In tiefen Schluchten

von Anne Chaplet 
3,6 Sterne bei93 Bewertungen
In tiefen Schluchten
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (51):
Hennies avatar

Kurzweilig, unterhaltsam und lehrreich! Nicht unbedingt ein Krimi! Sehr zu empfehlen als Urlaubs- und Reiselektüre.

Kritisch (10):
L

Große Enttäuschung. Weder Kirmi, noch spannend.

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Inhaltsangabe zu "In tiefen Schluchten"

Die Geheimnisse der Cevennen – Start einer neuen Krimireihe.
In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Eigenbrötler, Aussteiger und Propheten. Und seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin einquartiert hat, verschwindet, ist Tori beunruhigt. Als der alte Didier Thibon, der ihr von sagenhaften Schätzen und Schmugglerverstecken in den Höhlen erzählte, tot aufgefunden wird, ist Tori alarmiert. Und als sie auf der Suche nach dem Holländer auf dem Karstplateau in eine Felsspalte stürzt, ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr. Wie hängen die Aktivitäten des Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462050424
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:17.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.08.2017 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    lesemaedelvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Große Enttäuschung. Weder Kirmi, noch spannend.
    In einem Loch in Frankreich ...

    Zunächst Arg! Wer hat Cover und Untertitel vergeben? Weder ermittelt Tori, die Hauptfigur Widerwillen, noch kommt irgendwie Spannung auf. Das Buch ist noch nicht mal ansatzweise ein Krimi. Da hilft es auch nicht einen ehemaligen Drogenfahnder zu haben, Der "aktive" Kommissar steht gefühlt auf jeder dritten Seite nur im Weg rum. Die beiden Hauptfiguren radeln nur im schönen Frankreich umher.Und ein vermisster Tourist hat diverse Sidekick-Auftritte. Am Ende hat es im Dorf doch drei Tote gegeben. Aber es wird in keinster Weise irgendwas ermittelt, geprüft, erschnüffelt, analysiert, oder ausgefragt.
    Trotz dieser riesigen Enttäuschung - kein Krimi!!! - 2 Sterne sind verdient. Die Autorin hat eine sehr inspirierende Reisebeschreibung und Urlaubsempfehlung vorgelegt. Die geschichtlichen Fakten - sehr gut recherchiert - waren der Höhepunkt. Jetzt bin ich doch sehr neugierig auf die Geschichte der Hugenotten.



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    Ginger1986s avatar
    Ginger1986vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ein enttäuschender Auftakt
    Kein Kriminalroman

    Ich hatte mich auf einen spannenden Krimi gefreut, aber leider war dieses Buch eher ein Roman mit vielen geschichtlichen Aspekten rund um die Hugenotten. Am Anfang kam ich unheimlich schlecht in die Geschichte. Es wird sehr viel die Natur und Gegend umschrieben, was ich sehr gelungen finde. Allerdings fand ich es am Anfang schon unlogisch, dass nur Tori sich für den verschwundenen Touristen interessiert. Die Handlung in dem Buch hat zwar kriminelle Elemente aber kaum einen roten Faden oder Ermittlungen. Zwischendurch kam dann Spannung auf, aber das hat ziemlich gedauert.
    Ich habe zwischendurch gedacht, dass sich das Buch gut als Auftakt einer Reihe macht. Auch wenn ich den ersten Band nicht gut fand, werde ich mir die nachfolgenden Bände ansehen. 



    + Naturbeschreibungen
    + Gemütliche Umgebung
    + Geschichtliche Hintergründe
    + Tierliebe Protagonistin
    + Karte im Buch

    - kaum Spannung
    - unlogische Aspekte
    - keine Ermittlung

    Fazit: Eine schöne Idee. Allerdings kein Kriminalroman und zwischendurch ziemlich langweilig.

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    Lealein1906vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Kein Krimifeeling
    Okay, aber nichts Besonderes

    Der Krimi „In tiefen Schluchten“ konnte mich nur mäßig begeistern. Mehr als drei Sterne kann ich dafür nicht geben. Es ist jetzt schon ein bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe und ich kann mich kaum noch an den Inhalt erinnern, also ein nachhaltiges Leseereignis hatte ich nicht und es juckt mich auch nicht in den Fingern, das Buch noch einmal zu lesen.

