Anne Cassidy

 4 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Wer ist Jennifer Jones?, Die einzige Zeugin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anne Cassidy

Anne Cassidy wurde 1952 in London geboren. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, war sie Lehrerin und arbeitete einige Jahre in einer Bank. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn. Anne Cassidy hat in England mehrere sehr erfolgreiche Romane für Jugendliche veröffentlicht.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Anne Cassidy

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Cover des Buches Wer ist Jennifer Jones?9783596807604

Wer ist Jennifer Jones?

 (33)
Erschienen am 06.02.2008
Cover des Buches Die einzige Zeugin9783596854943

Die einzige Zeugin

 (18)
Erschienen am 17.02.2012
Cover des Buches Good Boy - Bad Boy9783596807888

Good Boy - Bad Boy

 (3)
Erschienen am 03.09.2008
Cover des Buches Looking for JJ0152066381

Looking for JJ

 (1)
Erschienen am 06.04.2009
Cover des Buches Blood Money (Bite)9780340855973

Blood Money (Bite)

 (1)
Erschienen am 13.03.2003
Cover des Buches The Queen's Dragon9780749646189

The Queen's Dragon

 (0)
Erschienen am 09.01.2003
Cover des Buches The Trouble with Jack9780007546213

The Trouble with Jack

 (0)
Erschienen am 20.02.2014
Cover des Buches Jasper and Jess9780749640811

Jasper and Jess

 (0)
Erschienen am 12.09.2002

Neue Rezensionen zu Anne Cassidy

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C

Rezension zu "Die einzige Zeugin" von Anne Cassidy

Am Anfang okay, dann völlig übertriebener Showdown
Carolinchen89vor 2 Monaten

Zum Inhalt:

Vor 10 Jahren musste die heute 17-jährige Lauren mitansehen, wie ihre Schwester und Mutter starben. Aufgrund ihrer Aussage wanderte damals ihr Vater für diese Taten ins Gefängnis. Als Lauren an ihren alten Heimatort und somit auch an den Tatort zurückkehrt, scheint die Welt einen Moment aufzuhören sich zu drehen. Durch einen Zufall lernt sie, den jetzt in ihrem alten Haus wohnenden, Nathan kennen und freundet sich mit ihm an. Durch ihn erhält sie Zugang zu ihrer alten Wohnstätte und plötzlich stürzen die Erinnerungen nur so auf sie ein. Sie beginnt zu zweifeln, ob sich wirklich alles so abgespielt hat, wie sie damals erzählte. Als die Anwältin ihres Vaters sie anspricht und eine elementare Frage stellt, beginnt Lauren zu begreifen, dass vieles oft nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.


Meine Meinung:

"Die einzige Zeugin" verspricht beim Lesen des Klappentextes einen spannenden Plot. Zunächst schafft es die Autorin auch wirklich gut, das umzusetzen. Aufgrund ihrer leicht zu lesenden Schreibweise lässt sich das Buch praktisch in einem Rutsch lesen.


Als Leser weiß man natürlich von Anfang an, dass irgendwas an der Geschichte, wie sie sich abgespielt haben soll, so nicht stimmen kann. Ständig wartet man, das irgendetwas passiert, dass die Geschichte ins Wanken bringt.


Doch bevor irgendetwas großes passiert, beginnt die Geschichte ein bisschen getragen, was ich aber gar nicht so schlecht finde. Als Leser hat man genug Zeit Lauren und Nathan kennenzulernen und vorallem auch Laurens Geschichte, welche in kurzen Rückblenden erzählt wird, zu verstehen. Auch 10 Jahre nach dem schrecklichen Vebrechen merkt man, dass Lauren keineswegs darüber hinweg ist, sondern dass alles ein ständiger Begleiter ihres Lebens ist. Kein Tag vergeht, an dem sie nicht an das was geschah denkt, kein Tag an dem sie nicht trauert. Ich finde, auch das hat die Autorin wirklich gut umgesetzt. Man fühlt richtigehend mit Lauren und wünscht ihr so sehr, dass ihr Leben eine positive Wendung nimmt und sie für sich mit dem Fall abschließen kann.


Im weiteren Verlauf, wird die Geschichte dann so langsam spannend. Nathan kommt hinzu und Lauren beginnt ihre Vergangenheit zu bewältigen indem sie vieles hochkommen lässt, was damals geschah. Dabei bleibt die Spannung die ganze Zeit auf einem hohen Niveau, da die unterschwellige Spannung und "Bedrohung" praktisch greifbar ist.


