentliche Heimat Frankreich zurückzubringen. Der Weg dorthin ist lang und gefährlich. Doch dank seiner nie endenden Hoffnung schafft Koumaïl es – nur Gloria ist plötzlich fort. Und mit ihr das Geheimnis seines Lebens, das er aufspüren muss ...
Inhaltsangabe auf amazon


Ein sehr eindringliches Buch, das leider besonders in der ersten Hälfte zu sehr eine Aufzählung war.
Natürlich erzählt Koumail seine Geschichte aus der Erinnerung, also im Rückblick. Trotzdem ist es zu sehr wie eine Liste, die abgearbeitet werden soll. Deshalb bleiben die Charaktere, Menschen, die Gloria und "Monseur Blaise" auf ihrer Flucht getroffen haben und die ihnen im besten Fall helfen, sehr farblos. Eher eine Aneinanderreihung von Namen.


Dann in der 2. Hälfte macht das Buch sehr nachdenklich, wieviele Wunder, Zufälle und Glück auf einer Flucht notwendig sind.
Und was Menschen tun um diese Flucht zu schaffen oder ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.
Eigentlich ist dem Leser das ja auch klar. Aber es ist ganz was anderes, wenn man es dann anhand von einem oder mehreren Einzelschicksalen erzählt bekommt.
Sehr eindringlich. 

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Zusätzliche Informationen

Anne-Laure Bondoux wurde am 23. April 1971 in Bois-Colombes (Frankreich) geboren.

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