Brennende Cevennen

von Anne Chaplet 
3,6 Sterne bei24 Bewertungen
Brennende Cevennen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (13):
L

Wunderschöner Kurzurlaub in Südfrankreich, wenn da nicht noch etwas wäre...

Kritisch (4):
Anis avatar

Gelungene Landschaftsbeschreibungen, doch leider plätschert die Handlung vor sich hin. Spannung kaum vorhanden.

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Inhaltsangabe zu "Brennende Cevennen"

Aufruhr in den Cevennen: Tori Godon ermittelt weiter.
Der Himmel über dem kleinen Ort Belleville am Fuße der Cevennen leuchtet in schmutzigem Rot, als die ehemalige Anwältin Tori Godon mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird. Feuer – seit Jahrhunderten prägt es die wilde Landschaft und die Menschen des Vivarais. Dort, wo einst zur goldenen Zeit der Seidenraupenzucht unzählige Maulbeerbäume standen, jagt der Wind die Flammen über Berge und Ebenen. Neben den verkohlten Überresten eines Wohnwagens auf einer Hochebene findet Tori die Leiche eines Hundes. Sein Besitzer, der Schweizer Franco Jeger, ist spurlos verschwunden. Tori begibt sich auf die Suche. An ihrer Seite: der ehemalige Drogenfahnder Nico und ihr Hund July. Als sie einen anonymen Drohbrief erhält, auf sie geschossen wird und ein weiteres Feuer Todesopfer fordert, ahnt Tori: Das Paradies ist eingestürzt. Eine erschütternde Tragödie in einem geschichtsträchtigen Landstrich, atmosphärisch dicht und mitreißend erzählt – eine starke Fortsetzung der Reihe!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462050752
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:16.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    FlotterAntons avatar
    FlotterAntonvor 19 Stunden
    Wenig Krimi, aber fantastische Landschaftsbeschreibungen

    Es handelt sich um den zweiten Band mit der ehemaligen Anwältin Tori Godon. Da ich den ersten Teil nicht gelesen habe, kann ich definitiv sagen, dass man den vorher nicht gelesen haben muss, um der Handlung zu folgen. Wichtige Informationen werden in die Erzählung eingestreut.

    Auch wenn die Autorin die Bewohner von Belleville und Umgebung mit ihrem dörflichen Zusammenhalt und etwas eigenbrötlerisch beschrieben hat, blieben die Charaktere für mich blass. Einzig der Hund July vermittelte mir Lebendigkeit.

    Über weite Strecken hat das Buch wenig von einem Krimi und Spannung kam erst zum Schluss auf. Dafür sind die Landschaftsbeschreibungen so real und bildhaft, dass ich die herrliche Landschaft förmlich vor mir sehen konnte. Durch die Ausführungen über die Geschichte dieses Landstrichs konnte ich auch noch was lernen. Ich mag es wenn geschichtliches in einem Buch eingestreut wird und ich so meinen Horizont noch erweitern kann.

    Der Schreibstil ist einfach und sehr flüssig zu lesen. Die kurzen Kapitel ermöglichen dem Leser zwischendurch Pausen einzulegen.

    Gut gefallen haben mir die auf den Innenseiten des Covers angebrachten Landkarten, so dass ich mich etwas besser orientieren konnte.

    Ich habe zwar über weite Teile die Spannung vermisst, aber die bildhafte Landschaftsbeschreibung und der geschichtliche Hintergrund  haben mich damit etwas ausgesöhnt und daher vergebe 3 Sterne.

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    Leseratte-uhuvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Wunderschöner Kurzurlaub in Südfrankreich, wenn da nicht noch etwas wäre...
    Kurzweiliger Roman-Krimi

    Anne Chaplet "Brennende Cevennen"

     

    Vorab, ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde mit Buchverlosung lesen dürfen. Vielen Dank für das Leseexemplar. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst.

     

    „Brennende Cevennen“ ist der zweite Teil einer Geschichte um Tori Gordon, deutschstämmige Bewohnerin eines kleinen Dorfes in den Cevennen. Tori versucht ihr Leben wieder zu finden. Als Witwe eines Franzosen, der auf der Suche nach seinen Vorfahren sich mit ihr in dem Dorf angesiedelt hat, ist sie einerseits ein Mitglied der Dorfgemeinschaft, andererseits fühlt sie doch die Ablehnung gegen Fremde. Ihr Leben hat sich, nach der Geschichte im ersten Band, einigermaßen beruhigt, sie hat Freunde gewonnen und auch in Bezug Liebe hat sich etwas entwickelt, doch dann brennen die Cevennen. Brandstiftung und auf Tori und ihrem Freund wird geschossen.

