Anne Bishop In Blut geschrieben

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Inhaltsangabe zu „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop

Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird – unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind.

Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird.

Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.

Macht lust auf mehr

— laurilein24

Meiner Meinung nach eines der Besten Fantasybücher, die ich jemals gelesen habe!

— die_tanja_

Blutprophezeiungen sind... Wow! Dazu die anderen Wesen und die Gestaltung der Welt, das gefällt mir alles gut. Bin gespannt auf Band 2!

— LiehsaH

Tolle Idee, super umgesetzt. Ich bin durchweg begeistert und fiebere Band 2 entgegen

— SandraFlorean

LESEN, LESEN, LESEN!!!

— Kruemelmonster28

Interessantes Buch, mal ganz was anderes aber leider etwas in die Länge gezogen.

— Sylinchen

Spannende Fantasy - perfekt zum Eintauchen in eine andere Welt!

— Isy2611

Sehr angenehmer, flüssiger Schreibstil. Thema Gestaltenwandler neu erfunden, keine kitschigen Glitzervampiere. Spannend bis zum Ende. ❤

— placeboduck

Diese Geschichte hat mich gefesselt wie keine andere. Es geht soweit, dass ich mir wünschte in dieser Welt zu leben. Ich will unbedingt weiter lesen

— Katta_Czyk

Erfrischender Dreh der üblichen Wandler und Vampirstories für Frauen.

— Rebekka_NP

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  • Auftakt im Lakeside Courtyard!

    In Blut geschrieben

    die_tanja_

    25. March 2018 um 17:01

    Rezension zu „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop     Flexibler Einband: 516 Seiten Verlag: Drachenmondverlag Gehört zur Serie: Die Anderen Sprache: Deutsch ISBN-10: 9783959916110 Jahr: 2016   Klappentext „Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird.   Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.“ Das Buch Meg Corbyn ist einem Leben entkommen, das einem Martyrium gleich kommt. Zuflucht findet sich ausgerechnet im Lakeside Courtyard. Einem Bereich, in dem die sogenannten Anderen herrschen und in dem menschliche Gesetze keine Gültigkeit haben. Die Anderen sind Wesen, die die Welt beherrschen und in deren Augen Menschen Beute sind. Simon Wolfgard, stellt sie als Kontaktperson ein. Fortan arbeitet Meg also für die Anderen. Dabei gelingt es ihr, sich zu integrieren und ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Dabei lernt nicht nur sie eine Menge neuer Dinge, sie bringt auch die Sichtweise der Anderen auf die Menschen gehörig ins Wanken. Jedoch wird nach ihr gesucht, da sie durch ihre Gabe einen unermesslichen Wert hat. Aber auch eine Person innerhalb des Courtyards spinnt eifrig Intrigen… Anne Bishop erschafft eine Welt, in der Menschen sich Gestalten, wie Vampiren, Werwölfen und weiteren Wesen unterordnen müssen. Die Anderen herrschen über die Welt und lassen den Menschen gerade genug Ressourcen, um zu überleben. In den Bereichen, wo menschliche Gesetze keine Gültigkeit haben, kommt es häufig zu Todesfällen mit menschlichen Opfern. Diese düstere Welt wird durch den sehr bildlichen Schreibstil und dessen Dynamik lebendig. Sie vereint Spannung, Emotion und einen Hauch Politik. Untermalt wird das Ganze durch immer wieder auftretende Passagen trockenen Humors. Jeder auftretende Charakter besticht durch eine absolut unverwechselbare Persönlichkeit. Sie wirken alle auf ihre Weise absolut authentisch. Im Laufe der Geschichte kann man als Leser gut erkennen, wie sich die einzelnen Figuren entwickeln. Besonders die Art und Weise, wie sie die Menschen betrachten verändert sich enorm. Protagonistin Meg besticht vor allem durch ihre Unvoreingenommenheit gegenüber den Anderen. Sie ist entdeckungsfreudig und begegnet allem ohne jegliche Vorurteile. Sie schafft es, sich in den Courtyard zu integrieren und setzt sich für diejenigen, die ihr am Herzen liegen ein. Obwohl sie schwach und unsicher erscheint ist sie für mich eine starke Protagonistin. Sie ist selbstlos und im Vergleich zu Figuren aus anderen Büchern, denen diese Charaktereigenschaft angedichtet wird, nimmt man die Meg voll und ganz ab. Ebenfalls interessant zu beobachten ist die Entwicklung von Leitwolf Simon. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto offener wird er. Anne Bishop schreibt das Buch abwechselnd aus mehreren Perspektiven. Dabei bekommt der Leser vielfältige Eindrücke, die es ihm ermöglichen weiter vorauszublicken, als so mancher Charakter im Buch. In meinen Augen nicht ganz unwichtig sind die beiden menschlichen Polizisten. Sie sind eine weitere Verbindung (neben Meg) zwischen den Menschen und den Anderen. Mein Fazit „In Blut geschrieben“ ist ein Buch aus dem Drachenmondverlag, welches meines Erachtens in der breiten Masse ein wenig untergegangen ist. Es ist anspruchsvoll, spannend und fantastisch- verfügt also über alles, was das Leserherz begehrt. Besonders gut gefällt mir der Umstand, dass die Autorin auf eine Liebesbeziehung verzichtet hat. Zu viele Romane beinhalten inzwischen eine Romanze, um das Geschehen aufzulockern. Ich glaube in diesem Falle hätte dies der Geschichte mehr geschadet, als geholfen. Sollte es in der Fortsetzung zu einer Liebesgeschichte führen, wäre es glaubwürdiger. Alles in allem kann ich einfach nur sagen, dass ich restlos begeistert bin. Ich kann jedem, der gerne anspruchsvolle Fantasyromane liest. „In Blut geschrieben“ absolut empfehlen. Auch, wenn es sich hierbei um einen Reihenauftakt handelt und ich dafür ungerne die volle Anzahl an Sternen vergebe, um eine Steigerung möglich zu machen, gebe ich dem ersten Band der „Anderen“ fünf Sterne!

