Gesamtausgabe

von Anne Frank 
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Gesamtausgabe
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Positiv (1929):
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Berührende Einblicke!

Kritisch (94):
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Spannend, hätten aber noch mehr Informationen über diese besondere Zeit im Buch stehen können.

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Inhaltsangabe zu "Gesamtausgabe"

Die Gesamtausgabe sämtlicher Texte von Anne Frank – ihr Briefe und Schriften und vielen Fotos

Ein Ereignis: Sämtliche Texte von Anne Frank in einem Band, darunter auch lange Unveröffentlichtes: die verschiedenen Fassungen des Tagebuchs sowohl in den beiden eigenhändigen Versionen von Anne Frank selbst als auch in der edierten Fassung von Otto Frank und Mirjam Pressler, ihre Erzählungen und Essays sowie ihre Briefe und Aufzeichnungen. Ergänzt wird diese sorgfältig edierte, teilweise neu übersetzte Gesamtausgabe durch zahlreiche Fotos, Faksimiles und Dokumente sowie durch kenntnisreiche Einführungen in die Lebens- und

Familiengeschichte Anne Franks (Mirjam Pressler), in den historischen Kontext (Gerhard Hirschfeld) sowie in die Wirkungsgeschichte des Tagebuchs (Francine Prose). Eine Zeittafel, ein Familienstammbaum und eine Auswahlbibliographie runden diese Edition ab und tragen dazu bei, dass sie auf Jahrzehnte die verbindliche Gesamtausgabe der Werke Anne Franks bleiben wird.

Inhalt:

Vorwort zur Gesamtausgabe

I. Texte von Anne Frank

Anne Frank Tagebuch – Fassung von Otto H. Frank und Mirjam Pressler (Version d)

Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus beschrieben von Anne Frank (für diese Ausgabe neu übersetzt von Mirjam Pressler)

Wurde eingebrochen?

Der Zahnarzt

Wursttag

Der Floh

Weißt du noch?

Das beste Tischchen

Anne in Theorie

Der Streit über die Kartoffeln

Der Abend und die Nacht im Hinterhaus

Mittagspause

Das Hinterhaus zu acht am Tisch

Wenn die Uhr halb neune schlägt.

Schufte!

Die Pflicht des Tages in der Gemeinschaft: Kartoffelschälen!

Die Freiheit im Hinterhaus

Kaatje

Die Portiersfamilie

Mein erster Lyzeumstag

Eine Biologiestunde

Eine Mathematikstunde

Evas Traum

Pensionsgäste oder Untermieter

Paulas Flug

Filmstar-Illusionen

Katrientje

Sonntag

Das Blumenmädchen

Mein erstes Interview

Der Sumpf des Verderbens

Der Schutzengel

Das Glück

Angst

Gib!

Der kluge Zwerg

Blurry, der Weltentdecker

Weitere Erzählungen

Die Fee

[Riek]

[Joke]

Warum?

Wer ist interessant?

Cadys Leben

[Cadys Leben – Fragment 1]

[Cadys Leben – Fragment II]

Briefe

Poesiealbumseinträge

Das Schöne-Sätze-Buch

Das Ägyptenbuch

II. Fotos und Dokumente

III. Hintergrund und Kontext

Mirjam Pressler: Anne Frank – Biografie

Mirjam Pressler: Die Geschichte der Familie von Anne Frank

Gerhard Hirschfeld: Das Tagebuch der Anne Frank – der historische Hintergrund

Francine Prose: Die Rezeptionsgeschichte

IV. Anhang

Tagebuch Version a

Tagebuch 1: 12. Juni 1942 bis 5. Dezember 1942

Tagebuch 2: 22. Dezember 1943 bis 17. April 1944

Tagebuch 3: 18. April 1944 bis 1. August 1944

Tagebuch Version b

Tagebucheintrag vom 20. Juli 1942

Stammbaum der Familie Frank

Zeittafel

Auswahlbibliographie

Bildnachweis

Editorische Nachbemerkung

Register

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596905911
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:816 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:19.02.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    raeubertochtervor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Berührende Einblicke!
    Erstaunliche Entwicklung

    Ich muss zugeben – und ich fühle mich unglaublich schuldig deswegen – am Anfang war mir Anne wenig sympathisch. Natürlich hatte ich Mitleid mit ihr und den anderen Bewohnern des Hinterhauses, aber eine richtige Bindung hat sich zunächst nicht aufgebaut.

