Anne Blum Hasen feiern kein Weihnachten

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Inhaltsangabe zu „Hasen feiern kein Weihnachten“ von Anne Blum

Weihnachtsfans und Weihnachtshasser passen einfach nicht zusammen: Dieser Erkenntnis muss sich Tessa kurz vor dem Fest der Liebe stellen. Seit Jahren verbringt sie Weihnachten ihrem Freund Ole zuliebe an den Stränden Thailands, doch diesmal kommt alles anders: Kurz vor Heiligabend und dem Abflug nach Bangkok zerbricht ihre Beziehung mit einem Paukenschlag. Notgedrungen und um den Herzschmerz zu vergessen, verbringt Tessa die Feiertage bei ihrer liebevoll-verrückten Familie auf dem platten norddeutschen Land. Hier in Kappeln warten Weihnachtslieder singende Gartenzwerge, Lametta, Bratäpfel am Kachelofen sowie eine Riesenportion Trost und Liebe, aber auch der übliche Stress mit den beiden Schwestern. Dann steht auch noch Ole reumütig vor der Tür und will Tessa zurück. Doch ein sehr viel größeres Problem in ihrer Familie öffnet Tessa bald die Augen dafür, was wirklich zählt im Leben.

Für Weihnachten das Richtige. :) Lieblingscover definitiv.

— Alentschik
Alentschik

Schöne Geschichte :)

— Minka93
Minka93

Ein warmherziger und etwas klischeehafte Roman, der zu viele Themen beinhaltet, die nur angekratzt wurden. Weniger wäre hier mehr gewesen

— tinstamp
tinstamp

Leichte Kost für die Feiertage

— chipie2909
chipie2909

Ein Plädoyer für Weihnachten mit der Familie!

— AnneMayaJannika
AnneMayaJannika

Toller Weihnachtsroman - Leseempfehlung für die Feiertage :-)

— VeraHoehne
VeraHoehne

Ein schöner Zwischendurch Sonntags-Sofa-Roman. Auch wenn es mich nicht emotional packen konnte, hat es mich unterhalten. Es hat einen gewiss

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Netter Roman, aber kein Weihnachtsroman

— milchkaffee
milchkaffee

Ein schöner Wohlfühlroman, der für mich aber weihnachtlicher sein könnte!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Für alle, die Weihnachten lieben - und wer noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, der sollte dieses Buch schleunigst lesen.

— Lesefeuer
Lesefeuer

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  • Hasen feiern kein Weihnachten

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Kleine8310

    Kleine8310

    11. February 2017 um 03:22

    Buchidee:  Eine süße Weihnachtsgeschichte, war mein erster Gedanke als ich den Titel des Buches und den Klappentext gelesen hatte. Die Kombination zwischen Weihnachtshasser und Weihnachtsliebhabern ist zwar nicht gänzlich neuartig, aber in dieser Form hatte ich sie noch nirgends gelesen!   Handlung:  In diesem Buch geht es um die Protagonistin Tessa. Seit Jahren hat Tessa Weihnachten an den Stränden Thailands verbracht und ist somit dem Weihnachtstrubel entflohen, und das nur ihrem Freund Ole zuliebe. In diesem Jahr kommt es jedoch kurz vor dem Abflug zum Ende der Beziehung der beiden und Tessa beschließt die Feiertage bei ihrer Familie in Kappeln zu verbringen. Und dort erwartet Tessa die volle Portion Weihnachten und alles was damit zu tun hat. Leider bleibt auch der Stress mit ihren beiden Schwestern nicht aus. Kurze Zeit später steht dann auch noch Ole vor der Tür und will Tessa zurückbekommen. Und wenn man denkt, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen könnte, passiert etwas, was Tessa die Augen öffnet und zwar für das, was wirklich im Leben zählt ...    Schreibstil:  Der Schreibstil von Anne Blum hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Charaktere:  Die Charaktere, allen voran die Protagonistin Tessa und ihre liebevollen und verrückten Familienmitglieder wurden gut ausgearbeitet, aber manches wirkte, mir persönlich, ein kleines bisschen zu überzogen. Dennoch habe ich vorallem Tessa's Entwicklung gerne verfolgt.    Spannung:  Spannung hatte ich mir bei diesem Buch gar nicht erhofft, da ich mir schon vom Inhalt her eine lockere und kurzweilige Weihnachtsgeschichte versprochen hatte und diese Vorstellung hat sich auch erfüllt. Ich hätte mich lediglich gefreut, wenn es vielleicht eine oder zwei Überraschungen gegeben hätte, um die absehbaren Handlungen ein kleines bisschen aufzulockern.   Emotionen:    Auch, wenn mir manches ( innerhalb der Familie ) ein bisschen zu überzogen dargestellt vorkam, hat es mir recht gut gefallen, wie Anne Blum die Emotionen rübergebracht hat. Vorallem ab dem Moment, in dem Anne auf ihre Familienmitglieder trifft hat mich die Autorin auch mit dem nötigen Gefühl gepackt.    "Hasen feiern kein Weihnachten" ist eine süße und kurzweilige weihnachtliche Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat, mich aber dennoch nicht in allen Punkten überzeugen konnte!

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  • Hauptsache Weihnachten

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Estrelas

    Estrelas

    28. December 2016 um 18:27

    Tessa, ihres Zeichens Weihnachtsliebhaberin, lässt Ole, ihren Weihnachtshasserfreund und den geplanten Thailand-Urlaub hinter sich und verbringt Weihnachten bei ihrer Familie in Norddeutschland. Ja, es werden alle Klischees bedient! Ich hatte nicht mehr als einen seichten Frauenroman erwartet und wurde trotzdem enttäuscht. Der ohnehin vorhersehbaren Liebesgeschichte fehlt jeglicher Spannungsaufbau. Stattdessen werden weitere Handlungsstränge angeschnitten und nicht ausgeführt. Wenn ich dann Sätze lese, wie: "Sie räumte noch die Spülmaschine aus und sortierte alles in die Schränke ein, dann fegte und wischte sie die Küche und machte alles blitzeblank, damit ihre Mutter sich freute, wenn sie wiederkam.", habe ich den Eindruck, einen Schulaufsatz vor mir zu haben und frage mich, warum der Lektor nicht die Notbremse gezogen hat.

