Anne Freytag Mein bester letzter Sommer

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Inhaltsangabe zu „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen. Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Ein sehr schönes und trauriges Bild. Ich persönlich fand aber das Schicksal ist ein mieser Verräter besser geschrieben.

— Bookofsunshine
Bookofsunshine

Sehr traurig...

— C-l-o-u-d
C-l-o-u-d

Eine unglaublich ergreifende Geschichte, die Anne Freytag hier erschaffen hat. <3

— corinna_andelt
corinna_andelt

Ein Roman, der mal wieder daran erinnert, wie wichtig es ist sein Leben zu leben.

— corbie
corbie

Das Buch bediente sich meiner Meinung nach zu vielen bereits bekannten Mustern und Geschichten. Wenig überraschen und etwas über-emotional.

— hopefray
hopefray

Zwischendurch ein bisschen zu kitschig und romantisch, aber trotzdem sehr toll. Das Ende war abzusehen, aber trotzdem herzzerreißend.

— Glitzermarie
Glitzermarie

Berührendes Buch! Schön und traurig zugleich!

— liebebuchwelt
liebebuchwelt

Viel Liebe und Traurigkeit aufeinmal

— Fantasticbookwords
Fantasticbookwords

Dieses Buch hat mich emotional meegaa mitgerissen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen😍 Anne Freytag ist eine so tolle Autorin🤗

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ergreifend und emotional - eine wunderschöne Geschichte

— Isy2611
Isy2611

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Musste mich ziemlich durchkämpfen aber das Ende war ganz spannend

books_____forever

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Sehr rührende Story und ein wunderschönes Ende !!

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live_between_the_lines

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  • Sooooooooo viele Gefühle!!!!! Klasse!

    Mein bester letzter Sommer
    lesekat75

    lesekat75

    25. June 2017 um 20:58

    INHALTDu kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst...Die 17-Jährge Tessa (Spitzname Tes) hat immer gewartet: auf den perfekten Augenblick, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss, weil sie dachte sie hätte noch Zeit. Doch die hat sie nicht. Tes wird sterben und zwar schon sehr bald. Denn Tes hat keine Lungenarterie.Sie ist außer sich, verärgert und niedergeschlagen - bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie und ihre Fassade durchschaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tes mit einem grandiosen Plan und schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Funktion hat und Gefühle alles sind.ERSTER EINDRUCKDer erste Eindruck des Buches „mein letzter bester sommer“ von Anne Freytag war auf jeden Fall positiv. Der Titel hört sich nach einer Liebesgeschichte an. Das Cover hat mich angesprochen, da es so hübsch gestaltet ist. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.MEINUNGDer Roman „mein letzter bester sommer“ hat mich überwältigt. Ich habe geweint mit Tessa, gelacht mit Oskar und das Buch gelebt. Ich habe noch nie so ein Buch gelesen, das so gefühlvoll geschrieben ist. Wenn man das Buch aufschlägt, sieht man die Karte wo Tessa mit dem roten Stift eingetragen hat, wo hin sie möchte. Auf der allerletzten Seite sieht man die Playlist von Oskar und Tes.

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  • Rezension von Jazznixe zum Buch „Mein bester letzter Sommer"

    Mein bester letzter Sommer
    Jazznixe

    Jazznixe

    25. May 2017 um 21:46

    Regen ist Konfetti, das vom Himmel fälltZum Buch: „Mein bester letzter Sommer" wurde von Anne Freytag geschrieben und ist im Heyne fliegt Verlag erschienen. Es ist ein Hardcover mit 367 Seiten und kostet in Deutschland 14,99 Euro.Zusammenfassung:Tessa hat ist eine sehr gute Schüler und plant eine erfolgreiche Zukunft. Sie wartet auf perfekte Momente. Sie denkt, dass sie noch genug Zeit hat, auf die perfekten Momente zu warten. Doch dann erfährt Tessa, dass sie bald sterben wird. Sie wird nie studieren, heiraten oder Kinder kriegen. Alle ihre Träume werden zerstört. Sie gibt ihr Leben auf und wartet jeden Tag auf den Tod. Doch dann lernt sie Oskar kennen. Sie verliebt sich in Oskar und Oskar sich in sie. Als sie Oskar erzählt, dass sie sterben wird, beschliesst er, mit ihr eine Reise nach Italien zu machen. Er schenkt ihr einen letzten, wunderschönen Sommer voller Gefühle und Abenteuer.Meine Meinung:Cover, Titel und Klappentext: Die Aufmachung des Buches finde ich wunderschön. Man sieht, wie Tessa und Oskar auf ihrem Volvo sitzen. Dieses Bild passt so schön zur Geschichte. Der Titel passt ebenfalls toll zur Geschichte, da es wirklich der beste letzte Sommer ist, den man Tessa wünschen könnte. Den Klappentext finde ich ebenfalls sehr ansprechend. Inhalt: Einerseits hatte ich hohe Erwartungen, da ich sehr viel Positives darüber gehört habe. Andererseits war ich auch ein wenig skeptisch. Ich lese nicht oft Bücher über den Tod, da ich mit solchen Büchern nicht unbedingt gut umgehen kann. Aber dieses Buch ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes, und ich fand die Geschichte wunderschön. Ich hätte im Voraus gedacht, dass mich eine Geschichte über ein todkrankes Mädchen sowieso nur runterzieht. Aber das war nicht der Fall. Das Buch hat mir nämlich so viel mit auf den Weg gegeben. Tessas Entwicklung in diesem Buch fand ich sehr schön mitzuerleben. Am Anfang erlebt man Tessa traurig, wütend und fassungslos. Ein Mädchen, das auf den Tod wartet, das keinen Sinn mehr sieht im Leben und bereits seine Beerdigung organisiert. Doch als sie Oskar kennenlernt, verändert sich alles. Tessa ist ein Mädchen, das meiner Meinung nach anderen kranken Menschen Mut machen kann. Denn auf dieser Reise lernt sie, jeden Moment zu geniessen und im hier und jetzt zu leben. Sie weiss, dass sie stirbt, aber das heisst nicht, dass sie ihr Leben sofort aufgeben muss. Tessa lernt im Hier und Jetzt zu leben.Zitat von Seite 328, Zeilen 21 bis 24:"Wir schweben in einer Seifenblase, von der wir genau wissen, dass sie schon sehr bald platzen wird. Aber noch ist sie da. Noch umgibt sie uns wie eine schützende Haut. Im Hier und Jetzt bin ich glücklich." ZitatendeEinige Leser denken sich jetzt vielleicht: Ist doch langweilig, wenn man schon von Anfang weiss, dass Tessa am Ende sterben wird? Das kann man so sehen, aber ich fand das überhaupt nicht langweilig. Das Buch lebt nicht davon, dass man nicht weiss, wie es ausgeht. Das ist in vielen Büchern so, aber dieses Buch lebt viel mehr von der Entwicklung bis zum Ende. Und diese Entwicklung hat mir sehr gefallen. Zitat von Seite 182, Zeilen 15 bis 17: "Das, was mir am meisten leidtut, ist, dass ich erst sterben musste, um zu verstehen, wie wunderbar das Leben sein kann." ZitatendeIn diesem Buch gab es so viele tiefgründige Stellen über Leben und Tod, die mich zum Nachdenken angeregt haben und mich tief berührt haben. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe mit Teskar mitgefühlt, und ich habe dieses Buch nicht nur geliebt, sondern gelebt. In einigen Szenen habe ich mich wirklich gefühlt, als ob ich Tessa wäre. Am Anfang dachte ich mir: Ja, dieses Buch ist ganz nett. Doch mit jeder Seite, die ich verschlungen habe, habe ich gemerkt: Dieses Buch ist nicht ganz nett, es ist der absolute Wahnsinn! Neben all den tiefgründigen Stellen kam aber auch das Urlaubsfeeling nicht zu kurz. Ich hätte mich am liebsten sofort in den nächsten Zug nach Italien zu Oskar und Tessa gesetzt, um alle Sehenswürdigkeiten zu sehen und Pizza und Eis zu essen und einfach einen tollen Sommer zu verbringen.Teskar waren einfach so süss zusammen. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es die wahre Liebe wirklich gibt. Ich brauche wirklich auch so einen Oskar! Mir hat gut gefallen, dass das Buch grundsätzlich aus Tessas Sicht geschrieben war, aber auch die paar wenigen Kapitel aus Oskars Sicht haben mir gut gefallen. Zitat von Seite 133, Zeilen 25 bis 27:"Es ist Zeit. Für dich und mich. Zum ersten Mal seit Jahren weiß ich wieder, warum man sie nicht verschwenden darf. Weil sie kostbar ist. Die Uhr tickt." ZitatendeDie Playlist der beiden finde ich auch toll. Ich finde es eine sehr schöne Idee, das perfekte Lied für einen bestimmten Moment zu finden. Wenn man dieses Lied dann wieder hört, denkt man immer an diesen einen besonderen Moment zurück. Ausserdem trägt man die Erinnerungen ja auch für immer im Herzen. Schreibstil: Der Schreibstil ist so wunderschön beschreibend, dass ich das Gefühl hatte, die ganze Reise live mitzuerleben. Die Kapitel waren relativ kurz, was mich dazu verleitet hat immer nur noch ein weiteres Kapitel zu lesen, woraus dann 2,3 oder 10 Kapitel wurden. Das Buch war einfach total fesselnd. Und es gibt so viele wunderschöne Zitate aus diesesm Buch, ich habe mir sehr viele schöne Stellen markiert. Die Seiten flogen nur so dahin, und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen.Fazit: Ein wundervolles Buch, welches mir gezeigt hat, wie kostbar Zeit ist und dass man jeden Moment geniessen und im Hier und Jetzt leben soll, da das Leben plötzlich vorbei sein kann. Und man soll nicht immer auf den perfekten Moment warten, sonst verpasst man ihn. Entweder man lebt in ständiger Angst davor, oder man geniesst den Moment. Wir müssen alle sterben, aber wir können glücklich sterben. Und das Wichtige ist, dass man geliebt wird im Leben. Das Buch hat mir so viel gegeben, und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Darum kann ich nur volle 5/5 Sterne vergeben.