    Erst später hat sich das geändert – und zwar komplett. Anne Frank hat in diesen Jahren, die sie versteckt leben musste, eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Sie hat an Reife gewonnen und hat Weisheiten niedergeschrieben, die ich keinem so jungen Mädchen heute zutrauen würde.
    Ihr Tagebuch stellt einen bedeutsamen Einblick in die Umstände dar, unter denen Juden sich zur Nazizeit verstecken mussten. Ein lehrreiches und bedrückendes Werk eines talentierten jungen Mädchens.

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Monaten
    Pubertät unter widrigen Bedingungen

    Während mir am Anfang noch vieles belanglos erschien, ist mir die Wandlung der Anne Frank später schon aufgefallen. Sie ist allem Schrecken mit erstaunlich viel Humor begegnet und oft beschreibt sie typisch pubertäre Situationen, dann hat sie auch wieder sehr tiefsinnige Gedanken, die mich oft wehmütig werden ließen, weil ja bekannt ist, dass sie die Träume, die sie da beschreibt nie leben konnte. 

    Auch als besondere Form der geschichtlichen Dokumentation ist das Tagebuch zu beschreiben, witziger Weise wird das im Laufe des Tagebuches sogar öfter angesprochen. Es ist definitiv keine verschwendete Lebenszeit, sich mit dem Tagebuch befasst zu haben.

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    GothicQueens avatar
    GothicQueenvor 7 Monaten
    Anne Frank Tagebuch

    Anne Franks Tagebuch ist eigentlich ein Kapitel für sich. Wer kennt es nicht aus der Schule? Gelesen haben wir es dort zwar nicht, bloß angesprochen. Ich hatte damals aber ein Referat über sie und habe das Buch daher gekauft. Und zu dem Zeitpunkt (10.Klasse) zum ersten Mal gelesen. Mittlerweile habe ich es, glaube ich, schon dreimal gelesen. Und würde es immer wieder lesen. Das Buch ist eine unfassbare Geschichte. Vielleicht hat der eine oder andere ja auch eine Verfilmung darüber gesehen. Mittlerweile gibt es wohl sogar ein Comic-Buch, welches das Tagebuch widergibt. Es geht letztendlich um das Teenager-Mädchen Anne Frank. Sie und ihre Familie sind jüdisch. Ursprünglich kommt Anne aus Frankfurt, doch wohnt sie mit ihrer Familie in den Niederlanden. Während des zweiten Weltkriegs muss die Familie sich verstecken, um nicht in ein Konzentrationslager gebracht zu werden. Mit Hilfe von Bekannten werden sie in einem Hinterhaus untergebracht. Tagsüber wird im Vorderhaus gearbeitet und alle  müssen ganz leise sein. Außerdem ist die Familie nicht allein. Eine weitere Familie wird mit ihnen dort untergebracht. Und ein einzelner Herr. Insgesamt sind sie dort zu acht, wovon Annes Familie vier Personen ausmacht. Lebensmittel bekommen sie von ihren Freunden gebracht, auch wenn diese eigentlich immer zu wenig sind, da es Lebensmittel nur gibt, wenn man diese in Lebensmittelmarken eintauscht und die Freunde nicht auffallen dürfen, weil sie weitere acht Personen satt machen müssen. Über zwei Jahre sind sie in diesem Hinterhaus. Und Anne schreibt währenddessen Tagebuch. Sie schreibt von ihren Ängsten, Gefühlen und Erlebnissen. Sie beschreibt wie sie alle zusammen leben, wie sie Radio hören und darauf hoffen, dass der Krieg bald vorbei ist. Das ganze passierte wirklich. Und am schlimmsten ist, dass irgendwer die Familien verpetzt hat und sie dann doch noch in ein Konzentrationslager gebracht worden sind. Und das, kurz bevor der Krieg zu Ende war. Der einzige Überlebende war Annes Vater, der auch später die Tagebücher seiner Tochter veröffentlichte. Anne und ihre Schwester sind vermutlich im KZ Bergen-Belsen an Typhus gestorben. Das Hinterhaus kann man heute wohl noch in den Niederlanden besichtigen. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen. Für Biografie-Liebhaber und Geschichts-Interessierte vor allem. Auch so ist es auf jeden Fall lesenswert. Ich werde es bestimmt das eine oder andere Mal nochmal lesen.