    Es geht um Tori, deren Mann gerade gestorben ist. Sie lebt in einem kleinen Dorf in Frankreich, in dem die Uhren noch anders gehen. Auf einmal verschwindet ein holländischer Tourist, als er auf Höhlenforschung geht und außerdem stirbt noch ein alter Mann aus dem Dorf. Aber war das wirklich ein Unfall? Tori spürt, dass etwas nicht stimmt und probiert Hinweise zu finden und diese miteinander zu verknüpfen. Doch die Dorfbewohner wollen ihr nicht wirklich helfen.

    Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist, wie die Geschichte des Dorfes mit den Morden verknüpft wird, das ist wirklich spannend und es gibt viele Geheimnisse zu ergründen. Es gibt auch ein paar spannende bzw. gruselige Szenen, aber Hochspannung kommt nicht auf. Der Schreibstil war gut, aber nichts Außergewöhnliches. Die Hauptfigur wird ebenfalls gut beschrieben und man kann viel an ihren Emotionen teilnehmen, auch wenn man nicht alle Handlungsschritte nachvollziehen kann.

    Ich glaube, was mich am meisten enttäuscht hat, ist, dass das Buch doch recht klein ist. Irgendwie hätte ich mir ein großes Buch erwartet. Man braucht nicht viel Zeit, um die Geschichte durchzulesen. Auch der Fall ist nicht so hundertprozentig meins, vor allem da das Buch wirklich lange braucht, bis überhaupt mal etwas Spannendes passiert. Da hat man die ersten 100 Seiten schon überschritten, bis das Geschehen so langsam ins Rollen kommt.

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    anywayss avatar
    anywaysvor 10 Monaten
    Ein Roman, kein Krimi!

    Nach dem frühen jedoch absehbaren Tod ihres Ehemannes, zieht sich die 42jährige Tori Godon in ihr Sommerhaus in Belleville, Südfrankreich zurück. Sie gilt unter den Einheimischen als Außenseiterin, denn sie ist Deutsche und hat auch noch das schönste und älteste Haus im Ort in ihrem Besitz. Der einzige Pluspunkt in der abgeschiedenen Dorfgemeinschaft ist die Tatsache, dass die Vorfahren ihres Mannes aus dieser Gegend stammen. Auf ihre Vergangenheit als letzter Zufluchtsort der Hugenotten ist Belleville stolz. Es ist sogar eine Ausstellung über diese Zeit in dem kleinen Ort geplant. Nun sind alle aufgerufen die Ausstellung mit Devotionalien die sich in Familienbesitz befinden, zu bereichern. Zeitgleich geschehen mehrere Unglücke. Ein junger holländischer Hobby-Höhlenforscher verschwindet von einem Tag auf den anderen. Einer der ältesten Dorfbewohner verunglückt auf seiner Kellertreppe tödlich und auch sein Neffe kommt unter fragwürdigen Umständen ums Leben. Alles Ereignisse, die Tori veranlassen ein wenig tiefer in der Vergangenheit des Dorfes nachzuforschen.

    Man könnte sich dieses Buch durchaus als Inspiration für eine geplante Reise nach Südfrankreich vorstellen, denn die Autorin versteht es meisterhaft, die Vulkan – und Karstlandschaft der Cevennes mit einer sehr bildhaften Sprache zu beschreiben. Auch als Auffrischung des Geschichtswissens bezüglich der Vertreibung der Hugenotten aus Frankreich ist dieses Buch durchaus empfehlenswert. Als der angepriesene Kriminalroman jedoch nicht, denn dazu gibt es zu wenig Spannungsbögen und auch die Aufklärung der „Unglücksfälle“ lässt den Leser etwas unbefriedigt zurück. Sieht man davon ab, ist Anne Chaplet ein durch ihren schönen Sprachstil gekennzeichneter Roman mit Liebe zu historischen Details und einer sehr dezenten Spannung gelungen.