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  • Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter...

    Mein bester letzter Sommer
    Isy2611

    Isy2611

    24. May 2017 um 14:02

    Tessa ist 17, aber bei weitem keine durchschnittliche 17-Jährige. Ihr rennt die Zeit davon, denn ihr Herz gibt den Geist auf. Allein das ist eine Tragödie. Viel tragischer jedoch ist, dass sie noch so viele Sachen nicht getan hat - sie wollte immer auf den perfekten Moment warten, der nun vielleicht nie mehr kommen wird. Hinzu kommt die Wut auf ihre Eltern, die wussten, dass Tessa nicht alt wird, ihr aber nichts davon gesagt haben. Nun ist es Sommer, und Tessa wartet auf den Tod. Als Oskar in ihr Leben tritt, wird sie jedoch schlagartig aus ihrer Apathie gerissen. Plötzlich scheint ihr Leben wieder in leuchtenden Farben zu erstrahlen - ein bester letzter Sommer.Das Thema ist heikel, tragisch und emotional aufgeladen. Diese Geschichte ist so feinfühlig geschrieben, dass man weder mit einem Kloß im Hals die letzten Seiten liest, noch die Ernsthaftigkeit nicht versteht. Das hat mir überaus gut gefallen. Der Schreibstil und der Plot machen es dem Leser leicht, das Buch in einem Rutsch durchlesen zu wollen. Auch die Charaktere sind sympathisch und so gut ausgearbeitet, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Einziger Punkt, der mir nicht gut gefallen hat: an manchen Stellen hätte ich mir mehr Erklärung oder Information zur Vergangenheit von Tessa und Oskar gewünscht.Ein Buch, dass einem zeigt, dass man jeden Tag so leben soll, als wäre es der letzte... Lesenswert!

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  • Ein sehr berührendes Buch

    Mein bester letzter Sommer
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    06. May 2017 um 18:05

