Anne Brontë Die Herrin von Wildfell Hall

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Inhaltsangabe zu „Die Herrin von Wildfell Hall“ von Anne Brontë

Die Herrin von Wildfell Hall ist ein eindringliches Plädoyer für die Gleichberechtigung der Frau im Viktorianischen Zeitalter. Anne Bronte hat hier ein bis dahin tabuisiertes Thema ins Zentrum einer spannenden Handlung gestellt: die Unterdrückung der Frau in der Ehe und ihr Anspruch auf Achtung und Selbstverwirklichung.

Wunderbarer viktorianischer Liebesroman mit Drama und Tiefgang. Liest sich gut, kurzweilig, spannend, einfach toll!

— JoBerlin
JoBerlin

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  • Die Herrin Von Wildfell Hall

    Die Herrin von Wildfell Hall
    Julie_Cat

    Julie_Cat

    16. October 2016 um 19:58

    Weil, meine Liebe, ist die Schönheit, dass die Qualität, die neben Geld, ist in der Regel die schönste auf der schlimmsten Arten von Mensche.

  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    Linda-Odd

    Linda-Odd

    07. December 2012 um 11:08

    also besonders ist ihr Schreibstil nicht. Die Geschichte ist jetzt auch nicht so ungewöhnlich wie beispielsweise "Sturmhöhe" oder "Jane Eyre". Für die damalige Zeit war das Buch sicher ein kleiner Skandal. Aber dann gucke ich mir doch lieber die Verfilmung mit Rupert Graves an ;-)

  • Frage zu "Zwei an einem Tag" von David Nicholls

    Zwei an einem Tag
    Papillion

    Papillion

    Hallo! Ich wollte mal fragen, ob mir jemand von euch tolle schöne Romane oder Dramen empfehlen kann, die nicht so kitschig sind, aber dennoch romantisch :)
    Ich habe hier schon mehrfach gelesen, dass "Zwei an einem Tag" toll sein soll. Würdet ihr mir das oder auch andere empfehlen? :)

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  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    Sokrates

    Sokrates

    20. September 2010 um 10:48

    Anfangs war ich begeistert: eine herrliche Sprache, der Text fließt förmlich und man liest von "alleine". Später jedoch wurde ich mehr und mehr enttäuscht: ewig lange Passagen mit Dialogen, die Handlung geht nur sehr schleppend voran. Der Umfang des Romanes ist enorm - für eine an sich klare Geschichte. Anne kommt - als jüngste der drei Bronte-Schwestern - nur ansatzweise an die Qualität ihrer Schwestern heran. Der Erzählstil erinnert stark an die Schwestern, die Dramatik des Romans ist weniger gekonnt. Insgesamt ein nur mittelmäßiger Roman, für den man Zeit und Begeisterung mitbringen muss.

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  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    annikki

    annikki

    31. January 2010 um 10:57

    In das beschauliche Landleben von ***shire zieht die mysteriöse Mrs. Graham. Sie versucht die Gesellschaft zu meiden und zieht sich in ihre Unterkunft Wildfell Hall zurück. Natürlich bleibt sie nicht lange allein, sind die Dorfbewohner doch sehr neugierig auf die neue Bewohnerin. Sie statten ihr Besuche ab und versuchen, ihre Geschichte zu erfahren. Auch der junge Bauer Gilbert Markham interessiert sich für die Zugezogene und gewinnt zunehmend ihr Vertrauen. Doch Spekulationen und Gerüchte formieren sich bald und die scheinbare Ruhe, die Mrs. Graham zu finden hoffte, zerbricht. Gilbert Markham informiert seinen Schwager J. Halford über die Art ihrer Bekanntschaft durch einen langen Brief. Er legt dem Brief zudem Mitschriften von Mrs. Grahams Tagebuchaufzeichnungen bei, in denen sie ihre Geschichte erzählt. Doch all zu viel mag ich hier nicht verraten, einfach lesen. Mir hat dieser Klassiker sehr gut gefallen. Nachdem ich bisher nur zwei Romane der Brontëschwestern kannte (Charlottes „Jane Eyre“ und Emilys „Sturmhöhe“), war ich auf Annes Ansatz sehr gespannt. Die Ehegeschichte, die Anne Brontë erzählt, war für ihre Zeit wahrscheinlich sehr radikal, aber nicht außergewöhnlich. Sie hatte viel Kritik dafür einzustecken. Während der gesamten Lektüre fragte ich mich, ob sich vielleicht zu viele Kritiker auf den Schlips getreten fühlten, um subjektiv zu urteilen. (Reine Spekulation meinerseits.) Anne beschreibt sehr detailliert und präzise, welche Auswirkungen ein egoistischer Ehepartner auf sich selbst, seine Ehe und seine „Lieben“ hat. Dieser Teil der Schilderung macht für mich die Essenz des Romans aus. Die Nebenhandlung um Mrs. Graham und Gilbert Markham wirkte auf mich wie ein Zugeständnis an den Geschmack der Zeit. Insbesondere das Ende erschien mir nicht mehr so glatt. Fazit: Der Roman hat mich gefesselt und gebannt. Solch schonungslose Offenheit hatte ich nicht erwartet und war positiv überrascht. Der Teil, in dem man die Tagebucheintragungen liest, war sehr aufwühlend und mitunter sehr modern gestaltet. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich hier um ein Zeitdokument des 19. Jahrhunderts handelt und die Konventionen zwischen damals und heute mitunter sehr unterschiedlich sind. Allerdings existiert das grundlegende Problem auch in der heutigen Zeit noch. Die Umstände mögen sich unterscheiden, die Auswirkungen nicht unbedingt. Für mich empfehlenswert für Leser dieses Genres!

