Anne Frasier Ich bin nicht tot

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Inhaltsangabe zu „Ich bin nicht tot“ von Anne Frasier

Sein Gesicht zu lesen war ihre gesamte Existenz
Drei Jahre lang wurde Detective Jude Fontaine von der Außenwelt ferngehalten. Eingesperrt in einer unterirdischen Zelle hatte sie zu niemandem Kontakt außer ihrem sadistischen Entführer. Nach ihrer Flucht bleibt ihr nur ein unstillbares Verlangen nach Gerechtigkeit. Obwohl ihre Kollegen an ihrer psychischen Gesundheit zweifeln, nimmt sie ihre Arbeit in der Mordkommission wieder auf. Ihr neuer Partner, Detective Uriah Ashby, traut ihrer Zurechnungsfähigkeit nicht, doch ein Killer ist unterwegs und ermordet junge Frauen. Die Detectives haben keine Wahl: Sie müssen zusammenarbeiten, um den Psychopathen zu stellen, bevor er sein nächstes Opfer findet. Und niemand kennt sich mit Psychopathen so gut aus wie Jude Fontaine ...

Spannend bis zur letzten Seite

— buchstabensammlerin

Nicht überzeugend

— brauneye29

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

— LeseAlissaRatte

Packend und spannend bis zum Schluss.

— twentytwo

echt super hoffe das bald eine Fortsetzung kommt

— dini84x

Teilweise vielleicht etwas überzogen, aber überaus spannend! Bitte mit dem zweiten Teil beeilen ;)

— Schattenkaempferin

Ein Thriller, bei dem auch die Ermittlungsarbeit nicht zu kurz kommt, der aber besonders durch die Wendungen beeindruckt

— aly53

Toller Thriller mit überraschendem Ende.

— _dieliebezumbuch

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    Ich bin nicht tot

    brauneye29

    04. February 2018 um 22:08

    Zum Inhalt:Drei Jahre lang wurde Detective Jude Fontaine von der Außenwelt ferngehalten. Eingesperrt in einer unterirdischen Zelle hatte sie zu niemandem Kontakt außer ihrem sadistischen Entführer. Nach ihrer Flucht bleibt ihr nur ein unstillbares Verlangen nach Gerechtigkeit. Meine Meinung:Also so richtig hat mich das Buch nicht gepackt, wobei ich den Anfang echt spannend fand. Aber dann ließ für mich das Buch Immer mehr nach und zog sich teilweise wie Gummi. Schade eigentlich, da der Start des Buches echt gut war.Fazit:Nicht überzeugend  

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  • Unterhaltsame Lesemomente

    Ich bin nicht tot

    tootsy3000

    09. January 2018 um 19:36

    Der Einstieg in diesen Thriller war wirklich Spannung pur! Man befindet sich mit dem noch unbekannten Opfer in den Fängen des Täters und fiebert dem Verlauf dieser Szene geradezu entgegen. Was wird passieren, wie endet diese Episode? Nach dem wirklich spannenden ersten Kapitel erfährt man die Geschichte von Jude Fontaine. Die Detective ist drei Jahre zuvor von einem Unbekannten entführt worden. Der Fall wurde nie gelöst und Jude Fontaine als tot vermutet. Drei Jahre später gelingt ihr die Flucht. Nichts ist mehr so wie es war. Ihr Freund hat eine andere, ihr Platz bei der Polizei neu besetzt. Doch Jude gibt nicht auf. Sie kämpft sich zurück und arbeitet wieder als Detective. An ihren letzten Fall vor dem Verschwinden kann sie sich nicht recht erinnern. Erst als ein Mädchen tot aufgefunden wird und eine Unbekannte an sie herantritt, fängt sie an in ihrer Vergangenheit zu graben und begibt sich damit in tötliche Gefahr…… Der Thriller ist gut durchdacht, hat so manche spannende Szene zu bieten, hat aber auch einige Schwächen bei der Umsetzung. Gänsehautfeeling kam aber durchaus auch auf.  Die Charaktere passen auch gut zu der Geschichte. Jude Fontain ist nicht die einzige Person in der Handlung, die Schwierigkeiten in ihrem Leben zu meistern hat. Ihr Privatleben nimmt reichlich Platz in dem Thriller ein und ist für die Handlung von Bedeutung. Auch das Leben ihres Partner wird etwas genauer durchleuchtet und füllt den Thriller aus.Mein Fazit: Als Ladythriller bezeichne ich Romane wie diesen. Sie weisen eine gute Portion Spannung auf. Verfügen über eine weibliche Protagonistin, der schlimmes wiederfahren ist. Ein paar gute Lesestunden sind garantiert, wenn man diese Art von Thriller mag. Mich hat Ich bin nicht tot bis auf wenige Momente ganz gut unterhalten.