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    Yurelias avatar
    Yureliavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe eine Menge aus dem Buch gezogen. Es hat an Wichtigkeit nicht verloren und begleitet mich in Gedanken noch immer...
    Anne Frank: »Gesamtausgabe«

    Anne Franks Gesamtausgabe gibt einen ausführlichen Einblick in Annes Geschichte, in ihr Leben im Hinterhaus und in die Entstehung des Tagebuchs und dessen spätere Veröffentlichung.
    Annes Tagebuch hat mich schon vor fast 15 Jahren sehr beeindruckt und mich motiviert, meine eigenen Tagebücher weiterzuschreiben und sie nicht aufzugeben.
    Bisher kannte ich nur die normale Taschenbuchausgabe von 2004.
    In dieser Gesamtausgabe lernt man Stück für Stück jedes geschriebene Wort von Anne kennen, auch ihre Geschichten.
    Es gab wirklich einige Dinge, die ich nicht über sie wusste und mir so gar nicht bekannt waren. Mir war nicht bewusst, dass die Hinterhaus-Bewohner wirklich im letzten Transport nach Westerbork saßen. Das macht die ganze Geschichte noch dramatischer und tragischer, denn: Sie hatten beinahe alles überstanden. Es war so verdammt knapp!
    Ich bin übrigens im  Nachhinein sehr überrascht darüber, wie viel Anne doch auf die politische Situation eingegangen ist. Das hatte ich so überhaupt nicht in Erinnerung.

    Zunächst berichtet Anne sehr ausgelassen und fröhlich über die Ereignisse in ihrem Leben. Kaum im Hinterhaus angekommen, rutscht die Stimmung ab, Anne wird zunehmend frustrierter und das Verhältnis zu ihrer Mutter wird schlechter und schlechter. Bei so einer großen Veränderung, wie der Umzug ins Hinterhaus mit viel zu vielen Menschen auf viel zu kleinem Raum, ist das aber auch kein Wunder. Sie macht in ziemlich kurzer Zeit eine große Entwicklung durch, die bei vielen Teenagern in Annes Alter eigentlich viel langsamer eintritt, wenn überhaupt. Anne wird mit ganz typischen Teenager-Problemen konfrontiert - nur viel heftiger aufgrund des sehr eingeschränkten Raumes.
    Nicht selten baut Anne ihre Luftschlösser, indem sie über die Zeit nach dem Krieg nachdachte, um dem konfliktreichen Alltag im Hinterhaus zu entkommen. Jedes Mal taten mir diese Gedankengänge ihrerseits unendlich in der Seele weh, da sie die Nachkriegszeit ja nicht erleben durfte.
    Man merkt schnell: Das Tagebuch gibt Anne großen Halt in Zeiten, wo sie lieber nicht streitet, um den Hausfrieden nicht zu stören und die Lautstärke nicht unnötig zu erhöhen und Gefahr zu laufen, entdeckt zu werden. Mir würde es vermutlich nicht anders gehen. Ich konnte sie während des Lesens sehr gut verstehen und mich wirklich gut in sie hineinversetzen.
    Bedenkt man, in was für einem Alter und welchem Lebensabschnitt (Pubertät) Anne während der Zeit im Hinterhaus steckt, kann man gut verstehen, wie schwer das alles für sie sein muss.
    Trotz der vielen Ablenkungen, die die Hinterhaus-Bewohner haben, ist die Angst davor, entdeckt zu werden, ein ständiger Begleiter. Die Angst vor Einbrüchen, unbekannten Geräuschen oder Schießereien. Diese Angst und Anspannung beschreibt Anne wirklich sehr gut. Sie gibt generell einen wirklich guten Einblick in das Leben als Untergetauchte mit all ihren Sorgen. Anne wirkt viel älter und reifer, als sie ist. Ihre sorgenfreie Kindheit war zu Ende, als sie im Hinterhaus ankam. Das beschreibt sie selber später, aber merkt dies von Anfang an.
    Wer mir wirklich sehr auf die Nerven ging, war Dussel. Ich habe sein Verhalten bis zum Schluss nicht verstanden. Natürlich waren die ganzen Beschreibungen über ihn subjektiv von Anne eingefärbt. Aber ich habe dennoch versucht, zwischen die Zeilen zu sehen und herauszufinden, warum er so handelte, wie er handelte. Leider vergebens.
    Weil ich ihn bis zum Schluss einfach nicht verstanden habe und er so viel anstellte und Anne so quälte, habe ich eine ähnliche Abneigung gegen ihn entwickelt wie Anne. Frau van Daan ging mir auch immer wieder auf den Keks, aber sie war kein schlechter Mensch und man konnte schon erahnen, was sie antrieb. Bei Dussel konnte man das nicht.
    Dussel ist einfach nur egoistisch gewesen - und das in einer solchen Situation. Ein egoistisches Arschloch im Hinterhaus. Ich begreife nicht, warum man sich in so einer Situation auch noch so egoistisch aufführen muss. Damit macht man sich und den anderen doch das Leben nur noch schwerer, obwohl man doch im selben Boot sitzt.
    In Annes Frust, als Dussel und Frau van Daan sie anfangs immer wieder kritisierten, konnte ich mich gut reinfinden. Ähnliche Erfahrungen habe ich tatsächlich selber mal machen müssen, deswegen kochte ich mit Anne mit und konnte nachempfinden, wie sie sich fühlte.
    Anne hat sich in ihrer Zeit im Hinterhaus vom fröhlichen, etwas oberflächlichen Schulmädchen zu einem nachdenklichen, hinterfragenden und ruhigem Mädchen gewandelt.
    Die zweite Anne ist mir definitiv lieber, aber ich glaube, ohne das Hinterhaus hätte es diese Anne nie gegeben. Es ist sehr schade, dass sie nicht überlebt hat. Ich hätte sehr gerne noch viele weitere Texte von Anne gelesen. Ihre Geschichten haben mir sehr gefallen und man merkte stark, dass sie versucht hat, vieles in ihnen zu verarbeiteten. Sie steckten so voller Hoffnung. Umso schöner ist es, dass sich Anne auf Papier verewigt hat und man auch heute noch ihre Schreibarbeit lesen kann. Sie hatte recht: Papier ist geduldiger als Menschen.

