Anne Butterfield Ich bin da noch mal hin

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Inhaltsangabe zu „Ich bin da noch mal hin“ von Anne Butterfield

Mit einem Vorwort von Hape Kerkeling Im Juni 2001 wanderte Anne Butterfield zum ersten Mal auf dem Jakobsweg und fand in Hape Kerkeling einen prominenten Mitstreiter. Doch irgendwie vermisste die Engländerin damals das intensive Gefühl des Pilgerns. Deshalb begibt sie sich 2010 erneut auf den Weg nach Santiago de Compostela. Ihren Plan, die Strecke diesmal mit dem Fahrrad zurückzulegen, muss sie jedoch bald aufgeben. Sie erreicht ihr Ziel schließlich wieder zu Fuß, aber diesmal mit der Demut und Gelassenheit, die sie sich 2001 vergeblich gewünscht hatte. Leidenschaftlich und selbstkritisch erzählt die Autorin von ihren Strapazen, persönlichen Schwächen sowie nationalen Eigenheiten. Und sie reflektiert über ihre erste Wanderung und ihren Seelenverwandten Hans Peter, der ihr zu einem guten Freund wurde. Anne Butterfield, 1958 in Leeds geboren, ist promovierte Biologin und passionierte, vielgereiste Wanderin. 2001 ging sie zum ersten Mal den Jakobsweg. Damals begegnete sie Hape Kerkeling, mit dem sie seitdem eine Freundschaft verbindet. 2010 wanderte die Autorin erneut von der französisch-spanischen Grenze nach Santiago de Compostela. Der Bericht über diese Pilgerreise ist das erste Buch von Anne Butterfield. Sie lebt in Liverpool.
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  • Pilgern und Fußball wunderbar vereint

    Ich bin da noch mal hin
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    11. August 2017 um 09:57

    Nachdem ich "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling geliebt habe, wollte ich nun gerne Anne dabei begleiten, wie sie den Weg zum zweiten Mal in Angriff nimmt. Anne bricht mit dem Fahrrad auf. Das fand ich sehr interessant, da ich bisher nur von Pilgern zu Fuß auf dem St. Jakobsweg gelesen hatte und es einen noch mal vor ganz andere Herausforderungen stellt, wenn man das Fahrrad dabei hat. Anne ist nicht nur Pilgerin, sondern auch fußballbegeistert und im Jahr 2010, als sie zum zweiten Mal den St. Jakobsweg entlangwandert, ist Fußballweltmeisterschaft. Ich fand es faszinierend, wie sie das Pilgern und die WM unter einen Hut bringt. Es gibt viele Szenen, die sich mit Fußball beschäftigen. Das war für mich sehr toll, weil ich Fußball ebenso mag wie Anne. Für Anne gibt es auf dem Weg Höhen und Tiefen und da sie immer mal an sich selbst zweifelt, bekommt sie motivierende SMS von Hape Kerkeling, mit dem sie eine Freundschaft verbindet. Diese SMS zu lesen, hat mir ebenso gut gefallen. Das Einzige, was mich etwas enttäuscht hat, ist, dass ich mir Anne humorvoller vorgestellt hatte, weil sie so in "Ich bin dann mal weg" dargestellt wird. Allerdings ist mir nach näherer Überlegung klar geworden, dass genau dieser fehlende Humor das Buch so authentisch macht. Denn die Höhen und Tiefen, die Anne erlebt, werden dem Leser nahe gebracht. Ständige Witze o. ä. hätten der Geschichte meiner Meinung nach ihre Authentizität genommen. Trotzdem hätte ich mir ein bisschen mehr durchblitzenden Humor an der einen oder anderen Stelle schon gewünscht.

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  • Rezension zu "Ich bin da noch mal hin" von Anne Butterfield

    Ich bin da noch mal hin
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    20. October 2012 um 18:52