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  • Rezension zu "Hasen feiern kein Weihnachten" von Anne Blum

    Hasen feiern kein Weihnachten
    tragalibros

    tragalibros

    27. December 2016 um 09:44

    In den letzten Jahren verbrachte Tessa die Weihnachtsfeiertage in Thailand, zusammen mit ihrem Freund Ole.Doch als sie ihn in diesem Jahr in flagranti mit der Nachbarin erwischt, reist Tessa nach Norddeutschland zu ihrer Familie. Dieses Fest wird für sie das schönste seit langem und hält noch einige Überraschungen parat. Zur Weihnachtszeit kann man mit diesem Buch eigentlich nichts falsch machen. Eine kurzweilige aber etwas mit Weihnachtskitsch überladene Geschichte, die zwar auch vorhersehbar ist, aber trotzdem recht gut unterhält. Für die Feiertage also die ideale Lektüre.Der Schreibstil bzw. der Ausdruck ist sehr locker zu lesen, da die Autorin keine gestelzten Dialoge verwendet, sondern schreibt, als würde man sich normal unterhalten. Hier findet man keinen Schnickschnack oder blumige, aufgesetzte Ausdrücke.Da auch die Länge des Buches mit 240 Seiten, genau richtig ist, um sich einen Abend lang zu unterhalten, vergebe ich 3 Sterne. "Hasen feiern kein Weihnachten" ist durchschnittliche und solide Festtagsunterhaltung, aber mit etwas zu viel Kitsch. 

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  • Hasen feiern kein Weihnachten: stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte, die auch ernste Themen anspricht

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Tiffi20001

    Tiffi20001

    19. December 2016 um 19:02

    Klappentext:Weihnachten unter Palmen – für viele ein Traum.Tessa jedoch feiert Weihnachten am liebsten ganz klassisch. Sie verbringt die Feiertage seit Jahren nur ihrem Freund Ole zuliebe in Thailand am Strand. So ist es auch dieses Mal geplant, doch kurz vor Heiligabend endet die Beziehung mit einem großen Knall. Tessa flüchtet in den Schoß ihrer liebevoll-verrückten Familie auf dem platten norddeutschen Land. Hier in Kappeln warten Bratäpfel, Unmengen von Tannenbaumschmuck und Weihnachtslieder singenden Gartenzwerge. Ihren Liebeskummer wird Tessa hier aber nur vorübergehend los, denn schon bald muss sie sich zwischen zwei Männern entscheiden...Buchgestaltung:Das Cover zeigt neben dem pinken Titel „Hasen feiern kein Weihnachten“ das Foto eines Hasen und ist überwiegend in weiß und Grautönen gehalten worden.Das Cover gefällt mir an sich ganz gut, da ich vor allem den Titel sehr gelungen finde. Er ist ungewöhnlich und macht sofort neugierig auf die Geschichte, wobei man zudem erkennen kann, dass es sich bei dem Buch um einen Weihnachtsroman handelt.Auch das Foto finde ich prinzipiell gut, da es einen Zusammenhang zum Titel und auch zum Inhalt des Buches aufweist. Dennoch hätte ich mir hier eine etwas aussagekräftigere Gestaltung gewünscht, die einen noch stärkeren Einblick in die Geschichte erlaubt hätte.Die Farbgestaltung und den Hintergrund ist ebenfalls gut gelungen, doch ist mir das Buch insgesamt gesehen etwas zu blass und ich denke, dass es in der Buchhandlung leicht übersehen werden könnte. Ich hätte mir hier vor allem bei den weißen Anteilen noch eine speziellere Gestaltung gewünscht, sodass das Buch sofort ins Auge fallen würde.Der Klappentext dagegen kann mich sehr überzeugen, da er sofort neugierig auf das Buch macht.Insgesamt gesehen eine durchaus gelungene Buchgestaltung, die Interesse am Buch wecken kann.Eigene Meinung:Die Buchbeschreibung hat mich sehr neugierig auf diese Weihnachtsgeschichte gemacht und das Buch konnte mich auch zu großen Teilen überzeugen.Der Einstieg in das Buch ist mir wirklich sehr gut gelungen, da man sich sofort mitten in der Handlung befindet und sich zudem sehr schnell gut in der Geschichte zu Recht finden kann. Die inhaltliche Handlung an sich fand ich dann auch sehr angenehm zu lesen und vor allem die lustigen Aspekte der Geschichte konnten mich überzeugen. Gleichzeitig wurde aber auch die aktuell wichtige politische Lage mit in das Buch einbezogen, was ich sehr gut fand, da die Handlung dadurch zusätzlich Tiefe erhalten hat. Das Ende ist sehr passend gestaltet und konnte mich überzeugen. Generell gefallen an dem Buch hat mir die weihnachtliche Stimmung, die perfekt in die Adventszeit hineinpasst, sodass das Buch eine gute Einstimmung auf Heiligabend ist. Die Figuren des Buches sind sehr sympathisch und vor allem in Tessa konnte ich mich gut hineinversetzen. Die Familie von Tessa ist zudem sehr amüsant und konnte mich mit ihrer starken Affinität zu Weihnachten gut unterhalten. Ich hätte mir allerdings hin und wieder gewünscht, dass die Figuren noch eine stärkere Tiefe gehabt hätten, sodass man sich noch besser mit ihnen hätte identifizieren können.Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker-leicht zu lesen, sodass man dem Buch gut folgen kann. Zudem ist die Schrift angenehm groß gedruckt worden.Fazit:Eine stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte mit sympathischen mir aber hin und wieder etwas zu flachen Figuren, wobei das Buch auch aktuelle Themen anspricht und das ich aus diesem Grund empfehlen kann.Autor:Anne Blum wurde an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste geboren und lebt heute in Berlin. Nach dem Studium arbeitete sie als freie Radiojournalistin und sattelte dann aufs Drehbuchschreiben um. „Hasen feiern kein Weihnachten“ ist ihr erster Roman.Allgemeine Infos:Titel: Hasen feiern kein WeihnachtenAutor: Anne BlumVerlag: Berlin Verlag TaschenbuchSeitenzahl: 240Preis: 09,00 EURISBN: 978-3833310850

