Anne Freytag Den Mund voll ungesagter Dinge

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Inhaltsangabe zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.

Grandios! Einfühlsam und wunderschön geschrieben mit viel Gefühl, aber auch humorvoll. Sehr zu empfehlen!

— reading_ani
reading_ani

Anne Freytag hat es wieder geschafft mich zu berühren. Auch wenn ich skeptisch war ob mir so ein Thema zusagt... es war wirklich toll! 4.5☆

— Ywikiwi
Ywikiwi

Manchmal etwas langwierig, aber sonst ein echt echt tolles Buch.

— lottehofbauer
lottehofbauer

So emotional, gefühlvoll und einfühlsam! Eine leise und gleichzeitig laute Geschichte, die Anne Freytag mit unendlich viel Tiefe verpackt.

— Zuckerwatte-im-Kopf
Zuckerwatte-im-Kopf

Eine Geschichte die mich auch nachhaltig beschäftigt und berüht. Einfach nur schön.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Fantastischer Roman über ein Thema, dass in der Literatur bisher viel zu wenig aufgegriffen wird!

— MaryBlack
MaryBlack

Eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe!

— Tensiar
Tensiar

Trotz einiger Schwächen hat mir das Buch gut gefallen.Leider wurde auch etwas Potential verschenkt.

— Lucciola
Lucciola

Eine etwas andere Liebesgeschichte! Wunderschön, ehrlich, voller Gefühle, aber auch Missverständnissen! Absolut lesenswert!

— JunoStevens
JunoStevens

Ein wunderbares und großartiges Buch

— Io_sophie
Io_sophie

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  • Tolles Jugendbuch

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Koriko

    Koriko

    22. May 2017 um 07:52

    Story:Kurz vor dem Abitur muss sich die 17-jährige Sophie vollkommen neu orientieren: gemeinsam mit ihrem Vater zieht sie nach München, da dieser in Lena seine große Liebe gefunden hat. Plötzlich hat Sophie eine Mutter, zwei Brüder einen Hund und ein riesiges Zimmer in einem großen Haus. Für sie ein blanker Albtraum, da sie einfach nur zurück nach Hamburg und keine neue Familie haben will. Erst als sie das Nachbarsmädchen Alex kennenlernt, ändert sich nach und nach ihr Leben – ganz besonders, als aus der Freundschaft mehr wird und die beiden schließlich zwei unbeschwerte Wochen zusammen verbringen. Doch Alex hat einen Freund und ringt mit sich, den nächsten Schritt zu gehen, ebenso wie Sophie, die Angst davor hat, Alex vor die Wahl zu stellen …Eigene Meinung:Mit „Den Mund voll ungesagter Dinge“ wagt sich Anne Freytag nach dem hochgelobten und prämierten Jugendbuch „Mein bester letzter Sommer“ an eine lesbische Liebesgeschichte nebst den typischen jugendlichen Problemen. Unter Ally Taylor ist die Autorin auch im Erotik-Genre unterwegs und schreibt Romane für Erwachsene – unter Anne Freytag findet man eher Liebesgeschichten für jüngere Leser. Das vorliegende Buch erschien bei Heyne und ist eines der wenigen Jugendbücher großer Verlage, in denen es um die Liebe zwischen zwei Mädchen geht.Die Geschichte bietet grundsätzlich nichts Neues und kommt mit den üblichen Bausteinen daher: Umzug in eine fremde Stadt, neue Familie, Schule und Mitschüler und daraus resultierend eine Menge Probleme. Sophie fühlt sich von ihrem Vater unverstanden, von ihrem Freund Lukas allein gelassen (dieser verliebte sich in eine junge Französin und zog nach Paris) und hadert mit ihrer neuen Familie, ganz gleich wie aufmerksam gerade ihre Mutter ist. Sie befindet sich in vielen Punkten im Umbruch, weswegen sie oftmals ein wenig launisch daherkommt und nicht immer Sympathieträgerin ist (wie sie sogar in einer Szene selbst feststellt). Als sie Alex kennenlernt und sich nach und nach mehr als Freundschaft zwischen den beiden Mädchen entspinnt, ist sie überfordert, stürzt sich aber in die geheime Beziehung, ohne die Probleme und Konsequenzen wirklich zu bedenken.Anne Freytag legt ein wunderschönes, sensibles Jugendbuch vor und setzt zwei junge Mädchen ins Zentrum, die realistischer nicht sein könnten. Sie haben ihre Ecken und Kanten, sind keine strahlenden Heldinnen und machen sich keine Gedanken über ein Coming-Out. Genau dieser Punkt wird auf angenehme Art und Weise ausgeklammert, denn Sophie macht sich nur ganz am Rande Gedanken darüber, ob sie lesbisch ist, oder ob sie sich einfach nur zufällig in ein Mädchen verliebt hat. Es gibt kein endloses Hin und Her hinsichtlich der sexuellen Orientierung, sondern einfach nur eine Liebe zwischen zwei Mädchen, die sowohl Alex als auch Sophie auf Trab hält.Die Autorin beschreibt Sophies Gedanken und Gefühle hautnah und lässt sich Zeit die beiden Mädchen zusammenzubringen. Dabei steht immer Sophie im Mittelpunkt, da man die Geschichte aus ihrer Perspektive liest. Man begleitet sie nach München, lernt ihre neue Familie kennen und erfährt nach und nach mehr über sie. Erst ganz am Ende bekommt man einen Einblick in Alex‘ Gedankenwelt – nüchtern, klar und direkt.Die Figuren sind sehr authentisch und realistisch. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und sich leicht mit ihnen und ihren Problemen identifizieren. Die Tatsache, dass sie nicht perfekt sind und Sophie mitunter sehr zickig ist, sorgt dafür, dass sie dem Leser realer vorkommt, als sei sie aus Fleisch und Blut. Auch Alex ist nicht immer sympathisch, doch auch ihr kommt man sehr nah.Die Nebenfiguren sind ebenfalls sympathisch, allen voran Lena, die das Gegenteil der bösen Stiefmutter ist und eine durch und durch angenehme Art hat, mit ihrer neuen Tochter umzugehen. Auch ihre Söhne sind klasse – man schließt sie schnell ins Herz. Clemens und Nik wirken sehr oberflächlich, als hätten sie nur Interesse daran, Sophie respektive Alex ins Bett zu kriegen. Leider fehlt ihnen ein wenig der Tiefgang, dabei gab es bei Clemens zumindest ein paar Andeutungen. Das ist fast ein wenig schade.Die Autorin hat einen angenehmen, sehr stimmungsvollen Stil, der gut zu Sophie und ihren Gedanken passt. Ihr gelingt es, die Stimme der heutigen Jugend zu treffen und das Thema gleichzeitig auf bekannte und erfrischend neue Art und Weise zu präsentieren. Obwohl es eine Liebesgeschichte ist, ist „Den Mund voll ungesagter Dinge“ nicht kitschig, und die Autorin nimmt auch kein Blatt vor den Mund, als es zwischen den Mädchen expliziter zur Sache geht. Bleibt zu hoffen, dass sie sich irgendwann noch einmal in die queere Richtung wagt – sie hat eine tolle Sprache, um die Thematik für Jugendliche passend zu verpacken.Fazit:„Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist ein tolles lesbisches Jugendbuch, das durch authentische, sehr realistische Charaktere, eine sehr intensive Liebesgeschichte und eine tolle sprachliche Umsetzung besticht. Wer auf der Suche nach einem lesbischen Jugendbuch ist, bekommt mit Anne Freytag zweitem Jugendbuch ein gelungenes Werk, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Bleibt zu hoffen, dass Verlage nachziehen und queeren Geschichten die Türen öffnen – es wäre wünschenswert mehr im Buchhandel mehr Bücher wie „Den Mund voll ungesagter Dinge“ zu finden. Sehr zu empfehlen.

