Anne Brontë Agnes Grey

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Inhaltsangabe zu „Agnes Grey“ von Anne Brontë

Um ihre Eltern finanziell zu unterstützen, nimmt die junge Pfarrerstochter Agnes eine Stelle als Gouvernante an. Bald schon gerät sie zwischen die Fronten von Dienerschaft, verzogenen Kindern und allzu nachgiebigen Eltern. Sensibel und eindrücklich erzählt Anne Bronte die Geschichte eines Mädchens, das lernt, über sich hinauszuwachsen.

Anne Bronte (1820–1849) stand als Autorin lange Jahre im Schatten ihrer älteren Schwestern Emily und Charlotte, obwohl sie nicht minder talentiert war, wie dieser Roman beweist. Auf eigenen Erfahrungen aufbauend, erzählt sie in 'Agnes Grey' die Geschichte einer jungen Hauslehrerin, die mit den verwöhnten Sprösslingen und den alles verzeihenden Eltern ihre liebe Not hat. Bald schon entpuppen sich Agnes’ idealistische Vorsätze als 'dichte Traumbilder, die mit den bloßen Pflichten einer Gouvernante wenig oder gar nichts zu tun' haben. Dennoch ist sie keineswegs die verkannte Seele, die inmitten viktorianischer Interieurs ihr Schattendasein fristet. Sie präsentiert sich dem Leser als eine durchaus willensstarke junge Frau, in der uns die Persönlichkeit Anne Brontes eindrücklich entgegentritt.

Die Romane der Autorin sorgten wegen ihren feministischen Tendenzen und expliziten Darstellungen, etwa von wüsten Trinkgelagen, für Aufsehen. Bronte hielt der Kritik stand: Lieber wolle sie in ihre Erzählungen 'einige nützliche Weisheiten hineinflüstern als eine Menge unterhaltsame Ungereimtheiten'. Erst das 20. Jahrhundert sollte das Werk in seiner vollen Bedeutung zu würdigen wissen.

Ein unterhaltsames Buch über die Rolle der Gouvernante im 19. Jahrhundert

— lesestunden

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  • Ein unterhaltsames Buch über die Rolle der Gouvernante im 19. Jahrhundert

    Agnes Grey

    lesestunden

    16. August 2016 um 18:07

    Agnes Grey ist ein Buch, das auf unterhaltsame und gut lesbare Weise die Rolle der Gouvernante im 19. Jahrhundert greifbar macht und gleichzeitig einen Einblick in die Gedankenwelt einer jungen, charakterfesten und nach Emanzipation strebenden Frau gewährt. Die Geschichte fließt dabei dahin und liest sich ohne Anstrengung, hat aber auch einen recht flachen Spannungsbogen und nur eine begrenzte Aussagekraft. Die Charaktere sind, mit Ausnahme der Protagonistin, nicht annähernd so fein und vielschichtig, wie die Figuren aus den Büchern ihrer Schwestern. Dennoch wird Agnes Grey alleine für den schönen Erzählfluss, aber auch für die sympathische Agnes seinen festen Platz in meinem Bücherregal bekommen.Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2016/08/agnes-grey-anne-bronte/

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