Anne Chaplet Schrei nach Stille

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Inhaltsangabe zu „Schrei nach Stille“ von Anne Chaplet

Das hätte Sophie Winter nicht gedacht. Die Schriftstellerin hat einen Bestseller über das `68 geschrieben. Über eine unmögliche Liebe und unbändigen Hass. Über drei Hippies, die in Klein-Roda nahe Frankfurt eine Kommune aufmachten und sich der grenzenlosen Wut der Dorfgemeinschaft ausgesetzt sahen. Bis die junge, schöne Sascha spurlos verschwand. Der Fall wurde nie aufgeklärt. So steht es in ihrem Krimi. Ist der, so fragt sich Ermittler Paul Bremer, etwa autobiographisch? Jetzt wird Sophie Winter von ihrer eigenen Geschichte eingeholt. Vielleicht war es nicht besonders klug, ausgerechnet in das Roman-Haus zu ziehen. Sie wird verfolgt mit Gülleattacken auf ihren Garten, an ihrem Auto wird manipuliert. Eines Abends ist die Telefonleitung tot. Was ist damals im Sommer 68 geschehen? Warum verschwand die junge Frau? Hat dieser Fall am Ende mit dem des jüngst vermissten kleinen Luca zu tun?

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  • Rezension zu "Schrei nach Stille" von Anne Chaplet

    Schrei nach Stille
    Nijura

    Nijura

    04. October 2011 um 17:10

    Nicht wirklich ein Krimi Die erfolgreiche Autorin Sophie Winter zieht in ein heruntergekommenes Haus in dem kleinen hessischen Dorf Roda. Sie hat einen Roman über die damaligen Vorkommnisse geschrieben: Vor 40 Jahren wurde dort eine zugezogene Hippie-Gemeinschaft, die der freien Liebe frönte, gemobbt und eine der Frauen verschwand spurlos. Die Frau wurde niemals gefunden. Jetzt verschwindet Luca, ein kleiner Junge, kann dieser Fall etwas mit den damaligen Ereignissen zu tun haben? Und warum weiß Sophie Winter so viel über damals? Meine Meinung: Das war mein erstes Hörbuch von Anne Chaplet, die Story ist mäßig spannend, aber schön erzählt von Andrea Sawatzki. Von Paul Bremer erfährt man wenig, dafür umso mehr von dem Polizisten Jo DeLange, der bei der Verfilmung des Buches behilflich sein soll. Seine Geschichte ist noch die interessanteste in dem ganzen Plot, und wenn diese nicht mit eingeflochten worden wäre, wäre es sicher ein wesentlich kürzeres Hörbuch geworden. Luca’s Geschichte hat nicht richtig in den Krimi gepasst und war somit eigentlich unnötig. Sophies zunehmende Demenz finde ich realistisch und gut beschrieben. Die Geschehnisse von damals werden nach und nach enthüllt, so bleibt die Geschichte interessant, das Ende ist jedoch schon vorgegeben, sodass der Schluss keine Überraschung mehr parat hält. Fazit: Mäßig spannender Krimi, der mich nicht vollends überzeugt hat.

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