    Ich dachte, ich nehme mir nun endlich mal die Zeit und rezensiere „Mein bester letzter Sommer“ für euch. Der Liebesroman der Autorin Anne Freytag ist März letzten Jahres erschienen und ich habe bisher nur Gutes über dieses Buch gehört!   Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen. Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …   Zunächst muss ich sagen, dass ich bei dem Klappentext davon ausgegangen bin, dass es sich bei dem Buch um die typisch klischeehafte Krebsgeschichte handelt, die man schon aus vielen anderen Romanen kennt. Gott sei Dank wurden meine negativen Erwartungen aber widerlegt. „Mein bester letzter Sommer“ hat mich vielmehr berührt, als ich eigentlich gedacht hätte. Tessa und Oskar sind beide zwei wundervolle Charaktere. Es hat so Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, was das Schicksal ihnen so beschert. Besonders zu Tessa konnte ich unheimlich schnell Sympathie aufbauen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie mir in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sieht und ich an ihrer Stelle oft genauso gehandelt oder gefühlt hätte. Auch Oskar mochte ich durchweg sehr gerne. Wie er mit Tessa umgegangen ist, hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die Autorin hat mit ihm einen unfassbar tollen Charakter kreiert. Aber zusammen waren Tessa und Oskar unschlagbar. Ich habe natürlich auch die Passagen gemocht, bei denen Oskar nicht bei ihr war, aber die gemeinsamen Szenen waren einfach nur wunderschön und gleichzeitig herzzerreißend. Da gab es nichts, was mich gestört hat, abgesehen von der Tatsache, dass es grausam ist, unter welchem Stern der letzte Sommer von Tessa und Oskar stehen musste. Teilweise muss ich zugeben, dass Teile der Geschichte auf mich etwas unrealistisch wirkten. So sieht Tessa Oskar zum ersten Mal in der Bahn, steigt aber aus und denkt, sie würde ihn nie wieder sehen. An dieser Stelle wurden die Gefühle von ihr schon so stark beschrieben, als würde sie ihn wahrhaftig lieben, obwohl sie ihn zu diesem Zeitpunkt ja gar nicht kannte. Niemand weiß, ob es die Liebe auf den ersten Blick wirklich gibt und - für mich jedenfalls – ist es sehr unwahrscheinlich, dass so etwas auch in Wirklichkeit passieren würde. Des Weiteren hatte ich das Gefühl, dass die Beziehung von Tessa und Oskar sehr schnell voranschreitet. In Wahrheit kennen die beiden sich erst ein paar Tage, was aber bei den Erzählungen meist nur unterschwellig mitklingt und das Ganze auch wieder etwas unrealistisch darstellen lässt. Weiter schlimm fand ich dies allerdings nicht! Mitunter dem Schreibstil habe ich es zu verdanken, dass bei diesem Buch mehrere Male Tränen flossen. Irgendwie sorgt die ganze Wortwahl von Anne Freytag für so eine besondere Atmosphäre, dass man am liebsten dauerhaft die Luft anhalten würde. Nicht nur die zarten Gefühle von Tessa und Oskar füreinander, sondern auch die Gefühle von Freiheit und Sommer klingen durch das Buch mit. „Mein bester letzter Sommer“ ist einfach durch und durch ein wundervolles Leseerlebnis für mich gewesen. Die Spannung konnte das Buch auch dauerhaft sehr hoch halten. Ich habe nie aufgehört, für Tessa zu bangen und zu hoffen. Aber wer weiß, vielleicht stirbt sie gar nicht?! Findet es selbst heraus. Insgesamt hat mich „Mein bester letzter Sommer“ total berührt und mir schlichtweg den Atem geraubt. Ich bin sehr froh, die Autorin Anne Freytag mit diesem Roman entdeckt zu haben. Hoffentlich werde ich dann auch ganz bald ihr anderes Buch lesen!

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  • Was passiert, wenn du weißt, dass du stirbst?

    Mein bester letzter Sommer
    krachfahl

    krachfahl

    17. April 2017 um 18:47

    Ich hasse Bücher in denen die Protagonistin stirbt. Wie bin ich bloß auf die blöde Idee gekommen, ausgerechnet diese Geschichte von Anne Freytag zu lesen?Ganz einfach, weil sie bei ihrem Interview auf der LBLesertreff ihren Titel für das Buch erwähnte: "Freund zum Sterben gesucht." Ich finde ihn viel treffender für die Geschichte, als die die der Verlag gewählt hatte und er hat mich neugierig gemacht auf Tessa und auf Oskar.Tessa hat eine Herzfehler und ein Problem mit der Lunge. Deshalb ist sie als Kind häufig im Krankenhaus. Schließlich scheint sie alles überwunden zu haben und beginnt endlich damit ihr Leben zu leben. Sie ist eine Vorzeigeschülerin, verläßliche, nett, fleißig und kann super Klavierspielen. Sie bekommt die Bestätigung, dass sie auf das Konservatorium nach Oxford darf und gleichzeitig erfährt sie, dass sie ihre Krankheit nicht überwunden hat, sondern sterben wird. Keine Jahre, keine Monate sondern nur noch Wochen bleiben hier. Alles umsonst. Während sie damit beschäftigt ist ihren Tod zu organisieren, wütend zu sein auf alle und jeden, begnete sie ein zweites Mal Oskar. Sie beiden wissen, dass sie füreinander bestimmt sind. Weil ihre Liebe keine Chance hat, beschließt Tessa ihn von sich zu drängen, aber Oskar ist hartnäckiger als sie denkt.Das Buch beginnt mit der Szene, wo sich Tessa gerade auf dem Weg zu ihrem Arzttermin befindet, um den Befund zu erfahren. Sie sitzt in der S-Bahn und da trifft sich ihr Blick mit dem vom Oskar. Ihre Augen bleiben aneinanderhängen. Sie reden nur damit und die Intensität des Moments ist spürbar. Dann hält die S-Bahn und Tessa steigt aus. Bevor ihr klar wird, dass sie einen unglaublichen Fehler gemacht hat, ist die S-Bahn bereits weg.Allein in dieser Szene zeigt Anne Freytag ihr Talent starke Charakteres zu schaffen. Charakteres an denen man hängen bleibt. Ich fand es toll, dass es für die beiden von anfang an klar ist, dass sie füreinander bestimmt sind. Okay, sie hätte auch wenig Zeit gehabt es herauszufinden. Die Herausforderung für sie ist es, das meiste aus der Zeit zu holen, die ihnen bleibt. Oskar hilft Tessa sich selbst zu finden und zu lieben. Das sie sich mit ihrem Schicksal aussöhnt. Jeder kann jederzeit sterben, der Unterschied für sie ist, dass sie weiß, dass ihr kein langes Leben beschert ist.Anne Freytag hat in ihrem Interview den Begriff Teflon-Charaktere verwendet für Figuren in Büchern, an denen wir als LeserInnen nicht hängen bleiben können. Sie schafft in ihrer Geschichte Charaktere, an denen wir hängen bleiben. Und das nicht nur mit den Hauptcharakteren. Gerne hätte ich mehr von ihre Mutter, Larissa, ihrer jüngeren Schwester und dem Vater gelesen. Vor allem die letzten zweien, waren mir zu nebenbei abgehandelt. Weil ich es interessant fand, wie sie als Familie mit der Situation umgehen. Das hat mir an der Geschichte gefehlt.

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  • Eine sehr berührende Geschichte