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  • Tolles Jugendbuch

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    18. May 2017 um 14:50

                 Den Mund voll ungesagter Dinge Klappentext: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert. Meine Meinung: Über das Buch wurde schon soviel geschrieben weshalb ich versuche mich kurz zu fassen. Für mich war es das erste Buch welches ich von der Autorin gelesen habe und ich war begeistert.  "Den Mund voll ungesagter Dinge"  hat mich von der ersten Minute an in den Bann gezogen und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Ich mochte Sophie und Alex, die Jungs allen voran Lukas, aber auch Sophies neue Familie. Sie hatten alle Ecken und Kanten das brachte sie mir näher und machte sie mir auf Anhieb sympathisch. Sophie und Alex, zwei total unterschiedliche Mädchen lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. Richtig toll geschrieben, das Gefühlschaos das die beiden Mädchen umgibt  die Angst die Gefühle gegenseitig zu offenbaren, aber auch die Angst wie die Umwelt / Familie damit umgehen würde. Aber das ist noch lange nicht alles in dem es in diesem wunderbaren Jugendbuch geht – da gibt’s noch diese neue Familie in die Sophie nun rein wachsen muss, aber auch die neue Schule, die neue Heimat. Für Sophie kommt alles zusammen und es macht Spaß zu lesen wie sich alles fügt. Am Anfang sieht sie alles schwarz und düster, aber schon recht bald bemerkt sie das nicht alles schlecht ist, aber sie braucht ihre Zeit bis sie zugeben kann das ihr das Familienleben richtig gut gefällt, aber auch das sie sich in Lena der Freundin ihres Vaters getäuscht hat. Eine wunderschöne Geschichte über ein Thema das sonst nur recht selten angesprochen wird, aber auch über Freundschaft, Vertrauen, Selbstbewusstsein, Ängste – ein Buch über das Leben und die Überraschungen die es manchmal für einen parat hält. Mein Fazit: Ein Buch das nicht nur durch sein wunderschönes Cover ins Auge fällt, sondern eines das einem noch nachhaltig beschäftigt. Ein Buch nicht nur für Jugendliche. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

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  • [Rezension] Den Mund voll ungesagter Dinge - Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    MaryBlack

    MaryBlack

    16. May 2017 um 20:45

    Auf dieses Buch habe ich mich schon lange gefreut. Ich hatte schon sehr viel Gutes darüber gelesen und ich war sehr gespannt wie das Thema umgesetzt wurde. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Und ich muss sagen, Anne Freytag hat sie sogar noch übertroffen! Zunächst möchte ich auf die Gestaltung des Buches eingehen, weil sie das Lesevergnügen noch einmal steigert. Das Cover sticht einem sofort ins Auge. Ich denke, dass die Farben sehr bewusst gewählt sind, da es sich um die Farben des Regenbogens handelt. Mir gefällt auch sehr gut, dass auf dem Buchrücken auch en Teil des Covers abgebildet ist und nicht nur der Titel. Wenn man das Buch im Regal sieht wird man dadurch viel besser an die Handlung erinnert. Im Buch sind zu Beginn einige kleine Bilder abgebildet, die man erst beim Lesen nach und nach versteht, aber schon zu davor interpretieren kann.Die Protagonistin, Sophie, ist 17 Jahre alt und wird von ihrem Vater regelrecht gezwungen von Hamburg nach Berlin umzuziehen. Anfangs geht ihr das komplett gegen den Strich. Sophie kann seine neue Freundin Lena überhaupt nicht leiden, und das obwohl sie doch so nett ist. In ihrem neuen Zuhause wird Sophie nicht nur von dieser, sondern auch von ihren zwei Nicht-Brüdern und dem Hund Carlos, der normalerweise niemanden an sich heranlässt, bis auf Sophie. Die ersten Zeit verbringt Sophie nur in ihrem Zimmer. Sie fühlt sich von ihrem Vater vernachlässigt. Nachdem sie schon von ihrer Mutter verlassen wurde, ist ihre Angst durchaus verständlich. Irgendwann trifft Sophie auf Alex. Diese will aus irgendeinem Grund Zeit mit Sophie verbringen und mit ihr befreundet sein. Alex ist, im Gegensatz zu Sophie, ein offener, optimistischer Mensch, der ein perfektes Leben zu führen scheint. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und Alex stellt Sophie ihren Freunden Clemens, Niklas und Jasmin vor. Schnell entsteht zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Bis sich auf einer Party plötzlich alles verändert. Denn bei Wahrheit oder Pflicht bekommt Alex eine Aufgabe, die dafür sorgt, dass beide ihre eigenen Gefühle in Frage stellen.Anne Freytags Schreibstil ist sehr jugendlich und anschaulich, sodass man sich gut in Sophie hineinversetzen kann. Sie hat großartig dargestellt wie es sich anfühlt anders zu sein, obwohl man eigentlich ganz normal ist. Wobei, was ist schon normal? Schließlich sind wir alle unterschiedlich.Ich wurde regelrecht an das Buch gefesselt und wollte gar nicht mit dem Lesen aufhören. Besonders weil es sich um ein Thema handelt, das mich persönlich auch betrifft. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Anne Freytag die Situation gut und authentisch dargestellt hat. Es ist nicht schlimm, wenn man sich noch nicht so sehr mit der Thematik auskennt, denn das tut Sophie auch nicht. Sophie ist eine sehr angenehme Protagonistin, mit der man in echt gerne befreundet wäre. Ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar und kaum vorhersehbar, wie es ja in manchen Bücher leider der Fall ist. Alex ist einem vom ersten Augenblick an sympathisch. Sie kann eine unangenehme Situation retten und ist gewissermaßen der Anker der Gruppe, der alles im Gleichgewicht hält. Die Charaktere sind alle sehr echt. "Den Mund voll ungesagter Dinge" ist auf jeden Fall eines meiner Highlights des bisherigen Jahres. Ich bin schon sehr gespannt auf Anne Freytags nächsten Roman, den ich auf jeden Fall lesen werde.

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  • Sophie und Alex

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    19angelika63

    19angelika63

    15. May 2017 um 16:43

    RückentextWenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der  Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert ... "Weil es beschissen ist, jemandem so ähnlich zu sehen, den man hasst. Oder hassen sollte. Jemandem, den man eigentlich nicht kennt und trotzdem vermisst. Jemandem, der etwas ganz tief in einem drin kaputt gemacht hat und von dem man sich dennoch wünscht, dass er eines Tages zurückkommt und einem sagt, dass er einen lieb hat. Menschen gehen. Manchmal körperlich - Lukas -, manchmal emotional - Papa - und manchmal beides - meine Mutter." (Seite 21)Sophie wächst bei ihrem Vater auf, denn ihre Mutter hat die Familie kurz nach Sophies Geburt verlassen. Vater und Tochter verstehen sich gut. Sophie hat einen besten Freund, Lukas. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Doch dann verliebt sich Sophies Vater in eine Kollegin und will zu ihr und ihren Kindern nach München ziehen. Sophie ist entsetzt. Ihr Leben ist schon kompliziert genug, und nun soll sie ihren besten Freund verlassen um in eine Stadt zu einer Familie zu ziehen, die sie gar nicht will. Doch leider hat Sophie keine andere Option.In der neuen Stadt fühlt sich Sophie vollkommen allein. Die neue "Mutter" und "Brüder" geben sich alle Mühe, damit Sophie sich einlebt. Doch die sperrt sich dagegen. Dann trifft sie das Mädchen aus dem Nachbarshaus und fühlt sich von Alex angezogen. Vorsichtig nähren sich die beiden an ... "Ich hatte noch nie eine beste Freundin, und ich habe auch keine vermisst, aber nach diesem Abend mit Alex - zwanzig Meter Luftlinie voneinander entfernt, lachend jede in ihrem Bett - weiß ich, dass ich in ihr jemanden gefunden habe, den ich behalten will." (Seite 159)"Den Mund voll ungesagter Dinge" ist der zweite Jugendroman von Anne Freytag, den ich gelesen habe. Den ersten "Mein bester letzter Sommer" habe ich verschlungen. Darum war ich auf das neue Buch sehr gespannt.Was soll ich sagen, auch den habe ich verschlungen. Sophie ist eine Protagonistin, die mir von der ersten Seite an ans Herz gewachsen ist. Ihre Verletzlichkeit, durch den Weggang der Mutter ausgelöst, versteckt unter einer Coolness, die bei den kleinsten Verletzungen zusammenbricht, macht sie so real. Jede Seite habe ich das Gefühlschaos in ihr spüren können. In dem neuen Roman von Anne Freytag geht es um das Suchen und Finden der eigenen Sexualität. Mit Sophie schafft sie eine Protagonistin, die am Anfang nicht in der Lage ist Gefühle zu zulassen. Der Verlust/ Weggang der Mutter hat in ihr eine Grundangst vor Verlusten aufgebaut. Also schütz sie sich, in dem sie keine Gefühle aufkommen lässt. Doch als Sophie auf Alex trifft ist plötzlich alles anders. Bei Alex kann Sophie sich geben wie sie ist. Doch ein Mädchen kann/ darf doch kein Mädchen lieben. Das stürzt Sophie und auch Alex, die einen Freund hat, in ein Gefühlschaos.Anne Freytag schafft es mit einfühlsamen und sensiblen Worten dieses Gefühlschaos zu beschreiben. Als Leserin kann ich es förmlich spüren. Mit jeder Seite fiebere ich mit Sophie, wie es weiter geht. Schafft sie es? Kann sie endlich ihren Platz im Leben finden? Und Alex ... wird sie an Sophies Seite sein? "Ich wollte mich immer verlieben. Ich wollte das alles fühlen. Ich wollte überschwemmt werden von Emotionen, die ich nicht verstehe. Die ich nicht erklären kann. Ich wollte mich in jemandem verlieren und gleichzeitig in ihm wiederfinden. Ich wollte jemanden, der über mein Gesicht hinaussieht und mich auch dann noch liebt. wenn ich es am wenigsten verdient habe, weil ich es nämlich genau dann am meisten bräuchte. Ich wollte, dass jemand sich Schicht für Schicht bis zu meinem panischen Herzen vorarbeitet, weil ich es ihm nur dann schenken kann. Und ich wollte, dass es jemand ist, der es verdient hat. Jemand, der bleibt. Jemand, der mich so küsst, dass ich aufhöre zu denken. Dass ich nur noch aus Lippen und Hände bestehe. Jemand, mit dem der Film in meinem Kopf und die Realität endlich übereinstimmen. Mit dem ich ausnahmsweise mal wirklich komme und dem ich es nicht nur vorspiele. Jemand, mit dem ich reden kann. Und lachen. Und nackt sein. Einfach jemand, mit dem ich gerne ich bin. Wer auch immer das sein mag." (Seite 217)Dieses Buch ist ein Coming-out Roman, der sehr gefühlvoll, sensibel und in meinen Augen real geschrieben ist. Ich wünsche mir viele Leser*innen für diese tolle Geschichte und kann nur sagen ... unbedingt lesen! Liebe Anne, vielen Dank für dieses wundervolle Buch und die tolle Zeit mit Sophie und Alex. Ich habe Sophie in mein Herz geschlossen und am Ende mit ihr geweint ♥♥♥