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  • Alles andere als 08/15

    In Blut geschrieben

    Sillest

    29. January 2018 um 09:00

    In einer Welt, ähnlich der unseren, leben die Menschen und ‚die Anderen‘ nebeneinander her. Die Menschen werden von den Anderen eher als Beute gesehen. Von ihnen akzeptiert, da sie von der Technologie der Menschen und deren praktischen Nutzen begeistert sind. Es ist für die Anderen nicht notwendig, diesen ganzen technischen Schnickschnack zu nutzen und sobald sie der Menschen überdrüssig werden, scheuen sie nicht davor, diese zu töten.Dies spürt man gerade zu Beginn im Buch mehr als deutlich. Die Anderen sind den Menschen weit überlegen und das zeigen sie sehr deutlich. Die Anderen sind Wesen, wie Werwölfe, Vampire und andere Geschöpfe, mit eigenen Gesetzen und Kulturen, fernab von denen der Menschen.Die einzelnen Charaktere waren wirklich wunderbar durchdacht und ausgearbeitet. Besonders hat es mir der kleine Wolf Sam angetan, der mein Herz, während dieser bedrückenden Stimmung beim Lesen, erweichen konnte. Dennoch stehen hier mal nicht eine Beziehung zischen Mensch und Übernatürlichem im Vordergrund, sondern die Missverständnisse und Probleme zwischen den Menschen und der Anderen, sowie deren tägliches Miteinander.Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn ein wenig Probleme hatte, mit dem Schreibstil klar zu kommen. Aber es wird einfach dauerhaft so viel Spannung durch neue Rätsel, neue Charaktere und auch der Entwicklung der Protagonistin Meg erzeugt, dass diese schnell vergessen waren.In dem Buch werden viele verschiedene Sichtweisen aufgegriffen, die einem schnell helfen, das ganze System dieser Welt zu verstehen. Meg war sehr offen für alles. Sie hat sich weder vor den anstehenden Aufgaben, noch vor den Anderen gescheut. Durch ihre besondere Gabe wird sie schnell im Kreis der Anderen aufgenommen und akzeptiert.Im Laufe der Geschichte baut sich stetig die Spannung auf, um sich dann zum Ende hin in eine Art Kampf zu entladen. Ich bin neugierig geworden und habe lange einer kleinen Romanze entgegen gefiebert, die jedoch ausblieb. Dies empfand ich aber nicht als negativ, denn jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es zwischen Meg und Werwolf Simon, sowie um dem kleinen Sam weitergeht und empfehle den ersten Band sehr gerne weiter.

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  • Schaurige Fantasy

    In Blut geschrieben

    AdelheidS

    13. January 2018 um 11:01

    Meg Corbyn hat sich selber ihren Namen gegeben als sie auf der Flucht vor ihrem Bewacher die Grenze zu den anderen überwindet um sich dort Unterschlupf zu suchen. Auf dieser Welt gibt es neben den Menschen noch die Urbevölkerung. Mystische und vor allem gefährliche Wesen die ihre Körper wandeln können. Meg ist sich bewusst aufgrund ihrer Visionen als Blutprophetin dass sie hier sterben wird, doch lieber tot als weiter eine Gefangene. ..... Zum Cover: Das Cover ist nicht gerade sonderlich auffällig. Cover mit einem Gesicht gibt es zur Genüge. Aber bekanntlich zählt ja der Inhalt. Meine Meinung zum Buch: Ich habe schon einiges an Fantasy gelesen, aber dies ist doch ein besonderes Buch. Es ist düster und blutrünstig und hat auch Charme. Es greift alte Wesen auf und interpretiert sie in wenig romantischer Form neu. Das macht das Buch zu etwas besonderem - glaubwürdigerem. Das Buch hat auch eine Fortsetzung - der Handlungsfaden dieser Geschichte davon ist aber in sich abgeschlossen. Und doch möchte ich wissen, wie es mit Meg Corbyn, Simon, Sam, Tess und Co weiter geht. Die ersten 50 Seiten war ich von den 5 Sternen noch nicht überzeugt, aber dann kam der Moment, wo ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Obwohl Zeitweise gar nichts aufregendes passiert sauge ich das Wissen um diese "Welt" in mir auf und möchte mehr wissen. Auf jeden Fall ist der Autorin ein sehr interessanter Ansatz gelungen.  Fazit: Schaurige Fantasy mit interessanten Ansätzen. Daumen hoch.

