Anne B. Ragde Sonntags in Trondheim

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Inhaltsangabe zu „Sonntags in Trondheim“ von Anne B. Ragde

Neues von den Neshovs
Blut ist dicker als Wasser. Das lässt sich zwischen Sonntagsbraten und Familienquerelen leicht aus den Augen verlieren. Bei den Neshovs ist das nicht anders. Einst auf einem Schweinezüchterhof in Tondheim zu Hause, lebt die Sippe inzwischen weit verstreut. Margido widmet sich mit fast religiöser Hingabe seinem Bestattungsunternehmen und tröstet sich mit Saunabesuchen über seine Personalprobleme hinweg. Sein Bruder Erlend, ein schwuler Schaufensterdekorateur, ist zwar seit Jahren glücklich in Kopenhagen verheiratet, aber ein wenig hysterisch, was problematisch wird, als sein stark übergewichtiger Lebensgefährte eines Tages zusammenbricht. Torunn wiederum, die Nichte der beiden, vergeudet ihre Zeit mit einem Mann, der Schlittenhunde züchtet – zu denen sie eine bessere Beziehung unterhält als zu ihm. Als Torunn jedoch an einem Sonntagmorgen beschließt, Margido einen Besuch abzustatten, setzt sie damit ganz erstaunliche Entwicklungen in Gang ...

Etwas handlungsarm, aber wenn man die Vorgänger kennt trotzdem fesselnd.

— Opal

Wenn man die Vorgänger gelesen hat, sicher sehr gut

— Spreeling

Neues von der Familie vom Schweinezüchterhof.

— Corsicana

Fortsetzung der "Lügenhaus"-Trilogie: Gut geschriebene, unterhaltsame Familiengeschichte, mit wenig Highlights.

— AnTheia

Geschichte mit skurrilen Charakteren, die sich gut liest und insgesamt unterhaltsam ist, das Lesen der Vorbänder allerdings voraussetzt

— Buchmagie

Das Buch ist unterhaltsam und mal was anderes.

— kerstin1404

Überzeugende Charaktere, aber fehlende Handlung.

— LarryCoconarry

Interessante und lebhafte Familie!

— madameeapoe

Sterbenslangweilig!

— Blubb0butterfly

Torunn vermisst ihren Onkel und will es sich aber nicht eingestehen. Doch die Sehnsucht wird immer stärker und sie gibt ihrem Gefühl nach.

— Bluesky_13

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    Sonntags in Trondheim

    tigerbea

    12. November 2017 um 14:51

    "Sonntags in Trondheim" erzählt von der Familie Neshov, sie in alle Himmelsrichtungen verstreut ist und sich auseinandergelebt hat. Was ich nicht wußte: Dies ist bereits der vierte Band der Geschichte. Die ersten drei Bände sind schon vor Jahren erschienen. Ich hätte besser die Finger von dem Buch gelassen. Es fehlt einfach zu viel an Vorwissen. Die Familie selbst ist mehr als chaotisch und man kommt einfach nicht hinter die Familienverhältnisse. Dadurch versteht man absolut nichts von der Handlung und beginnt schnell sich zu langweilen. Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich nicht überzeugen. Streckenweise ist er mir einfach zu vulgär. Kurz gesagt: das Buch macht schlichtweg keinen Spaß.