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    • 6
  • Fantastischer Schreibstil, aber auch verschenktes Potential

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Lucciola

    Lucciola

    13. May 2017 um 12:43

    Sophie ist absolut nicht einverstanden mit dem Umzug von ihrer Heimatstadt Hamburg nach München. Sie will zurück in ihr altes Leben, in dem es nur sie und ihren Vater gab. Doch jetzt ist da noch Lena. Und Leon und Valentin und Carlos. Ihre neue Familie. Doch davon will Sophie nichts wissen, denn sie will sich nicht an diese neue Stadt gewöhnen und auch nicht akzeptieren, dass sie nun Teil einer größeren Familie ist. Und dann lernt sie Alex kennen, das Mädchen aus dem Nachbarshaus und Sophies Leben stellt sich völlig auf den Kopf...Die Protagonistin ist sehr eigensinnig, sturköpfig und pubertär. Klar, sie ist ja auch 17. Oftmals ist sie wirklich unausstehlich und geht mit den Menschen in ihrer Umgebung wirklich mies um, vor allem mit Lena, ihrer neuen "Stiefmutter", die sich wirklich Mühe gibt, ihr das Leben einfach zu machen. Sie ist also nicht gerade die klassische Sympathieträgerin, aber sie war gut und vielschichtig dargestellt und beschrieben. Wie alle anderen Charaktere der Autorin hat sie Ecken und Kanten und lässt sich nicht in eine simple Schublade einsortieren. Sie hat Fehler, die man nicht gut heißen muss, die aber nunmal menschlich sind. Besonders in der Pubertät...Die Denkweise von Teenagern ist meiner Ansicht nach super dargestellt und sehr realistisch. Immerhin heißt es nicht umsonst, dass man während der Pubertät eine "Baustelle im Kopf" hat, man kann einfach nicht immer logisch denken und macht Dummheiten und verhält sich bescheuert. Das haben wir alle. Und zum Glück wächst man irgendwann da raus und wird wieder "normal" ;) Die Versagensängste von Sophie, der Leistungsdruck, ihre Einsamkeit, die Suche nach sich selbst, das Ablösen von den Eltern - und das gleichzeitige Bedürfnis nach Liebe von ihnen - das alles ist realistisch und gut beschrieben und sehr authentisch. Ich hab mit Sophie gelacht und geweint, war wütend und traurig und zickig. Anne Freytag schafft es, den Leser mit den Personen fühlen zu lassen, und das obwohl die Charaktere allesamt keine typischen Sympathieträger und perfekten Protagonisten sind. Im Gegenteil. Aber genau das macht die Sache authentisch. Sehr schade fand ich die Darstellung von Fremdgehen - das wird einfach als viel zu normal und als in Ordnung dargestellt. Fremdgehen ist schlichtweg niemals in Ordnung. Punkt aus. Für mich gibt es da nichts zu diskutieren und finde es sehr schade, dass in diesem Buch beinahe jeder fremdgeht und es dadurch beinahe alltäglich und eben normal wird. Der Schreibstil von Anne Freytag ist wunderschön und einfach zu lesen. Sie erzählt in vielen, wundervollen Metaphern, die das Leseerlebnis sehr steigern und einfach Spaß machen. Anne Freytag kann wirklich wundervoll schreiben! Durch die bildhafte Sprache hat man gleich beim Lesen einen "Film im Kopf" und fühlt mit den Figuren mit. Die Geschichte ist aus der Perspektive von Sophie geschrieben, dadurch bekommt man einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Die Entstehung der Freundschaft und Beziehung zwischen Sophie und Alex ging mir teilweise zu schnell und zu unreflektiert. Die Erlebnisse der beiden sind toll geschildert und die beiden sind einfach süß zusammen, aber irgendwie hat da trotzdem etwas die Tiefe gefehlt. Ein Großteil meines Freundeskreises ist lesbisch oder schwul und sie alle haben eine lange Odyssee hinter sich, bis sie sich selbst darüber im Klaren wurden und vor allem bis sie es akzeptieren konnten. Und bis sie sich getraut haben, es ihrer Familie oder ihren Freunden zu sagen verging noch viel mehr Zeit. Insgesamt wurde das Thema Outing hier viel zu wenig angesprochen und zu schnell abgehandelt. So etwas passiert nicht in zwei Zeilen und dann ist alles in Ordnung und jeder akzeptiert es und findet es gut - meistens läuft es leider ganz anders ab. Ich kenne viele, die von ihren Familien regelrecht verstoßen wurden oder die sich nur langsam wieder mit ihren Eltern aussöhnten. Oftmals hat es Jahre gedauert, bis die Eltern es einigermaßen akzeptiert haben. Hier wurde leider viel Potential verschenkt und eine große Chance vergeben, die Problematik darzustellen, mit der Homosexuelle leider bis heute zu kämpfen haben. Das ist sehr schade, aber vielleicht ist es ein Anfang. Vielleicht ist es einfach das erste Buch seiner Art von einer deutschen Autorin und es werden weitere folgen. Autoren oder Autorinnen, die sich mehr trauen und reflektierter mit dem Thema umgehen. Die tiefer graben und weniger auf Klischees geben. Also vielleicht war dieses Buch einfach nötig, um den ersten Schritt zu tun. FazitTrotz einiger Schwächen hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist fantastisch und die Denkweise von Teenagern ist sehr authentisch wiedergegeben. Leider wurde beim Thema Outing viel Potential verschenkt, da es zu schnell abgehandelt wurde. Ein bisschen mehr Problematik beim Erkennen der eigenen Sexualität, der Herausforderung der Akzeptanz, des Outings und der Nicht-Akzeptanz der Gesellschaft hätte hier nicht geschadet und aufgezeigt, wie schwierig es bis heute für die LGBT-Community ist. http://lucciola-test.blogspot.de/2017/05/books-anne-freytag-den-mund-voll.html