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  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    Belladonna

    Belladonna

    19. November 2009 um 08:06

    In Anne Brontë’s Roman "Die Herrin von Wildfell Hall" geht es wie auch in den Romanen ihrer Schriftstellerschwestern Charlotte und Emily Brontë um die Liebe und die gesellschaftlichen Hindernisse bzw. Begebenheiten die sich dieser in den Weg stellen können. Im Gegensatz zu anderen Frauenromanen aus dem 18. und 19. Jahrhundert schreibt Anne Brontë aus der Sicht eines Mannes, in diesem Fall liest man sozusagen die Briefe die Mr. Markham an einen guten Freund schreibt. Zuerst war ich total verwirrt als der Roman aus dieser anderen Sichtweise begonnen hatte. Nachdem ich mich eingelesen hatte und mir die "Familien"-Verhältnisse und Namen der handelnden Charaktere vertraut waren kam ich auch recht schnell voran in der Geschichte. Alles beginnt damit das die Witwe Mrs. Graham mit ihrem kleinen Sohn Arthur auf einen alten vereinsamten Herrensitz namens Wildfell Hall zieht. Schon bald gibt es erste Gerüchte über die abgeschieden lebende junge Frau. Der einzige der strickt gegen diese Vorurteile und Gerüchte besteht ist Mr. Markham der sich auch schon nach einigen Treffen die mehr oder weniger gewollt waren in die Fremde verliebt. Wie es der Zufall so will bekommt das verliebte Herz von Gilbert (Mr. Markham) schon bald einen tiefen Stich versetzt als er Mrs. Graham zufällig belauscht als diese mit ihrem Verpächter Mr. Lawrence spricht. Für Gilbert steht fest das die beiden eine Affäre haben und er wendet sich gekränkt von der hübschen Witwe ab. Als Helen (Mrs. Graham) die nicht wie Mr. Markham vermutet in Mr. Lawrence verliebt ist dies mitbekommt beschließt diese Gilbert ihre schmerzhafte Vergangenheit anzuvertrauen. Nun wird die Geschichte in Tagebuchform von Helen weiterzählt. Dieser Abschnitt hat mir sehr gut gefallen da man nun die Gefühle und vor allem die schwere Vergangenheit der zurückgezogen lebenden Mrs. Graham erfährt. Zu Beginn des Buches war mir die Person von Mrs. Graham sehr unsymphatisch doch dies ändert sich mit den nächsten Kapiteln in denen man mehr von ihrem Schicksal erfährt schlagartig. Anne Brontë lässt in ihre geschriebenen Worte soviel Emotionen und Herzblut einfließen damit man gebannt den Rest des Buches verschlingt. Der Leser durchlebt eine Berg- und Talfahrt der Gefühle. Zuerst habe ich gespannt verfolgt wie die Geschichte von Helen verlief bevor sie nach Wildfell Hall zog. Nachdem Gilbert alles über seine große Liebe erfahren hat und wieder Hoffnung geschöpft hat nun mit ihr sein Leben verbringen zu können geraten die beiden Verliebten erkennt er durch Helens Worte das die gegenwärtigen Zustände dies nicht erlauben. Gerade bei den letzten Kapiteln habe ich mehr denn je mit den liebevoll geschilderten Charakterend es Buches gebangt und gehofft das alles ein gutes Ende nehmen mag. Der Schluss kommt leider wie auch in den Romanen von Annes Schwestern meiner Meinung nach viel zu kurz! Nachdem man eine so emotionsvolle Gefühlsachterbahn hinter sich hat, hätte ich mir gewünscht mehr von der Zukunft die Helen und Gilbert haben zu erfahren. Mein Fazit: °°°°°°°°°°°° Anne Brontë’s facettenreiche und liebevoll gestaltete Charaktere stechen aus diesem Roman ziemlich hervor. Aber nicht nur wegen den Charakteren ist "Die Herrin von Wildfell Hall" lesenswert sondern auch wegen der gekonnten Beschreibung der Gefühlswelt der einzelnen Charaktere, egal ob männlich oder weiblich. Wie auch schon in den Romanen ihrer Schwestern fällt einem besonders die gekonnt eingewebte Dramatik ins Auge. "Die Herrin von Wildfell Hall" ist ein schöne dramatische Liebesgeschichte die mich zutiefst gerührt hat.