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  • Verrückte Familie

    Sonntags in Trondheim

    Spreeling

    28. October 2017 um 11:28

    Es wird eine Familie beschrieben, die es in der Konstellation viele gibt. Der Vater im Altenheim, die Brüder verstreut, man sieht sich nicht mehr. Bruchstückhaft erfahren wir von den einzelnen Mitgliedern und ihren Problemen. Am glaubwürdigsten fand ich Krumme und Erlend. Das schwule Paar hat mit einem befreundeten lesbischen Paar drei Kinder bekommen. Die Ängste und Probleme waren gut beschrieben. Irgendwann taucht Torunn auf. Durch sie kommt neues Leben in die Familie und die Beziehungen zueinander werden besser. Mir war nicht bewusst, dass es sich um den vierten Teil einer Reihe handelt. Beim Lesen macht sich das Fehlen der Vorgänger aber bemerkbar! Einige Zusammenhänge konnte ich nur schwer nachvollziehen. Der Beginn des Buches zog sich in die Länge. Es wird viel geredet und gedacht und nichts passiert. Gut für das Verständnis waren die Ahnentafel auf der vorderen Umschlagseite und das Bild mit Erklärungen auf der Rückseite. Wer über eine verzwickte Familien Zusammenstellung lesen möchte, sollte mit dem ersten Teil beginnen. Dann hat man an den Büchern viel Spaß.

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  • Die Neshovs 4.0 - wo bitte geht's zum Familienhof?

    Sonntags in Trondheim

    AnTheia

    24. September 2017 um 22:29

    Norwegens bekannteste Familie ist zurück: Die Neshovs. Nach der Erfolgstrilogie von Anne B. Radge "Das Lügenhaus" folgt nun die unerwartete Fortsetzung. Die Familie hat sich mittlerweile auseinander gelebt, nachdem vor Jahren die Erbin des Hofes Torunn die Familie Hals über Kopf verließ, um mit einem Schlittenhunde-Züchter glücklich zu werden. Opa Neshov lebt in einem Altersheim, fühlt sich dort pudelwohl und will unter keinen Umständen auf den Hof zurückkehren. Sein Sohn Margido besucht ihn ab und zu, führt aber ansonsten ein wenig spektakuläres Leben als Einzelgänger und Bestattungsunternehmer. Sein Bruder Erlend lebt inzwischen in Kopenhagen und hat mit seinem Lebensgefährten inzwischen eine Patchwork-Familie mit 3 Kindern gegründet. Viel Spektakuläres hat das Leben der Neshovs nicht zu bieten, bis Torunn eines Tages den Wert von Familie wiederentdeckt und auf den Hof als Erbin zurückkehrt. Die Serie "Das Lügenhaus" ist eine von Norwegens Bestellerserien gewesen. Und so war ich persönlich sehr neugierig auf den vierten Teil der Erfolgsgeschichte. Das Cover versprach schon eine humorvolle und unterhaltsame Geschichte, obwohl der Titel "Sonntags in Trondheim" sich mir nicht auf Anhieb erschloss. Die Klappengestaltung, besonders die Kurzbiografien der Familienmitglieder und der Stammbaum, waren für mich als "Späteinsteiger" sehr hilfreich. Denn so haben sich die Familienverhältnisse für mich gut erschlossen und die Hintergründe wurden nachvollziehbar. Wie bei vielen Serien muss man durchaus die Trilogie gelesen haben, um so manche Handlung und auch das Gesagte zu verstehen. Das erleichterte nicht immer sofort den Lesefluss, obwohl ich das Buch sprachlich, erzählerisch sehr gut und locker geschrieben finde. Alle Charaktere fand ich auf Anhieb sympathisch. Torunn als Hauptfigur sticht sofort heraus und macht in ihrer Entwicklung die größten Sprünge, von einer mittlerweile frustrierten Frau in den 40igern, die in ihrer Beziehung zu einem Schlittenhundezüchter zunehmend von einer jungen Frau ersetzt wird. Bis hin zu einer selbstbewussten Frau, die ihr Leben in die Hand nimmt und sich ihrer Vergangenheit, sowie ihrer familiären Pflicht, den Hof der Neshovs zu übernehmen, stellt. Dahingegen wirken die Handlungsstränge von Margido und seinem Bruder Erlend komplett gegensätzlich. Erlend führt ein turbolentes Leben als Familienvater, der große Angst vor der Verantwortung hat und der erst lernt, den Wert von Familie wirklich zu schätzen. Und Margido, der in einem eintönigen Leben gefangene Bestattungsunternehmer, dem aber Verantwortung und Familie über alles geht. Im Kern geht es um den Wert von Familie und die Verantwortung füreinander. Obwohl wunderbar geschrieben, kann das Buch mich nicht wirklich überzeugen und bleibt für mich über weite Strecken eher "blass". Die Handlungen laufen überwiegend nebeneinander her und weisen nicht wirklich Highlights oder besondere Spannungsmomente auf. So ist es für eingefleischte "Lügenhaus"-Fans ein schönes Wiedersehen mit Norwegens sonderbarster Familie. Für mich war es eher ein unterhaltsamer, aber dennoch meist farbloser Familienroman. Mein Fazit: Gut geschriebene, unterhaltsame Familiengeschichte, mit wenig Highlights.

