Anne C. Voorhoeve Einundzwanzigster Juli

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Inhaltsangabe zu „Einundzwanzigster Juli“ von Anne C. Voorhoeve

21. Juli 1944. Nichts ist mehr wie es war. Auf Schloss Lautlitz in Württemberg hört Fritzi, dass auf den "geliebten Führer" ein Attentat verübt wurde. Die 14-Jährige ist fassungslos, als sie erfährt, dass ihre Familie an der Verschwörung beteiligt war. Hitlers Staatspolizei schlägt sofort zurück, will sie "ausrotten bis ins letzte Glied". Alle vom Kleinkind bis zur Großmutter werden in Sippenhaft genommen. Doch trotz Angst, Ungewissheit und Todesgefahr beginnt Fritzi zu erkennen, worauf die Verschwörer gehofft hatten: Es gibt ein Danach.

Unbedingt lesenswert!

— tine16

Eine andere, spannende Sichtweise auf die Widerstandskämpfer im Dritten Reich!

— Katjuschka

Leider etwas langweilig geschrieben, deshalb zieht es sich in der Mitte. Die eigentliche Geschichte ist aber sehr spannend.

— p3a

Fiktionale Familiengeschichte angelehnt an die Stauffenbergs im Widerstand - packend und lehrreich - Menschen als Spielball, als Beute, als Racheobjekte...verachtend udn nie wieder zuschauen...

— Mr. Rail

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  • Rezension zu "Einundzwanzigster Juli" von Anne C. Voorhoeve

    Einundzwanzigster Juli

    Rainbow

    26. November 2009 um 12:22

    20. Juli 1944: im "Führerhauptquartier Wolfsschanze" explodiert eine Bombe, gelegt von hochrangigen Offizieren, mit der Intention, Hitler zu töten, die Führung zu übernehmen und den Krieg zu beenden. Viel wurde über die politischen und persönlichen Folgen dieses Attentat gesprochen und geschrieben, doch Anne Voorhoeve setzt mit ihrem Buch "Einundzwanzigster Juli" noch einmal einen ganz anderen Schwerpunkt: wie ging es mit den Familienangehörigen der Verschwörer weiter? In Anlehnung an die Familiengeschichte der Stauffenbergs erzählt sie aus Sicht der 14-jährigen Fritzi von der fiktiven Familie von Lautlitz, Sippenhaft, Verschleppung, einer Odyssee von einem Gefängnis ins nächste, Konzentrationslagern und und schließlich dem Kriegsende. Es ist eine Zeit von quälender Ungewissheit, was mit den anderen Familienmitgliedern geschehen ist, und der Angst, von der Familie - das einzige, was noch geblieben ist, in dieser unsicheren Zeit - getrennt zu werden. Anschaulich, gut verständlich und eindrücklich schreibt Voorhoeve von dem Versuch, zu verstehen, was passiert, von der Angst, dem zerstörerischen Krieg, den wir aus vielen anderen Büchern schon kennen, der durch Fritzi aber in einen noch anderen Blickwinkel gerät: "DAS wollte meine Familie beenden." Als Leser ist man mitten drin, hofft und fürchtet voller Spannung mit der Familie von Lautlitz. Zwar weiß man, dass der Krieg nicht mehr allzu lange dauern wird, doch bleibt bei der Verabschiedung Fritzis von ihrer Tante Lexi immer ein schaler Nachgeschmack: "Wir sprechen uns nach dem Krieg!" Aber wann wird das sein, wo und vor allem: wer wird alles dabei sein? Widerstand im Nationalsozialismus ist bisher noch ein Kapitel in der deutschen Geschichte, das wenig behandelt oder lediglich zur Rechtfertigung verwendet wird. Die Tragödien, die folgten, treten vielfach in den Hintergrund angesichts des Leides, das der Krieg und das Nazi-Regime allgemein ausgelöst haben. Trotzdem macht dieses Buch Lust, sich weiter (oder wieder neu) mit der Widerstandsbewegung zu befassen, macht vielleicht auch für eine heutige Generation, die über diese Zeit lieber schweigt oder anklagt, dass man hätte etwas tun müssen, nachvollziehbar, warum vielleicht wenig großes passiert ist und zeigt gleichzeitig auf sehr berührende Weise, dass es zahlreiche Menschen gab, die auch im Kleinen versucht haben, zu helfen, und wenn es nicht möglich war, Leid zu vermeiden, so doch zumindest, es zu lindern. Ein sehr empfehlenswertes Buch: unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Einundzwanzigster Juli" von Anne C. Voorhoeve

    Einundzwanzigster Juli

    Mr. Rail

    13. January 2009 um 17:55

    Wer in den nächsten Tagen den Film "Operation Walküre" sieht, oder in seiner Vergangenheit in der Geschichte des deutschen Widerstands im Drittten Reich gelesen hat, der sollte hier weitermachen. Am Tag nach dem Attentat auf Adolf Hitler und nach der Hinrichtung der ersten "Täter" greift die Maschinerie des Reiches und inhaftiert in konzenrierter Folge alle Familienangehörigen der Widerständler. Sippenhaft mit dem ersten Ziel der Vernichtung. Die in diesem Roman auftretenden Personen sind reine Fiktion. aber die enge Anlehnung an den Stammbaum der Familie von Stauffenberg ist mehr als beabsichtigt. Es beginnt eine Odyssee durch das Deutschland des letzten Kriegsjahres - man erlebt den Versuch der Machthaber, einen geeigneten Platz, ein passendes KZ für die mehr als 100 Menschen zu finden, die in unmittelbarer Nähe zu den ersten Kräften des Widerstandes standen. Emotional anrührende Erzählung über das Leben in der Diktatur, über Menschen, die nicht aufhören zu hoffen, über wegschauende und helfende, freidenkende und sich mit dem Regime arrangierende Menschen der Jahre `44 und `45. Als Jugendbuch geschrieben sollte die Zeilgruppe deutlich größer sein.

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  • Rezension zu "Einundzwanzigster Juli" von Anne C. Voorhoeve

    Einundzwanzigster Juli

    Ancareen

    07. December 2008 um 13:31

    Die Tochter der Gräfin von Staufenberg ist aus Ostpreußen zurück. Die letzten Monate verbrachte sie auf dem Land, um dem Krieg und den ständigen Lufangriffen zu entfliehen. Frizi kommt im zerbombten Berlin an. Bald darauf folgt ein Luftangriff.

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