    Das "Ägypten-Buch", welches mit dieser Ausgabe erstmalig erschien, fand ich wiederum weniger interessant. Die Bilder zu Annes Bildbeschreibungen fehlen komplett, wodurch man sich nur schwer vorstellen konnte, worum es auf den Bildern eigentlich ging. Es wäre besser gewesen, wenn die Bilder einfach mit abgedruckt worden wären, aber vermutlich war das aus urheberrechtlichen Gründen einfach nicht möglich.

    Im Kapitel "Hintergrund und Kontext" wird das Drumherum ums Tagebuch und um Annes Leben beleuchtet und Dinge belichtet, die Anne zwar erwähnt, aber nicht näher erläutert.
    Ich denke, Anne hatte viele Dinge ihrer Zeit als selbstverständlich angesehen, da sie hineinwuchs. Deswegen konnte sie vermutlich gar nicht alles erläutern und hat viele Dinge einfach auch selbst nicht verstanden.
    In dem erwähnten Kapitel wird die Geschichte der damaligen Zeit erläutert und weist noch einmal darauf hin, wie tragisch alles endete und wie knapp alles war.
    Jedoch bekommt man auch einen guten Einblick über die Zeit danach und mit was sich Otto Frank alles herumschlagen musste, als es um die Veröffentlichung des Tagebuchs ging.
    Ich habe großes Mitgefühl mit Annes Vater, der alles verlor und sich dann auch noch mit Vorwürfen herumschlagen musste und das Erbe einer Tochter verteidigen musste, weil Blödsinn darüber verbreitet wurde. Ich frage mich, wie er es nach einem solch großen Verlust schaffte, weiterzumachen.

    Im Anhang befinden sich die Tagebuchversionen a und b.
    Version a (die unbearbeitete Version des Tagebuchs) macht beim Lesen erst bewusst, wie viel Anne gekürzt hatte, nachdem sie den Entschluss gefasst hatte, ihr Tagebuch zu veröffentlichen. Durch Annes Kürzungen ging einiges an Informationen verloren, weil sie ihr unwichtige Passagen strich.
    So zum Beispiel die Herkunft der Katze Mouschi.
    Mouschi taucht in der endgültigen Fassung (d) einfach auf, es wird aber nicht erklärt, wo sie herkommt und zu wem sie gehört, was bei mir zu Verwirrung führte.
    Liest man sich aber die Versionen a und b durch, kriegt man schnell mit, dass Mouschi von den van Daans mitgebracht wurde, um im Hinterhaus für Abwechslung zu sorgen.
    Ein wenig gestört hat mich, dass im Anhang des Buches die Schriftgröße plötzlich geschrumpft ist. So als wäre dieser Teil des Buches weniger wichtig. Sicherlich hat man das getan, um Papier zu sparen und zu verhindern, dass das Buch noch dicker wird, als es ohnehin schon ist. Dennoch hat mich die kleinere Schriftgröße gestört und ich habe viel länger gebraucht, um eine Seite durchzulesen, als sonst. Auch hat es mich minimal mehr angestrengt. Ich hätte es tatsächlich besser gefunden, wenn das gesamte Buch in derselben Schriftgröße abgedruckt gewesen wäre. So hätte ich mich auch nicht umgewöhnen müssen.

