Anne Chaplet Erleuchtung

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Inhaltsangabe zu „Erleuchtung“ von Anne Chaplet

Hauptkommissar Giorgio DeLange reist aus beruflichen Gründen nach Peru. Zurück in Frankfurt, wird er von Schlägern angegriffen. Drogen werden bei ihm gefunden.Seine Beförderung wird ausgesetzt.Dann wird seine Lebensgefährtin bedroht, Staatsanwältin Karen Stark. Wer will sein Leben zerstören? Und vor allem, warum? DeLange nimmt die Kampfansage an. Da stößt die Staatsanwältin auf eine Verbindung zwischen einer Mordserie in einem hessischen Dorf und der peruanischen Guerillabewegung Leuchtender Pfad. Und der Fall bekommt plötzlich eine ganz neue Wendung. ((Backlist abbilden:)) Schrei nach Stille

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    Erleuchtung
    TochterAlice

    TochterAlice

    21. November 2015 um 11:41

    ......beziehungsweise eine Geschichte, deren Fäden in Peru und in Deutschland, in der Vergangenheit - den "wilden" 60ern, den "ökomäßigen" 80ern - und der Gegenwart zusammenlaufen, steht im Mittelpunkt von Anne Chaplets neuem Kriminalroman. Kommissar Giorgio DeLange trifft bei einer Dienstreise in Peru auf eine alte Geschichte, in der der ihm bekannte Karl-Heinz Neumann auftaucht... diese Geschichte hat mit viel Blut und Gewalt und mit großen Verlusten und nicht zuletzt mit der Terrororganisation "Leuchtender Pfad" zu tun. Karl-Heinz Neumann, einer der Player, begegnet ihm schließlich Monate später in der mondänen Umgebung des Maskenballs in der Alten Frankfurter Oper - von Seiten Neumanns ist diese Begegnung mehr als ungewollt, doch was steckt dahinter? Woher kennen sich die beiden, was sind die Hintergründe? Wild geht es zu in der "Erleuchtung", wild und wirr - einerseits ist durchaus eine gewisse Spannung vorhanden, die sich durch die gesamte Geschichte zieht, doch zu wirr werden die Entwicklungen teilweise für meinen Geschmack, zu sehr springt die Handlung zwischen Hessen und Peru und verschiedenen Figuren hin und her. Anne Chaplet schreibt fesselnd, literarisch anspruchsvoll und mit großer Kenntnis der internationalen Zeitgeschichte, daher ist auch ihr neues Werk auf sprachlicher Ebene ein Genuss und setzt sich wohltuend von der Masse deutscher Krimis ab. Doch leider vermag der Plot diesmal nicht Schritt zu halten mit den schriftstellerischen Fähigkeiten der Autorin, gerade zum Ende hin, wo doch eigentlich aufgelöst werden sollte, im letzten Drittel gibt es leider von allem - abgesehen von einer klaren Struktur und Auflösung - ein bisschen zu viel.

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  • Erleuchtung

    Erleuchtung
    Isabell47

    Isabell47

    02. June 2015 um 11:15

    Georgio DeLange ist ein Polizist nach meinem Geschmack, wenn er etwas wissen möchte, dann bohrt er weiter. Durch sein "Nachfragen" wird ihm sein Leben zur Hölle gemacht und er wird erst einmal in die verkehrte Richtung befördert. Weil er dem Geheimnis, was Naumann anscheinend hat, auf den Grund gehen möchte, wird es erst in Peru und dann auch zu Hause für ihn und seine Familie und Freundin gefährlich. Die Geschichte ist sehr vielschichtig  und interessant geschrieben, so daß nicht alles in Friede, Freude, Eierkuchen endet. Georgio und Karen, sowie seine Töchter wachsen mir ans Herz und ich freue mich auf weitere Fälle von Georgio.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    Machi