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    Venicevor einem Jahr
    Schatten der Vergangenheit

    Tori Godon lebt inzwischen verwittwet in einem kleinen Dorf in den Cevennen. Als sie nach starken Regenfällen einer Bekannten hilft eines ihrer Ferienappartments vor dem Hochwasser zu schützen entdeckt sie in den Hinterlassenschaften eines holländischen Höhlenforschers ein altes Foto. Sie steckt es ein, ohne zu ahnen welche Folgen das haben wird.

    Sie möchte mit dem alten Didier mehr über das Haus in dem sie lebt erfahren doch der alte Mann mauert. Am nächsten Tag wird Didier tot auf der Kellertreppe seines Hauses aufgefunden. War es ein Sturz oder hat vielleicht sein zwielichtiger Neffe nachgeholfen.

    Tori macht sich auf die Suche nach einer Hugenottenhöhle in der Gegend als sie unvermittelt in ein Loch stürzt. Dort trifft sie auf den Holländer aus der Ferienwohnung ihrer Bekannten. Dieser ist bereits vor einigen Tagen auf gleiche Weise in das Loch gestürzt und hat sich am Bein verletzt. Dank ihres treuen Hundes werden beide gerettet.

    Man lernt in diesem Buch einiges über die Hugenotten in Frankreich und über den Widerstand nach dem 2. Weltkrieg. Eher durch Zufall erfährt man am Ende wer die Frau auf dem alten Foto ist und was der Holländer damit zu tun hat.

    Als Krimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Durch die lebendige farbige Erzählweise kommt es einem eher wie eine Urlaubsbeschreibung vor. Für den Sommer eine leichte angenehme Lektüre ohne viel Spannung aber mit lehrreichen Details über das Leben der Hugenotten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Viel geschichtliches Wissen und schöne Naturbeschreibungen mit einem enttäuschenden Krimi-Plot.
    Hugenotten, der Zweite Weltkrieg und ein Krimifall

    Klappentext:
    In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Eigenbrötler, Aussteiger und Propheten. Und seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin einquartiert hat, verschwindet, ist Tori beunruhigt. Als der alte Didier Thibon, der ihr von sagenhaften Schätzen und Schmugglerverstecken in den Höhlen erzählte, tot aufgefunden wird, ist Tori alarmiert. Und als sie auf der Suche nach dem Holländer auf dem Karstplateau in eine Felsspalte stürzt, ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr. Wie hängen die Aktivitäten des Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun?
    Rezension: 
    Das Buchcover verspricht einen Kriminalroman aus dem Süden Frankreichs. Dies stimmt leider nur zum Teil. Durch das ganze Buch ziehen sich Beschreibungen der Umgebung, die ich persönlich sehr schön fand und die mir halfen, die Umgebung vor meinem inneren Auge zu sehen. Die Gegend bekommt im Buch dadurch den Platz eines Protagonisten und dies ist auch nachvollziehbar, da das Dorf, seine Vergangenheit und Geschichte und ihre Bewohner eine große Rolle in der Handlung einnehmen. Während diese Beschreibungen vor allem am Anfang einen Einstieg bieten, der sich etwas hinzieht, kommt dadurch aber in meinen Augen der Kriminalfall viel zu kurz. Und wer klare Ermittlungen, das Mitraten und das Verdächtigen von Personen an einem Roman liebt, der wird hier leider enttäuscht. Auch der Schluss hat mich persönlich nicht überzeugt. 
    Was jedoch überzeugt, sind die handelnden Personen - außer der Hauptcharakter Tori - während ich ihre Handlungen zum Teil nicht nachvollziehen konnte und vor allem ihre Gefühlswelt als Witwe mich zum Schluss hin eher an ihr Zweifeln ließen, so haben ihr Freund und Hund, mich doch überzeugt und die Sympathie im Buch getragen. 


    Alles in allem kann ich das Buch empfehlen, wenn man sich für die Thematik der Hugenotten, den Zweiten Weltkrieg und seine Schicksale, sowie die Region an sich interessiert. Vom Kriminalfall darf man dabei aber nicht zu viel erwarten. 

