Anne B. Ragde

 3.9 Sterne bei 444 Bewertungen
Autorin von Das Lügenhaus, Einsiedlerkrebse und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anne B. Ragde

Eine der erfolgreichsten nordischen Autorinnen: Anne Birkefeldt Ragde ist 1957 in Odda, Norwegen geboren. 1990 debütierte sie mit ihrem Roman „En tiger for en engel“ und hat seitdem eine ganze Reihe erfolgreicher Romane und Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht. Für den ersten Band ihrer Neshov-Reihe „Berlinerpoplene“ (2004, dt. „Das Lügenhaus“, 2009) erhielt sie den Literaturpreis des Riksmålsverbandes. Auch für andere Werke wurde Ragde mehrfach ausgezeichnet, ihr wurde unter anderem bereits der Kulturpreis von Trondheim, der norwegische Leserpreis und der nordische Buchhändlerpreis verliehen. Mit den ersten vier Bänden der Neshov-Reihe erreichte sie allein in Norwegen eine Auflage von über einer Millionen Bücher, ihre Romane wurden weltweit in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Die Autorin schreibt neben Romanen für Erwachsene auch Bücher für Kinder und Jugendliche, unter anderem die Biografie „Sigrid Undset“ von 2001. Anne Ragde lebt und arbeitet heute in Trondheim.

Neue Bücher

Sonntags in Trondheim

 (58)
Neu erschienen am 08.04.2019 als Taschenbuch bei btb.

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Das Lügenhaus

Das Lügenhaus

 (143)
Erschienen am 14.08.2017
Einsiedlerkrebse

Einsiedlerkrebse

 (78)
Erschienen am 14.08.2017
Hitzewelle

Hitzewelle

 (67)
Erschienen am 14.08.2017
Sonntags in Trondheim

Sonntags in Trondheim

 (58)
Erschienen am 08.04.2019
Die Liebesangst

Die Liebesangst

 (24)
Erschienen am 12.12.2011
Der Arsenturm

Der Arsenturm

 (16)
Erschienen am 04.09.2008
Ich werde dich so glücklich machen

Ich werde dich so glücklich machen

 (15)
Erschienen am 08.12.2014
Das Erbstück

Das Erbstück

 (10)
Erschienen am 09.06.2014

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Neue Rezensionen zu Anne B. Ragde

Neu

Rezension zu "Sonntags in Trondheim" von Anne B. Ragde

Abschluss einer Familiensaga
YukBookvor 2 Monaten

Dies ist der vierte und letzte Band der Lügenhaus-Serie von Anne B. Ragde. Da ich die ersten Bände nicht kenne, tat ich mich ziemlich schwer, die vielen Figuren auseinanderzuhalten und mich in die Familiengeschichte, die teils in Trondheim, teils in Kopenhagen spielt, hineinzufinden.

Zu Beginn wird man in den turbulenten Alltag des schwulen Paars Krumme und Erlend und dessen siebenköpfige Familie katapultiert und man fragt sich, welche Verbindung zwischen ihnen und dem einsamen alten Mann Neshov besteht, der im Altersheim nur seine Ruhe haben will. Während bei Krumme und Erlend die Freuden und Sorgen rund um die Geburt der drei Kinder mit einem lesbischen Paar detailreich geschildert und die Freuden des Familienglücks zelebriert werden, schlägt die Geschichte über Torunn Neshov, die einen einst florierenden Schweinezüchter-Hof verließ, melancholische Töne an.

Am meisten berührt hat mich die Figur ihres Onkels Margido, dessen Gedanken sehr häufig um den Tod kreisen und das nicht nur, weil er Bestattungsunternehmer ist. Erst als seine Nichte Torunn ganz plötzlich vor seiner Haustür steht und einen Neuanfang wagt, schöpft er wieder Lebensfreude. Die Art und Weise, wie das Wiedersehen in Margidos Alltag einbricht und auf sanfte Weise sein Leben verändert, ist sehr schön erzählt. 