    Machi

    28. November 2012 um 14:08

    Der Polizist Giorgio DeLange versucht die kriminelle Vergangenheit des Politik-Beraters Dr. Karl-Heinz Neumann von Braun aufzudecken. Dabei führt ihn eine Spur nach Peru. Gleichzeitig überschlagen sich die Ereignisse in dem kleinen Dorf Klein-Roda, wo seit 40 Jahren Alexandra Raabe vermisst wird. Die Story ist an sich recht spannend, nur überschlagen sich zum Schluss die Ereignisse und man kommt nicht mehr mit, was die Autorin eigentlich aussagen wollte. Auch manche Begebenheiten und überhaupt die ganze Peru Reise sind relativ unrealtistisch und teilweise stark überzogen. Der historische Hintergrund und die Situation der Drogen-Kartelle in Peru bieten einen guten Ausgangspunkt für die Geschichte, dies hätte man aber noch besser ausbauen können. Der Erzählstil war sehr frisch, auflockernd und flüssig zu lesen. Die Kapitel und Absätze hatten auch die richtige Länge; Nur hätte sie das Buch insgesamt noch ein bisschen ausbauen können und somit die Geschichte klarer zu erzählen. Das Cover ist gut gestaltet; es ist ein Rabe, welcher auf Alexandra Raabe hinweist, der auf einem Grabstein sitzt. Die Gestaltung weckt Interesse und steigert die Spannung auf das Buch. Auch der Titel ist passend zu der Terrorgruppe Sendero Luminoso, also Leuchtender Pfad, gewählt. Erleuchtung ist ein Buch, dass man nicht unbedingt gelesen haben muss, wenn man aber für Zwischendurch einen spannenden Krimi sucht, trotzdem brauchbar ist.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    dingsbaer

    dingsbaer

    16. November 2012 um 14:48

    Die Geschichte beginnt mit einem 40 Jahre-alten Polizeibericht, in dem es um die vermisste Alexandra Raabe aus Klein-Roda geht. Danach wechselt die Geschichte in die Gegenwart und wir lernen den Protagonist des Buches kennen; den Hauptkommissar Giorgio DeLange aus Frankfurt , alleinerziehender Vater von 2 Töchtern. Bei einem berufl. Aufenthalt in Peru will er das Dorf Ayla besuchen, um dort mehr über die Zusammenhänge und der Vergangenheit von Dr. Karl-Heinz Neumann, jetzt ein wichtiger Politiker zu erfahren. Neumann war dort früher Lehrer. DeLange erfährt, dass hier früher einige Weltverbesserer Schüler unterrichtet haben. Viele verschwanden und nur die „Bösen“ blieben zurück und gründeten die Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“; welche bis heute viele Todesopfer hinterlies. Welche Rolle hat Neumann dabei gehabt? Zurück in Frankfurt trifft DeLange zufällig bei einer Charityveranstaltung auf Neumann und spricht ihn auf den „Leuchtenden Pfad“ an, dabei merkt er an dessen Reaktion, das Einiges an der Story sein muss. Danach wird er gewarnt, nicht weiter zu forschen. DeLange hört aber nicht auf und das bringt Konsequenzen mit sich. Nun werden auch seine Töchter und seine Freundin die Staatsanwältin Karen Stark bedroht. Sein Leben gerät immer mehr aus den Fugen und seine Beförderung gestrichen. Aber DeLange gibt nicht auf – heimliche reist er zurück nach Peru, um die Zusammenhänge aufzuklären. Als er in Peru ist, recherchiert seine Tochter im Fall Neumann weiter. Für mich war dies das erste Buch der Autorin, daher habe ich keinen Vergleich. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Autorin bedient sich der bildlichen Sprache. Die unterschiedlichen Handlungsstränge an verschiedenen Orten laufen am Ende alle zusammen und sorgen für Spannung. Allerdings konnte mich das Buch nicht komplett fesseln. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass alles doch etwas zu konstruiert war. Mir fehlte auch etwas die Verbundenheit zu den Charakteren. Die Idee des Buches mit den wahre geschichtliche Hintergrund in Peru hat mir gutgefallen, aber die Umsetzung ist leider nicht perfekt. Sstellenweise ist die Handlung für mich nicht nicht ganz nachvollziehbar und sogar etwas verwirrend gewesen. Mir fehlte wohl noch mehr Hintergrundwissen um Peru und der Ereignisse damals, denn das Thema ist komplettes Neuland für mich. Aber wenn man das Buch als reinen Krimi betrachtet, ist es doch eine recht ordentliche Geschichte. Das Cover hat mir sehr gut gfallen und ich finde, es lässt dem Leser freien Platz für Interpretationen. Ich fand es sehr passend zum Buch gewählt.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    Spatzi79