    Mein bester letzter Sommer
    Lilith-die-Buecherhexe

    Lilith-die-Buecherhexe

    08. April 2017 um 16:55

    Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag hat mich tief berührt und vor allem die Augen geöffnet, dass das Leben wirklich zu kurz ist und man seine Träume auch ab und an leben sollte. Alles beginnt mit einer U-Bahnfahrt, bei welcher Tessa einen Jungen sieht, der ihr auf den ersten Blick den Atem raubt. Natürlich traut sie sich noch nicht ihn anzusprechen, aber alles kommt anders als gedacht. Leider auch im negativen Sinne, Tessa leidet unter einer unheilbaren Krankheit und zieht sich immer mehr und mehr zurück, denn sie weiß, dass sie den Sommer wohl nicht mehr überleben wird. Auch ihre Anfälle werden immer schlimmer, doch sie versucht diese so weit es geht zu verstecken und wird ihrer Familie gegenüber immer verschlossener.Eines Abends hat ihr Vater ein Essen geplant mit einem alten Freund und auch Tessa soll hieran teilnehmen. Als es dann noch einmal klingelt und Oskar durch die Tür kommt, erstarrt Tessa, denn Oskar ist der Junge aus der U-Bahn. Doch nicht nur Tessa erinnert sich an ihn, auch Oskar erkennt Tessa wieder und will sie richtig kennen lernen. Doch für ein richtiges Kennenlernen bleibt ja eigentlich keine Zeit mehr. Tessa öffnet sich Oskar immer mehr und mehr und erzählt ihm auch von ihrer unheilbaren Krankheit. Um die Zeit mit Tessa, der Krabbe, wie Oskar sie auch gern nennt, noch zu genießen reist er kurzerhand mit ihr nach Italien und die beiden verbringen dort ein paar wunderbare Wochen. Die zwei verlieben sich ineinander und auch Tessas großer Wunsch von der Liebe erfüllt sich noch, bevor ihr letzter Sommer dann auch anbricht und abrupt endet. Ich war von dem Buch wirklich hingerissen. So viel Emotionen und vor allem dieser eine Funken Hoffnung, überlegt Tessa vielleicht doch? Ich persönlich habe einiges aus dem Buch mitgenommen: lebe dein Leben, mach was daraus,  trau dich was und vor allem; lass dir nicht alles gefallen. Tessa ist ein wunderbarerer Charakter, kämpferisch, nachdem sie Oskar an ihrer Seite hat und man gewinnt beide einfach unheimlich lieb.  Fazit: Natürlich ist das Buch, wie der Titel auch schon ahnen lässt, sehr traurig und ich gestehe, dass ich Rotz und Wasser geheult hab. Allerdings eine sehr schöne Erzählweise, sehr verständlich geschrieben und so gefühlvoll, so etwas habe ich selten gelesen. Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert und kann es jedem ans Herz legen, der einmal in seinem Leben an sich zweifelt oder in ein Loch rutscht. Dieses Buch baut einen irgendwie auf und vor allem öffnet es einen die Augen für die wichtigen Dinge im Leben. 

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  • Berührend

    Mein bester letzter Sommer
    Amber144

    Amber144

    30. March 2017 um 15:15

    Eine sehr traurige und berührende Geschichte. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und zum weinen gebracht

  • Ein Jugendbuch-Debut der besonderen Art

    Mein bester letzter Sommer
    TiffyFee

    TiffyFee

    29. March 2017 um 12:22

    "Mein bester letzter Sommer" Das neue und erste Jugendbuch von Anne FreytagWer? Wo? Was? Tessa ist 17 und weiß, dass sie sehr bald sterben wird. Da hilft es nicht, dass sie aus gutem Münchner Hause kommt, die besten Noten schreibt und auch sonst alles einwandfrei bewältigt hat. Alles, bis auf die Dinge, die Teenager in ihrem Alter eben sonst so tun. Oskar ist 19 und weiß noch nicht, dass Tessa bald sein Leben verändern wird. Ebenfalls aus gutem Hause, aber weniger tadellos und mehr Rebell, trifft er auf Tessa und nichts bleibt, wie es war. Liebe, Hals über Kopf, eine Beichte und der Roadtrip ihres Lebens, auf den die beiden sich begeben. Alles, was sie brauchen, ist ein wenig Mut, Oskars alten Volvo und das Schicksal auf ihrer Seite. Und dort beginnt die eigentliche Story, bei der sich Tessa und Oskar aufmachen, Italien und sich selbst ein wenig besser  kennenzulernen. Touristische Anlaufpunkte und abgeschiedene Ecken. Es beginnt die wohl spannendste Reise im Leben beider Protagonisten. Team Teskar on the road! Die Tesker-Route Copyright: heyne>fliegt Rezension Der Tod ist kein leichtes Thema. Der Tod junger Menschen wird meist tabuisiert. Anne Freytag schafft es - in ihrem ersten Jugendroman - eine Leichtigkeit diesbezüglich zu vermitteln, ohne dabei den großen, schweren Aspekt des plötzlichen "Erwachsen seins" außer Acht zu lassen. Die normalen Ängste, Sorgen, Gedanken eines Teenagers, treten mit denen alter Seelen in Kontakt. Was will jemand, der weiß, dass er, bevor er volljährig wird, sterben muss? Was wird existenziell und welche einschneidenden Erlebnisse können zu einer Versöhnung mit dem Schicksal beitragen? Die Autorin schafft es aus der Ich-Erzählperpektive genau diese Dinge zu vermitteln, Ängste, Wünsche, Sehnsüchte, die wohl jeder kennt, auszudrücken. Tessa und Oskar werden zu einem Team, welches man bildlich vor Augen hat, der Leser fiebert mit und wünscht den beiden - insgeheim - eine never ending Story. Anne Freytag paart Melancholie und Witz, ohne dabei allzu kitschig zu werden. Ehrlichkeit, das Thema betreffend, und eine Bildsprache, der sich niemand so leicht entziehen kann. Musik darf nicht fehlen! Jede Etappe, jedes einschneidende Erlebnis, jeder Moment, der für Tessa und Oskar wichtig erscheint, wird fühlbar gemacht, mit einem Titel unterlegt. Der Leser wird geradezu animiert, diesen im Kopf mitzusingen und sich aus den 25 Titeln seine eigenen Favoriten beiseitezulegen. (Ich für meinen Teil, werde habe "Teskars Playlist"  in meinem spotify- Account speichern gespeichert. :) ) Fazit Ein ruhiger, langsamer Beginn, Spannungsaufbau, Tränen, das "ich will mehr wissen" Gefühl, noch mehr Tränen und ein Seufzer am Ende des Buches. Dieses Buch sagt: Es kann jeden von uns treffen, der Tod, aber auch die Liebe. Klare Empfehlung für alle ab 14 und die, die gern gute Jugendbücher lesen! Mit 31 bin ich weit entfernt vom Tennie-Dasein, konnte dieses Buch aber dennoch schwerlich weglegen und weiß sogar schon, wer es von mir geschenkt bekommt.

