Anne Bishop Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Finsternis“ von Anne Bishop

Die Rückkehr in die Welt der „Schwarzen Juwelen“ Der Sklave Jared gilt als unberechenbar. Als er an die gefürchtete Graue Lady verkauft wird, scheint sein Schicksal besiegelt. Welches Geheimnis umgibt die Herrscherin, die als größte Feindin Dorothea SaDiablos gilt? Dunkel, magisch und fesselnd (Quelle:'Flexibler Einband/05.03.2007')

Nach den ersten 3 Teilen nicht ganz so gut, aber noch immer die beste der Geschichten nach der Hauptgeschichte

— MadameLoup
MadameLoup

Eine Buchserie irgendwo in der Mitte anfangen, weil einem das Cover gefällt?- Funktioniert.

— AnnikaLeu
AnnikaLeu
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  • Der Sklave und die Königin

    Finsternis
    Maran-Wortsaat

    Maran-Wortsaat

    23. February 2014 um 21:06

    Inhalt: Die schrecklichen Minen von Pruul erwarten den jungen Lustsklaven Jared, weil er seine grausame Königin getötet hat. Eine Bestrafung, die einen langsamen, qualvollen Tod nach sich zieht. Doch gerade als er jegliche Hoffnung fallen lässt, wird er auf dem Sklavenmarkt gekauft. Von niemand geringerem als der Grauen Lady, der einzigen Widersacherin Dorotheas, die zudem den Ruf hat eine grausame Königin zu sein. Unterwegs in dem Reich Den Nehala muss Jared sich entscheiden, ob er eine Flucht wagt, oder weiterhin ein Sklave bleibt. Meinung: Ich war neugierig auf dieses Buch, denn im Gegensatz zu den anderen Teilen der Reihe, spielt diese Geschichte zwar in Daemon und Jaenelles Welt, allerdings handelt es sich hierbei um andere Charaktere. Auch vom Zeitverlauf her, kann man "Finsternis" vor Jaenelles Erscheinen einordnen. Die Hauptperson dieser Geschichte sind Jared und Die graue Lady, die sich später als die junge Lia herausstellt. Vom Charakter her ist Jared ein verbitterter Mann, der sein Vertrauen in eine Königin verloren hat. Unter Dorotheas Herrschaft verkümmern die alten Sitten, in denen Königin und Krieger einander ehrbar dienen. Macht wird ausgeübt und missbraucht. Diejenigen, die sich gegen Dorothea stellen werden ausgerottet. Die graue Lady hingegen, anfangs mit schlechtem Ruf, stellt sich als eine Person heraus, die alles für ihre Untergebenen tun würde. So lässt sie es sich nicht nehmen den Sklavenmartk zu besuchen um den Menschen in Erinnerung zu rufen, dass es noch jemanden gibt, der Dorotheas Herrschaft trotzt. Auf diesem ersteht sie einige Sklaven um ihnen am Ende ihrer Reise die Freiheit zu schenken. Davon wissen Jared und die anderen Sklaven nichts. Lediglich der Glaube durch den Ring der Macht gefangen zu sein, bringt sie dazu gehorsam zu sein. Als Jared jedoch herausfindet, dass nicht die besagte Königin ihn gekauft hat, sondern deren Enkelin Lia, begreift er wie verwundbar die junge Frau ist. Die Zauber, die sie benutzt hat um älter zu erscheinen, mag sie anfangs getäuscht haben, doch als dieser bricht, ist ihre Identität für jeden klar. Noch dazu hat sie ihre Jungfrauennacht nicht hinter sich gebracht und kann deswegen jederzeit gebrochen werden. Mithilfe eines Verräters, der sich in Lias Begleitung eingeschlichen hat, erhält Hayls Königin Dorothea alle Informationen, so auch diejenige über Lias Herkunft. Dorothea möchte Lia als Pfand gegen die wahre graue Lady einsetzen um sich diese gefügig machen, daher betraut sie den Hauptmann ihrer Wache damit, die Reitgesellschaft dingfest zu machen. Getrieben von der Angst und dem Wissen, was ihn erwartet wenn er versagt, setzt Dorotheas Untergebener, Krelis, alles daran die junge Lia zu finden. Dabei hat er jedoch nicht mit einem Krieger wie Jared gerechnet, der über mächtige rote Juwelen verfügt. Auch nicht mit den anderen Sklaven der Reitgesellschaft, die zum ersten Mal in der Begleitung einer Königin sind, die nicht nur nimmt, sondern auch gibt und gerecht ist. Fazit: Endlos lange Reihen verlieren meistens an Spannung, daher meine Befürchtung, dass es auch bei Anne Bishops Reihe der Fall sein könnte. Tatsächlich trat dies nicht ein. Bisher hat keines ihrer Bücher weniger als vier oder fünf Sterne von mir bekommen. Die Welt, die sie hier erschaffen hat ist großartig durchdacht, ebenso die dunklen Juwelen und ihre Bewandtnis. Dazu zeichnet sie Charaktere, die nicht immer vollkommen sind, viel durchlitten haben, aber ungeheuer glaubhaft sind. Diese Gabe setzt sich auch in diesem Buch fort. Es gab keine Längen, die ganze Zeit über blieb die Geschichte spannend. Dafür vergebe ich verdiente  5/5

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  • Rezension zu "Finsternis" von Anne Bishop