    Als ich las, dass Anne Butterfield ein Buch geschrieben hat, welches mit "Ich bin da nochmal hin" gleich Assoziationen zum Hape Karkeling- Buch "Ich bin dann mal weg" heraufbeschwört und auch von außen sehr sehr ähnlich aussieht war ich sehr skeptisch. Ich hatte das Gefühl, dass da jemand auf den Zug aufspringen will und ein paar Euro verdienen. Zum Glück wandelte sich diese Meinung recht schnell, als ich erstmal angefangen hatte zu lesen. Darum ging es ihr anscheinend nicht, zumindest hatte man beim lesen nicht das Gefühl. Anne Butterfield hat nicht den wunderbaren emotionalen Schreibstil, den Hape Kerkeling aufweisen konnte und das ist vielleicht auch ganz gut so. Ungeschönt schildert sie ihre Erlebnisse, als sie erneut auf dem Jakobsweg pilgert. Zunächst mit dem Fahrrad. Man spürt ihre Verzweiflung, als sie bemerkt, dass das pilgern mit dem Fahrrad in keiner Weise das ist, was sie eigentlich wollte. Später geht sie dann zu Fuß weiter und kommt mit Herz und Seele auf dem Pilgerweg an. Ab hier wird es für mich dann allerdings auch immer langweiliger. Es wird sehr viel über die Fußball-WM 2010 erzählt. Einerseits nervte mich das, weil mich Fußball überhaupt nicht interessiert und ich mir das Buch nicht wegen des Fußballs, sondern wegen Annes Erlebnissen auf dem Jakobsweg gekauft hatte. Andererseits hat es mich auch etwas erschreckt, dass es über weite Strecken mehr darum ging schnell am nächsten Übernachtungsort zu sein, um die Spiele zu verfolgen, als den Sinn des Jakobsweges zu verfolgen.Dies war es doch eigentlich, was sie, nach eigenen Worten auf den ersten Seiten, wieder dorthin getrieben hatte. Alles in allem muss ich leider sagen, dass das Buch meine Erwartungen in keiner Weise erfüllen konnte. Von mir gibt es nur eine Feder.

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  • Rezension zu "Ich bin da noch mal hin: Mit Gott und Hape auf dem Jakobsweg" von Anne Butterfield

    Ich bin da noch mal hin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anne Butterfield pilgerte bereits 2001 den Camino und lernte dort Hape Kerkeling kennen. 2010 hat sich die Engländerin erneut auf den Weg gemacht, um den Camino noch einmal zu gehen und den Zauber des Pilgerweges erneut zu erfahren und zu verstehen. Erneut beginnt ein abenteuerlicher Weg, der mit dem Fahrrad beginnt und sich dann doch zu Fuß fortsetzt, auf dem sie neue Leute kennen lernt und Fragen nach dem Sinn des Caminos und des Lebens selbst stellt. Bereits als ich Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg" gelesen habe, hat mich die Faszination des Caminos und des Pilgern gepackt. Anne Butterfield, die damalige Weggefährtin des deutschen Komikers, hat mich durch Hape Kerkelings Schilderungen von Beginn an fasziniert und so wollte ich auch ihre Eindrücke vom Camino unbedingt lesen und habe es nicht bereut. Anne Butterfield schildert in ihrem Reisebericht "Ich bin da noch mal hin" einerseits einige Szenen der Pilgerreise von 2001 aus ihrer Sicht, andererseits schildert sie ihre jetzige Reise und die Fragen, die sie sich und anderen auf dieser Reise gestellt hat. Der Schreibstil ist wunderbar ehrlich, witzig und bietet Einsichten in die Suche nach der Bedeutung des Camino. Das Buch ist ein Reisebericht, der die Strapazen und Schwierigkeiten des Pilgerns schildert, aber auch die persönlichen und spirituellen Erfahrungen, die der Weg bringen kann. Mich persönlich hat sehr fasziniert, dass Anne Butterfield diesen Weg erneut und alleine auf sich genommen hat. Ich habe mich bei einigen Passagen gefragt, ob ich so stark gewesen wäre und durchgehalten hätte, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre. Wahrscheinlich wäre ich längst nach Hause gefahren. Ich bewundere die Autorin sehr für ihr Durchhaltevermögen, trotz der Steine, die auf ihrem Weg aufgetaucht sind. Interessant fand ich auch, dass Anne die Zeit mit Hape Kerkeling auch aus ihrer Sicht geschildert hat und auch ihre plötzliche Prominenz durch Hapes Buch, die ihr nun bei ihrer zweiten Pilgerreise zu Teil wurde. Für mich ist es auch interessant, so viele unterschiedliche Ansichten und Antworten auf die Frage "Was ist denn nun der Sinn des Camino?" zu lesen. Die Eindrücke der unterschiedlichen Menschen, die Anne befragt hat, machen nachdenklich und geben ein Gefühl davon, was eine solche Pilgerreise für einen selbst bringen und bedeuten kann. Ebenso die unterschiedlichen Motive den Weg zu gehen und das, was sich am Ende des Weges für einen selbst eröffnet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch etwas Fernweh in mir geweckt. Auch hat es meinen Wunsch gestärkt, irgendwann einmal mutig genug zu sein, diesen Weg ebenfalls zu gehen und den Zauber des Caminos für mich selbst zu erfahren. Ich empfehle dieses wunderbare Buch allen, die gerne Reiseberichte und Pilgerberichte lesen und gerne über das Leben und seinen Sinn nachdenken. Ich wurde wunderbar unterhalten und habe das Buch sehr genossen!

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