Anne Freytag Den Mund voll ungesagter Dinge

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.

Ein wirklich toller Roman, der die Liebe so wiedergibt wie sie ist und klarstellt, dass es in der Liebe keine Unterschiede gibt.

— Mimmi2601
Mimmi2601

So unglaublich schön geschrieben und für mich ganz klare Leseempfehlung und Jahreshighlight!

— Ro_Ke
Ro_Ke

Die Seiten fliegen nur so dahin! Für alle Liebesgeschichten-Liebhaber UND alle Liebesgeschichten-Vermeider ein Muss! Highlight 2017

— Bandelo
Bandelo

Mein Jugendbuch-Highlight 2017 und definitiv eine der schönsten Liebesgeschichten überhaupt. Unbedingt lesen!

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Ein sehr bewegende, tiefgründige und wunderbar geschriebene Geschichte über Liebe, Gefühle, Zuneigung und Verletzbarkeit.

— Uwes-Leselounge
Uwes-Leselounge

Eins meiner bisherigen Jahreshighlights 2017! Emotional, eigen, authentisch, sagenhaft,... - es gibt nicht genug Adjektive für dieses Buch!

— Benni_Cullen
Benni_Cullen

Ein absolutes Jahreshighlight. Unglaublich schön, tausende Tränen und das alles ohne Kitsch. Ein absolutes Must-Read!

— Michicorn
Michicorn

Ein gutes YA-Buch über ein wichtiges Thema, aber zur absoluten Begeisterung hat mir noch etwas gefehlt.

— Lorbeerchen
Lorbeerchen

Ich liebe Sophie und Alex Anne Freytag hatt super tolle Charaktere inbdem Buch. Man vetliebt sich einfach!

— NiciBookdragon
NiciBookdragon

Schön, dass es mal eine Liebesgeschichte zweier Mädchen ist.

— andrinasbooks
andrinasbooks

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  • Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Mimmi2601

    Mimmi2601

    25. July 2017 um 20:04

    Meine Meinung: Die Bücher von Anne Freytag wollte ich schon sehr lange immer mal wieder gerne lesen, vor allem auch weil ich nur gutes darüber gehört habe, aber irgendwie habe ich mir sie nie gekauft, da immer wieder ein anderes Buch dazwischen kam. Als ich dann ,,Den Mund voll ungesagter Dinge“ in der Stadtbibliothek habe stehen sehen, dachte ich mir: Komm nimmst du es mal mit. Am selben Tag noch habe ich das Buch dann angefangen zu lesen und ich muss sagen, dass es mich wirklich begeistert hat. Nun aber mal Schritt für Schritt und das heißt ich fange einmal beim Cover an, welches sehr schlicht gehalten ist. Es ist komplett rot und unten rechts kann man ein Mädchen von hinten sehen. Die Schrift ist in Großbuchstaben und Regenbogenfarben gehalten und nimmt den größten Teil des Covers ein. Ganz oben kann man den Namen der Autorin (auch in Großbuchstaben) in weiß sehen. Etwas unterhalb des Buchtitels ist das Genre abgebildet. Ich persönlich finde das Cover sehr schön und passend zum Buch gestaltet. Vor allem die Regenbogenfarbene Schrift passt zum Inhalt, da es um die Liebesgeschichte zweier Mädchen geht (um jetzt nicht den Begriff LGBTQI zu verwenden, denn Liebe ist für mich Liebe und da gibt es auch keine Ausnahmen). Der Schreibstil hat mir auch sehr sehr gut gefallen, da er sehr locker und leicht war, was dazu führte, dass es sehr angenehm war diese Geschichte zu lesen. Das Buch lässt sich locker in ein bis zwei Tagen lesen, da man mit einer Leichtigkeit durchkommt und wäre ich nicht so viel unterwegs gewesen, hätte ich das Buch bestimmt auch in zwei Tagen gelesen. Nun aber zu den Figuren. Diese haben mir auch wirklich sehr gefallen. Sie waren alle gut herausgearbeitet. Vor allem mit Sophie konnte ich mich super identifizieren, da ich ihre bockige Haltung (vor allem am Anfang) mega nachvollziehen konnte. Ich glaube aber insgeheim, dass ich mich auch sehr gut mit ihr identifizieren konnte, weil selber so ein Teil von Sophie in mir steckt und deswegen war sie mir von Anfang an einfach total sympathisch. Aber auch Leon mochte ich total gerne, da er dieses unschuldiges-Kleinkind-Image hatte und ich ihn an manchen Stellen einfach nur hätte knuddeln können, da er so süß zu Sophie war. Generell kann ich aber sagen, dass ich alle Charaktere toll fand und diese auch super in ihre ,,Rollen“ gepasst haben. Der Inhalt hatte mich ohnehin schon angefixt und dadurch erhoffte ich mir eine wunderschöne Liebesgeschichte, welche sie auch definitiv war. Der Charme dieses Buches liegt gerade darin, dass die Ereignisse immer aus dem unperfektesten Blickwinkel dargestellt werden, wodurch man sich auch sehr gut in die jeweilige Situation hineinversetzen kann. Außerdem legt Anne Freytag keinen Wert darauf, dass ihre Charaktere megasympathisch sind, sondern sie beschreibt diese so wie sie eben sind, wodurch ich mich auch beim lesen direkt wohlgefühlt habe und auch nicht das gefühl aufgekommen ist, dass alles zu perfekt ist. Dadurch hat man auch gleichzeitig das Gefühl eine wirkliche Familie durch das Buch zu begleiten und nicht irgendeinen perfekten Abklatsch. Das hat das lesen vor allem auch sehr realistisch gestaltet, was mir wirklich sehr gut gefiel, da man das wirklich nicht bei vielen Büchern – zumindest nach näherem Betrachten – behaupten kann. Besonders punkten kann bei mir auch das Gespräch darüber, wie es wohl wäre, wenn die beiden Mädchen Buchcharaktere wären. Dabei kommen sie zu dem Entschluss, dass sie miese Buchcharaktere werden und das trägt wieder nur dazu bei, dass das Buch sehr realistisch gegen über anderen Büchern ist. In anderen Büchern ist es nämlich meist so, dass das Mädchen sich beispielsweise als durchschnittlich sieht, aber eigentlich doch das perfekte Aussehen hat, aber dafür auch schüchtern ist und der Typ ist dann natürlich der BadBoy der Schule. Gerade diesen Realismus schätze ich ungemein an diesem Buch, da solche heutzutage nur noch selten anzutreffen sind – zumindest kommt es mir so vor. Und damit wären wir auch schon beim Hauptthema dieses Buches: der gleichgeschlechtlichen Liebe. Dieses Thema wird von Anne Freytag in dem Buch super aufgegriffen. Generell finde ich es schade, dass das Thema noch so umstritten ist und ich finde auch den Begriff LGBTQI-Romane unpassend, da es für mich nichts anderes ist, als wenn sich ein Mann und eine Frau lieben. Für mich ist Liebe einfach Liebe, egal ob sich vielleicht jetzt zwei Frauen lieben oder auch zwei Männer. Das ändert schließlich nichts daran, dass sie sich lieben. Vielleicht finde ich es auch deswegen super, wenn Autoren dieses immer noch umstrittene Thema aufgreifen und ein Buch darüber schreiben oder Elemente davon in ihr Buch mit einfließen lassen. Im gesamten Buch wird der Begriff ,,lesbisch“ auch nicht oft erwähnt, was ich ebenfalls sehr gut finde, da im Buch auch klargemacht wird, dass dies eine völlig unnötige Beschreibung oder Kategorie ist. Abschließend kann ich zu dem Buch nur sagen, dass es die gleichgeschlechtliche Liebe super wiedergibt und sie als das sieht, was sie ist, nämlich: Liebe. Ganz normale und einfache Liebe und nichts anderes. Es ist einfach ein Roman der eine ganz normale Liebesgeschichte erzählt, nichts anderes und auch nicht mehr oder weniger und gerade deswegen kann ich das Buch nur jedem empfehlen. Fazit: Ein wirklich toller Roman, der die Liebe so wiedergibt wie sie ist. Ein Roman, der aufgreift, dass es in der Liebe keine Unterschiede gibt. Und genau das finde ich so toll an diesem Buch, da es schlichtweg einfach nur realistisch ist. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen und es jedem nur ans Herz legen. Aus diesen Gründen vergebe ich dem Buch 5/5 Sternen.

