Anne Brunner

 5 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Anne Brunner

Schlüsselkompetenzen spielend trainieren

Schlüsselkompetenzen spielend trainieren

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Erschienen am 24.03.2010
Die Kunst des Fragens

Die Kunst des Fragens

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Erschienen am 04.06.2009
Meeresgemüse

Meeresgemüse

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Erschienen am 12.09.2016
Kreativer denken

Kreativer denken

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Erschienen am 19.06.2008
Vegane "Milch"-Produkte aus Pflanzen

Vegane "Milch"-Produkte aus Pflanzen

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Erschienen am 23.05.2014
Ordnung ins Chaos

Ordnung ins Chaos

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Erschienen am 06.06.2013

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Rezension zu "Die Kunst des Fragens" von Anne Brunner

Die Kunst des Fragens
FrauTinaMuellervor einem Jahr

Kennt ihr das auch? In der Kommunikation mit anderen fällt mir immer wieder auf, dass viele Gesprächspartner sehr gerne von sich sprechen. Und sehr oft habe ich das Gefühl, dass mir nicht wirklich zugehört wird. So ist es offensichtlich heute Usus, dass wenn man etwas erzählt, der andere etwas von sich erwidert. Und ich frage mich dann innerlich: Hat mir der andere eigentlich zugehört oder möchte er nur seine Sachen loswerden – egal an wen? Das Zuhören ist eine hohe Kunst, sie setzt sehr viel voraus z. B. Empathie (hier mangelt es wahrlich vielen Menschen), Zeit, Ruhe, Konzentration auf den Gesprächspartner, natürlich auch ein gewisses Feingefühl und ein offenes Ohr ;-). Experten sprechen auch gerne von der Heilkraft des Zuhörens. Doch auch Fragen können eine heilsame Wirkung haben – eine gewisse Magie. Und: “Wer fragt, der führt” heißt es doch immer schön. Und wie lernt man nun, Fragen bewusst und achtsam einzusetzen? Nun ein erster Schritt ist das fabelhafte und äußerst kompakte Buch “Die Kunst des Fragens” von Anne Brunner zu lesen ;-).

Darin können wir lesen, dass es verschiedene Arten gibt, Fragen zu stellen. Und dass man dabei sehr viele Fehler machen kann z. B. wenn man jemand stakkatomäßig nur ausfragt. Denn Ausfragen hat so etwas von Machtinstrumententum, es macht den Befragten unfrei und missbraucht. Wer hingegen einfühlsame Fragen stellt, bei denen der Andere das Gefühl hat, dass man sich in ihn hineindenkt und Anteil an seiner Person nimmt, der kann sehr viel für eine bereichernde Kommunikation tun. Er interessiert sich für sein Gegenüber und begleitet den Erzählenden in seinem Denken. So entsteht dann ein wahrhaftiger, ein echter Dialog, der beiden Seiten sehr viel geben kann.

Anne Brunner stellt die verschiedenen Frageformen vor und zeigt auch Fragen auf, die man in normalen Gesprächen lieber nicht stellt. Es werden zudem auch Fragen vorgestellt, die man in verschiedenen Anlässen gut einfließen kann, so z. B. um die Kreativität zu fördern, Meetings zu leiten, Teams wertschätzend zu begleiten oder Probleme zu lösen. Es werden auch Fragen aufgezeigt, die helfen, eine lernende Gruppe zu motivieren. Und natürlich fehlen auch nicht die Fragen, die wir an uns selbst richten können zur Selbstreflektion. Viele Grafiken, Beispiele, Übungen und Tipps runden das kompakte und nur 121 Seiten umfassende Büchlein wundervoll ab. Zum Download stehen zudem Quizfragen mit Lösungen bereit.

Fazit: Ein herrliches, kleines, feines und sehr empfehlenswertes Buch, um sich in der Kunst des Fragen zu üben und zu schulen!

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Rezension zu "Schlüsselkompetenzen spielend trainieren" von Anne Brunner

Rezension zu "Schlüsselkompetenzen spielend trainieren" von Anne Brunner
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Strukturiert und methodisch anregend

Im Buch vorgestellt werden Methoden, mithilfe derer Schlüsselkompetenzen trainiert werden können, auf spielerische Art und Weise.

Mithin bietet Anne Brunner eine Vielzahl von „Spielen“, spielerische Übungen, in denen Aufgaben zu lösen sind und im Gesamten, vor allem im Verlauf der anschließenden Reflektion, Fertigkeiten erworben werden. Aus dem „Spiel“ heraus ist dann natürlich der „Transfer“ in das „wahre Leben hinein “ der eigentliche Punkt, um den es geht.

Seien es Aufgabestellungen der Teamentwicklung oder der Persönlichkeitsentwicklung, sei es in Seminaren, Trainings, Weiterbildungen oder auch Bewerbungsverfahren, die Möglichkeiten der Nutzung der Methoden ist vielfältig und durch das Buch einfach zugänglich gestaltet.

Im wesentlichen Blickpunkt der Autorin stehen die vielen zukünftigen „Erfordernisse des Lebens“, für die der Mensch mit der Erwerbung von Schlüsselkompetenzen sich ausrüsten kann (und sollte), Diese „zukunftsoffenen“ Kompetenzen, deren vielleicht wichtigste das „lebenslange Lernen“ ist, zu eröffnen, hierzu will Anne Brunner mit ihrem Methodenbuch „Bausteine“ liefern. Und vollzieht dies durchaus erfolgreich, verständlich, umsetzbar und kreativ.

Sowohl für die Bereiche der persönlichen Kompetenz, als auch der sozialen, methodischen, aktionalen und reflexiven Kompetenz bietet das Buch vielfache Anregungen und durchführbare „Spiele“, ein spielerisches Lernen, das einen leichten und kreativen Zugang zu den dahinter stehenden Inhalten ermöglicht.

Nach einer ausführlichen theoretischen Grundlegung und einer nachvollziehbaren Begründung für die Methode „Spiel“ (als „Bereiter des Nährbodens für zukünftiges Lernen“), bietet das Buch zunächst eine Übersicht der Spiele und thematischer Spielgruppen, in der in tabellarischer Form Merkmale und Einsatzformen ebenso aufgelistet werden.
Relativ zügig kann so für bestimmte Anlässe in bestimmten Phasen der Arbeit ein entsprechendes „Spiel“ ausgewählt werden.
Von der „Kooperation“ (Apfelbaum) über „Führung“ (Hürdenlauf), von sozialen Kompetenzen wie „Zuhören“ (Stille Post) bis hin zur Teamentwicklung (Namensball), alle Spiele sind ohne allzu großen Aufwand und ohne allzu große Vorbereitung gut umsetzbar.

Ergänzend zum Spielablauf selbst werden Vorteile und Möglichkeiten der Spiele benannt, Impulse zur Reflektion an die Hand gegeben und, jeweils, auch Wege und Möglichkeiten zum Transfer angesprochen.

In seiner strukturierten und übersichtlichen Form bietet das Buch eine Vielzahl von Impulsen und „spielerischen“ Zugängen im Rahmen der fünf Bereiche der Schlüsselkompetenzen und bildet damit eine hervorragende „Methodenbibliothek“ für „Spiele“ im Rahmen des Kompetenztrainings.

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