    Spatzi79

    10. August 2012 um 19:09

    Auf einer beruflichen Reise nach Peru gerät Kommissar Giorgio "Jo" DeLange eher durch Zufall auf die Spur des "Leuchtenden Pfades", der Terrororganisation die in den 60er Jahren aus den dortigen Studentenunruhen entstanden ist. Er hört von Deutschen, die damals ebenfalls beteiligt waren und stellt eine gedankliche Verbindung zu seinem Erzfeind Karl-Heinz Neumann her. Als er diesen subtil mit seinen Überlegungen konfrontiert, erfährt er schon sehr bald, wer da am längeren Hebel sitzt. Beruflich wird DeLange aufs Abstellgleis geschoben, seine Töchter werden in die Sache hineingezogen und auch vor brutaler Gewalt schreckt sein Gegner nicht zurück. Doch wie hängen die Ereignisse in Peru damals mit dem Verschwinden einer jungen Frau aus dem hessischen Klein Roda zusammen? DeLange sieht als Bindeglied nur Neumann und lässt sich nicht von seiner Spur abbringen. Mit seinen beharrlichen Ermittlungen riskiert er auch die gerade erst aufkeimende Beziehung zu Staatsanwältin Karen Stark. Wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen sollen, war mir lange Zeit überhaupt nicht klar, der Leser tappt hier bis zum Ende ziemlich im Dunkeln. Für mich war es das erste Buch der Autorin und ausnahmsweise habe ich meinen Reihenfolge-Tick auch mal unterdrückt, da es mir doch zu viele Vorgänger sind, um das alles aufzuholen. An einigen Stellen hatte ich schon den Eindruck, dass mir eine gewisse Vorgeschichte fehlt, gerade wenn es um die Ereignisse in Klein Roda ging. Letztlich war es mir doch etwas zu verwirrend und ich kann nicht genau sagen, ob das nun am fehlenden Vorwissen lag oder an der recht verzwickten Handlung mit den Sprüngen zwischen Frankfurt, Klein Roda und Peru. Gerade die Szenen in Südamerika waren mir teilweise viel zu verworren und ich konnte DeLanges Handlungen dort größtenteils nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. Auch brauchte die Handlung ziemlich lange, bevor sie überhaupt in Schwung kam, ich war eigentlich schon versucht, das Buch wegzulegen, habe mich dann aber doch weitergekämpft. Laut anderen Rezensionen greift Erleuchtung Ereignisse aus "Schrei der Stille" auf und beantwortet wohl dort offengebliebene Fragen, weswegen ich empfehlen würde, dieses Buch zuerst zu lesen und dann erst mit Erleuchtung zu beginnen. Für mich in diesem Fall leider zu spät, denn ich fürchte, mit dem jetzigen Wissen wäre auch das andere Buch für mich nicht mehr sonderlich spannend.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    20. June 2012 um 13:49

    Georgio de Lange reist zu Beginn des Buches mit einer Delegation der Frankfurter Polizei nach Peru. Die Reise ist sehr turbulent, was unter anderem am Fahrstil des Busfahrers, an der Höhenkrankheit und an seiner Nachbarin Shidy liegt, die Deutsch lernt und froh ist, ihre Kenntnisse, die auch aus Rammstein-Zitaten bestehen, anwenden zu können. Doch deLange, Jo genannt, interessiert nicht nur, was Shidy ihm erzählt. Er möchte nach Ayla, einem Ort, in dem Deutsche eine Schule gegründet haben. Ein Ort, der mit Blut getränkt ist und der vielleicht etwas mit einem ungelösten Fall zu tun hat, der ihn nicht los lässt: Das Verschwinden einer jungen Frau aus einer Hippie-Kommune. Jo vermutet, dass sein "Feind" Neumann etwas damit zu tun hat und nutzt die Chance, ihn bei einem Ball darauf anzusprechen. Die kleine Erwähnung Perus und dem Örtchen Klein-Rhoda, wo die Kommune lebte, reicht, um Jo's Leben radikal auf den Kopf zu stellen. Er wird überfallen, zwangsversetzt statt befördert und das Leben seiner Töchter wird bedroht. Doch Jo lässt sich nicht einschüchtern.und bringt somit sich, seine Töchter und seine Freundin in Gefahr. Erleuchtung istz ein sehr spannender Krimi. Die Passagen über Peru sind sehr informativ ohne lehrend zu wirken, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Story ist in sich schlüssig. Die unterschiedlichen Handlungsstränge reißen die Story nicht auseinander, sondern ergänzen sich gut. Ich fand die Story fesselnd und konnte das Buch kaum aus der Hand legen