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  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    07. March 2009 um 09:30

    Der junge Gilbert Markham berichtet in einem langen Brief an seinen Freund Halford, wie eine junge Dame, Mrs. Graham, in die Gegend gezogen ist, die von skandalösen Gerüchten durch die Gemeinschaft verfolgt wird, weil sie dort allein mit ihrem Sohn und ganz zurückgezogen lebt. Gilbert berichtet von den Gerüchten, seiner Faszinazion zu diese Dame, ihrer gesellschaftlichen Ächtung - und davon, wie er schließlich in heftiger Liebe entbrennt. Mrs. Graham erwidert seine Zuneigung zunächst nicht, sondern verhält sich zwar höflich aber so abweisend wie nur möglich, bis sie sich durch die Umstände gezwungen sieht, ihm ihr Geheimnis preiszugeben.... Ich hatte zufällig eine sehr schöne Manesse-Ausgabe zur Hand, die sehr schön handlich war, allerdings den großen Nachteil hatte, dass, weil die Seiten so dünn sind, man ewig das Gefühl hat, nicht vorwärts zu kommen. Es gab immer wieder etwas schleppende Passagen und detaillierte Beschreibungen, aber selbst diese waren für mich unterhaltsam zu lesen, weil der Schreibstil mir außerordentlich gefallen hat. Vielleicht qualitativ nicht ganz so fein wie der von Jane Austen, aber doch sehr bemerkenswert. Außerdem schimmert immer wieder die Haltung der Autorin durch zur Stellung der Frau und zu deren Möglichkeiten, und es ist überraschend, wie fortschrittlich ihre Denkungsart ist vor dem Hintergrund ihers (Anne Brontes) abgeschiedenen und zurückgezogenen Lebens in Haworth. Das Buch ist kein absoluter "Page-Turner", aber für Freunde der Zeit und dieses Stils absolut zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    literat

    literat

    14. January 2009 um 20:37

    Der Roman gehört zum Besten, was eine Frau je geschrieben hat. Für mich, von Hollywood-Filmen verdorben, ist es keine besondere Geschichte. Herausragend ist für mich die Tugendhaftigkeit und Gläubigkeit der Helen. Die ist sowas von gut und schön und gebildet und reich, das gibts nicht noch einmal. Sie wird in dem Buch als Engel beschrieben, der sich zuerst in den falschen Mann verliebt, den heiratet und dann für ihren Fehler arg büßen muss. Sie nimmt aber alles klaglos hin, bleibt tugendhaft und gläubig und verläßt ihren Mann. Das ist außergewöhnlich. Eigentlich müsste sie nun, als strenge Christin, alle Versuchungen klaglos hinnehmen und sich in ihr Schicksal, verbittert, an der Seite ihres Mannes ergeben. Aber sie verlässt ihn. In dem damaligen England bestimmt eine sündige Sache und eine Sensation. Aber auch als Missis Graham ist sie die Tugend in Person. Vielleicht ist das die Absicht, die hinter der Geschichte steckt. Den Leuten, vor allem den Männern klar zu machen, dass hinter dieser unchristlichen Verhaltensweise vor allem Gründe der Tugendhaftigkeit stecken. (Habe ich mich klar ausgedrückt?). Und eine solche Geschichte konnte wahrscheinlich auch nur eine Frau damals schreiben.

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  • Rezension zu "Die Herrin von Wildfell Hall" von Anne Brontë

    Die Herrin von Wildfell Hall
    fensterfisch

    fensterfisch

    08. July 2007 um 12:19

    Mich hat dieses Werk von Anne Bronte außerordentlich überrascht und begeistert. Ich habe im Vorfeld auch je ein Buch von Charlotte und Emily Bronte gelesen gehabt, und ich muss nun fast sagen, dass mich die eher unbekanntere, im Schatten ihrer Schwester Anne Bronte am meisten begeistert hat. Ich wollte "Die Herrin von Wildfell Hall" genau aus diesem Grunde lesen, um mir von allen Bronte Schwestern ein Bild machen zu können - und wurde überrascht. Ich finde die Idee, eine Briefesammlung bzw. ein Tagebuch als Grundlage für ein Buch sehr bemerkenswert, außerdem hat mich zwar anfänglich verwirrt dass die Rahmengeschichte des Buches aus der Sicht eines Mannes geschildert wird, aber dann umso mehr gefallen. Das Ende ist unsicher, aber doch etwas vorhersehbar, aber so schön geschrieben, dass es auch anders verlaufen könnte. Ein sehr schönes Buch, welches von mir volle 5 Sterne bekommt!

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