     

    In der Bevölkerung regt sich die historisch immer wiederkehrende Grundhaltung für Freiheit und Selbstbestimmung. Gehen die Brände gegen die Fremden, gegen die Touristen? Die Fremden, die immer mehr Raum beanspruchen, die Grundstücke und die alten Häuser aufkaufen, die in den Ferienresorts und Campingplätzen leben. Doch ohne wirtschaftliche Bedeutung sind die Cevennen auf den Tourismus angewiesen. Gilt diese Ablehnung auch Tori? Wer hat auf sie geschossen? Ist es der gleiche Mensch, der auch die Brände gelegt hat?

     

    Anne Chaplet erzählt die Geschichte von Tori als Roman-Krimi, der mit viel Lokalkolorit, Landschaft, Geschichte und Gesellschaftsporträts, dahinplätschert. Wer einen knallharten Krimi erwartet ist hier falsch. Sprachlich gewandt wird vielmehr ein Idyll mit einigen Rissen gezeichnet, ein Ort, an dem man gerne wohnen würde, ein Teil dieses Freundeskreises sein, der nicht nur aus Franzosen besteht, sondern auch aus etlichen Zugezogenen, Gestrandeten. Aber wie Tori fühlt man hinter der Fassade einen Widerstand und obwohl natürlich die Brandstiftung und der Schuss aufgeklärt werden, bleibt der Leser zurück mit vielen offenen Handlungsstränge und offenen Fragen, die Lust auf die Fortsetzung machen, da meiner Ansicht nach der Krimi noch nicht zu Ende ist.

     

    Obwohl ich den ersten Band – noch nicht – gelesen habe, bin ich sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Aus Neugierde werde ich den ersten Band noch lesen.

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu wenig Spannung für einen Krimi
    Brennende Cevennen

    Die ehemalige Anwältin Tori Godon wird mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, weil es brennt. Sie finden einen toten Hund neben den Überresten eines Wohnwagens, sein Besitzer Franco Jeger, ein Schweizer, ist jedoch verschwunden. Tori begibt sich auf die Suche nach Franco, begleitet von dem ehemaligen Drogenfahnder Nico und ihrem Hund July. Als sie dann noch einen Drohbrief erhält und auf sie geschossen wird, ahnt sie Böses. Kurz darauf bricht erneut ein Feuer aus und es gibt weitere Todesopfer.

    Man stellte sich sofort viele Fragen, wo ist Franco abgeblieben, wer schießt auf Tori und Jan und was hat es mit den toten Hund von Franco auf sich. Warum brechen die Feuer aus und wer schickt Tori einen Drohbrief?

    Die Geschichte ist interessant, im Vordergrund stehend die Geschichte zu den Cevennen sowie die ausführlichen Landschaftsbeschreibungen. Tori’s Hund July taucht überall auf und ist überall dabei, wobei sie mir zu oft erwähnt, dass es ja eigentlich ein Kampfhund ist, aber lammfromm. Der Schreibstil war klar und flüssig, die Charaktere konnten mich nicht wirklich erreichen.

    Die eigentliche Kriminalgeschichte kam mir eindeutig zu kurz, zu flach rüber. Im Vordergrund stehend schienen mir die Landschaftsbeschreibungen und die Geschichte dieses Landesabschnittes in Frankreich. Der Spannungsgrad war für mich eindeutig zu niedrig, ich hatte das Gefühl einen Roman zu lesen und nicht einen Krimi. Dies wäre eher eine nette Urlaubslektüre mit Reiseführer und Landkarten, als ein Kriminalroman.

    Fazit:

    Für mich leider viel zu wenig Spannung für einen Krimi, es liest sich eher wie ein Roman mit leichten Krimielementen. Viele Landschaftsbeschreibungen inkl. Landkarte sowie ausführliche Geschichte zu den Cevennen.