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    bine525

    bine525

    30. May 2012 um 18:37

    Bei diesem 100% spannenden Kriminalroman konnte ich mich sofort in die Geschichte hineinversetzten. Obwohl ich das Vorgängerbuch " Schrei nach Stille" nicht kenne! Inhalt: Hauptkommissar Giorgio DeLange bereist mit Kollegen Peru und nimmt durch Kommissar Zufall die Spur des "Erleuchteten Pfades" auf. Doch als er kaum zurück seinen alten Feind Neumann damit konfroniert, eskalieren DeLange's Probleme regelrecht: Er wird auf das Heftigste beruflich gemobbt und seine zwei pubertierenden Kinder bedroht. Auch seine private Beziehung zur Staatsanwälting Karen wird somit auf eine harte Probe gestellt. Doch Buchseite um Buchseite klärt sich der Zusammenhang mit der damals aus der Hippiekommune verschundenen Alexandra Raabe und zeigt am Ende: Hartnäckigkeit lohnt sich !!! Meinung: Von Anfang an war ich von dem Buch gefesselt. Das war mein erster, aber sicherlich nicht letzer Krimi von Anne Chaplet. Sympatische Protagonisten und eine packende unterhaltsame Erzählweise nahmen mich mit auf eine kriminalistische Reise von Deutschland bis nach Peru. Tagelang konnte oder wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und werde mir nun sicherlich auch die Vorgängerbücher dieser Serie um DeLange holen. Für mich erhält dieser Krimi eindeutig 5 Sterne und ist absolut empfehlensert.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    22. May 2012 um 21:27

    Meine Meinung: Puh, über dieser Rezension habe ich nun wirklich lange gegrübelt, frei nach dem Motto: Wie sag ichs meinem Kinde? Das war das erste Buch von Anne Chaplet und ich denke auch das letzte. Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen und ich musste mich wirklich durchquälen. Das tut mir besonders leid, weil eins der Settings direkt um die Ecke ist. Aber nun im Detail. Das Buch hat mit 320 Seiten nicht überaus viel Zeit um Spannung aufzubauen. Die ersten 100 Seiten waren für mich leider überhaupt nicht spannend. Danach gab es immer mal ein kurzes Aufflackern des Spannungsbogens, dieser wurde dann aber wieder durch zu viele Umschreibungen zerstört. Die Szenen in Peru waren für mich besonders schwer zu lesen. Irgendwie konnte ich mich hier überhaupt nicht in die Geschichte hinein versetzen. Genrell waren mir die Handlungen des Protagonisten zu konstruiert. Der Zufall scheint hier eine entscheidende Rolle zu spielen. Immer wieder ist er zufällig genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort und verhält sich dann natürlich auch korrekt. Das macht die Geschichte für mich einfach unglaubwürdig. Auf den letzten 20 Seiten gab es dann wieder ein kurzes Aufflackern von Spannung, aber auch der Schluss war dann einfach eine Spur too much. Was mich positiv überrascht hat, waren die Charaktere. Die Beschreibung und vor allem die Entwicklung der Tochter Flo hat mir wirklich gut gefallen. Die Charaktere waren authentisch und in sich rund. Karen Stark hat hier zu einen starken weiblichen Teil beigetragen, was das Buch absolut vertragen kann. Ebenso positiv zu vermerken, ist die Grundidee einen alten Fall wieder aufzurollen. Diese Idee hat mir wirklich gut gefallen auch wenn es dann letztendlich an der Umsetzung gescheitert ist. Wie gesagt: Zu viele Zufälle. Vielleicht hätte sich die Autorin auch lieber auf ein paar wenige Themen konzentrieren sollen anstatt die komplette Bandbreite von kriminellen Aktivitäten auf den Tisch zu packen (Mord, Drogenhandel, Missbrauch usw.). Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen und deswegen kann ich auch keine Empfehlung aussprechen. Ich persönlich werde keine weiteren Bücher der Autorin lesen, weil mir der Schreibstil für einen Kriminalroman nicht spannend genug ist. Ich habe jetzt lange überlegt ob ich 1 oder 2 Punkte vergeben soll, werde aber aufgrund der beiden positiven Asprekte die positivere Wahl treffen. Bewertung: 2/5 Sterne