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  • Eine sehr gutes Buch

    In Blut geschrieben

    RealMajo

    06. December 2017 um 12:13

    Namid, Mutter Natur, hat einen Teil der Welt den Menschen zur Verfügung gestellt in dem Rest Leben die Terra Indigene, Natur- und Elementarwesen die menschliche und tierische Gestalt annehmen können, genannt die Anderen. Da der Mensch mit seinem Teil der Welt nicht auskommt, verpachten die Anderen den Menschen Land , Wasser und Bodenschätze. Es ist aber kein Zusammenleben, sondern ein nebeneinander Leben, da der Mensch nur Nahrung ist.Eine besondere und sehr seltene Form des Menschen sind die Cassandra Sangue, die Blutsprophetinnen. In ihrem Blut befinden sich Prophezeiungen die herauskommen, wenn das Blut fließt. Die Prophetinnen sind keine freien Menschen, sondern Eigentum von reichen Leuten und werden als Gefangene in völliger Isolation gehalten. Dort werden sie gegen Geld geschnitten und Misshandelt. Eines Wintertages flieht die Prophetin Meg zu den Anderen und fragt dort nach einem Job. Meg wird durch ihre besondere Art schnell Teil des Rudels und lernt dort was es heißt zu Leben. Sie fühlt sich zum ersten Mal glücklich, obwohl sie in einer Prophezeiung gesehen hat, dass sie dort stirbt. Ihr ehemaliger Besitzer will sie natürlich zurück, was die anderen mit aller Macht verhindern wollen.Diese Fantasygeschichte ist endlich mal was anderes als die dauernden Geschichten über Vampire, Werwölfe, Elfen, Drachen, Zauberer und Orks. Anne Bishop schreibt total spannend und weiß auch lustiges regelmäßig einzubauen. Ich habe dieses Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen und bin genauso begeistert wie beim ersten mal. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Klasse Welt!

    In Blut geschrieben

    LiehsaH

    28. October 2017 um 00:19

    Ich gebe es zu: Für das Cover schwärme ich ziemlich. Es ist hervorragend gelungen!Auch der Titel spricht mich an. Er klingt im ersten Moment ziemlich nach Thriller, aber wenn man das Cover und den Verlag kennt, weiß man, dass es um was Anderes gehen muss. (Ist das nicht ein toll eingeflochtener Hinweis auf die "Anderen"?)Vor dem ersten Kapitel gibt es "Eine kurze Geschichte der Welt", worin es genau darum geht. Diese wird natürlich aus einer distanzierten Position erzählt, während der restliche Roman in der personalen Perspektive geschrieben ist. Es werden ziemlich viele Figuren in den Fokus gerückt, was mich immer ein wenig abstößt. Da die Reihe aber im Original fünf Bände umfasst, hoffe ich, dass keine unnötigen Perspektiven eingebracht wurden.Der Schreibstil war angenehm zu lesen.Meg mag ich sehr. Sie ist eine interessante Person und das nicht nur wegen ihrer Fähigkeiten. Wie sie mit den Anderen umgeht, ist wirklich vorbildlich. Außerdem hatte man dadurch die Chance, viele der Anderen kennenzulernen. Die Elementarwesen sind wirklich eine Wucht! Aber auch, wie sich die Beziehung zwischen Meg und Simon entwickelt, ist sehr interessant zu erleben. Und ja, ich stehe einfach auf Romanzen! Aber diese Geschichte ist keine reine Romanze, vermutlich nicht mal eine Viertelromanze. Es geht eher um Freundschaft, Heimat/Geborgenheit, den Kampf um die eigene Freiheit und Selbstbestimmung, die Suche nach dem Ich ... Das alles wird mit einer Welt verbunden, die mich gefesselt hat. Es gibt verschiedene Arten von Gestaltwandlern, Vampire und Elementarwesen. Wer weiß, ob später noch andere Arten von Anderen auftauchen werden. Auf jeden Fall macht dieser erste Band Lust auf mehr. Es wird bestimmt einige Leute geben, die den Anfang als zu langsam betrachten werden. Ich mag gerade diese konstante, aber angenehme Geschwindigkeit, weil das auf mich überzeugender wirkt. Wann passiert in der Realität schon mal alles Knall auf Fall? Außerdem kann man so die Figuren erst ein wenig kennenlernen, bevor es zu schlimmeren Situationen kommt. Denn wenn man mich fragt, zeigen extreme Begebenheiten einen Charakter nicht am besten. Fazit:  Trotz der vielen Perspektivwechsel kann ich die Geschichte nur empfehlen. Die Welt ist interessant, die Handlung spannend. Ich erwarte den zweiten Band!

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  • Elemantarwesen erheben sich

    In Blut geschrieben

    Kruemelmonster28

    11. October 2017 um 15:01

    Meg flieht dorthin, wo kein anderer Mensch gehen würde: in das Gebiet der Anderen. Dort herrschen die Anderen, Vampire, Wandler und viele weitere Wesen die keiner kennt. Das Gesetzt der Menschen gilt hier nicht. Menschen sind ein Ärgernis und bestenfalls Futter. Hier findet Meg Unterschlupf und in Simon Wolfgard sogar sowas wie einen Beschützer. Simon ist irritiert von der Menschenfrau, die sogar nicht nach Futter riecht.Eins der besten Bücher was ich jemals gelesen habe! Die Geschichte ist absolut feselnd und hat mich total gepackt! Das mittlerweile ja schon recht viel bediente Fantasy Romance Genere erlebt hier einen frischen Wind. Die sich ganz langsam entwickelne Liebesgeschichte sorgt für das notwendigen Gefühl und den Tiefgang der Story. Ich schaue jeden Tag ob der zweite Band endlich erschienen ist.