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  • Wunderschöne Geschichte, die von der Krankheit ablenkt

    Mein bester letzter Sommer
    jessiiixoxo

    jessiiixoxo

    19. March 2017 um 10:14

    www.jessiiixoxo.blogspot.de K L A P P E N T E X T  Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen. Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … (www.lovelybooks.de) E R S T E R   S A T Z   „Die großen Kopfhörer liegen weich auf meinen Ohren und verschlucken die Außenwelt.“  Z I T A T  Vor Oskar wusste ich nicht, wie viel ich fühlen kann, Ich wusste nicht, wie laut ich lachen kann. Und ich wusste nicht, wie sehr ich lieben kann.  (S. 349 aus Mein bester letzter Sommer)  T I T E L  Der Titel ‚Mein bester letzter Sommer‘ hinterlässt bei mir auf den ersten Blick den Anschein, dass es sich in der Geschichte um ein letztes endgültiges Abenteuer handelt. Um welches Thema genau, weiß man nicht, wenn man den Klappentext nicht kennt. Im nachhinein passt der Titel des Buches perfekt zur Geschichte und ich hätte ihn nicht anders gewählt! C O V E R  Das schlicht gehaltene Cover finde ich wunderschön und passt meiner Meinung nach super zur Geschichte.  Auch dem Buchumschlag sollte man einen Blick würdigen, auf dem eine selbst erstellte Playlist mit wunderschönen Liedern und eine gezeichnete Mappe wiederzufinden sind.  A U T O R I N  Anne Freytag studierte International Management und schreibt Liebesromane und Liebes-Comedy im Genre Erwachsenen- und Jugendliteratur, nachdem sie in verschiedenen Werbeagenturen tätig war. Zu dem veröffentlicht sie unter den Pseudonymen’ Ally Taylor’ und ‚Anne Sonntag‘ weitere Bücher. Ich mag ihren flüssigen und emotionalen Schreibstil sehr. Was ich an diesem Buch sehr gelungen fand, ist dass sie Krankheit und das normale Leben gleichermaßen behandelt und sowohl Trauer als auch Freude sehr schön herausarbeitet und den Fokus auf die Freundschaft und Liebe auch immer wieder vor Augen führt. E I G E N E   M E I N U N G  Zunächst muss ich gestehen, dass ich dieses Buch als eine der letzten gelesen habe, da es immerwieder auf meiner Instagram-Seite erschien und sehr viel positives berichtet wurde. Da musste ich es mir unbedingt zulegen und auch direkt lesen. Was mir als erstes ins Auge gesprungen ist, waren die Kopfhörer auf dem Cover des Buches - so wusste ich, als Musikerin, es wird um das Thema Musik gehen! Ab dem Moment war ich noch gespannter auf dieses Buch. Musik spielt in dem Buch eine wichtige Rolle, was sich in dem ganzen Buch immer wieder zeigt und zu einem großen Bestandteil auf ihrer Reise wird - zum Beispiel wenn sich Tessa und Oskar gegenseitig Lieblingsbands zeigen und sie immer wieder das perfekte Lied für einen bestimmten Moment finden wollen. Die passende Playlist zu diesem Buch findet man wie weiter oben schon genannt in dem Buchumschlag. Tolle Playlist, muss ich sagen.  Ich habe sie immer während ich das Buch gelesen habe, angehört und so wurde die Geschichte noch lebendiger und man dachte, man erlebt grade die Welt der beiden Protagonisten hautnah mit. Tessa ist krank und möchte mithilfe Oskar einen ganz besonderen Sommer erleben, den sie nie vergessen wird. Zunächst fällt es ihr schwer sich auf dieses Angebot seinerseits einzulassen, da sie es unfair ihm gegenüber findet, weil sie genau weiß, dass sie sterben wird. Auf ihrer Reise kommt es zu emotionalen Höhepunkten, aber auch Tiefpunkten - auch hier gibt es einen dramatischen Wendepunkt, den man aus meiner Sicht hat kommen sehen, einen aber trotzdem emotional sehr mitgenommen hat. Schlussfolgernd kann ich es jedem ans Herz legen, der sich mit tiefgründigen Büchern beschäftigt und auch schwierige Themen gerne liest und an sich heran lässt. Man wird noch länger an das Buch denken, was sich meiner Meinung nach echt lohnt, da man beide Charaktere sehr ins Herz schließt.  Sie sind beide sehr liebenswürdige Menschen, die immer Acht aufeinander geben und Im Laufe der Geschichte vergisst Tessa immer wieder ihre Krankheit, da sie sich endlich frei fühlt und auch selber nicht immer dran denkt und erinnert wird.

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  • Meine schlimmste erste Erfahrung mit Anne Freytag