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    Silbendrechslers avatar
    Silbendrechslervor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Genauso wunderbar und spannend wie der erste Teil!
    Teil 2 in den Cevennen

    "Brennende Cevennen" ist der zweite Teil in der Regional-Krimi bzw. -Roman-Reihe von Anne Chaplet.
    Tori hat Carls Tod und die schlimmen Ereignisse in Belleville noch nicht verwunden, da geschehen schon die nächsten: Es hat wochenlang nicht geregnet, das Wetter ist heiß, der Boden ausgedörrt. Da ist nichts schlimmer als ein Brand, doch bei einem bleibt es nicht, ein zweiter kommt hinzu. Dabei sterben zwei Kinder. Sind die Feuer durch Unachtsamkeit ausgebrochen, oder war es Brandstiftung? Warum ist ausgerechnet ein Prototyp der umstrittenen Ferienhäuser abgebrannt? Und wo sind die verschwundenen Personen? Haben sie etwas mit den Bränden zu tun.
    Tori hat dabei ihre eigenen Probleme - sie bekommt einen anonymen Drohbrief a la "Ausländer raus". Jan kommt für kurze Zeit zurück, doch kaum ist er bei ihr, wird er niedergeschossen. Galt der Schuss ihm oder ihr? Da hilft es wenig, dass er nicht an sein Handy geht, obwohl es ihm schon besser geht und dass ihn im Krankenhaus eine junge hübsche Frau abholt. Tori versucht sich abzulenken und geht Spuren im Brandfall nach, die die Polizei ihrer Meinung nach vernachlässigt. Es wird spannend!

    Wie schon der erste Teil ist das Buch eine Mischung aus wundervoller Landschaftsbeschreibung, lokaler Geschichte, einem regionalen Gesellschaftsporträt und Krimi. Die Personen des ersten Teils werden noch weiter ausgebaut, es kommen neue hinzu.
    Die Krimielemente kommen dadurch nicht zu kurz, ungewöhnlich ist nur, dass wie bei Teil eins, am Ende ein Gefühl bleibt, dass nur die wenigsten Fragen aufgelöst wurden und die Lösung wieder praktisch und einfach ist, sodass die Dorfgemeinschaft nicht in Gefahr gerät.

    Ich bin ein großer Fan der Krimireihe und hoffe, dass es noch viele Teile geben wird. Trotzdem würde ich mir aber auch wünschen, dass Tori ein bisschen mehr herausfindet und hinter die Dorf-Kulissen schauen darf. Ich fürchte ja immer noch, dass hinter allem jemand steckt, der vom ganzen Dorf gedeckt wird und dem Tori eigentlich vertraut. Hoffen wir es nicht! 

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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Super toll für Hundefans. Tolle Szene mit dem Papagei. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen.
    Super schöner Roman mit Krimitouch

    Fee erzählt von der Geschichte



    Tori Godon lebt in den Cevennen. Seit ihr Mann gestorben ist, ist sie eigentlich alleine, aber sie hat ja July ihren Pitbull. Es brennt in den Cevennen. Dann verbrennen 2 Kinder und 2 Hunde sind auch tot.



    Fees Meinung



    Erst wollte ich ja, Teil 1, in tiefen Schluchten zuerst lesen, aber dann dachte ich, ich probiere es mal. Die gute Nachricht: Man muss nicht Teil 1 kennen, bevor man Teil 2 liest. Die schlechte Nachricht: Hat man Teil 2 gelesen möchte man gerne Teil 1 lesen. Und auch ich werde den ersten Band auf jeden Fall noch lesen. Ob man danach noch einen Band 3 benötigt? Lest meine Rezi.



    Natürlich war ich neugierig, denn die Autorin, die hier unter einem Pseudonym schreibt, war mir schon mit Filou und Caruso singt nicht mehr aufgefallen. Positiv aufgefallen, sonst hätte ich mir nicht in tiefen Schluchten zugelegt und hab mich dann noch total gefreut, als ich Brennende Cevennen gewonnen habe.



    Lokalkolorit

    Ich liebe Frankreich und die Provence und so war ich erstaunt, dass die Cevennen direkt daneben sind und ich weiß, wir sind von Lyon über Valence nach Aix gefahren. Also kann ich mir vorstellen, wie es dort aussieht. Die schönen Schilderungen über die Gegend haben mein Kopfkino angeschaltet und ich hatte einen sehr schönen Tag und Abend dort. Und auch der geschichtliche Teil gefiel mir sehr gut und hat mich gut unterhalten. Obwohl ich ja Geschichte in der Schule nicht mochte. Aber wie schon bei Römermaske von Simone Dorra, kann ich nur sagen, wer es unterhaltsam erklärend beschreibt, da finde ich es toll.