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor einem Jahr
    mehr als ein Durchschnittskrimi

    Unter dem Namen Cora Stephan hat die Autorin mit „Ab heute heiße ich Margo“ einen großartigen Roman geschrieben, an dem sie sich bei künftigen messen lassen muss.
    In tiefen Schluchten ist ein ganz anderer Stoff und wird zudem als Kriminalroman vermarktet, aber ich finde, auch dieser geschmeidig geschriebene Roman bietet wesentlich mehr als der Durchschnittskrimi und ist alles andere als eine Enttäuschung.


    Mit großer Zuneigung zu der Gegend in Südfrankreich beschreibt Anne Chaplet die bizarre und überwältigende Landschaft. Auch ihre Protagonistin Tori Godon teilt diese Begeisterung, aber ihr Gemüt ist verdüstert aus Trauer um ihren Mann Carl, der vor ca. einem Jahr verstarb. Aber sie ist eine Person die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mochte sie schon, als sie sich um den eingesperrten Hund gekümmert hat. Dieser Hund wird später noch eine große Rolle spielen, als sich die impulsive Tori in Gefahr bringt. Es gibt auch einen Mann, ein ehemaliger Polizist, der bei der Rettung mitwirkt.

    Der Kriminalanteil bleibt relativ gering, doch spannende Momente gibt es dennoch.

    Ich habe den Roman sehr gerne gelesen.

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    A
    angelj222012vor einem Jahr
    In tiefen Schluchten

    In tiefen Schluchten befasst sich mit Tori, die Aufgrund der Herrkunft ihres Mannes mit ihm ausgewandert ist, und nun im Süden Frankreichs lebt. In Deutschland war sie als Anwältin tätig, doch nun versucht sie das Leben wieder zu genießen und den Tod ihres Mannes zu verarbeiten. Es speilt in einer verschworenen Dorfgemeinschaft, die einige Geheimnisse haben, die schon seit Jahrzehnten bewahrt werden. Die Dorfgeschichte spielt eine tragende Rolle und wird später mit einem Kriminalfall untermauert. Ich persönlich fand den Einstieg sehr langatmig, doch komischer Weise wird man irgendwann von den Geschehnissen eingelullt und als dann die Situationen eskalieren steigt die Spannung exponentiell. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und man fühlt mit ihr mit. Generell ist dies ein gutes Buch, dass einfach einen Moment braucht um warm mit dem Leser zu werden.

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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Schreibstil, bunte lebendige Bilder und vielschichtige Charaktere. Nur leider in tiefen Schluchten verborgene Krimielemente. Schade!
    In tiefen Schluchten verlorengegangene Krimielemente

    Klappentext (Lovelybooks):

    Die Geheimnisse der Cevennen – Start einer neuen Krimireihe. In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Eigenbrötler, Aussteiger und Propheten. Und seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin einquartiert hat, verschwindet, ist Tori beunruhigt. Als der alte Didier Thibon, der ihr von sagenhaften Schätzen und Schmugglerverstecken in den Höhlen erzählte, tot aufgefunden wird, ist Tori alarmiert. Und als sie auf der Suche nach dem Holländer auf dem Karstplateau in eine Felsspalte stürzt, ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr. Wie hängen die Aktivitäten des Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun?

    Meine Meinung:

    Anne Chaplet gelingt es, dass sich das Lesen dieser Geschichte wie ein kleiner Kurzurlaub in den Südosten Frankreichs anfühlt. Was ihr jedoch völlig misslingt, ist das Schreiben eines spannenden Krimis. Hier fehlt es mir an ausreichender Ermittlungsarbeit und auch ein wirklicher Kriminalfall lässt sich nur schwer definieren. Eine junge Frau, die ein Land bereist und hinter ein wohlgehütetes Dorfgeheimnis kommt, könnte auch aus der Feder von Lucinda Riley stammen, die ganz offensichtlich Romane und keine Krimis schreibt. 

    Der Schreibstil der Autorin sticht jedoch sehr positiv hervor. Es entstehen bei den sehr detaillierten Naturbeschreibungen ganz tolle, mitunter sogar duftende, bunte Bilder. 

     Allerdings wird mir stellenweise viel zu ausschweifend über den Gang zum Metzger, die Zubereitung eines typischen französischen Abendessens oder auch über den herrlichen Ausblick von der Veranda in die Natur erzählt.  