    Mein bester letzter Sommer
    Mewa

    Mewa

    19. March 2017 um 00:53

    Ich habe mich entschlossen, eine Rezension zu meinem größten Flop des letzten Jahres zu schreiben. Leider Gottes handelt es sich dabei um ein Buch, das viel zu viele Leute zu ihren Lieblingen zählen. Nun, was soll ich sagen? My Bad, huh.   But let’s stop talking and do some … writing.    Ich beginne mit einem Statement:Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag ist eines der absolut schlechtesten Bücher, die ich jemals gelesen habe.Dazu muss ich gleich drei Dinge klarstellen:Es ist nicht schlecht geschrieben. Ich finde die Autorin sympathisch. Die Aufmachung ist wunderschön. Zu Punkt 1. Wie gesagt. Dieses Buch ist definitiv nicht schlecht geschrieben. Es ist okay, tragbar, ganz passabel, unaufgeregt, langweilig und das war's. Auf alle Fälle handelt es sich hierbei um kein literarisches Meisterwerk, denn die darin beschriebenen Weisheiten kann man in exakt denselben Wortlaut auch auf x-beliebige Facebook-Bildchen wiederfinden, die immer mal wieder auf der Startseite aufpoppen. Beispiel:  „Du lebst nur einmal, also lebe richtig/YOLO/*irgendein Zitat von einer wichtigen (verstorbenen) Person einfüg*“ steht in einer schnörkeligen Schrift auf ein gold-gefiltertes Reisebild, im besten Fall Italien. Oh, Facebook, wo wäre ich nur ohne deine weisen Ergüsse. Die besten Autoren sind für mich jene, die eine noch so ausgebrauchte Lebensphilosophie in solch ein wunderschönen und einzigartigen Wortlaut verpacken, dass ich das Gefühl habe, einer neuen Erkenntnis gegenüberzustehen. Und naja – Anne scheitert daran haushoch. Es gibt nichts Besonderes an der Art wie sie schreibt. Im Gegenteil. Und wenn schon mal versucht wird, etwas herauszuheben, dann wirkt es für mich einfach wie trying too hard. Wahrscheinlich ist das einer der Faktoren, die den nachfolgenden Punkt beeinflusst haben. Es gibt so viele Dinge, die man an ein Buch kritisieren kann. Die Charaktere, die Logik, den Schreibstil … ich könnte das alles nach der Reihe abklappern, aber die Quintessenz meiner Aussagen wäre dieselbe: Diese Geschichte hier hat schlicht und einfach für mich versagt. Sie hat versagt auch nur den kleinsten Hauch eines Gefühls in mir zu wecken; sie hat versagt, dass ich mich in und mit den Charakteren verliebe; sie hat versagt mich zu unterhalten. Ein Buch, in dem es um eine Figur geht, die todkrank ist und ihre erste Liebe findet, sollte wenigsten mit den letzten Sätze ein Brennen in den Augen hervorrufen können. Das tat es bei mir allerdings nicht und ich weiß, dass ich damit in einer Minderheit bin. Die Sache ist nur: Ich bin nah am Wasser gebaut. Ich fange an zu heulen, wenn jemand Hodor sagt. Ich beginne zu schluchzen, wenn ich die Titanic-Music höre. Ich weine, wenn ich den Kühlschrank aufmache und mir Leere entgegen gähnt. Wieso waren hier meine Augen trockener als die Sahara? Ich glaube, einerseits liegt das daran, dass ich es persönlich nicht romantisch finden würde, wenn mir jemand den Kosenamen Seestern geben würde. Goldfisch oder Schildkröte wären auch nicht besser. Aber Krabbe? This is a whole new level of awkwardness, my dear Oliver. (Edit: Ich hatte den Namen des Kerls vergessen, hah. Er heißt Oskar, nicht Oliver. *räusper*) But lets put this aside: Was hatte mir die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten den (sonst) zu bieten? Ich habe dazu ein hervorragendes Beispiel, damit ihr euch bildlich vorstellen könnt, wie ich mich beim Lesen gefühlt habe.Die Erwartung: Man will sich nach einem kalten Wintertag vor dem Kamin in flauschigen Decken einkuscheln und warme Getränke schlürfen, während man sich gegenseitig witzige Anekdoten über das Leben erzählt. Kennt ihr das, wenn eure Finger eingefroren sind und beim Auftauen unangenehm jucken? Ich liebe diese Momente, weil sie sich anfühlen, als würde der Körper zum Leben erwachen und ich habe absolut keine Ahnung wieso, aber es hat etwas Magisches angesichts der Tatsache, dass die Temperaturen draußen so tief liegen und die Welt unter einer Schneedecke schläft. Die besten Liebesgeschichten fühlten sich exakt so für mich an: Unangenehm, weil sie herausfordernd sind. Aber gleichzeitig auf ihrer Weise magisch und mit sich selbst im Widerspruch stehend, weil erst Kontraste gewisse Feinheiten für das Auge sichtbar machen. Und erst langsam, dann aber auf einmal fühlt man sich gewärmt und geborgen – die Figuren, deren Abenteuer man (mit)erlebt werden zu vertrauten Gesichtern. Die Realität: Im Jahr 2014. Niemand ist sicher davor: Die Ice Bucket Challenge. Ein unheimlich faszinierendes Phänomen, wenn ihr mich fragt. Im Sommer, wo man das Bedürfnis verspürt in die Antarktis zu ziehen, findet das durch die Hitze benebelte Gehirn die Idee einer kühlen Erfrischung gar nicht so übel. Man denkt sich das Beste dabei und stellt sich risikofreudig unter einen Kübel voll mit kaltem Wasser. Und weil kaltes Wasser nicht kalt genug ist, hat man noch ein paar Eiswürfel reingeworfen. Wahrscheinlich klebt die Kleidung am Körper, weil man an Orten schwitzt, von denen man nicht wusste, dass dort Schweiß produziert werden kann. Die Sonne lacht auch so verdammt hämisch hinunter und irgendwann hält man es nicht aus. Und dann und dann und dann … stürzt eine Lawine auf einem hinunter. Klar, man hat ja erwartet dass es kalt wird, aber Scheiße ist das KALT. Im schlimmsten besten Fall landet einem auch noch der Kübel auf den Schädel und irgendwer filmt diesen wahnsinnig glorreichen Moment mit, stellt das Video anschließend auf YouTube, wo man als Teil der dieswöchigen #Fail-Compilation vom gesamten Internet ausgelacht wird. Ha ha ha, ja, nein, nicht mehr witzig.Nicht mehr witzig, absolut unromantisch und scheiße kalt – das war für mich die Liebesgeschichte in Mein bester letzter Sommer. Kein wunderbar warmer Tag vor dem Kamin an einem Schneesturm, sondern eine irrwitzige Challenge, die für einen guten Zweck auf die Welt freigelassen wird, aber im Nachhinein beschwert sich die halbe Menschheit über das verschwendete Wasser und die Mehrheit hat nicht mal Ahnung, worum es geht, Hauptsache man ist Teil davon. Ich beziehe mich hierbei ausschließlich auf die Lovestory – was die eigentliche Grundidee betrifft (Mädchen hat nicht mehr lange zu leben und will ihre letzten Tage genießen) von ihrer Umsetzung bin ich einfach enttäuscht. Klar, ich habe jetzt keine revolutionäre Geschichte erwartet, aber ganz ehrlich, es gab lange kein Buch mehr, bei dem ich so unfassbar monoton reagiert habe. Und für mich gibt es nichts, was schlimmer sein könnte das Lesen betreffend – alles, was dieses Buch versucht hat, konnte es einfach nicht einhalten für mich. Jede Prämisse ist gescheitert; die Charaktere sind bereits nach dem Zuklappen des Buchdeckels in Vergessenheit geraten, weil sie einfach so verdammt austauschbar sind und auch das, was ich mir am meisten erhofft habe – nämlich Sehnsucht nach dem Reisen, nach Italien zu bekommen – klappte nicht. Weil dazu jegliche Atmosphäre fehlt. Wenn ich an an MBLS denke, denke ich an ein Objekt, das ich nicht fassen kann. Die Substanz fehlt, ich kann nichts greifen weil da einfach nichts ist, nur lose Fantasien. Vielleicht bin ich tatsächlich mittlerweile abgestumpft. Diese Sorte von Geschichten ist ja eine Zeit lang im Trend gewesen, sprich The Fault in Our Stars-Welle der „todkranken Charaktere“, sprich die Romantisierung von Krankheiten. Ich bin der Ansicht, dass das hier der bequemste Weg für Autoren ist, um Leser emotional an ihre Figuren zu binden. Verständlich, denn was kann es Tragischeres geben als den Tod, vor allem in diesem jungen Alter? Und das Einzige, was ich mir bei solchen Angelegenheiten wünsche, ist, dass man mich nicht penetrant versucht zu manipulieren, sondern subtil und möglichst diskret mein Herz bricht. Mein bester letzter Sommer? Es fühlt sich beim Lesen an, als würde die Autorin drei Knöpfe in der Geschichte installiert haben, auf die sie beliebig drückt, um zu bestimmen, was ich empfinden soll. Knopf 1: Heul doch! Knopf 2: Schau, wie romantisch! Knopf 3: Italien ist so buutifull! Sorry not so sorry: Klappt bei mir nicht (mehr). Mein kleines letztes Fazit: Wenn ein Song schlecht ist, dann kann man die Lautstärke noch so laut aufdrehen, er bleibt schlecht. Aber ein guter Song? Den braucht man nicht mal mehr hören, weil man sich die Lyrics eingeprägt hat und er ohnehin in Dauerschleife im Kopf läuft. Nicht die Lautstärke bestimmt die Qualität – die Qualität bestimmt die Stärke der Laute. 

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  • Total verdienter Hype!