    Charaktere

    Tori, July, Jan, Nico und all die anderen konnte ich mir gut vorstellen. Es waren tolle Charaktere dabei und auch geheimnisvolle. Allerdings blieben sie teilweise etwas blass.



    Schreibstil

    Der Schreibstil ist wunderschön, blumig und man kann sich alles vorstellen. Das Kopfkino funktioniert wunderbar. Man ist gleich in der Geschichte drin und auch sofort in einem Kurzurlaub in den Cevennen.



    Liebe

    In letzter Zeit habe ich den Eindruck, dass immer irgendeine Liason in Regionalkrimis sein muss. Finde ich auch ok, wenn es nicht zu ausufernd wird. Wobei mir jetzt egal ist, ob sich Tori für Nico oder Jan entscheidet.  Das fand ich auch schön und hat gut zur Geschichte gepasst. Es war jetzt aber nur eine light Liebesromanze. Also eigentlich nur am Rande.



    Tiere

    Es kamen sehr viele Hunde in der Geschichte vor. Und teilweise kam ich dann auch total durcheinander, welcher Hund wem gehört. (Bei den „menschlichen Charakteren“ kam ich nie durcheinander.)Aber das war ok. Für ein Highlight hat der Papagei gesorgt. Fand ich wirklich schön und toll. Ich hab mich so gefreut. Allerdings war July genial und warmherzig beschrieben, sie hat man sich in 3-D vorstellen können.



    Cover

    Dazu möchte ich nur sagen, es ist wunderschön. Das Buch mit den Karten im Innenteil ist toll gestaltet. Als Schulnote würde ich eine 1 geben.



    Krimi

    Es gibt zwar einen oder zwei Ermittler. Ich glaube, Nico ist im Ruhestand (er war wohl bei der deutschen Polizei im Drogendezernat) und dazu den einheimischen Serge Masson. Er versucht sich immer an das Gesetz zu halten, bei den Ermittlungen und so, geht er die Wege, wo er denkt, dass es gut für den Ort ist. Tori (ursprünglich auch aus Deutschland) hat natürlich versucht Sachen herauszufinden.



    Also ich gehe jetzt davon aus, dass es ein Krimi ist, allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher. Denn spannend war es in der Mitte, dann ging es so allmählich aus. So dass ich mich gaaaaaaaaaaanz langsam von den Cevennen verabschieden konnte. Einerseits fand ich das total toll, als Roman wunderbar, aber als Krimi? Es gab zu wenig Spannung, fand ich jedenfalls, es blieb einiges offen und dazu gab es nicht wirklich ein richtiges Krimi-Highlight. Es gab zwar ein paar Szenen, aber es war jetzt nicht wirklich was „Großes“.



    Lustig, Humor

    Wenn der „Krimi“ jetzt wenigstens Humor beinhaltet hätte, dann wäre es ok gewesen. Nur der Papagei hat da für eine (!) lustige Szene hergehalten. Ich fand, das war die beste Szene im ganzen Buch!



    Teilfazit



    Und jetzt ist bei mir die große Frage, da ich Sterne vergeben muss, wie viele Sterne vergibt man jetzt da? Nicht, dass das Buch schlecht gewesen wäre, mitnichten!!! Es gibt sehr viele Autoren, die so mies schreiben, dass ich das Buch nicht mehr auslese und hier war ich schnell fertig mit Lesen. Aber es gibt wirklich bessere, spannendere Krimis mit Highlights und Showdown, die so grandios sind, dass ich hier leider keine 5 Sterne geben kann.



    Als Roman hätte ich hier sofort und bedenkenlos 5 Sterne gegeben! Denn die Qualität, die hier abgeliefert wurde, ist sehr gut. Es gab viele schöne Szenen. Leider wurde jetzt irgendwie der Welpen von July eigentlich nur noch ein kleiner „Epilog“ und Nachsatz gewidmet. Ok, es ist ein Krimi, aber nachdem sonst sooooo viel erzählt wurde, ohne dass Spannung erzeugt wurde, wären doch so ein paar Szenen, 2 bis 3 Seiten dazu schön gewesen. Es fällt mir ehrlich schwer, hier zu bewerten. Als Krimi würde ich höchstens 1 Stern geben. Aber so das Rundumpaket sonst war echt wunderschön. Wahrscheinlich werde ich auch – sollte es einen weiteren Band geben – gleich hier rufen. ICH weiß ja jetzt, was mich – wahrscheinlich – erwartet.



