Anne Brontë Agnes Grey. Roman / Agnes Grey

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Inhaltsangabe zu „Agnes Grey. Roman / Agnes Grey“ von Anne Brontë

Um ihre Eltern finanziell zu unterstützen, nimmt die junge Pfarrerstochter Agnes eine Stelle als Gouvernante an. Bald schon gerät sie zwischen die Fronten von Dienerschaft, verzogenen Kindern und allzu nachgiebigen Eltern. Sensibel und eindrücklich erzählt Anne Bronte die Geschichte eines Mädchens, das lernt, über sich hinauszuwachsen.<br>Anne Bront? (1820-1849) stand als Autorin lange Jahre im Schatten ihrer älteren Schwestern Emily und Charlotte, obwohl sie nicht minder talentiert war, wie dieser Roman beweist. Auf eigenen Erfahrungen aufbauend, erzählt sie in «Agnes Grey» die Geschichte einer jungen Hauslehrerin, die mit den verwöhnten Sprößlingen und den alles verzeihenden Eltern ihre liebe Not hat. Bald schon entpuppen sich Agnes’ idealistische Vorsätze als «dichte Traumbilder, die mit den bloßen Pflichten einer Gouvernante wenig oder gar nichts zu tun» haben. Dennoch ist sie keineswegs die verkannte Seele, die inmitten viktorianischer Interieurs ihr Schattendasein fristet. Sie präsentiert sich dem Leser als eine durchaus willensstarke junge Frau, in der uns die Persönlichkeit Anne Brontes eindrücklich entgegentritt.<br>Die Romane der Autorin sorgten wegen ihren feministischen Tendenzen und expliziten Darstellungen, etwa von wüsten Trinkgelagen, für Aufsehen. Bronte hielt der Kritik stand: Lieber wolle sie in ihre Erzählungen «einige nützliche Weisheiten hineinflüstern als eine Menge unterhaltsame Ungereimtheiten». Erst das 20. Jahrhundert sollte das Werk in seiner vollen Bedeutung zu würdigen wissen.

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  • Rezension zu "Agnes Grey. Roman / Agnes Grey" von Anne Brontë

    Agnes Grey. Roman / Agnes Grey
    Belle410

    Belle410

    08. April 2009 um 09:54

    Die junge Pfarrerstochter Agnes verdingt sicht, um ihre Familie finanziell zu unterstützen, als Gouvernante. Sie arbeitet bei zwei verschiedenen Familien – den Bloomfields und den Murrays – und versucht, den völlig verzogenen, verhätschelten und teilweise auch sadistischen Kindern soziale Werte zu lehren. Nach dem Tod ihres Vaters eröffnet sie gemeinsam mit ihrer Mutter eine kleine Schule. Einige Zeit später trifft sie einen Mann aus ihren Gouvernanten-Jahren wieder, der sie um ihrer selbst willen liebt. Alles in allem ist der Roman sehr sozialkritisch angelegt: Es geht um Erziehungsziele, gesellschaftliche Werte und Unterdrückung und Demütigung der unteren Klassen. Zudem wird der Unterschied zwischen der Gouvernante Agnes und einem ihrer Schützlinge – der jungen Rosalie – in Beziehungen zu Männern dargelegt. Die detaillierten, gut beobachteten Beschreibungen eines Gouvernantenlebens kann Anne Bronté aus eigener Erfahrung machen. Leider ist die Handlung vorhersehbar, streckenweise sehr langatmig und so überhaupt nichts für das schnelle Lesevergnügen. Das Buch ist also eher etwas für Fans von Anne Bronté.

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