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  • Ich bin nicht tot

    Ich bin nicht tot

    twentytwo

    01. January 2018 um 11:05

    Als es Jude Fontaine nach drei Jahren endlich gelingt, ihrem Entführer zu entkommen, ist sie mehr Zombie als Mensch. Entsprechend schwer fällt es ihr sich in dem für sie zurückgewonnen Leben zurechtzufinden. Trotzdem gelingt es ihr, sich ihren alten Platz, wenn auch mit einem neuen Partner, in der Mordkommission von Minneapolis zurückzuerkämpfen. Dass es sich bei ihrem ersten gemeinsamen Fall ausgerechnet um den Mord an einem jungen Mädchen handelt, weckt in Jude die grausamsten Erinnerungen. In der Annahme sich zu irren, ignoriert sie diese Gefühle zunächst. Doch immer mehr verdichtet sich ihr Verdacht den Täter nicht nur zu kennen, sondern erneut in sein Visier geraten zu sein.FazitEin packender Thriller, der trotz seiner wenig überraschenden Auflösung, den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht erhält.

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  • Packend anders

    Ich bin nicht tot

    Kittyzer

    29. December 2017 um 17:51

    "Ich habe heute Nacht einen Menschen getötet", sagte sie. "Ich habe jemanden umgebracht, um zu dir zurückkehren zu können." Dann drehte sie sich auf dem Absatz um und rannte davon.Ihr ehemaliger Freund mit dem Namen, an den sie sich eben erst erinnert hatte, rief etwas hinter ihr her, aber sie lief einfach weiter. Zurück in die Dunkelheit. Und Gott mochte ihr beistehen, aber für ein paar kurze Augenblicke dachte sie tatsächlich darüber nach, zu dem Keller zurückzukehren - zu dem Verlies und zu dem toten Mann, bei dem sie sich fast schon wünschte, ihn nicht erschossen zu haben.--INHALT:Nach drei Jahren in Gefangenschaft ist es Detective Jude Fontaine gelungen, ihren Entführer und Peiniger zu überwältigen und sich in Sicherheit zu bringen. Doch zurück in der Wirklichkeit merkt sie schnell, dass sie auch hier keine Ruhe und Geborgenheit zu erwarten hat. Alles hat sich verändert, auch sie selbst. Doch sie ist fest entschlossen, zu ihrem Job als Polizistin zurückzukehren - gegen den Willen ihres neuen Partners Uriah Ashby, der sie für nicht zurechnungsfähig hält. Als sie zu einem neuen Fall gerufen werden, stellt sich jedoch heraus, dass Jude erstaunliche Fähigkeiten entwickelt hat: Sie kann Menschen lesen, was ihnen die entscheidenden Hinweise auf den Täter liefern könnte...MEINE MEINUNG:Im Genre der Thriller noch etwas Neues zu finden, erweist sich mittlerweile als relativ schwierig. "Ich bin nicht tot" nimmt als Ausgangsszenario eine Entführung, macht daraus dann aber etwas ganz anderes: Denn als Leser lernt man die Protagonistin nur im bereits gebrochenen Zustand nach den drei Jahren des Martyriums kennen, was so spannend wie erschreckend ist. Der Schreibstil ist teilweise etwas distanziert, aber lebendig in der Sprache und dadurch mitreißend, aber auch schonungslos.Jude Fontaine ist sicherlich keine einfache Hauptfigur - bei dem, was sie erleiden musste, überrascht das nicht. Teilweise erscheint sie ein wenig zu tough, aber ihre Verletzlichkeit und das schlimme Trauma schimmern immer wieder durch. Ihre Willenskraft ist ein starker Charakterzug, der von der trotzdem vorhandenen Empathie für Opfer nur noch untermalt wird. Ihr Kollege und Partner Uriah Ashby hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und traut ihr anfangs nicht. Er taut mit der Zeit auf, aber ein paar seiner Entscheidungen sind nur schwer nachzuvollziehen. Die Nebenfiguren bleiben leider ein bisschen blass und besonders der Täter entspricht durchaus dem Klischee, aber darüber lässt sich hinwegsehen.Denn spannend ist das Ganze allemal. Neben den Morden an jungen Mädchen, die Jude und Uriah aufklären müssen - und die gut mit vergangenen Fällen verwoben werden - ist Jude auch auf der Suche nach dem Haus, in dem sie die drei Jahre festgehalten wurde, um endlich abschließen zu können. Leser sollten nicht zimperlich sein, denn einige Geschehnisse sind durchaus ziemlich brutal, und auch das, was der Protagonistin angetan wurde, lässt nicht kalt. Einige Verbindungen zum Ende hin konnte ich früh erahnen, andere wiederum haben mich überraschen können, sodass auch der Schluss größtenteils rund wirkt. Der Roman ist ein Einzelband - aber einem zweiten Teil wäre zumindest ich nicht abgeneigt.FAZIT:Anne Frasiers "Ich bin nicht tot" ist ein packender und teils durchaus brutaler Thriller, der mit den beiden Hauptfiguren und den Verbindungen zwischen einzelnen Fällen punkten kann. Ein paar Schwächen fallen da nicht stark ins Gewicht. Gute 4 Punkte!