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  • Ungesagtes kann ja so schön sein!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Ro_Ke

    Ro_Ke

    18. July 2017 um 20:50

    Klappentext (Lovelybooks): Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert. Meine Meinung: Von Anfang bis Ende, konnte mich Anne Freytag mit ihrem Schreibstil vollends begeistern.  Sie besitzt ein unglaubliches Gespür dafür, tief in die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer Protagonistin hinein zu fühlen, um sie dann in ganz wundervolle Weise, in Worte zu verpacken. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich, als 30jähriger Mann, sehr gut in das Gefühlsleben eines 17jährigen Mädchens hineinversetzen konnte.  Zudem hat die Geschichte einen wunderbaren Verlauf, was ihr Tempo betrifft. Sie gibt den Gefühlen genug Raum, sich entwickeln zu können, ist zu keinem Moment kitschig und voller Feingefühl ihrer Thematik gegenüber.  Fazit: Möge Anne Freytags Mund noch voller vieler ungesagter Dinge sein, die sie dann so wunderschön in ihre Bücher verpackt.  Ganz klare Kaufempfehlung!

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  • Leserunde zu "Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Zalira

    Zalira

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag zu lesen. Wir beginnen am  01.07.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür.  Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!  Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. Viel Spaß uns allen :)

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    • 39
  • Für alle ein Muss!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Bandelo

    Bandelo

    17. July 2017 um 16:49

    Erster Satz: Es schüttet.      Wie komme ich zu dem Buch? Es ist in der Top 3 Voting Challenge im Juli gewählt worden.                Cover und Einband: Das Cover ist knallig rot, der Titel ungleichmäßig und doch gerade geschrieben, die Zeichnung eines Mädchens mit schwarzen Haare und Dutt von hinten ist zu sehen. Es passt wunderbar zu der Geschichte.         Layout: Jedes Kapitel hat eine passende Überschrift, sowie ein liebevoll gezeichnetes Symbol darüber. Die Kapitel sind immer unterschiedlich lang. Mal ein paar Seiten, mal nur eine. Schon allein das Layout macht das Buch besonders und lebendig.    Inhalt: Sophie ist 17 und steht kurz vor dem Abitur, ihre Mutter hat sie nach der Geburt verlassen und ihr Vater möchte jetzt zu seiner Freundin ziehen. Sophie ist ein Mädchen mit Ecken und Kanten, ganz normal und doch besonders. Der Roman erzählt ihre Geschichte.Der Schreibstil ist unglaublich lebendig und mitreißend, ich habe schon lange kein Buch mehr in der Hand gehabt, in welchem ich mich so verloren habe und das, obwohl kein bisschen Fantasy darin vorkommt! Die Seiten fliegen nur so dahin und es liest sich unglaublich leicht.Die Charaktere sind alle sehr liebevoll und detailliert beschrieben, aber immer nur ein bisschen zur Zeit, sodass es nicht langweilig wird. Abgesehen von der unglaublich guten Geschichte hat mir gefallen, dass hier und da Songs einfließen, also an alle Musik-Liebhaber: Guckt bei Spotify oder sonstigen Anbietern, ob ihr die Playlist findet und hört sie dabei! :) Fazit: Dieses Buch hat mich überrascht mit einem locker-leichten und doch tiefen Schreibstil und ist definitiv ein Highlight in 2017!     Ich empfehle euch das Buch wenn... ...ihr gerne Jugendromane mit Liebe lest: Es ist eine andere Liebesgeschichte aber wunderschön!...ihr gerne Jugendromane ohne Liebe lest: Es ist ein unglaublich guter Roman ohne den Fokus auf der Liebe, wie man ihn kennt.    Zitat: Ich schließe die Augen und konzentriere mich auf die Musik - ein weiterer Fehler, denn der Text von "You wouldn't like me" von Tegan and Sarah wirft in meinem Kopf Fragen auf, die ich gerade wirklich nicht brauchen kann. Fragen, die ich mir nicht stellen möchte, weil ich darauf keine Antworten habe. Aber jetzt sind sie da - und genauso, wie man es nicht hinbekommt, etwas zu vergessen, wenn man es erst einmal weiß, werde ich sie nicht los. Mein Verstand ist wie eine diese Ballserviermaschinen beim Tennis. Nur, dass es bei mir keine Bälle sind, sondern meine eigenen Unsicherheiten. (S. 89)

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  • Dieser Liebesgeschichte muss man einfach verfallen!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    16. July 2017 um 18:36