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  • Geschichte mit skurrilen Charakteren ...

    Sonntags in Trondheim

    Buchmagie

    22. September 2017 um 11:34

    „Sonntags in Trondheim“ ist ein Roman der norwegischen Schriftstellerin Anne B. Ragde und bereits der vierte in dieser Reihe.   Um was geht es? Die Autorin erzählt aus dem Leben einer ganz „normalen“ norwegischen Familie, obwohl man sie dann doch wohl eher als skurril bezeichnen könnte, da gibt es, um nur einige zu nennen den Großvater, der die Flucht ins Altersheim gesucht hat, Erland und Krumme, die als schwules Paar zusammen mit ihren lesbischen Freundinnen drei Kinder bekommen haben und den Onkel Margido, der als Bestatter tätig gewesen ist, um nur einige zu nennen. Inzwischen hat sich diese Familie weitestgehend auseinander gelebt, jeder verfolgt seine ganz eigenen Ziele bis zu jenem Sonntagmorgen, als Torunn beschließt auf den ehemaligen Familiensitz nach dem Rechten zu sehen und genau dieser Tag setzt erstaunliche familiäre Entwicklungen in Gang.   Meinung: Die Autorin wartet hier mit sehr ungewöhnlichen, skurrilen und zum Teil gewöhnungsbedürftigen Charakteren auf, das mag zum Teil aber auch daran liegen, das es für mich der erste Band in dieser Serie ist und mir die Vorkenntnisse fehlen. Insgesamt sind ihre Protagonisten liebevoll beschreiben, so dass man sie sich beim Lesen gut vorstellen kann.   Die Handlung allgemein ist witzig und so wie die Familie nicht eben alltäglich, aber auch hier fehlt mir wieder das Hintergrundwissen aus den Vorbänden.  Insgesamt jedoch liest sie sich gut und flüssig und ist auf alle Fälle sehr unterhaltsam und sorgt für kurzweilige Zerstreuung.   Fazit: eine Geschichte mit skurrilen Charakteren, die sich gut liest und insgesamt unterhaltsam ist, das Lesen der Vorbänder allerdings voraussetzt.

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  • wenig spektakulär aber fesselnd