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    28horseshoe

    28horseshoe

    21. April 2012 um 22:14

    Vermisst seit 1968 Zum Inhalt Eine junge Frau ist 1968 in einem kleinen Dorf verschwunden. Der Kommissar ist von diesem Fall besessen und er fängt an in der Vergangenheit zu stochern: seine ersten Verdächtigen sind die Mitglieder der kleinen Hippie- Kommune, zu der auch die verschwundene Frau gehörte. Ein Mann Verdächtiger hatte lange Zeit in Peru verbracht und sich dort der Bewegung „Leuchtender Pfad“ angeschlossen, ist aber inzwischen zurück in Deutschland und bekleidet eine einflussreiche Position. So trifft der Kommissar auch auf großen Widerstand bei seinen Erkundungen und fängt trotz Drohungen an auf eigene Faust zu ermitteln – sowohl in Deutschland als auch in Peru. Das Cover Die Abbildung zeigt einen altertümlichen Grabstein mit einem großen schwarzen Rabenvogel darauf. Es vermittelt eine sehr passende düstere und unheimliche Stimmung. Die Schauplätze Der Krimi lebt von einem Widerspruch: auf der einen Seite ist in Peru ständig die Rede von Gewalt, Grausamkeiten, Blut und Blutrunst – theoretisch der perfekte Schauplatz für einen Mord. Auf der anderen Seite das beschauliche, etwas spießige und sehr idyllische Dorf, aus dem die junge Frau vor langer Zeit verschwunden ist. Kein Ort, wo normalerweise dramatische Dinge geschehen. Und hier geschehen plötzlich viele Straftaten – und der Schockeffekt ist umso größer. Gesamteindruck Ein sehr solider Kriminalroman, der ein paar ungewöhnliche Facetten hat: es wird nicht die übliche Polizeiarbeit gezeigt, sondern ein Polizist auf eigenen Wegen, der aus eigenem Antrieb in einem fremden Land versucht Antworten zu finden. Auch die Familie und Freunde des Kommissars spielen eine wichtige Rolle. Die Spannung, die ganz am Anfang aufgebaut wird, zieht aber erst ganz am Schluss richtig an. Der Mittelteil hat mir weniger gut gefallen. Es gibt deshalb - und auch, weil ich von dieser Autorin schon bessere Krimis gelesen hatte - nur drei Sterne, der vierte Stern wurde aber nur knapp verfehlt.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    17. April 2012 um 14:31

    Der „Leuchtende Pfad“ und alte und neue Verbrechen Gut, dass Anne Chaplet (alias Cora Stephan) sich von ihrem Agenten hat inspirieren lassen, die Vorgänge aus „Schrei der Stille“ noch einmal aufzunehmen und die damaligen Ereignisse rund um den Fall „Alexandra Raabe“ weiter zu führen und in diesem Buch einer endgültigen Aufklärung zuzuführen. Denn herausgekommen ist ein durchaus intelligenter, gerade zum Ende hin spannender Kriminalroman, der verschiedene Erzählfäden zu einem Ganzen zusammenfügt. Hauptkommissar Giorgio DeLange legt sich, wie nebenbei wieder und noch einmal mit Karl-Heinz („Charly“) Neumann an. Einflussreicher Finanzmann in Frankfurt, mit „bester Partie“ verheiratet, aber eben auch einer, dessen Vergangenheit eng mit der verschwundenen Alexandra Raabe verbunden ist und ebenso einer, der in Peru zu damaligen Zeiten, wie sich herausstellen wird, einiges zu tun hatte mit der Entwicklung des „Leuchtenden Pfades“, der terroristischen Unabhängigkeitsbewegung Perus. DeLange, der eigentlich genug damit zu tun hat, sich aus seinem „Gluckendasein“ seinen Töchtern gegenüber zu lösen und sich seiner Liebe, der Staatsanwältin Karen Stark, endlich einmal zu erklären. Der nun aber die Folgen seiner beiläufigen Provokation des Karl-Heinz Neumann zu tragen hat. Gemobbt im Kollegenkreis, kaltgestellt auf einer uninteressanten Stelle, sieht er nicht nur sich, sondern auch vor allem seine Töchter einer nicht wirklich greifbaren Bedrohung ausgesetzt, wird überfallen und beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren. Da, wo in seinen Augen alles Begann, in Peru. Während seine Töchter und Karen Stark den andern Ort aufsuchen, der damals eine zentrale Rolle spielte. Klein Roda in Hessen, ein Dorf, das nicht nur damals, sondern auch in der Gegenwart plötzlich unerklärliche Morde erlebt. Wer aber nun steckt hinter all dem? Dem Verschwinden Alexandra Raabes vor so langen Jahren in Klein Roda, den neuen Morden und der gefährlichen „Legende“ um eine schöne, aber eiskalte Frau, die in Peru den „Leuchtenden Pfad“ mit anführt und bis heute anscheinend ihren Einfluss dort hat? Lange tappt der Leser mit im Dunkeln, stellt sich mit den Protagonisten gefährlichen Momenten, erlebt Intrigen und Bedrohungen gegenüber DeLange, seinen Töchtern und auch Karen Stark, bis im letzten Viertel des Buches so langsam ein wenig Lichtin die Vorgänge sickert und, auf durchaus intelligente Art, spürbar wird, wie alles mit allem zusammenhängt. Sicher wäre es wünschenswert gewesen, den ein- oder anderen Faden der Geschichte ein wenig stärker noch auszuprägen. Die Frage nach einem „U-Boot“ in Reihen der Polizei, ein Kollege oder eine Kollegin, welche „die andere Seite“ mit Informationen versieht hätte breiteren Raum verdient gehabt. Auch manche Ereignisse im Peru der Vergangenheit hätten etwas breiter und ausführlicher dargestellt werden können. Insgesamt aber stimmt die Mischung aus Recherche und direkter Gefahr, aus Action und Ermittlung, latenter Bedrohung und offener Gewalt mitsamt der letztlich überraschenden Auflösung der Morde und Todesfälle von Damals und Heute und sorgt, mit leichten Schwächen, für eine anregende und spannende Unterhaltung. Von Anne Chaplet in bekannt klarem und flüssigem Stil zu Papier gebracht.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2012 um 19:30