    Den Mund voll ungesagter Dinge ist mein erstes Buch von Anne Freytag. Natürlich habe ich schon viel von ihr gehört (eigentlich durchweg Positives und Überschwängliches), aber irgendwie hatte es sich bisher einfach noch nicht ergeben, eines ihrer Bücher zu lesen. Den Mund voll ungesagter Dinge hat mich auf der Buchmesse aber direkt angesprochen und ich war neugierig auf Sophies Geschichte, die einerseits so typisch für einen Teenie ist, andererseits aber auch außergewöhnlich und besonders. Und Anne Freytag hat tatsächlich nur ein paar winzige Seiten gebraucht, um mich zu überzeugen - von ihrem großartigen Schreibstil, von ihrem Talent, ohne jeden Kitsch jedes einzelne Gefühl auf den Punkt zu bringen, und von ihrer Protagonistin Sophie.Vom ersten Moment an ist einem klar, dass der Titel des Buches wie die Faust aufs Auge auf Sophie passt. Man könnte denken, sie ist der typische zickige Teenager - kein Bock auf nichts, frech und spitzzüngig. Aber: All die Dinge, die Sophie durch den Kopf gehen, liegen ihr lediglich auf der Zunge, doch sie schaffen es nicht nach draußen. Ihr Kopfkino ist gewaltig und berauschend und dass sie zwar unglaublich viel denkt, aber beinahe nie spricht, ohne nachzudenken, macht sie zu einem authentischen Menschen mit Ecken und Kanten. Ein Sympathieträger, auch wenn sie sich selbst ganz und gar nicht so sieht. Sophie ist in mancherlei Hinsicht vielleicht etwas schrullig, nicht gerade zugänglich und teilweise sogar unnahbar - aber sie ist auch überaus liebenswert. Für mich ist sie eine starke Identifikationsfigur und ein so vielschichtiger Charakter, über den es auf jeder Buchseite etwas Neues zu entdecken gibt.Ihr gegenüber steht die lebensfrohe, stets gut gelaunte und fast schon überschwängliche Alex, der es mit ihrer offenen Art gelingt, Sophie aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Die beiden sind füreinander geschaffen, das spürt man von Anfang an. Sie ergänzen sich perfekt und sie sind einfach auf einer Wellenlänge. Es könnte eine einzigartige, tiefe Freundschaft sein - aber das ist vor allem Sophie bald schon nicht mehr genug. Sie trifft auf Alex und nach und nach wird ihr klar, dass sie die Liebe bisher immer falsch angegangen ist. Dass es einen Grund dafür gibt, dass sie den Sex mit Jungs nie wirklich genießen konnte. Es ist sehr berührend und spannend, Sophie bei diesem Prozess zu beobachten. Teilweise stimmen ihre Gedanken aber auch traurig, denn sie fragt sich selbst, weshalb sie nicht normal sein und auf Sex mit Jungs stehen kann, und leidet darunter, eine "Enttäuschung" für Familie und Freunde zu sein. Anne Freytag liefert einen tiefen Blick in die Seele eines jungen Menschen, der dabei ist, sein wahres Ich zu entdecken und der sich selbst erst noch verstehen muss.In Den Mund voll ungesagter Dinge werden also klassische Teenagerprobleme thematisiert - neben der eigenen Sexualität das Verhältnis zu den Eltern, die Patchworkfamilie und der ständige Kampf um den eigenen Ruf - und natürlich Homosexualität. Das Besondere dabei ist die Art und Weise, auf welche Anne Freytag die Themen zur Sprache bringt. Offen, ehrlich und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sehr erfrischend finde ich es übrigens, dass in diesem Jugendbuch Sex kein Tabuthema ist - wie viele Jugendbücher habe ich schon gelesen, in denen die Protagonisten fast schon entsexualisiert werden und Sexualität an sich kaum angesprochen beziehungsweise mit ein paar Sätzen unter den Teppich gekehrt wird. Was völlig unlogisch ist, denn Sex spielt im Leben von 17- und 18-Jährigen auf die ein oder andere Weise eine enorme Rolle, das wissen wir alle. Ich finde es großartig, wie offen Anne Freytag damit umgeht und wie selbstverständlich auch eindeutige Szenen geschildert werden, ohne dass diese fehl am Platz wirken könnten. Hier fügt sich alles einfach wunderbar zusammen und vor allem erkennen sich sicherlich viele Leser in der manchmal unsicheren, so verzweifelt um Normalität bemühten Sophie wieder.Was soll ich noch weiter sagen... ich bin begeistert! Ich bewundere Anne Freytags einzigartigen, klaren Stil, der einem einen Blick in die Seelen der Figuren ermöglicht und einen schon nach den ersten Seiten in einen Sog zieht. Ich konnte (und wollte) Den Mund voll ungesagter Dinge kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, wie es Sophie ergeht. Weil ich Anteil an ihrem verworrenen und alles andere als leichten Leben genommen und sie in mein Herz geschlossen habe. Genauso wie Alex, ihren besten Freund Lukas, Sophies Vater, Lena und die beiden Stiefbrüder Leon und Valentin. Eine wunderbare Roman-Familie mit Ecken und Kanten, die zeigt, dass im Leben nicht immer alles rund laufen und man trotzdem in jeder Situation zusammenhalten kann.Mein Fazit:Ich habe mein Jugendbuch-Highlight 2017 gefunden! Ich liebe Den Mund voll ungesagter Dinge und es gibt nichts (ich wiederhole: nichts), das ich an diesem Roman bemängeln könnte. Sophies und Alex' Geschichte ist so pur, so berührend und dabei in der richtigen Dosis nüchtern erzählt, sodass nicht ein Gefühl, nicht ein Dialog kitschig oder aufgesetzt wirkt. Wer im Genre Young Adult zuhause ist, hat in diesem Buch seinen Meister gefunden - ich verspreche es!