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  • nervtötende Protagnoistin

    Winterzauberküsse
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    Heat sagt "Der perfekte Winterroman für alle Romantiksuchenden!" Entweder meinen wir verschiedenen Bücher oder das Marketing wurde gut bezahlt. Manchmal und gerade wenn es kurz vor Weihnachten draussen aussieht wie im November, suche ich nach einer Weihnachtsschmonzette - zuckersüss, mit viel Weihnachtsstimmung und vor allem Schnee. Hier haben mich das Cover und der Klappentext komplett in die Irre geführt... "Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: ein Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy – vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen. Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar – nur für die Vorweihnachtszeit…" Meine Erwartung: prickelnde Erotik, ein bisschen Herzschmerz wegen der kranken Mutter und Weihnachtsstimmung mit Schnee. Was habe ich bekommen... ein völlig problembeladenen Hutmacherin, die Wert darauf legt Modistin zu sein - als wenn das nicht dasselbe wäre. Die einen alkoholkranken und stalkenden Ex-Freund hat und sich während des kompletten Buches Sorgen um Geld und um Geld und um Geld macht - boah gähn... Generell wirkt das ganze Buch wie aus der Ferne betrachtet - die Protagonisten erreichen mich gar nicht, einzig die Familie von Sam (krebskranke Mutter und hilfreiche Tante) hat menschliche Züge und vermag es mir Empfindungen zu entlocken. Generell wirkt alles sehr hölzern. Die Beschreibung von Weihnachten beschränkt sich auf die Daten zu Beginn eines jeden Kapitels und die Erwähnung der Weihnachtsbeleuchtung. Das Ganze hätte zu jeder Zeit spielen können. Die Erwähnung von London im Klappentext hätte mir sagen sollen, dass es keinen Schnee gibt - aber das Cover war wirklich gut. Je mehr ich schreibe und darüber nachdenke, umso mehr ärgere ich mich über die verschwendete Lesezeit. Mit erotischen Beschreibungen tut sich die Autorin ebenso schwer wie mit der Beschreibung der Hüte oder der Landschaft. Ich werde jetzt meine Sternebewertung noch weiter nach unten korrigieren, denn über den ganzen Facebook-Irrsinn und den stalkenden Ex habe ich noch gar nichts geschrieben... Fazit: Für einen Weihnachts/Winterroman zuwenig Schnee und Stimmung, für eine Schmozette zu wenig Romantik und Sex. Problembelastete, nervtötende Menschen gibt es im wahren Leben genug - dafür brauche ich keinen solchen Roman. Finger weg!

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    • 5
  • Hasen, Gartenzwerge und Lametta

    Hasen feiern kein Weihnachten
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    18. December 2016 um 15:03

    Cover/Bilder: Ein dickes Häschen in der Winterlandschaft.Zum Buch:Tessa und Ole feiern kein Weihnachten. Tessa und Ole fliegen nach Thailand und schlürfen Cocktails am Strand und haben Sex, wenn andere bei Kerzenschein die Geschenke auspacken.Leider ist Ole mehr als einem weiblichen Wesen zugetan und so erwischt Tessa ihn mit der Nachbarin und schmeißt ihn samt seinem ganzen Krämpel kurzerhand raus. Die Flugtickets zerreißt sie und kauft sich ein Bahnticket nach Kappeln zu Mama und Papa. Jetzt wird endlich wieder Weihnachten gefeiert, mit Stollen, braunen Kuchen, Lametta, Kerzen und der Familie.Meine Meinung:Anne Blum ist ein gutes Debut gelungen. Sie erzählt warmherzig und natürlich von Tessa, der das Weihnachtsgedöns mal gehörig auf die Nerven geht und mal vermisst sie es bereits, denn es gehört doch zu der Jahreszeit dazu.Tessa reist gebrochen aus Berlin an und wird mit offenen Armen von ihrer Familie aufgenommen. Mama und Papa Gutzeit freuen sich riesig, das die mittlere Tochter wieder mal zu Weihnachten nach Hause kommt. Hier gibt es alles, was das Weihnachtsherz höher schlagen läßt, inklusive der Diskussion, ob Lametta und wie viel. Es hat aber nicht nur einen kitschigen Touch, es hat auch einen nachdenklichen. Durch die Heimkehr und die Trennung von Ole, ist Tessa gezwungen mal wieder über Leben nach zu denken und darüber, was ihr wichtig ist im Leben. Die guten Vorsätze fürs neue Jahr, nimmt Tessa dann auch wieder mit, als sie nach Berlin zurückkehrt.Fazit: Ein schönes Buch, zum Einstimmen auf (das echte und kitschige) Weihnachten und eine Besinnung auf die Werte, die einem wichtig sind.

