Anne Ameling

 4,4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Hektor spielt (nicht) mit Mädchen!, Hektor und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anne Ameling

Anne Ameling, geboren 1976, studierte Germanistik, Anglistik und Romanistik. Nach einem Abstecher ins Verlagswesen machte sie sich als Autorin, Lektorin und Übersetzerin selbstständig.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

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Die fabelhafte Welt der Mona Flint

Erscheint am 01.07.2021 als Hardcover bei Coppenrath.

Alle Bücher von Anne Ameling

Cover des Buches Hektor spielt (nicht) mit Mädchen! (ISBN: 9783649628927)

Hektor spielt (nicht) mit Mädchen!

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Erschienen am 07.06.2019
Cover des Buches Hektor (ISBN: 9783649628361)

Hektor

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Erschienen am 05.07.2018
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Nils Holgerssons wunderbare Reise

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Klassiker zum Vorlesen

 (2)
Erschienen am 20.01.2014
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Mama, wo komm ich eigentlich her?

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Erschienen am 23.01.2017
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Erzähl mir vom Weihnachtszauber

 (0)
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24er VK Maxi Box Klassiker

 (0)
Erschienen am 15.11.2017

Neue Rezensionen zu Anne Ameling

Cover des Buches Hektor spielt (nicht) mit Mädchen! (ISBN: 9783649628927)Zwillingsmama2015s avatar

Rezension zu "Hektor spielt (nicht) mit Mädchen!" von Anne Ameling

Ein Buch über Jungskram und Mädchensachen?
Zwillingsmama2015vor 2 Jahren

"Hektor spielt nicht mit Mädchen!" ist der zweite Band um den kleinen Wolfsjungen und seiner Freunde - der erste Band heißt "Hektor ist kein Schisser".

Wir kennen den ersten Band nicht, aber bei einem Bilder- bzw. Vorlesebuch ist das ja meist nicht schlimm. Hektor und seine Freundinnen Mücke Eichhorn und Klara Eule haben im Wald ein Schmetterlingshaus gebaut, doch dann kommt Rocky Igel und erzählt, dass Schmetterlinge doch nur Mädchenkram sind. Hektor soll lieber wie ein richtiger Junge Baumball spielen? Ob das so richtig ist?

Der Text stammt von Anne Ameling und ist der Zielgruppe angepasst. Als Mama liest man die Geschichte etwas anders als die Kinder, während man als Mama das Buch mit einem schmunzeln liest, ist diese Auseinandersetzung zwischen Jungs und Mädchen eine handfeste Sache. Denn genau das kennen die meisten Kinder doch aus dem Kindergarten. Die Jungs spielen nicht mit Puppen und Pferdchen, sondern sind Bauarbeiter und Polizisten und Feuerwehrmänner. Meinen Kindern ist glücklicherweise egal, was Mädchensachen und was Jungskram ist, Puppen und Autos etc. werden hier gleichermaßen geliebt.
Die dazugehörigen Illustrationen sind von Günther Jakobs. Ganzseitig, farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail erzählen die Bilder die Geschichte um das große Baumballspiel.

Ich finde die vier Freunde wirklich toll, sie haben super Ideen und viel Spaß miteinander und lernen am Ende, dass es nicht darauf ankommt, wer man ist, sondern dass man sich mag und Spaß miteinander hat.
Jungssachen und Mädchenkram? In letzter Zeit ein viel diskutiertes Thema, nur unter anderem Begriff. Ich finde, dass es wichtig ist Spaß zu haben, an dem was man tut und mit seinen Freunden und genau dieses Aussage erzählt "Hektor spielt nicht mit Mädchen!"
Denn Schmetterlinge sind nicht nur Mädchenkram und auch Mädchen können gut Baumball spielen.

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Cover des Buches Hektor spielt (nicht) mit Mädchen! (ISBN: 9783649628927)heinokos avatar

Rezension zu "Hektor spielt (nicht) mit Mädchen!" von Anne Ameling

Zusammen sind wir am besten
heinokovor 2 Jahren

Zusammen sind wir am besten

Hektor, der Wolfsjunge, freut sich auf einen wolfsmäßig schönen Tag, sammelt fröhlich Blumen fürs Schmetterlinghaus und begeistert sich zusammen mit Mücke und Klara über die ersten Schmetterlinge, die gleich einziehen wollen. Aber Rocky Igel, der Hartgesottene, findet das mädchenkramig albern und will „was Richtiges“ spielen, Ball zum Beispiel, jungenmäßig halt. Und er zeigt seine Dribbelkunst. Als Mücke und Klara mitspielen wollen, lacht Rocky sie aus, denn seiner Meinung nach stolpern Mädchen nur über ihre eigenen Füße. Das lassen Mücke und Klara natürlich nicht auf sich sitzen und zeigen Rocky und Hektor, dass Mädchen sehr geschickt sind und überhaupt, wie viel Spaß das gemeinsame Spiel macht.

