Anne Berest

 3.7 Sterne bei 124 Bewertungen

Lebenslauf von Anne Berest

Anne Berest, geboren 1979, ist Theaterregisseurin. „Traurig bin ich schon lange nicht mehr“ ist ihr erster Roman. Er wurde von der französischen Kritik begeistert begrüßt und für den „Prix Goncourt Premier Roman“ nominiert.

Neue Bücher

How To Be Parisian wherever you are

 (95)
Erscheint am 14.10.2019 als Taschenbuch bei btb.

Alle Bücher von Anne Berest

How To Be Parisian wherever you are

How To Be Parisian wherever you are

 (95)
Erscheint am 14.10.2019
Traurig bin ich schon lange nicht mehr

Traurig bin ich schon lange nicht mehr

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Erschienen am 13.05.2013
Traurig bin ich schon lange nicht mehr

Traurig bin ich schon lange nicht mehr

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Erschienen am 06.12.2011
Sagan, Paris 1954

Sagan, Paris 1954

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Erschienen am 15.06.2015
Badz paryzanka, gdziekolwiek jestes

Badz paryzanka, gdziekolwiek jestes

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Erschienen am 01.01.2014
Sagan 1954

Sagan 1954

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Erschienen am 30.04.2014

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Neue Rezensionen zu Anne Berest

Neu

How to be parisian, wherever you are ist ein Sachbuch von Sophie Mas, Audrey Diwan, Caroline De Maigret und Anne Berest, in welchem die vier Frauen die Vorzüge der Pariserinnen thematisieren. Erschienen ist das Lifestyle-Buch im btb-Verlag im Sommer 2015. Die vermeintliche Leichtigkeit, der immer coole Stil und die fortwährende Lässigkeit der in Paris lebenden Frauen finden weltweit großen Anklang beim weiblichen Geschlecht.

Darum gehts

Mas, Diwan, De Maigret und Berest sind langjährige Freundinnen. Sie sind ganz unterschiedliche Wege gegangen; arbeiten als Journalistinnen, Models oder sind in der Filmindustrie tätig. Für dieses Projekt haben sie sich zusammengetan, denn alle vier vereint das Interesse am Pariser Lebensgefühl und die Lust, auch andere davon zu begeistern. Durch ihr Buch werden Frauen in der ganzen Welt inspiriert.

Zu verstehen, weshalb viele Frauen den Pariserinnen nacheifern, hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Die Autorinnen spielen mit unterhaltsamen Anekdoten, nennen nicht immer ganz ernst gemeinte Grundlagen auf dem Weg zu einer Pariserin und untermalen ihre Texte insgesamt mit viel Witz. Die Widersprüchlichkeit des eigenen Handelns und die mangelnde Entscheidungsfreude machen „die“ Pariserin sympathisch. Susanne Mayer, Zeit-Redakteurin, spricht in ihrer Buchkritik zu How to be parisian, wherever you are von schwärmerischen Vorurteilen, was es aus meiner Sicht gut trifft.

Die Aufmachung des Buches und das Design im Gesamten sind äußerst gelungen und wirken sehr edel. Der Schreibstil ist unterhaltsam und die Illustrationen sind hübsch anzusehen. Das Buch bietet sehr ästhetische Fotografien und vermittelt einen guten Eindruck vom Pariser Lifestyle. Modebewusstheit und stilbewusstes, toughes Auftreten gehören demnach zur Persönlichkeit einer Pariserin.

Man sollte diese Lektüre mit viel Humor betrachten. Es ist ein Guide für Frauen, die Lust haben, sich dem französischen Lebensstil anzunähern, dies aber ohne Krampf tun möchten. Coolness, Selbstbewusstsein und Stil sind allerdings keine national georderten Attribute, sodass jede Frau diese für sich entdecken kann, unabhängig davon, ob sie Pariserin ist oder nicht.

Unterhaltsamer, oft witzig anmutender Lifestyle-Guide, der uns das Pariser Leben schmackhaft machen will. Ich konnte das Buch gut lesen, musste oft schmunzeln und fand es recht unterhaltsam. Nichts desto trotz ist Vorsicht geboten, denn der Inhalt untermauert das Schubladendenken schlechthin.

Ich danke dem btb-Verlag.

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Rezension zu "How To Be Parisian wherever you are - Liebe, Stil und Lässigkeit à la française" von Anne Berest

Rezension How to be Parisian wherever you are von Anne Berest
LesenistLuxusvor einem Jahr

Es gibt Phasen im Leben, da habe ich kleine Identitätskrisen: Wer bin ich? Wer will ich sein? Was mache ich und will ich das, was ich mache überhaupt? Alles wird in Frage gestellt, bis ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. In solchen Phasen helfen mir oftmals Bücher dabei, mich selbst und das Leben nicht allzu Ernst zu nehmen und es mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ein solches Buch ist für mich der Bestseller How To Be Parisian wherever you are: Liebe, Stil und Lässigkeit à la française von Anne Berest, Caroline De Maigret, Audrey Diwan und Sophie Mas.