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  • Keine Hasenweihnacht

    Hasen feiern kein Weihnachten
    tinstamp

    tinstamp

    16. December 2016 um 17:23

    Auf der Suche nach ein paar typischen Weihnachtsromanen sprang mir das süße Cover von "Hasen feiern kein Weihnachten" ins Auge. Die Inhaltsbeschreibung erinnerte mich an meinen Lieblings-Weihnachtsfilm "Single Bells". Deshalb wollte ich dieses Buch gerne lesen und hatte bei Lovelybooks auch Glück. Nur die Post meinte es nicht so gut mit mir, denn ich musste fast 3 Wochen auf das Büchlein warten, während die anderen Leser schon wieder fertig damit waren.... Doch die 240 Seiten sind sehr schnell gelesen.Tessa, unsere Hauptprotagonistin, ertappt ihren langjährigen Freund Ole, einem Weihnachtshasser per exelance, beim Seitensprung mit der Nachbarin. Zwei Tage später wollten die Beiden eigentlich gemeinsam nach Thailand fliegen, um dort wie jedes Jahr, Weihnachten zu verbringen. Kurzerhand packt Tessa ihre Sachen und flüchtet zu ihren Eltern nach Kappeln an die Ostsee, die das Weihnachtsfest zelebrieren. Das beginnt beim "Oh du Fröhliche" singenden Gartenzwerg vor der Haustür, dem Lametta am Baum und die Engelchen am Weihnachtstisch. Auch Tessas Schwestern Maren und Susanne kommen mit Ehemann zum alljährlichen Weihnachtsfest ins Elternhaus. Bald schon kippt der Weihnachtsfriede zwischen den Geschwistern und die Ereignisse überschlagen sich...Der Debütroman der Autorin unterhält und lässt sich sehr gut lesen, hat jedoch noch einige Mängel aufzuweisen: Manche Handlungsstränge und Themen laufen ins Leere, Personen kommen nicht mehr weiter vor. Die Geschichte selbst ist relativ klischeehaft und vorhersehbar, vermittelt aber ein echtes Weihnachtsfeeling. Bei einigen Abschnitten passiert nicht viel und es wird sich in Kleinigkeiten verloren, in anderen Passagen überschlagen sich die Ereignisse und es wäre besser gewesen, wenn die Autorin sich auf weniger Themen beschränkt hätte. Auch ein paar Recherchefehler, wie das Leben der Pinguine auf der Nord- statt auf der Südhalbkugel... Sowas darf nicht passieren und müsste auch dem Lekorat auffallen! Der ausgefallene Titel erklärt sich am Ende des Buches und passt perfekt zur Geschichte.Im Großen und Ganzen unterhielt mich der Roman und brachte etwas Weihnachtszauber in die Vorweihnachtszeit, bleibt aber ziemlich sicher nicht lange in meinem Gedächtnis haften befürchte ich...Schreibstil:Der Schreibstil von Anne Blum ist sehr angenehm, flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Man ist relativ zügig durch die Geschichte durch. Die Charaktere sind liebenswert und authentisch. Besonders die unterschiedlichen Schwestern haben mir gut gefallen, jedoch sind einige andere Personen doch etwas klischeehaft gezeichnet. Die Datumsangabe ist gleichzeitig auch die Kapitelüberschrift und dieses wird danach nochmals unterteilt. Über jeden Teil sind Schneeflocken gezeichnet.Fazit:Eine warmherzige und etwas klischeehafte Geschichte, die zu viele Themen beinhaltet, die nur angekratzt wurden. Weniger wäre hier mehr gewesen. Auch die Recherche war nicht immer einwandfrei. Für einen Debütroman gut, aber noch ausbaufähig.

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  • Leichte Kost zwischen den ganzen Weihnachtsplätzchen…

