Anne B. Ragde Die Liebesangst

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Inhaltsangabe zu „Die Liebesangst“ von Anne B. Ragde

Über den Mut zu lieben
Ingunn, 39, äußerst attraktiv und erfolgreich, ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Sie kann jeden Mann haben, den sie will, und sie nimmt sich auch jeden, der ihr gefällt. Hauptsache, es sind keine Gefühle im Spiel! Denn Ingunns größte Angst ist es, verlassen zu werden; sie will diejenige sein, die verlässt. Doch dann lernt sie durch Zufall Tom kennen und verliebt sich auf der Stelle in ihn – für Ingunn ein Dilemma, beherrschte doch bisher der Kopf und nicht der Bauch ihre Gefühle und ihr Handeln. Auch wenn sie sich noch so sehr dagegen sträubt, Toms ernst gemeinten Avancen nachzugeben, kann sie die Veränderung in ihrem Leben nicht aufhalten. Als sie auch noch erfährt, dass sie schwanger ist, bekommt ihre sonst so professionelle Hülle endgültig Risse …

Ingunn ist herrlich und für mich das Sinnbild einer modernen Frau...obwohl ihre Angst vor Liebe sicherlich unbegründet ist :-)

— JessSoul

In einem Rutsch verschlungen! Mitgefiebert, mitgelitten, mitgelacht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Die Liebesangst" von Anne B. Ragde

    Die Liebesangst

    Cosifan

    10. January 2013 um 22:12

    Dies ist ein echter Schundroman. Meiner Meinung nach nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde.

  • Rezension zu "Die Liebesangst" von Anne B. Ragde

    Die Liebesangst

    murmel

    21. November 2012 um 15:40

    Ingunn hat, so scheint es, in ihrem Leben ihre Musik, ihren Job, ihren Audi, den Nachbarshund und eine ganze Menge Sex. Für sie ist ihr Leben perfekt, alles läuft in geregelten Bahnen, Beziehungen, andere Menschen, braucht sie nicht. Als sie sich bei einer Sporttour in der freien Natur in einen Mann mit Tochter verliebt gerät ihr Weltbild kurzzeitig ins Wanken, könnte sie sich auf eine feste Beziehung zu zwei Menschen einlassen und käme sie mit den Folgen klar? Das Thema dieses Buches ist eher dürftig, eigentlich gar nicht mein Geschmack, aber wie von einer Vorrezensentin schon erwähnt, musste mal wieder leichter Lesestoff ran. Dank Anne B. Ragde ist es nicht ganz so platt geworden, ihre Musikkenntnisse bereichern dieses Buch. Das ein paar mal "schmutzige" Wörter drin vorkommen und die Protagonistin alle fünf Seiten mit einem anderen Partner ins Bett springt, gut, das ist natürlich Geschmackssache. Ein schneller Zeitvertreib, nciht das beste Buch der Autorin, aber immerhin habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

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  • Rezension zu "Die Liebesangst" von Anne B. Ragde

    Die Liebesangst

    bouquineur

    12. February 2012 um 17:43

    "Liebesangst" fiel mir beim Stöbern in einer großen Buchhandlung einfach so in die Hände. Zuerst fiel mir das Bild auf, der Text zum Inhalt tat dann sein Übriges. Ich hatte mal wieder Lust auf etwas "Leichtes" und dachte ich sei mit dem Roman gut bedient. Ich habe auch recht behalten, auch wenn ich es noch etwas oberflächlicher erwartet hätte. Der angekündigte derbe Ton fällt auch nicht so schlimm aus wie gedacht. Letztendlich geht es einfach darum, das eine Frau Ende 30 gefühlsmäßig sehr labil ist und sich lieber aufgrund ihrer Bindungsangst wahllos durch diverse Betten arbeitet. Warum erfährt man - leider - nie richtig. Dass sie gegen Ende ihre Meinung zu ändern scheint, kommt dann etwas unerwartet, stört aber nicht weiter. Ich fühlte mich gut unterhalten und habe mich nicht gelangweilt. Zweck erfüllt. ;)

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  • Rezension zu "Die Liebesangst" von Anne B. Ragde