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  • Die Welt der Anderen - faszinierend und gefährlich

    In Blut geschrieben

    Isy2611

    11. August 2017 um 09:58

    Meg ist auf der Flucht. Sie findet Unterschlupf auf einem Courtyard der Anderen. Die Anderen sind Gestaltwandler (und andere geheimnisvolle Wesen). Menschen sehen sie nur als Beute und suchen nicht ihre Nähe, aber manche bemühen sich um eine gewisse Art der Koexistenz. Meg wird als Verbindungsperson zwischen Menschen und Anderen eingestellt. Die Welt, die sich ihr eröffnet, ist fremd und faszinierend - und das nicht nur, weil sie eine der wenigen Menschen ist, die in direkten Kontakt mit der Gesellschaft der Gestaltwandler kommt. Meg ist nämlich ebenfalls kein gewöhnlicher Mensch...Dieses Buch ist derart spannend und gut geschrieben, dass man die Nächte durchlesen möchte! Der Schreibstil liest sich flüssig, langweilige Längen sind nicht vorhanden. Die Welt, die hier konstruiert wird, ist in sich schlüssig und wirklich mal etwas anderes! Besonders schön fand ich die lebhafte Beschreibung von den Charakteren und ihrer Gefühlswelt. Schade, dass ich noch ein paar Wochen warten muss - der zweite Teil erscheint erst im Oktober 2017.Große Empfehlung!

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  • Die Anderen - In Blut geschrieben

    In Blut geschrieben

    Mayylinn

    13. April 2017 um 08:36

    Inhalt: Durchgefroren und verängstigt steht eines Abends eine junge Frau in Simon Wolfgards Buchladen. Simon, der Leitwolf des Lakeside-Courtyard, in dem die Anderen herrschen und Menschen nur geduldet sind, weiß nicht so recht, was er von der jungen Frau mit den schrecklich gefärbten Haaren halten soll. Er traut ihr nicht über den Weg, den anders als die andere Menschen, riecht Meg Corbyn nicht nach Beute. Trotzdem gibt Simon der jungen Frau den Job als Menschliche Verbindungsperson. Megs Aufgabe ist es nun die Angelegenheiten zwischen Menschen und Anderen zu vermitteln, indem sie sich um den Kontakt kümmert, den sowohl Menschen als auch Andere miteinander meist vermeiden wollen. Schon bald bemerken die Bewohner des Lakeside-Courtyard, dass Meg etwas besonderes ist - sie verhält sich nicht wie ein richtiger Mensch, hat wenig Angst vor den Vampiren, Krähen, Eulen und Wölfen, die im Courtyard leben und nach Belieben zwischen Tier- und Menschengestalt hin- und herwechseln können. Der Grund für Megs Verhalten ist auch der Grund für ihre permanente Angst: denn Meg ist eine Cassandra Sangue, eine Blutprophetin, und ist aus der Anlage, in der man ihresgleichen wie Tiere hält, um ihre Prophezeiungen an den meistbietenden zu verkaufen, geflohen. Doch ist sie im Courtyard sicher? Schließlich hat Meg gesehen, dass sie selbst dort den Tod finden wird... Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich am Anfang dem Buch sehr skeptisch gegenüber stand. Die ersten 10% habe ich immer wieder die Stirn gerunzelt und das Buch schließlich für zwei Wochen zur Seite gelegt. Dann gab ich ihm noch eine zweite Chance und was soll ich sagen - ich bin begeistert. Anne Bishop erschafft eine Welt, die uns auf den ersten Blick bekannt erscheint: Wölfe, Vampire, Prophetinnen... alles schon mal gehört? Nein, eben nicht so, wie Frau Bishop sie beschreibt. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, muss den Gedanken an Werwölfe und schimmernde Vampire ablegen. Die Wölfe sind Wölfe, die, ebensowie die Krähen, Eulen, Habichte und Kojoten, sich willentlich in Menschen verwandeln können. An vielen Stellen des Buches bekommt man diese Andersartigkeit zu spüren - Simon, Sam, Henry und Co. denken wie Tiere, wundern sich über die Kleingeistigkeit der Menschen und schütteln immer wieder den Kopf über Meg, denn sie ist etwas, das sie noch weniger verstehen.Die Geschichte nimmt nach ca. 20% richtig Fahrt auf, die letzten 15% musste ich am Stück lesen, weil ich die Spannung nicht ertragen konnte. Was immer man sich am Anfang des Buches unter der Geschichte vorgestellt hat - sie entwickelt sich vollkommen anders als erwartet. Ein paar Dinge waren vorhersehbar - wie Megs guter Einfluss auf den Wolfswelpen Sam - andere, wie das wahre Wesen der Barfrau Tess, haben mich vom Hocker gehauen. Nach dem großen Finale hätte ich sehr gerne einfach weiter gelesen, denn ich war nun vollkommen in der Welt der Anderen angekommen und habe - wie Meg - gelernt ihr Verhalten besser zu verstehen. Nun fiebere ich dem nächsten Teil entgegen, der zum Glück schon nächsten Monat rauskommt. "In Blut geschrieben" ist ein wirklich gelungener Urban Fantasy-Roman, in dem man vollkommen versinken kann. Ich bin gespannt, auf den weiteren Verlauf, denn die Haupthandlung ist im ersten Band nicht im mindesten abgeschlossen worden. Gerne vergebe ich 5 Sterne für "In Blut geschrieben" und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen mit Meg und den Anderen!