    Finsternis
    Lisica

    Lisica

    31. January 2012 um 15:39

    Lord Krelis, der neue Hauptmann der Wache, versuchte völlig regungslos dazustehen, während er beobachtete, wie Dorothea SaDiablo langsam in ihrem privaten Audienzzimmer auf- und abging. Bei einer anderen Frau hätte er vielleicht unverhohlen die schlanke Figur bewundert und sich gefragt, ob sich das schwarze, elegant hochgesteckte Haar so seidenweich anfühlte, wie es aussah. Vielleicht hätte er es sogar gewagt, eine Hand über die gebräunte Haut gleiten zu lassen, die nicht von ihrem langen roten Kleid verhüllt wurde. Eventuell hätte er es genossen, wie das Kleid im Rhythmus ihrer wiegenden Hüften raschelte, und sich vielleicht gefragt, ob die Art, wie sie sich mit einer großen weißen Feder über das Kinn strich, einem zarten Wink gleichkam, dass sie nichts dagegen hätte, auch auf andere Weise gestreichelt zu werden. Doch Dorothea SaDiablo war eine Schwarze Witwe, ein Mitglied des Stundenglases, des gefährlichsten und am meisten gefürchteten Hexensabbats im ganzen Reich Terreille. Schwarze Witwen kannten sich mit Giften ebenso aus wie mit den verschlungenen Pfaden des Geistes, mit Schatten und Illusionen, mit Traumlandschaften, in denen sich ein Mann verlieren konnte, bis er in einem endlosen Albtraum gefangen war. Noch dazu war sie die Hohepriesterin von Hayll und trug ein rotes Juwel. Da es im Territorium von Hayll keine Königinnen gab, deren Macht an die mentalen Kräfte heranreichte, für die dieses Juwel stand, und da sämtliche schwächere Königinnen weder ihr Leben noch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen wollten, indem sie die Hohepriesterin herausforderten, herrschte Dorothea, wie es ihr gefiel - ein Umstand, den kein Mann in Hayll zu vergessen wagte. "Bist du in letzter Zeit deinem Vorgänger über den Weg gelaufen?", fragte Dorothea mit schmeichelnder Stimme, als sie an ihm vorbeiraschelte. Ihr kokettes Lächeln bildete einen eigenartigen Kontrast zu dem grausamen Funkeln in ihren goldenen Augen. "Ja, Priesterin", erwiderte Krelis, der sich Mühe gab, unbeteiligt zu klingen. Als er und eine Truppe Männer im Armenviertel von Haylls Hauptstadt Draega auf der Suche nach entbehrlichen Arbeitskräften den dortigen Abschaum ausgehoben hatten, war ihm sein ehemaliger Befehlshaber aus einer schmutzigen Gasse entgegengetorkelt. Der frühere Hauptmann der Wache war nur noch ein verstümmeltes, gefoltertes Zerrbild des Mannes, der er einst gewesen war. Schlimmer noch: Sein inneres Netz, jener intime Kern des Selbst, der die Angehörigen des Blutes ausmachte, war zerstört worden, sodass er seine Juwelen nicht länger tragen konnte. Wenn überhaupt, konnte er sich höchstens der einfachsten Kunst bedienen. Der flinke, taktisch klug denkende Geist, der Dorothea so viele Jahrzehnte lang beschützt hatte, war wie eine Wassermelone aufgeschlitzt und ausgehöhlt worden. Doch nicht ganz. Den gehetzten Augen in dem narbigen Gesicht nach zu schließen, verfügte er immer noch über genug geistiges Potenzial, um sich erinnern zu können, was er einst gewesen war. Und wer ihm dies angetan hatte. Erneut raschelte Dorothea an Krelis vorbei. Schweißperlen traten ihm auf die Stirn, während er versuchte, an nichts zu denken, und zur Dunkelheit betete, dass Dorothea nichts spüren würde, das sie dazu veranlassen könnte, seine inneren Barrieren zu öffnen und sich eine Kostprobe seiner Gedanken zu Gemüte zu führen. "Ich hatte deinen Vorgänger mit einer wichtigen Aufgabe betraut, und er hat mich enttäuscht." Dorothea blieb vor ihm stehen und strich ihm lächelnd mit der Feder über die Wange. "Jetzt gehört er der gefiederten Bruderschaft an." Meine Meinung Finsternis, ein wahrhaft schaurig schönes Buch, in dem uns Lesern endlich in umfangreicher Weise Dorothea SaDiablo vorgestellt wird... Ich habe mich tatsächlich darauf gefreut Sie näher kennenzulernen und wurde kein bischen enttäuscht.... Finsternis ist eine gute möglichkeit in die Reihe Die schwarzen Juwelen einzusteigen, da hier keinerlei vorkenntnis von nöten ist... Allerdings muss ich sagen, jeder wird danach die 4 vorgänger lesen wollen...

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  • Rezension zu "Finsternis" von Anne Bishop

    Finsternis
    Meran

    Meran

    08. August 2008 um 18:41

    Das 5. Buch spielt überraschenderweise vor dem ersten, ist aber trotzdem interessant, spannend und wendungsreich.
    Für jeden, der die Welt der dunklen Juwelen mag auf jeden Fall zu empfehlen, da Anne Bishops Stil auch auf Dauer interessant bleibt und ich zumindest nie genug von ihrer Welt erfahren kann.