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  • Grandios!!!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Quinn_

    Quinn_

    12. July 2017 um 13:54

    Ich schätze, ich bin wohl ein bisschen spät mit meiner Rezension, schließlich wurde das Buch schon vor Monaten gefeiert. Und wenn man mich fragt, zu Recht.Anne Freytag erzählt die Geschichte von Alex und Sophie mit einer so fesselnden Schreibweise, wie ich es bisher selten zu lesen bekam. Ich habe mit den Figuren gelacht, geweint und gewütet. Kurzum, die Geschichte hat mich vollkommen eingesogen.Was mich vor allem an "Den Mund voll ungesagter Dinge" begeistert hat, ist dass die Geschichte echt ist. Ich hatte als Leser niemals das Gefühl es wäre "nur" eine Geschichte, die irgendjemand geschrieben und sich ausgedacht hat. Die Figuren im Buch sind Menschen, denen man so über den Weg laufen könnte, Menschen wie du und ich. Nichts war aufgesetzt oder wurde übertrieben dargestellt.Auch wie sich die Gefühle zwischen Alex und Sophie entwickelt haben, war schön mitzuerleben. Es war nicht so, wie es oftmals in Filmen und Büchern passiert, *zack* sind die beiden Personen verliebt und das war es dann. Bei "Den Mund voll ungesagter Dinge" konnte man diesen Prozess in seiner Gänze miterleben, und das war einfach wunderschön.Abgesehen vom Inhalt, finde ich die Kapiteleinteilung sehr gelungen. Ich persönlich liebe kurze Kapitel. Dadurch lässt sich das Buch viel einfacher und letztendlich auch flüssiger lesen. Natürlich sind zu kurze Kapitel hinderlich beim Lesen, weil die Erzählweise stockend wirkt, hier jedoch war es perfekt und man konnte schnell bei den Worten "Warte kurz, noch ein Kapitel!" fünf lesen.Grundsätzlich finde ich es schwierig, die Emotionen wie sie im Buch beschrieben werden, sowie die die das Buch bei mir ausgelöst hat, hier in Worte zu fassen. Deswegen mache ich es an dieser Stelle kurz.Meine Empfehlung: Jeder der "Den Mund voll ungesagter Dinge" nicht gelesen hat, sollte dies schleunigst nachholen, ansonsten verpasst er eine Menge.Grandioses Buch! 5 von 5 Sternen!

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  • Nachdenkliche Geschichte, mit toller Protagonistin ...

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    10. July 2017 um 11:13

    Anne Freytags Werk ist bereits im März 2017, im Heyne fliegt Verlag, erschienen. 400 Seiten beschreiben den neuen Lebensabschnitt von Sophie.Sophie musste ohne Mutter aufwachsen und nun auch noch von ihrer Heimat Hamburg nach München ziehen. Sie traut sich nicht je irgendwas auszusprechen, oder ihre Sorgen von der Seele zu reden. Doch nun im neuen Zuhause ist plötzlich jemand da, mit der sie sich einen neuen Weg vorstellen kann - das Nachbarmädchen Alex …“Ich habe den Mund voll ungesagter Dinge. Und ganz gleich, wie oft ich sie runterschlucke, sie kommen jedes Mal zurück” (Position 63%)Anne Freytags Werk habe ich bereits im März gelesen und war hin und weg von ihrer Sophie. In dieser neuen Geschichte widmet sich die Autorin dem Thema Homosexualität und anders als bei den meisten, im Handel erhältlichen Büchern, wird hier die Seite der Lesben beleuchtet.Sophie, als Protagonistin, hat es gleich zu Beginn nicht leicht sich der neuen Situation anzupassen. Denn ihr Vater bringt sie einmal quer durch Deutschland, zu seiner neuen Frau und ihren kleinen Kindern. Sich von Hamburg nach München umzuorientieren, ist hier nicht das Schlimmste. Sondern seine gewohnte Umgebung und natürlich die Freunde zurückzulassen, quält sie viel mehr. Immer interessanter wird es, als Sophie das neue Nachbarmädchen inflagranti beim Liebesspiel erwischt. Doch diese Alex ist mehr an Sophie interessiert, als das sie ihr eine Szene macht. Da man zu Beginn der Geschichte noch nicht weiß, wohin die Reise gehen soll, verfolgt man als Leser gespannt den weiteren Verlauf. Wie jeder, als Teenager, beginnt auch Sophie ihre Sexualität zu entdecken und man merkt, dass sie selbst schockiert ist, sich zu Alex hingezogen zu fühlen.Anne Freytag macht hier einen entscheidenden Schritt - ihre Figur wächst mit diesen Unsicherheiten. Die Erforschungen zwischen Alex und Sophie gehen bis ins Detail … in kleine, erotische Detail.Als Leser fühlt man jede dieser Szenen mit und spürt die aufkeimende Liebe genauso deutlich, wie die Veränderungen, welche mit Sophie einhergehen. Von den sonst zu zurückhaltenden Mädchen beginnt zu verstehen, dass sie aussprechen muss, was ihr auf der Seele lastet.Für mich war es jedoch nicht nur die Geschichte an sich, die mich faszinierte. Sondern die Wortkonstellationen und perfekt abgestimmte Dialoge, die Anne Freytags Figuren so lebendig werden ließen.Sie hat den Mut dazu gehabt ihre Figuren an den Leser zu bringen und ein leider immer noch heikles Thema so zu formen, dass sich hoffentlich viele Menschen so fasziniert in Sophies Welt fallen lassen, wie ich es tat.Man wird von dieser nachdenklich und einfühlsamen Geschichte einfach begeistert sein müssen!“Den Mund voll ungesagter Dinge” formt eine nachdenkliche Story mit so viel wohlgesetzten Worten, dass man gern Sophie durch diese neue und schöne Liebe, begleitet!Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.deCopyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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  • Eine emotionale Geschichte, die mehr als fünf Sterne verdient hat