    Aber schon mein Mann fand es seltsam, als ich sagte, der Krimi ist eigentlich soweit zu Ende, aber es gibt noch 50 Seiten. Die waren zwar sehr unterhaltsam, aber es kam jetzt nicht zu einem weiteren Highlight, und auch nicht wirklich viel wurde gelöst. Ich wusste einiges schon vor der Auflösung, war ja auch nicht zu schwer. Und dann wurde nicht mal alles aufgelöst.



    (Sorry, für die megalange Rezi, aber ich wollte doch erklären, warum der Roman 5 Sterne mäßig ist und ich beim Krimi Sterne abziehen muss.)



    Fees Fazit



    Wer einen Cevennenurlaub mit Krimitouch erleben möchte, ist hier richtig, denn das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben. Wer einen spannenden Krimi erleben möchte, ist hier leider falsch. Lustig ist der „Krimi“ auch nicht. Wenn jemand Romane mag und mit Krimis wenig am Hut hat, wird diesen Krimi lieben. Da man mich zu einer Sternevergabe zwingt (ohne diese kann ich die Rezi nicht einstellen) vergebe ich mit einem weinenden Auge 3 Sterne.

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Kein klassischer Krimi, aber dennoch sehr bildgewaltig und ein bisschen wie Urlaub.
    Wenig Krimi, aber ein wundervoller Ausflug in die Cevennen.

    Beschreibung:

    Nach einem Feuer findet, die ehemalige Anwältin, Tori die Leiche eines Hundes neben dem Wohnwagen des Einsiedlers Franco. Doch von ihm fehlt jede Spur. So begleiten wir Tori auf der Suche nach dem Mann durch die Gegend, die einst Hochburg der Seidenraupenzucht war. Wo früher prächtige Steinbauten und Maulbeerbäume standen, kehrt die Wildheit in die Landschaft zurück. Während Tori mit ihrer Hündin July und ihrem Bekannten Nico auf der Suche nach Franco ist, fordert ein weiteres Feuer Opfer. Außerdem erhält Tori einen anonymen Drohbrief. Als kurz darauf noch fast auf sie geschossen wird, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen.

    Meinung:

    Da ich mich kurz vor Erhalt des Buches noch mit den Rezensionen zum Vorgänger befasst hatte, wusste ich in etwa was auf mich zukommt. Das mag vielleicht fies klingen, ist aber eher positiv gemeint, denn auch in diesem Band war es so, dass die Geschichte, Kultur, usw. vordergründiger waren als der Krimiteil. Denn immer wieder schien die Suche nach Franco eher nebensächlich zu sein. Fand ich persönlich auch gar nicht tragisch, weil ich – wie bereits geschrieben – vorbereitet war und es außerdem ein bisschen wie Urlaub für die Seele war. Für mich hat das Gesamtpaket ganz klar gepasst.

    Wie erwähnt, handelt es sich hierbei um einen zweiten Band, was der Sache aber keinen Abbruch tut. Ich kannte den ersten Teil auch nicht und hatte keinerlei Probleme. Der Schreibstil war schön und angenehm zu lesen. Ich flog förmlich über die Seiten.

    Anne Chaplet hat einen direkt in die Cevennen entführt. Durch die Karte im Buch, konnte man auch immer mal wieder nachvollziehen wo man sich gerade befand. Es war einfach atemberaubend wie sie alles beschrieb, die Geschichte der Gegend erzählte und auch die Einstellung der Menschen näher brachte. Zwar würde ich jetzt nicht behaupten, dass ich Freundschaft mit den Charakteren geschlossen habe, denn diese waren eher etwas oberflächlicher dargestellt, aber in die Gegend habe ich mich definitiv verliebt.

    Was ich etwas störend fand war die häufige Wiederholung der Tatsache, dass July ja ein „Kampfhund“ ist, jedoch so lammfromm, dass sie als Therapiehund ausgebildet wurde und entsprechend tätig war. Natürlich sollte man dieses hässliche Klischee über Pitbulls und Co. Endlich aus der Welt schaffen, aber ich glaube, dass es dafür auch bessere Wege gibt, denn das July ein unglaublich netter Hund ist, geht ganz klar aus der Geschichte hervor.