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  • Teil 1 einer neuen Thrillerreihe

    Ich bin nicht tot

    Blackfairy71

    05. December 2017 um 15:59

    Nach drei Jahren kann Jude Fontaine, Detective beim Morddezernat von Minneapolis, ihrem brutalen Entführer entkommen. Jeder glaubte, sie sei inzwischen tot und deswegen war die Suche nach ihr zwischenzeitlich eingestellt worden. Und obwohl ihre Kollegen an ihrer psychischen Gesundheit zweifeln, gibt ihre Chefin ihr eine Chance und stellt sie wieder ein. Ihr neuer Partner, Uriah Ashby, der erst nach ihrem Verschwinden dort anfing, traut Judes Zurechnungsfähigkeit nicht wirklich, besonders, nachdem er von ihrer Vergangenheit und ihren familiären Verbindungen erfährt. Allerdings hat auch Uriah sein Päckchen zu tragen. Aber gerade jetzt wird jeder Mann und jede Frau gebraucht, denn in Minneapolis geht anscheinend ein brutaler Killer um, der junge Mädchen erst entführt und dann tötet. Und Jude hat während ihrer jahrelangen Isolation eine Fähigkeit entwickelt, die bei der Suche nach dem Täter nützlich sein könnte, denn mit Psychopathen kennt sie sich besser aus als jeder andere...Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Testleserunde im Forum der Büchereulen lesen. Danke noch mal für die Organisation und auch an den Heyne-Verlag, der die Testexemplare zur Verfügung gestellt hat. "Ich bin nicht tot" ist das erste Buch von Anne Frasier, das ich gelesen habe, obwohl ich noch zwei weitere von ihr auf dem SUB habe. Es ist wohl auch der erste Teil einer neuen Reihe, zumindest lässt das Ende eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von Jude und Uriah erahnen. Ich würde einen weiteren Teil auf jeden Fall lesen. Aber jetzt erst mal zu diesem hier: Mir hat das Buch gut gefallen. Anne Frasier hat natürlich das Thrillergenre nicht neu erfunden und es gibt einiges in der Handlung, das man auch aus anderen Geschichten kennt. Wie auch bei anderen Autoren, spielt das Privatleben der beiden Hauptfiguren eine große Rolle. Aber ich denke, für den ersten Teil einer Reihe ist das normal, um die Figuren kennen zu lernen und gewisse Handlungen und Reaktionen nachzuvollziehen. Und im Laufe der Handlung ergeben sich dann auch die Verbindungen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist anschaulich, lebendig und es gibt keine endlos langen, verschachtelten Sätze. Ich fand die Geschichte zu keiner Zeit langweilig und auch wenn mich die Auflösung nicht überrascht hat und ich den Täter schon vermutet hatte, hat mir das Ende doch gut gefallen. Auch wenn das Ganze als Thriller deklariert ist, fließt hier nicht das Blut in Strömen, aber trotzdem ist es von Anfang an spannend und fesselnd.Jude mochte ich von Anfang an. Sie hat einiges durchgemacht und ist trotzdem immer noch fest entschlossen, das Leben zu meistern und als Polizistin den Menschen zu helfen. Auch Uriah - ein ungewöhnlicher Name übrigens - hat einiges, das er mit sich herumschleppt. Vielleicht ergänzen sich die beiden deswegen. Mir hat "Ich bin nicht tot" gut gefallen und ich würde mich freuen, mehr von Jude Fontaine zu lesen. 