Ob Rollenverhalten bereits im Kindergartenalter wichtig ist? Vielleicht ja, wenn die Eltern darauf drängen. Und genau diese Eltern werden wohl das vorliegende Bilderbuch ihren Kindern nicht in die Hand geben, fürchte ich. Ganz grundsätzlich ist die Botschaft jedoch wirklich wichtig: Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam haben wir Spaß, und gerade, weil wir unterschiedliche Fähigkeiten haben, sind wir zusammen am besten. Die Illustrationen von Günther Jakobs gefallen mir sehr. Sie drücken ganz unmittelbar die Bandbreite der Gefühle aus von entspannter stiller Freude bis zu stocksauerer Ablehnung, von angespanntem Leistungswillen, über Nachdenklichkeit hin zu freudigen Spielprojekten – all dies lässt sich an den Zeichnungen auf direkte Weise ablesen. Dazu kommt noch die dynamische Lebendigkeit der Bilder, so stark, als wären sie bewegte Bilder, besonders beim Baumballspielen. Besser geht es nicht. Und Papa Wolf bringt es beim mittäglichen Braten von Wolfsburgern beim Thema, dass Schmetterlinge Mädchenkram seien, auf den Punkt: „Schmetterlinge sind Schmetterlinge“! Dem ist nichts hinzuzufügen.


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Cover des Buches Hektor spielt (nicht) mit Mädchen! (ISBN: 9783649628927)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Hektor spielt (nicht) mit Mädchen!" von Anne Ameling

Wieso ist eigentlich für Jungen das spielen mit Mädchen uncool? Eine amüsante, emotionale, turbulent
Kinderbuchkistevor 2 Jahren

