Anne-Sophie Brasme Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag

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Inhaltsangabe zu „Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag“ von Anne-Sophie Brasme

Abgründig und mitreißend - die faszinierende Geschichte einer dunklen Obsession!<br>Joachim lebt als Maler und Fotograf in Paris, und seine ganze Faszination gilt Menschen, die über körperliche Anomalien verfügen. Und so bevölkert bereits ein wahres Kabinett von „Monstern“ sein Atelier. Die junge Marica erfüllt Joachims Kriterien eigentlich nicht - die junge Frau hat keine spektakulären Makel aufzuweisen, außer dass sie hässlich ist. Dennoch entschließt sich Joachim, Marica als Modell zu engagieren - und zwischen den beiden beginnt eine obsessive erotische Beziehung, die sie an ihre tiefsten Abgründe heranführt.

Für mich persönlich absolut öde, nervig und eine Verschwendung von Geld...letztenendes auch eine Verschwendung an Zeit

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

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    Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    18. January 2015 um 15:49

    Klappentext Joachim lebt als Maler und Fotograf in Paris, und seine ganze Faszination gilt Menschen, die über körperliche Anomalien verfügen. Und so bevölkert bereits ein wahres Kabinett von „Monstern“ sein Atelier. Die junge Marica erfüllt Joachims Kriterien eigentlich nicht - die junge Frau hat keine spektakulären Makel aufzuweisen, außer dass sie hässlich ist. Dennoch entschließt sich Joachim, Marica als Modell zu engagieren - und zwischen den beiden beginnt eine obsessive erotische Beziehung, die sie an ihre äußersten Grenzen treiben wird... Cover Das Cover wurde in verschiedenen Rosa- und Lilatönen gehalten. Zu sehen ist eine Frau in einem lila Negligé mit rosa Spitze, die eine helle Nylonstrumpfhose trägt und auf der Lehne einer rosa Couch sitzt. Knie und Knöchel fest aneinander gedrückt. In den Händen hält sie ein Buch, welches auf ihrem Schoß liegt. Ihr Gesicht ist nicht zu sehen. Ihr Körper wirkt jung. Das Cover ist sehr passend zu der Geschichte gestaltet. Die Farben sprechen eher die weiblichen Leser an (ich vermute ein Mann würde dieses Buch schnell wieder zur Seite legen). Dass das Gesicht der (jungen) Dame nicht zu sehen ist, spiegelt die dauerhaft angesprochene Hässlichkeit wieder - zu hässlich um abgebildet zu werden ohne zu erschrecken oder abzuschrecken. Da sie in einer Buchhandlung arbeitet, ist auch das Buch auf ihrem Schoß passend. Meinung Ich hatte das Buch nun einige Jahre unangetastet in meinem Regal stehen. Die Seiten sind schon leicht vergilbt. Da ich Lust auf eine kleine Lektüre mit nicht allzu vielen Seiten hatte, dachte ich, dass die Stunde dieses Buches jetzt gekommen wäre. Es begann schon recht schnell mich tierisch zu langweilen und zu nerven. Für mich persönlich entwickelte sich keine Spannung und die darin vorkommenden Personen waren mir total egal. Egal wie sie sich entwickelten, egal was mit ihnen passierte - egal ob sie überhaupt noch darin vorkamen. Pausenlos wird erzählt wie abgrundtief hässlich Marica ist und diese Hässlichkeit bis ins kleinste Detail beschrieben. Nicht ein gutes Haar wird an dieser armen Frau gelassen. Zu ihrer Hässlichkeit kommt noch ein beißender Geruch und salzig schmeckende Haut - sie muss das schlimmste "Monster" sein, dass sich auf dieser Erde befindet. Dennoch beginnt Joachim eine Affäre mit ihr. Relativ schnell wird beschrieben, dass sie sich verhalten wie ein typisches Pärchen und schließlich ziehen sie sogar zusammen. Es wird nie deutlich, ob er sie für ihre Hässlichkeit - fast schon Abscheulichkeit - nun liebt oder hasst. Irgendwie scheint es eine Art Hassliebe zu sein. Er will sie nicht aber will auch nicht ohne sie sein. Marica wird im Endeffekt schließlich zu ihm. Sie findet immer mehr was sie an ihm abstößt, was sie verachtet, was ihn in ihren Augen hässlich macht. Trotzdem bleibt sie bei ihm. Schläft mit ihm, lebt mit ihm. Doch sie liebt ihn nicht. Das ist das Einzige was wirklich deutlich wird. Nach ungefähr 100 Seiten hatte ich das Verlangen dieses Buch irgendwo zu vergraben oder zu verbrennen. Es hat mich dermaßen angeödet und gelangweilt. Ich wollte nichts mehr über irgendweche Hässlichkeiten, unbefrieigenden Sex oder Abneigungen lesen. Aber ich breche Bücher für gewöhnlich nicht ab - also Augen zu und durch. Hätte ich die 3,99€ doch bloß in meinem Geldbeutel gelassen und das Buch niemals aus dem Wühltisch gezogen. Für mich eine absolute Enttäuschung. Ich lese da nichts raus und es wühlt mich nicht auf. Ich werde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit - fast schon absoluter Wahrscheinlichkeit - nie wieder über dieses Buch nachdenken und es irgendwo ganz weit hinten in meinem Regal vergraben. Das Beste ist in meinen Augen das Cover, da es wirklich sehr gut durchdacht ist und fast schon zu perfekt zu dieser Geschichte passt. Fazit Ich persönlich fand dieses Buch grottenschlecht und würde jedem davon abraten. Aber das ist eben nur meine Meinung ;-)