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  • Die Welt der Anderen - herrlich anders und faszinierend

    In Blut geschrieben

    Tammy1982

    31. October 2016 um 14:23

    In ihrem Buch: "In Blut geschrieben - Die Anderen" skizziert Anne Bishop eine von Namid erschaffene Welt, in der "Die Anderen" herrschen und die Menschen maximal geduldet werden, solange sie sich an gewisse Regeln halten. Aber eigentlich werden die Menschen vor allem als Beute angesehen und nur deswegen nicht vernichtet, da sie es verstehen Waren herzustellen, die die "Anderen" sehr faszinierend finden. Bei den "Anderen" tummeln sich Wölfe, Vampire, Krähen, Bären, aber auch Wesen, von denen die Menscheit denkt, dass sie nur in Legenden vorkommen bzw. sie sich nicht darüber bewusst sind, dass auch ganz allgemeine Dinge von "Wesen" gelenkt werden. Der Lakeside Courtyard unter der Führung von Simon Wolfgard bietet auf dem Marktplatz die Möglichkeit, dass sich Menschen und die Anderen begegnen können und miteinander Geschäfte machen. Dieses Gleichgewicht ist jedoch sehr zerbrechlich und jede falsche Handlung von Seiten der Menschen kann übelst bestraft werden. Als Meg Corbyn Zuflucht im Lakeside Courtyard sucht, ahnen die anderen noch nicht, dass es sich bei ihr um eine Blutprophetin handelt, die von jemandem als Besitz angesehen wird und die derjenige unter allen Umständen zurück haben möchte. Jedoch scheint dem Verfolger nicht klar zu sein, mit wem er sich da versucht anzulegen...Die Welt, die Anne Bishop vor dem Auge des Lesers entstehen lässt, hat mich von der ersten Seite total fasziniert und mir gefällt es sehr gut, wie sie die Eigenschaften der bekannten Tiere, Fabelwesen etc. in die Geschichte mit einfließen lässt und gleichzeitig diese Wesen wirklich "anders" sein lässt. Es wird immer wieder klar, dass es sich bei ihnen nicht um vermenschlichte andere Wesen handelt, sondern um ganz eigenständige Kreationen, die auch nicht unbedingt menschlich handeln, sondern ganz im Gegenteil die Menschen oft damit vor den Kopf stoßen, dass sie zwar nach Mensch aussehen können, sich aber nicht so benehmen.Meg Corbyn ist dabei zwar ein Mensch, aber da sie eine Blutprophetin ist, agiert sie auch anders als Menschen das üblicherweise tun, womit sie gut in die Welt der "Anderen" hinein passt. Gut hat mir dabei auch gefallen, dass obwohl da unterschiedliche Wesen aufeinander treffen, sie miteinander wie auch immer kommunizieren und damit keine Missverständnisse entstehen, die so gerne in Büchern beschrieben werden, die nur darauf basieren, dass nicht miteinander gesprochen wird. So etwas kommt hier nicht vor, was mir sehr gut gefallen hat.Das Buch nimmt sich viel Zeit die Welt der "Anderen" einzuführen, ihre verschiedenen Wesen vorzustellen und hat seinen Fokus vor allem auf der Annäherung zwischen Meg und ihren neuen "Freunden". Dabei nimmt das Kennenlernen zum Teil wirklich lustige Formen an und zeitweise musste ich sogar laut auflachen, in welche aberwitzigen Situationen sich Meg wiederfindet und zu welchen amüsanten Verhaltensweisen die "Anderen" neigen. Gegen Ende des Buches kommt es dann zum lange vorher schon angekündigten Showdown, der sehr spannend beschrieben wurde und bei dem nochmal einige andere Wesen ihr wahres Gesicht zeigen können. Ich war total fasziniert und begeistert von den tollen Ideen mit denen die Autorin da aufwartet und der Kraft, die diese Geschöpfe entfalten können.Das Ende ist in sich geschlossen, gleichzeitig bleibt noch genug Raum für hoffentlich einige Folgebände, denn ich würde sehr gerne schon bald wieder in die Welt der "Anderen" eintauchen. Für mich ein absolutes Lese-Highlight und eine klare Empfehlung für alle, die mal eine ganz andere Art von Fantasy lesen möchten. Dafür gibt es volle fünf Sterne und ein klarer Buchtipp!

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  • Gelungener Auftakt der Reihe, der Lust auf "mehr" macht

    In Blut geschrieben

    Ruffian

    11. September 2016 um 21:56

    Anne Bishop zeichnet hier ein Bild von paranormalen Wesen, die nicht im Geheimen leben, oder von den Menschen gejagt werden. Hier sind sie die Starken, welche die Städte der Menschen dulden, diese aber ohne große Mühe jederzeit vernichten könnten. Für sie sind Menschen „Affen“ oder auch „Futter“ wenn diese unvorsichtig sind. Da die Menschen allerdings auch Dinge herstellen, welche „die Anderen“ zu schätzen wissen, hat sich ein Nebeneinanderleben entwickelt, dass leicht aus dem Gleichgewicht geraten kann.Meg Corbyn kennt nichts von dieser Welt, denn sie wurde in Gefangenschaft groß, weil sie eine Blutprophetin ist, deren Fähigkeit sehr selten und wertvoll ist. Aus Angst vor ihren Verfolgern bewirbt sie sich um den Job der Kontaktperson bei den Anderen um dort Unterschlupf zu finden. Durch ihre freundliche und zuverlässige Art gewinnt sie bald Freunde unter den Anderen genauso wie bei den Menschen. Doch wie lange wird es dauern, bis ihre Besitzer sie finden und zurückholen?Eigentlich lese ich nur noch selten paranormale Romane, doch die vielen positiven Stimmen haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die Welt, welche Anne Bishop hier zeichnet war für mich etwas Neues und dadurch Interessantes. Meg Corbyn hat eine ungewöhnliche Fähigkeit und durch ihr Leben in Gefangenschaft hat sie keine Ahnung vom normalen Leben. Dadurch geht sie für einen Menschen relativ schnell entspannt mit den Anderen um und ab und zu kommt es zu lustigen Situationen, die mich und die Anderen zum Schmunzeln gebracht haben. Simon Wolfgard ist ihr Chef und der Führer der Wölfe in dem Courtyard von Lakeside, wo die Anderen leben. Er duldet Menschen in seinem Geschäft, hat aber keine Ahnung, was in ihnen vorgeht. Er arbeitet zwar mit menschlichen Angestellten, die er aber nur deshalb nicht frisst, weil das schlecht für das Betriebsklima ist. Die Ideen der Autorin haben mir sehr gut gefallen. Die Werwesen, wie z.B. die Krähen, haben nichts von Kuscheltieren an sich und werden in ihrem Verhalten meistens von ihren tierischen Instinkten geleitet. Und so gibt es noch einige andere Arten von Anderen, die jede auf ihre Art besondere Fähigkeiten hat. Die Geschichte ist unterhaltsam, abwechslungsreich und ab und zu blutig und brutal. Doch da dies nie im Detail geschildert wird, ist es zwar manchmal düster aber nie erschreckend. Interessanterweise waren für mich die Andeutungen, was Blutprophetinnen von ihren Besitzern angetan wird, schlimmer als jede Grausamkeit der Anderen. Obwohl einiges vorhersehbar war, habe ich das Buch sehr gerne gelesen, ja regelrecht verschlungen. Auch die Schreibfehler, die immer wieder vorkommen, konnten meinen Lesespaß nicht schmälern. Die Fortsetzungen sind in Amerika bereits erschienen und ich hoffe, dass dies auch bald bei uns der Fall sein wird. Wenn nicht, wird es das erste ebook sein, dass ich mir auf englisch kaufe um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich denke, das sagt genug :-) 