    Hasen feiern kein Weihnachten
    chipie2909

    chipie2909

    14. December 2016 um 07:45

    „Hasen feiern keine Weihnachten“… als ich diesen Titel gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Jedes Jahr um die Weihnachtszeit lese ich einen Weihnachtsroman und da kam dieses Werk gerade passend :-) Doch was geht es in diesem Buch, wo schon der Titel so unglaublich verlockend klingt? Tessa hat es wahrlich nicht leicht, sie liebt Weihnachten im Grunde über alles, aber ihren Traummann Ole liebt sie noch mehr und nachdem er ein regelrechter Weihnachtshasser ist, verbringt sie mit ihm die magischste Zeit im Jahr in Thailand. Doch als sie von der Betriebsweihnachtsfeier früher als erwartet nach Hause kommt, erwischt sie ihren Freund flagranti mit einer Stewardess und wirft ihn in hohem Bogen raus. Um nicht komplett in ihrem Elend unterzugehen, flüchtet sie zu ihrer Familie nach Kappeln… einem beschaulichem Örtchen in Norddeutschland. Dort wird sie aufgefangen von ihren liebevollen, aber auch sehr schrägen Eltern und auch ihre Schwestern Maren und Susanne sind samt Anhang für die Weihnachtsfeiertage wieder in den Heimatort zurückgekehrt. Doch ganz so ruhig und gemütlich wie zuerst erwartet wird es dann doch nicht für Tessa… die zauberhafte Weihnachtszeit bringt auch so manche Emotionen an den Tag, die das ganze Jahr über unterdrückt wurden. Und da gibt es auch noch Sven, ehemalig pummeliger Mitschüler Tessas und mittlerweile ein attraktiver Mann, der gut dazu beiträgt, Tessas Gefühle durcheinander zu bringen. Gekrönt wird das noch von Ole, der Tessa unbedingt zurück will. Und plötzlich geschieht aber ein Schicksalsschlag, der alles auf den Kopf stellt und Tessa und ihre Familie zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben zurück führt… Dieses Werk ist wahrlich mal leichte Kost für die Weihnachtstage und bringt den Leser definitiv in Weihnachtsstimmung. Die Charaktere sind herrlich menschlich dargestellt, mit all den Facetten, denen man tagtäglich begegnet und auch selbst an sich wahrnimmt. Tessa wirkt sehr sympathisch, manchmal aber auch naiv, wenn man bedenkt, was sie sich jahrelang von Ole gefallen ließ. Ihre Familie ist wunderbar chaotisch gezeichnet und man schließt Tessas Eltern sofort ins Herz. Der Schreibstil ist locker und leicht, lässt sich flüssig lesen und ist somit absolut das richtige für einen Weihnachtsroman. Dennoch habe ich zwei Punkte der Kritik. Zum einen ist dieses Buch gespickt mit Klischees… da haben wir die versnobten Münchner in Form von Tessas Schwester Maren und ihrem Freund Ben, das überlastete Familienmitglied Susanne, die als einzige der Schwestern im Ort blieb und alle Bürden auf sich lasten fühlt, den Mitschüler Sven, früher pummelig und mit grausigen Wollpullovern bekleidet, der sich aber nun zu einem sehr attraktiven Mann gemausert hat, nur um jetzt ein paar zu nennen. Das war mir zeitweise viel zu viel an Klischees… viel zu viel an Vorhersehbarkeit, was ich etwas schade fand. Darüber hinaus wurden Probleme in den Beziehungen angesprochen, die meiner Meinung nach viel mehr Raum verdient hätten. Denn auch in der Beziehung von Tessas Eltern lief nicht immer alles gut und auch ihre Schwestern haben zu kämpfen. Ebenso fand ich es schade, dass man nicht noch mehr über Tessas Tante Theresa erfuhr. Die tieferen Geschichten in der Familie wurden meist nur angedeutet und verloren sich dann wieder. Natürlich hätte eine Vertiefung der Familienprobleme dazu geführt, dass die Leichtigkeit dieses Weihnachtsromans etwas verloren gegangen wäre, dennoch finde ich, entweder man schneidet ein Thema an und befasst sich dann auch mehr damit oder man lässt die Thematik aus der Geschichte raus. Irgendwie war das in diesem Roman nichts halbes und nichts ganzes. Gut vorstellen könnte ich mir jedoch eine Fortsetzung, in der vielleicht ein anderes Familienmitglied in den Vordergrund gestellt wird. Ebenso sind manche Szenen so köstlich, dass ich mir wünschen würde, es gäbe eine Verfilmung zu diesem Werk. Alles in allem ein kurzweiliger Weihnachtsroman für die besinnliche Zeit und für „Weihnachtsgenießer“ absolut zu empfehlen.

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  • Realistischer Plott, lebensechte Charaktere - und nicht zu schnulzig :-)

    Hasen feiern kein Weihnachten
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    13. December 2016 um 16:18

    Autorin:Anne Blum wurde, wie ihre aktuelle Roman-Heldin, ebenfalls an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft und Literatur. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Hörfunk-Journalistin. Inzwischen ist sie Drehbuchautorin und verwirklicht Komödien für die öffentlich-rechtlichen TV-Sender. Mit „Hasen feiern kein Weihnachten“ veröffentlichte sie ihren Debüt-Roman. Handlung: Die 35jährige Tessa verbringt mit ihrem Freund, dem Weihnachtsmuffel und erfolglosen Schauspieler Ole, die Feiertage schon seit Jahren immer in Thailand. Als sie kurz vor dem geplanten Strandurlaub von der Firmenweihnachtsfeier heimkommt und ihn mit neuen Dessous überraschen will, erlebt sie eine – sehr unangenehme – Überraschung: Ole in flagranti mit der Nachbarin. Tessa schmeißt ihn kurzerhand aus der gemeinsamen Wohnung und verbringt Weihnachten mit ihrer Familie im heimischen Kappeln an der Schlei, die echte Weihnachtsjunkies sind. Auch, wenn es ein wenig Zwist unter den drei Schwestern gibt, so merkt Tessa doch bald, was ihr so lange gefehlt hat. Ole, der plötzlich dort im Hasenkostüm vor der Türe steht, scheint es nicht zu sein, aber beim Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Mitschüler Sven schlägt ihr Herz deutlich schneller. Mitten im Gefühlsgewirr muss Tessa dann erfahren, was wirklich wichtig ist im Leben … Fazit:Das Cover zeigt einen Hasen im Schnee, der im entfernteren Sinn auch etwas mit der Story zu tun hat und ziemlich neugierig macht auf den Inhalt des Buches. Die 235 Seiten sind in einem großzügigen, für die Augen angenehmen Schriftbild bedruckt und jeder Kapitel-Anfang ist mit einigen Schneeflocken verziert. Durch den sehr angenehmen Schreibstil kommt man leicht in die Geschichte hinein und langweilt sich zu keinem Moment der Lektüre. Ich bin durch die Tipps einiger anderer Blogger auf diesen Weihnachtsroman aufmerksam geworden und irgendwann konnte ich gar nicht mehr anders, als das Buch selbst zu lesen. Ich mag Weihnachtsgeschichten, allerdings nur, wenn sie nicht zu schnulzig und süßlich-klebrig gestrickt sind. Und genau das habe ich bei dieser Geschichte gefunden: Die Story ist sehr realistisch geplottet, die Charaktere sind liebenswürdig und lebensecht und man kann die Geschichte mitleben und fühlt sich auf Anhieb wohl in Tessas Familie – vor Allem, wenn man selbst immer eine solches Familienleben vermisst hat. Obwohl ich noch jede Menge Weihnachtsromane auf dem SuB habe, war es genau dieses Buch, das ich exakt jetzt lesen musste und das mich wirklich von Anfang bis Ende begeistert hat. Eine Geschichte mitten aus dem Leben mit tollen Charakteren, warmherzig erzählt. Ich würde mich freuen, wenn dies nicht der letzte Roman der Autorin bleibt und würde gerne mehr in diesem Stil von ihr lesen. 5***** Sterne für diese wirklich schöne Weihnachtsgeschichte und eine Leseempfehlung für die Feiertage.