    Die Charakterzeichnung empfinde ich als vielschichtig und authentisch aus dem Leben eines französischen Dorfes gegriffen. 

    Der Bezug zu den Hugenotten wirkt gut recherchiert und verleiht der Geschichte einen weiteren Reiz. 

    Fazit:

    Wenn auch die typischen Merkmale eines Krimis irgendwo in den tiefen Schluchten verloren gegangen sind, so bekommt man hier einen sprachlich sehr schönen Roman präsentiert und die Kurzreise in die Cevennen hat mir ein paar schöne Bilder beschert. 

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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider für mich weit weg vom Krimi, dafür viel spannendes und interessante für die Hugenotten
    Spannende Beschreibungen über die Hugenotten jedoch kein Krimi

    "In Tiefen Schluchten", ist der Start einer neuen Krimireihe aus dem Süden Frankreichs, in dem die Ex Anwältin Tori Godon, längst vergessene Geheimnisse eines Dorfes und der Hugenotten aufwühlt und ans Tageslicht bringt, geschrieben von Anne Chaplet.

    In der wilden und eigenen Landschaft Frankreichs, fernab einer elemantaren Landschaft des Vivarais am Fusse der Cevennen, wohnt neben Rebellen, Eigenbrötler und Propheten auch seit einigen Jahren Tori Godon. Die frisch verwitwete Exanwältin ist 42 Jahre alt und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe.

    Ihr Interesse ist geweckt, als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin und Pensionsbesitzerin Eva einquartiert hat, plötzlich unauffindbar und als verschwunden galt. Tori ist beunruhig, doch weder Eva noch die Dorfpolizei schenken dem Verschwinden des Höhlenforschers grosse Aufmerksamkeit.
    Das ändert sich jedoch, als Didier Thibon Tori von sagenhaften Schätzen und Schmugglerverstecken in den umliegenden Höhlen erzählt. Doch schon kurze Zeit später, wird er in seiner Wohnung tot aufgefunden. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, der jedoch ebenfalls schon nach wenigen Tagen Tod aufgefunden wird. Als sich Tori selbst auf die Suche nach dem Schatz begibt wo sie den Höhlenforscher vermutet, gerät ihr Leben plötzlich selbst in Gefahr.

    Zu Beginn der Geschichte, passiert erstmal nichts grossartiges, vielmehr lernt man Tori und die Dorfbewohner etwas näher kennen.
    Schnell stellt man fest, das die Bevölkerung grosse Eigenbrötler sind, bei denen sich klatsch und Tratsch schneller verbreitet als es ausgesprochen ist. Sie leben in ihrer eigenen Welt, wobei die Dorfgemeinschaft zusammen hält. Im weiteren Verlauf der Geschichte, erfährt man, das der verschwundene Holländer auf frühere Aktivitäten die mit den Hugenotten zusammen hängen, gestossen ist. Diese fanden eins Zuflucht in dieser Region, in dem Dorf die eine eigenen Gemeinschaft waren. Dabei vertieft und beschreibt die Autorin sehr detailliert und realitätsnah die Geschichte der Hugenotten die man sich sehr bildhaft und gut vorstellen konnte. Als Leser habe ich sehr aufmerksam den Beschreibungen gefolgt, und empfand es als sehr spannend, was die Hugenotten mit dem Dorf verbindet. Kleine Anhaltspunkte, verspiegelte bunte Fenster eine Bibel und ein Psalmbuch, sorgen jedoch für Unmut bei den Dorfbewohnern, das die Geschichte für mich irgendwie lebendig gemacht hat.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und fliessend, sodass man beim lesen sehr zügig durch die Kapitel gelangt. Doch obgleich es sich um einen Kriminalroman handelt, wurde ich vom Krimifeeling leider nicht gepackt. Denn obwohl die Kurzbeschreibung auf eine Packende und fesselnde Handlung schliessen lässt, wird in dem Roman wenig bis fast gar nicht ermittelt.
    Dadurch das die Ermittlungsarbeiten fehlen, ist unklar, wer schlussendlich für den ein oder anderen Mord verantwortlich ist. Auch Tori, die einer Brandstiftung zum Opfer fällt, legt sich nach löschen des Brandes, lieber wieder schlafen anstatt die Dorfpolizei zu informieren. Interessant ist war ihr altes Haus und dessen Geschichte, das ich mir jedoch einfach zu wenig Bildhaft vorstellen konnte. Eine Wand die eingerissen wird, ein Gemälde das vom Dachboden in ein Büro reicht, sind Beschreibungen die einfach detailreicher ausgeweitet und beschrieben werden müssen, um sie sich vorstellen zu können.
    Manche Handlungsstränge waren mir zu wenig durchdacht und wirkten daher nicht realitätsnah.
    Toll hingegen waren die Beschreibungen der Geschichte über die Hugenotten und das Leben. Hier hat die Autorin viel liebe und Herzblut reingesteckt, das man beim lesen auch gespürt hat.