    Zuerst hat mich das Buch sehr positiv überrascht. Mit Krimis in denen der Ermittler auf die schmutzige Wäsche einer einflussreichen Person stößt und diese dann versucht dem Ermittler Steine in den Weg zu legen und irgendwann dann auch noch versucht ihn zu verleumden und Verbrechen anzuhängen kann ich eigentlich so gar nichts anfangen. In diesem Buch war es anders. DeLange verhält sich, zumindest in meinen Augen, lange nicht so dämlich wie viele seiner Kollegen in einer ähnlichen Situation. Er versucht nicht sich einzureden, dass alles nur Zufall ist und er Gespenster sieht. Ihm ist gleich klar, was Sache ist. Er versinkt auch nicht in Selbstmitleid sondern handelt sehr schnell. Auf diese Weise fiel der „verfolgter Ermittler“-Plot für mich nicht so wirklich ins Gewicht, es war einfach ein sehr spannender Krimi. Auch sind DeLange und Karen Stark wirklich sympathische Figuren, von denen ich gerne mehr lesen möchte. Ohne Schwächen ist das Buch allerdings nicht, besonders in der zweiten Hälfte war ich oft ein wenig verwirrt. Das lag sicher zum Teil auch daran, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne und ich dadurch bei den vielen Personen (und ihren Beziehungen zueinander) ein wenig den Überblick verloren habe aber Anne Chaplets Neigung zu sehr kurzen Szenen und plötzlichen Zeit- und Ortssprüngen war sicher auch nicht hilfreich. Zwar gibt es ab und an eine 'Orientierungshilfe' und Abschnitte werden mit Ortsangaben wie Frankfurt, Klein-Rhoda oder Peru überschrieben aber wenn z.B. zwei Szenen hintereinander an verschiedenen Orten in Frankfurt spielen gibt es keine Ankündigungen. Teilweise habe ich einige Zeit benötigt um mir darüber klarzuwerden wer jetzt mit wem, wo über was spricht. Die Sprünge wurden im Laufe des Buches immer schneller (manche Szenen waren gerade mal eine viertel Seite lang) und das gesamte Ende wirkte mir zu gehetzt. Man hatte den Eindruck als ob DeLange auf einer Seite noch komplett im Dunkeln stochert und auf der nächsten plötzlich alles klar ist. Erleuchtung dürfte eines der wenigen Bücher sein bei denen ich finde, dass vielleicht 50 Seiten mehr gutgetan hätten. Zum Ende hin entstand einfach der Eindruck als ob die Autorin alles hinter sich bringen wollte.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    Ilary

