Anne Delaflotte

 3.6 Sterne bei 82 Bewertungen
Anne Delaflotte

Lebenslauf von Anne Delaflotte

Anne Delaflotte wurde 1967 in Auxerre geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Burgund. Sie ist eine gelernte Buchbinderin und studierte Internationales Recht in Paris. 1993 eröffnete sie in Prag eine internationale Buchhandlung. Sie ist mit dem Schriftsteller Alexander Mehdevi verheiratet. Mittlerweile lebt sie noch immer in Prag und arbeitet als freie Autorin. »Der Duft der Bücher« ist ihr Debütroman mit welchem sie in Frankreich schon einige Preise gewonnen hat.

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Mathilde und der Duft der Bücher

Mathilde und der Duft der Bücher

 (82)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu Anne Delaflotte

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Eternitys avatar

Rezension zu "Mathilde und der Duft der Bücher" von Anne Delaflotte

Eine Buchbinderin folgt ihrem Herzen und ihrer Neugier
Eternityvor einem Jahr

Was macht man, wenn man das Gefühl hat, DEN Mann gerade getroffen zu haben? Doch nun ist verschwunden, ohne seinen Namen zu nennen, ohne zu sagen, woher er kommt, ohne eine Information zu hinterlassen.


Mathilde erlebt diesen Moment und macht sich auf die Suche nach dem Mann. Doch ein Schicksalsschlag ereilt sie. Mathilde, eine junge Frau und Buchbinderin aus Leib und Seele, lässt sich davon aber nicht unterkriegen und sucht weiter. Weiter und weiter und weiter.


An sich eine romantische Vorstellung. Doch sie kommt leider etwas verklärt daher. 
Die Geschichte nimmt kaum Fahrt auf, dümpelt gemütlich vor sich hin, wie es das Leben in dem kleinen französischen Örtchen abläuft, in dem die Geschichte spielt.
Auch die teilweise sehr umfangreichen und detaillierten Beschreibungen der Handwerkskunst des Buchbindens fand ich leider eher ermüdend als interessant. Ich würde wohl eher zuschauen wollen als nur davon zu lesen.

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BuecherKaterTees avatar

Rezension zu "Mathilde und der Duft der Bücher" von Anne Delaflotte

Der Titel ist schon toll...
BuecherKaterTeevor 2 Jahren


Der Duft der Bücher

Die junge Buchbinderin Mathilde macht sich in der Provinz der Dordogne mit einem eigenen Atelier selbstständig. Ihre Restaurationsaufträge bekommt sie zunächst vom Bürgermeisteramt.

Mathilde hat sich schon ein wenig in dem fremden Dorf eingelebt, sie kennt die eigenartigen Bewohner ihrer Dorfstraße zu denen schon freundliche Kontakte entstanden sind, als ein junger Unbekannter ein ungewöhnliches Buch zum Restaurieren zu Mathilde bringt.

"Das Regenwasser lief ihm übers Gesicht, an den langen schwarzen
Wimpern hingen Tropfen, an seinem Matrosen-Ciré-Umhang
rann das Wasser herab."

Leider hinterlässt der junge Mann keine Kontaktdaten, so dass sich Mathilde auf eine umständliche Suche nach ihm und seiner Familie macht. Die Suche wird Mathilde von den Bewohnern ihres Dorfes nicht leicht gemacht, denn da ist noch eine Liste mit Namen, die in dem Buch versteckt war und eine Verbindung mit der Resistance im 2. Weltkrieg herstellt, was nicht jedem nach so langer Zeit gefällt.

Diese Gegenwartsgeschichte aus dem dörflichen Frankreich liest sich zunächst recht munter, wäre da nicht die Namensliste. So wird denn doch auch eine kleine Kriminalgeschichte daraus.

So ganz kann ich die Begeisterung der Cosmopolitan nicht nachvollziehen "Seitenweise Glück" , denn Mathilde ist nicht seitenweise glücklich, und das ist auch gut so. Sonst würde sie sich nicht auf die Suche nach dem jungen Mann und seiner Geschichte machen. Sie hätte keine Zukunftsangst und würde sich nicht nach ihrem Großvater sehnen, der verstorben ist. Und sie müsste sich nicht mit Cyrano, dem romantischen Versdrama von Rostand, durch den Alltag trösten.