    Im Übrigen habe ich ein Zwölf-Monate-Lücke zwischen Dezember 1942 und Dezember 1943 entdeckt und ich glaube nicht, dass es sich hier um die schon erwähnte Lücke vom Herausgeber handelt. Denn es ist eigentlich keine Lücke, da die Texte vorhanden sind. Nur nicht in den Tagebuchversionen a und b.
    Diese Lücke verwirrt mich nach wie vor. Anne geht auf Dinge in diesem Zeitraum ein, die in Version d alle vorhanden sind, aber in den vorigen Versionen komplett fehlen. Das ergibt für mich keinen Sinn. Wenn die Aufzeichnungen verloren gegangen sind, wie kommen sie dann in die Tagebuchversion, die heute die Version ist, die überall verkauft wird? Und warum fehlen sie in den vorigen Versionen?

    Der Stammbaum der Familie Frank, der sich auch hier in diesem Buch befindet, ist sehr interessant anzuschauen. Aber leider ist er auch schon nicht mehr ganz aktuell, da Annes Cousin, Buddy Elias, im März 2015 verstarb. Er war der letzte lebende Verwandte von Anne, der mit ihr damals Kontakt hatte.

    Mein Fazit: 
    Dieses Buch bewegt einen dazu, sich sehr intensiv mit Anne Franks Geschichte zu beschäftigen. Ich habe eine Menge daraus gezogen, gerade wegen der heutigen politischen Situation. Es hat an Wichtigkeit nicht verloren und begleitet mich in Gedanken noch immer...

    Kommentare: 2
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    Maria0001vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Man muss es einfach gelesen haben.
    Was soll ich dazu sonst noch sagen?

    Was soll ich dazu sonst noch sagen, als: man muss es einfach gelesen haben?

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Must-Have! Das Tagebuch berichtet von der Zeit im Versteck und das Schlimmste ist, das man weiß, was mit ihnen später passiert ist...
    Das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus...

    Darum geht es (Klappentext):

    Das Tagebuch der Anne Frank – das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.

    Meine Meinung:

    Anne schreibt sehr ausführlich über ihre Zeit im Versteck. Alle guten "Perioden" und alle Schlechten werden ausfürhlich beleuchtete und analysiert. Sie nimmt später noch immer Bezug auf ihre Einträge und man merkt, dass sie ein junger Teenager ist, der sich entfalten möchte und am liebsten alles hinter sich lassen möchte. Ganz besonders kritisiert sie ihre kleine Familie und distanziert sich immer weiter von ihr. Sie wird immer mehr Erwachsen, teils auch gezwungenermaßen, weil ihr nichts übrigbleibt.
    Aus Anne hätte wirklich eine tolle Schriftstellerin werden können. Die Einträge waren teils zwar ein bisschen lang, aber so gewinnt man einen Tiefen Einblick derjenigen, die untergetaucht sind und nicht erwischt werden wollen/dürfen.
    Das schlimmste am Buch fand ich nicht die Schilderungen ihres Versteckes, sondern zu lesen, was für Hoffnungen sich Anne und die anderen sieben Untergetauchten machen, was für Hoffnungen, Wünsche und Pläne sie für die Nachkriegszeit haben und die ganze Zeit zu wissen, dass sie alle außer Anne's Vater sterben werden. Das hat mich sehr mitgenommen, obwohl ich Anne für ihren Mut, ihre Geduld und ihren Eifer bewundere. Sie wappnet sich für die Nachkriegszeit, um etwas Gutes aus ihrem Leben zu machen.
    Das Buch hat mich tief ergriffen und beleuchtet nicht nur die Interaktionen zwischen den Bewohnern und ihren Helfern, sondern auch die Kriegselemente und ihre Auswirkungen vor denen sie sich so fürchtet.
    Anne hat interessante Gedankengänge und manche Dinge, die sie damals gedacht hat, sind auch noch heute sehr aktuell. An ihrem Fleiß kann man sich ein Beispiel nehmen...