    Ilary

    09. April 2012 um 19:46

    Der Frankfurter Hauptkommissar Giorgio DeLange, Witwer mit zwei halbwüchsigen Töchtern befindet sich auf einer Austausch-Reise in Peru. Bei dieser Gelegenheit möchte er sich auch die Grundschule ansehen, die Dr. Neumann-von Braun in Ayla gegründet hat und angeblich soll er dort auch die Terroristengruppe „Leuchtender Pfad“ ins Leben gerufen haben. Die Antworten, die DeLange erhält sind ihm nicht aussagefähig genug. Nach seiner Rückkehr verbeißt er sich in die Nachforschungen und bekommt dies auch gleich nachhaltig zu spüren, denn er wird niedergeschlagen, seine Beförderung wird auf Eis gelegt und er wird gemobbt. Das geht soweit, daß ihm Kokainunterschlagung vorgeworfen wird. Daraufhin flüchtet er nach Peru und hofft darauf, dort weitere Informationen zu erhalten. In welche Gefahr er sich, aber auch seine Töchter und seine Freundin, Dr. Karen Stark bringt, damit hat er nicht gerechnet. Das Cover gefällt mir sehr gut und ist stimmig. Fazit: Es war mein erstes Buch der Autorin, aber auch als Quereinsteiger lässt es sich gut und flüssig lesen. Da die Geschichte sowohl in Deutschland als auch Peru spielt und der Leser von einem Schauplatz zum anderen springt, wirkt es wie ein Sog, man will immer wissen, wie es weitergeht. Den Einstieg fand ich gut, dann kam ein Teil mit viel Längen und für mich ohne Spannung, zum Ende hin konnte ich es aber nicht mehr aus der Hand legen. Das Finale war packend geschrieben, etwas zu überladen und um die Sache abzurunden, wurde die Vermisstenakte vom Prolog aufgeklärt. DeLange und seine familiären Verhältnisse wurden ausreichend vorgestellt und auch Dr. Karen Stark. Positiv hervorzuheben ist die Entwicklung seiner Tochter Flo, die im Laufe der Geschichte ihrem Vater immer ähnlicher wird und durch ihre akribischen Aufzeichnungen und Erkenntnisse helfen kann. Ansonsten gab es viele Persönlichkeiten, die immer wieder eingebracht, aber nicht vertieft wurden. Teilweise war es mir auch zu blutgetränkt. Als nächstes werde ich jetzt den Vorgängerband lesen!

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    Bella5

    Bella5

    30. March 2012 um 10:32

    Der Krimi "Erleuchtet" hat mich mehr als positiv überrascht! Ein dröger deutscher Thriller ? Mitnichten! Der Autorin gelingt es, alternierende Schauplätze und diverse Handlungsstränge meisterlich zu kombinieren. Der Bulle Jo DeLange (eigentlich Giorgio, da italien. Gastarbeiterkind) stösst nach einer Perureise auf Ungereimtheiten. In der Provinz, im Dorf Klein-Roda, kam und kommt es zu Morden. Hat der Alt-68 und mittlerweile gut situierte Antagonist DeLanges "Dreck am Stecken"? Es scheint so zu sein, denn nicht nur wird die Beförderung Jos unter fadenscheinigen Gründen ausgesetzt, er wird sogar zusammengeschlagen. Daher muss seine Freundin Karen Stark, die die Öffentlichkeitsarbeit für die Frankfurter Staatsanwaltschaft macht, die Töchter aufnehmen. Die beiden Mädchen sind recht verwöhnt, da der italienische Überpapa nach dem Tod seiner Frau alles für diese tut. Karen hat es nicht leicht mit ihnen, zumal sie keine dürre Modelfgur hat. Im Laufe des Romans überschlagen sich die Ereignisse... Besonders haben mir die Figuren und die Beschreibungen des jeweiligen settings gefallen. Die Autorin erzählt sehr plastisch und anschaulich! Man hat als Leser das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Sprachlich fand ich kleine Mängel, fast umgangssprachliche Wendungen. Da hätte ich mir mehr sprachliche Klarheit und Präzision gewünscht. Die Autorin wechselt immer wieder ins Präsens. Ein grosses Plus des Romans ist aber der stetig zunehmende Spannungsbogen, das Buch hat wirklich keine Längen und wird nie langweilig. Auch die spanischen Einsprengsel sind gut platziert. Die Autorin versteht ihr Handwerk wirklich. Der Roman endet mit einem spannenden Showdown - ein wahrhaft furioses Finale. Der Roman ist rundherum gelungen; auch das Ende konnte mich überzeugen. Daher gebe ich 5 volle Sterne, da dies ein Krimi ist, der nicht nur Genrefans zu überzeugen vermag. Der Roman ist Teil einer Reihe, man kann ihn aber gut "allein" lesen.