    Die Liebesangst

    Stephie2309

    12. May 2011 um 16:17

    Die 38-jährige Ingunn ist sich ganz sicher, wie ihr Leben aussehen soll und dass es auch genauso ist, wie sie es will. Am wichtigsten ist ihr dabei, dass sie über alles die absolute Kontrolle hat, sowohl beruflich als auch privat. In ihren Beziehungen, die niemals allzu lange andauerten, äußert sich das vor allem daran, dass stets sie es ist, die den Mann verlässt, meistens per Telefon. Selbst wenn sie Gefühle für ihren Partner entwickelt hat oder ihn sogar liebt, kommt irgendwann der Moment, in dem sie mit ihm Schluss macht. Und das nur, um sicher zu gehen, dass sie auf keinen Fall von ihm verlassen werden kann, ob es dafür schon Anzeichen gibt, oder nicht. Ihre Angst verlassen zu werden und als sitzen gelassene Frau betrachtet zu werden, sorgt schließlich dafür, dass Ingunn gar nicht erst richtige neue Beziehungen eingeht, sondern nur noch flüchtige Bekanntschaften zum Sex hat. Fast jede Nacht schläft sie, ohne Kondom, mit einem anderen Mann, den sie entweder irgendwo, z.B. während einer Geschäftsreise, kennen gelernt oder sich in einem Internetforum gesucht hat. Genauso möchte die Musikjournalistin ihr Leben auch weiterhin führen: unbeschwert, frei und ohne Verpflichtungen. Im Gegensatz zu den anderen Frauen ihres Alters, insbesondere ihren Arbeitskolleginnen, fühlt sie sich nicht einsam, sondern genießt es, selbst über ihr Leben und ihren Alltag bestimmen zu können. Bis sie schließlich einem Mann begegnet, der eigentlich so gar nicht in ihr Beuteschema passt, der ihr aber einfach nicht mehr aus dem Kopf geht … Liebesangst ist ein ganz und gar anderes Buch, als das deutsche Cover und auch der Titel es zunächst vermuten lassen. Während diese beiden Elemente eine Liebesgeschichte suggerieren, sollte man es wohl eher als Erotikroman einstufen. Es geht zwar auch ein wenig um Liebe, aber dominiert wird die Handlung vor allem von den diversen Sexszenen. Die Protagonistin Ingunn könnte man eigentlich schon als Nymphomanin charakterisieren. Während ihrer Phasen des sexuellen Auslebens, wie sie es selbst nennt, ist Ingunn nahezu jede Nacht mit einem anderen Mann im Bett. Dabei zieht sie, wie sie ebenfalls selbst sagt, jeden Mann ab 18 Jahren als potenziellen Sexualpartner in Betracht und ist auch sonst nicht allzu anspruchsvoll, vom Aussehen einmal abgesehen. Sie sucht sich die Männer in der Stadt oder noch lieber in verschiedenen Internetforen und Dating-Portalen, bei denen sie angemeldet ist. Hinzu kommt, dass sie grundsätzlich mit jedem dieser Männer Sex ohne Kondom hat, weil sie diese nicht ausstehen kann. Um nicht schwanger zu werden, hat sie sich eine Spirale einsetzen lassen, an Geschlechtskrankheiten denkt sie nicht so sehr. Außerdem hat sie beim Geschlechtsverkehr mit den unterschiedlichen Partnern das starke Bedürfnis, all ihre früheren Geliebten auszustechen. Sie fühlt sich wohl, allein und in ihrer eigenen Wohnung, wo sie machen kann, was immer sie will. Sie kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, wie ihre Arbeitskolleginnen mit deren Ehemännern zusammen bleiben können, wenn ihre Beziehung zur Gewohnheit geworden ist oder sie nur noch selten Sex haben. Für Ingunn gibt es eigentlich nichts Wichtigeres als Sex und jede Menge Abwechslung. Das ändert sich erst langsam, als Ingunn dem Alleinerziehenden Tom zufällig begegnet und sich irgendwie in ihn zu verlieben scheint. Obwohl er so gar nicht wie die Männer ist, mit denen sie sonst verkehrt, kann sie ihn und sein Verhalten gegenüber seiner Tochter nicht mehr vergessen. Anfangs versucht sie mit aller Macht diese aufkeimenden Gefühle zu verdrängen, weil sie ihr bisheriges Single-Sex-Leben um keinen Preis ändern will. Doch mit der Zeit beginnt auch sie sich ein kleines bisschen nach Beständigkeit und Zweisamkeit zu sehnen und fragt sich, ob sie wirklich glücklich ist oder ihr nicht doch irgendetwas fehlt. Damit ist Ingunn eine recht außergewöhnliche, aber auch interessante Figur, wenn man sich erst einmal an ihren ungewohnten Lebensstil gewöhnt hat. Wirklich verstehen oder sich gar mit ihr identifizieren, kann man sich allerdings nicht, sofern man nicht ein ähnliches Leben führt oder ihre diversen Ansichten über Männer und Sex teilt. Ihr Job als Musikjournalistin und ihre damit verbundenen Geschäftsreisen liefern dagegen jede Menge interessante Infos über diverse Musiker. Zu Beginn des Romans geht es zunächst um Ingunns Vergangenheit, also ihre kurzen Beziehungen und Affären oder One-Night-Stands, die ihr besonders in Erinnerung geblieben sind. Die Sexszenen werden dabei jeweils recht detailliert beschrieben. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und ihre Sprache kann man daher stellenweise durchaus als vulgär beschreiben. Einige Beschreibungen sind dagegen wirklich schwer vorstellbar, wie z.B. „Nie wieder würde sie […] spüren, wie seine Gesäßmuskeln auf und ab federten, als wären sie gefüllt mit kräftigen kleinen Tieren, die mit hängender Zunge keuchten.“ Die sehr kurz gehaltenen Kapitel sorgen dafür, dass die Handlung niemals langatmig wird oder Langeweile aufkommt. Wenn man das gesamte Buch verstehen möchte, sind außerdem Fremdsprachenkenntnisse erforderlich. Ganze, teilweise sogar seitenlange, Dialoge sind an manchen Stellen auf Englisch, ohne jede Übersetzung. Für Leute, die der englischen Sprache mächtig sind, stellt das kein Problem dar. Davon kann man aber nicht immer ausgehen und Menschen, die nur geringe oder vielleicht sogar gar keine Englischkenntnisse haben, können der Handlung an diesen Stellen dann nicht folgen. Letzteren könnte dadurch die Freude an dem Buch stark getrübt werden. Etwas verwirrend ist es ferner noch, dass es an einigen Stellen, wenn es um Ingunns Auto geht, so klingt, als würde es von selbst fahren und nicht etwa von ihr gesteuert werden: der Audi kennt den Weg, er hält, etc. Das könnte aber auch an der Übersetzung liegen. Insgesamt ist Liebesangst zwar kein schlechter, aber auf jeden Fall ein gewöhnungsbedürftiger Roman, der vermutlich nicht jedem Geschmack entspricht. Anne B. Ragde hat mit Ingunn eine sehr außergewöhnliche Protagonistin geschaffen, deren Lebensstil nicht unbedingt nachvollziehbar, aber durchaus interessant ist und somit für einige vergnügliche wie verblüffte Lesestunden sorgt.