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    • 7
  • Karma-Clearing auf Thrillerart. Unterhaltsame, pfiffige Figuren.

    Ich bin nicht tot

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. December 2017 um 09:10

    Wenn man glaubt, es kann nicht schlimmer kommen: Es kann.Jude ist so eine Art magnetischer Anziehungspunkt für Lebenstraumen. Dabei erweckt sie gar nicht den Eindruck, als sei sie traumatisiert. Auf den ersten Blick eine Polizistin. Auf den zweiten Blick: zerbrochen.Detective Jude Fontaine kann nach drei Jahren Gefangenschaft ihrem Peiniger entkommen und kehrt in den Polizeidienst zurück. Natürlich ist nichts mehr so wie es war. Ihr Lebensgefährte hat eine neue Frau an seiner Seite, ihre Kollegen halten sie für nicht dienstfähig. Sie ist nicht mehr so wie sie früher war. Verständlicherweise.Interessante Charakterisierung. Allerdings nur dann, wenn man selbst keine traumatisierten Menschen kennt. Denn Jude hat sich im Griff. Vielleicht eine, zwei, drei Persönlichkeitsabspaltungen, aber das gehört wohl zum Überleben nach solchen Schicksalen. Okay, das mit der Glaubwürdigkeit hat bei mir nicht so funktioniert. Macht nichts, Jude unterhält. Und ihr neuer Partner Uriah Ashby auch. Denn anfangs scheinen sie so gar nicht zu harmonieren, dabei knabbert Ashby selbst noch an seiner Vergangenheit.Nun will Jude natürlich das Haus wiederfinden, in dem sie gefangen gehalten wurde. Und obendrein einen Psychopathen stellen, der jungen Mädchen Köpfe abhackt. Wie sehr dieser Fall mit ihren zu tun hat, wird erst im Laufe der Handlung klar. Dabei zieht Frasier alle Fäden.Sehr unterhaltsam entwickelt Frasier den Thriller, der zwischen Spannung und abwechslungsreicher Unterhaltung hin- und herpendelt. Leider schleichen sich auch einige Stellen in den Plot, die etwas öde wirken. Langatmig. Überflüssig. Aber die bleiben im überschaubaren Rahmen.Stark ist der Hintergrund der Hauptfigur Jude, denn so Entführungen färben ab. Auf die Figur. Und das ist bei Jude passiert, abgesehen von ihren erweissten Haaren. Stark ist auch ihr Partner Ashby, der einerseits mitfühlend mit Jude ist, dann wieder knallhart, kollegial, zwischendurch will er sie loswerden und manchmal kämpft er mit seiner eigenen Vergangenheit.Als Leser darf man dabei allerdings nicht zu viel auf Glaubwürdigkeit setzen. Denn traumatisierte Menschen ähneln in der Wirklichkeit wohl kaum Jude.Dennoch ist dieser Thriller mal eine Abwechslung, denn einen solchen Entführungs-Trauma-Hintergrund der Hauptfigur habe ich so noch nicht gelesen.

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  • Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Ich bin nicht tot