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    09. July 2017 um 11:24

    Ich habe etwas Angst vor dieser Rezension, denn ich glaube, ich kann meine Begeisterung, meine Liebe und meinen Respekt für diesen Roman gar nicht in Worte zum Ausdruck bringen. Und das ist wirklich ein blödes Gefühl, immerhin mache ich das schon eine Zeit lang :D Aber immer dann, wenn ein Buch so richtig einschlägt, von vorne bis hinten überzeugt und nicht nur den Blogger in mir befriedigt, sondern mir direkt ins Herz geht, dann kann die Rezension dazu niemals meine Gefühle wiederspiegeln, so wie ich es gern hätte. Dennoch muss ich mich einfach mitteilen, denn ich bin wirklich begeistert!Anne Freytag geistert schon seit Jahren in der Buchwelt rum und veröffentlicht seit letztem Jahr auch Jugendromane. Ihr erstes Buch in diesem Genre, "Mein bester letzter Sommer", schlug ein wie eine Bombe und auch der Nachfolger, um den es hier geht, hat für viele begeisterte Stimmen gesorgt. Ich persönlich hatte bis dato noch kein Buch von ihr gelesen, kannte lediglich einige Auszüge aus dem Werk, weil ich bei der Lesung zum Buch auf der Leipziger Buchmesse 2017 war und mich direkt in die Geschichte verschossen hatte. Anne lieferte eine tolle Lesung, die das Herz berührte und erklärte im Anschluss auch wirklich großartig, wie es dazu kam, was sie mit dem Buch sagen wollte und welche Gespräche sie gerne rund um das Buch hören möchte. Auf mich machte sie wirklich einen zuckersüßen Eindruck und machte mich komplett gespannt auf die Story. Und so kam sie mit mir in den Urlaub und wurde von mir innerhalb weniger Stunden verschlungen.Inhaltlich geht es um Sophie, die mit ihrem Vater nach München zu seiner neuen Freundin und ihren beiden Söhnen zieht. Natürlich ist Sophie damit gar nicht einverstanden und zählt schon die Tage ab, bis sie ihr Abitur in der Tasche hat und so schnell wie möglich wieder aus der Patchwork-Familie ausbrechen kann. Doch dann lernt sie Alex kennen und scheint sich sofort in sie zu verlieben - dabei ist Alex doch ein Mädchen und Sophie überhaupt nicht bereit für sowas... oder? Schnell wird aus den langweiligen restlichen Tagen bis zum Abitur die intensivste Zeit ihres bisherigen Lebens.Die Geschichte klingt schon wundervoll und genau das ist sie auch: Durch Sophie als Protagonistin erlebt man die Geschichte aus dem wirklich unperfektesten Blickwinkel, aber genau das macht den Charme aus! Die Autorin hat gar nicht den Anspruch, dass die Charaktere sympathisch oder nett rüberkommen, sondern zeigt einfach Figuren, die sind wie sie sind, mit all ihren Fehlern - und genau damit punktet sie beim Leser, denn ich habe mich sofort wohl gefühlt, sowohl mit Sophie als auch mit Alex oder den "neuen Brüdern" von Sophie. Ich hatte das Gefühl, ich blicke wirklich in das Leben einer Familie in München, die gar nicht fiktiv ist, sondern die ich hautnah miterlebe und die mir einfach Einblicke gewähren. Ich habe zwischenzeitlich wirklich komplett vergessen, dass ich gerade lese, weil mir alles so realistisch vorkam. Das muss man erstmal schaffen! Passend deshalb, dass sich die beiden Mädchen an einer Stelle im Buch fragen, ob sie wohl gute Buchcharaktere wären. Nicht nur literarisch ist das irgendwie beeindruckend, auch was die realistische Umsetzung der Charaktere angeht, trägt dieses Gespräch dazu bei, sich noch mehr in die beiden zu verlieben.Dabei finde ich es ganz großartig, wie Anne das Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe aufgreift. Ich mag den Begriff "LGBTQI-Romane" überhaupt nicht, denn irgendwie suggeriert das, dass es was besonderes wäre, wenn sich zwei Frauen bzw. zwei Männer lieben. Und eben weil es was besonderes ist, ist es eine eigene Sparte in der Bücherwelt. Für mich völlig unnötig, denn eigentlich geht es doch wirklich nur um eine Sache: dieLiebe. Zwischen wem sie stattfindet ist doch völlig egal. Und genau das suggeriert Anne Freytag mit der Art und Weise wie sie die Geschichte erzählt: Nämlich, dass es einfach vollkommen egal ist wen man liebt, solange man liebt. Im gesamten Buch kommt der Begriff "lesbisch" wahrscheinlich nicht mal fünf Mal vor. Sie werden angesprochen, aber gleich gesagt, dass es eine Kategorie sei, die völlig unnötig ist. Nicht, dass ich vollkommen gegen die Begriffe der LGBTQI-Community bin, ich selbst benutze sie ja als Teil dieser ständig, aber prinzipiell finde ich, dass solche Kategorien gar nicht nötig wären. Macht das irgendeinen Sinn? Ich hoffe. Und genau deshalb finde ich es auch gut, dass nirgendwo steht, es wäre ein "Coming Out-Roman" oder ein LGBTQI-Roman. Denn das ist es nicht. Es ist ein Roman, der eine Liebesgeschichte erzählt. Nicht mehr und nicht weniger.Mein Fazit:Für mich ist "Den Mund voll ungesagter Dinge" ein wahres Lesehighlight des laufenden Jahres und ich kann mir sehr gut vorstellen, das Buch noch einmal zu lesen - ein Zeichen dafür, dass es mir wirklich gefallen hat. Unvergesslich unperfekte Charaktere, eine authentische Geschichte und eine Art und Weise die Geschichte zu erzählen, die Anne Freytag sehr eigen macht, lassen mich diesen Roman wahrscheinlich nie vergessen und bleiben ganz tief in meinem Herzen als Eindrücke bestehen. Großes Kino und deshalb auch fünf Sterne PLUS wert. Das hier wird zu einem meiner Lieblingsbücher EVER, ganz, ganz sicher!

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    • 2
  • Mädchen müssen es auf jeden Fall gelesen haben!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    lesekat75

    lesekat75

    25. June 2017 um 20:51

    INHALTDie Hauptdarstellerin heißt Sophie und ist ein 17-Jähriges Mädchen. Sie lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater in einem Haus in Hamburg. Ihre Mutter ist sofort nach Sophies Geburt abgehauen. Sophie hasst deshalb ihre Mutter, vermisst sie aber sehr.Doch leider hat ihr Vater Christian eine neue Freundin, deshalb zieht er mit seiner Tochter nach München. Sophie fühlt sich nicht wirklich wohl in ihrer neuen Patchwork-Familie. So hat sie jetzt noch einen 6-Jährigen Stiefbruder Leon und dessen 11-Jährigen Bruder Valentin an der Backe. Ihre Stiefmutter Lena scheint sich bei ihr einzuschleimen, so scheint es zumindest.Der Einzige, der mit Sophie wirklich klarkommt ist deren Hund Carlos.Zum Glück lernt Sophie das Nachbarsmädchen Alex kennen und sie mag Alex sofort. Sophie versteht sich super mit ihr, doch ein Kuss verändert alles...MEINUNGDas Buch DEN MUND VOLL UNGESAGTER DINGE lag bei mir erst lange herum bis ich es Mal angelesen habe. Doch ich bin überrascht, denn so etwas habe ich nicht erwartet. Das Buch war so gut, so dass ich es schon nach ein paar Stunden ausgelesen hatte.Der Schreibstil ist klasse:1. Er ist „teenagermäßig“ geschrieben.2. Er ist einfach zu verstehen.3. Wörter aus der Jugendsprache sind eingebracht.Mein Lieblingsdarsteller ist Lukas, weil er lustig und sehr nett ist. Wer dies ist und was er mit Sophie zutun hat erfahrt ihr im Buch!Der Titel passt gut zu dem Inhalt. Außerdem ist das Cover super gestaltet. Auf ihm sieht man Sophie, mit dem Rücken zu einem gedreht in einem rot weiß geringelten Shirt. Der Hintergrund ist in rot gestaltet.