    Mein bester letzter Sommer
    Anni-Booklove

    Anni-Booklove

    18. March 2017 um 20:46

    "Mein bester letzter Sommer", ein Roman von Anne Freytag erschienen im März 2016, bei Heyne fliegt, Hardcover, 14,99 € (D) Inhalt: In der U-Bahn hat sie ihn das erste Mal getroffen- und sich immer geärgert, ihn nicht angesprochen zu haben. Dann erfährt Tessa plötzlich, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Durch Zufall trifft sie bei einem Familienabendessen Oskar, den Jungen aus der U-Bahn, wieder und es ist Liebe auf den ersten Blick. Als sie ihm von ihrem schweren Schicksalsschlag erzählt, will er, dass sie ihre letzte Zeit gemeinsam verbringen, und so machen sie sich auf, auf den besten letzten Sommer.Danke, Anne Freytag, für dieses fantastische Buch. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte bis zur letzten Seite, bis zum letzten Buchstabe nicht mehr aufhören, weiterzulesen, mitzufiebern und zu bibbern. Tessa ist eine ganz besondere Person. Sie ist so unglaublich stark und selbstbewusst und gibt nicht auf, selbst, als sie weiß, dass sie bald sterben wird. Und auch Oskar ist einfach perfekt. Er ist genauso, wie ich mir meinen späteren Ehemann vorstellen würde. Er ist so liebenswert und charmant, wie er sich um Tessa kümmert und alles daran setzt, dass sie eine tolle Zeit hat. Er macht sich so viele Gedanken um sie. Die Lebensfreude, die die beiden ausstrahlen, finde ich toll. Danke, für diese zwei tollen Menschen. Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen es um das Thema Tod geht, vor allem "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ja sehr gehypt worden. Allerdings finde ich die Geschichte, die Anne Freytag hier auf Papier gebracht hat, tausend mal berührender. Ich musste glaube ich schon auf der ersten Seite weinen, so gefühlsvoll ist dieses Buch. Diese unbändige Trauer, gemischt mit der Liebe, war eine Mischung, bei der ich viel zu oft zum Taschentuch greifen musste. Als ich bei anderen Lesern damals gelesen habe, dass sie weinen mussten, dachte ich, dass ich es nicht müsse. Denn normalerweise bekommt mich nichts so schnell zum weinen. Aber "Mein bester letzter Sommer" hat es geschafft. Der Schreibstil ist perfekt, er hat aus dieser wunderbaren Geschichte ein rundum perfektes Buch gemacht. Besonders gut haben mir auch die Lieder gefallen, die immer erwähnt wurden. Am traurigsten fand ich direkt eine Stelle, relativ weit vorne, als Tessa Oskar erzählt, dass sie sterben wird. Die Art und Weiße, wie Tessa es sagt, lässt es gleichzeitig so hart und gefühlslos rüberkommen, als würde ihr der immer näher kommende Tot überhaupt nichts ausmachen, gleichzeitig wirkt Tessa in diesem Moment total verletzlich. Eine Mischung, die ich nicht für möglich gehalten hätte.Trotzdem hatte dieses Buch auch so viele Stellen, die von Liebe gestrotzt haben, in denen man den Tot schon fast vergessen hat. Und auch diese Rundreise, die die beiden machen, hat mir sehr gefallen, Anne Freytag hat es geschafft, dass ich während dem Lesen selbst dachte, ich sei in Italien.Mein Fazit: "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag ist das berührensten Buch, dass ich je gelesen habe. Es ist die perfekte Mischung aus Traurigkeit und Liebe, die dieses Buch perfekt macht. Vom Cover, über den Inhalt bis zum bitteren Ende konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Deswegen gebe ich dem Buch volle 5 von 5 Sternen. (Es hätte auch 100 von 5 verdient). Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen!

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  • Bewegend, traurig und schön

    Mein bester letzter Sommer
    Lesemietze

    Lesemietze

    12. March 2017 um 14:42

    Tessa wird sterben, daher plant daher ihre eigene Bestattung. Ihr Leben lang hat sich immer auf die perfekten Momente gewartet. Ob es darum ging einen Jungen zu küssen oder auf die richtige Uni zu gehen. Sie hat immer alles genau geplant damit ihr Leben halt auch perfekt verläuft. Doch nun steht der Tod vor ihrer Tür und sie hat das Gefühl zu lang mit vielen Sachen gewartet zu haben. Doch dann tritt Oskar in ihr Leben und zum ersten Mal weiß sie was es heißt zu Leben. Anfangs dachte ich noch es handelt sich um ein sehr typisches Jugendbuch. Unsere Hauptcharaktrin hat Stress mit ihrer Familie, sie findet die Liebe usw. Doch nach und nach berührt dieses Buch einen mehr. Das junge Paar macht sich auf zu einem Roadtrip. Dabei finden sie nicht nur zu einander sondern auch zu sich selbst. Tessa läuft die Zeit weg und doch schaffen sich beide unvorstellbar schöne Momente. Dabei kommt man doch selber ins Grübeln, den vieles nimmt man doch als Selbstverständlich im Leben hin und man weiß gar nicht wie viel zeit man mit seinen Lieben hat.Der Schreibstil macht es einfach in die Geschichte einzusteigen. Schön flüssig in der Ich Perspektive von Tessa aber auch zum Schluß erfährt man auch wie es bei Oskar aussieht. Beide Protogonisten haben mir sehr gefallen.Leseempfehlung nur mit Taschentüchern.

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  • Mein bester letzter Sommer - Anne Freytag