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    sabatayn76

    sabatayn76

    28. March 2012 um 20:15

    Soroche, Saudade, Senderista Inhalt: Hauptkommissar Giorgio DeLange von der Frankfurter Polizei befindet sich auf einer Reise durch die peruanischen Anden. Er ist interessiert an einem Ausflug nach Ayla, denn sein Erzfeind Dr. Karl-Heinz Neumann-von Braun hat dort vor Jahrzehnten eine Schule gegründet und Giorgio hofft auf Hinweise darauf, dass sein Feind in dunkle Machenschaften verstrickt ist. Giorgios peruanischer Kollege Tomás versucht, Giorgio von dieser Reise abzuhalten, denn Ayla ist die Geburtsstätte des berüchtigten Leuchtenden Pfades (Sendero Luminosa). Zurück in Frankfurt trifft Giorgio auf Neumann-von Braun, wird von diesem bedroht und dazu aufgefordert, sich aus dessen Angelegenheiten heraus zu halten. Doch Giorgio lässt nicht locker und bringt sich, seine Freundin und seine beiden Töchter so in große Gefahr. Mein Eindruck: Der Anfang des Romans hat mir sehr gut gefallen, hier hat die Autorin die Stimmung in den peruanischen Anden sehr gut und überzeugend eingefangen. Auch die restliche Geschichte versprach Spannung, konnte meine Erwartungen letztendlich jedoch nicht erfüllen. Chaplets Protagonisten bleiben farblos, die Beziehungen zwischen ihnen werden wenig lebendig und kaum nachvollziehbar geschildert. Sprachlich empfand ich 'Erleuchtung' oft als zu flapsig und zu bemüht humorvoll. Der Plot, der anfangs so atmosphärisch und spannend klang, driftete für meine Begriffe nach und nach in eine unglaubwürdige Handlung ab. Mein Resümee: Anne Chaplet hat meiner Meinung nach zu wenig aus dem vielversprechenden Sendero Luminosa-Stoff gemacht. Schade!

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  • Rezension zu "Erleuchtung" von Anne Chaplet

    Erleuchtung
    kaenguruhs

    kaenguruhs

    26. March 2012 um 09:19

    Erleuchtung von Anne Chaplet ist aufgeteilt in mehrere Handlungsorte. Zum einen leben die Hauptdarsteller in Frankfurt, der Kommissar Giorgio DeLange reist innerhalb der Geschichte allerdings zweimal nach Peru, um dort der Lösung des Falls näher zu kommen. Die Geschichte beginnt mit einem Auszug aus einer Vermisstenakte und dreht sich im Folgenden um mehrere Personen und um den 'Leuchtenden Pfad', eine Terroristenvereinigung aus Peru. Giorgio DeLange wird, obwohl er eine Beförderung erwartet hat, degradiert und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Das Buch ist meiner Meinung nach durchwachsen, die Passagen, die in Deutschland spielen, habe ich gerne gelesen und die sind auch sehr spannend, die Passagen, die in Peru spielen, habe ich jedoch nicht so gerne gelesen und mich eher durchgequält, da sie absolut nicht spannend geschrieben sind. Für jemanden, der ein Faible für Peru hat, sicherlich zu empfehlen, für mich allerdings eher langweilig. Dafür einen Stern Abzug. Den anderen Stern ziehe ich ab für die Oberflächlichkeit, mit der die Personen von Anne Chaplet eingeführt und beschrieben werden. Mir ist klar, dass ein Buch, welches gerade mal knapp 320 Seiten umfasst, nicht mit derselben Detailtiefe aufwarten kann wie ein dickeres Buch. Trotzdem hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle mehr Tiefgang gewünscht. Ich habe allerdings auch den Vorgänger, in dem wohl Giorgio DeLange auch schon mitspielt, nicht gelesen, sodass mir sämtliche Personen unbekannt waren. Insgesamt ein solider Krimi, schnell zu lesen (große Schrift, große Seitenränder und sowieso nur knapp 320 Seiten) und einigermaßen spannend. Wer hier allerdings ein Meisterwerk erwartet, der wird wohl enttäuscht sein.

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