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  • Unbeschreiblich berührende Geschichte

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Dornenstreich

    Dornenstreich

    25. June 2017 um 20:01

    Persönliche Meinung:Ein unbeschreiblich tolles Jugendbuch mit Figuren, die so echt sind, dass sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Mit echten Problemen und echten Abgründen ...Zu allererst: ich denke, ich habe noch nie so ein gutes Jugendbuch gelesen, welches die Gedanken und Gefühle der ersten Liebe so intensiv und eindringlich beschreibt. Eigentlich habe ich es mir nur wegen dem schönen Cover gekauft und weil es schon länger auf meinem Jugendbuchtisch in der Arbeit lag. Von der Geschichte wusste ich zuvor überhaupt nichts und so habe ich mich einfach überraschen lassen ... Anne Freytag hat es mit einer sprachlichen Meisterleistung geschafft, mich mit diesem Buch komplett in ihren Bann zu ziehen. Bereits die ersten Zeilen haben mich so gefesselt, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Die Charaktere sind wahnsinnig authentisch gezeichnet und kommen während des kompletten Romans absolut glaubhaft und realistisch rüber. Ich persönlich habe mich noch nie mit dem Thema "gleichgeschlechtliche Liebe" beschäftigt und muss sagen, dass ich absolut erstaunt bin, wie sehr ich mich in die Gedankengänge und die Ängste der Charaktere hineinversetzen konnte. Auch wenn das Thema für mich eine komplett neue Erfahrung war, hat mich selten ein Jugendbuch so begeistert. Das schöne an dem Buch ist allerdings, dass es wirklich jeden ansprechen kann! Ob es nun um gleichgeschlechtliche Liebe geht oder nicht - jeder, der während der Pupertät verliebt war, kann sich in diesem Buch wiederfinden. Es ist einfach absolut berührend und das Buch hatte bei mir einen relativ langen emotionalen Nachklang. Die Geschichte ist einfach bezaubernd, auch wenn es natürlich um die typischen Problemthemen im Teenageralter geht - und diese Themen sind eben nicht immer nur schön ... Ich kann dieses Buch wirklich nur in den allerhöchsten Tönen loben und uneingeschrenkt empfehlen!

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  • Rezension zu "Den Mund voll ungesagter Dinge" von Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    TineTequila

    TineTequila

    25. June 2017 um 17:18

    Titel: „Den Mund voll ungesagter Dinge“Autorin: Anne FreytagVerlag: Wilhelm Heyne Verlagsgruppe Random HouseSeitenzahl: 399 SeitenKlappentext:„Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert…“Zum Cover:Das Buchcover sticht sofort in einem satten Rot hervor! Der Buchtitel ist in einem Regenbogen-Muster gehalten, was an die Regenbogenfahne erinnert, diese ist ein schwul-lesbisches Symbol und steht für Toleranz und Akzeptanz. Außerdem sieht man noch den Oberkörper eines jungen Mädchens von hinten, die ein weiß-rot gestreiftes Oberteil und einen Messy-Dutt (hochgesteckte Haare) trägt. Dieses Mädchen soll die Protagonistin Sophie darstellen. Die Aufmachung des Buches harmoniert wunderbar miteinander aber nicht nur das, auch von innen hat die Klappenbroschüre einiges zu bieten.Schlägt man den Einbanddeckel auf, so findet man viele verschiedene farbliche Gegenstände, die im Buch ihre Bedeutung erlangen. Wie z.B. einen Regenschirm oder den Lippenpflegestift der Marke "Burt`s Bees", den ich übrigens auch sehr gerne benutze. Auf dem hinteren Einbanddeckel findet man zudem noch eine tolle Playlist, mit vielen wunderbaren Songs, die für die Protagonistinnen Sophie und Alex im Buch eine wichtige Rolle spielen. Unbedingt reinhören!Zum Schreibstil:Auch dieses Mal ist es der Autorin Anne Freytag gelungen, mich mit der Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Ich habe mitgelacht, mitgefühlt und mitgeweint.Ich weiß nicht wie die Autorin es wieder geschafft hat, dass ich mich gefühlt habe, als wäre ich während dem Lesen die ganze Zeit hautnah dabei gewesen, als unsichtbare Person, die alles miterlebt und sieht, was zwischen Sophie und Alex passiert.Die Länge der Kapitel ist perfekt gewählt- die Kapitel sind weder zu kurz, noch zu lang, genau richtig um immer weiter lesen zu wollen und immer mehr zu erfahren. Anne Freytag verleiht auch in diesem Buch ihren Figuren Tiefe und Authentizität und sowohl Sophie, als auch Alex bekommen genug Spielraum um ihre Charaktere frei entfalten zu können. Das hat mir besonders gut gefallen, genauso wie der Fakt, dass die Autorin unheimlich sensibel und gefühlvoll schreibt. Besonders Alex hat es mir angetan, ich empfande sie von Anfang an als sehr interessant und wollte schnell noch mehr über sie erfahren.Lieblingszitate:"Manchmal kommt es mir so vor, als wäre es leichter, mit jemandem zu schlafen, als offen zu reden. Als wäre das Reden intimer, als sich auszuziehen." Seite 64"Meine Gedanken sind wie verfilzte Haare, die ich nicht kämmen kann." Seite 206Meine Meinung zum Buch:Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich schon ungefähr, welche Thematik das Buch behandeln wird. Zuerst dachte ich aber, ich hätte mich beim Lesen des Klappentextes verlesen, dem war aber zum Glück nicht so. Ich wollte schon immer mal ein Buch lesen, welches sich mit diesem sensiblen Thema befasst, da es in der heutigen Gesellschaft (leider) immer noch nicht toleriert wird und man nicht als "normal" gilt. Aber ist es denn nicht in Ordnung "anders" zu sein als der Rest? Ich denke schon.Zu Beginn des Buches lernt man direkt die 17-jährige Sophie kennen, auf der auch der Hauptfokus im Buch liegt. Sie hat einen Umzugswechsel nach München hinter sich, da ihr Vater zu seiner Partnerin Lena und deren zwei kleinen Söhnen in ein großes und schönes Haus zieht. Die neue Umgebung und die befremdliche Situation machen Sophie anfangs zu schaffen, was verständlich ist, wenn man sein gewohntes Umfeld aus privaten Gründen verlassen muss und sich zudem auch noch mitten in den Abschlussvorbereitungen der Abiturprüfung befindet. Doch schon kurze Zeit später lernt Sophie das Nachbarsmädchen Alex kennen und somit wandert der Fokus auf die beiden jungen Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede für sich hat etwas Einzigartiges an sich! Im Laufe der Geschichte, kann der/die Leser/in förmlich dabei zusehen, wie die beiden Protagonistinnen immer stärkere und wahnsinnig tiefe Gefühle füreinander entwickeln. Dazu kommen natürlich noch Sorgen, Ängste und Befürchtungen. Erwidert sie meine Liebe auch? Was sagen Verwandte und Freunde zu dieser Liebe und sollen sie davon erfahren? Ich konnte die beiden so gut verstehen, habe mir selbst Gedanken darüber gemacht und war total nervös, was das Ende des Buches anbelangte! Ich wünsche mir, dass dieses wundervolle und ehrliche Buch noch viele Menschen lesen werden und noch viel mehr wünsche ich mir, dass gleichgeschlechtliche Liebe irgendwann voll und ganz akzeptiert und als normal angesehen wird, dann kann man den Mund voll ungesagter Dinge ganz einfach öffnen und sagen was man denkt und fühlt.Final words:Love is Love!Ich gebe diesem wundervollen Buch von Herzen 5 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Songs Of Our Lives