    Sonntags in Trondheim

    wampy

    18. September 2017 um 07:43

    Buchmeinung zu Anne B. Ragde – Sonntags in Trondheim„Sonntags in Trondheim“ ist ein Roman von Anne B. Ragde, der 2017 in der Übersetzung von Gabriele Haefs bei btb erschienen ist. Das norwegische Original erschien 2017 unter dem Titel „Alltid tilgivelse“. Zum Autor:Anne B. Ragde wurde 1957 im westnorwegischen Hardanger geboren. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Autorinnen Norwegens und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Norwegian Language Prize und dem Norwegischen Buchhandelspreis. Mit ihrer Serie »Das Lügenhaus«, »Einsiedlerkrebse« und »Hitzewelle« schrieb sie sich in die Herzen der Leserinnen und Leser; ihre Romane erreichten in Norwegen eine Millionenauflage. Anne B. Ragde lebt heute in Trondheim. Klappentext:Neues von den NeshovsBlut ist dicker als Wasser. Das lässt sich zwischen Sonntagsbraten und Familienquerelen leicht aus den Augen verlieren. Bei den Neshovs ist das nicht anders. Einst auf einem Schweinezüchterhof in Tondheim zu Hause, lebt die Sippe inzwischen weit verstreut. Margido widmet sich mit fast religiöser Hingabe seinem Bestattungsunternehmen und tröstet sich mit Saunabesuchen über seine Personalprobleme hinweg. Sein Bruder Erlend, ein schwuler Schaufensterdekorateur, ist zwar seit Jahren glücklich in Kopenhagen verheiratet, aber ein wenig hysterisch, was problematisch wird, als sein stark übergewichtiger Lebensgefährte eines Tages zusammenbricht. Torunn wiederum, die Nichte der beiden, vergeudet ihre Zeit mit einem Mann, der Schlittenhunde züchtet – zu denen sie eine bessere Beziehung unterhält als zu ihm. Als Torunn jedoch an einem Sonntagmorgen beschließt, Margido einen Besuch abzustatten, setzt sie damit ganz erstaunliche Entwicklungen in Gang ... Meine Meinung:Die Autorin führt die Familiengeschichte der Neshovs fort. Der schwule Erlend lebt mit seinem Mann in Dänemark und die beiden haben mit einem lesbischen Paar drei Babys. Eindrucksvoll werden ihre Erlebnisse, ihre Sorgen und auch ihre Hoffnungen dargestellt. Sie leben finanziell unabhängig und sehr bewußt. Man fiebert mit Erlend mit und wird von seiner Liebe zu Krumme und den Kindern einfach gefangen genommen. In Rückblicken wird auf ganz normale Situationen während der Schwangerschaft eingegangen, die sich aber auf sein normales Leben auswirken. Was geschieht ist wenig spektakulär, aber es ist doch interessant erzählt. Erlends Bruder Margido lebt ein einsames, aber auch zufriedenes Leben als Bestatter. Sein Leben verläuft in geregelten Bahnen und die Bestattungsfirma steht im Mittelpunkt. Er lebt diesen Beruf mit Haut und Haaren und versucht das Beste für seine Kunden zu erreichen. Auch hier gefällt die Auswahl der beschriebenen Situationen. Sie verdeutlichen wie sehr Margido in seinem Beruf aufgeht. Seine Nichte Torunn lebt in einer unglücklichen Beziehung und beschließt aus dem Nichts heraus, ihr Leben von Grund auf umzukrempeln. Sie kehrt auf den Stammhof der Familie zurück, von dem alle Familienmitglieder irgendwann geflohen sind. Geschickt vermischt die Autorin starke Emotionen mit ganz banalen Tätigkeiten. Man fiebert mit Torunn und wünscht ihr, dass der Neubeginn gelingen wird. Unterstützt wird sie dabei von Margido, dessen Leben dadurch aus den festen Abläufen herausgerissen wird und der sich auch als ein Mensch erweist, der sich öffnet und Gefühle entwickelt. Obwohl wenig Spektakuläres geschieht und meist nur ganz banale Dinge beschrieben werden, hat mich das Buch gefangen genommen. Die Gefühle der Personen werden sehr deutlich, da alle Familienmitglieder als Ich-Erzähler auftreten und der Erzählstil sehr eindringlich ist. Die Figuren werden sehr detailliert beschrieben und einzig ihre Entwicklung hält den Leser bei der Stange.Fazit:Anne B. Ragde zeigt in diesem Buch, dass sie eine gute Erzählerin ist. Man verfolgt gerne und interessiert die Geschehnisse um die einzelnen Personen, die wenig Außergewöhnliches bieten und doch fesseln. Ich bin sehr gut unterhalten worden und vergebe viereinhalb von fünf Sternen (90 von 100 Punkten), die ich gerne aufrunde. Ich kann das Buch all jenen empfehlen, die einfach einer gut erzählten Geschichte folgen wollen.