In ihrem Buch beschreiben die vier Autorinnen mit einem Augenzwinkern, wie man als Pariserin alltägliche Situationen très français meistert. Bei der Lektüre des Buches musste ich durchweg schmunzeln und dachte ein ums andere Mal: „Genauso mache ich das auch einfach das nächste Mal!“ Das Buch ist kein Ratgeber und will sicher nicht als solcher verstanden werden, mich aber hat es ein bisschen darin bestärkt, die Dinge weniger verbissen und mehr je ne sais quoi anzugehen. 

Geschrieben wurde diese Hommage an die französische Coolness von den vier Freundinnen Anne Berest, Caroline De Maigret, Audrey Diwan und Sophie Mas. Hauptberuflich sind sie Journalistin, Filmemacherin, Model und Autorin und eine stylischer als die andere. Warum, mag man sich als Leserin fragen, sollten wir wie Pariserinnen sein wollen? Ganz klar, weil sie nunmal das gewisse Etwas haben oder wir einfach gerne glauben, dass es so ist. 

Et voilà dieses Buch ist eine, nicht ganz ernst gemeinte Anleitung, wie es geht. Packt man das Leben wie eine Pariserin an, halten Chaos und Lockerheit Einzug. In einem stets durchgeplanten Alltag klingt das doch manchmal ganz befreiend. Oft muss man das Leben ohnehin nehmen, wie es kommt. Für mich als Neumama ganz interessant, das Kapitel über die Pariserin als Mutter. In diesem geben uns die Autorinnen einen Einblick über das Leben von Pariser Müttern. Diese sind demnach liebevoll und zugleich egoistisch. “Im Leben einer Pariser Mutter ist das Kind nicht das Zentrum, sondern vielmehr ein Satellit. Aber gleichzeitig ist das Kind allgegenwärtig, denn dieser Satellit folgt seiner Mutter überall hin und teilt ihre kostbarsten Momente mit ihr.” 

Wer, wie ich des Öfteren vor dem Kleiderschrank steht und nicht weiß, was er anziehen soll, erfährt auf Seite 105, was eine Pariserin für Basics in ihrem Schrank hat. Und siehe da, die Teile befinden sich auch in meinem Kleiderschrank und ich denke mir: “Ach ja, wieso eigentlich nicht? Es kann so einfach sein.” Ein paar Seiten weiter erfährt die Leserin, welche Bücher die Pariserin im Bücherregal hat und das sind eine ganze Menge. Zu ihren Lieblingsbüchern gehören einige ausgewählte Werke der überwiegend französischen Literatur: Der Fremde von Albert Camus, Elementarteilchen von Michel Houellebecq, Die Schöne des Herrn von Albert Cohen, Bonjour tristesse von Françoise Sagan, Madame Bovary von Gustave Flaubert, Der Schaum der Tage von Boris Vian, Lolita von Vladimir Nabokov, Reise ans Ende der Nacht von Louis-Ferdinand Céline, Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire und In Swans Welt von Marcel Proust.

Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Tipps wirklich umsetzbar sind und nicht völlig abgehoben. So habe ich mich bereits einmal an einem Dinner à la Parisienne versucht und das Poulet au citron auf Seite 73 für Freunde gemacht. Es war ein sehr gelungenes Dinner. Wer an trüben Tagen einen Stimmungsaufheller gebrauchen kann und ein wenig frankophil ist, dem empfehle ich dieses Buch – macht ebenso gute Laune, wie ein Spaziergang an der Seine. Fällt für mich ganz klar in die Kategorie Gute-Laune-Lektüre für zwischendurch. Bester Leseort: Pariser Straßencafé.

Die ganze Rezension findet ihr hier.

Mehr Rezensionen könnt ihr unter https://www.lesenistluxus.de lesen!

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Rezension zu "How To Be Parisian wherever you are - Liebe, Stil und Lässigkeit à la française" von Anne Berest

Unterhaltsam mit guten Inputs
_Coco_vor einem Jahr

Das Buch ist sehr gut zu lesen und humorvoll geschrieben. Es gibt einen guten Geschmack auf den französischen Stil, jedoch hatte ich teils auch ein bisschen mehr erwartet. D.h. manchmal wurde es ein bisschen zu klischeehaft geschrieben.

Schlussfazit: Unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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