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Katy2

    Katy2

    25. June 2017 um 15:19

    Als ich das Buch angefangen habe wollte ich eigentlich nur ein Kapitel lesen, doch es hat mich zu sehr gefesselt! Ich wollte in der ersten Zeit neben Sophie sitzen und sie  durchschütteln damit sie endlich ihre Meinung sagt, aber das Buch trägt seinen Namen nicht umsonst.Es geht um das Mädchen Sophie, die mit ihren Vater nach Bayern zu seiner Freundin zieht und dafür ihr altes Leben im Stich lässt. Sie ist unglücklich sagt, aber nie ihre ganze Meinung sondern zieht sich zurück. Bis sie ihre Nachbarin Alex kennen lernt. Die beiden Freunden sich an. Als sie sich bei einer Pflichtaufgabe küssen müssen, beginnen sie zu ahnen, dass sie ineinander verliebt sind. Erst können sie sich das nicht richtig eingestehen, kommen sich aber trotzdem näher. Das ganze Buch berichtet offen über eine Beziehung zwischen zwei Mädchen und ihre Sorgen und Probleme. Es zeigt immer wieder Sophies Zweifel ob sie wirklich lesbisch ist oder nicht. Ich würde diese Geschichte gerne allen Menschen in die Hand drücken, vor allem denen die gleichgeschlechtliche Paare ,aus welchen Gründen auch immer nicht akzeptieren. Wenn man dieses Buch ließt kommt einem diese Beziehung normal vor, trotz der Probleme die Alex und Sophie haben.

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  • Berührend

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    21. June 2017 um 17:35

    „Und weil sie keine Angst davor hat, sie selbst zu sein – etwas, wovor ich mich seit jeher zu Tode fürchte. Bei Alex sieht es so einfach aus. So, als wäre ihre Haut das einzige Zuhause, das sie braucht.“ (S.160) Sophie wird aus ihrem Leben in Hamburg gerissen, und muss in München ein neues finden. Mit ihrem Papa streitet sie nur noch, und seine Freundin macht das alles nicht besser. Doch dann lernt sie Alex von neben an kennen, und hat das Gefühl, endlich mit jemanden reden zu können. Dieses Buch ist der Wahnsinn. So viel Gefühl, Zweifel, Traurigkeit, Mut, Sonne, Liebe, Wasser, Echtheit und Falschheit. Es ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch so besonders macht. Der Schreibstil ist sehr flüssig, eine Liebeserklärung an die Musik. Und die Gedanken. An ungesagte Dinge. Es ist aber auch ein Buch über Selbstfindung. Über Liebe, Freundschaft und das wahre Leben. Es berührt einen, und widert einen manchmal auch an. Es geht um falsche Freunde, und die Familie. Um wahre Liebe, und was richtig scheint und ist. Ich sage ja, schwer zu beschreiben. Ich verstehe den Hype um dieses Buch. Und muss an „The Bloom of Summertime“ denken.

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  • Manchmal wäre das Leben einfacher, wenn wir sagen, was wir denken