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  • Unterhaltsam

    Sonntags in Trondheim

    kerstin1404

    16. September 2017 um 07:22

    Das Cover hat mich etwas neugierig gemacht, es sieht lustig aus und hat mich amüsiert.Eine skandinavische Familiengeschichte der ganz besondere Art. Das Buch ist Band vier von einer Reihe, was mir nicht sofort bewusst war. Jedoch ist das Buch sehr gut zu lesen, ohne die vorhergehende Bände gelesen zu haben.Es gibt 3 Brüder, wovon der eine verstorben eine erwachsene Tochter und ein Bauernhof hinterlässt. Der 2. Bruder ist Single und Bestattungsunternehmer. Der 3. Bruder ist schwul und bekommt mit sein Partner und ein befreundetes lesbisches Paar, 3 Kinder.Ein wirklich lesenswertes Buch, angenehmer Schreibstil, es bringt ein Lächeln im Gesicht. Einige Male habe ich gelacht und mitgefiebert, Das Buch hat mich wirklich unterhalten und war mal was anderes.

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  • Eine ganz normale Familie?

    Sonntags in Trondheim

    LarryCoconarry

    12. September 2017 um 11:16

     Die Neshovs. Eine Familie deren Stammbaum und deren Namen so komplex und schwierig zu merken sind, dass ich froh war, dass im Einband des Buches Bilder und kurze Beschreibungen der einzelnen Personen zu finden sind. Insgesamt besteht die Großfamilie aus sehr liebenswürdigen, sehr gut beschriebenen Persönlichkeiten, die man schnell in sein Herz schließt und am liebsten kennen lernen würde. Die einzelnen Kapitel des Buches spielen je bei unterschiedlichen Familienmitgliedern, die sich dann aber auch treffen und interagieren. Ein wenig schade ist, dass das Familiengeheimnis, über das oft gesprochen wird, in einem Nebensatz aufgelöst wird. Dafür aber eine Hausrenovierungsaktion unnötig in die Länge gezogen wird. Außerdem hat für mich ein Ende der Geschichte gefehlt für das liebenswerte homosexuelle Paar Krumme und Erlernd. Die beiden werden ab der Hälfte des Buches leider nicht mehr erwähnt. Die Autorin besitzt eine sehr angenehme Art zu schreiben und es gelingt ihr Personen Leben einzuhauchen, so dass man denkt,dass man sie schon Jahre kennt! Insgesamt deshalb auf jeden Fall lesenswert.        

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  • Lustig und schräg, jedoch wenig überzeugend

    Sonntags in Trondheim

    Athene100776

    11. September 2017 um 15:01

    Eine norwegische Familie in Trondheim, die seltsamer nicht sein kann. Opa Neshovs lebt nun in einem Altenheim, in dem er sich sehr wohl fühlt, sein früher gut gehender Hof wird mittlerweile als Sarglager seines Sohnes Margido genutzt, der als Bestatter tätig ist. Erlend lebt weit weg in Kopenhagen. Die Familie ist in alle Winde verstreut und spricht kaum miteinander, bis Torunn auf die Idee kommt, ihren Onkel Margido auf dem alten Familienbesitz zu besuchen....Dieses ist der vierte Band einer Reihe, ich jedoch lerne hier erst die Familie Neshovs kennen.Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, auch die Handlungsorte kann man sich durch die bildliche Beschreibung gut vorstellen.Die Familie ist recht ungewöhnlich und teilweise gewöhnungsbedürftig für Leser , die diesen Band zuerst lesen.Die Geschichte empfand ich als sehr witzig und nicht alltäglich, weswegen ich dieses Buch wählte.Leider konnte mich die Familie nicht ganz überzeugen, was vielleicht daran lag, dass mir Hintergrundwissen fehlte, welches in früheren Büchern genauer beschrieben wurde.Nichts desto trotz liest sich das Buch sehr angenehm und sorgt für kurzzeitige Zerstreuung und der Flucht aus dem Alltag.