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  • Rezension zu "Die Liebesangst" von Anne B. Ragde

    Die Liebesangst

    BuecherDanny

    22. March 2011 um 12:20

    Ingunn, 38 ist mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden. Sie ist erfolgreich und attraktiv. Sie ist gut im Bett und nimmt sich jeden Mann, den sie gerade will. Aber, sie hat Angst vor einer festen Beziehung, Angst verlassen zu werden. Sie hat viel Spaß mit den Männern im Bett was in diesem Buch auch sehr ausführlich beschrieben wird. Sobald jedoch Gefühle ins Spiel kommen, beendet sie jede Beziehung bevor Sie verlassen werden kann. Eines Tages lernt sie Tom kennen und verliebt sich in ihn.... Ich war sehr enttäuscht von diesem Buch. Es ist langweilig und sehr oberflächlich. Es bleibt die Frage, warum Ingunn sich nicht binden kann. Außerdem kommt die Bereitschaft zu einer, vielleicht festen Beziehung sehr plötzlich und überraschend.

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  • Rezension zu "Die Liebesangst" von Anne B. Ragde

    Die Liebesangst

    Cibo95

    24. January 2011 um 17:39

    Eine Rezension für dieses Buch fällt mir schwer. Es hat mir sehr gut gefallen, ließ sich unheimlich gut lesen. Doch was war es? Ein Buch über sehr viel Sex, über eine Frau, die Angst vor der Liebe hat und deswegen immer die Männer verlässt, bevor diese sie verlassen können. So behält sie die Zügel in der Hand, ist der Chef und sagt wo es langgeht. So vögelt sich die Protagonistin durch ihr Leben, von einem Mann zum nächsten. Alle bedeuten ihr rein gar nichts, verschaffen ihr lediglich den nächsten Orgasmus. Kurz vor ihrem 39. Geburtstag lernt Ingunn durch Zufall Tom kennen, den Vater von der kleinen Emma und beginnt über ihr Leben und über die Liebe nachzudenken. Doch sie will keine Beziehung, hat Angst vor zuviel Nähe. Wird Tom es schaffen, ihr ihre Liebesangst zu nehmen? Unglaublich schön geschrieben, knallhart in den Sexszenen, einfühlsam in den Gefühlbeschreibungen von Ingunn. Mir hat Liebesangst sehr gut gefallen, daher die volle Punktzahl.

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