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    sina101s avatar
    sina101vor 2 Jahren
    Anne Frank



    Ein Tagebuch, von dem noch lange die Rede sein wird...

    Anne Frank erhielt an ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch, welches ihr eine Stütze sein sollte und dem sie alle ihre Gefühle anvertraute. Sie nannte es Kitty.
    In ihrem Tagebuch erzählte Anna über ihr Leben als Jüdin. Sie wurde am 12. Juni 1926 in Frankfurt am Main geboren.
    Ab Mai 1940 begann das Elend. Die Deutschen eroberten die Niederlanden (in denen sich die Familie Frank zur Zeit aufhielten) und die Freiheiten der Juden wurden durch unzählige Gesetze beschränkt.
    Am 9. Juli war es so weit und die Franks waren zum Untertauchen gezwungen. 

    Das Tagebuch der Anne Frank lässt einem nachdenklich werden. Sie stand sowohl als Jüdin sowie auch als Mädchen harte Jahre durch und lebte in der permanenten Angst entdeckt zu werden. Die Judenfamilie hatte zwar ein Versteck – aber dieses war noch lange nicht sicher. Die Untergetauchten mussten aufpassen, dass sie nicht zu viel Lärm machten und durften nicht einmal nach draussen. Fast zwei Jahre lang waren sie von der Aussenwelt abgeschnitten und lebten auf engem Raum zusammen.
    "Es beklemmt mich doch mehr, als ich sagen kann, dass wir niemals hinaus dürfen, und ich habe grosse Angst, dass wir entdeckt und dann erschossen werden. Das ist natürlich eine weniger angenehme Aussicht." – Seite 41
    Ich könnte mir nicht einmal vorstellen ein halbes Jahr in einem solchen Haus eingesperrt zu sein und immer in einer solchen Angst zu leben. Da kommen einem seine eigenen alltäglichen Probleme gerade zu lächerlich vor.


    Man hört die Zahl von sechs Millionen Menschen, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen. Stellen Sie sich einmal vor, dass jeder dieser sechs Millionen ein Tagebuch geschrieben hätte. In jedem stünde wieder etwas anderes, aber im Grude würden alle über die Verfolgung, das Unglück und den Tod berichten. Das Tagebuch verdeutlicht, dass sechs Millionen nicht nur eine Zahl ist, sondern, dass jeder einzelne ein eigenes Leben hatte. Jeder hatte Freunde, Eltern, Geschwister, Enkel, Söhne, Töchter ... Jeder von ihnen wurde aus dem Leben gerissen und hat Schreckliches durchmachen müssen. Jeder.

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    diebuecherverruecktevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr traurige Geschichte, die man unbedingt gelesen haben muss
    Das Tagebuch der Anne Frank

                                               Meine Meinung


    Ich war sehr gespannt auf das Tagebuch der Anne Frank, da es ja eine wahre Geschichte ist. Das Buch ist logischer Weise in Tagebuchformat geschrieben und leider bin ich kein Fan vom Tagebuchformat. Ich kam relativ schwer durch das Buch, da die Zeilen relativ eng waren und man natürlich keine normale Handlung hat wie in anderen Büchern. Ich möchte hier auch gar nicht den Inhalt bewerten, da ich finde,dass man keine wahre Geschichte bewerten sollte. Ich bewerte einfach mein Eindruck vom Schreibstil und was mein Gefühl mir sagt.

    Das Buch zu lesen ist schon eine traurige Sache, da man in diesem Buch Anne Frank genau kennen lernt und auch ihre Entwicklung mitbekommt. Sie hat sich in den zwei Jahren im Hinterhaus zu einer jungen Frau entwickelt, die auch Träume hat. Man hat bemerkt wie die Zeit im Hinterhaus sie verändert hat und man ihre Höhen und Tiefen mitbekommen. Man hat Anne richtig kennengelernt und zwar  nicht gerade als eine Musterkind. Auch wenn man es nicht glauben kann, hat Anne sich in dieser Zeit sogar verliebt.  Es war sehr interessant wie sich diese Liebesgeschichte entwickelt hat. Es ist unheimlich traurig, dass man so viel von Anne kennengelernt hat und man in diesem Buch genau erfahren hat, was sie später nach dem Krieg machen  wollte und sie dies nie mache konnte.  Man konnte zwischendrin immer die Hoffnung von Anne verspüren. Alle Mitglieder des Hinterhauses hatten die Hoffnung den Krieg zu überleben. Öfters haben sie von einem  baldigen Kriegsende gesprochen und von einem freien Leben ohne Verfolgung.