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  • Generationen

    Sonntags in Trondheim

    reni1950

    10. September 2017 um 16:26

    Der Roman hat mir richtig gut gefallen. Es handelt sich um eine Familiengeschichte im vierten Band und erzählt das Leben rund um die Familie Neshov. Viele Familienmitglieder werden beleuchtet und in ihrem Leben begleitet. Zum Beispiel ein homosexuelles Paar, das sich mit einem anderen homosexuellen Paar seinen persönlichen Traum verwirklicht oder das Leben des Großvaters im Altenheim in Kopenhagen. Ein Stammbaum mit den einzelnen Figuren befindet sich zum besseren Verständnis im Umschlag. Ich habe trotzdem ich die anderen Teile nicht gelesen habe, sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil hat mir zusätzlich wunderbar gefallen. Tragik, Hoffnung, Humor und Romantik sind hier vortrefflich vereint. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und nun auch die anderen Bände lesen.

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  • Tolle Familie

    Sonntags in Trondheim

    madameeapoe

    09. September 2017 um 18:37

              So eine verrückte Familie lernt man nicht oft kennen.! Die Charaktere der Familienmitglieder sind unterschiedlich und haben alle ihren eigenen Charme. Für mich als Leser waren die Verhältnisse untereinander gut nachvollziehbar, auch wenn ich die ersten Teile noch nicht gelesen habe.Die Gestaltung gefiel mir sehr gut und der Schreibstil war toll. Man konnte beim Lesen des Buches abschalten, mal schmunzeln oder mitfiebern. Die Handlung wurde nie langweilig und hat mich immer wieder aufs neue gefesselt. Auch das Cover passt super zum Buch. Es springt sofort ins Auge und erscheint auch ein wenig witzig. Trotzdem versprüht es etwas idyllisches. Auch der Handlungsort hat mir sehr gut gefallen, da ich den Norden selbst ger nmag und gern einmal hinreisen wüde.!Ein ganz tolles Buch mit Raffinesse!       

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  • EIN NEUES LEBEN

    Sonntags in Trondheim

    Gral

    06. September 2017 um 17:21

    Der nächste Streich einer Bestsellerautorin. Einst wardieser Bauernhof mit Schweinezucht das erfolgreicheZentrum der Familie Neshov. Doch mit den striktenAuflagen der EU kam auch hier alles ganz anders. Margidoder Bestatter führt ein einsames und abgeschiedenesLeben und nur die Mitarbeiter seiner Firma schenkenihm ein wenig soziale Identität. Der langsam verfalleneBauernhof dient ihm nur als Lagerstätte für seine Särge.Kurz werden auch die Leben und Probleme der anderenFamilienmitglieder der Neshovs beleuchtet. Der letzteBauer lebt glücklich und zufrieden in einem Altenheim.Alles wird auf den Kopf gestellt, als die eigentliche ErbinTorunn Neshov nach Trondheim kommt und ein neuesLeben beginnen möchte. Und das auf dem Bauernhof.Eine wirklich schöne und auch erheiternde Geschichteaus Norwegen. Flüssiger Stil und heitere Episoden derAkteure wechseln sich hier ab. Die Figuren und dessenEigenleben treten hier deutlich hervor. Eine Geschichte,die man für vergnügte und frohe Lesestunden einfachnur genießen kann.

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  • „Sonntags in Trondheim“ von Anne B. Ragde