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  • Was für ein Reihenaufttakt....

    In Blut geschrieben

    Suka

    11. September 2016 um 10:09

    Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird - unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind.Worum geht es?Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und auf der Flucht. Sie hat Jahre isoliert gelebt, denn ihre Spezies kann die Zukunft sehen und ist daher eine erträgliche Einnahmequelle für diejenigen die sie in Anspruch nehmen.Auf ihrer Flucht landet sie im Lakeside Courtyard - ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird. Doch wer sind die Anderen. Ganz einfach, eine Ansammlung von Gestaltenwandlern, Vampiren und Elementarwesen. Kurzum ein Ort in dem man als Mensch als Beute angesehen wird.Nicht sehr einladend, aber kann dieser Ort schlimmer sein als der wo Meg herkommt?Meg bewirbt sich als Verbindungsperson und der Coutyardleiter Simon entschließt sich schließlich dazu ihr eine Chance zu geben. Doch Meg ist wertvoll für ihren "Besitzer" und der lässt nichts unversucht um sein Eigentum wieder zu bekommen. Mein Fazit:Anne Bishop hat es geschafft eine Welt zu erschaffen in der es keine glitzernden Vampire und zahmen Werwölfe gibt, denn die Anderen sind blutrünstig und man sollte sie nicht unterschätzen. Wen  man das Coutyard betritt, betritt man eine andere Welt, in der Menschenrechte keine Bedeutung haben, denn die Bewohner spielen nach ihren eigenen Regeln. Menschen sind Beute und wenn sie nicht mehr benötigt werden, würden die Anderen nicht lange fackeln und die Menschen ausrotten. Das wird auch durch die ganze Story durch immer wieder bewiesen. Dieses Buch ist düster und auch etwas blutrünstig, aber genau das macht es wahnsinnig lesenswert. Ich muss gestehen, dass ich mich am Anfang etwas schwer getan habe, denn es ist am Anfang schwierig durchzusteigen, was gespielt wird. Ist man aber einmal drin, will man nicht mehr aufhören. Dieses Buch ist wie eine Droge. Man will immer mehr.Die Protagonisten sind authentisch ausgearbeitet und nicht seicht. Sie spiegeln die Charaktere wieder die sie darstellen sollen. Man wird in eine Welt gezogen, die man so noch nicht erlebt hat, zumindest ging es mir so. Spannung, Intrigen und auch Situationskomik machen In Blut geschrieben zu einem absoluten Must Read.Wer also Lust auf eine etwas andere Story hat, sollte zu diesem Reihenauftakt greifen.

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  • Von vorne bis hinten lesenswert!