    aly53

    20. November 2017 um 09:38

    Schon früher habe ich die Thriller von Anne Frasier sehr gern gemocht. Als ich jetzt hörte, das es neues von ihr gibt, war ich sehr gespannt auf mehr.Hierbei handelt es sich um den Auftakt der Jude Fontaine Reihe.Der Schreibstil von Anne Frasier ist sehr einnehmend, fließend und bildgewaltig. Im Nu war ich von dem Buch nicht mehr wegzubekommen. Der Sog hatte mich einfach wieder einmal erfasst.Der Einstieg begann gleich sehr nervenzehrend und explosiv. Man taucht ein, in Judes Leben und begreift, was in ihr brennt, was sie erleidet, welche Qualen sie aussteht. Dabei ist ihre Entführung, die sie von ihrem früheren Leben abschnitt, nicht Vergangenheit. Sie ist präsent, man spürt sie mit jedem Atemzug.Man fühlt  mit ihr, leidet stumm und wartet voller Spannung, was als nächstes folgt.Bei diesem Thriller erfährt man verschiedene Perspektiven, aus der Sicht eines Erzählers. Man erlebt Jude, Uriah, aber auch den Täter hautnah. Das verschafft nicht nur mehr Raum, dadurch wird es einfach greifbarer und man zittert nur umso mehr mit.Jude ist eine Frau, die mir sofort ans Herz ging. Sie ist kaputt, ohne Frage. Aber wie kann sie das auch nicht sein, bei dem was sie mitmachen musste. Wie kann eine Seele so etwas ertragen, ohne Schaden zu nehmen?Doch anhand Jude wird sehr gut aufgezeigt, das man nicht zerbrechen muss. Das man Stärke besitzt, die auftstehen und weitermachen lässt.Man erfährt mit der Zeit immer mehr über ihren Hintergrund und was sie selbst als Menschen ausmacht. Dadurch kann man sich noch besser in sie hineinversetzen und ihrem Handeln folgen.Dabei geht es nur vordergründig um Jude und ihr Martyrium. Da draußen ist längst noch ein anderer Psychopath, der junge Frauen in seine Gewalt bringt, ermordet.Jude und ihr neuer Partner nehmen die Fährte auf und niemand kann das Böse so gut sehen, wie Jude selbst.Wird es ihr letztlich dabei helfen , ihn zu schnappen oder ist es ihr eigener Untergang?Mir hat dieser Thriller wirklich enorm gut gefallen. Anne Frasier versteht es den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten und immer wieder hochschellen zu lassen. Sie legt langsam Fährten und ist man erstmal auf einer rechten Spur, so tut sie das unmögliche. Sie schwenkt in eine andere Richtung und stürzt den Leser somit vollends in Verwirrung.Dabei hatte ich oftmals tatsächlich das Gefühl, das Judes Leben enorm viel Raum einnimmt. Aber genau dieser Umstand ist auch wichtig, um sie besser verstehen und verinnerlichen zu können.Nicht selten hatte ich Angst, sie verliert sich dabei selbst und verfällt dem Wahnsinn.Es gab einige Szenen, die haben mir einfach nur Gänsehaut über den Rücken rieseln lassen. Ich kam kaum zum Luft holen, weil ständig neues passierte.Und während man in die Seele und die Qualen der Ermittlerin eintaucht, folgt man auch voller Spannung den Emittlungen. Diese sind nicht weniger gut ausgearbeitet, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, daß man den Fokus etwas mehr darauf gerichtet hätte.Ich hatte keine Ahnung wohin mich das Ganze führen würde, doch plötzlich war alles an seinem richtigen Platz.Man sah klar und wusste plötzlich, warum es so war, wie es war.Es war nachvollziehbar, schockierend und machte mich sprachlos.Das Böse ist zum greifen nah und man taucht in die Abgründe ein, die tiefer kaum sein könnten.Ein Thriller der pures Grauen auslöst und an den Rand der Belastbarkeit bringt.Es geht um Schmerz.Emotionalen, körperlichen. Dabei versteht es die Autorin , dies recht eindringlich zu verdeutlichen. Es zeigt auf, was man durchlebt, was es mit den Menschen macht, wie es sie verändert. Welche Qualen, welche Zerrissenheit und welche Kämpfe es bedeutet. Aber man begreift auch, wie das Umfeld damit umgeht.Vergangenheit ist nicht länger Vergangenheit. Präsenter und greifbarer denn je. Die Grenzen verschwimmen unmerklich ineinander. Alles explodiert über einem und der Tumult bricht los.Ein Thriller dessen Wendungen mich ganz besonders in Atem gehalten haben und dessen Abschluss wirklich sehr gut gelungen ist. Es ist zwar nicht sehr blutig, dennoch ist es psychologisch sehr gut ausgearbeitet und bringt den Leser wirklich zum zittern und mitfiebern.Eine Thematik die nicht kaltlässt uhd deswegen auch so mitreißt. Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband.Fazit:Anne Frasier ist zurück.Ihr Auftakt der Jude Fontaine Reihe ist sehr komplex, nervenzehrend und abgründig.Eine Frau die weiß, was Qualen bedeuten und ein Täter, der immernoch auf der Jagd ist.Eine komplexe Handlung und Charaktere , die unweigerlich ans Herz wachsen.Das Wort Schmerz bekommt eine völlig neue Bedeutung und man begreift, das die Abgründe enorm tief werden können.Ein Thriller, bei dem auch die Ermittlungsarbeit nicht zu kurz kommt, der aber besonders durch die Wendungen beeindruckt.Unbedingt lesen.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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  • Toller Thriller mit überraschendem Ende.