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  • Berührende Geschichte aus dem echten Leben

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    10. May 2017 um 21:00

    WORUM GEHT ES?Sophie ist 17 Jahre alt, kurz vor ihrem Abitur und wird genau jetzt von ihrem Vater dazu gezwungen, von Hamburg nach München, zu seiner neuen Freundin und ihren zwei Söhnen zu ziehen. Davon ist Sophie natürlich alles andere als begeistert. Sie will keine neue Familie, will nicht für ein paar Wochen die Neue an ihrer neuen Schule sein und auch sonst nichts an ihrem Leben ändern. Immerhin ist doch alles gut so, wie es ist! Irgendwie wünscht sie sich, dass ihr Leben um so vieles einfacher wäre. Dann müsste sie nämlich nicht ihr Leben in Hamburg hinter sich lassen, hätte noch eine Mutter, die sie nicht einfach so aus dem Staub gemacht hätte und ihr bester Freund Lukas wäre auch immer noch bei ihr und nicht bei seiner Freundin in Frankreich.Doch Sophies Leben ist nun mal nicht so einfach und so muss sie in München komplett von vorne anfangen. Als sie dann aber das Nachbarsmädchen Alex kennenlernt, scheint ihr neues Zuhause gar nicht mehr so schlimm zu sein. Durch Alex lernt Sophie Einiges, aber vor allem, dass "normal" für jeden etwas Anderes ist und dass "Anders sein" nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss.REZENSIONBereits kurz nach dem Erscheinen von Anne Freytags Den Mund voll ungesagter Dinge wurde der Roman viel diskutiert und kritisiert. Ich habe das zwar etwas verfolgt, wollte mir aber mein ganz eigenes Bild davon machen und habe deshalb auch ganz unvoreingenommen mit dem Lesen begonnen.Besonders schön finde ich bereits die Aufmachung des Romans. Allein das Cover polarisiert bereits durch die Farbenvielfalt - dem roten Hintergrund, sowie der regenbogenfarbenen Schrift. Die Bedeutung des Rot und des abgebildeten Mädchens erfährt man innerhalb des Romans. Klappt man die linke Hälfte des Umschlags auf, sieht man ein paar Zeichnungen, die sich im Roman auch über den einzelnen Kapitelüberschriften wiederfinden. Jede dieser Zeichnungen hat etwas mit dem Roman zu tun und je weiter man liest, desto mehr findet man sie dort wieder. Im rechten Umschlag findet man zwei Playlisten, die man aus den Romanen von Anne Freytag bereits gewohnt ist. Die Songs der beiden Listen spielen auch in der Geschichte eine Rolle und begleiten das Geschehen ein wenig.Der Roman ist mit seinen 400 Seiten wirklich schnell gelesen. Die Kapitel sind teilweise kurz und knackig, was aber keineswegs schlimm ist, denn mich hat das eher noch zum Weiterlesen animiert - ganz nach dem Motto: "Ach, ein Kapitel schaffe ich noch!". Die Geschichte wird aus Sophies Sicht, in der Ich-Perspektive erzählt. Dadurch erhalten wir beim Lesen ein viel tieferen Einblick in Sophies Charakter, was mir besonders gut gefallen hat. Sophies nachdenkliche Art, ihre Neigung zu viel nachzudenken, konnte man damit perfekt einfangen.Für viele wirkt Sophie bestimmt nicht gleich sympathisch, kommt sie manchmal doch sehr mürrisch oder furchtbar stur daher. Doch gerade Sophie hat mir besonders gut gefallen, denn ich konnte mich ganz oft in ihr wiederfinden. Manchmal war ich wirklich total erschrocken, weil Sophie und ich uns wirklich in vielerlei Hinsicht ähneln. Aber gerade das hat mir das Gefühl vermittelt, dass die Autorin mich und natürlich auch all die anderen, die sich in Sophie wiederfinden, versteht.Demnach waren Sophies Handlungen für mich eigentlich gut nachvollziehbar. Wenn man nicht weiß, wo man selbst hingehört und wer man selbst ist, dann ist man nun mal unzufrieden und macht Dinge, die man nicht tun sollte. Und man hält den Mund, wenn man es vielleicht nicht tun sollte. Für mich hat Anne Freytag diese innere Zerrissenheit und vor allem Sophies Drang, über alles nachdenken zu müssen, wahnsinnig gut getroffen und gerade das macht diesen Charakter so wunderbar echt.Doch mir haben auch die anderen Charaktere gut gefallen. Ich bin ohnehin ein großer Fan von Freundschaften zwischen Mann und Frau, die ganz ohne sexuelle Anziehung auskommen. Kein Wunder also, dass mir Sophies und Lukas Freundschaft gefallen hat. Aber nicht nur das Zusammenspiel der Beiden gefällt, sondern auch, dass diese Freundschaft zeigt, dass man nicht immer ständig zusammen sein muss, um befreundet zu sein. Auch wenn die eine in Hamburg oder München wohnt und der andere in Frankreich, heißt das nicht, dass man unerreichbar ist und den Kontakt verlieren muss. Besonders berührt hat mich jedoch Lenas Geschichte. Anfangs hatte ich sie völlig anders eingeschätzt, vermutlich eher so, wie Sophie sie gesehen hat. Doch als Lena sich Sophie öffnet und ihr ihre Geschichte erzählt, hat sich mein Bild von ihr wahnsinnig geändert und ich habe in ihr eine sehr starke, lebensfrohe und vor allem liebenswürdige Frau gesehen. Dadurch, dass die Geschichte aus Sophies Sicht erzählt wurde, konnte man auch gut mitbekommen, wie sich auch ihr Verhältnis zu Lena ganz schleichend verändert hat.Natürlich hat auch Alex ihren ganz besonderen Charme mit in die Geschichte gebracht. Sie wirkte wie das coole, toughe Mädchen von nebenan. Es schien so, als wüsste sie ganz genau, wer sie war und wohin sie gehörte, ganz anders als Sophie. Doch Alex zeigt uns, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Es ist einfach, nach außen hin so zu tun, als wäre alles perfekt, obwohl es das nicht ist. Alles in allem beschreibt Anne Freytag in Den Mund voll ungesagter Dinge die Geschichte zweier Mädchen, die mich sehr berührt hat. Eine Geschichte aus dem echten Leben mit durchweg greifbaren Charakteren. Einer Protagonistin, die ihren Platz noch nicht gefunden hat und deshalb nicht weiß, wohin sie gehört oder ob sie überhaupt irgendwohin gehört. In erster Linie geht um die Liebe, jemanden zu lieben und zurück geliebt zu werden, weniger um die Frage nach der Sexualität. Es geht darum, sich selbst zu finden und dass man manchmal falsche Wege gehen muss, um den richtigen zu finden.Ich habe mich in dem Roman sehr oft wiedergefunden, weshalb die Geschichte mich eindeutig in ihren Bann gezogen hat. Ich wünschte, es hätte diesen Roman schon eher gegeben, denn hätte ich ihn in Sophies Alter gelesen, als ich selbst eigentlich nur "normal" sein wollte, hätte mir Roman sicher gezeigt, dass man nicht zwanghaft andere zufrieden machen muss, wenn man selbst mit sich zufrieden ist.Aber auch jetzt nehme ich Einiges aus dieser Geschichte mit - nicht zuletzt die Freudentränen nach Beenden der letzten Seite, weil ich selten eine so schöne, bewegende und vor allem echte Geschichte gelesen habe, die mich einfach nur glücklich gemacht hat.FAZITMit Den Mund voll ungesagter Dinge hat Anne Freytag einen All Age Roman geschrieben, der wahnsinnig vielseitig und schön erzählt ist. Die Autorin erzählt eine Geschichte aus dem wahren Leben, spricht eine wichtige Thematik an, die mit Höhen und Tiefen verbunden ist und einer Protagonistin, deren Innenleben vielleicht nicht für jeden, aber auf jeden Fall für mich zugänglich ist. Dennoch bin ich sicher, dass jeder sich irgendwo ein Stück weit in diesem Roman wiederfindet. Für mich ist dieser Roman definitiv einer meiner Highlights dieses Jahr, weshalb ich nicht weniger als fünf von fünf Kreuzen vergeben kann.