    In Blut geschrieben

    Chuckster

    23. August 2016 um 10:55

    "in Blut geschrieben - die Anderen" ist der erste Teil einer Fantasyreihe von Anne Bishop, welcher im Drachenmond Verlag erschienen ist. Leider bekommt man Teil zwei und Teil drei noch nicht, aber ich warte schon sehnsüchtig darauf.Entdeckt habe ich das Buch, nach der Bestellung einer Drachenbox, in der man fünf Exemplare vom Verlag zugeschickt bekommt. Ich habe mir dieses Buch wahllos zwischen den anderen heraus gesucht, nichtsahnend dass es mich so fesseln würde. Die Welt ist aufgeteilt zwischen den Bezirken der Anderen und die Bezirke der Menschen. Es gibt Landstriche wo es große Menschenansiedlungen gibt, wo nur wenige der Anderen in County Yards wohnen, in diesen Bezirken wird die Anwesenheit der Anderen schnell mal vergessen, aber auch Landstriche, die überwiegend von den Anderen bevölkert wird und nur wenige Menschen Siedlungen gibt und in so einer Gegend spielt das Buch, überwiegend im Lakeside County Yard, also dem Bezirk der Anderen.Aber wer sind die Anderen? Die Anderen sind überwiegend Gestaltwandler, wie Vampire und Werwölfe aber auch Krähen und Eulen. Was man aber auch nicht unterschätzen darf sind die Elementarwesen. Denn den Menschen sollte eins immer bewusstsein, dass sie das Land nur von den Anderen gepachtet haben und sie sich daher dringends an die Spielregeln halten sollen. Was passiert, wenn sie es nicht tun, wird eindrucksvoll im Buch klargemacht. Die Beziehung zwischen Menschen und Anderer, ist eigentlich ein einvernehmlicher Waffenstillstand, die Menschen haben Angst vor den Anderen und die Anderen wollen die Güter und die Technologien von den Menschen.Die Hauptfigur in dem Buch ist Meg. Es beginnt damit das Meg mitten im Winter flieht, vor wem und vor was wird im Laufe des Buches aufgeklärt. Dabei landet sie im Lakeside County Yard, das Menschengesetz auf dem Gebiet der Anderen keine Gültigkeit hat, kommt Meg natürlich entgegen. Doch darf sie da auch nicht einfach herumlungern, wenn sie nicht Gefahr laufen möchte gefressen zu werden. Doch sie hat Glück, da gerade eine menschliche Verbindungsperson gesucht wird (also Warenannahme und Post) und noch mehr Glück hat sie, dass sie von Simon Wolfgard für diesen Posten genommen wird.Man merkt ziemlich schnell, dass Meg anders ist, wie die meisten Menschen, aber dennoch ist sie auch kein Anderer, was gerade Simon Wolfgard am Anfang sehr zu schaffen macht, da er sie nicht einschätzen kann.Sie ist sehr naiv, aber was man der Autorin zu Gute halten muss, dass Meg trotzdem nicht nervtötend ist. Ich finde nämlich, dass der Grad zwischen naiv und einfach nur nervig ziemlich schmal ist, die Autorin den Drahtseilakt aber sehr gut meistert. Und immerhin gibt es gute Gründe, warum Meg so ist, wie sie ist. Denn sie wurde, da wo sie gehalten wurde, immer nur beigebracht Dinge zu benennen, aber nie, wie sie funktionierten. Meg versucht sich also die Welt zu erklären und geht dabei sehr fleißig an ihre Arbeit und sehr vorbehaltlos mit den Anderen um. Natürlich mag sie nicht jeder, dennoch schafft sie es schnell sich einflussreiche Freunde zu machen, weswegen es außer Frage steht sie an ihren Halter, der sie unbedingt zurück haben will, auszuliefern. Ob am Ende trotzdem alles gut ausgeht erfahrt ihr, wenn ihr das Buch das lest!Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, obwohl man dazu sagen muss, dass sich das Lektorat vier ziemlich grobe Patzer geleistet hat, was Vertipper angeht und ein falsches Wort. Aber dennoch, ist das Buch an sich einfach so gut, dass es für mich keinen Abbruch tut. Ich fand das Buch von der ersten Seite aus sehr spannend und es gibt keine Stellen, die einfach nur Lückenfüller sind, die irgendwie langweilig beim Lesen sind. Es fügt sich immer alles Lückenlos zusammen. Auch das das Buch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben ist, finde ich sehr spannend und damit bleibt es auch vielseitig. Man lernt die unterschiedlichen Standpunkte kennen.Gut finde ich auch, dass es kein klassisches Gut und Böse gibt, obwohl die Menschen mitunter schlechter wegkommen, da viel aus der Sicht der Anderen geschrieben ist. Aber es werden weder die Anderen noch die Menschen verteufelt und das fand ich ganz angenehm zu lesen. Beide haben ihre guten und schlechten Seiten.Auch findet man viel Humor in dem Buch und es wird nicht alles Todernst genommen, was die Sache auch nochmal auflockert. Was mir auch sehr gefallen hat, dass das ganze nicht auf eine Liebesgeschichte zwischen Meg und Simon hinausgelaufen ist, auch wenn sich das zwischenzeitlich so las. Ihr Verhältnis wird inniger, aber ich finde es gut, dass sie nicht zum Paar gemacht wurden, da ich manchmal das Gefühl habe, dass es schon fast ein Muss in Büchern ist, dass es Pärchenbildung gibt, was ich nicht unbedingt brauche und nicht immer für sinnvoll halte. Alles in Allem eine volle Empfehlung von mir für das wunderbare Buch.

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  • 3,5 gute Punkte

    In Blut geschrieben

    MartinaBookaholic

    16. August 2016 um 16:07


    3,5 gute Punkte für einen guten Start in eine interessante Welt. Meine Rezi findest du hier:https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/08/15/snapshot-sinners-on-tour-heiss-gekuesst/