Ja, wieso soll für Jungen das spielen mit Mädchen eigentlich uncool sein?
Das fragt sich am Ende dieser Geschichte nicht nur Hektor sondern auch viele unserer Lesekinder, die die Geschichte von Hektor aufmerksam verfolgt haben.
Hektor spielt mit Mädchen und Jungen. Wieso auch nicht? Eigentlich ist die Geschlechterrollenverteilung für ihn kein Thema. Freunde sind Freunde egal ob Junge oder Mädchen. Und überhaupt wieso gibt es Dinge, die nur Mädchen machen und Dinge, die nur Jungen machen?
Es ist ein wundervoller Tag, die Sonne scheint. Hektor, der kleine Wolf hat gemeinsam mit seinen "Freunden"/ Freundinnen Mücke, der Eule und Klara, dem Eichhörnchen ein Schmetterlingshaus gebaut das gleich darauf von vielen bunten Schmetterlingen besucht wird. Alle drei freuen sich riesig. Ob der Bau eines Schmetterlingshauses nun Mädchenkram ist, darüber hat sich Hektor keine Gedanken gemacht. Wieso auch? Es hat viel Spaß gemacht und das Schmetterlingshaus wird von den kleinen Sommervögeln, wie Schmetterlinge auch genannt werden, angenommen. Doch dann kommt Igel Rocky hinzu, der zu gern mit Hektor Baumball spielen würde. Er findet das mit den Schmetterlingen ist ein Mädchenspiel und Mädchenspiele sind uncool für Jungen. Sofort schlägt Hektors Freude um. Er will natürlich nicht für ein Junge gehalten werden, der Mädchenspiele gut findet. Rockys bissige Bemerkung, die wohl nur dazu gedacht war Hektor für ein Spiel zu gewinnen, hat gewirkt.  Hektor spielt mit Rocky und Klara und Mücke sind abgeschrieben. Als die beiden Mädchen wenig später fragen ob sie mit spielen dürfen ist Rocky entsetzt. Mädchen können doch kein Baumball spielen. Ob Hektor das auch denkt? Unsere Lesekinder sind sich einig und sehr sicher, Hektor würde bestimmt die Mädchen mit spielen lassen doch er kennt auch Rockys Meinung und ist im Grunde zu feige Rocky zu widersprechen.  Die Abfuhr lassen die Mädchen nicht auf sich sitzen, sie fordern die Jungen zum Baumball-Duell heraus. Mädchen gegen Jungen. Zuvor jedoch muss Hektor zum Mittagessen nach Hause. Dort ist der Vater gerade dabei zu kochen. Eigentlich auch eine Aufgabe die Mädchen zugewiesen wird. Das dieses Rollenbild überholt ist wird bei Familie Wolf deutlich und so sieht es Hektor im Grunde ja auch. Er nimmt sich ein Herz und fragt seinen Vater nach seinem Lieblingsschmetterling. Als dieser anfängt von der Schönheit der Schmetterlinge zu schwärmen wird dem kleinen Wolf klar, das Schmetterlinge nicht nur etwas für Mädchen sind.
Und wie sieht es später beim Baumball-Duell aus?
Hektor und Rocky spielen gut, doch auch Mücke und Klara sind wirklich nicht schlecht. Als Klara dann ein Tor schießt und vor Freude fast ausflippt, freut sich Hektor für sie mit.
Am Ende gewinnen die Jungen knapp und auch wenn die Mädchen verloren haben ist die Stimmung gut. Jeder findet etwas was er beim anderen gut fand. Die Geschlechterrolle ist plötzlich zweitrangig. Selbst Rocky ist nicht mehr ganz so negativ eingestellt. Ob er noch weiter über seinen Schatten springen wird?
Abwarten!
Auch die zweite Geschichte von Hektor trifft den Nerv der Kinder. Es ist eine Alltagssituation, die wir in ähnlicher Form tagtäglich im Spiel von Kindern beobachten können. 
Anne Ammeling lässt Hektor ein wahres Gefühlschaos erleben. Für ihn spielt es keine Rolle ob Mädchen oder Junge. Freunde sind Freunde. Freundschaft, Empathie ist das wichtigste im Leben. Igel Rocky hingegen hängt im klassischen alten Rollenbild fest, dass wir in den Kindergärten in letzter Zeit wieder häufiger erleben. Es gibt Tage da fragen wir uns was passiert ist, das sich dieses alte Rollenbild wieder verfestigt. Ja, es gibt Antworten darauf, die ich hier in einer Buchvorstellung jedoch nicht weiter ausführen möchte doch es zeigt wie wichtig die Geschichte ist um allen Kindern zu zeigen, dass es dumm ist in diesen Kategorien zu denken. 
War es im ersten Band die Auseinandersetzung mit dem Thema Mutprobe ist es nun das Mädchen-Jungen-Denken, was thematisiert wird. In beiden Fällen ist es Rocky, der Igel, der den Ärger macht, für Unfrieden sorgt. Obwohl Rocky "nur" der Stein des Anstoßes ist, der genau weiß Hektor unter Druck zu setzten, zu manipulieren und der Fokus auf Hektor mit seiner inneren Zerrissenheit liegt, gibt die Figur des Igels in Gesprächsrunden genauso viel her, denn zum Ende jeder Geschichte muss Rocky kleinlaut erkennen, das sein Verhalten dumm war. Er gibt es nicht zu aber aus dem was wir in der Geschichte erleben, erfahren ist dies deutlich zu erkennen. 
Günther Jakobs Illustrationen spielen gerade in der Vermittlung der Botschaft, der Gefühle eine wichtige Rolle. Er schafft es die Emotionen, wie die innere Zerrissenheit, die Nachdenklichkeit etc. wunderbar zu visualisieren. Die Ausdrucksstärke von Mimik und Gestik lässt deutlich werden wie die Figuren sich in den jeweiligen Situationen fühlen und diese Bilder kommen bei den Kindern an. Sie fühlen mit und wecken eigene Emotionen, die dazu veranlassen das Geschehen reflektiert zu betrachten und so ist es auch kein Wunder, dass die Kinder schon beim Vorlesen ihre Kommentare hierzu abgeben. Gleichzeitig sind die Bilder sehr lebendig, dynamisch teilweise sogar turbulent, so dass die Kinder richtig in das Geschehen mit hinein gezogen werden.
Bei Jungen, die Rockys Rollenbild folgen ist zu beobachten, dass sie wesentlich weniger kommentieren als Jungen, die ehr zur Hektor-Fraktion gehören und auch mit Mädchen spielen. Die Mädchen hingegen sind beim Vorlesen mit ihren Kommentaren wesentlich zurückhaltender. Von ihnen ist ehr zu hören: "Oh, guck mal, die schönen bunten Schmetterlinge....!". In anschließenden Gesprächen jedoch diskutieren sie gleichviel mit.
Hektor, Mücke und Klara, ja und auch ein wenig Rocky sind absolute Lieblingsfiguren unserer Lesekinder und so hoffen sie das es bald weitere Geschichten geben wird.


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