Geburt und Tod sind die wiederkehrenden Leitmotive dieses Romans. Ebenso geht es um Erwartungen, Sehnsüchte und Enttäuschungen in komplexen Familienbeziehungen. Teilweise fand ich die Themen gut umgesetzt, und es gab einige ergreifende Szenen, doch im Ganzen konnte mich der Roman nicht ganz überzeugen. Die drei Erzählstränge endeten für mich ein wenig lose, zudem war mir die Geschichte zu handlungsarm und enthielt viele langatmige Passagen.

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Rezension zu "Ich werde dich so glücklich machen" von Anne B. Ragde

Hinter jeder Tür ein Geheimnis
Miiivor 4 Monaten

"Ich werde dich so glücklich machen" erzählt von einem Mietgebäude mit einigen Familien, die alle ihre eigenen Gedanken und Probleme haben, wie auch Vorurteile gegenüber den anderen Mietern. Einen konkreten Inhalt gabs aber meiner Meinung nach nicht, das Buch plätschert eher so vor sich hin.

In jedem Kapitel bekommt man einen Einblick in eine andere Familie. Es wird ein bisschen vom Alltag gezeigt, einige Schwierigkeiten vorgeführt, ein paar geheime Gedanken gezeigt und das wars. Dann findet die Überleitung zur nächsten Familie statt.

Es war schon ganz amüsant, vor allem zu sehen, wie man immer den anderen Familien gegenüber Vorurteile hat, die sich dann im darauffolgenden Kapitel aufgeklärt haben.
Aber das war es dann auch schon. Habe es nur aus Neugier vor dem Ende, das auch sehr flach war, beendet.

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Rezension zu "Einsiedlerkrebse" von Anne B. Ragde

Trist, aber passend.
Eorivor 9 Monaten

Anne B. Radge hat ihren ganz eigenen Stil, der ganz ausgezeichnet eine gewisse Trostlosigkeit ausstrahlen kann. Natürlich passt das hervorragend zu der Stimmung im Buch. Aber irgendwie war es mir diesmal fast zu viel.
Der Text ist häufig in lagen, schachteligen Sätzen verfasst, dann plötzlich wieder nur ganz kurze. Aber genau so gehen Gedanken nun mal. Springen von einem Thema zum nächsten und schweifen gerne mal ab. Und außerdem ist die Autorin sehr direkt, beschönigt nichts und schreibt einfach gerade heraus wie es ist.

Mir gefallen die verschiedenen Handlungsstränge, bei denen man einen wunderbaren Einblick in das Leben einiger so verschiedener Figuren erhält. 
- Tor, der Vater, lebt mit seinem Vater auf einem Schweinehof irgendwo im Nirgendwo und will sich nicht eingestehen, dass er Hilfe annehmen muss. Sei es bei der Arbeit im Haushalt oder auf dem Hof.
- Torunn, seine Tochter besucht ihn aber doch dann und wann, verliebt sich in einen anderen Hundemenschen und hat genügend mit ihrer Arbeit zu tun. Wirklich glücklich ist sie trotz allem aber irgendwie nicht.
- Margido, ihr Onkel ist Bestatter und führt auch ein sehr einsames Leben. Ihn lernt man irgendwie am wenigsten kennen, und doch ist er sympatisch.
- Erlend und Krumme, ein unglaublich faszinierendes schwules Paar, die gerne Essenseinladungen machen und einen ganz speziellen Geschmack in Sachen Kleidung und Wohnungseinrichtung haben.

Alle diese Charaktere sind ganz unterschiedlich, aber passend zu Titel in ihrem Leben nicht ganz zufrieden, eben Einsam. Und so wirklich Hilfe annehmen will im ersten Moment auch keiner. Am liebsten würden alle ihr Leben so weiterleben, wie es vorher war. Aber das geht eben nicht.

Ich habe das Buch gerne gelesen, und liebe alle Figuren. Aber das Lesen hat mich immer mehr bedrückt, denn im Buch gab es selten fröhliche Momente. Muss ja auch nicht sein. Denn das Leben ist manchmal einfach nicht zum lachen.

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Zusätzliche Informationen

Anne B. Ragde wurde am 03. Dezember 1957 in Odda (Norwegen) geboren.

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