Leider wars das dann aber auch mit den positiven Aspekten. Als dann die ersten Verdächtigungen aus dem Hut gezaubert wurden, begann die Geschichte zu kippen. Ich hatte das Gefühl die Autorin möchte hier zwanghaft irgendetwas total spannendes, leider aber zumindest für mich auch sehr abwegiges, machen. Ich war das ein oder andere Mal kurz davor die Augen zu verdrehen, weil mir das ganze irgendwie "too much" und zu weit hergeholt war. Aber gut, ich war schon dabei mich damit abzufinden und dachte der Täter wäre gefunden, die Geschichte hätte einen positiven Abschluss, wenn ja, wenn die Autorin nicht ganz zum Schluss nochmal eine krasse Wendung in die Geschichte einbaut.


Im Prinzip mag ich das total gerne, wenn ich auf der falschen Fährte bin, wenn ich mir sicher bin zu wissen was geschah und der Autor mich dann ganz zum Schluss nochmal richtig überrascht. Auch hier ist das der Autorin zwar gelungen, nur fand ich die Verdächtigungen ja auf den vorrigen Seiten schon etwas weit hergeholt. Das Ende war dann in meinen Augen ein bisschen haarsträubend. Leider hatte ich auch hier das Gefühl, dass die Autorin zu viel wollte. Das machte das Ende in meinen Augen leider völlig unglaubwürdig. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Polizei so wichtige Dinge so viele Jahre einfach übersehen konnte. Schade, denn die Autorin hätte aus dem spannenden Plot deutlich mehr machen können.


Fazit:

Ein Thriller, mit einer tollen Protagonistin, der zu Anfang mit hoher Spannung punkten kann, zum Ende hin aber schwer nachlässt und etwas zu abgedreht und unglaubwürdig wird.


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Rezension zu "Wer ist Jennifer Jones?" von Anne Cassidy

Mein Liebingspsychothriller
Wintermaedchenvor einem Jahr

“Wer ist Jennifer Jones“ ist der erste Psychothriller, den ich gelesen habe und dieser zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Es ist ein außergewöhnliches Buch, welches die Sicht des Mädchens, welches sehr jung zum Tatzeitpunkt war, vor, während und Jahre nach der Tat darstellt. Es zeigt was Vernachlässigung und Unverständnis mit einer sehr jungen Seele anrichten können und dass es zwei Seiten gibt. Ich konnte mich zwar nicht mit Jennifer identifizieren, jedoch konnte ich sie verstehen. Scham, Schuld und Wut konnte ich jederzeit nachempfinden dank des guten Schreibstils der Autorin

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Rezension zu "Wer ist Jennifer Jones?" von Anne Cassidy

"Wenn Einsamkeit zur Wut wird"
Marlee3007vor 4 Jahren

""Was muss passieren, damit ein kleines Mädchen seine Freundin umbringt? Gibt es eine gerechte Strafe für eine solche Tat? Wie kann man mit einer solchen Schuld weiterleben? Jennifer Jones ist gerade zehn, als sie ihre Freundin erschlägt. Die Öffentlichkeit ist entsetzt. Nach mehreren Jahren Arrest erhält Jennifer eine neue Identität und versucht, mit der Vergangenheit abzuschließen und sich ein neues Leben aufzubauen. Doch es dauert nicht lange, bis diese Pläne durchkreuzt werden ..."

Jennifer Jones oder doch Alice Tully ?

Anne Cassidy behandelt ein Thema, das mir so in noch keinem Buch begegnet ist. Ein 10 Jähriges Mädchen bringt ihre beste Freundin um. Doch wie kam es dazu ? War es ein Unfall ? Absicht ? Eine Kurzschlußreaktion oder eine lang geplante Tat ?

Das Buch ist in mehrer Teile unterteilt. Man bekommt erst einmal einen guten Einblick in das Leben der Alice Tully. Sie ist ein "ganz normales" Mädchen, mit einem Nebenjob und frisch verliebt bereitet sie sich auf ihre Zukunft auf der Uni vor.  Alice war mir von Anfang an sehr sympathisch und das machte es schwer zu glauben, dass diese heranwachsende Frau als junges Mädchen ein anderes Kind umgebracht haben sollte ? 
Langsam, doch immer detailreicher wird einem dann auch die Vergangenheit von Alice geschildert. Das war ihr Leben als Jennifer Jones. Stück für Stück vermischen sich Vergangenheit und Gegenwart und man erfährt immer mehr über das was damals passiert ist.

Sehr realistisch und mit viel Einfühlungsvermögen schildert Anne Cassidy die grausame Wahrheit über Jennifer Jones.

Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Buch über ein schwieriges Thema. Ich habe mich während des Lesens und auch nach dem Buch immer wieder gefragt, ob so eine Tat tatsächlich möglich wäre .. 
Allerdings würde ich das Buch eher als tragischen Roman und nicht als Psychothriller betiteln. 


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