    Ein Roman der zwar auf geschichtlicher Ebene unterhalten hat, jedoch von einem Krimi weite entfernt war.

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    Das Geheimnis der Cevennen

    Irgendwo im Süden Frankreichs, mitten in einer von steilen Schluchten geprägten Landschaft, gibt es ein kleines Dorf mit alten, kleinen Häusern aus Stein, in dem es von Originalen wimmelt. Darunter Toni, eine deutsche Anwältin, die die Ruhe in der bizarren Landschaft sucht und etwas Laissez-faire genießen möchte. Leider wird ihr dies nicht lange gegönnt: Mysteriöse Todesfälle sorgen für Trubel und wecken die Detektivin in ihr. "In tiefen Schluchten" ist der neue Krimi von Anne Chaplet und der erste Band einer neuen Krimireihe.
    Möchtet ihr Frankreich aus einem anderen Winkel erleben? Dann lasst euch von Tori diese andere Seite Frankreichs zeigen. Es gibt nicht nur Mordfälle zu lösen, man lernt auch nebenbei Einiges über die Geschichte dieser besonderen Gegend!

    Zum Inhalt
    In der wilden, elementaren Landschaft des Vivarais am Fuße der Cevennen wohnen Rebellen und Eigenbrötler, Aussteiger und Propheten. Und seit einigen Jahren auch Tori Godon, ehemalige Anwältin, 42 Jahre alt, frisch verwitwet und auf der Suche nach einer neuen Aufgabe. Als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin einquartiert hat, verschwindet, ist Tori beunruhigt. Als der alte Didier Thibon, der ihr von sagenhaften Schätzen und Schmugglerverstecken in den Höhlen erzählte, tot aufgefunden wird, ist Tori alarmiert. Und als sie auf der Suche nach dem Holländer auf dem Karstplateau in eine Felsspalte stürzt, ist plötzlich auch ihr Leben in Gefahr. Wie hängen die Aktivitäten des Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun?

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    Zur Autorin
    Anne Chaplet ist das Pseudonym von Cora Stephan, unter dem sie zehn zum Teil preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht hat. Cora Stephan ist seit mehr als dreißig Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken und Sachbücher. Im Frühjahr 2016 hat sie den Roman "Ab heute heiße ich Margo" bei Kiepenheuer & Witsch veröffentlicht, der nun als Taschenbuch erscheint.

    Was ist das Geheimnis der Cevennen? Wird es Tori gelingen, dahinter zu kommen?
    Zusammen mit KiWi verlosen wir 25 Exemplare von "In tiefen Schluchten" unter allen, die gerne über die Abenteuer von einer Aussteigerin in Südfrankreich lesen, sich darüber im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Was müsst ihr tun? Bewerbt euch* unter dem "Jetzt bewerben"-Button und antworte auf folgende Frage bis zum 27.08., wenn ihr dabei sein wollt:

    Um auf andere Gedanken zu kommen, beginnt die ehemalige Anwältin Tori ein neues Leben in der Abgeschiedenheit und der rauhen Landschaft der Cevennen.
    Wie würdet ihr auf andere Gedanken kommen? Weit weg von der Zivilisation? Oder würdet ihr lieber die Anonymität der Großstadt vorziehen?


    Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

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