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    krachfahl

    krachfahl

    20. June 2017 um 22:04

    Um wie vieles wäre unser Leben leichter, wenn wir manchmal einfach aussprechen würden, was in uns vorgeht. Wenn wir unsere Bedürfnisse und Ängste einfach formulieren würden.In einer erfrischenden plakativen Sprache, mir persönlich manchmal zu plakativ, erzählt Anne Freytag in diesem Buch die Geschichte von der siebzehnjährigen Sophie. Bisher lebte sie mit ihrem Vater in Hamburg allein. Ihre Mutter hat sie vor langer Zeit verlassen. Doch jetzt hat die Zweisamkeit ein Ende und nicht nur diese. Ihr Vater hat eine neue Freundin und beschließt kurzerhand nach München umzuziehen. Sophie, die eh nur einen Freund hat und ansonsten eine Außenseiterin ist, muss sich in einer neuen, ihr fremden Umgebung zurechtfinden.Ich bin auch oft in meiner Kindheit umgezogen und weiß, wie es sich anfühlt die Neue zu sein. Anne Freytag hat das Thema gut aufgegriffen. Weder gibt es eine böse Stiefmutter, noch eine die bald die beste Freundin von Sophie ist. Stattdessen entwickelt sich sachte eine Beziehung zwischen den beiden, die vor allem von Sophie mit Skepsis betrachtet wird. Sophie ist kein netter Charakter, sondern einer mit echten Kanten. Sie macht viele Fehler, vor allem wenn es um Jungs geht. Wenn sie auf einer Feier mal wieder zu viel getrunken hat, lässt sie sich verführen. Sie möchte sich angenommen fühlen, geliebt werden und stellt jedes Mal fest, dass am Ende nichts bleibt als Leere.Lukas ihr bester Freund aus Kindertagen ist der einzige, der sie wirklich versteht. Er nette Sophie, die ihn im Aussehen an die Märchenfigur Schneewittchen erinnert "Flittchen". Die Freundschaft zwischen den Beiden ist wirklich tief und Lukas ist oft der einzige Halt für Sophie. Doch auch er hat sie "verlassen" und ist seiner großen Liebe nach Paris nachgezogen. Dann lernt Sophie ein Mädchen von nebenan kennen - Alex. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Sophie eine Freundin.Auf der Leipziger Buchmesse sprach Anne Freytag von dem Buch und ich konnte es wunderbar nachempfinden als sie erzählte, das Alex, die Figur sollte ein Junge sein, sie total blockierte. Er passte nicht in die Geschichte und erst als aus Alex ein Mädchen wurde, konnte sie die Geschichte schreiben. Schwierig wurde es dann erst, als sie dem Verlag die Veränderung des Geschlechts erklären musste. Aber so sind die Figuren in Büchern, sie wollen ihre eigene Geschichte erzählen und die kluge Autorin lässt sich darauf ein.Ein paar Punkte haben mich an dem Buch gestört. Die Sprache war mir manchmal ein wenig zu plakativ. Das Lukas mit siebzehn einfach nach Paris zieht und dort sein Abitur macht - Hola. Es wird mit keiner Silbe erwähnt, ob das funktioniert oder wie seine Eltern dazu stehen. Vielleicht wäre das aber auch eine andere Geschichte gewesen. Die ständige Erwähnung der Songs fand ich am Anfang noch spaßig, nach einer Zeit störte es jedoch meinen Lesefluss.Die Erwähnung des Films: Blau ist eine warme Farbe, hat mich am Ende so neugierig gemacht, dass ich ihn mir dieses Wochenende mal ansehen werde. Hat ja auch gute Kritiken bekommen. Ich finde es toll, wenn mich eine Autorin mit ihrer Geschichte neue Inputs gibt, worüber ich nachdenken kann oder ich gar neues entdecke. Und das ohne erhobenen Zeigefinger.Ob ich das Buch meiner vierzehnjährigen Tochter zum Lesen gebe, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich finde es gut, wie offen Anne das Thema anspricht, das Sex einem Mädchen gar nichts geben kann, weil einfach mehr dazu gehört. Wohingegen wenn wir wahrhaftig lieben, manchmal allein ein Streichen uns in Ektase versetzen kann. In der Aussage finde ich das Buch gut. Ich weiß nur nicht, ob es nicht aus sehr abschreckend sein kann, was ja, denke ich in gewisser Weise auch gewollt ist.Ich hörte das einige kritisieren, dass Sophie viel zu leicht zu haben ist und sich rasch auf Sex einlässt. Doch genau das ist ja einer der Knackpunkte mit dem Sophie zu kämpfen hat. Dass sie erkennen muss das Sex ohne Liebe und Sex mit Liebe, etwas vollkommen anderes ist. Das eine macht leer, dass andere mach voll.

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  • DEN MUND VOLL UNGESAGTER DINGE. ANNE FREYTAG.

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    buecherkompass

    buecherkompass

    15. June 2017 um 18:20

    INHALTAls Sophies Vater beschließt, mit ihr zu seiner Freundin nach München zu ziehen, bricht für Sophie eine Welt zusammen. Doch in München angekommen lernt sie das Nachbarsmädchen kennen, Alex.Alex ist anders, mit ihr kann man gut reden und gut schweigen zugleich. Mit Alex an ihrer Seite blüht Sophie auf – gemeinsam sind sie stark und unbezwingbar. Und so scheint sich letztlich doch noch alles zum Guten zu wenden, bis ein Kuss alles verändert.MEINUNGDen Mund voll ungesagter Dinge ist bislang mein erstes (gelesenes) Buch von Anne Freytag und obwohl ich es bereits seit Februar besitze (vielen Dank an dieser Stelle an Heyne fliegt für die überraschende Zusendung), kam ich jetzt erst dazu es zu lesen.Und was soll ich sagen? Ich bin völlig überwältig von der Vielzahl an Emotionen, die ich beim Lesen durchlaufen habe. Aber fangen wir am besten vorne an:Ich war natürlich wahnsinnig gespannt darauf, welche Geschichte, sich wohl hinter dem knallroten Einband verbergen würde. Schließlich wusste ich absolut nicht, was ich zu erwarten hatte, mit Anne Freytag habe ich (sozusagen) literarisches Neuland betreten.Einmal aufgeschlagen konnte ich das Buch jedoch nicht mehr aus der Hand legen. Sophie habe ich, trotz oder gerade wegen ihrer Art, bereits früh ins Herz geschlossen und Alex muss man einfach gern haben. Die Mädchen sind jung und unerfahren und keineswegs perfekt und das ist gut so, weil man nur so die Möglichkeit dazu hat sie auf ihrer Reise zu sich selbst zu begleiten.Besonders schön ist es, die Charakterentwicklungen mitzuerleben, die sich im Verlauf des Buches vollziehen. Zu Beginn der Geschichte trifft man auf zwei Mädchen, die ihre Unsicherheiten so gut es geht zu verbergen versuchen. Doch ihre Freundschaft lässt sie aufblühen, sie kommen zu neuem Selbstbewusstsein, werden erwachsen.Der Schreibstil von Anne Freytag steckt voller Emotion und ist zur gleichen Zeit so leicht, dass man mit Hochgefühlen durch die Seiten schwebt. Selbst die traurigsten Stellen haben mich beim Lesen positiv berührt. Es ist schwer in Worte zu fassen, doch die Geschehnisse wirken niemals beklemmend oder bedrückend, es werden zu keinem Zeitpunkt negative Gefühle geschürt – das Buch steckt voll Hoffnung und Lebensfreude.Während ich häufig mit Buchtiteln hadere, weil sie nicht so recht zur Geschichte passen wollen, könnte der Titel des Buches bei diesem Werk nicht passender gewählt sein. Allzu viel möchte ich hier jedoch nicht vorweg nehmen.Wer noch zögert das Buch zu lesen, dem möchte ich es an dieser Stelle unbedingt ans Herz legen. Anne Freytag zeigt, dass es manchmal nur den Mut braucht zu sich selbst zu stehen, um Dinge für sich selbst und andere zum Positiven zu wenden und Schönes zu schaffen.Anne Freytag zeigt, dass es manchmal nur den Mut braucht zu sich selbst zu stehen, um Dinge für sich selbst und andere zum Positiven zu wenden und Schönes zu schaffen

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