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  • Ein Roman, mit einem feinfühligen Thema

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    AntjeDomenic

    AntjeDomenic

    07. May 2017 um 09:27

    Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre Ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophie´s Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert ... Gestaltung des Buches: Durch das Rot des Buches, fällt es immer und überall auf, zurecht. Das Cover ist sehr gelungen und wirklich ansprechend. Das Mädchen mit dem Dutt habe ich sofort gemocht und es erinnert mich an die Autorin. Die Zeichnung wirkt realistisch und der Titel in Regenbogenfarben paßt zum Hintergrund. Meine Meinung: Es war mein erstes Buch der Autorin und nach der tollen Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2017 mußte ich es direkt Lesen. Es klingt vielleicht komisch, aber beim Lesen erinnerte ich mich sehr genau, wie die Autorin es vorlas. Es war mir sofort wieder warm ums Herz, denn den Schreibstil und auch das Vorlesen der Autorin ist einfach zum Wohlfühlen.  In das feinfühlige Thema, was aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, konnte ich mich direkt hineinversetzen. Die Schreibweise der Autorin ist für mich real und lebendig. Das Thema hat Anne Freytag super verdeutlicht und beim Lesen waren meine bildlichen Vorstellungen sehr reell. Ein Anzeichen, das dieses Buch mich berührt hat. Die Handlung über die Erkundung der eigenen Sexualität ist besonders. Anne Freytag konnte es Umsetzen und bringt dies den Lesern nahe. Leider ist dieses Thema nicht für jeden Menschen selbstverständlich, was ich sehr schade finde. Daher meinen Respekt, das Anne Freytag dies in einem Buch umgesetzt hat.  Von mir daher 5 von 5 * und das von ganzem Herzen!

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  • Bunt, mitreißend und echt

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    BuchwurmJana91

    BuchwurmJana91

    04. May 2017 um 14:21

    Titel: Den Mund voll ungesagter Dinge Autorin: Anne Freytag Seiten: 400 Verlag: Heyne Verlag (6. März 2017) ISBN: 978-3453271036 Preis: EUR 14,99 Klappentext: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert. Inhaltsangabe: Sophie muss ihre Heimat und ihre Freunde verlassen und mit ihrem Vater nach München ziehen. Alle versuchen, es Sophie recht zu machen, vorallem ihre neue "Stiefmutter" Lena und ihre beiden Söhne. Trotzdem ist Sophie von ihrer neuen Familie und ihrem neuem Zuhause absolut nicht begeistert und würde am liebsten wieder nach Hamburg zurückkehren. Nur ihr bester Freund Lukas, der in Paris lebt, kann sie noch via Skype aufmuntern. Als Sophie auf das Nachbarsmädchen Alex trifft, ändert sich alles. Sie freunden sich an, erleben eine schöne Zeit und viele Abenteuer zusammen. Dank Alex und einem besonderen Kuss, findet Sophie doch langsam Gefallen an ihrer neuen Heimat und ein neues, aufregendes Leben kann beginnen. Schreibstil: Der Schreibstil von Anne Freytag gefällt mir sehr gut. Er ist leicht verständlich, gefühlvoll und sehr spannend. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und die Spannung fällt nie ab. Man MUSS einfach weiterlesen. Die Geschichte und die Charaktere wurden sehr detailliert gestaltet, sodass es einem sehr leicht fällt, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Cover: Das Cover ist wunderschön. Das intensive Rot und vorallem die – hier sehr passenden – Regenbogenfarben im Titel, machen das Buch perfekt. Das Cover ist sehr ansprechend und ich hätte das Buch wohl auch gekauft, ohne mir den Buchrücken durchzulesen. Meinung: Ich habe mich schon sehr lange auf dieses Buch gefreut, da mir "Mein bester letzter Sommer" auch unglaublich gut gefallen hat. Meine Erwartungen waren sehr hoch und ich kann sagen, dass sie trotzdem noch übertroffen wurden. Sophie ist ein wahnsinnig starker Charakter. Keine 17-Jährige würde gerne aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen werden. Sie muss sich – kurz vor dem Abitur – in eine neue Schule einleben, sich neue Freunde suchen und natürlich noch mit der neuen Familie anfreunden. Ihr bester Freund Lukas lebt mittlerweile in Paris und kann sie nur noch via Skype aufmuntern. Viele Veränderungen, die Sophie im Laufe der Geschichte super meistert. Mit der Zeit freundet sie sich mit ihrer neuen Familie und mit dem Nachbarsmädchen Alex an. Die beiden sind sehr anschaulich beschrieben und alles andere als perfekt. Gerade das macht Sophie und Alex aus. Hier ein Streit, da eine Liebschaft, dort ein Zickenkrieg. Es macht Spaß, die Entwicklung der beiden Mädchen mitzuerleben. Wie sie an schwierigen Situationen wachsen. Das Gefühlschaos und die verschiedenen Handlungsweisen von Sophie und Alex sind sehr gut beschrieben, authentisch und nachvollziehbar. Man fiebert mit und fragt sich, wie man selbst wohl gehandelt hätte. Was mir an diesem Buch besonders gut gefällt, ist der lockere Umgang mit dem Thema Homosexualität. Anne Freytag bringt das Thema sehr gut ein und schafft es, es nicht übertrieben aber trotzdem sehr anschaulich zum Mittelpunkt dieser Geschichte zu machen. Ein wunderbares Buch über die Liebe, Homosexualität, den alltäglichen Wahnsinn und den Weg, sich selbst zu finden. Fazit: Definitiv fünf von fünf ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ "Den Mund voll ungesagter Dinge" muss man unbedingt lesen. Es gehört zu meinen bisherigen Jahreshighlights und behandelt ein sensibles aber sehr wichtiges Thema.   

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  • Einfach schön

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Sarahklein

    Sarahklein

    04. May 2017 um 10:04

    Dieses Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Ich musste es innerhalb eines abends komplett lesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte. Man kommt sofort in die Geschichte hinein und leidet mit der Protagonistin mit, als sie aus ihrem gewohnten Umfeld heraus gerissen wird. Und man freut sich, dass trotz aller Anfangsschwierigkeiten die Patch-Work-Familie zusammen wächst. Ich habe leider auch viele negative Kritiken mittlerweile gelesen, die ich nicht abtun will. Teilweise fand ich die Anmerkungen aber auch übertrieben. Den Gedanken, die Mädels sind nur lesbisch "weil die Typen es nicht bringen" fand ich beispielsweise zu arg. Klar es ist im Buch etwas überspitzt dargestellt, dass beide Mädels nicht wirklich Spaß an Sex hatten, bis sie das erste mal miteinander schlafen. Jedoch ist von Anfang klar, dass die beiden auch eine tiefere, emotionale und nicht nur sexuelle Beziehung haben. Die Kritik, dass die beiden so schnell ihre ersten Zweifel los werden und gleich viel Sex haben ist natürlich nicht immer in der Realität so. Aber muss das Buch komplett realistisch sein? Und gibt es nicht vielleicht auch Teenager, die so aufgeklärt sind, dass Sie nicht erst lange mit ihrer Sexualität hadern müssen, sondern sie einfach annehmen? Es wäre sehr zu wünschen, dass nicht jeder Homosexuelle negative Erfahrungen machen muss. Und gerade das gefällt mir an dem Buch: der lockere und selbstverständliche Umgang mit dem Thema (Homo-)Sexualität. Es wird in keiner Sekunde der Gedanke aufgebracht, dass sich gleichgeschlechtliche Liebe "nicht gehört". Und genau das Wünsche ich mir für unsere Gesellschaft: Das diese Einstellung irgendwann normal ist.