Fazit: Ein feines Buch für einen lauen Frühlingsabend, vielleicht während der Vorbereitungen eines Frankreich - Aufenthaltes?



Anna Delaflotte: Mathilde und der Duft der Bücher

rororo

ISBN: 978 - 3 - 499 - 25263 - 1

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Rezension zu "Mathilde und der Duft der Bücher" von Anne Delaflotte

Geheimnisvoller Fremder - der Mann, den sie hätte lieben können?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Mathilde ist Buchbinderin und noch nicht lange in dem kleinen Dorf in einem Beruf tätig. Sie ist gerade dabei sich einen Namen zu machen und kleine alltäglichen Routinen zu entwickeln, als ein Fremder in ihr Leben tritt, ein Buch zum restaurieren hinterlässt und verschwindet. Als sie erfährt, dass er alsbald nach dem Verlassen ihres Ladens durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, versucht Mathilde herauszufinden, wer er war, denn niemand sonst interessiert sich für ihn. Sie trauert um ihn und übernimmt die Pflichten der Familie oder Ehefrau, während sie darum kämpft, sich ernähren zu können... denn die Leute reden und ihre Arbeit muss darunter leiden. Und dann ist da noch das Buch. Es ist besonders - Geheimnisse liegen in den Pinselstrichen der Aquarelle.

Geheimnisvoll, rätselhaft - eindeutig zieht sich das durch das gesamte Buch. Ich war skeptisch - französische Bücher sind nicht meins. Aber die Aufmachung (und Verlag und Beschreibung) haben mich überzeugt: ich liebe Bücher und diese stehen hier eindeutig im Vordergrund. Bücher und Mathilde's Gedanken und Gefühle schlagen sich freundschaftlich darum. Das Buch hat etwas edles und verträumtes und tragisches...
"Der Mann, den sie hätte lieben können?", diese Frage stelle ich mir, es ist traurig. :(

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Gespräche aus der Community

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Bergeys avatar

Hallo zusammen,

ich helfe ab und an dem Lovelybooks Team ein wenig aus und heute möchte ich Euch eine Mini-Leserunde anbieten. In meinem Fundus habe ich noch fünf Exemplare von "Mathilde und der Duft der Bücher" gefunden. Das Buch ist zwar schon länger erschienen und es gibt hier einige Rezensionen dazu, aber vielleicht haben doch manche noch Lust auf das Werk - ich werde ebenfalls sehr gern mitlesen!

Zum Inhalt:

Ein guter Buchbinder liest nicht, pflegte Mathildes Großvater immer zu sagen. Aber wie soll die junge Frau der Versuchung widerstehen? Erst kürzlich ist sie in das kleine Dorf in der Dordogne gezogen. Und nun vertraut ihr dieser gutaussehende Mann ein altes Buch mit rätselhaften Brandspuren an. Beim Restaurieren entdeckt Mathilde eine im Buchrücken verborgene Namensliste - und stößt auf ein Geheimnis aus der deutschen Besatzungszeit. Der ganze Ort scheint davon betroffen, auch ihre eigene Familie. Doch die Menschen um sie herum hüllen sich in Schweigen. Was nur hat der junge Besitzer des Buches damit zu tun?

Hier gibt es außerdem eine Leseprobe.

Also, wer Lust auf ein gemeinsames Leseerlebnis hat, bewirbt sich einfach bis zum 29.10. (12 Uhr) hier in diesem Thema. Bedingung für die Teilnahme ist natürlich das Lesen des Buches, eine Rezension und der rege Austausch in unserem kleinen Lesekreis.

Da es ja unter anderem um das Thema "Handwerk" geht, hätte ich folgende Frage an Euch: Beherrscht Ihr auch ein "Handwerk"? Vielleicht backt und näht Ihr ja gerne oder repariert bei Freunden kaputte Lampen? Oder welches Handwerk würdet Ihr gerne beherrschen?

Ich freue mich auf Eure Antworten und die gemeinsame Leserunde!

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