    Ich bin nicht tot

    _dieliebezumbuch

    19. November 2017 um 19:30

    Handlung: Drei Jahre lang wurde Detective Jude Fontaine von der Außenwelt ferngehalten. Eingesperrt in einer unterirdischen Zelle hatte sie zu niemandem Kontakt außer ihrem sadistischen Entführer. Nach ihrer Flucht bleibt ihr nur ein unstillbares Verlangen nach Gerechtigkeit. Obwohl ihre Kollegen an ihrer psychischen Gesundheit zweifeln, nimmt sie ihre Arbeit in der Mordkommission wieder auf. Ihr neuer Partner, Detective Uriah Ashby, traut ihrer Zurechnungsfähigkeit nicht, doch ein Killer ist unterwegs und ermordet junge Frauen. Die Detectives haben keine Wahl: Sie müssen zusammenarbeiten, um den Psychopathen zu stellen, bevor er sein nächstes Opfer findet. Und niemand kennt sich mit Psychopathen so gut aus wie Jude Fontaine … Meinung: Das Cover dieses Buches finde ich wenig spektakulär. Da hätte die Autorin (oder wer auch immer für die Gestaltung des Covers zuständig war), sich etwas anderes einfallen lassen können. Meiner Meinung nach, passt dies nicht zu diesem Thriller. Der Klappentext spiegelt zu 100% wieder, worum es hier in diesem Thriller geht. Unsere Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Detective Jude Fontaine. Zu Beginn der Geschichte erfährt man, dass sie seit drei Jahren in einer Entführung lebt & von ihrem Peiniger, in einem sehr dunklen Keller (ohne Fenster) gefangen halten wird.  Direkt am Anfang schafft sie jedoch die Flucht & ist auf der Suche, nach ihrem alten, normalen Leben. Sie nimmt sogar wieder eine Stelle in der Mordkommission an. Dort wird ihr auch ein neuer Partner zugeteilt. Detective Uriah Ashby. Zuerst harmonieren die beiden nicht ganz so miteinander, aber während des Buches werden die beiden echte Freunde. Kurz nachdem sie ihren alten Job wieder angenommen hat, werden Mädchen plötzlich vermisst & von einem Mädchen findet man auch nur den Kopf vor. Neben der Aufklärung dieser Fälle ist Jude auch noch auf der Suche, nach dem Haus, in dem sie so viele Jahre gefangen gehalten wurde. Werden die Fälle der Mädchen aufgeklärt? Findet Jude das Haus ihres Entführers wieder? Lebt ihr Entführer noch? Hat er vielleicht was mit den anderen Fällen zu tun? & was ist eigentlich mit ihrer eigenen Familie? Dies sind sehr viele Fragen, die man sich während des gesamten Buches stellt. Erst zum Schluss wird man wirklich über alle Fragen aufgeklärt & das Buch ist auch zu keiner Sekunde vorhersehbar. Mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet.  Der Schreibstil der Autorin macht dieses Buch auch wirklich spannend. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen & hatte es innerhalb von 2 Tagen auch zu Ende gelesen, da ich es einfach durchgehend als spannend empfunden habe. Je mehr man auch über die Vergangenheit von Jude erfährt, desto mehr hat man eine bestimmte Person im Kopf, die hinter all dies stecken könnte .. doch am Ende kommt alles anders! Das Ende fand ich ein bisschen plump & ich würde mir wünschen, dass noch mehr Fälle durch Jude & Uriah gelöst werden. Vielleicht auch, dass man noch mehr zwischen den beiden mitbekommt. Ich danke dem Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne!!

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