    Fazit:

    Ein absolut schöner Ausflug nach Frankreich mit ein wenig Spurensuche, Geschichte und bildgewaltige Landschaftsbeschreibungen.

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    Manu2106s avatar
    Manu2106vor 24 Tagen
    Brennende Cevennen

    "Brennende Cevennen" ist der Zweite Teil mit Tori Godon, den Ersten Teil "In Tiefen Schluchten" kenne ich nicht, dennoch habe ich mich recht zurecht gefunden.

    Hierrum geht's:
    Aufruhr in den Cevennen: Tori Godon ermittelt weiter.
    Der Himmel über dem kleinen Ort Belleville am Fuße der Cevennen leuchtet in schmutzigem Rot, als die ehemalige Anwältin Tori Godon mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird. Feuer – seit Jahrhunderten prägt es die wilde Landschaft und die Menschen des Vivarais. Dort, wo einst zur goldenen Zeit der Seidenraupenzucht unzählige Maulbeerbäume standen, jagt der Wind die Flammen über Berge und Ebenen. Neben den verkohlten Überresten eines Wohnwagens auf einer Hochebene findet Tori die Leiche eines Hundes. Sein Besitzer, der Schweizer Franco Jeger, ist spurlos verschwunden. Tori begibt sich auf die Suche. An ihrer Seite: der ehemalige Drogenfahnder Nico und ihr Hund July. Als sie einen anonymen Drohbrief erhält, auf sie geschossen wird und ein weiteres Feuer Todesopfer fordert, ahnt Tori: Das Paradies ist eingestürzt.

    Angelockt vom Klappenetext, der so einiges verspricht, musste ich dieses Buch einfach lesen.
    Leider habe ich mir mehr von dem verprochen was ich aus dem Klappentext rauslas. Ich habe einen spannenden Kriminalroman erwartet, diesen aber leider nicht bekommen. Spannung kam nur ganz kurz auf, flaute auch recht schnell wieder ab. Es überwiegte bei mir das Gefühl einen Roman gut gepaart mit einem Reiseführer zu lesen, denn die Umgebung wird einem sehr schmackhaft gemacht, so das man Lust auf Urlaub dort bekommt. Was nicht schlimm ist, ich habe nichts gegen ausführliche Beschreibungen dieser Art, so kann man sich alles sehr gut vorstellen, was mein Kopfkino freut. Vermisst habe ich den Kriminal-Teil, einen Part der einen in seinen Sog zieht, das man das Buch nicht mehr aus den Händen legt vor Spannung, es kam nichts in dieser Art.

    Interessant fand ich die Karten, wo man ersehen kann wo der Roman spielt sowie auch die Geschichte der Gegend in dem es spielt.
    Aber ansonsten hatte ich ehr das Gefühl einen Roman zu lesen wo die Hauptrotagonistin von ihrer Hündin sehr gut durchs Leben geführt wird, und alles andere nur drum herum passiert, und schnell wieder verblasst.

    Die Protagonisten wurden recht oberflächlich beschrieben, bleiben recht undurchsichtig, aber man kann sie aber alle gut auseinander halten, wir haben ein guten Mix aus Alten Einsässigen und Neu zugezogenen Leuten, worunter auch Tori gehört. Richtig sympathisch war mir keiner der Protagonisten.

    Geschmäcker sind ja ein Glück verschieden, mich hat "Brennende Cevennen"  zwar unterhalten, aber leider eben nicht so wie es mir gewünscht hatte.

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    efellvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: eine nette Lesereise nach Südfrankreich
    Hitze, Feuer, Tote