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  • Rezension zu "Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag" von Anne-Sophie Brasme

    Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag
    BadPageTurner

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 22:15

    Schräge Charktere sind Ihr Clientel. Leider hatte ich immer den Erstling (Dich schlafen sehn) im Kopf, so hat sich die Story nicht so sehr ins Gewissen gelesen.

  • Rezension zu "Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag" von Anne-Sophie Brasme

    Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag
    variety

    variety

    02. June 2008 um 10:29

    Das Buch der "Jungautorin" aus Frankreich (1984 geboren) ist spannend, teilweise aber auch beinahe unerträglich zu lesen, wenn zum Beispiel Joachim seine Modelle "hintergeht" und sein wahres Motiv für sein Handeln zum Vorschein kommt. Das Thema selber (hässliche "Monster" als Motiv für "Künstler") ist sehr speziell, wird aber im Originaltitel schon angedeutet ("Le carnaval des des monstres"). Wie sich Marica (sein letztes "Opfer") dagegen verhält, ist wirklich spannend, kommt leider erst gegen Schluss der relativ kurzen Erzählung (190 S.) zum Tragen. Natürlich verrate ich den Schluss nicht, denn der ist zwar vorhersehbar, aber dennoch spannend. Knappe 4*.

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  • Rezension zu "Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag" von Anne-Sophie Brasme

    Das erste Mal sah ich sie an einem Samstagnachmittag
    Dita

    Dita

    13. September 2007 um 02:46

    Eine ungewöhnlich junge Frau trifft auf einen Künstler in Paris. Beide erzählen abwechselnd ihre Sicht der Geschehnisse. Trotz und eben gerade wegen des unschönen Anblicks der jungen Frau fühlt sich der Maler zu Ihr hingezogen. Immer wieder lädt er sie zu sich nach hause in eine halbverdunkelte Wohnung ein um sie zu malen, zu skizzieren, mal den ganzen körper, mal nur einzelne hässliche Partien ihrer Erscheinung. Sie, die noch nie so viel Aufmerksamkeit geniessen durfte empfindet eine tiefe zuneigung für den erwachsenen Mann, er begreift immer mehr das Ausmaß seiner Vorliebe und Faszination für das Hässliche. Als die beiden eine Liebesbeziehung, oder soll man sagen eine körperliche Beziehung eingehen beginnt für beide der Kampf zwischen Sucht und Abscheu. Ein außergewöhnlicher Beziehungsroman einer jungen französischen Schriftstellerin, der besonders eindrücklich menschliche Triebe, Sehnsüchte und Abgründe aufzeigt ohne zu bewerten. Für mich eines DER Bücher, an die man immer wieder denkt.

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