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  • Tessas spezielle Weihnachten

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Simi159

    Simi159

    12. December 2016 um 17:26

    An Weihnachten fliegt Tessa jedes Jahr mit ihrem Freund Ole nach Thailand. Denn Ole mag Weihnachten nicht. Für Tessa, die Weihnachten liebt ist er dennoch der Mann fürs Leben. Sprich der Richtige zum Heiraten und Kinderkriegen. Doch als sie ihn kurz vor den Festtagen mit der blonden Nachbarin im Flagranti erwischt, wirft sie ihn aus der gemeinsamen Wohnung und flüchtet erst mal zu ihrer Familie. Nach Kappeln, in ihr altes Kinderzimmer, zu den Gartenzwergen im Vorgarten, mit viel Lametta am Weihnachtsbaum und ihrem ehemaligen Klassenkameraden Sven. Der gar nicht mehr so blöd und dick ist, wie Tessa ihn in Erinnerung hatte. Fazit: „Hasen feiern keine Weihnachten“ ist eine kleine, leichte, wenn auch typische Liebesgeschichte. Bei der Einges Vorhersehbar ist und es dennoch lustig und unterhaltsam ist, sie zu lesen. Neben der Liebesgeschichte, hat die Autorin, Anne Blum, in ihrem Erstlingswerk auch noch eine weihnachtliche Familiengeschichte eingeflochten, mit allen Höhen und Tiefen, die es in Familien nicht nur zur Weihnachtszeit gibt. Die Charaktere sind liebenswert und lebensnah, wenn auch an der ein oder anderen Stelle, etwas klischeehaft besetzt, und dadurch in ihrem Handeln vorher- und durchschaubar. Doch im wahren Leben gibt es da ja auch, Menschen, die wirken wie ihre eigene Karikatur….Der Schreibstil von Anne Blum, wie auch das weihnachtliche Setting im beschaulichen Kappeln macht das alle mal wett. Von mir gibt es 4 STERNE.

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  • Recht unterhaltsam, aber leider auch etwas übertrieben, langatmig und vollgepackt

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Talitha

    Talitha

    12. December 2016 um 16:38

    Weihnachtsfan Tessa lebt in Berlin am Prenzlauer Berg mit Ole, bekennendem Weihnachtshasser, zusammen. Kurz vor den Festtagen wird es da natürlich kritisch und wieder einmal verzichtet Tessa auf ihr Weihnachtsfest, indem sie mit Ole nach Thailand fliegen will. Doch es kommt ganz anders: Als Tessa von ihrer Firmen-Weihnachtsfeier früh nach Hause kommt, findet sie Ole mit der Nachbarin bei skurilem Sex-Rollenspiel und schmeißt beide hochkant raus. Zum Glück gibt es noch ihre Familie, zu der Tessa sich an Weihnachten verkriechen kann. Im kleinen schleswig-holsteinischen Ort Kappeln und in der Familie Gutzeit ist jedoch auch nicht heile Welt... Den Erzählstil fand ich für die leichte Unterhaltung angemessen. Man konnte die Geschichte ohne Probleme lesen. Es werden eher einfache Worte und Begriffe verwendet, dazu viele Dialoge, die man gut nachvollziehen kann. Das Erzähltempo ist sehr gemächlich, teilweise stockt es, wenn für die Handlung unwichtige Dinge, Figuren und Orte zu detailliert beschrieben werden, wie z. B. gleich am Anfang die Kollegen, der Chef und die Weihnachtsfeier in Tessas Firma. Für den Rest der Handlung hat diese ganze lange Szene keinerlei Bedeutung und man hätte sie wesentlich kürzer gestalten können. Die Figuren tauchen nicht mehr im Rest des Buches auf. Leider gibt es da noch weitere Beispiele... Neben den Haupthandlungen Tessa und ihre Beziehungen und Tessa und ihre Familie an Weihnachten (immerhin ist es ja ein Weihnachtsroman!) gab es noch weitere Nebenhandlungen, die dazwischen "gestopft" wurden und dadurch zwar Seiten füllten, aber das Ganze doch sehr in die Länge zogen und mich immer wieder aus der eigentlichen Geschichte brachten, ob es nun die schon seit x Jahren tote Tante ist oder die Lebensgeschichten von Bewohnern Kappelns. Das ist vermutlich Geschmacksache, für mich war es einfach zuviel Info (z. B. Wann und wo Tessa als Teeni ihre erste Pille in Kappeln erworben hat...). Manche Szenen kamen auch sehr plötzlich, z. B. kann Tessa plötzlich Aquarell malen und haut gleich ein supertolles Bild vom Tannenbaum heraus oder die Sache mit Sven, mit dem Tessa gleich ins Bett steigt, dann der Zusammenbruch des Vaters einschließlich Koma, das war mir einfach insgesamt für ein eher dünnes, oberflächliches Weihnachts-Liebesgeschichten-Familien-Buch viel zuviel Drama und Wendungen, die ich hier nicht alle aufzähle, weil es echt sehr viele sind. Da war ich selbst erstaunt, als ich meine Notizen durchgesehen hab, wieviel in dieses doch eher dünne Buch gestopft wurde. Bei mir kam trotz Weihnachtsthema keine Weihnachtsstimmung auf. Dazu war das Buch zu "realistisch", zu abgedreht, zu wenig "magisch". Das lag vermutlich auch daran, dass mir keine der Figuren sympathisch wurde, sie waren mir einfach zu oberflächlich (z. B. ihre Bewertung von Menschen nach Aussehen und Körpermaßen) oder stereotyp (z. B. Ole, dessen Motivation für seinen Weihnachtshass erst sehr sehr spät erzählt wird, zu spät für mich). Mein Fazit: Der Roman ist unterhaltsam, keine Frage, aber irgendwie hatte ich mehr und was anderes erwartet. Bei einem Weihnachtsroman erwarte ich eine nette kleine Geschichte, die nicht zu dramatisch ist und die auch beim Thema Weihnachten bleibt und nicht ständig in andere Nebenschauplätze abschweift und die einen auf die Festtage einstimmt. Das war hier leider nicht der Fall. Für einen guten Durchschnitt unter den Unterhaltungsromanen reicht es, aber leider nicht mehr, daher 3 Sterne und nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Für gemütliche Sofastunden