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  • Ganz viel Gefühl, ganz viel Emotion - grandioses Buch!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    BonniesBuchemotion

    BonniesBuchemotion

    03. May 2017 um 21:00

    Da ich mich von Büchern sehr gerne überraschen lasse und versuche, Abwechslung in Genre und Thema zu bringen, hat mich „Den Mund voll ungesagter Dinge“ sofort angesprochen. Als ich dann auch noch erfuhr, dass Anne Freytag nach Stuttgart kommt, um persönlich in der Buchhandlung Wittwer​ daraus zu lesen, stand meine Entscheidung fest – ich höre mir das auf jeden Fall mal an. Und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt! Bereits die Lesung war einfach nur mitreißend, gefühlvoll, ging tief. Ich wollte sofort weiterlesen, als ich zuhause ankam und habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert. Aber mal von Anfang an…Die Protagonistin, Sophie, ist 17, und zieht mit ihrem Vater von Hamburg nach München zu dessen neuer Freundin und deren Familie. Eine 17jährige wird nicht gefragt, ob sie das möchte – dabei geht sie bereits auf das Abitur und ihr eigenes Leben zu. Die Geschichte handelt von mehreren, inneren Konflikten. Von Sophies kindlicher Trotzreaktion, aufgrund derer sie sich kaum erlaubt, etwas Positives an ihrer neuen Heimat wahrzunehmen, bis hin zu einer starken Identitätskrise mit viel Liebe, nicht ohne Erotik und einer gehörigen Portion Dramatik, die sich aber fast ausschließlich auf der emotionalen Ebene abspielt. Dabei lässt Anne Freytag sehr tief in die Seele einer 17jährigen blicken. Man kann sich super in Sophie hineinversetzen. Alles, was in ihr vorgeht, fühlt man selbst - das Glück, den Schmerz, die Zweifel und die Ungewissheit. An mancher Stelle musste ich innehalten, um darüber nachzudenken, wie ich mich verhalten würde. Und dabei ist Sophie eine Protagonistin, die ich gerade wegen ihrer Menschlichkeit und ihrer Fehler zu lieben gelernt habe – sie ist durch und durch stark und echt, ein echter Mensch mit echten Gefühlen, echten Zweifeln und echten Reaktionen. Und dadurch auch mit echten Schwächen, die sie als Person in klarer Linie aufs Papier zeichnen. Genau das ist es, was ich an diesem Buch so liebe. „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist echt, es ist direkt, es ist offen und schockierend. Die Seiten klaffen vor einem, wie eine offene Wunde, bis man es endlich wieder schließen kann - damit der eigene Schmerz, den man beim Lesen empfand, langsam verebbt.Anne Freytag verriet in einer kurzen Fragerunde nach der Lesung auch einige sehr interessante Fakten. So zum Beispiel, dass Alex anfangs ein Junge war, der für sie aber nie richtig greifbar wurde. Bis sie ein Bild eines Mädchens sah, das sie regelrecht ansprang und sagte „Ich bin Alex“. Diese Wendung, die für die Handlung des Buches ja durchaus sehr ausschlaggebend ist, führte sie aber auch in eine schwierige Situation. Etwas beschreiben zu müssen, das sie selbst so nie empfand, war eine Herausforderung für Anne Freytag. Nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich einfach nur sagen: Chapeau! Das hat mehr als nur funktioniert, denn die emotionale Entwicklung von Sophie ist glaubwürdig und passt zu ihrem Charakter, sie wirkt weder gespielt, überzogen noch untertrieben. Ich glaube, sie ist sehr gut getroffen.Um niemanden zu spoilern spreche ich das zentrale Thema des Buches einfach nicht direkt aus – denn wer bis jetzt noch nicht darauf gekommen ist, oder es wo anders gelesen hat, der soll sich überraschen lassen."Den Mund voll ungesagter Dinge" ist ein absolutes Lesehighlight, es bekommt von mir 5 Sterne und die Kategorie „Herzensbuch“ obendrauf.

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  • Den Mund voll ungesagter Dinge

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    stellette_reads

    stellette_reads

    03. May 2017 um 14:43

    Das gute Stück erreichte mich sehr überraschend. Als ich es auspackte wusste ich erstmal nicht so recht was ich dem Buch anfangen soll^^ …Ob es überhaupt was für mich ist. Ein paar Tage später habe ich dann mal rein gelesen und mich genauer mit befasst. Und zack Abends angefangen – war ich am nächsten Morgen auch schon durch … ♥ Das Cover war letztlich dann auch ausschlaggebend. Ich meine seht es Euch an: Es schreit ja förmlich in roter Signalfarbe – LIES MICH^^ Die Schrift ist regenbogenartig gelettert und verrät schon das Thema LGBT. Und das Mädel mit dem fluffigen Dutt macht das Cover komplett. Auch von innen eine Überraschung – Unter der Klappenbroschur sind niedliche Illustrationen verborgen. Ich bin begeistert. ♥ Sophie – unsere Hauptprotagonistin, macht eine schwere Zeit durch. Als Kind von der Mutter verlassen und dann möchte ihr Vater auch noch zu seiner neuen Freundin – ihrer neuen Familie – ziehen. Alle scheinen glücklich mit dem Umzug – Alle, außer sie selbst.- Bis sie durch eine Beobachtung das Nachbarsmädchen Alex entdeckt. Sophie weiß nicht genau was sie für Alex empfindet, denn sie hatte schon einige Erfahrungen mit Jungs, doch die große Liebe war bisher nicht dabei. Anne Freytag hat mich im wahrsten Sinne des Wortes UMGEHAUEN. Das trifft es so ziemlich genau auf den Punkt. Sie schreibt extrem nah an den Charakteren und weiß auf eine sehr ruhige Art Spannung aufzubauen. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und musste einfach nach jedem Kapitel wissen – Wie geht´s weiter? … Und das macht für mich ein wirklich gutes Buch aus. Sophie macht diese trotzige Phase durch, nachdem sie aus dem alten Leben gerissen worden ist und nun mit neuer Familie, neuer Umgebung und neuer Schule klar kommen soll. Dennoch kann man sie verstehen – Vielleicht hätte ich sie an der ein oder anderen Stelle gerne mal durchgeschüttelt^^, denn sie hatte es tatsächlich eigentlich ganz gut mit der neuen Familie getroffen, auch wenn sie ihren besten Freund Lukas seither nur noch durch den Bildschirm vor´s Gesicht bekommt. Sie bekam zwei wundervolle jüngere Brüder und der Jüngste von beiden ging mit einer Leichtigkeit auf sie zu. Er wusste in jeder Situation was das Richtige ist und ich hab den kleinen einfach in mein Herz geschlossen. Aber auch ihre „neue Mutter“, die einfach nur eine gute Freundin sein wollte, war niemals aufdringlich, sondern zeigte unfassbar viel Geduld und war äußerst einfühlsam, während ihr Vater schon mal schnell aus der Fassung zu bringen war. Trotzdem ist er ein Vater, wie man sich ihn nur wünschen kann, denn wenn es hart auf hart kommt ist er immer da. Lukas – Ein Freund und Teil der Familie. Sophie kennt ihn schon seit Kindheitstagen. Umso schwerer fällt der Abschied. Sophie weiß das es ihm gut geht. Er hat eine Freundin und ist glücklich, da wo er ist. Dennoch hat er ein riesiges Herz und ist – auch wenn nur online – stets für Sophie da. Ein toller Charakter, den ich auch in mein Herz geschlossen habe! Alex, das Nachbarsmädchen war sehr süß, frech und aufgeschlossen. Zu ihren Leidenschaften gehörte das Schwimmen und so lud sie Sophie auf ein gemeinsames nächtliches Bad ein. Zwischen beiden herrscht seither eine knisternde Stimmung, doch Alex hat bereits einen gut aussehenden Freund und auch Sophie wird nach kürzester Zeit von einem neuen Jungen begehrt. Doch schon bald bekommen die beiden die Möglichkeit auf Zweisamkeit, denn Familie und Freunde machen Urlaub. Was sie in der Zeit erleben? – Dürft ihr selber lesen ... WOW! Aus dem Bereich LGBT, habt ich bisher nur eine „softe“ Version gelesen. Und zwar zu Ari & Dante und das hatte mir ja schon so gut gefallen.♥ Hier geht es allerdings nicht um zwei Jungen, sondern zwei Mädels. Ich finde toll, wie Anne Freytag schafft einem das Thema so rüber zu bringen, dass keine Vorurteile entstehen.  Lest dieses Buch – Mich konnte es überzeugen und hat definitiv die Chance auf ein Platz meiner Jahreshighlights^^ ♥

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  • Tiefsinnig und gefühlvoll