    Auch hat man von den schlimmen Umständen erfahren, die in dieser Zeit geherrscht haben. Ich kann einfach nicht glauben, dass die Menschen das in dieser Zeit zu gelassen haben. Wie dumm konnten die Menschen sein und warum sind manche Menschen in dieser Zeit immer noch so dumm? Warum können sie nicht aus dem Fehlern lernen. Hilters Idealen haben über 6 Millionen Juden umgebracht und noch viele andere Menschen. Ich finde, dass schlimmste ist auch noch, dass die Menschen Hilter am Anfang gewählt haben und er erstmal völlig legal an die Macht kam. Und auch das noch nach Hitlers Tod die Menschen an ihm festgehalten haben und ihn unterstützt haben und zwar bis heute noch. Es tut mir sehr leid, dass ich so ausgeschweift bin, aber ich rege mich über solche Sachen sehr schnell auf.

    Das Buch war jetzt nicht ganz so angenehm zu lesen, aber die Geschichte dahinter ist einfach nur traurig und regt gleichzeitig zum Nachdenken an.

    Auch ist es sehr faszinierend wie gut Anne ihre Gedanken auf Papier bringen konnte. Sie war eine unglaubliche Schriftstellerin.


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    BrittaBanowskis avatar
    BrittaBanowskivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein Muss für den heutigen Geschichtsunterricht und unerlässlich, denn durch die absolut reale Schreibweise, heute noch nachvollziehbar
    Ein Tagebuch, das seinesgleichen sucht auch heute noch

    ich bekam das erste Mal mit 14 Jahren das Tagebuch im Schulunterricht der DDR in die Hand.
    Aber wir haben nur ein paar Stellen gelesen, die im Unterricht besprochen wurden und das machte mich neugierig.
    Ich besorgte mir das komplette Buch dann in der hiesigen Bücherei zur Leihe und las es in einem Alter, wo man selbst viele Fragen an das Leben stellt und musste feststellen, dass dieses Buch so wie es geschrieben war, alle Rekorde brach, von Spannung, Verfolgung, Angst, Hunger und allem negativen, was einem Menschen widerfahren kann hat Anne Frank ihr Tagebuch geschrieben, auch noch, als sie längst wusste, dass sie sterben würde. Auch gab sie anderen Mut weiter zu kämpfen bis zum Schluß und es hatte Wirkung, denn sonst wäre dieses Tagebuch nie erschienen
    Den Mut, den dieses Mädchen hatte in der damaligen Zeit hat mich tief beeindruckt, und das tut sie bis heute.
    Ich gebe diesem Tagebuch 5von 5 Punkten, denn dieses ist nicht zu toppen

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    PoetrySlam15s avatar
    PoetrySlam15vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr tolles Buch. Interessant und es informiert über die schlimme Zeit, durch die, die Juden gegangen sind.
    Das Tagebuch von Anne Frank


    --Info--
    Lange lag das Buch in meinem Regal und ich habe es nie gelesen. Doch irgendwann wollte meine Klasse in den Film von Anne Frank gehen. Vielleicht kennen mein "Problem" ja einige. Wenn es ein Film gibt, von dem es auch ein Buch gibt, dann will ich immer erst das Buch lesen und dann den Film anschauen. Und so habe ich in zwei Tagen das Tagebuch von Anne Frank gelesen und bin danach mit meiner Klasse in den Film gegangen.

    --Inhalt--

    Geboren wird Anne (Annelies Marie) Frank am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main als zweites Kind der jüdischen Eheleute Edith Frank-Holländer und Otto Frank. Ihnen war bereits 1926 die Tochter Margot geboren worden. Bis zum Jahr 1933 lebt sie dort ein normales Leben, was sich nach der Machtübernahme der Nazis aber ändern soll. Da sie nicht mehr länger in Deutschland bleiben konnten, flüchtet die Familie aus Deutschland. Der Vater geht, wenige Monate später gefolgt von seiner Ehefrau, als erster in die Niederlande. Anne und Ihre Schwester Margot bleiben zunächst bei der Großmutter in Aachen. In den neutralen Niederlanden, genauer in Amsterdam, finden sie Zuflucht Bis zu Ihrem elften Lebensjahr wächst sie dort sicher und unbeschwert auf. Ab dem Jahre 1940 brechen schwere Zeiten für die Familie Frank an.