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Isaopera

    Isaopera

    12. December 2016 um 11:31

    Jedes Jahr zur Weihnachtszeit sprießen diverse romantische und mehr oder weniger kitschige Weihnachtsgeschichten aus dem Boden. Man liest sie immer wieder gerne, aber irgendwie hinterlassen sie oft keinen besonders starken Nachhall."Hasen feiern kein Weihnachten" könnte zunächst ebenfalls in dieses Raster fallen, allerdings hatte die Geschichte für mich einige besondere Qualitäten, die mich zu so einer begeisterten 5*****-Wertung bewogen haben: - Der originelle Titel, der wirklich gut zur Geschichte passt - lasst euch überraschen - Eine unheimlich sympathische Heldin, bei der ich oft "mitgelitten" habe und selbst die Lösung teilweise nicht gesehen habe - Eine liebenswerte Familie, die natürlich chaotisch ist, aber auch mal die leisen und ernsthaften Töne anschlägt - das finde ich gerade in der Adventszeit sehr wertvoll - Das Gefühl, wieder das Dorfkind zu sein und nach Hause zu kommen - genauso ist es bei uns im Ort ;)  - Der detailgenaue und authentische SchreibstilIch könnte hier jetzt noch weitere Punkte aufzählen, aber tatsächlich waren es für mich vor allem die Stimmung und die kleinen besonderen Szenen, die dieses Buch besonders gemacht haben. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, ja, aber auch über vieles im Leben nachgedacht und wenn Bücher das schaffen, finde ich immer besonders gut! Ein schönes Weihnachts- und Winterbuch und ein guter Geschenktipp, wie ich finde :)

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  • Weihnachtlich angehauchter Roman für Zwischendurch

    Hasen feiern kein Weihnachten
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    12. December 2016 um 02:02

    Meine Meinung:Weihnachten steht nicht im Vordergrund aber es ist allgegenwärtig. Hasen feiern kein Weihnachten würde ich von daher nicht unbedingt als Weihnachtsroman bezeichnen sondern als einen Roman der in der Weihnachtszeit spielt, in dem es um Rückschläge, Familie, Liebe, Enttäuschung und Versöhnung geht.An sich ist es ein schöner Roman, der sich sehr einfach weglesen lässt, auch wenn der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist. Er schwankt zwischen Ausschweifung und kurz und knapp. Trotzdem kommt man gut in die Geschichte rein und die Seiten fliegen nur so, leider bleibt alles etwas Oberflächlich, man liest die Szenen aber man fühlt sie nicht, es ist Unterhaltsam aber nicht einprägend. Teilweise wurden Geschichtsstränge auch nur angeschnitten, die bevor sie richtig interessant wurden schon wieder vorbei waren. Die Story hält wenig Überraschungen bereit und ist leicht vorausschaubar. Trotzdem wurde ich unterhalten. Allerdings hat der Roman und besonders Tessas Vater für einige Lacher und Schmunzler gesorgt. Tessas Familie ist charakterlich ein buntgemischter Haufen. Ihr Vater ist sowas von typisch Norddeutsch das ich beim lesen immer meinen Opa vor Augen hatte. Die Familie ist authentisch, mit Problemen die jede Familie mal hat, Spannungen zwischen Geschwistern, das älter werden der Eltern und die damit wachsende Angst. Ich war einfach verliebt in diese Familie und würde wirklich gerne mit ihnen einmal Weihnachten feiern, auch mit Lametta. Als norddeutsches Küstenkind, mochte ich besonders den norddeutschen Touch. Die Gepflogenheiten und Gebräuche weckten doch Kindheitserrinerungen. Kappeln, die kleine Ortschaft, deren Bewohner, das alles war wie aus einer Erinnerung. Fazit:Für mich war es ein schöner Zwischendurch Sonntags-Sofa-Roman. Die rund 240 Seiten lassen sich leicht weg lesen , auch wenn es mich nicht emotional packen konnte, hat es mich unterhalten. Es hat einen gewissen Charme und Humor. 

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  • Der dicke Hase im Schnee...