  • mein neues Monatshighlight

    In Blut geschrieben

    Letanna

    12. August 2016 um 15:30

    Meg Corbyn ist das Unmögliche gelungen, sie hat es geschafft aus ihrer bisherigen Leben entfliehen. Denn aufgrund der Tatsache, dass sie eine Cassandra Sangue ist, eine Blutprophethin, die in die Zukunft sehen kann, wenn sie sich ritzt, wurde sie wie eine Sklavin gehalten. Auf ihrer Flucht gelangt sie nach Lakeside Courtyard, einem Bereich, der von den Anderen verwaltet wird und wo das Gesetzt der Anderen und nicht der Menschen gilt. Der Leitwolf Simon Wolfgard gibt ihr überraschenderweise einen Job als menschliche Kontaktperson, obwohl er spürt, dass sie etwas vor ihm verbirgt. Aber die Gefahr für Meg ist immer noch nicht vorbei, ihre Verfolgen sind ihre auf den Fersen und machen sogar vor dem Gebiet der Anderen nicht halt, was sich als folgender schwerer Fehler herausstellt.Die Autorin schreibt wirklich ungewöhnliche Geschichten. Bereits die Schwarzen Juwelen konnten mich begeistern und um so neugieriger war ich hier auf diese Reihe. Direkt von der 1. Seite an konnte mich die Handlung in den Bann ziehen, denn die Autorin weiß einfach wie sie ihre Leser fesseln muss.Die Welt, in die sie uns entführt, ähnelt war ein weniger unserer Welt, ist aber auch wiederum völlig anders. Es gibt auf der einen Seite die Menschen und auf der anderen Seite die Anderen. Die Anderen bestehen aus Gestaltenwandlern aller möglich Arten, Vampiren und vielen anderen Paranormalen. Gerade die Vielzahl an Charakteren macht die Handlung sehr abwechslungsreich und spannend.Das Verhältnis zwischen den Menschen und den Anderen ist eher angespannt, die beiden führen zwar Handel miteinander, aber die Akzeptanz zwischen den beiden Völkern ist eher gering. Dieser Konflikt wurde sehr gut dargestellt. Mitten in diesen Konflikt gerät Meg Corbyn. Sie auch kein normaler Mensch, was anfangs noch niemand weiß. Durch ihre Gefangenschaft wirkt sie oft naiv, weil man sie von allem fern gehalten und sie vieles neu lernen muss, aber eigentlich ist sie gar nicht so naiv wie sie scheint.  Dieser Aspekt hat mir unheimlich gut gefallen und wurde sehr gut umgesetzt. Auch die Darstellung der Anderen war sehr gelungen. Hier verherrlicht die Autorin nichts und geht sogar so weit, dass ihre wölfischen Charaktere Menschenfleisch fressen.Romantik gibt es übrigens nicht, aber ich könnte mich vorstellen, dass sich im Laufe der Serie noch etwas entwickeln wird. Insgesamt ist die Handlung sehr komplex und alles bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Aber auch recht brutal und blutig, aber ich habe jetzt auch nichts anderes von der Autorin erwartet.Für mich ist das Buch mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl.

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  • Rezension: In Blut geschrieben von Anne Bishop

    In Blut geschrieben

    Chianti Classico

    12. August 2016 um 13:50

    "In Blut geschrieben" ist der erste Band von Anne Bishops Die Anderen Reihe, die aktuell fünf Bände umfasst. Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt und so kann man aus den personalen Erzählperspektiven von Meg Corbyn, Simon Wolfgard und Lieutenant Montgomery lesen, aber auch in die Sichten von vielen interessanten Nebencharaktere eintauchen. Anne Bishop entführt uns in diesem Auftakt in eine komplexe und spannende Welt. Neben den Menschen leben in Lakeside die so genannten Anderen, die auch als Terra Indigene bekannt sind. Diese sind eine Art Gestaltwandler und so treffen wir auf Wölfe, Bären, Habichte, Krähen, Kojoten, Vampire und Elementarwesen, die zwar eine menschliche Form besitzen, aber deren tierischen Züge oft die Oberhand übernehmen. So leben viele Menschen in Furcht vor den Anderen. Um sich den Menschen etwas anzunähern, gibt es im Courtyard, dem Gebiet der Anderen, einige Geschäfte, die auch für die Menschen geöffnet sind. Meg Corbyn ist eine Blutprophetin, die in die Zukunft sehen kann, wenn ihre Haut geritzt wird. Wie viele andere Blutprophetinnen wurde Meg wie eine Sklavin gehalten, die keinen Einfluss auf ihr eigenes Leben hatte. Doch Meg ist die Flucht gelungen und landet im Lakeside Courtyard, wo sie den Job als Verbindungsperson annimmt und beginnt für Simon Wolfgard zu arbeiten, der die Geschäfte der Terra Indigene in Lakeside leitet. Doch Meg ist noch nicht in Sicherheit, denn ihre Eigentümer hätten die wertvolle Blutprophetin nur zu gerne wieder in ihrem Besitz. Die Handlung hat mir richtig gut gefallen! Es gab so viele Stellen, wo ich das Buch nicht zur Seite legen konnte, aber an manch anderen Stellen hat es sich doch etwas gezogen. Aber der Weltentwurf und besonders die Charaktere fand ich sehr gelungen! Gemeinsam mit Meg konnten wir die Welt der Anderen entdecken und viele interessante Charaktere kennenlernen. Meg ist als Mensch erst eine Außenseiterin im Courtyard, aber nach und nach kann sie viele Freundschaften zu den Anderen knüpfen. Es war toll zu sehen, wie sie sich immer besser in ihrem neuen Leben zurechtfindet und auch, wie sie die Sicht der Anderen in Bezug auf Menschen verändert, umso mehr diese Meg kennenlernen. Besonders gut hat mir Megs Beziehung zu Sam gefallen, einem jungen Wolfswelpen und dem Neffen von Simon Wolfgard. Auch Monty, besser bekannt als Lieutenant Montgomery, hat mir als Charakter gut gefallen, aber die Abschnitte aus der Sicht des frisch versetzten Polizisten konnten mich am wenigsten fesseln. Was mich überraschen konnte, war das Fehlen einer richtigen Liebesgeschichte, was mich aber nicht groß gestört hat, da mir die Freundschaften der Charaktere umso besser gefallen haben! Fazit: Anne Bishops "In Blut geschrieben" ist ein gelungener Auftaktband, der mit tollen Charakteren und einem spannenden Weltentwurf überzeugen kann! An manchen Stellen hat sich das Buch etwas gezogen, aber dann gab es wieder andere Stellen, wo mich das Buch komplett packen konnte. Insgesamt konnte mich der Handlungsverlauf wirklich überzeugen und so gibt es gute vier Kleeblätter für den Auftakt einer Reihe, die ich definitiv weiter verfolgen werde!

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