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Cieena

    Cieena

    02. May 2017 um 20:56

    Handlung Sophie, 17, ist alles andere als begeistert, als sie kurz vor ihrem Abi mit ihrem Vater zu dessen neuer Freundin und ihren beiden Söhnen ziehen muss. Ginge es nach ihr, würde sie keinesfalls nach Bayern ziehen, sondern in ihrer Heimat Hamburg ihr Abi machen und weiter ihren besten Freund Lucas vermissen, der unglücklicherweise gerade nach Frankreich gezogen ist. Alle sind glücklich, nur Sophie nicht. Obwohl München, und der neue Teil ihrer Familie, gar nicht so übel zu sein scheint, ist Sophie alles andere als begeistert. Doch dann begegnet sie Alex, dem Nachbarsmädchen mit den schönen grünen Augen und der Lücke zwischen den Zähnen. Zum ersten Mal überhaupt kann sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen einlassen und erlebt eine neue, aufregende Zeit. Und schließlich verändert ein Kuss alles… Cover Ich bin total begeistert von diesem Cover. Der Titel hebt sich mit den Farbverläufen in der Schrift auf angenehme und doch ungewöhnliche Weise vom roten Hintergrund ab. Die unterschiedlichen Buchstabengrößen springen dabei ähnlich ins Auge, wie die Rückansicht des Mädchens, welches das Cover ziert. Ich kann nichtmal genau sagen, was mich so begeistert. In meinen Augen stimmt beim Cover einfach das Gesamtpaket. Besonders gefallen hat mir auch die „handgeschriebene“ Playlist im Buchumschlag, die auch in der Handlung mehrfach erwähnt wird.   Schreibstil Auf eindringliche Weise wird die Handlung aus der Sichtweise Sophies in der Ich-Perspektive erzählt. Der wunderbare Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an begeistern und in den Bann ziehen. Mit ihrer bildhaften und metaphorischen Sprache schafft die Autorin es die Handlung mit ruhigen Tönen zu erzählen und dabei unvergleichlich lebendig erscheinen zu lassen. Charaktere Gefühl und Hingabe erkennt man bei den Figuren schon auf der ersten Seite. Sie zeugen von viel Tiefsinn und Vielschichtigkeit. Sophie ist eine sehr eigensinnige Protagonistin. Ich kann nicht unbedingt sagen, dass sie mir von der ersten Seite an sympathisch war. Um ehrlich zu sein, hatte ich auf den ersten Seiten so meine Probleme mit ihr, wirkte sie doch sehr egoistisch und selbstbezogen. Im Laufe der Handlung behauptet sie ironischerweise von sich selbst kein Sympathieträger zu sein. Ich für meinen Teil konnte mich nach ein paar Seiten erstaunlich gut mit ihr anfreunden und auch ihre Gefühle und Launen erstaunlich gut nachvollziehen.   Mein Fazit „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist mein erstes Buch von Anne Freytag und ich bin begeistert. Ich liebe ihren metaphorischen und tiefsinnigen Schreibstil, dessen gefühlvollen Unterton man wunderbar herauslesen kann. Auch das Vielschichtige der Charaktere begeistert mich, die Ecken und Kanten, die in meinen Augen die Figuren erst wirklich greifbar machen. "Also, wenn ich einen Film schaue oder eine Serie oder eben ein Buch lese, dann will ich, dass es sich so anfühlt, als wäre ich Teil der Handlung. Wie eine unsichtbare Nebenfigur. Ich will vergessen, dass jemand sich das alles nur ausgedacht hat." S. 294 Besser könnte man das perfekte Buch gar nicht beschreiben. Anne Freytag hat es geschafft, dass man sich während des Lesens tatsächlich wie eine unsichtbare Nebenfigur fühlt. Dieser an sich sehr ruhige Roman hat mich vollends in seinen Bann gezogen und tief in das Gefühlsleben der Figuren eintauchen lassen. Ich kann diesen Roman nur empfehlen und vergebe 5/5 Punkten.Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meiner Website http://zeit-der-buecher.de/

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  •  Ein Jugendbuch, das unter die Haut geht

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Athene

    Athene

    01. May 2017 um 17:58

    INHALT:Sophie steckt mitten in den Abiturvorbereitungen als ihr Vater ihr verkündet, dass er zu seiner Freundin von Hamburg nach München ziehen wird und Sophie mit muss. Die Zweisamkeit von Sophie und ihrem Vater wird durch die neue Stiefmutter plus zwei kleine Söhne und plus Hund Carlos Knall auf Fall zerstört.Eine neue Schule, neue Mitschüler und überhaupt hat Sophie das alles nicht gewollt. Mit dieser Einstellung kommt Sophie jedoch weder bei den Jungs noch bei dem Nachbarsmädchen Alex weiter.....ein Kuss nach einem Partyspiel wird alles ändern....FAZIT:Sophie steckt mitten in der Pubertät und irgendwie läuft alles anders, als gedacht: Sie kann sich nicht an eine Mutter wenden, denn die hat sie nie gewollt. Ihr bester Freund, ist derzeit in Paris und dann kommt der Umzug von Hamburg nach München und die Zweisamkeit von Vater und Tochter wird zu bunten Patchworkfamilie mit Hund.Das alles führt bei Sophie auf anschauliche Weise zu einer Art Weltuntergangsstimmung. Obwohl die neue Stiefmutter eigentlich alles richtig macht, ihre kleinen neuen Brüder sie lieb haben und sogar der Hund Carlos sie in sein pelziges Herz geschlossen hat, kann Sophie sich nicht einleben.Als die Nachbarstochter Alex aus dem Urlaub kommt, finden beide nach einigen Zwischenfällen zueinander; mehr als anfänglich gedacht und nun steht die Gefühlswelt richtig Kopf und das bisherige Chaos ist fast nebensächlich, so dass man mit Sophie dank des Schreibstils der Autorin richtig mitfühlen kann.Das Buch ist aus der Sichtweise von Sophie geschrieben und lässt sich leicht und locker lesen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Dank des Wochenende hatte ich es an 2 Tagen durch, denn ich musste unbedingt wissen, wie es für Sophie und Alex ausgeht.Das Buch enthält innerhalb der Handlung eine Art Playlist und den ein oder anderen Song hab ich mir gleich angehört und gespeichert.Anne Freytag schafft es in diesem Buch meisterlich das Gefühlschaos und die Bedenken von Sophie (und am Ende auch von Alex) darzustellen. Ein Jugendbuch, das unter die Haut geht und dem Leser zusätzlich ein Thema zum Nachdenken gibt. Toleranz bezüglich lesbischer Liebe oder generell Anderssein ist leider nicht jedem gegeben und können die Schulzeit und das spätere Leben durch Mobbing oder auch nur durch schiefe Blicke zur Hölle machen. Volle Punktzahl.http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/04/anne-freytag-den-mund-voll-ungesagter.html

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  • Wenn deine Gefühle dich überrumpeln