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Queenelyza

    Queenelyza

    11. December 2016 um 12:35

    Tessa liebt Weihnachten, aber ihr Freund Ole kann dem herzlichen Fest der Liebe so gar nicht abgewinnen. Deswegen fahren die beiden bis auf eine Ausnahme grundsätzlich nach Thailand, um dem Weihnachstrubel zu entkommen. Doch auf einmal ist alles anders. Die Tickets sind zwar gebucht und die Reise soll auch die nächsten Tage losgehen. Doch als Tessa früher als erwartet von einer Weihnachtsfeier zurückkommt, ertappt sie Ole in flagranti mit der Nachbarin. Alles aus - und das ausgerechnet vor Weihnachten...Tessa "flieht" kurzerhand in den Schoß der Familie, wo Weihnachten auf das Kultigste zelebriert wird - die Mutter liebt Lametta, am besten auf allem, und der Vater legt mit seinen Beleuchtungen gerne mal die Stromversorgung im Umkreis lahm. Und die Familie hat natürlich wie jede Familie  an Weihnachten ihre kleinen Rivalitäten und Befindlichkeiten. Doch dann taucht Ole wieder auf, und auch ein anderer Mann ist plötzlich zur Stelle..."Hasen feiern kein Weihnachten" ist ein passable Romantic Comedy, die für mich allerdings einen erheblichen Schwachpunkt aufweist, nämlich die Schreibweise. Mir ist klar, dass nicht jeder Nobelpreisniveau aufweist, und das muss auch bei der leichteren Muse gar nicht sein. Dennoch war hier manches für mich mühselig zu lesen. Aneinander gereihte Sätze mit Tätigkeitsbeschreibungen einer einzelnen Person mit ewig gleichem Satzbau oder Formulierungen, die man zweimal lesen muss, um zu verstehen, was genau gemeint ist - das fällt mir um so störender auf, wenn das Buch einfach literarisch leichte Kost ist. Von der erwarte ich dann eben auch, dass sie locker und leicht daherkommt und ich sie nicht auch noch anstrengend finde. Entweder ich hatte mich nach dem ersten Drittel daran gewöhnt oder es wurde wirklich besser, und die Geschichte hatte durchaus ihre Momente. Lustige und ernste Begebenheiten hielten sich gut die Waage, und auch etwas Unvorhergesehenes wurde eingebaut, was gut in die Geschichte passte. Leider muss ich nochmal zum Punkteabzug greifen, weil Tessas "Entwicklung" über die wenigen Weihnachtstage einfach zu unrealistisch war und auch der Schluss des Buches wirkte, als ob die Autorin eine Art Happy End in zwei Sätze hätte verpacken müssen. "Oh Schreck, das Buch ist zu Ende, jetzt muss ganz schnell was passieren." Das hinterließ nach einem relativ positiven Eindruck im Mittelteil dann doch wieder ein etwas schales Gefühl. Alles in allem aber ein solides Debüt, für das ich gute  drei Sterne vergebe.

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    • 3
  • Ein schöner Wohlfühlroman

    Hasen feiern kein Weihnachten
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    11. December 2016 um 10:43

    Der Roman "Hasen feiern kein Weihnachten" wurde von der Autorin "Anne Blum" geschrieben und ist im "Berlin Verlag" erschienen. Tessa liebt die Weihnachtszeit, aber ihr Freund Ole hingegen ist ein absoluter Weihnachtshasser. Aus diesem Grund verbringt Tessa seit Jahren Weihnachten mit Ole im sonnigen Thailand. Als sie dann kurz vor den Feiertagen Ole beim Fremdgehen erwischt, entschließt sie sich Heiligabend bei ihrer liebevoll-verrückten Familie zu verbringen. In Kappeln warten Weihnachtslieder singende Gartenzwerge, Lametta und den üblichen Stress mit ihren Schwestern. Dann steht plötzlich Ole vor der Tür und will Tessa zurück. Doch ein sehr viel größeres Problem in ihrer Familie steht bevor. Das Cover und der Inhalt haben mich neugierig gemacht und meine Weihnachtsstimmung angeregt, leider hat mich im Laufe der Geschichte dann das Weihnachtliche nicht erreicht. Zu Anfang habe ich mich gut in die Geschichte eingefunden. Schnell lernt man Tessa, Ole und ihre Familie kennen. Hier spielt das Thema Weihnachten noch eine große Rolle, jedoch hielt es nicht von Dauer. Die Trennung von Ole und Tessa verlangt von Tessa ein Weihnachtsfest mit der Familie. Die Beigeisterung hält sich in Grenzen. Ab hier gab es nur kleine Hinweise auf die Streitigkeiten gegenüber Weihnachten. Somit bleibt die Weihnachtsstimmung nicht lange aufrecht. Der Klappentext gibt meiner Ansicht nach zu viel vom Weihnachtlichen preis, sodass einem die Gemütlichkeit und die Wärme von Weihnachten vergeht. Da habe ich tatsächlich mehr erwartet. Die Charaktere wurden trotzdem gut beschrieben und wirken authentisch und sympathisch. In der Familie kommt es zu klassischen Reibereien innerhalb der Weihnachtszeit. So kommt einem die ein oder andere Szene bekannt vor und kann sich gut in die Lage von Tessa hineinversetzen. Trotzdem hätte der Erzählstil und die Handlung besonders mehr Tiefe bekommen können. Viele Situationen und Probleme werden stumpf abgearbeitet und enthalten keine tiefgründige Bedeutung, sodass die Emotionen und die Unterhaltung eher im Hintergrund geblieben sind. So entwickelt sich die Geschichte teilweise nur sehr langatmig und oberflächlich voran. Für mich hat das Buch zu viele angeschnittene Themen, die kaum ausgeführt wurden. Natürlich kommt es auch zum Weihnachtsfest zwischen Familienmitgliedern zu kleinen Auseinandersetzung, jedoch wurde es in diesem Buch viel zu übertrieben dargestellt. Außerdem hat mich die Geschichte dadurch kaum gefesselt und auch meine Wohlfühlatmosphäre ist nicht bis zum Schluss erhalten geblieben. Das Buch erinnert mich eher an ein Familiendrama, somit würde ich es nicht als typisches Weihnachtsbuch empfehlen. Die Charaktere sind interessant, aber die Geschichte hätte mehr Tiefe haben können.

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