    Diese beginnen mit dem Angriff der Wehrmacht auf die Niederlande am 10. Mai 1940. Durch die zahlreichen Gesetze wird das Leben für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger zunehmend erschwert. Am 6. Juli versteckt sich die Familie Frank in einem Hinterhaus in Amsterdam. Durch die Besetzung war es ihnen unmöglich geworden, dass Land zu verlassen. Das Haus liegt an der Prinsengracht 263, dem Geschäftshaus, in welchem Annes Vater arbeitet.

    Außer der Familie Frank verstecken sich noch vier weitere Personen in diesem Haus. Dabei handelt es sich um Hermann van Daan, Petronella van Daan und Peter van Daan. Auguste van Daan bekommt den Vornamen Petronella. Dazu kommt ferner Albert Dussel. Getarnt wird die Eingangstür zur Wohnung durch ein drehbares Bücherregal. Anne beginnt mit intensiven Aufzeichnungen, die sowohl das Leben in diesem Versteck wiedergeben, als auch tagespolitische Ereignisse. Im Mai 1944 beginnt sie mit der Reinschrift ihres Tagebuches, um es nach Ende des Krieges veröffentlichen zu können. Das "Tagebuch der Anne Frank" endet mit dem letzten Eintrag am 1. August 1944. Am 4. August hält am frühen Vormittag ein Fahrzeug mit SS-Oberscharführer Silberhauer und drei Helfern der "Grünen Polizei" vor dem Haus. Alle acht versteckten werden verhaftet, auch die beiden Helfer Viktor Kugler und Johannes Kleimann. Die jüdischen Gefangenen kommen in die Konzentrationslager im Osten. Am 3. September werden sie nach Auschwitz deportiert. Anne und ihre Schwester Margot kommen schließlich nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Anne Frank Ende Februar / Anfang März 1945, wenige Wochen vor der Befreiung des KZ, an Typhus. Ihr Todestag ist unbekannt.

    --Cover--

    Auf dem Cover sieht man die junge Anne Frank. Es ist immer wieder erschütternd und traurig was damals im 2. Weltkrieg passiert ist. Anne Frank hat auf diesem einen Foto gelacht. Sowas hat man zu der Zeit mit diesen Umständen als Juden nicht oft gehabt.

    --Mein Fazit--

    Das ist jetzt das zweite Buch, dies ich gelesen habe, dass um den 2. WK handelt. Es ist interessant ein Tagebuch aus dieser Zeit zu lesen. Das Ende war katastrophal. Da es kein Tagebucheintrag mehr war, sondern wie die Juden im KZ kaltblütig vergast worden sind. Ich war so geschockt, das ich für einige Minuten nicht wusste, was ich machen sollte. So grausam war alles beschrieben. Tränen konnte ich mir auch nicht verkneifen. Einfach nur schrecklich. Wie oben schon erwähnt, habe ich das Buch nur gelesen, da wir den Film anschauen wollten. Auch hier muss ich wieder sagen, dass mir der Film sehr gefallen hat, da er haargenau das Buch wiedergibt. Doch am Ende habe ich wie ein Wasserfall geheult. Sie haben Anne, ihre Mutter und ihre Schwester gezeigt, wie sie ins KZ gebracht wurden und wie sie vorbereitet wurden auf die Vergasung. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Es ist mal etwas anderes, als die anderen Bücher die ich lese. Es ist auf jeden Fall lesenswert. Nicht nur um zu wissen, wie das damals mit den Juden war, sondern auch das so junge Mädchen wie Ane Frank in Angst leben mussten. Anne Frank hat es geschafft sich bei mir im Kopf einzuschweißen. Sie ist irgendwie eine Heldin. Sie war tapfer und stark und hat ihr Leben bis zum Schluss versucht zu leben, wie sie es wollte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Sceptyczkas avatar
    Tagebuch der Anne Frank
    michelle16s avatar
    Letzter Beitrag von  michelle16vor 4 Jahren
    Oh hier lese ich mit, dass Buch habe ich zuhause
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    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.
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    das bislang profundeste editorische Projekt dieser exemplarischen Arbeit gegen das Vergessen

    ein sorgfältig dokumentiertes Stück Zeitgeschichte, das in jeden Bücherschrank gehört.

    Die Bedeutung dieser Gesamtausgabe liegt im Vergleich der Tagebuchfassungen.

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