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    Schassi

    Schassi

    30. April 2017 um 10:05

    Sophie ist 17, Einzelgängerin und sieht aus wie eine ordinäre Version von Schneewittchen: blasse Haut, große blaue Augen und ein unerhört sinnlicher Schmollmund. Kein Wunder, dass die Jungs auf sie fliegen. Weil ihr Vater als Chirurg schwer beschäftigt ist und sie oft allein ist, lässt Sophie keine Gelegenheit aus, um ihrem zweifelhaften Ruf als Schneeflittchen alle Ehre zu machen. Sex mit Jungs bedeutet für sie Ablenkung und für einen kurzen Moment findet sie dabei Ruhe vor ihren Gedanken, die sie ständig auf Trab halten. Aber gefühlt hat sie dabei noch nie etwas, im Gegenteil – hinterher stellten sich die unbedeutenden One-Night-Stands stets als Fehler heraus. Und doch scheint sie es nicht lassen zu können.Ihr bester Freund Lukas bedeutet die Welt für sie. Blöd nur, dass er zu seiner Freundin Vianne nach Frankreich gezogen und nur noch über Skype erreichbar ist. Trotzdem verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, die mir gerade in der Konstellation Junge-Mädchen sehr ans Herz ging.Als Sophies Vater aus heiterem Himmel beschließt, wenige Wochen vor dem Abi von Hamburg zu seiner Freundin nach München zu ziehen, stellt er sie vor vollendete Tatsachen. Auf nichts hat sie weniger Lust, als auf dieses schöne große Haus, in dem die perfekte Lena mit ihren zwei Söhnen und ihrem Mischlingshund Carlos lebt. Und doch stellt sich Sophies neues Leben als gar nicht so schlecht heraus, als sie die Nachbarstochter Alex kennenlernt.Zwischen Alex und Sophie besteht sofort eine besondere Verbindung. Anfangs gehen sie noch etwas verkrampft miteinander um und müssen sich erst kennenlernen, doch schon bald kann Sophie an nichts anderes mehr denken, als an Alex. Bei einer Party passiert es schließlich: während einer Partie „Wahrheit oder Pflicht“ muss Alex Sophie küssen. Und plötzlich ist alles anders. Hin- und hergerrissen zwischen ihrer Faszination für Alex und ihrer Unsicherheit diesbezüglich, versucht Sophie alles, um zu verdrängen, dass Alex eigentlich einen Freund hat. Und außerdem ist sie schließlich gar nicht lesbisch. Oder etwa doch? Nur weil Alex ein Mädchen ist, heißt es doch nicht, dass Sophie generell auf Mädchen steht?Anne Freytags wunderbarer Schreibstil hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. In ruhigen Tönen erzählt sie die außergewöhnliche und sehr intensive Liebesgeschichte zweier Mädchen, die von ihren Gefühlen überrumpelt werden. Viele bildhafte Vergleiche machen die Sprache lebendig. Man spürt förmlich, wie sich der eigene Herzschlag beschleunigt, wenn Alex Sophie berührt, man fühlt den Regen auf der eigenen Haut, wenn Sophie in einer Regennacht Hals über Kopf aus dem Club flüchtet, und man platzt schier vor Glück, wenn die beiden Mädchen die Welt aussperren und ganz für sich sein können.Die zahlreichen Liebesszenen sind anschaulich, aber stets geschmackvoll beschrieben. Die Autorin spart die sexuellen Details aus und überlässt sie der Fantasie des Lesers. Sophies Gefühle werden authentisch und gut nachvollziehbar geschildert. Ihr innerer Konflikt ist stets spürbar, sodass man mit ihr mitlieben und -leiden muss.Die Klappenbroschur überzeugt durch eine liebevolle Umschlaggestaltung. Kleine, zur Geschichte passende Grafiken, kennzeichnen die Anfänge der angenehm kurzen Kapitel; zwei Playlists laden zum Anhören der Songs ein, die im Buch eine wichtige Rolle spielen. Auch das farbenfrohe Cover, das meiner Meinung einfach perfekt zur Geschichte passt, ist ein toller Eyecatcher.Und trotzdem habe ich unverhältnismäßig lange an diesem Buch gelesen. Obwohl die kurzen Kapitel meinen Lesegewohnheiten sehr entgegenkommen, wollte ich einfach nicht so recht vorankommen. Vielleicht lag es auch daran, dass diese Geschichte eher ruhig daher kommt. Wirkliche Spannung wird erst in den letzten Zügen aufgebaut.Insgesamt hat mir Mein bester letzter Sommer besser gefallen, was sicher zum Teil auch daran liegt, dass ich auf gefühlt jeder Seite Zitate herausschreiben wollte. Freytags erster Jugendroman war gefüllt mit intelligenten und berührenden Aussagen über das Leben und die Liebe. Diese Lebensweisheiten haben mir hier leider gefehlt. Auch habe ich festgestellt, dass die Liebesgeschichte zwischen den beiden Mädchen mich leider nicht so sehr berührt hat, wie ich mir das vorher erhofft hatte. Vielleicht ist Gay Romance aber auch einfach nicht mein Ding.Fazit:„Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist die sanfte Geschichte von Sophie und Alex, die von ihren Gefühlen füreinander überwältigt werden. Innere Konflikte werden glaubhaft dargestellt, äußere Einflüsse machen den beiden zusätzlich das Leben schwer. Die zarte Liebe gleicht einer Fahrt auf der Gefühlsachterbahn, die ich zwar glaubhaft nachvollziehen konnte, die mich aber dennoch nicht auf eine Weise berührt hat, wie ich es mir erhofft hatte.Wer eine außergewöhnliche Lovestory im Jugendbuchsegment sucht, die sich von der breiten Masse abhebt, der sollte es mit diesem Buch versuchen.

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  • Ein so toller Roman!

    Den Mund voll ungesagter Dinge
    EmilysZeilenliebe

    EmilysZeilenliebe

    29. April 2017 um 17:21

    Inhalt: Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie. Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert... Meine Meinung: Nachdem "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag eines meiner absoluten Lesehighlights im Jahr 2016 war, musste ich natürlich direkt auch ihren nächsten Roman lesen! Dieser klang vom Inhalt her sehr ansprechend und konnte mich, genauso wie die Geschichte von Tessa und Oskar, wieder einmal auf eine Achterbahn der Gefühle mitnehmen! Ich freue mich, euch nun endlich meine Meinung zum Buch mitteilen zu können, denn bisher habe ich die Zeit dafür noch nicht gefunden... Zu Beginn möchte ich auf die Gestaltung des Buches eingehen, denn diese finde ich wirklich wunderschön! Das rot ist eine sehr starke Farbe und wirklich angenehm warm zu betrachten. Richtig toll finde ich die Aufmachung des Covers, das schwarz-weiß Mädchen sticht vom roten Hintergrund hervor und ihre Frisur sieht so schön aus *schmacht*! Die Schriftart ist bunt und wirklich schön, auch von innen ist der Roman ein echter Hingucker, es gibt auch wieder eine Playlist! Die Lieder habe ich beim Lesen wirklich gern gehört, sie haben die jeweiligen Szenen gut untermalt und das Leseerlebnis nochmal schöner gestaltet!♥ Ich finde den Schreibstil von Anne Freytag wirklich toll! Sie schreibt sehr jugendlich und bildhaft, sodass ich mir die Figuren und Handlungsorte immer gut vorstellen kann, nimmt aber nicht zu viel vorweg, sodass ich mir vieles immer noch selbst ausmalen und vorstellen kann. Das Buch lässt sich wirklich schnell und flüssig lesen! Für mich hat die Autorin beim Schreiben eine gute Mischung aus Emotionalität und trotzdem diese "Leichtigkeit" sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Figuren wurden mit Liebe ausgearbeitet, besonders Sophie war mir wirklich smypathisch! Außerdem finde ich, dass im Buch Themen aufgegriffen werden, an die sich nicht alle Autoren heranwagen und dieses neue Thema wurde hier mit so viel Liebe und Charme ausgearbeitet, dass ich mir vorstellen könnte, dass es viele Leser, so auch mich, zum nachdenken anregt! Auch wenn die Inhaltsangabe diese "Problemstellung" schon verrät, möchte ich niemanden spoilern und verrate deshalb auch nicht, welches Thema hier besprochen wird: Seid also gespannt! Ich finde Anne Freytag ist sehr einfühlsam an dieses Thema herangegangen und hat die Geschichte ganz wundervoll geschrieben! Die beiden Hauptfiguren sind Sophie und ihre Freundin Alex, der Fokus im Buch lag also auf der Geschichte der beiden, was ich wirklich toll finde, denn so sind es mal nicht klassisch Junge und Mädchen sondern 2 weibliche Protagonistinnen! Ich mochte beide sehr gern und es hat mir viel Spaß gemacht, ihre Geschichte zu lesen, mit ihnen zu lachen, zu weinen und mitzufiebern! Natürlich spielen auch andere Figuren eine Rolle im Buch, aber der Fokus lag auf den beiden Mädchen. Ich finde "Den Mund voll ungesagter Dinge" ist ein wirklich toller Roman und Freundschaft, Familie, die Liebe und welche schönen, aber auch schwierigen Seiten diese hat! Auf eine wirklich sehr emotionale und wunderschöne Weise, bringt Anne Freytag ein Thema zur Sprache, das wirklich wichtig ist und viel zu wenig Akzeptanz bekommt! Ich finde es toll, dass sie in ihrem Roman genau dieses Thema anspricht und somit eine Art Statement setzt. Die Figuren wurden wirklich toll beschrieben und das Buch war so spannend, dass ich es wirklich schnell gelesen und trotzdem genossen habe! Die Gestaltung des Buches, sowohl innen als auch außen, haben mir wirklich gut gefallen und Alles in Allem ist der Roman wieder ein gelungenes Werk, auch wenn Tessa und Oskar immernoch meine Lieblinge sind!♥ Bewertung: Ich vergebe 5/5 Sterne für "Den Mund voll ungesagter Dinge" und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin!♥

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