    Sonntags in Trondheim

    Blubb0butterfly

    06. September 2017 um 14:19

    EckdatenRoman16 €ISBN: 978-3-442-75737-4Übersetzung: Gabriele Haefs2017btb Verlag350 Seiten + 1 Seite Buchvorstellung der AutorinCoverDas Cover wirkt sehr idyllisch, aber gleichzeitig auch nichts aussagend. Ich würde aufgrund des Covers annehmen, dass es im Buch um Schweine auf einer Insel handelt, was wahrscheinlich nicht unbedingt der Fall ist. ^^Inhalt (Klappentext)Blut ist dicker als Wasser. Das lässt sich zwischen Sonntagsbraten und Familienquerelen leicht aus den Augen verlieren. Bei den Neshovs ist das nicht anders. Einst auf einem Schweinezüchterhof in Trondheim zu Hause, lebt die Sippe inzwischen weit verstreut, man trifft sich nicht einmal mehr zu besonderen Anlässen. Margido etwa besucht den Vater im Altenheim nur ungern und widmet sich mit fast religiöser Hingabe seinem Bestattungsunternehmen. Sein Bruder Erlend, ein schwuler Schaufensterdekorateur, hat sein Glück in Kopenhagen gesucht. Torunn wiederum, die Nichte der beiden, vergeudet ihre Zeit mit einem Mann, der Schlittenhunde züchtet – zu denen sie eine bessere Beziehung unterhält als zu ihm. Als sie an einem Sonntagmorgen beschließt, dass es an der Zeit ist, die alten Familienbande neu zu knüpfen, erleben die Neshovs eine Überraschung…Autorin (Klappentext)Anne B. Ragde wurde 1957 im westnorwegischen Hardanger geboren und lebt heute in Trondheim. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Autorinnen Norwegens und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Norwegian Language Prize und dem Norwegischen Buchhandelspreis. Die Trilogie „Das Lügenhaus“, „Einsiedlerkrebse“ und „Hitzewelle“ ist einer der größten norwegischen Bucherfolge aller Zeiten. Nachdem sie zunächst angekündigt hatte, die Lügenhaus-Serie nicht fortzusetzen, erhielt ihr Verlag 2006 plötzlich ein Manuskript zum vierten Teil. Anne B. Ragde hatte heimlich an der Familiensaga weitergeschrieben.MeinungAls ich die Leseprobe gelesen hatte, konnte mich das Buch zwar auf Anhieb begeistern, aber Begeisterungssprünge habe ich nicht gemacht. Dieser Eindruck ist leider auch geblieben. Das Buch war sterbenslangweilig! Ich frage mich gerade, wie wohl die anderen Bücher der Autorin sind, wenn sie sogar schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Wahrscheinlich sind diese schon besser, aber dieses Buch hat mir die Lust auf ihre anderen Bücher verdorben.

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  • Schräg, aber nicht richtig überzeugend

    Sonntags in Trondheim

    leserattebremen

    06. September 2017 um 09:44

    „Sonntags in Trondheim“ ist der vierte Band einer Reihe um eine norwegische Familie, die man durchaus als skurril bezeichnen kann. Der Großvater hat endlich seinen Frieden im Seniorenheim gefunden, während Erland und Krumme als schwules Paar in Dänemark leben und mit ihren lesbischen Freundinnen zusammen drei Kinder bekommen. Torunn ist vierzig und lebt in einer unglücklichen Beziehung und Margido, ihr Onkel, ist Bestatter. Die Familie Neshov ist also recht bunt, doch keiner redet mehr so wirklich mit dem anderen. Jedenfalls bis Torunn ihren Freund verlässt und Margido überraschend besucht und so eine Kette von Kontaktaufnahmen in Gang setzt. Da ich die drei ersten Bände um die Familie Neshov nicht kannte, war der Beginn der Geschichte für mich sehr verwirrend. Doch nachdem man sich die Vorgeschichte langsam erschlossen hatte, machte die Lektüre durchaus viel Spaß, auch wenn gerade bei Krumme Erland die Klischees nur so aus den Seiten triefen. Dennoch hat mir der Stil von Anne B. Ragde gefallen, die Geschichte ist recht unterhaltsam und lässt sich flüssig lesen. Die Figuren fand ich jedoch größtenteils nicht gut genug beschrieben, sie blieben für mich sehr schemenhaft und das führte auch dazu, dass mich die Geschichte nicht richtig mitgenommen hat. Ich kann nicht sagen, ob ich einen besseren Zugang zu dem Buch gefunden hätte, wenn ich das Vorwissen aus den anderen Büchern gehabt hätte. So fand ich die Figuren jedoch etwas zu flach und die Story auch ziemlich abwegig, so dass mich „Sonntags in Trondheim“ nicht richtig überzeugen konnte. 