    Das Cover von " Brennende Cevennen" gefällt mir gut. Besonders fein fand ich die beiden Übersichtskarten, sodass ich mich gleich orientieren konnte, wo genau der Roman spielt. Die genauere Karte hätte aber doch noch etwas vergrößert werden können, um wirklich alle Plätze zu finden.
    Ausführlich, genau wurde auch die Landschaft, die Geschichte, das Französische geschildert, sodass die Handlung etwas verwässert wurde, träge vorankam und die Spannung nicht sehr hoch war. Ich habe ein paar Mal unterbrochen und etwas anderes dazwischen gelesen, weil mich dieses Buch nicht sehr interessiert hat. Erst ab der Hälfte etwa hat mich die Handlung gepackt und dann las ich es in einem Rutsch fertig.
    Die Personen haben mir gut gefallen, verschiedene originelle Typen und eine Dorfgemeinschaft, die zusammenhält und das Beste für ihre Region will. Leider kenne ich den ersten Teil nicht, eigentlich unnötig die Erinnerungen an diese Geschichte immer wiederzuholen - ich werde mir das Buch nicht besorgen.
    Die Liebesgeschichten wurden nett beschrieben, die Mordfälle waren sehr drastisch und tragisch.
    Den  meisten Platz im Roman hatte der Hund July, der ja überall dabei war, sogar im Krankenhaus und natürlich als Retter in der Not!

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    MargareteRosens avatar
    MargareteRosenvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: ein Krimi mit erstaunlichen Wendungen
    Feuer in den Cevennen

    Anne Chaplet hat es geschafft. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Spannend, interessant und auch amüsant beschreibt sie das Leben der Menschen im Dörfchen mitten in den Cevennen.

    Die Charaktere sind vielschichtig. Dadurch wird das Lesen zum Genuß.
    Die Frage nach dem Täter löst sich zum Ende sehr unerwartet und auch recht originell.

    Cover und Klappentext machen neugierig.

    Fazit: Für Fans des feinen Krimis absolt lesenswert.

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    JoanStefs avatar
    JoanStefvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein schön erzâhlte Kriminalroman, der die Menschen in den Vordergrund stellt.
    Ein Krimi mit viel Lokalkolorit

    Die Schriftstellerin vermochte, den Leser auf eine Reise durch die Cevennen mitzunehmen. Der Fall von mgl. Brantstiftung und mehreren Todesfällen, hat bis zum Schluss gut unterhalten. An einigen Stellen war die Story etwas langatmig. Insgesamt jedoch ein schönes, gern gelesenen Buch. Zu empfehlen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JohannaLuisas avatar

    Aufruhr in den Cevennen

    "Feuer. Der Feind war wieder da, brach ein in ihr Leben, mitsamt den Schrecken der Vergangenheit und der Erinnerung." 
     
    Die ehemalige Anwältin Tori Godon wacht mitten in der Nacht auf. Es ist heiß, um sie herum sieht sie das Glimmern der Glut und der beißende Geruch von Feuer liegt in der Luft. Im kleinen Ort Belleville im Süden Frankreichs wird nach diesem Feuer eine Person vermisst. Tori Godon macht sich auf die Suche, zusammen mit dem ehemaligen Drogenfahnder Nico und ihrem Hund July.  

    Gemeinsam mit Kiepenheuer & Witsch verlosen wir 25 Exemplare des spannenden Südfrankreich-Krimis "Brennende Cevennen".    

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    Aufruhr in den Cevennen: Tori Godon ermittelt weiter.
    Der Himmel über dem kleinen Ort Belleville am Fuße der Cevennen leuchtet in schmutzigem Rot, als die ehemalige Anwältin Tori Godon mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird. Feuer – seit Jahrhunderten prägt es die wilde Landschaft und die Menschen des Vivarais. Dort, wo einst zur goldenen Zeit der Seidenraupenzucht unzählige Maulbeerbäume standen, jagt der Wind die Flammen über Berge und Ebenen. Neben den verkohlten Überresten eines Wohnwagens auf einer Hochebene findet Tori die Leiche eines Hundes. Sein Besitzer, der Schweizer Franco Jeger, ist spurlos verschwunden. Tori begibt sich auf die Suche. An ihrer Seite: der ehemalige Drogenfahnder Nico und ihr Hund July. Als sie einen anonymen Drohbrief erhält, auf sie geschossen wird und ein weiteres Feuer Todesopfer fordert, ahnt Tori: Das Paradies ist eingestürzt. Eine erschütternde Tragödie in einem geschichtsträchtigen Landstrich, atmosphärisch dicht und mitreißend erzählt – eine starke Fortsetzung der Reihe!



    Mehr zur Autorin
    Anne Chaplet ist das Pseudonym von Cora Stephan, unter dem sie ihre mehrfach preisgekrönten Kriminalromane veröffentlicht hat. Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin, ihr Roman »Ab heute heiße ich Margo« erschien 2016 bei Kiepenheuer & Witsch.

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