    Mein bester letzter Sommer
    Rosisamazinglibrary

    Rosisamazinglibrary

    02. March 2017 um 19:58

    Allgemeines: Titel: Mein bester letzter Sommer Autorin: Anne Freytag Format: gebundene Ausgabe Seitenzahl: 368 Seiten Verlag: Heyne Verlag Genre: Jugendbuch, Roman Preis: 14,99€ Inhalt: Tessa ist 17 Jahre alt und erfährt, dass sie bald sterben muss. Bis dahin hat sie immer ein vorbildliches Leben geführt, war fleißig, hat sich nie daneben benommen, nie etwas erlebt. Sie war in allem perfekt hat es jedem recht gemacht und sich immer nur auf ihre wunderbare Zukunft vorbereitet, die sie nun nie erleben wird. Eine Welt bricht für sie zusammen. Sie verschanzt sich voller Wut, Trauer und Verbitterung in ihrem Zimmer und wartet einfach nur auf den Tod. Als eines Tages Oskar in ihr Leben tritt ändert sich schlagartig alles. Die beiden verlieben sich und als Oskar die Wahrheit über Tessas Zustand erfährt, läuft er nicht davon, sondern schenkt ihr einen gemeinsamen unvergesslichen Sommer durch Italien - einen besten letzten Sommer. Meine Meinung: Als Leser wird man von der ersten Seite an in Tessas Gedanken hineingeworfen, versetzt sich in ihre unendliche Wut und Verbitterung, ihre Angst, ihren Schmerz. Man fühlt mit, wie es sein muss, so viele Pläne gehabt zu haben und dann zu erfahren, dass man all diese Dinge niemals erleben wird. Ausziehen, eine Familie gründen, Kinder bekommen und Auto fahren. Doch als Oskar in ihr Leben trifft, ändert sich alles und die Tessa von früher, kam wieder zum Vorschein und wurde mir noch sympathischer. Er findet sich nicht einfach mit ihrem Schicksal ab. Er geht ihr bis unter die Haut was auf Gegenseitigkeit beruht und bringt sie dazu ihre größten Ängste zu überwinden so, dass ihre Krankheit vergessen scheint. Oskar schließt man von Anfang an ins Herz, er ist sehr sympathisch, der auch einiges durchgemacht hat, wie man im laufe der Geschichte erfährt. Tessa jedoch knackt seine harte Schale und vertreibt seine tief sitzende Traurigkeit. Und schließlich stellt er sich seiner Vergangenheit. Und doch vermischt sich die Hoffnungslosigkeit, die nie ganz verschwindet, mit einer Lebensfreude und all den wunderbaren Gefühlen, die das Verliebtsein mit sich bringen. Hier kann der Leser sich genauso von Herzen mitfreuen, wie er auch mitleidet. Es weckt gleich eine ganze Palette von Emotionen in einem. Trotzdem schwebt über Allem immer der Schatten des herannahenden Abschieds und der immer vorhandenen Ungewissheit. Tessa muss den Tatsachen ins Auge sehen, sich verabschieden, ihre Gedanken aufschreiben. Beeindruckt hat mich die kleine Schwester von Tessa. Es ist nicht einfach damit umzugehen, wenn man weiß das die große Schwester sterben wird, man wird plötzlich in den Schatten gestellt und vergessen. Was hass zu sein scheint ist einfach nur ein Schutzschild vor dem was kommen wird. Die Zeit wenn die Schwester, die engste vertraute tot ist. Die Autorin hat einen bemerkenswerten Schreibstil, was die Geschichte zu etwas besonderem macht. Es gab so viele Textzeilen die ich hätte markieren können, dass ich gar nicht mehr fertig geworden wäre mit dem Buch. Anna Freytag hat es geschafft, dass diese Themen wie Tod, Krankheit und Verlust nicht im Mittelpunkt stehen und dennoch da sind. Man denkt nicht die ganze Zeit darüber nach, aber trotzdem ist es beim Lesen im Kopf. Bewertung: Das Buch war herzzerreißend und voller Denkanstöße. Es erinnert an den Wert des Lebens und daran, im Hier und Jetzt zu leben und nicht immer nur auf eine -vielleicht- bessere Zukunft zu warten. Die Geschichte zwischen Tessa und Oskar war einzigartig und die Bindung zwischen den zweien, kann man nicht nur lesen, sondern auch spüren. Das schafft man einfach nur mit solch tollen Worten, wie sie Anne Freytag gewählt hat. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich bin sehr froh mit den beiden durch Italien gereist zu sein.

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  • Tolles Buch

    Mein bester letzter Sommer
    _michi_

    _michi_

    27. February 2017 um 17:41

    Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn! Einfach nur empfelenswert :)

  • Ein Herzensbuch

    Mein bester letzter Sommer
    NiQue

    NiQue

    07. February 2017 um 19:50

    Mein bester letzter Sommer - Anne Freytag  *Das Buch*  - Erscheinungsdatum: März 2016  - Genre: Jugend, Liebe, Drama  - Perspektive: "Ich" der weiblichen Protagonistin (am Ende ein paar Kapitel aus der Sicht des männlichen Hauptprotagonisten  - Kapitellänge: Kurz  *Der Text*  Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist modern gehalten, und ich kam von Anfang an super zurecht. Es war flüssig zu lesen und gab keine weiter Schwierigkeiten.  *Die Protagonisten*  Die Protagonisten wurden sehr realistisch und die Gefühle den Umständen entsprechend sehr gut dargestellt. Ich habe mich gut in sie hineinversetzen können, bzw die Gedanken gut nachvollziehen können. Die Protagonisten und deren Handlungen samt deren Gefühle kamen so gut rüber, als wäre die Story real. Daher Hut ab an die Autorin, für die perfekten Treffer.  Die Entwicklung, oder auch der Wendepunkt der Gefühle der Hauptprotagonisten war gut erkennbar.  Eigentlich eine strebsame und organisierte Schülerin, ohne irgendwelche Fehltritte. Bis das Schicksal sich deutlich bemerkbar machte. Das Äußere ist gut beschrieben worden.  *Die Story*  Eine sehr Emotionale Story, mit großem Taschentücher Alarm. Zutiefst traurig, bohrt sich die Story direkt in einen Nerv und lässt nicht mehr los. Die Story übermittelt Mitgefühl und regt auch zum Denken an "Jeder Tag könnte dein letzter sein". Wie reagiere ich auf meinen Tod, mit einem ungefähren Datum? Wie lebe ich meine letzten Tage? Wieso habe ich mein bisheriges Leben so verschwendet? Die Story dreht sich ganz darum, den Frieden zu finden, den Tod zu akzeptieren und die letzten Tage als die schönsten des Lebens zu machen. Aber der Weg dahin ist alles andere als leicht, vor allem als Teenager, deren Leben noch gar nicht richtig angefangen hat. Dabei hatte sich das Schicksal schon lange bestimmt. Außerdem ist da noch das menschliche Umfeld. Das Ende ist trotz allem sehr schön dargestellt, und übermittelt den innerlichen Frieden der Hauptprotagonistin. Die Story hat mich zu Tränen gerührt. So tiefsinnig und so emotional. Alles hervorragend ausgedrückt.  *Cover&Titel*  Das Cover ist eher schlicht gehalten und sticht auch nicht besonders hervor. Allerdings beschreibt es die Story im groben ziemlich gut. Der Titel passt sehr gut zur Story und trieft dies auch ziemlich gut.  *Übersicht*  Emotionen 5/5  Romantik/Gefühle 5/5  Wellen/Höhepunkte (die Story bleibt am Ball) 5/5  Humor 2/5  Erotik 1/5  *Fazit*  Das Buch hat mich emotional mitgerissen. Die Emotionen wurden perfekt auf den Punkt gebracht, und übermittelt. Der Schreibstil hat hervorragend dazu gepasst. Die Protagonisten waren realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Mir gefiel es, das zum Ende hin auch aus der Perspektive des männlichen Hauptprotagonisten geschrieben wurde. Trotz alledem kamen auch positive Momente rüber, die sehr schön hineinpassten. Ein perfektes Buch, auch wenn es sehr sehr traurig ist. Für mich eines meiner Lesehighlights des Jahres. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter, dazu auch ein Paket Taschentücher. 5/5 möglichen Sternen.

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