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  • Ich habe es abgebrochen

    Sonntags in Trondheim

    CabotCove

    06. September 2017 um 09:15

    „Neues von den Neshovs“ hätte mir schon ein Fingerzeig sein müssen – ein Fingerzeig dahingehend, dass dieses Buch bereits Vorgängerbände hat, die man eventuell zuerst gelesen haben sollte... Bei manchen Büchern/Reihen lesen sich die Bücher ja hervorragend unabhängig voneinander und man braucht kein „Vorwissen“, weil die Autoren die Figuren nicht nur Revue passieren lassen, sondern auch dem Leser (nochmal) vorstellen, wenn auch nur kurz (das reicht ja im Allgemeinen auch..!). Hier hatte ich leider das Gefühl, dass ich eben dieses „Vorwissen“ wohl besser hätte haben sollen, denn mir kam die Geschichte bzw. die handelnden Personen leider sehr verworren vor. Ich kam rasch durcheinander durch die verschiedenen Perspektiven und wurde auch mit den Personen dadurch leider nicht „warm“. Die Leseprobe hatte mir doch noch recht gut gefallen und nachdem mir das Buch dann auch noch empfohlen wurde, habe ich es mir bestellt – aber leider recht schnell wieder auf die Seite gelegt... Ich hatte eher etwas Amüsantes erwartet und fand die Geschichte leider langweilig, sorry. Ich hätte gerne etwas anderes über dieses Buch geschrieben, dessen Cover auch schon sehr ansprechend war, aber es war leider so absolut gar nichts für mich. Obwohl ich das Buch abgebrochen habe, möchte ich nur einfach nur einen Stern vergeben, sondern vergebe zwei ~ denn einen fände ich dann doch zu hart, denn immerhin habe ich das Buch nicht gleich nach ein paar Seiten abgebrochen (dann hätte ich ohne zu Zögern auch nur einen Stern vergeben !) und eine Weile „durchgehalten“... Vielleicht wäre das Urteil anders ausgefallen, wenn ich die Vorgängerbände gelesen hätte – keine Ahnung. Aber da ich auch den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig und nicht flüssig genug fand, ist das auch leider eher unwahrscheinlich...

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  • Ein Sonntag der alles verändert

    Sonntags in Trondheim

    Bluesky_13

    05. September 2017 um 11:25

    Diese Buch ist der 4te Teil von der „Lügenhaus – Serie“, kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden. In diesem Werk finden wir wieder sehr viel Emotionen. Torunn wirkt hier manchmal sehr kindlich und auch naiv. Sie ist unglücklich in ihrer Beziehung und redet sich ein, dass es so ganz praktisch für sie ist. Doch auch sie kehrt dann, zum Glück, Christer den Rücken. Erlend, der mit seinem Mann Krumme und den drei Kindern in Dänemark lebt, ist Dekorateur. Er ist sehr kreativ, doch was die Schwangerschaft von Lizzi und Jytte angeht, da wirkt er leicht hysterisch. Ihn ekeln bestimmte Vorstellungen, da er mit dem Frauenkörper einfach nichts anfangen kann. Dennoch liebt er seine drei Kinder. Man liest hier sehr viel und auch sehr deutlich über den Verlauf der Schwangerschaft. Das liest sich manchmal sehr amüsant. Es bedarf keinen schwulen Mann, der die schwangeren Frauen nicht versteht. Margido wirkt hier, was man so liest, sehr einsam. Er hat zwar sein Beerdigungsunternehmen, aber die Familie fehlt ihm doch. Das alles wirkt doch stellenweise traurig und man fühlt richtig mit ihm. Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen humorvoll klingt, ist sie doch sehr ernsthaft. Das alles zusammen genommen macht das Buch wieder zu etwas ganz besonderen. Man hat hier einen sehr tiefen Einblick in eine Familie, deren Verhältnis doch sehr chaotisch wirkt. Irgendwie hat man den Eindruck hier ist sich jeder selbst am nächsten, doch irgendwie brauche auch sie den anderen. Familie ist und bleibt halt einfach Familie. Ich vergebe hier 5 Sterne, weil es so gefühlvoll und so emotional ist und weil man sich wohlfühlt in der Geschichte. 

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